Medizinzentrum Neuperlach – ein nie realisiertes Projekt

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Bürohaus Peschelanger 3
Es gab Pläne, das Bürohaus Peschelanger 3 zu einem Medizinzentrum umzubauen (Archivfoto von 2012) © Thomas Irlbeck

Eine hochinteressante Geschichte! Unser Bürohaus am Peschelanger 3 wurde bekanntlich abgerissen und durch das Studierendenwohnheim Home Base ersetzt. Was mir noch nicht bekannt war, es gab Pläne, das Gebäude zu erhalten und zu einem Medizinzentrum umzubauen. 20 Facharztpraxen sollten unterkommen, im Erdgeschoss ein Tagescafé. Im Inneren sollte ein Innenhof entstehen, das Dachgeschoss aufgestockt werden. Der Platz für den Innenhof war vorhanden, da die früheren Großraumbüros eine Raumtiefe aufwiesen. Unter dem Link findet sich ein Modell des umgebauten Gebäudes, weitere Pläne, etwa zur Raumaufteilung, und eine kleine textliche Beschreibung des Projektes. Was meint ihr, wäre das „Medizinzentrum Neuperlach“ die bessere Wahl gewesen oder seid ihr mit dem Home Base zufrieden?

Zur Beschreibung Medizinzentrum Neuperlach

Panoramafotos Neuperlach Nordost

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Im Rahmen der Baustellenbesichtigung am ehemaligen Kieswerk Piederstorfer sind heute auch einige Panoramafotos von der Umgebung entstanden.

Neuperlach Nordost
Bild 1: Ständlerstraße, Heizwerk Perlach (die Schornsteine leicht rechts); im Hintergrund (etwas links von der Mitte) ist unter anderem das Marx-Zentrum zu erkennen. Ganz rechts liegt die Baustelle Piederstorfer (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 2: Hier dominiert die Ständlerstraße, der Karl-Marx-Ring ist ganz unten bruchstückhaft zu sehen, markiert durch den Lkw (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 3: Von links nach rechts: Kirche St. Monika, SV-Hochhaus, Marx-Zentrum, Glashäuser (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild4: Kreuzung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 5: Im Hintergrund: SV-Hochhaus in Zamdorf/Bogenhausen (links) und Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße und Peschelanger).  Ganz vorne: Häuser am Karl-Marx-Ring und Friedrich-Engels-Bogen (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 6: SV-Hochhaus und Teil des Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße) (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 7: Teil des Marx-Zentrum (Max-Kolmsperger-Straße) (12.07.2018) © Thomas Irlbeck
Neuperlach Nordost
Bild 8: Glashäuser des Architekten Ernst Barth am Friedrich-Engels-Bogen (12.07.2018) © Thomas Irlbeck

Steilvorlage für Räder

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Bei mir in der Wohnanlage werden nun endlich die Treppen und Rampen zu den Fahrradkellern saniert. Hier gibt es faustgroße Löcher. Hierbei handelt es sich um eine Minisanierung, die nichts mit der geplanten Großsanierung meiner Wohnanlage und Tiefgarage zu tun hat. Die Bilder zeigen die Treppe und Rampe meines Hauses.

Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 1 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 2 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 3 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 4 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck

Zustand vor der Sanierung (Archiv)

Rampe Fahrradkeller
Bild 5 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 6 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 7 (13.03.2017) © Thomas Irlbeck
Rampe Fahrradkeller
Bild 8 (13.03.2017)) © Thomas Irlbeck

Update 21.06.2018, ca. 17:00

Das Ergebnis:

Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 9 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck
Sanierung Rampe Fahrradkeller
Bild 10 (21.06.2018) © Thomas Irlbeck

Noch eine Nachverdichtung in Neuperlach Ost (Update 15.06.2018)

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Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 1 (21.05.2018) © Thomas Irlbeck

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch untenstehende Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt.

