AWO Neuperlach: Neuer Vorstand

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Bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins Neuperlach e. V. der Arbeiterwohlfahrt wurden gewählt: Marina Achhammer (Vorsitzende), Josef Kress-del Bondio (stellvertretender Vorsitzender), Andrea del Bondio (Kassiererin), Helena Schwinghammer (Schriftführerin). Als Beisitzer/in wurden bestimmt: Solveig Gruber, Günter Jockisch, Helmut Madl, Caroline Palminha, Astrid Schweizer, Elisabeth Westner, Manfred Westner. Elisabeth Westner wird die Seniorengruppe betreuen. Revisoren: Humbert Lechner und Andrea Uhlig. Auf dem anschließenden Herbstfest mit Herz wurden langjährige AWO-Mitglieder geehrt.

AWO Vorstand
Der neue Vorstand: Helena Schwinghammer, Andrea del Bondio, Marina Achhammer und Josef Kress-del Bondio
AWO Jubilare
Jubilare und Vorstand

Chiemgaufahrt mit Besuch des Bayerischen Moor- und Torfmuseums in Rottau

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Torfmuseum Rottau
Bild 1: Bayerisches Moor- und Torfmuseum in Rottau

Herzliche Einladung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach zu einer Busfahrt zum Bayerischen Moor- und Torfmuseum in Rottau. Nach der Führung gibt es eine lustige Fahrt mit der historischen Feldbahn. Die Mittagspause ist in Grassau. Anschließend werden wir auf der Ratzinger Höhe erwartet: Kaffee und Kuchen … und eine herrliche Rundsicht. Termin: Freitag, den 12. Oktober 2018. Fahrpreis 20,– Euro einschließlich Museumsführung. Abfahrt: 9 Uhr, Busbahnhof Hanns-Seidel-Platz, Auskunft und Anmeldung Tel. 089/637 33 11.

Torfmuseum Rottau
Bild 2: Bayerisches Moor- und Torfmuseum in Rottau

Erich Meyer feierte 85. Geburtstag

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Erich Meyer
Erich Meyer (vorne, Mitte) wurde 85: Es gratulierten (von links nach rechts) Margit Riedel (SPD-Kassier), Alfred Schellerer (Vorsitzender AWO Neuperlach), Jens Riedel, Else Westner (Festring Perlach), Barbara Meier (Seniorenclubleiterin AWO Neuperlach)

Man kann es kaum glauben: Erich Meyer aus Neuperlach feierte seinen 85. Geburtstag. Viele, viele Gratulanten kamen, was auch verständlich ist. Denn der ehemalige Regisseur und Produktionschef am FWU-Institut für Film und Bild war und ist ehrenamtlich sehr vielseitig tätig: als Delegierter des Seniorenbeirats München, stellvertretender OV-Vorstand der AWO Neuperlach, ehemaliger Seniorenclubleiter, stellvertretender Clubleiter AWO Neuperlach, SPD Ortsvereinsbeisitzer Neuperlach und Beisitzer der SPD- Arbeitsgemeinschaft 60plus München und Oberbayern, ehemaliges Vorstandsmitglied AWO Kreisverband München-Stadt und Sprecher des AWO-Seniorenclubs, 2002 bis 2008 Seniorenbeauftragter des Bezirksausschusses 16, seit 2015 wieder Mitglied des BA 16 …

Die Auszeichnungen „München dankt“ und die Medaille des Bezirks Oberbayern sind nur ein bescheidener Dank für das Engagement des Jubilaren. Wir wünschen Erich Meyer alles Gute zum Geburtstag und freuen uns, wenn wir noch viele Jahre auf seinen Rat bauen können.

Festring-Vorsitzender erhält Bezirksmedaille

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Manfred Westner und Josef Mederer
Manfred Westner (links) und Josef Mederer
Manfred Westner und Josef Mederer
Manfred Westner (links) und Josef Mederer

Auf Initiative von Bezirksrätin Hiltrud Broschei wurde Manfred Westner, Vorsitzender des Festring Perlach, vom Bezirkstagspräsidenten Josel Mederer die Bezirksmedaille überreicht. In einer Feierstunde im Kloster Seeon würdigte der Bezirkstagspräsident das langjährige ehrenamtliche Engagement des Wahlperlachers im Festring, beim Sportverein SVN München, in der Arbeiterwohlfahrt und bei der Programmwerkstatt im Kulturhaus Neuperlach. Außerdem wurde die Herausgabe des Programmhefts Ramersdorf-Perlach lobend erwähnt.

Kritik an Verlegung der Post ins Life reißt nicht ab – AWO verabschiedet Resolution

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Alte Post am Hanns-Seidel-Platz
Alte Post am Hanns-Seidel-Platz. Die Postfiliale ist für immer geschlossen. Mit dem neuen Standort am Life sind viele unzufrieden (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Die Kritik am Umzug der Postfiliale vom Hanns-Seidel-Platz ins Einkaufszentrum Life an der Albert-Schweitzer-Straße reißt nicht ab (Neuperlach.org berichtete). Kritisiert werden nicht nur die chaotische Planung und die ungenügende Informationspolitik (Kunden standen vor verschlossenen Türen und wussten nicht, wohin. Neuperlach.org berichtete ebenfalls). Auch ist die Park- und verkehrliche Situation am und vor dem Life alles andere als optimal. Wer ins Life will, etwa von der stadtauswärtigen Bushaltestelle Siegfried-Mollier-Straße oder zu Fuß/per Rad von Neuperlach Nordost/Neuperlach Zentrum kommend, muss über die stark frequentierte Albert-Schweitzer-Straße. Zu manchen Zeiten findet man kaum noch Lücken zum sicheren Überqueren. Es gibt zudem an der Stelle unmittelbar nebeneinander vier Ein- und Ausfahrten (zweimal Life, zweimal Parkplatz Albert-Schweitzer-Straße). Autos biegen dort in alle mögliche Richtungen ab – auch verbotswidrig nach links –, dazwischen die Fußgänger. Hier kann man regelrecht darauf warten, bis der erste schwere Unfall passiert. Wo bleibt der versprochene Fußgängerüberweg nebst Ampel? Wer sicher über die Albert-Schweitzer-Straße will, kann zwar die U-Bahn-Unterführung Quiddestraße benutzen, was aber vielen nicht bekannt ist und auch einen ziemlichen Umweg bedeutet.

Wenn erst einmal das Vierschanzenhaus neben dem Life eröffnet ist, dürfte sich die Situation noch einmal verschärfen, da die Zufahrt zu diesem achtgeschossigen Wohn- und Gewerbekomplex ebenfalls über die Albert-Schweitzer-Straße erfolgen wird.

Auch liegt das Life nicht so zentral in Neuperlach wie die frühere Filiale, die unweit vom beliebten Einkaufszentrum pep angesiedelt war. Unverständlich ist auch, dass die alte Niederlassung keinesfalls aufgegeben wurde. Zustellstützpunkt, Postfächer und Packstation sind dort weiterhin untergebracht. Wer ein Postfach hat, muss nun umständlich zwei Niederlassungen ansteuern, wenn er auch die Postfiliale besuchen will. Auch der Post selbst dürfte es kaum Vorteile bringen, da nun doch augenscheinlich zweimal Pacht bezahlt werden muss. Wo liegt der Sinn? Zwar muss auch der Zustellstützpunkt langfristig verschwinden, wenn ab Mitte 2017 (frühestens) der Hanns-Seidel-Platz bebaut wird. Aber die Übergangslösung stellt nach meinem Empfinden nur für wenige einen Vorteil dar. Sicher bringt es dem Life mehr Laufkundschaft und für manche, die in Neuperlach Nord oder Nordwest wohnen, verkürzt sich der Weg zur Postfiliale, zur Postbank und zum nächsten Geldautomaten. Wenn man die erwähnten Nachteile dagegen rechnet, sieht die Bilanz allerdings nicht rosig aus.

Der AWO (Arbeiterwohlfahrt)-Verein Neuperlach ist mit der Verlegung auch alles andere als zufrieden und hat eine Resolution verabschiedet, in der weitere Probleme genannt, aber auch konstruktive Vorschläge gemacht werden. Die Resolution im Wortlaut:

Situation der Postfiliale am Hanns-Seidel Platz
äußerst unbefriedigend und die Ersatzlösung am „Life-Center“ nicht hinnehmbar.

Ohne größere öffentliche Ankündigung hat die Deutsche Post AG die Fortführung der Postfiliale am Hanns-Seidel-Platz aufgegeben.

Nur unzureichend wurden viele aufgebrachten Postkunden davon informiert, dass sowohl die Postbank als auch der Kauf von Briefmarken und die Aufgabe/Abholung von Postpaketen nicht mehr möglich sind.

Ist man nicht zu Hause, wird man darauf hingewiesen, dass das Paket im Einkaufscenter „Life“, Albert-Schweitzer-Straße 78, abgeholt werden könne. Dort sei ein Post-Shop eingerichtet. Vernichtend ist auch das Urteil der Benutzer mit dem ÖPNV, um das „Life“ zu erreichen. Von der U-Bahnhaltestelle sei es für gehbehinderte Menschen schwer, an die Oberfläche zu kommen. Ganz schwer sei es auch, wenn man mit dem Bus (192) vom Busbahnhof „Neuperlach Zentrum“ zur dem Life gegenüberliegenden Haltestelle (Siegfried-Mollier-Straße) kommt, dort aussteigt und die Albert-Schweitzer-Straße überqueren will/muss. Ein Fußgängerüberweg ist dort bis heute noch nicht eingerichtet und die Querung der Albert-Schweitzer-Straße bei starkem Autoverkehr schon fast „lebensgefährlich“.

Das ist nach Meinung der heute beim AWO-Seniorennachmittag anwesenden Senioren und den Mitgliedern des AWO-Ortsvereins Neuperlach äußerst unbefriedigend und es muss schnellstmöglich eine andere Alternative angeboten werden. So hat sich z.B. der Geschäftsführer des Edeka-Ladens im Sudermann-Zentrum in einem Gespräch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Markus Rinderspacher angeboten, einen Post-Shop einzurichten, bei dem man Briefmarken kaufen, Pakete abgeben und abholen kann. Aber die Deutsche Post AG habe bis heute auf dieses sein Angebot nicht reagiert, erklärte ein Mitarbeiter auf Nachfrage.

Dieser Platz käme vielen Gehbehinderten, älteren Menschen und Müttern mit Kindern weitestgehend entgegen: liegt er doch sehr zentral zwischen den Familien beiderseits der Putzbrunner Straße, Alfred-Neumann-Anger und Tucholsky- sowie Kafkastraße + Karl-Marx-Ring, dem Gewerbehof am Marieluise-Fleißer-Bogen und dem Oskar-Maria-Graf-Ring (Klinikum Neuperlach).

Wir bitten deshalb die politisch in unserem Stadtteil Tätigen, mit der Post AG ein „ernstes Wort“ zu sprechen und eine kunden- und menschenfreundliche Lösung anzumahnen.

München, den 12. April 2013
Die Resolution wurde einstimmig angenommen!