Neubau der Grundschule am Karl-Marx-Ring (Update 27.09.2018)

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Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 1: Schule, Turnhalle und Sportplatz (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Die Grundschule am Karl-Marx-Ring (Höhe Friedrich-Engels-Bogen an der orangen Fußgängerbrücke) war meine erste Schule in Neuperlach. Ich besuchte hier die dritte und vierte Klasse, das war ab 1974. Ich weiß noch die Namen meiner Klassenlehrerin und des Rektors.

Das Schulgebäude ist nun marode. Daher soll die Schule neu gebaut werden. Dabei wird zuerst das neue Schulgebäude auf dem Sportplatz errichtet. Nach Eröffnung soll dann das alte Schulgebäude abgerissen werden und auf dessen Grund dann der Sportplatz neu entstehen. Der Vorteil liegt darin, dass der Schulbetrieb weitergehen kann, ohne dass die Aufstellung von Containern oder ein vorübergehender Umzug erforderlich wären.

Neuperlach ändert sich, ich erkenne es bald wohl nicht wieder. Natürlich tut es irgendwie weh, wenn die eigene Schule der Abrissbirne zum Opfer fällt. Eine Sanierung wäre eine angemessene Alternative, hat aber natürlich auch ihre Haken. Ein Neubau ist oft die wirtschaftlichere Variante, zumal dann das Gebäude nach modernsten Erkenntnissen errichtet werden kann.

Inzwischen starten die ersten Vorbereitungsarbeiten auf dem Sportplatz. Konkret wird das Gelände auf mögliche Kriegshinterlassenschaften untersucht (Kampfmitteluntersuchung). Später kommen dann noch geologische Untersuchungen hinzu.

In der Ausschreibung ist das Projekt so beschrieben:

Die Neubauten umfassen eine 5-zügige Grundschule (nach Lernhauskonzept der LHM) mit 20 Klassen in Lernhaus-Clusterstruktur, Räume für die Sing- und Musikschule, eine Mensa, eine Zwei- oder Dreifachsporthalle mit Vereinsnutzung, Freisportflächen, eine THV-Dienstwohnung und ein Haus für Kinder als Integrationseinrichtung. Zusätzlich ist eine Tiefgarage für ca. 49 Stellplätze vorgesehen. Die Bauabwicklung ist in mehreren Bauabschnitten geplant.

Quelle: Competition online

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 2 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 3 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 4 (31.08.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 5: Das Schulgelände mit dem Marx-Zentrum und der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 im Hintergrund (31.08.2018) © Thomas Irlbeck

Bilder von 2014

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 6: Die Schule vom Hans-Lohr-Weg aus gesehen (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 7 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 8 (31.07.2014) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2018

Wie angekündigt, finden nun Grundwasseruntersuchungen statt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 9 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring
Bild 10 (09.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.09.2018

Mit dem Neubau hat das nichts zu tun, aber es ist eine interessante Sache: Auf dem Sportplatz wurde ein mobiler Klettergarten aufgestellt.

Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 11 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 12 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Karl-Marx-Ring/Klettergarten
Bild 13 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck

Bebauung am Piederstorfer: Anwohner müssen Kröte schlucken

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Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Krötenzaun am Alexisweg (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das neue Quartiere Piederstorfer wird Neuperlach Nordost/Ost verändern wie nie zuvor. 1.300 Wohnungen für 3.000 Menschen werden hier bis 2028 entstehen, auch werden immerhin zwei echte Hochhäuser entstehen. Der erste Bauabschnitt wird natürlich schon weit früher fertig. Viele werden ihren Blick auf Grün, Felder und Wald verlieren, auch wenn das neue Quartier natürlich keine graue Betonwüste wird, sondern wiederum begrünt wird. Auch konnten viele Bäume erhalten werden. Sie sollen in einen Quartierspark integriert werden, der auch einen Hochseilgarten erhalten wird.

Dennoch: Der Straßenverkehr wird zunehmen, auch wenn man die Anwohner einbezogen hat und nun dafür sorgt, dass zumindest der Verkehr in den bestehenden Wohnstraßen nicht explodiert. So wird das neue Wohngebiet auch über die Ständlerstraße eine direkte Zufahrt erhalten, der Verkehr muss also nicht ausschließlich durch die schmale Niederalmstraße und andere Straßen in Trudering rollen. Dazu kommen Einschränkungen und Lärm während der Bauphase. So etwas lässt sich freilich nicht vermeiden.

Noch ist es dort vergleichsweise ruhig. Genießen wir noch die letzten Gnadentage (oder Gnadenmonate?) unseres Kieswerks Piederstorfer. Einen konkreten Abrisstermin habe ich noch nicht, aber da bereits einige Vorbereitungen getroffen wurden, gilt es als fast sicher, dass noch dieses Jahr abgerissen wird.

