Flashback auf unser 6-Eck – Vor 10 Jahren wurde als „Nachfolger“ mit dem Bau des Phönix-Pflegeheims begonnen

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6-Eck
Bild 1: Das 6-Eck steht noch, aber wie der grüne Abfallcontainer andeutet, wurde bereits damit angefangen, das Gebäude auszuräumen. Nach diesen Aufnahmen gab es aber noch eine Abschiedsparty (01.12.2004) © Thomas Irlbeck

Vor ziemlich genau zehn Jahren – Anfang Mai 2008 – startete der Bau des Phönix-Pflegeheims am Friedrich-Engels-Bogen. Ein  Pflegeheim ersetzt einen Kindergarten und einen  Jugendtreff. Deutlicher kann sich die Vergreisung der Bevölkerung kaum ausdrücken.

Dieses Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, noch einmal auf das 6-Eck zurückzublicken.

Der Name „6-Eck“

Der 1971 errichtete Bau hatte – obwohl man es annehmen könnte – als Ganzes keinen sechseckigen Grundriss, bestand aber aus mehreren einzelnen Teilen, in denen sich mehrfach – wenngleich nicht durchgehend – Sechsecke wiederfanden (siehe Bild 1). Es war ein eher kleiner Eingeschosser – in Fertigbauweise mit Betonsockel.

Das Gebäude wurde als evangelischer Kindergarten genutzt, aber auch als Jugendtreff. Dieser Jugendtreff hieß eben „6-Eck“ – in genau dieser Schreibweise. Es gab für Jugendliche (ab 16 Jahren) ein großes Angebot – mit Foyer, Bar, Küche, Clubraum, Bandübungsraum und vielem mehr. Vor dem Haus konnte man auf der großen Wiese Volleyball und anderes spielen.

Die legendären 6-Eck-Partys

Entschuldigungsschreiben 6-Eck
Entschuldigungsschreiben

Berüchtigt in der näheren Umgebung waren aber die legendären 6-Eck-Partys. Denn das Gebäude konnte man freitags und samstags mieten. Die Partys waren meist sehr laut und dauerten oft bis 9 Uhr in der Früh des Folgetages. Immerhin haben sich die Veranstalter für eine besonders laute Party per Schreiben entschuldigt (Abbildung). Auch mich als Anwohner, der direkt darüber wohnte, brachten sie immer mal wieder um den Schlaf. Aber ich bin nicht nachtragend, Schwamm darüber!

Das Aus für das 6-Eck

Es waren aber nicht die lauten Partys, die das Ende des 6-Ecks besiegelten. Vielmehr galt das Gebäude als marode (Dach undicht, Betonsubstanz angegriffen) und mit dem Holzschutzmittel Lindan belastet. Eine Sanierung hätte mindestens 150.000 Mark gekostet. Viele sahen das als Vorwand. Es hieß, die evangelische Kirche, die mit einer schrumpfenden Gemeinde konfrontiert war, brauchte Geld und würde das Grundstück gerne verkaufen. Laut Presseberichten war die Gesundheitsgefahr aber keine Verschwörungstheorie, sondern real. Ein Vorschlag, den Betrieb weiterzuführen, indem der Pavillon durch Container ersetzt wird, fand kein Gehör.

Der Kindergarten wurde bereits im Sommer 2003 geschlossen. 2005 erfolgte schließlich der Abriss des Gebäudes. Am 26. November 2004 gab es noch eine legendäre Abschiedsparty, bei der es auch zu Vandalismus am Gebäude kam – das war natürlich nicht in Ordnung, auch wenn das Gebäude ohnehin zum Abriss bestimmt war.

Hier soll noch einmal mit Fotos und anderem Material (v.a. Screenshots der längst offline gegangenen 6-Eck-Website) an das 6-Eck erinnert werden. Leider sind Fotos vom 6-Eck rar. Ich habe zu dieser Zeit nur wenig fotografiert.

