Weihnachtsspaziergang in Neuperlach Ost

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Auf speziellen Wunsch einer Facebook-Freundin zeige ich heute im Rahmen eines kleinen Spaziergangs eine Reihe von Fotos aus Neuperlach Ost. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch andere, speziell, die nicht mehr in Neuperlach wohnen, etwas mit den Bildern anfangen können.

Wir beginnen mit der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring. Unter vielen Neuperlachern ist diese Schule immer noch als „Schwarze Schule“ bekannt – nicht, weil dort schwarze Magie gelehrt worden wäre (das vielleicht auch), sondern wegen der ehemals schwarzen Fassadenplatten, die schon längst durch blaugraue ausgetauscht wurden:

Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: Manschgerl auf dem Schuldach (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Zoom der beiden bunten Manschgerl auf dem Schuldach darf natürlich nicht fehlen. Das Bild kann wie fast alle Bilder durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kleiner Abstecher zum Kindergarten am Brittingweg, der sich an die Schule anschließt, darf nicht fehlen:

Kindergarten Brittingweg
Bild 3: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Kindergarten Brittingweg
Bild 4: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5: Kindergarten am Brittingweg (rechts) und auch ein Teil der Schule (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Es geht weiter auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring Richtung Graf-Zentrum. Wieder einmal zeigt sich der Mond auch tagsüber:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 6: Der Mond über dem Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mit erhöhten Kontrastwerten (damit man etwas erkennen kann) sieht unser natürlicher Satellit dann so aus:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 7: Mond (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun ist das Graf-Zentrum am Oskar-Maria-Graf-Ring in Sichtweite:

Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring
Bild 8: Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Aldi im Graf-Zentrum:

Aldi, Graf-Zentrum
Bild 9: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 10: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 11: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 12: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Schreibwarengeschäft
Bild 13: Schreibwarengeschäft im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum
Bild 14: Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum
Bild 15: Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 16: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 17: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Stadtsparkasse
Bild 18: Stadtsparkasse im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Hauseingang
Bild 19: Hauseingang im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die nächste und auch schon letzte Station ist der Handwerkerhof, der sich an das Graf-Zentrum anschließt. Hier, am am Stemplingeranger, finden sich zunächst ein Sanitätshaus und das Café und Restaurant „Sultan“:

Sultan, Handwerkerhof
Bild 20: Sanitätshaus und „Sultan“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun vorbei am Pizzalieferdienst „Freaks“ am Stemplingeranger, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 21: Pizzalieferdienst „Freaks“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Fassadenabschluss zum Dach macht bei diesem Haus nicht mehr den besten Eindruck:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 22: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 23: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 24: Das gegenüberliegende Eckhaus mit Spielsalon (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Moschee
Bild 25: Moschee im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Entgegen schlimmer Gerüchte gibt es immer noch Handwerker im Handwerkerhof. Das farbige Logo an der Fassade (Bildmitte) zeigt, hier residiert ein Malermeister:

Handwerkerhof, Maler
Bild 26: Malermeister im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof
Bild 27: Blick zurück Richtung Stemplingeranger (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Hotel
Bild 28: Hotel im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Blick Richtung Wald
Bild 29: Blick am Hotel vorbei Richtung Neuperlacher Wald. Wer genau hinsieht, erspäht auch hier noch mal den Mond. Dieses Mal verzichte ich auf den Pfeil (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Man kann ja auch mal gegen etwas demonstrieren, das es in Deutschland nicht gibt

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(Video nicht mehr verfügbar.)

Pegida demonstriert gegen Muslime in Sachsen, obwohl es in Sachsen fast keine Muslime gibt, weil ja in Sachsen gegen die Abholzung des Regenwaldes in Ländern, in denen es einen Regenwald gibt, demonstriert wird. Auf diese verquere Logik muss man erst mal kommen.

Den Schleier lüften

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Burka
Burka tragende Frau. Foto: niomix2008 / Lizenz siehe: flickr

Vorgestern habe ich erstmals eine Frau mit Burka im Neuperlacher Marx-Zentrum gesehen. Passend dazu trat heute in Frankreich das so genannte Burkaverbot in Kraft. Das Tragen eines Ganzkörperschleiers ist somit in der Öffentlichkeit untersagt. Frauen, die sich dem widersetzen, riskieren eine Geldbuße von 150 EUR und eine Pflicht zum Staatsbürgerkundeunterricht. Für Männer, die eine Frau zwingen, eine Burka zu tragen, wird es ein klein wenig teurer. Sie erwarten eine Haftstrafe von 1 Jahr und eine Strafe von 30.000 EUR, bei minderjährigen Frauen gar 60.000 EUR.

Natürlich gibt es in vielen Religionen Unterdrückung. Eine Frau zu zwingen, eine Burka zu tragen, ist sicherlich eine Form der Unterdrückung. So gibt es eine Reihe von Gründen, die für ein Burkaverbot sprechen. Aber es gibt auch viele Frauen, die sich das Teil ganz freiwillig überziehen. Auch muss man sich fragen, ob ein Verzicht auf die Burka sich dann nicht in anderen Formen der Unterdrückung ausdrückt. Es ist zu befürchten, dass Männer ihre Frauen gar nicht mehr auf die Straße lassen oder ihre Ausgangssperre verschärfen.

Es sind vielmehr Diskussionen erforderlich, Aufklärung, Programme gegen Radikalisierungen in Religionen, soziale Kontrolle, Integrationsförderung. Das ist etwas, das primär vor Ort im Kleinen gemacht werden muss, von Sozialarbeitern, Lehrern, engagierten Nachbarn etc. Trivialverbote helfen da nur wenig oder sind gar kontraproduktiv. Das schnelle, einfache Gesetz, das wirklich oder überhaupt was verbessern kann, bleibt eine Mär.

Zumindest rein zahlenmäßig ist das Problem ohnehin kein gigantisch großes. Es soll in Frankreich nur 500 bis 2.000 Frauen geben, die einen Niqab (Gesichtsschleier) oder eine Burka tragen.

Twitter-Splitter: Meinungen zum Thema

tobybaier: Frankreich ist komisch. Ein Gesetz der Intoleranz soll Menschenrechte fördern? #Burka #weissjanich

drsabineschmid: Das Burka-Verbot in Frankreich mag zu einem europäischeren Straßenbild, aber definitiv nicht zur Stärkung der muslimischen Frauen beitragen.

EsteHamburg: Muss ich auch in #Frankreich 150€ zahlen, wahlweise einen Staatsbürgerkurs machen, wenn ich da #Burka trage, oder gilt das nur für Muslima?

Thomas asp_net: Burka-Verbot in Frankreich. Was hält man davon? Ich glaube ich finde mehr Argumente dafür, als dagegen …

owanga: Gestern ist in Frankreich das Burka Verbot in Kraft getreten! SEHR GUT !!! Bitte auch hier in Deutschland….