Der Parkplatz wurde bereits gesperrt. Die Bäume wurden mit Schutzzäunen versehen. Quelle und mehr Infos: Büscher Architekten

Oskar-Maria-Graf-Ring – Map
Der Parkplatz wird bebaut, die beiden Häuser Nr. 3 und Nr. 5 aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Damit setzt sich die Reihe an Nachverdichtungen fort. Immerhin muss hier nur ein Parkplatz dran glauben, keine Grünfläche. Aber Neuperlach verändert sich, die Großzügigkeit des Stadtteils geht immer mehr verloren.

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 2 (21.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 26.05.2018

Es geht nun so langsam los. Ein Container wurde abgeladen, schweres Gerät angefahren.

Update 27.05.2018

Inzwischen steht einiges an Geräten auf der Baustelle.

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 3 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 4 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 5 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 6 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 7 (27.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 28.05.2018/29.05.2018

Heute Mittag, ca. 13 Uhr, waren noch keine Aktivitäten zu sehen. Der Parkplatz war noch nicht aufgerissen. Am 29.05, erneut ca. 13 Uhr, dasselbe.

Update 04.06.2018

Die Arbeiten haben heute begonnen.

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 8 (04.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 9 (04.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 10 (04.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 11 (04.06.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.06.2018

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 12: Andeutung, wie hoch das bestehende Haus nach der Aufstockung sein wird (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 13 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 14 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 15 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 16 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 17 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 18 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck
Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 19 (15.06.2018) © Thomas Irlbeck

Karl Marx ist 200!

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Heute wäre Karl Marx 200 geworden. In Neuperlach sind ihm eine Straße (Karl-Marx-Ring (im Übrigen wohne ich dort)) und ein Ladenzentrum (Marx-Zentrum) gewidmet. Marx gilt als einer der einflussreichsten Philosophen der Weltgeschichte. Als theoretischer Begründer des Sozialismus und Kommunismus ist Marx natürlich nicht unumstritten, wenngleich für Marx‘ schlechten Ruf Machthaber verantwortlich sind, die seine Ideen missbraucht haben.

Für Verbrechen, die im Namen des Sozialismus und Kommunismus  begangen wurden, kann man Marx sicherlich nicht haftbar machen. Ob man seine Ideen umsetzen kann, sodass sie den Menschen dienlich sind, ist höchst unumstritten. Ich persönlich glaube, dass der Sozialismus und Kommunismus niemals funktionieren werden, aber die Ideen dahinter sind zumindest hoch interessant.

Karl Marx
Foto: unbekannt / Lizenz: gemeinfrei
Marx-Zentrum, Schild
Das Marx-Zentrum ist keine Sackgasse, aber der Peschelanger. Hinweisschild an der Einmündung Karl-Marx-Ring/Peschelanger (06.05.2018) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring, Schild
Straßenschild, erneut am Eck Karl-Max-Ring/Peschelanger (06.05.2018) © Thomas Irlbeck

Flashback auf unser 6-Eck – Vor 10 Jahren wurde als „Nachfolger“ mit dem Bau des Phönix-Pflegeheims begonnen

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6-Eck
Bild 1: Das 6-Eck steht noch, aber wie der grüne Abfallcontainer andeutet, wurde bereits damit angefangen, das Gebäude auszuräumen. Nach diesen Aufnahmen gab es aber noch eine Abschiedsparty (01.12.2004) © Thomas Irlbeck

Vor ziemlich genau zehn Jahren – Anfang Mai 2008 – startete der Bau des Phönix-Pflegeheims am Friedrich-Engels-Bogen. Ein  Pflegeheim ersetzt einen Kindergarten und einen  Jugendtreff. Deutlicher kann sich die Vergreisung der Bevölkerung kaum ausdrücken.

Dieses Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, noch einmal auf das 6-Eck zurückzublicken.

Der Name „6-Eck“

Der 1971 errichtete Bau hatte – obwohl man es annehmen könnte – als Ganzes keinen sechseckigen Grundriss, bestand aber aus mehreren einzelnen Teilen, in denen sich mehrfach – wenngleich nicht durchgehend – Sechsecke wiederfanden (siehe Bild 1). Es war ein eher kleiner Eingeschosser – in Fertigbauweise mit Betonsockel.

Das Gebäude wurde als evangelischer Kindergarten genutzt, aber auch als Jugendtreff. Dieser Jugendtreff hieß eben „6-Eck“ – in genau dieser Schreibweise. Es gab für Jugendliche (ab 16 Jahren) ein großes Angebot – mit Foyer, Bar, Küche, Clubraum, Bandübungsraum und vielem mehr. Vor dem Haus konnte man auf der großen Wiese Volleyball und anderes spielen.

Die legendären 6-Eck-Partys

Entschuldigungsschreiben 6-Eck
Entschuldigungsschreiben

Berüchtigt in der näheren Umgebung waren aber die legendären 6-Eck-Partys. Denn das Gebäude konnte man freitags und samstags mieten. Die Partys waren meist sehr laut und dauerten oft bis 9 Uhr in der Früh des Folgetages. Immerhin haben sich die Veranstalter für eine besonders laute Party per Schreiben entschuldigt (Abbildung). Auch mich als Anwohner, der direkt darüber wohnte, brachten sie immer mal wieder um den Schlaf. Aber ich bin nicht nachtragend, Schwamm darüber!

Das Aus für das 6-Eck

Es waren aber nicht die lauten Partys, die das Ende des 6-Ecks besiegelten. Vielmehr galt das Gebäude als marode (Dach undicht, Betonsubstanz angegriffen) und mit dem Holzschutzmittel Lindan belastet. Eine Sanierung hätte mindestens 150.000 Mark gekostet. Viele sahen das als Vorwand. Es hieß, die evangelische Kirche, die mit einer schrumpfenden Gemeinde konfrontiert war, brauchte Geld und würde das Grundstück gerne verkaufen. Laut Presseberichten war die Gesundheitsgefahr aber keine Verschwörungstheorie, sondern real. Ein Vorschlag, den Betrieb weiterzuführen, indem der Pavillon durch Container ersetzt wird, fand kein Gehör.

Der Kindergarten wurde bereits im Sommer 2003 geschlossen. 2005 erfolgte schließlich der Abriss des Gebäudes. Am 26. November 2004 gab es noch eine legendäre Abschiedsparty, bei der es auch zu Vandalismus am Gebäude kam – das war natürlich nicht in Ordnung, auch wenn das Gebäude ohnehin zum Abriss bestimmt war.

Hier soll noch einmal mit Fotos und anderem Material (v.a. Screenshots der längst offline gegangenen 6-Eck-Website) an das 6-Eck erinnert werden. Leider sind Fotos vom 6-Eck rar. Ich habe zu dieser Zeit nur wenig fotografiert.

So kann ich auch nur Aufnahmen von meinem Fenster präsentieren. Vom Eingangsbereich und Straßenniveau habe ich zwar auch Fotos, aber eine Genehmigung, diese hier zeigen, habe ich trotz einiger Versuche nicht bekommen.

Januar 1999

Hier ist die 6-Eck-Welt noch in Ordnung. Das Gebäude ist mit Schnee bedeckt, aber die Gebäudeteile mit der markanten sechseckigen Form sind klar erkennbar. Im Hintergrund die sogenannten Glashäuser. Auch das ehemalige Kieswerk Piederstorfer ist im linken oberen Bildbereich schwach zu sehen.

Bild 2: Noch hat das 6-Eck ein paar Jährchen vor sich (15.01.1999) © Thomas Irlbeck

2005 – Der Abriss

Das Gebäude wurde in seine Einzelteile zerlegt, weitgehend händisch (Foto). Als alles weg war, wurde die Betonbodenplatte mit schwerem Gerät zertrümmert. Es hieß damals in der Presse, man würde alles sauber zerlegen, um die Möglichkeit zu bewahren, die Stahlkonstruktion wiederzuverwenden. Ob es zu Letzterem gekommen ist, ist mir nicht bekannt.

6-Eck Abriss
Bild 3: Das 6-Eck wird abgerissen (24.05.2005) © Thomas Irlbeck

6-Eck-Website

Unter der Adresse http://www.6eck.com (also ohne Bindestrich!) konnte man sich über das 6-Eck informieren. Damals (die Screenshots sind von 2002) war das keinesfalls selbstverständlich, dass nicht nur eine Website betrieben wurde, sondern diese auch mit Veranstaltungshinweisen auf einem aktuellen Stand gehalten wurde.

Wichtig: Die Screenshots lassen sich wie andere Bilder auch vergrößern – ggf. in zwei Stufen. Klicken Sie das vergrößerte Bild ein weiteres Mal an, falls die Schrift noch nicht lesbar ist.

6-Eck-Homepage
Startseite der 6-Eck-Website. Hier sehen wir immerhin den Eingangsbereich, wenn auch nur als Zeichnung (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Über uns (Juni 2002). Gerade der Satz ganz unten dürfte bei den Anwohnern auch heute noch sehr unangenehme Erinnerungen hervorrufen
6-Eck-Homepage
Eventgalerie (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Programm des Jugendcafés (Juni 2002)

Aktuell

6-Eck-Homepage
Das traurige Ende. Das ist alles, was die offizielle 6-Eck-Website nach dem Ende noch zu bieten hatte. Auch diese Abschiedsseite ist längst verschwunden

Nach Abschaltung der Abschiedsseite war zeitweise ein Online-Bauernmarkt eines österreichischen Betreibers unter der Adresse zu finden. Auch dieser ist wieder verschwunden. Seit Jahren ist unter der Adresse eine Ankündigung zu lesen, dass eine „neue interessante Webseite“ entstehen würde.

Ein paar Installationen in Neuperlach Nord

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Installationen
Bild 1: Solarlampe am Karl-Marx-Ring (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Unser Stadtteil ist ständigen Veränderungen unterworfen. Manche sind fein, manche deutlich, manche innen, manche außen. Hier werden einige aktuelle Veränderungen in Neuperlach präsentiert. Lesereinsendung, vielen Dank!

Die ersten drei Fotos zeigen, dass ein 48 Jahre unbeleuchteter Weg in der Nähe des Karl-Marx-Ring nun erhellt wird – durch Anbringung von Solarlampen. Was die Sonne tagsüber gibt, wird in der Nacht zurückgegeben. Wie auch anzunehmen ist, wurden laut Beobachtung keine Kabel verlegt.

An einem anderen Bau wurde ein Zaun auf dem Flachdach installiert (ab Bild 4). Wir spekulieren einmal, er soll wohl verhindern, dass Unbefugte zu dem ehemaligen, inzwischen zugeschütteten Dach-Swimmingpool gelangen können.

Bild 7 zeigt ein Stiegenhaus zwischen dem 7. und 8. (letzten) Stockwerk. Es wirkt hell und keinesfalls heruntergekommen, die rot-violette Türe verleiht dem Bau sogar noch einen Hauch Ästhetik. Nun wurde ihm noch eine Leiter spendiert, die wohl mit einem Vorhängeschloss gesichert wird – Vorrichtungen sind bereits vorhanden.

An der Rauchentlüftung wurde ein Gitter montiert wurde und an der verbleibende Öffnung eine Halterung für die Leiter (Bild 8). Das Gitter ist wahrscheinlich eine Trittfläche, als Hilfe, wenn man über die Leiter das Flachdach besteigt. Der Grund für die Veränderung ist nicht bekannt.

Installationen
Bild 2 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 3 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 4: Zaun … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 5: … Flachdach einer Wohnanlage … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 6: … in Neuperlach Nord (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 7: Stiegenhaus … (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 8: … in Neuperlach Nord (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Drei auf einen Streich: Wir bitten um Beachtung!

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Gleich drei Schreiben hat die Hausverwaltung in meiner Wohnanlage in den Fahrstühlen sowie im Fahrstuhlwartebereich im Erdgeschoss aufgehängt. Die darin angesprochenen Probleme gibt es auch in anderen Wohnanlagen.

Entsorgung von Zigarettenkippen

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 1

Zigarettenkippen sind Giftmüll und dürfen nicht einfach vor dem Haus auf dem Boden entsorgt werden. Es besteht außerdem Brandgefahr.

Feuerbeschau

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 2

In Treppenhäusern und Gemeinschaftsfluren abgestellte Gegenstände müssen entfernt werden. Es geht erstens darum, dass Gegenstände im dichten Rauch den Fluchtweg behindern. Zweitens erzeugen brennende Gegenstände (Plastik in Bobby-Cars etc., aber auch z.B. Pflanzen) selbst hochgiftigen Rauch. Die Bestimmungen mögen sehr streng sein, allerdings sterben immer wieder Menschen bei Bränden.

Ruhestörung

Schreiben Hausverwaltung
Aushang 3

Leute möchten sich abends und am Sonn-/Feiertag erholen. Es ist unzumutbar, wenn (Hobby-)Handwerker wochenlang ihre Wohnung renovieren und dann mit den ruhestörenden Tätigkeiten erst um 18 Uhr oder gar um 20 Uhr beginnen. Die Ruhezeiten müssen daher eingehalten werden.

Ruhestörende Hausarbeiten sind Mo–Fr von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 18:00, Sa von 8:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00 erlaubt. An Sonn- und Feiertagen sind sie ganztägig verboten.

Kieswerk Piederstorfer: Abschiedsbotschaft?

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Der Abriss unseres Kieswerks Piederstorfer steht bevor. Da es noch einmal geschneit hat, gehören diese Fotos vielleicht zu den letzten, die das Kieswerk mit einer Schneehaube zeigen. Auf dem Dach sieht es fast so aus, als gäbe es noch eine Abschiedsbotschaft.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Unser Piederstorfer. Unten ist ein Teil des Horts am Karl-Marx-Ring zu sehen (18.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 2 (18.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3: Abschiedsbotschaft auf dem Dach? (18.03.2018) © Thomas Irlbeck

Bebauung am Piederstorfer: Anwohner müssen Kröte schlucken

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Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Krötenzaun am Alexisweg (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das neue Quartiere Piederstorfer wird Neuperlach Nordost/Ost verändern wie nie zuvor. 1.300 Wohnungen für 3.000 Menschen werden hier bis 2028 entstehen, auch werden immerhin zwei echte Hochhäuser entstehen. Der erste Bauabschnitt wird natürlich schon weit früher fertig. Viele werden ihren Blick auf Grün, Felder und Wald verlieren, auch wenn das neue Quartier natürlich keine graue Betonwüste wird, sondern wiederum begrünt wird. Auch konnten viele Bäume erhalten werden. Sie sollen in einen Quartierspark integriert werden, der auch einen Hochseilgarten erhalten wird.

Dennoch: Der Straßenverkehr wird zunehmen, auch wenn man die Anwohner einbezogen hat und nun dafür sorgt, dass zumindest der Verkehr in den bestehenden Wohnstraßen nicht explodiert. So wird das neue Wohngebiet auch über die Ständlerstraße eine direkte Zufahrt erhalten, der Verkehr muss also nicht ausschließlich durch die schmale Niederalmstraße und andere Straßen in Trudering rollen. Dazu kommen Einschränkungen und Lärm während der Bauphase. So etwas lässt sich freilich nicht vermeiden.

Noch ist es dort vergleichsweise ruhig. Genießen wir noch die letzten Gnadentage (oder Gnadenmonate?) unseres Kieswerks Piederstorfer. Einen konkreten Abrisstermin habe ich noch nicht, aber da bereits einige Vorbereitungen getroffen wurden, gilt es als fast sicher, dass noch dieses Jahr abgerissen wird.

Krötenweg

Benno Steuernagel-Gniffke hat drei sehr schöne Fotos geschossen. Vielen Dank! Auf einem ersten Bild ist ein Krötenweg zu sehen. Jetzt bekommt die Überschrift eine doppelte Bedeutung.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 2: Mit Holzzäunen geschützte Bäume, im Hintergrund das Marx-Zentrum (links) und die anschließende Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3: Grundwasser-Probebohrungen am neuen Quartier – kurz vor der Ständlerstraße. Der Karl-Marx-Ring läuft hier quer, man kann ihn nur erahnen. Im Hintergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger (16.03.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Sonnenlichtblick am Marx-Zentrum

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Einfach ein spontaner Schnappschuss vor dem Marx-Zentrum mit der schwachen Januar-Sonne als Begleiter.

Sonnenlichtblick
Sonnenlichtblick. Das Parkhaus (unten) und Ärztehaus (graues Gebäude rechts oberhalb des Parkhauses) am Peschelanger sind auch zu sehen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck

Piederstorfer: Anzeichen für baldigen Abriss mehren sich (Update 08.03.2018)

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An unserem Piederstorfer Kieswerk mehren sich die Anzeichen für einen baldigen Abriss. Das Werkstor wurde entfernt und durch einen Bauzaun ersetzt. Am danebenliegenden Feld werden offenbar Grundwasser-Probebohrungen vorgenommen. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, dann kommt die Abrissbirne, und die Arbeiten für den Bau von Wohnhochhäusern für 3.000 Menschen werden beginnen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Das Gelände aus der Ferne betrachtet. Links sind Wohnhäuser am Karl-Marx-Ring zu sehen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 2 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 4: Das Werkstor wurde durch einen Bauzaun ersetzt (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 5 (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 6: Auch auf dem Werksgelände ist weiter hinten ein Bauzaun zu erkennen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 7: Probebohrungen. Im Hintergrund Wohnhäuser … (28.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 8: … am Karl-Marx-Ring (28.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 30.01.2018

heute gab es weitere bauvorbereitende Maßnahmen. Am Kieswerk wurden die Bäume von einem Bagger herausgerissen. Über die Grundwasserbohrungen habe ich ja bereits berichtet, sie wurden heute fortgesetzt. Lesereinsendung von Sylvia Deufel, vielen Dank für die eindrucksvollen Fotos!

Kieswerk Piederstorfer
Bild 9 (30.01.2018). Foto: Sylvia Deufel
Kieswerk Piederstorfer
Bild 10 (30.01.2018). Foto: Sylvia Deufel

Update 31.01.2018

Heute waren wieder bauvorbereitende Maßnahmen zu beobachten. Der Acker, der hier zu sehen ist, wird auch komplett bebaut. Es wird sich hier sehr, sehr viel ändern. 1.300 Wohnungen entstehen, das ist etwas mehr als die Größenordnung 2 × Marx-Zentrum.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 11 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 12: Das Graffiti (rechts) gibt es weiter unten noch in größeren Darstellungen (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 13 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 01.02.2018

Das Piederstorfer darf noch einmal ein Schneekleid anlegen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 14 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 15 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 16 (01.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 05.02.2018

Wie ich bereits am 31.01. zeigte, wurde unser kurz vor dem Abriss befindliche Kieswerk Piederstorfer mit einem Graffiti versehen („Duck“). Bislang unveröffentlichte Bilder vom 28.01. zeigen außerdem Graffiti auf der anderen Gebäudeseite, die ich aber auch heute nicht zeige. Schauen wir uns lieber das Kieswerk in heute entstandenen Aufnahmen von der Niederalmstraße aus an, in verschiedenen Ansichten und auch mit dem Duck-Graffiti!

Kieswerk Piederstorfer
Bild 17 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 18 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 19 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 20 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 21 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 22 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 23 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 24 (05.02.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 25: Weiterhin vor dem Gelände mit dem Kieswerk Piederstorfer, aber jetzt ein Schwenk Richtung Heizwerk Perlach und die Häuser am Annette-Kolb-Anger (05.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 08.03.2018

Es wurden weitere bauvorbereitende Maßnahmen durchgeführt. Dabei wurden Bäume gefällt und Sträucher entfernt. Bäume, die erhalten werden können, wurden durch Holzzäune gesichert.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 26 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 27 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 28 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 29 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 30 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 31 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 32 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 33 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 34 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 35 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 36 (08.03.2018) © Thomas Irlbeck

Unheimlicher Baum

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Irgendwie unheimlich wirkender Baum vor unserem Mercure-Hotel am Karl-Marx-Ring. Gleich nebenan ist übrigens auch das Neubaugebiet. Unser Kieswerk Piederstorfer wird abgerissen, es entstehen Wohnhochhäuser für 3.000 Menschen.

Mercure-Hotel
Mercure-Hotel (25.01.2018) © Thomas Irlbeck

Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

Neu in Neuperlach

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Sanierung zweier 8-stöckiger Wohnhäuser am Karl-Marx-Ring, Höhe Klinikum. Die Häuser sehen wieder wie neu aus, das Weiß wirkt sehr elegant.

Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 1 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck
Karl-Marx-Ring 154,156, neu
Bild 2 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck

Panoramarx

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Katja Müller hat im Sommer 2017 herrliche Panoramabilder vom Dach ihres Hauses am Karl-Marx-Ring gemacht. Natürlich sind auch das Marx-Zentrum und St. Monika zu sehen. Vielen Dank für die tolle Einsendung! Die Bilder können wie immer durch Anklicken vergrößert werden.

Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 1 – ein „echtes“ Panoramabild in „superbreit“. Foto Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 2 mit dem Marx-Zentrum und St. Monika. Foto: Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 3: Blick Richtung Zwillingstürme und Wohnring. Foto: Katja Müller
Karl-Marx-Ring, Panorama, Katja Müller
Bild 4: Etwa gleiche Richtung wie Bild 3. Foto: Katja Müller

Neue Platte auflegen: Wiederanbringen von Fassadenplatten nach Treppensanierung

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Faserzementplatten Austausch
Bild 1 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck

Vor über einem Jahr startete in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 die Sanierung der Treppen an den Haupt- und Hofeingängen (Neuperlach.org berichtete: Bretter, die die Welt bedeuten und Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen). An der Hofseite mussten dazu auch einige der asbesthaltigen Faserzementplatten (Handelsname Eternit) abgenommen werden. Seitdem klaffen Löcher in der Fassade. Wie gefährlich Asbest ist, ist bekannt. Daher ist laut Asbestgesetz verboten, solche Platten wieder anzubringen. Einmal abgenommene Asbestplatten dürfen nur noch fachgerecht entsorgt werden.

Es werden wieder Faserzementplatten verbaut – aber solche ohne Asbest

Nun gibt es vergleichbare Fassadenplatten auch aus Kunststoff, Keramik und wiederum aus Faserzement. Letztere sind denen der bestehenden Eternit-Platten ähnlich, enthalten aber keinen Asbest.

Also sollte das Problem schnell lösbar sein. Es ist jedoch nicht einfach, geeignete Unternehmen zu finden, die Kapazitäten haben. So hat sich nun der Abschluss der Sanierung lange, lange verzögert.

Nun aber werden endlich die Lücken in der Fassade geschlossen. Es werden nun die bereits erwähnten asbestfreien Faserzementplatten angebracht. Die Fotos zeigen den Zustand der Arbeiten.

Meine Wohnanlage ist dann bald wieder komplett, und der Gedanke der Architekten, mit den schwarzen Fassadenplatten ein Schiefergebirge abzubilden, kann weiterleben. Eines Tages müssen aber sicherlich alle Platten abgenommen werden, denn nichts ist für die Ewigkeit gemacht, auch wenn Eternit von lateinisch aeternitas („Ewigkeit“) abgeleitet ist. Aufgrund der immensen Kosten hoffen die meisten Eigentümer, dass diese Aktion noch ganz weit in der Zukunft liegt.

Solange sich die Platten nicht von alleine lösen, besteht wohl auch noch kein Handlungsbedarf. Der optische Eindruck der Eternit-Platten der Häuser im benachbarten Marx-Zentrum ist dagegen deutlich schlechter (Neuperlach.org berichtete), obwohl die Häuser dort ein paar Jahre jünger sind als die Gebäude hier in meiner Anlage.

Faserzementplatten Austausch
Bild 2: Neue Platten aus Faserzement (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 3 (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 4: Schneidmaschine (15.11.2017) © Thomas Irlbeck
Faserzementplatten Austausch
Bild 5: Zumindest die gebogenen Fassadenplatten waren bereits lange vor der Treppensanierung in einem schlechten Zustand, manche haben ihr Farbe fast vollständig verloren und sind schon fast weiß (15.11.2017) © Thomas Irlbeck