So kann ich auch nur Aufnahmen von meinem Fenster präsentieren. Vom Eingangsbereich und Straßenniveau habe ich zwar auch Fotos, aber eine Genehmigung, diese hier zeigen, habe ich trotz einiger Versuche nicht bekommen.

Januar 1999

Hier ist die 6-Eck-Welt noch in Ordnung. Das Gebäude ist mit Schnee bedeckt, aber die Gebäudeteile mit der markanten sechseckigen Form sind klar erkennbar. Im Hintergrund die sogenannten Glashäuser. Auch das ehemalige Kieswerk Piederstorfer ist im linken oberen Bildbereich schwach zu sehen.

Bild 2: Noch hat das 6-Eck ein paar Jährchen vor sich (15.01.1999) © Thomas Irlbeck

2005 – Der Abriss

Das Gebäude wurde in seine Einzelteile zerlegt, weitgehend händisch (Foto). Als alles weg war, wurde die Betonbodenplatte mit schwerem Gerät zertrümmert. Es hieß damals in der Presse, man würde alles sauber zerlegen, um die Möglichkeit zu bewahren, die Stahlkonstruktion wiederzuverwenden. Ob es zu Letzterem gekommen ist, ist mir nicht bekannt.

6-Eck Abriss
Bild 3: Das 6-Eck wird abgerissen (24.05.2005) © Thomas Irlbeck

6-Eck-Website

Unter der Adresse http://www.6eck.com (also ohne Bindestrich!) konnte man sich über das 6-Eck informieren. Damals (die Screenshots sind von 2002) war das keinesfalls selbstverständlich, dass nicht nur eine Website betrieben wurde, sondern diese auch mit Veranstaltungshinweisen auf einem aktuellen Stand gehalten wurde.

Wichtig: Die Screenshots lassen sich wie andere Bilder auch vergrößern – ggf. in zwei Stufen. Klicken Sie das vergrößerte Bild ein weiteres Mal an, falls die Schrift noch nicht lesbar ist.

6-Eck-Homepage
Startseite der 6-Eck-Website. Hier sehen wir immerhin den Eingangsbereich, wenn auch nur als Zeichnung (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Über uns (Juni 2002). Gerade der Satz ganz unten dürfte bei den Anwohnern auch heute noch sehr unangenehme Erinnerungen hervorrufen
6-Eck-Homepage
Eventgalerie (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Programm des Jugendcafés (Juni 2002)

Aktuell

6-Eck-Homepage
Das traurige Ende. Das ist alles, was die offizielle 6-Eck-Website nach dem Ende noch zu bieten hatte. Auch diese Abschiedsseite ist längst verschwunden

Nach Abschaltung der Abschiedsseite war zeitweise ein Online-Bauernmarkt eines österreichischen Betreibers unter der Adresse zu finden. Auch dieser ist wieder verschwunden. Seit Jahren ist unter der Adresse eine Ankündigung zu lesen, dass eine „neue interessante Webseite“ entstehen würde.

Ein Gast in Neuperlach: der Frühling! (Update 15.04.2018)

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Frühling
Bild 1 (10.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 2 (10.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 3 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 4 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
Frühling
Bild 5: Friedrich-Engels-Bogen (15.04.2018) © Thomas Irlbeck

Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

Neuperlaub 2017

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Der Herbst ist die schönste Jahreszeit. Zumindest rein optisch gesehen, denn er hält die besten Farben bereit. Leider hält das Farbspektakel nur kurz an, viel zu schnell verschwindet die Pracht. Bilder vom Schwarzen Marx, vor dem pep und dem Phönix-Pflegeheim Neuperlach.

Herbst Phönix-Pflegeheim
Vor dem Phönix-Pflegeheim (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
Herbst pep
Vor dem pep (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
Herbst Marx-Zentrum
Vor dem Marx-Zentrum (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

Sanierung der „Kaserne“ – Schwimmbäder in Neuperlach

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Sanierung am Friedrich-Engels-Bogen (die Wohnanlage ist auch wegen ihrer Militärfarben als „Kaserne“ bekannt). Dach, Fassade – nichts ist für die Ewigkeit und muss irgendwann generalüberholt werden.

Auf dem Dach war ursprünglich ein Freiluft-Swimmingpool. Dieser hat jedoch nicht überlebt und wurde bereits vor Menschengedenken zugeschüttet. Ebenso längst nicht mehr existent ist das Hallenbad im Marx-Zentrum, das im Unterschied zu diesem Bad öffentlich war. Heute befindet sich in den Räumen des Marx-Zentrum-Schwimmbads das Minikaufhaus Woolworth.

Sanierung Friedrich-Engels-Bogen
Bild 1: Wohnanlage am Friedrich-Engels-Bogen. Ganz rechts ist noch ein Stück vom Marx-Zentrum zu sehen (22.05.2017)
Sanierung Friedrich-Engels-Bogen
Bild 2 (22.05.2017)

Das Hallenbad in der Wohnanlage mit den Glashäusern des Architekten Ernst Barth (nicht im Bild) ist dagegen zum Glück bis heute erhalten geblieben. Es steht nur für Bewohner dieser Wohnanlage zur Verfügung. Dass das Bad noch vorhanden ist, ist keine Selbstverständlichkeit, denn der Unterhalt von Schwimmbädern ist extrem teuer. Die Versuchung ist daher groß, dass ein Bad stillgelegt wird, sollte eine umfassende Sanierung notwendig werden.

Putzbrunn und Neuperlach: Von (Kreis)-Bögen, Ringen, Angern, Straßen und Wegen

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Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Wir sind hier in Putzbrunn (10.04.2017) © Thomas Irlbeck
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg
Goslar, Carl-Spitzweg-Weg. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In vielen Orten ist man von der alten Systematik weggekommen, kleinere Straßen als „Weg“ und größere als „Straße“ zu bezeichnen, Straßen mit Bäumen am Rand vielleicht noch als „Allee“. Stattdessen wird die optische Verlaufsform der Straße in den Namen integriert und zwischen „Ring“, „Bogen“ und „Anger“ (Sackgasse) unterschieden. Das haben wir in Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring, Friedrich-Engels-Bogen und Peschelanger.

Das erspart den Carl-Spitzweg-Weg (den es tatsächlich in Goslar gibt) oder gar den Spitzwegweg (der wohl Phantasie bleibt).

Aber es schafft neue Skurrilitäten.

Wer „Kreis“ mit Nachnamen heißt und nach seinem Ableben wegen seiner Verdienste ausgerechnet mit einer bogenförmige Straße geehrt wird, wird zum „Kreis-Bogen“. So geschehen in Putzbrunn.

Philipp Kreis (* 1909; † 1994) und Truma

Erste Wohnwagen-Heizung Truma-matic von der Firma Truma aus dem Jahre 1961
Erste Wohnwagenheizung Truma-matic von der Firma Truma (1961). Foto: Truma Gerätetechnik / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hierbei handelt es sich um den Gründer von Truma, einem Hersteller von Produkten für Wohnwagen und Reisemobile. Zu den Produkten gehören unter anderem Heiz- und Klimasysteme, Warmwasserboiler, Rangiersysteme sowie Systeme zur Strom- und Gasversorgung.

Der Truma-Firmensitz ist praktischerweise auch in Putzbrunn, wenngleich nicht am Philipp-Kreis-Bogen, sondern ein Stück entfernt an der Wernher-von-Braun-Straße. Hier ist sie wieder, die gute alte „Straße“.

Der Markenname Truma leitet sich vom ehemaligen US-Präsidenten Harry S. Truman ab. Kreis verehrte ihn, da Truman den Wiederaufbau Deutschlands zum Industriestaat ermöglichte.

Putzbrunn, Philipp-Kreis-Bogen
Das Schild in der Totalen: Glonner Straße, Ecke Philipp-Kreis-Bogen (10.04.2017) © Thomas Irlbeck

Neuperlach wird 50 und bekommt von der Stadt München ein schönes Geschenk!

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Karl Marx und Friedrich Engels. München hat passend zum 50. Geburtstag unseres Stadtteils dieses Kunstwerk erworben und wird es übermorgen, Samstag, am Karl-Marx-Ring, Ecke Friedrich-Engels-Bogen, aufstellen. Um 11 Uhr wird das Denkmal offiziell eingeweiht.

Karl Marx und Friedrich Engels
Karl Marx und Friedrich Engels. Lizenz: Public Domain

Das war natürlich ein Aprilscherz. Marx und Engels sind out, Politiker fordern sogar, die Straßennamen abzuschaffen. Da wird man kaum ein Marx/Engels-Denkmal aufstellen.

Außerdem war „Samstag“ angegeben, da hatte jeder eine faire Chance, das am Datum zu erkennen. Aber nicht alle haben es gemerkt.

Ein Blick aus dem Neuperlacher Fenster – Nichts ist so, wie es täuscht

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Blick ins Gebirge. Selbst einzelne Bäume sind erkennbar. Es handelt sich hier keinesfalls um einen Scherz, sondern tatsächlich um eine Aufnahme von meinem Neuperlacher Fenster aus. In der unteren Hälfte der beiden Fotos sind Häuser am Karl-Marx-Ring und Friedrich-Engels-Bogen zu sehen. Das untere Bild zeigt dabei die umgangssprachlich als Glashäuser bezeichneten Gebäude des berühmten Architekten Ernst Barth.

Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck
Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck

Fotoschatzfund: In der Blütezeit des Marx-Zentrum

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Wer erinnert sich noch? Die Mittelinsel des Marx-Zentrum hatte mal eine öffentliche Dachterrasse mit Wegen, Bänken und Spielplätzen. Aufnahmen aus der Zeit sind selten, denn bereits, als die erste größere Sanierung anstand, wurde die Dachterrasse geschlossen. Die Pflanzen durften noch bleiben, später wurde eine Mondlandschaft auf dem Areal. Die Aufnahme dürfte Mitte bis Ende der 1970er-Jahre entstanden sein. Links im Bild: Die AOK am Friedrich-Engels-Bogen im alten Anstrich.

Marx-Zentrum: Intakte Dachterrasse auf Mittelinsel
Marx-Zentrum: mit intakter Dachterrasse auf Mittelinsel © Thomas Irlbeck

Neuperlach zittert wieder (Update 12.12.2015: Video vom Einsatz in Neuperlach)

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Blaue Fähnchen, AOK, Friedrich-Engels-Bogen
Blaue Fähnchen an der  AOK am Friedrich-Engels-Bogen. Da war kein Spaßvogel am Werk, sondern es geht um eine ernste Sache (05.11.2015) © Thomas Irlbeck
Blaue Fähnchen, PHÖNIX-Pflegeheim, Friedrich-Engels-Bogen
Fähnchen, Holzscheit und Bodenmarkierung am PHÖNIX-Pflegeheim, Friedrich-Engels-Bogen (09.11.2015) © Thomas Irlbeck

Derzeit reiben sich manche Neuperlacher und auch Truderinger verwundert die Augen, da an vielen Stellen blaue Fähnchen hängen – entweder an Holzscheiten oder in Bäumen bzw. Sträuchern – und blaue Bodenmarkierungen aufgemalt sind. An einigen Stellen sind auch orange Stromkabel verlegt. Was ist da los? So etwas gab es 2012 schon einmal, auch wenn damals Fähnchen und Bodenmarkierungen weiß waren: Das große Zittern

Erneut führen die Stadtwerke Seismikmessungen durch, um nach geothermischen Quellen zu suchen. Man hält an dem Plan fest, dass München bis 2040 die erste deutsche Großstadt werden soll, in der Fernwärme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien gewonnen wird.

Orange Stromkabel Nauestraße/Hippelstraße
Orange Stromkabel in der Grenzkolonie Trudering in der Nauestraße/Ecke Hippelstraße (08.11.2015) © Thomas Irlbeck

Konkret sollen weitere Geothermieanlagen errichtet werden. Es soll also die Wärme von Mutter Erde im Untergrund genutzt werden. Dazu muss man natürlich erst einmal wissen, wo entsprechende heiße Quellen sind, die man anzapfen kann.

Die Messungen sind für den Zeitraum November 2015 bis März 2016 vorgesehen. Die Routen sind noch nicht offiziell bestätigt, aber man kann zumindest dort, wo Fähnchen, Bodenmarkierungen und Stromkabel zu finden sind, mit höchster Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dort auch Messungen durch Vibro-Fahrzeuge stattfinden. Der Artikel wird bei Vorliegen weiterer Informationen entsprechend erweitert.

Vibro-Fahrzeug
Vibro-Fahrzeug (Symbolbild). Foto: Horemu, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Vibro-Fahrzeuge
Vibro-Fahrzeuge am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen (09.12.2015) © Thomas Irlbeck

Update 12.12.2015

Video vom Einsatz der Vibro-Fahrzeuge am 09.12.2015 am Peschelanger. Vielen Dank für die Einsendung!

(Link: YouTube)

Neuperlach Nord 1974

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Kurt-Eisner-Straße_1974
Spielplatz an der Kurt-Eisner-Straße (1974). Aus der Fotosammlung von G. S.

Wir befinden uns in Neuperlach Nord an einer Wohnanlage an der Kurt-Eisner-Straße. Neben dem Klettergerüst war ein Wasserspielplatz. Wer erinnert sich? Wer genau hinsieht, erkennt im Hintergrund rechts die „Kasernen“-Wohnanlage am Friedrich-Engels-Bogen. Der Blick geht Richtung Ost. Aus der Fotosammlung von G. S., vielen Dank für die tolle Einsendung!

Neuperlen schlechter Witze

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Es gibt Witze, die sind so schlecht, dass sie schon fast wieder gut sind. Aber nur fast. Da der Karl-Marx-Ring „die“ Straße in Neuperlach ist und ich auch noch Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen (!) wohne, gibt es zumindest einen sozialistischen Mitfühlbonus.

Karl Marx
Foto: unbekannt / Lizenz: gemeinfrei
Friedrich Engels
Foto: George Lester / Lizenz: gemeinfrei

Ortsfest wie ein Schneemann

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Ein Schneemann in meiner Wohnanlage. Die Nase ist ihm leider schon abgefroren. Dazu noch ein paar Winterimpressionen von der Nachbarwohnanlage (ab Bild 3).

Schneemann
Bild 1 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck
Schneemann
Bild 2 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck
Schnee
Bild 3 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck
Schnee
Bild 4 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck
Schnee
Bild 5 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck
Schnee
Bild 6 (26.12.2014) © Thomas Irlbeck

3 Punkte für das Segel

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 1 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 2 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Am PHÖNIX-Seniorenzentrum vor meinem Haus wurde gestern eine kleine Einrichtung installiert. Dabei wurden auf der Terrasse einige Metallstangen angebracht. Diese wirken ziemlich windschief, zumal ja Neuperlach sonst als Hort gerader Linien und strenger rechter Winkel bekannt ist.

Bei der Konstruktion handelt sich um ein Sonnensegel, das aus zwei dreieckigen Segeln besteht, die sich beim Abrollen über die Terrasse spannen und an den Stangen arretiert werden. Wenn ich nicht die Arbeiter mit ihrem Lieferwagen gesehen hätte, weiß ich nicht, ob ich so ohne Weiteres sofort hätte einschätzen können, was diese Installation darstellen soll.

Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 3 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 4 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 5 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck
Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Bild 6 (05.11.2014) © Thomas Irlbeck