Krötenweg

Benno Steuernagel-Gniffke hat drei sehr schöne Fotos geschossen. Vielen Dank! Auf einem ersten Bild ist ein Krötenweg zu sehen. Jetzt bekommt die Überschrift eine doppelte Bedeutung.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 2: Mit Holzzäunen geschützte Bäume, im Hintergrund das Marx-Zentrum (links) und die anschließende Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3: Grundwasser-Probebohrungen am neuen Quartier – kurz vor der Ständlerstraße. Der Karl-Marx-Ring läuft hier quer, man kann ihn nur erahnen. Im Hintergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Piederstorfer: Anzeichen für baldigen Abriss mehren sich (Update 08.03.2018)

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An unserem Piederstorfer Kieswerk mehren sich die Anzeichen für einen baldigen Abriss. Das Werkstor wurde entfernt und durch einen Bauzaun ersetzt. Am danebenliegenden Feld werden offenbar Grundwasser-Probebohrungen vorgenommen. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, dann kommt die Abrissbirne, und die Arbeiten für den Bau von Wohnhochhäusern für 3.000 Menschen werden beginnen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Das Gelände aus der Ferne betrachtet. Links sind Wohnhäuser am Karl-Marx-Ring zu sehen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 2 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 4: Das Werkstor wurde durch einen Bauzaun ersetzt (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 5 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 6: Auch auf dem Werksgelände ist weiter hinten ein Bauzaun zu erkennen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 7: Probebohrungen. Im Hintergrund Wohnhäuser … (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 8: … am Karl-Marx-Ring (28.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 30.01.2018

heute gab es weitere bauvorbereitende Maßnahmen. Am Kieswerk wurden die Bäume von einem Bagger herausgerissen. Über die Grundwasserbohrungen habe ich ja bereits berichtet, sie wurden heute fortgesetzt. Lesereinsendung von Sylvia Deufel, vielen Dank für die eindrucksvollen Fotos!

Kieswerk Piederstorfer
Bild 9 (30.01.2018). Foto: Sylvia Deufel
Kieswerk Piederstorfer
Bild 10 (30.01.2018). Foto: Sylvia Deufel

Update 31.01.2018

Heute waren wieder bauvorbereitende Maßnahmen zu beobachten. Der Acker, der hier zu sehen ist, wird auch komplett bebaut. Es wird sich hier sehr, sehr viel ändern. 1.300 Wohnungen entstehen, das ist etwas mehr als die Größenordnung 2 × Marx-Zentrum.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 11 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 12: Das Graffito (rechts) gibt es weiter unten noch in größeren Darstellungen (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 13 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 01.02.2018

Das Piederstorfer darf noch einmal ein Schneekleid anlegen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 14 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 15 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 16 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 05.02.2018

Wie ich bereits am 31.01. zeigte, wurde unser kurz vor dem Abriss befindliche Kieswerk Piederstorfer mit einem Graffiti versehen („Duck“). Bislang unveröffentlichte Bilder vom 28.01. zeigen außerdem Graffiti auf der anderen Gebäudeseite, die ich aber auch heute nicht zeige. Schauen wir uns lieber das Kieswerk in heute entstandenen Aufnahmen von der Niederalmstraße aus an, in verschiedenen Ansichten und auch mit dem Duck-Graffiti!

Kieswerk Piederstorfer
Bild 17 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 18 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 19 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 20 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 21 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 22 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 23 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 24 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 25: Weiterhin vor dem Gelände mit dem Kieswerk Piederstorfer, aber jetzt ein Schwenk Richtung Heizwerk Perlach und die Häuser am Annette-Kolb-Anger (05.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 08.03.2018

Es wurden weitere bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dabei wurden Bäume gefällt und Sträucher entfernt. Bäume, die erhalten werden können, wurden durch Holzzäune gesichert.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 26 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 27 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 28 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 29 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 30 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 31 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 32 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 33 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 34 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 35 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 36 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck

Wenige Stunden vor unserem 50. Geburtstag: Bauvorbereitende Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz starten

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Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 1 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Wer hätte das noch für möglich gehalten? Noch vor dem 50. Geburtstag am 11. Mai sind die ersten bauvorbereitenden Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz gestartet, vermutlich Grundwasserbohrungen.

Dies ist wohl weniger Zufall, mehr scheint es uns bewusst zugefallen zu sein. So als wollte man sagen, wir können doch, was wir 50 Jahre nicht geschafft haben, nämlich die Bebauung von Neuperlachs Mitte, jetzt „Kultur Quadrat“ genannt (damit man Neuperlach nicht mit China, dem Reich der Mitte, verwechselt).

Gebaut werden zunächst die Wohnhäuser auf dem südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes, der nicht als Parkfläche genutzt wird, genauer an der Von-Knoeringen-Straße.

Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 2 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck