Einschränkungen wegen Anschluss des neuen St. Jakobus ans Fernwärmenetz

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St. Jakobus Nachfolger
Modell des neuen St. Jakobus (06.02.2013) © Thomas Irlbeck

Weil das neue St. Jakobus an der Quiddestraße ans Fernwärmenetz angeschlossen wird, kommt es zwischen Anfang Mai und Anfang Juni zu Einschränkungen. Parkplätze entfallen, die Zugänge zu den Häusern werden durch Behelfsbrücken sichergestellt, die Quiddestraße bleibt für den Fahrverkehr eingeschränkt nutzbar.

Mehr Infos: Fernwärme-Anschluss: Sperrungen in der Quiddestraße

Was es für Einschränkungen geben wird, kann man erahnen, wenn man sich daran erinnert, wie das Pflegeheim am Friedrich-Enges-Bogen ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde. Die Busfahrer mussten fast millimetergenau rangieren, um den Parcours zu bewältigen: Keine Haarspalterei: Um Haaresbreite (Bilderstrecke)

Bus-Slalom 2011

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Am Neuperlacher Karl-Marx-Ring ist mal wieder Slalomkurs angesagt, weil das Fernwärmenetz erneuert wird. Mindestens 4 Bäume mussten unweit der ehemaligen Tankstelle zwischen Peschelanger und Friedrich-Engels-Bogen gefällt werden, um auf dem Randgrünstreifen eine provisorische Fahrspur einrichten zu können. Der schicke MVG-Bus der Linie 197 Innenring umfährt elegant die Hindernisse. Die Arbeiten begannen am Montag dieser Woche und werden voraussichtlich bis zum 06.05.2011 andauern.

Bus-Slalom 2011
Bus-Slalom 2011 (20.04.2011) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Fernwärmenetz 2011
Erneuerung Fernwärmenetz 2011, Infotafel an der Baustelle (20.04.2011) © Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen zurückverlegt

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Acht Wochen sollte die provisorische Bushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen Bestand haben, die am 7. April eingerichtet wurde. Provisorisch bedeutet hier, dass keine Unterstellmöglichkeit für den Regenfall vorgesehen war. Gedauert hat es dann leider doch fast doppelt solange. Wir erinnern uns, die Verlegung war notwendig geworden, da das derzeit noch im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen wurde.

Seit heute halten die modernen taubenblauen MVG-Busse der Linien 197 Innenring und N45 endlich wieder regulär am Friedrich-Engels-Bogen.

Keine Haarspalterei: Um Haaresbreite (Bilderstrecke)

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Eng geht es derzeit hier zu. Sehr eng. Denn das Pflegeheim wird an das Fernwärmenetz angeschlossen und entsprechend die Straße für acht Wochen „geöffnet“. Die freundlichen Baustellenleute haben einen Slalomkurs eingerichtet, damit die Löcher im Boden umfahren werden können.

Siehe hierzu:

Was rollt denn da von vorne an? Ein schicker MVG-Gelenkbus der Linie 197 Innenring. Ob das mal gut geht? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
Beim Slalomfahren ist höchste Präzision angesagt. Wenn der Bagger nicht da stünde, wäre alles einfacher (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Jetzt geht es wirklich um die sprichwörtlichen Millimeter. Aber die Barke bleibt stehen (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Aus verschiedenen Perspektiven … (15.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
… wird erkennbar … (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
… wie eng es hier zugeht (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck
An der Seite hätte kaum noch eine Briefmarke Platz. Der Mischer lädt hier nichts ab, der will nur durch. Aber wie, wenn es hier so eng ist wie in der U-Bahn zur Wiesn-Zeit? (15.04.2009) Foto: Thomas Irlbeck

Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen verlegt

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Fahrgäste müssen umdenken: Im Rahmen des Anschlusses des Pflegeheim Neuperlach an das Fernwärmenetz der SWM wurde die Autobushaltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Innenring und der Nachtlinie N45 heute nach Süden verlegt. Die Kraftbusse der MVG halten jetzt die nächsten rund acht Wochen unmittelbar nach der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Friedrich-Engels-Bogen.

Die Haltestelle Friedrich-Engels-Bogen der Linie 197 Außenring ist nicht betroffen.

Trotz auffälliger Beschilderung warten immer wieder Fahrgäste an der aufgehobenen Haltestelle. Eine Fahrgästin (ja, ich weiß, das Wort gibt’s gar nicht) musste ich erst lange überreden, bevor sie sich auf den Weg zur Ersatzhaltestelle machte.

Das sieht nicht gut aus (07.04.2009). Vom 07.04.2009 an halten hier rund acht Wochen keine Omnibusse mehr. Foto: Thomas Irlbeck

(Bild entfernt)

Die Ersatzhaltestelle ist für viele noch ungewohnt (07.04.2009).

Dort, wo sonst die schicken Gelenkbusse der MVG halten, um Hinz und Kunz zur Untergrundbahn zu kutschieren, wird nun eine ganz andere Art der Beförderung vorbereitet – der Transport von Wärme, damit es Opa Friedrich Franz in seinem neuen Pflegeheim auch richtig schön warm hat (07.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck
Das Pflegeheim Neuperlach steht kurz vor dem Anschluss an das Fernwärmenetz (10.04.2009). Foto: Thomas Irlbeck

So nah und doch so fern – aus einer Baustelle werden zwei

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Das ist ein Heizkraftwerk. Das steht zwar nicht in Neuperlach und auch nicht in München, aber man kann ja nicht immer Neuperlach-Bilder zeigen, oder ja? © Volker Zintgraf / Pixelio

Nein, es geht nicht um das Telefon (in Anspielung auf einen Song von Kraftwerk), sondern um Fernwärme und eine Baustelle in der Nähe. Gestern flatterte ein Papierflieger (weniger deutsch auch Flyer genannt) in meinen Briefkasten, der mich auf eine zusätzliche Baustelle aufmerksam macht. Konkret wird das im Bau befindliche Pflegeheim Neuperlach ans Fernwärmenetz angeschlossen. Schließlich sollen es die zukünftigen Bewohner mollig warm haben, und der alte fahrbare Elektroheizkörper von Onkel Fritz ist keine Alternative für das feine Fernwärmenetz der Stadtwerke München. Zum Anschluss muss der Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen „geöffnet“ werden. Naturgemäß erfordern Arbeiten an Fernwärmerohren wegen der hohen Betriebstemperatur (130 Grad) eine sehr spezielle Bauweise.

Daher dauern die in der KW 14 (ab 30.03.) beginnenden Arbeiten auch satte 8 Wochen. In dieser Zeit sind die Fahrspuren am Karl-Marx-Ring auf Höhe des Friedrich-Engels-Bogen (und auch ein paar Meter in beide Richtungen weiter) nur eingeschränkt benutzbar bzw. werden verschwenkt. Die Häuserzufahrten und Hauseingänge bleiben durch noch zu errichtende Behelfsbrücken erreichbar.

Update: Ich habe noch den erwähnten Flyer hinzugefügt. Die dort abgedruckte Skizze zeigt fast metergenau, wo die Operation genau stattfindet. Es lässt sich erahnen, welche Zufahrten betroffen sein werden.

Der erwähnte Flyer. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM
Der erwähnte Flyer. Besonders interessant ist hier die Skizze, die zeigt, wo die Rohre genau verlegt werden. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der SWM