Fahrbahnsanierung auf dem Karl-Marx-Ring (11.06. bis 02.08.2019) – Verlegung Bushaltestelle (Update 14.07.2019)

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Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 1: Die Behelfhaltestellenschilder stehen schon! Rechts das Home Base (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 14.07.2019: Die Bauarbeiten dienen auch dazu, den 197er schneller zu machen!

Auf dem Karl-Marx-Ring wird zwischen Heinrich-Wieland-Straße und Peschelanger eine Fahrbahnsanierung durchgeführt. Zudem wird die Bushaltestelle „Peschelanger“ der Ringbusline 197 und der Nachtlinie N45 barrierefrei umgebaut. Dauer: 11.06.2019 bis 02.08.2019. Dabei wird die genannte Haltestelle vorübergehend auf Höhe des Peschelanger verlegt (und wird damit ihrem Namen gerechter). Die Busse halten dann gegenüber dem Studentenwohnheim Home Base. Ob die Haltestellenverlegung die gesamte Bauphase umschließt, wird man noch sehen.

Quelle: Baustellenjahresübersicht – Baustellen im Stadtgebiet

Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 2: Die Behelfshaltestellenschilder stehen schon! Hier der Innenring (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 3: Die Behelfshaltestellenschilder stehen schon! Hier der Außenring (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 4 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 5 (01.06.2019) © Thomas Irlbeck

Kurt-Eisner-Straße ist Sackgasse! (Update 13.06.2019)

Die Kurt-Eisner-Straße ist nun Sackgasse, sie endet direkt vor dem Karl-Marx-Ring (Kurt-Eisner-Straße 1). Nur Fußgänger und Radler können passieren. Ausweichen: über den Friedrich-Engels-Bogen oder das andere Ende der Kurt-Eisner-Straße (am Mercure-Hotel).

An der Behelfshaltestelle „Peschelanger“ wurde eine Fußgängerampel aufgestellt.

Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Kurt-Eisner-Straße endet vor dem Karl-Marx-Ring (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 7: Wie Vorgängerbild, nur mit etwas mehr Abstand (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 8: Auf dem Karl-Marx-Ring (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 9: Auf dem Karl-Marx-Ring – hier geht es nicht mehr nach rechts in die Kurt-Eisner-Straße (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 10: Dito, auf dem Karl-Marx-Ring – hier geht es nicht mehr nach rechts in die Kurt-Eisner-Straße (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 11: Kurz vor der ursprünglichen Bushaltestelle „Peschelanger“ (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 12: Dito, Kurz vor der ursprünglichen Bushaltestelle „Peschelanger“ (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 13: An der ursprünglichen Bushaltestelle „Peschelanger“ (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 14: Vor der Behelfshaltestelle „Peschelanger“ (13.06.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 15: An der Behelfshaltestelle „Peschelanger“ (13.06.2019) © Thomas Irlbeck

(Link: YouTube)

Update 14.07.2019

Die Bauarbeiten dienen auch dazu, den 197er schneller zu machen.

Erst einmal zum Stand: Derzeit sind die inneren beiden Fahrspuren gesperrt, der Verkehr wird über die andere Seite des Karl-Marx-Rings geleitet. Pro Fahrtrichtung steht entsprechend nur noch eine Fahrspur zur Verfügung.

Thema Beschleunigung: Die neuen Bushaltestellen werden um ca. 50 Meter gegenüber den bisherigen versetzt: beim Innenring Richtung Kurt-Eisner-Straße, beim Außenring Richtung Peschelanger. Dadurch soll der 197er schneller werden. Denn bislang musste er nicht nur an der Haltestelle, sondern auch noch zusätzlich an der roten Fußgängerampel anhalten. Nun fallen beide Haltepositionen zusammen. Für Fahrgäste des Innenrings wird aber nun der Fußweg ins Marx-Zentrum und ins Ärztehaus etwas weiter.

Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 16: Der auf die andere Seite des Grünstreifens umgeleitete Verkehr schwenkt hier wieder zurück (14.07.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 17: In der Bildmitte leicht rechts wird die neue versetzte Haltestelle „Peschelanger“ für den Außenring erkennbar, die sich jetzt näher am Peschelanger befindet (14.07.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 18: Gesperrte Fahrbahn. Die neue Position der Haltestelle „Peschelanger“ für den Innenring ist klein zu erkennen  (14.07.2019) © Thomas Irlbeck
Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Bild 19: Näher dran an der nun versetzten Haltestelle „Peschelanger“ für den Innenring, die jetzt näher an der Kurt-Eisner-Straße liegt (14.07.2019) © Thomas Irlbeck

Die Haltestelle „Peschelanger“ wird durch die Verlegung zumindest für den Innenring noch mehr eine Haltestelle „Kurt-Eisner-Straße“, als es bereits früher der Fall war. Das ist auch der Grund dafür, dass die Haltestelle früher gar nicht Peschelanger hieß. Nachzulesen hier: Peschelanger/Marx-Zentrum: Auf der Suche nach dem Schweigerweg

Neuperlacher Bushaltestelle Sudermannallee: Wieder eine Barriere weniger

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Baustellen-Ticker: Die Bushaltestelle Sudermannallee (55, 197, 198), die in der Kafkastraße liegt, wird noch bis inklusive zum 14. Dezember 2018 barrierefrei umgebaut. Um die Busbedienung des Quartiers im Neuperlach Osten aufrechtzuerhalten, wurden zwei provisorische Haltestellen ein Stück Richtung Fritz-Erler-Straße entfernt eingerichtet. Nach dem Umbau dürfen sich Besucher der beliebten Kirche St. Philipp Neri, Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Kafkastraße, Kunden des Sudermann-Zentrum sowie natürlich die Anwohner freuen.

Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 1 mit St. Philip Neri im Hintergrund. Hier war mal eine Haltestelle. Alle Bilder sind an der Kafkastraße entstanden  (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 2: Ersatzhaltestelle Richtung Neuperlach Zentrum (rechts, im Hintergrund die Grundschule an der Kafkastraße) (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 3: Ersatzhaltestelle Richtung Neuperlach Zentrum, näher dran (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 4: Ersatzhaltestelle Richtung Klinikum Neuperlach (links) (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 5: Hier war mal eine Haltestelle, hier ist noch eine Telefonsäule (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 6: Viel Material!  (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 7: Das Scbild macht auf die Fahrbahnverschwenkung aufmerksam (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 8: Provisorisches Haltestellenschild Richtung „Klinikum Neuperlach“ (10.11.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Sudermann-Allee, barrierefreier Ausbau
Bild 9: Provisorisches Haltestellenschild Richtung „Neuperlach Zentrum“ (10.11.2018) © Thomas Irlbeck

Das Leben ist eine Baustelle. Zwei weitere Kreuzungen in Neuperlach Nord werden saniert (Update 09.11.2018)

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Noch mehr Baustellen: Die Kreuzungen Quiddestraße/Plettstraße/Staudingerstraße sowie Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße (diese: 03.09. bis 12.11) werden saniert. Lesereinsendung von Hanns Edel, vielen Dank!

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 1: Auf der Heinrich-Wieland-Straße vor dem Gervais-Danone-Haus. Die Heinrich-Wieland-Straße muss sogar zeitweise gesperrt werden (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 2: An der Heinrich-Wieland-Straße – die provisorische Betonsockel-Ampel verrät, was kommt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 3: Vor dem Schulzentrum Nord (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 4: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 5: Blick von der Brücke des Schulzentrum Nord Richtung Westen. An der Brücke ganz hinten entsteht die zweite Baustelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 6: Dito. Die Ampel scheint zu schweben, ein netter Effekt (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 7: Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße, Blick Richtung Osten (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 8: Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße. Die Vorboten in Gestalt von provisorischen Betonsockel-Ampeln sind schon zu sehen (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 9: Dito (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Kreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße mit der Agip-Tankstelle (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 11: Blick von der blauen Brücke an der Plettstraße Richtung Osten, im Hintergrund die Brücke des Schulzentrum Nord, dahinter die Baustellenkreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße. Ganz unten verläuft übrigens quer die Albert-Schweitzer-Straße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 10: Dito, aber jetzt Blick Richtung Westen auf die Baustellenkreuzung Quiddestraße/Staudingerstraße/Plettstraße (19.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 30.08.2018

Während der Sanierung der Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße/Quiddestraße/Karl-Marx-Ring wird die Haltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Buslinie 197 Innenring (ausdrücklich nur diese Fahrtrichtung) und N45 zur Kurt-Eisner-Straße verlegt:

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 11: Auf dem Karl-Marx-Ring, kurz vor der Kreuzung Kurt-Eisner-Straße, Blick Richtung Marx-Zentrum (30.08.2018). Foto: Lesereinsendung
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 12: Dito  (30.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 02.09.2018

Am 03.09. um 7 Uhr geht es los!

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 13: Die Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Buslinie 197 Außenring wird zur Mensa verschoben (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 14: Auf dem Mittelstreifen der Heinrich-Wieland-Straße sind derzeit Baumaschinen und Material gelagert (02.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier KreuzungenNeuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 15: Das außer Betrieb gehende Wartehäuschen Karl-Marx-Ring Innenring wurde seinen Sitzplätzen beraubt (02.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 04.09.2018

Auf den Baucontainer haben sie „etwas“ geschrieben:

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 16 (04.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das Buswartehäuschen an der Haltestelle „Karl-Marx-Ring“ (197 Innenring, N45) ist nun ganz verschwunden:

>Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 17 (04.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie berichtet, wird die Heinrich-Wieland-Straße im Kreuzungsbereich Karl-Marx-Ring/Quiddestraße während der Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Damit die Straße zumindest noch sinnvoll als Sackgasse genutzt werden kann, wurden zwei Wendeschleifen eingerichtet (eine in der Nähe des Gervais-Danone-Hauses, die andere ein paar Meter Richtung Michaelikapelle).

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 18: Wendeschleife in der Nähe des Gervais-Danone-Hauses (09.09.2018) Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 19: Zweite Wendeschleife – auf der anderen Seite der Kreuzung (09.09.2018). Foto: Frauke Baumann

Update 10.09.2018

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 20: Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße: Die Ampeln wurden abmontiert (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 21: Momentan braucht man sie auch kaum mehr, denn ein Abbiegen in die Heinrich-Wieland-Straße ist nicht mehr möglich – weder stadtein- noch stadtauswärts (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 22: Absperrung Heinrich-Wieland-Straße (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 23: Wendeschleife Heinrich-Wieland-Straße. Zur Orientierung: Der Kiosk ist links – außerhalb des Fotos (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 24: Kabelträger (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 25: Die Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ der Linien 197 Innenring und N4 wurde zur Kurt-Eisner-Straße vorgezogen. Damit den Fußgängern dort das Überqueren der Straße erleichtert wird, hat man eine Behelfsampel aufgestellt (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 26: Die erwähnte provisorische Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ 197 Innenring/N45 (10.09.2018). Foto: Frauke Baumann

Update 11.09.2018

Das ist nicht so wirklich optimal! An der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (zur Orientierung, die Michaelikapelle ist dort) sollte man vielleicht mal das Schild Ständlerstraße überkleben. Denn so biegen dauernd Autofahrer nach links in die Heinrich-Wieland-Straße ab, obwohl es hier baustellenbedingt gar nicht mehr zur Ständlerstraße geht – allenfalls noch in Gestalt einer Ehrenrunde durch die Wendeschleife.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 27: Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (11.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 28: Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Bajuwarenstraße/Heinrich-Wieland-Straße (11.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2018

Blick zur zweiten Kreuzungsbaustelle an die Suuadfingerstraße/Quiddestraße/Plettstraße. Es gilt eine Einbahnregelung für die Staudingerstraße.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 29 (21.09.2018). Foto: Lesereinsendung
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 30 (21.09.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 31.10.2018

Der Umbau der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße nähert sich dem Ende. Das Wartehaus der Bushaltestelle Karl-Marx-Ring findet sich nun nahe an der Fahrbahn und nicht mehr abseits, so soll es sein! Die neuen Fahrbahnmarkierungen wurden bereits angebracht.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 31: Noch außer Betrieb – die neue Bushaltestelle Karl-Marx-Ring Innenring  (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 32: dito (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 33: Heinrich-Wieland-Straße. Links – außerhalb des Fotos – kann man sich den Kiosk dazudenken (31.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 34 : Kreuzung mit dem Schulzentrum Nord im Hintergrund (31.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.11.2018

Die Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße/Heinrich-Wieland-Straße vor dem Schulzentrum Nord und dem Kiosk wurde gestern wieder freigegeben. Für Radler entfällt ein etwaiger Halt auf der Mittelinsel. Möglich wird dies durch den Umstand, dass die Radspur auf Höhe der Mittelinsel direkt auf der Fahrbahn verläuft, sowie durch die eigene Radampel.

Es gibt wieder die ganz alten Radampeln mit drei Lampen, die nun aber höher montiert sind. Damit können sie auch von Autofahrern gut gesehen werden, denn auch ein Autofahrer muss wissen, ob ein Radler momentan fahren darf oder nicht. Der Radfahrer bekommt durch das Aufschauen aber Nackenstarre.

Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 35 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 36 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 37 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 38 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 39: Neue Bushaltestelle „Karl-Marx-Ring“ Innenring  (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 40 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nord: Sanierung zweier Kreuzungen
Bild 41 (09.11.2018) © Thomas Irlbeck

So sah es da übrigens früher aus (vgl. mit Bild 35!). Radfahrer mussten u.U. auf der sehr schmalen Mittelinsel anhalten, denn es mussten zwei Ampeln hintereinander beachtet werden. Das ist jetzt eine Verbesserung!

Neuperlach Ampeln
Bild 42 (Archivbild von 2012) © Thomas Irlbeck

Die Zauberwaldstraße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 6) (Update 26.08.2018)

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Zauberwaldstraße
Bild 1 (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

In unregelmäßigen Abständen habe ich bereits Straßen und Plätze in Neuperlach sowie im Münchner Osten respektive im Münchner Umland vorgestellt. Nun habe ich eine echte Serie daraus gemacht, womit wir bereits bei der Folge 6 angekommen sind. Außerhalb der Reihe steht noch der Artikel „Ezähl doch keine Märchen!“, der die besondere, skurrile Straßenbenennung von Waldperlach skizziert.

Unser heutiger Straßenname ist einfach zauberhaft! Es ist die Zauberwaldstraße in der Gartenstadt Trudering. Das ist ein Name, bei dem wohl kaum einer sagen dürfte, er wolle lieber einen Straßennamen, der seinen Ursprung in einem intellektuellen Schriftsteller hat.

Die Zauberwaldstraße ist eine von eher kleinen Wohnhäusern geprägte Straße. Hier ist noch die alte Gartenstadt, die durch Nachverdichtung in einem Wandel begriffen ist, teilweise erkennbar. Die Straße führt von der Batschkastraße in nordöstlicher Richtung zur Königsseestraße und kreuzt dabei die Gartenstadtstraße, auf der die Buslinie 195 verkehrt. An dieser Kreuzung liegt auch die Haltestelle Zauberwaldstraße (Bild 3).

Zauberwaldstraße
Bild 2: Kreuzung Gartenstadtstraße/Zauberwaldstraße (04.08.2018) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Zauberwaldstraße
Bild 3: Bushaltestelle Zauberwaldstraße  (04.08.2018) © Thomas Irlbeck

Konkret ist die Straße nach dem Geotop Zauberwald bei Ramsau bei Berchtesgaden im oberbayerischen Landkreis Berchtesgadener Land benannt. Dabei handelt es sich um ein Gebiet von 0,75 km², das durch einen Bergsturz vor 3500 bis 4000 Jahren entstanden ist. Es sind dabei 15 Millionen Kubikmeter aus dem Blaueistal vom Hochkaltermassiv abgegangen. Das klingt jetzt zugegeben wenig romantisch. Beim dem Bergsturz wurde auch die Ramsauer Ache zum Hintersee aufgestaut. Der Zauberwald selbst ist zwischen dem Hintersee und der Marxenklamm zu finden, die Ramsauer Ache fließt hindurch.

Auch wenn ein Bergsturz natürlich etwas Destruktives hat, wurde etwas Neues geschaffen, etwas derart Idyllisches und vielleicht auch Geheimnisvolles, dass sich der Name Zauberwald etablierte. Der Name bildete sich zwischen 1920 und 1930 heraus. Noch vor diesem Zeitraum – 1896/97 – wurde ein Fußweg durch den Wald angelegt. Der Zauberwald wurde mit dem Gütesiegel Bayerns schönste Geotope ausgezeichnet.

Zauberwald
Bild 4: Zauberwald. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Ramsauer Ache, Zauberwald
Bild 5: Ramsauer Ache, Zauberwald. Foto: Nikater / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Zauberwald
Bild 6: Baumwurzeln an Felsgeröllen des Bergsturzes. Foto: Geolina163 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Quelle

Zauberwald bei Wikipedia

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Noch ein Zauberwald in Trudering

Ein Waldstück im Truderinger Wald an der Truderinger Grenzkolonie, das etwas nördlich an der Stelle liegt, an der die Günderodestraße in die Fauststraße übergeht (das ist Höhe Friesplatz), heißt ebenfalls Zauberwald, zumindest in OpenStreetMap (Bild 7). Woher dieser Name seinen Ursprung hat, konnte ich bislang nicht in Erfahrung bringen. Interessant: Im BayernAtlas heißt das Waldstückchen abweichend Heidlüß. Quasi als „Eingang“ zum Zauberwald ist 2017 ein Spielplatz entstanden, siehe Bild 7 und Bild 8.

Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald
Bild 7: Umgebungskarte Friesplatz/Zauberwald. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Spielplatz Günderodestraße
Bild 8: Spielplatz an der Günderodestraße/Fauststraße kurz vor seiner Eröffnung. Das Waldstück hinter dem Spielplatz heißt „Zauberwald“ (09.06.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Abschnittsweise Komplettsperrung in der Feldberstraße – Busse umgeleitet

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Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 1: Beginn der Feldbergstraße (Kreuzung mit der Zehntfeldstraße und dem Hugo-Lang-Bogen) mit vorübergehend verlegten Bushaltestellen (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Sommerferien und Bauarbeiten sind in München Synonyme, aber irgendwann müssen die Straßen und Leitungen ja repariert werden. Wegen Bauarbeiten in der Feldbergstraße und St.-Augustinus-Straße (Gartenstadt Trudering) werden die Busse 194 und N79 derzeit über die Friedenspromenade umgeleitet. Die Feldbergstraße ist derzeit abschnittsweise sogar komplett gesperrt, auch für Radfahrer. Mehr zu den Busumleitungen hier: https://www.mvg.de/ueber/presse-print/pressemeldungen/2018/juli/2018-07-26-umleitungen-feldbergstrasse.html

Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 3: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der Vogesenstraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 2: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der Vogesenstraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 4: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 4: Bauarbeiten auf der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 5: Bauarbeiten auf der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Kreuzung Quiddestraße jetzt ohne Radampeln, dafür mit kurzen Radspuren (Update 11.01.2018)

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Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 1: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – auf einem kurzen Stück Fahrradspur auf der Fahrbahn und per Autoampel (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zum Update 11.01.2018 – Linksabbiegen für Radfahrer

Die Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße wurde saniert und umgebaut. Vor allem wurden die Bushaltestellen durch eine Anhebung von wenigen Zentimetern nun wirklich barrierefrei (Neuperlach.org berichtete). Ferner wurden die Haltestellenbereiche verlängert, damit das Ein- und Aussteigen aus den Buszügen nicht mehr stellenweise über behelfsmäßige Gehwegplatten erfolgen muss.

Aber auch für Radfahrer hat sich einiges geändert. So gibt es nun für drei der vier möglichen Fahrtrichtungen keine Fahrradampeln mehr, auch keine kombinierten Ampelscheiben für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Stattdessen ist nun die Autoampel auch für Fahrradfahrer das Maß aller Dinge. Der letzte Teil vor der Ampel ist als – sehr kurze – Fahrradspur realisiert. Auch der noch vorhandene Radweg wurde weit näher an der Fahrbahn herangeführt.

Nur wer vom Schulzentrum Nord kommt und Richtung Plettstraße fährt, hat noch seinen Radweg bis zur Kreuzung und auch seine Fahrradampel, die übrigens hier wirklich eine echte Fahrrad- und keine Kombiampel ist.

Die Regelung mit dem kurzen Stück Fahrradspur vor der Kreuzung hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch einige Nachteile:

Die Vorteile:

  • Die Wahrscheinlichkeit, beim Geradeausfahren von einem rechtsabbiegenden Lkw- oder Busfahrer übersehen zu werden, wird reduziert. Denn die Radspur ist ja direkt auf der Fahrbahn. Natürlich kann ein Radler weiterhin vor der Ampel im toten Winkel stehen, aber zumindest bei der Anfahrt eines Lkw oder Busses Richtung Ampel wird ein Radfahrer vom Fahrer besser gesehen, da sich der Radler quasi vor dem eigenen Fahrzeug befindet und nicht irgendwo rechts in einem ggf. verdeckten und schlecht einsehbaren Radweg.
  • Auch darf ein Radler noch weiter bei Grün über die Kreuzung, solange es die Autos noch dürfen. Die kombinierten Fußgänger-/Radampeln schalten dagegen schon weit früher auf Rot um, weil sie von Fußgängergeschwindigkeit ausgehen, obwohl Radler ja schneller sind. Ferner wird eine Gelbphase realisiert, über die die kombinierten Fußgänger-/Radampeln nicht verfügen.
  • Ein Stopp auf dem Mittelstreifen, sollte die zweite kombinierte Fußgänger-/Radampel während der Überquerung auf Rot umschalten, entfällt. Die Anzahl der Ampeln, die passiert werden müssen, speziell beim Linksabbiegen, geht damit stark zurück.

Die Nachteile:

  • Wer als Radfahrer nach rechts abbiegen will, darf dies nicht mehr bei Rot. Früher war dies möglich, da die Radwege einen Kurvenbereich nach rechts vor der Ampel besaßen.
  • Viele Fahrradfahrer fühlen sich auf dem Radstreifen so nah am motorisierten Verkehr unsicher und unwohl. Allerdings ist der Radstreifen hier extrem kurz gehalten, sodass sich die Einschränkungen in engen Grenzen halten sollten.

Quermöglichkeit 1

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 2: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 3 (der Vollständigkeit halber, entspricht dem Eingangsbild): Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 2

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 4: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 1 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 5: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 2 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 6: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 3 von 3. Die Fußgänger haben hier schon Rot, Autos und Radler dürfen noch schnell rüber (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 3

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 7: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 8: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 11.01.2018: Linksabbiegen für Radfahrer

Linksabbiegende Radfahrer finden nach Überquerung am Kreuzungsende einen kleinen, auf der Fahrbahn aufgemalten Bereich mit Linkspfeil, an dem zu warten ist (in Bild 9 mit Rahmen hervorgehoben). Der Haken ist, an diesem Bereich sieht man die Autoampel nicht (bzw. nach Drehen des Kopfes nur von hinten), da sie hier faktisch schon überquert ist,  aber man hat das Linksabbiegesignal (in Bild 9 ebenfalls mit Rahmen hervorgehoben). Nun kann man warten, bis das Linksabbiegesignal leuchtet (und damit die Endphase der Grünphase eingeläutet wurde) oder man orientiert sich an der Fußgängerampel, an der man dann sehen kann, dass der Querverkehr Grün bekommt. So gesehen gibt es zwei Zeiträume, in denen die Radler sicher nach links über die Kreuzung kommen – ob beide gesetzlich erlaubt sind, das mag ich nicht zu beurteilen. Ganz ideal und stimmig scheint mir das alles nicht zu sein, aber schauen wir einmal, wie sich das bewährt und ob die Vorteile überwiegen.

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 9: Links abbiegen für Radfahrer. Die Autoampel liegt hinter dem Fotostandpunkt und ist daher für Wartende nicht zu sehen. Es bleiben zur Orientierung nur das Linksabbiegesignal (roter Rahmen) sowie die Fußgängerampeln (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Peschelanger/Marx-Zentrum: Auf der Suche nach dem Schweigerweg

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Bushaltestelle Peschelanger
Haltestelle Peschelanger (Außenring) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck

Die Benennung einer Bus- oder Trambahnhaltestelle ist eine Kunst. Der Name sollte so gewählt werden, dass er die Verbindung zwischen dem Namen und dem, was dort zu finden ist und von den Fahrgästen typischerweise aufgesucht wird, bestmöglich herstellt. Sicherlich nicht nur in München wird als Name für die Haltestellen häufig die Querstraße herangezogen. Die Vorteile sind klar: Denn auf diese Weise werden die tatsächlichen Haltestellenpositionen gerade auf längeren, gar kilometerlangen Straßen gut markiert.

Wer heute in das Marx-Zentrum will, etwa zu einem Facharzt des renommierten Ärztehauses am Peschelanger, fährt folglich mit dem Bus (es ist die Ringlinie 197; früher verkehrte hier die Linie 97, zeitweise auch die Linie 39) bis zur Haltestelle Peschelanger. Der Bus rollt den gesamten Karl-Marx-Ring entlang, ergo ist der (kurze) Peschelanger ein durchaus sinnvoller Namensgeber, zumal ja Patienten des Ärztehauses, die ortsfremd sind, gezielt nach der Ärztehausadresse – es ist Peschelanger 11 – Ausschau halten.

Doch früher hieß die Haltestelle Schweigerweg. Äh, Schweiger… wie bitte? Es gibt aber überhaupt keine postalische Adresse Schweigerweg, somit wohnt kein Münchner am Schweigerweg. Jetzt könnte man zumindest damit argumentieren, dass die heutige Haltestelle Peschelanger gar nicht direkt am Peschelanger liegt, der ist nämlich noch ein schönes Stück davon entfernt. Dann sollte aber an der Haltestelle der Schweigerweg als Querstraße (oder Querweg) zu finden sein, denn irgendeine Bedeutung muss der Haltestellenname ja haben. So etwas wäre nicht untypisch. So gibt es z.B. in Neuperlach die Siegfried-Mollier-Straße, die auch keine postalische Adresse darstellt, aber nach der die Bushaltestelle vor dem Einkaufszentrum Life benannt ist. (Der Name ist so gesehen auch nicht glücklich, denn die Siegfried-Mollier-Straße ist nicht des Fahrgastes Objekt der Begierde.)

Schweigerweg/Peschelanger
Umgebungskarte Peschelanger. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Wenn man heute die Gegend an er Haltestelle Peschelanger absucht, wird man sehr wahrscheinlich nirgends ein Straßenschild mit dem Namen Schweigerweg finden. Vermutlich ist der breite Fußweg von der Haltestelle Richtung Kirche St. Monika der Schweigerweg oder der Fußweg in die entgegengesetzte Richtung, also Richtung Zehntfeldstraße. Oder beide gleichzeitig. Oder einer der anderen Wege in der Gegend, die so zu finden sind (siehe Umgebungskarte). Eine Erklärung könnte sein, dass nur die Schilder verschwunden sind, nicht aber der Weg. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ob ich als Kind damals ein Straßenschild Schweigerweg gesehen habe. Vermutlich ja, aber ich habe keine Gewissheit.

Ein Neuperlach.org-Leser hatte noch die interessante Idee, dass der Schweigerweg eine ehemalige Straße gewesen sein könnte, die an dieser Stelle über das spätere Neuperlacher Gebiet führte. Alte Stadtpläne sprechen allerdings eher dagegen, wenngleich dort einige kleinere Wege nicht mit ihren Namen eingezeichnet sind. Ganz ausgeschlossen ist diese Erklärung also nicht, da tatsächlich eine Reihe von Straßen heute nicht mehr existieren bzw. nur noch als kurzer Stummel vorhanden sind. So etwa ist von der Corinthstraße nur noch ein kurzes Stück in der Nähe der Michaelikapelle (Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße) übrig geblieben. Früher führte die Corinthstraße als Landstraße von dort weiter fast bis Perlach (gemeint ist quasi Alt-Perlach). Damals (bis Ende der 1960er-Jahre) gab es dort nur Felder und so gut wie keine Bebauung.

Es stellt sich aber auch noch die nicht ganz unwichtige Frage, welcher Herr oder welche Frau Schweiger mit dem Schweigerweg geehrt wurde, der Nachname kommt ja nicht gerade selten vor.

1987: Die Umbenennung

Was den Haltestellennamen angeht, hatten 1987 die Verantwortlichen endlich ein Einsehen. Vermutlich hat sich ein Verband eingesetzt, die Haltestelle umzubenennen, da die meisten Fahrgäste zum Peschelanger oder zumindest zu einer Straße in der Nähe möchten, die auch im Stadtplan verzeichnet ist. Da hilft der Name Schweigerweg nur denjenigen, die maximale Irritation bevorzugen. Ab dem Sommerfahrplan 1987 heißt die Haltestelle nun Peschelanger (vielen Dank an Spirit of ChristianMUC aus dem Eisenbahnforum für die Recherche).

Jetzt aber die Frage aller Fragen: Wer hilft, das Rätsel ganz zu lösen? Es kann hier gerne die Kommentarfunktion dazu genutzt werden.

Haltestelle Peschelanger (Innenring)
Haltestelle Peschelanger (Innenring) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger (Außenring)
Haltestelle Peschelanger – Ist das im Hintergrund rechts der Schweigerweg? (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger
Oder dieses Stück, auf dem wir hier stehen (hinter uns ist St. Monika) (20.05.2013) © Thomas Irlbeck
Haltestelle Peschelanger- DFI
Beide Wartehäuschen sind seit einiger Zeit mit DFI-Anzeigern ausgestattet (20.05.2013) © Thomas Irlbeck

BUSserl fürs Life

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Eine U-Bahnstation vor dem Haus ist noch nicht genug. Jetzt kommt noch eine Bushaltestelle hinzu (Archivfoto) © Thomas Irlbeck

Das Einkausfzentrum Life wird ja im Dezember eine eigene Bushaltestelle bekommen (Neuperlach.org berichtete). Der Name der Haltestelle steht nun laut „Hallo“ Ramersdorf-Perlach (12.08.2010, Seite 18) fest und wird „Siegfried-Mollier-Straße“ lauten. Die Haltestelle wird zunächst provisorisch errichtet, der barrierefreie Ausbau soll später erfolgen.

Kommentar

Den Namen finde ich nicht so gelungen. Wer zur Siegfried-Mollier-Straße will, fährt in aller Regel mit der U-Bahn, schließlich liegt der Südeingang zum U-Bahnhof Quiddestraße unmittelbar dort. Das „Life“ selbst hat kein „Siegfried-Mollier-Straße“ in der Anschrift, die Adresse lautet „Albert-Schweitzer-Straße 78“. Alternativen wären gewesen „Einkaufszentrum Life“, „Einkaufszentrum Albert-Schweitzer-Straße“ oder „Quiddestraße (U) Süd“.

„Life“ bekommt Bushaltestelle

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Das Life wird bald noch besser an den ÖPNV angeschlossen. Eine U-Bahnstation vor dem Haus ist schon vorhanden, in knapp einem Jahr werden noch drei Buslinien am Life halten (Archivfoto) © Thomas Irlbeck

Das Einkaufszentrum Life bekommt eine eigene Bushaltestelle. Voraussichtlich ab Dezember 2010 werden die Autobuslinien der MVG 139, 192 und 199 an der Albert-Schweitzer-Straße auf Höhe des „Life“ halten. Das berichtet HALLO Ramersdorf-Perlach in der gestrigen Ausgabe (Seite 2). Ein Fußgängerüberweg wird wahrscheinlich nicht realisiert. Durch die Bushaltestelle werden pro Fahrtrichtung fünf bis sieben Parkplätze auf der Albert-Schweitzer-Straße entfallen.

Kommentar: Das Life ist erstklassig an den ÖPNV angeschlossen, der Südausgang der U-Bahnhaltestelle Quiddestraße endet fast unmittelbar vor dem Life. Die Autobusse 139, 192 und 199 haben ihre Haltestelle jedoch am Nordausgang der U-Bahnhaltestelle Quiddestraße und fahren daher am Life ohne Halt vorbei. Daher wurde die Schaffung einer Bushaltestelle angeregt.

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen zurückverlegt

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Acht Wochen sollte die provisorische Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen Bestand haben, die am 7. April eingerichtet wurde. Provisorisch bedeutet hier, dass keine Unterstellmöglichkeit für den Regenfall vorgesehen war. Gedauert hat es dann leider doch fast doppelt solange. Wir erinnern uns, die Verlegung war notwendig geworden, da das derzeit noch im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde.

Seit heute halten die modernen taubenblauen MVG-Busse der Linien 197 Innenring und N45 endlich wieder regulär am Friedrich-Engels-Bogen.

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen verlegt

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Fahrgäste müssen umdenken: Im Rahmen des Anschlusses des Pflegeheim Neuperlach an das Fernwärmenetz der SWM wurde die Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Innenring und der Nachtlinie N45 heute nach Süden verlegt. Die Kraftbusse der MVG halten jetzt die nächsten rund acht Wochen unmittelbar nach der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Friedrich-Engels-Bogen.

Die Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Außenring ist nicht betroffen.

Trotz auffälliger Beschilderung warten immer wieder Fahrgäste an der aufgehobenen Haltestelle. Eine Fahrgästin (ja, ich weiß, das Wort gibt’s gar nicht) musste ich erst lange überreden, bevor sie sich auf den Weg zur Ersatzhaltestelle machte.

Das sieht nicht gut aus (07.04.2009). Vom 07.04.2009 an halten hier rund acht Wochen keine Omnibusse mehr. Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Die Ersatzhaltestelle ist für viele noch ungewohnt (07.04.2009).

Dort, wo sonst die schicken Gelenkbusse der MVG halten, um Hinz und Kunz zur Untergrundbahn zu kutschieren, wird nun eine ganz andere Art der Beförderung vorbereitet – der Transport von Wärme, damit es Opa Friedrich Franz in seinem neuen Pflegeheim auch richtig schön warm hat (07.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Das Pflegeheim Neuperlach steht kurz vor dem Anschluss an das Fernwärmenetz (10.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck