„Torre Pendente“, der „Schiefe Turm von Piesing“

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Wir sind hier nicht in Neuperlach, aber immer noch im Münchner Südosten, genauer in Giesing, noch genauer in Obergiesing.

Was hier steht, ist Kunst. Der Holzbildhauer Rudolf Wachter (* 1. April 1923 in Bernried, Ortsteil von Neukirch, Bodenseekreis; † 16. Juni 2011 in der Auensiedlung, München) hat hier einen 1987 einen Mahagonistamm mit einer Höhe von Höhe 6,50 Meter und einem Durchmesser von 2,10 Metern installiert. Das folgte Wachters Serie, denn ab den 1970er-Jahren bis ins hohe Alter hat der Künstler fast ausschließlich großformatige, abstrakte Holzskulpturen geschaffen. Sein Werkzeug: die Motorsäge.

Der Bauzaun gehört (natürlich) nicht zum Kunstwerk, wie ältere Aufnahmen zeigen, die im Netz zu finden sind.

Das Kunstwerk heißt „Torre Pendente“, das ist Italienisch und bedeutet „schiefer Turm“, wobei einem sofort der „Schiefe Turm von Pisa“ in den Sinn kommt. Aufgrund der Lage hier in München nennen wir das Kunstwerk inoffiziell einfach mal den „Schiefen Turm von Piesing“. Er ist noch schiefer als sein berühmtes Vorbild.

Torre Pendente
Bild 1 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 2 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 3 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 4 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 5 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 6 (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Torre Pendente
Bild 7: Oberkante des Baumstamms (25.04.2019) © Thomas Irlbeck
Der Schiefe Turm von Pisa
Bild 8: Das berühmte Vorbild, der Schiefe Turm von Pisa. Foto: Saffron Blaze, via www.mackenzie.co / Lizenz: CC BY-SA 3.0