Haariger Nebel

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Haar im Nebel
Bild 1: Nebeneingang von der Leibstraße aus (etwa Höhe Tengelmann), die hinter uns quer verläuft (23.12.2016) © Thomas Irlbeck

Der Nebel hat sich auch am Nachmittag noch nicht aufgelöst. Entsprechend ist die Atmosphäre auf dem Areal des „Isar-Amper-Klinikum München-Ost“ ein klein wenig gespenstisch. Ja, das ist der offizielle Name, bis Ende 2006 hieß man „Bezirkskrankenhaus Haar“. Zur Eröffnung 1905 trug man einen weit hässlicheren Namen: „Oberbayerische Kreisirrenanstalt Eglfing“.

Idyllisch liegt sie, die Anlage. Es ist ein Park – mit vielen Bäumen. Es gibt kein monströses Klinikgebäude, sondern mehr als 100 verstreut liegende Pavillons im Jugendstil. Ferner finden sich auch diverse neuere Bauten, etwa die Forensik. Die historischen Gebäude des Klinikgeländes stehen geschlossen unter Denkmalschutz. Große Teil der historischen Gebäude sollen langfristig für die psychiatrische Behandlung aufgegeben und anderweitig genutzt werden.

Haar im Nebel
Bild 2: Haus 61 C an der Casinostraße (Querstraße im Hintergrund) (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 3: Haus 61 C, näher dran (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 4: Viel Park, viel Nebel (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 5: Haus an der Leibstraße (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 6: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 7: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 8: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
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Bild 9: Haus 61 E (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 10: Haus 61 E, Seiten-/Rückansicht (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 11: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
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Bild 12: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
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Bild 13: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 14: Haus am Lindenplatz (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
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Bild 15: Haus am Lindenplatz, näher dran (23.12.2016) © Thomas Irlbeck

Um ein Haar übersehen – Noch ein Waldfriedhof – Mystische Orte (Teil 17)

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Waldfriedhof Haar
Bild 1: Der Waldfriedhof in Haar mit seiner Aussegnungshalle (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 2: Blick vom Haupteingang in den Friedhof (22.05.2016) © Thomas Irlbeck

Der Waldfriedhof in Großhadern dürfte jedem Münchner bekannt sein. Dass es unweit von Neuperlach noch einen weiteren Waldfriedhof gibt, wissen Neuperlach.org-Leser spätestens seit der Folge 16 der Mystischen Orte. Doch nicht allzu weit davon entfernt liegt ein weiterer Waldfriedhof, nämlich der von Haar.

Es ist ein idyllischer Friedhof, auch wenn es ein paar Stellen gibt, an denen Wohnhäuser sehr nahe an den Gräbern stehen (zu sehen speziell in Bild 9).

Eine Besonderheit ist, auf dem Haarer Waldfriedhof ist Radfahren ganz offiziell erlaubt – wenngleich nur auf den Hauptwegen und nur in Schrittgeschwindigkeit.

Waldfriedhof Haar
Bild 3: Haupteingang (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 4 (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 5: Die Bereiche im Friedhof haben Namen, die durch künstlerisch gestaltete Wegweiser gekennzeichnet sind (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 5: Nebeneingang im Wald (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 7: Schilderparade am Nebeneingang (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 8: Am Haupteingang mit Blick auf das Leben draußen. Wer genau hinsieht, erkennt Wohnblöcke, die optisch an die Wohnanlagen von Neuperlach erinnern (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 9: Eine etwas weniger waldartige Stelle – das Wohnhaus scheint fast zum Urnenhaus zu werden (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 10: Aus dem Blick wirkt die Kulisse vielleicht etwas unaufgeräumt, sie ist aber dennoch durchaus idyllisch (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 11 (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 12: Totenglocke (22.05.2016) © Thomas Irlbeck
Waldfriedhof Haar
Bild 13: Schild am Haupteingang (22.05.2016) © Thomas Irlbeck

Anfahrt

Umgebungskarte Waldfriedhof Haar
Umgebungskarte Waldfriedhof Haar. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Parkplätze am Haupteingang erreicht man über den Jagdfeldring, der die Münchner Straße (eine Fortsetzung der Wasserburger Landstraße) zweimal kreuzt. Die Autobuslinie 243 (erreichbar u.a. an der Haltestelle Hans-Stießberger-Straße (Verknüpfung zum Autobus 193) und dem S-Bahnhof Haar) hat eine eigene Friedhofshaltestelle, die „Ferdinand-Kobell-Straße/Waldfriedhof“ heißt.

Schikane, die einen nach Haar bringt

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Ein Besuch in Haar, einer Gemeinde, die im Münchner Osten gleich hinter der Stadtgrenze beginnt, zeigt Erstaunliches. Auf den ersten Blick findet sich in Haar so eine Art Mini-Neuperlach mit diversen architektonischen Spezialitäten. Diverse Wohnhäuser sind dabei fast 1:1-Kopien einiger bekannter Neuperlacher Wohnblöcke. Auch ein Ladenzentrum gibt es, das der Idee der Neuperlacher Subzentren folgt. Im Unterschied dazu setzt man aber auf Sanierung und Modernisierung, nicht auf Abriss wie beim Plett-Zentrum und Quidde-Zentrum.

In einer Wohnanlage stieß ich auf diese Schikane (siehe Foto). Ich bin kein Freund dieser Umlaufsperren, in manchen Fällen ergeben sie aber Sinn. So existieren Stellen, an denen man durchaus bei schlechten Sichtverhältnissen eine Bahnlinie oder eine Schnellstraße übersehen könnte. In solchen Fällen können diese Einrichtungen den Fußgänger- und auch Fahrradverkehr runterbremsen – als Warnung.

Nun gibt es aber auch Leute, die fordern zum Schutz von Fußgängern, die immer wieder von Radlrambos geschnitten oder gar angefahren werden, in großem Stil solche Umlaufsperren aus dem Boden zu stampfen. Immerhin dürfen hier Radfahrer offiziell ohnehin nicht fahren. Aber es gibt mehrere Schönheitsfehler:

Umlaufsperre in Haar
Ein ganz spezieller Eingang nach Haar: Hier dürfen nur Schlanke durch. Tiere einer bislang nicht identifizierten Gattung dürfen nicht einmal daran denken, unten durchzukriechen (07.11.2013) © Thomas Irlbeck

Zum einen werden solche Umlaufsperren sogar gelegentlich auf Fahrrad(!)wegen errichtet, sodass das Argument kaum greift. Zum anderen stellen sie zwar ein wirksames Instrument zum Herunterbremsen von Radfahrern dar, schaffen aber ein neues Verletzungsrisiko. Radler können die Umlaufsperren übersehen und sich böse verletzen, ebenso kann man auch, wenn man sich der Gefahr bewusst ist, dort hängen bleiben. Hier ist immer wieder die Frage zu stellen, ob der Nutzen (Fußgänger haben mehr Sicherheit) tatsächlich höher ist als der Schaden (zusätzliches Verletzungspotenzial). Es kommt aber noch etwas hinzu: Man sperrt viele Leute ganz aus.

Als ich diese Konstruktion aus einiger Entfernung sah, dachte ich, dass hier ein undurchdringbarer Zaun aufgestellt wurde. Erst als ich etwas näher dran war, erkannte ich, dass dies eine Umlaufsperre ist. Die Stelle ist weit enger, als es das Bild erscheinen lässt. Mit meinem normalen Fahrrad kam ich (wohlgemerkt schiebend) hier mit einigem Rangieren durch, aber man muss schon genau wissen, wo man den Lenker wie einschlägt.

Mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen ist hier wohl gar kein Durchkommen, allenfalls sehr schlanke Modellen haben noch eine Chance – vielleicht. Für ein Fahrrad mit Anhänger ist hier auf jeden Fall erst einmal Endstation.

Jetzt könnte man ja auf die Idee kommen, an der Seite vorbeizufahren. Doch auch daran hat man gedacht und alles lückenlos mit einem Zaun abgesichert. Wäre ja auch zu einfach.

Die Schikane hier dient sicherlich eher dazu, den Durchgangsverkehr nicht nur runterzubremsen, sondern die Stelle so unattraktiv zu machen, dass es einem Aussperren nahe kommt. Man kennt das Problem lärmender Menschen, speziell alkoholisierter Jugendlicher, die nachts grölend durch die Anlagen ziehen, sodass man wohl am liebsten gleich ein abschließbares Tor hätte, auch wenn das oft nicht legal ist, das es die Stadtteilsatzung zumindest in Neuperlach ausschließt. Eine Bahnlinie oder Schnellstraße verläuft hier auch nicht, kann also auch nicht der Grund sein.

Immerhin darf eine Mutter mit ihrer Tochter hier durchgehen, wie das Schild zeigt. Allerdings wegen der Platzverhältnisse nur hintereinander – nicht nebeneinander, auch wenn es das Schild anders suggeriert. Hunde dürfen hier auch nicht durch, wobei das dargestellte Tier auch ein Pferd sein könnte, so genau lässt sich das nicht erkennen.

Also, wenn schon Schikanen errichtet werden, sollten diese so breit sein, dass Rollstühle und Fahrradgespanne durchpassen. Den gewünschten abbremsenden Effekt haben auch breitere Umlaufsperren.

Sanieren statt ruinieren

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Im Jagdfeld-Zentrum, einem Ladenzentrum im Münchner Umland, genauer in Haar, stand man vor ähnlichen Problemen, wie sie sich heute in Neuperlach stellen, etwa beim Quidde-Zentrum (Neuperlach.org berichtete) und Sudermann-Zentrum (Neuperlach.org berichtete natürlich auch darüber): Ladenzentren kommen irgendwann in die Jahre. Sie entsprechen nicht mehr den Standards, die man heute erwartet. Konkret sollte ein Ladenzentrum barrierefrei sein und vollständig überdacht, ggf. auch voll klimatisiert. Man soll sich wohlfühlen. Auch der Branchenmix sollte stimmen, sodass man mindestens die Dinge des täglichen Bedarfs auch vorfindet und nicht auf einmal nur noch Spielhallen, wo sich vorher noch Lebensmittelgeschäfte befanden.

Bei den Ladenzentren aus den 1970er-Jahren, in einer Zeit, in der das Wort „barrierefrei“ vermutlich noch nicht einmal erfunden war, stellt sich die Frage – abreißen oder modernisieren? In Haar entschied man sich für eine umfassende Sanierung. Aber nicht nur das, es wurde auch eine Nachverdichtung vorgenommen. Das Haarer Hochhaus – ein Gewerbebau – wurde ebenso integriert wie weitere Bauten, etwa das Kino. Der neue Hauteingang bietet Barrierefreiheit durch einen Fahrstuhl. Die anderen Eingänge sind ebenso zumindest größtenteils barrierefrei und wurden überwiegend mit automatischen Türen versehen. Das gesamte Ladenzentrum wurde überdacht. Ein Problem war die Grünanlage, in der sich hohe Bäume befinden. Aber wie überdacht man einen riesigen Baum? Die Antwort: gar nicht. Der Außenbereich wurde durch riesige Glaswände abgetrennt und wurde gewissermaßen zu einem ganz echten, isolierten Außenbereich, den man nicht mehr so ohne weiteres betreten kann. Sicherlich eine Notlösung, immerhin fühlt man sich weiterhin im Freien, auch wenn Glas dazwischen ist. Im Sommer werden die Glaselemente offensichtlich geöffnet, dann haben die Besucher noch mehr von der Anlage.

Appell zum Erhalt des Quidde-Zentrum

Beim Quidde-Zentrum hält man nichts von einer Sanierung. Zu teuer. Also muss der Bau weg. Ein neues Einkaufszentrum muss her und viele, viele Wohnungen. Doch jetzt hat man Zweifel bekommen, ob der Bau das Gelbe vom Ei werden würde. Es soll noch mal alles umgeplant werden. Das wäre doch eine gute Gelegenheit, auch noch einmal das Modell einer Sanierung und Modernisierung zu untersuchen. Einige Konzepte könnte man aus dem Jagdfeld-Zentrum klauen, etwa die komplettierte Überdachung, die verglaste Grünanlage (das Problem stellt sich im Quidde-Zentrum ebenso) und automatische Türen. Thema Barrierefreiheit: Vom Osten ist das Zentrum bereits barrierefrei, ebenso, wenn man von der Brücke über die Quiddestraße kommt (vom Hachinger Bach aus). Bleiben der Parkplatz und die Bushaltestelle. Die Treppe von dort aus ist sehr, sehr steil. Wie wäre es denn, wenn man auf den Parkplatz ein Hochhaus stellt? Mit einem Fahrstuhl gelangt man dann auf die Höhe des Quidde-Zentrum. Mit einer überdachten Brücke würde man dann ins Quidde-Zentrum gelangen. In den unteren Stockwerken könnte man Gewerbe ansiedeln, in den oberen Wohnungen unterbringen. Genau das soll ja das Ziel sein. Bliebe das Parkproblem, das man mit einer Tief- oder Hochgarage lösen könnte. Man hätte eine Nachverdichtung, aus der dringend benötigte Wohnungen sprießen, ein modernes Einkaufszentrum und zur Abwechslung mal einen markanten Bau aus der Anfangszeit Neuperlachs gerettet. Aber will man das überhaupt? Der Denkmalschutz fehlt, also werden die meisten nichts Erhaltenswertes finden. Aber das Neue ist nicht immer schöner und besser.

Jagdfeld-Zentrum

Haupteingang

Jagdfeld-Zentrum
Das Haarer Hochhaus markiert den Haupteingang an der Münchner Straße, eine Verlängerung der berühmten Wasserburger Landstraße (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Der Haupteingang, links das Hochhaus, rechts das Kino (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Haupteingang: barrierefrei durch den Fahrstuhl (20.03.2012) © Thomas Irlbeck

Ladenpassage

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Die Passage ist voll … (20.03.2012)

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… überdacht (20.03.2012)

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Das ist der Metzger (20.03.2012)

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Noch mehr Läden (20.03.2012)

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Und auch Restaurants (20.03.2012)

Die Grünanlage

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Diese ist durch eine Glaswand abgetrennt (20.03.2012)

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Aber man fühlt sich zu jeder Jahreszeit wie im Freien (20.03.2012) ©

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Zumindest optisch (20.03.2012)

Leerstände

Auch solche gibt es, wenngleich es nicht überrascht, dass sich der Schlecker verabschiedet hat.

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Leerstand 1 (20.03.2012)

(Bild entfernt)

Leerstand 2 (20.03.2012)

Nebeneingang

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Einer der Nebeneingänge. Er hat auch … (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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… eine automatische Türe. Zigaretten und Fahrräder müssen draußen bleiben (20.03.2012) © Thomas Irlbeck

Der See-Eingang

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Vor dem See-Eingang (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Das Restaurant Iseo (20.03.2012) © Thomas Irlbeck

Der künstliche See

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Natürlich sieht er nicht aus, eher wie ein Schwimmbecken (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Eine Rampe – das ist begehbare Kunst! (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Wasser und … (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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… noch mehr Wasser (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Und noch viel mehr! (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Gewerbe-Hochhaus (links) und Wohnhochhaus (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Ein Wohnhochhaus, fast wie in Neuperlach (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Mit mehr Abstand aus der Seen-Perspektive (20.03.2012) © Thomas Irlbeck
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Und wieder näher dran (20.03.2012) © Thomas Irlbeck

Vorher – nachher: Unsere Trabantenstadt wird schöner

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Immer mehr Häuser in Neuperlach werden aufwändig saniert und erheblich verschönert. Neuperlach verliert nun langsam das Marode, kurz, seine hässliche Fratze. Letztes Jahr sah diese Wohnanlage in der Kurt-Eisner-Straße noch zum Fürchten aus:

Wer möchte hier an der Kurt-Eisner-Straße wohnen? Doch halt: Die Aufnahme ist vom letzten Jahr (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Ein Jahr später ist aus den Häusern fast schon eine Augenweide geworden:

Einfach nur herrlich (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Die Sanierung ist optisch mehr als nur geglückt. Das hässliche Blaugrau wurde durch ein kräftiges Rot ersetzt:

Die letzten Arbeiten laufen. Die Anlage ist nicht wiederzuerkennen  (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Hier liegt zwar kein Vorher-nachher-Vergleich vor, aber diese Sanierung im benachbarten Haar scheint schon fast einem Neubau nahe zu kommen:

Unter anderem wurden die baufälligen Balkone abgebrochen und werden jetzt durch erheblich größere ersetzt (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Wer es nicht glaubt, dass der Häuserblock nicht gerade neu gebaut wird, sondern tatsächlich nur saniert wird, der lese die Sanierungsbeschreibung:

Die WSB-Bayern hätte lieber auflisten sollen, was nicht erneuert wird, dann wäre die Liste vielleicht kürzer ausgefallen (22.08.2010) © Thomas Irlbeck