Asam-Schlössl mit Täuschung (Das historische Haus, Folge 21)

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Asam-Schlössl
Bild. 1: Asam-Schlössl (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Asam-Schlössl
Bild 2: Detail (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Man kommt an diesem ganz besonderen Gebäude vorbei, wenn man die zum Fahrradweg umgebaute Trasse der ehemaligen Isartalbahn benutzt. Das Asam-Schlössl steht bei stadtauswärtigem Blick vor einem Straßendreieck ganz am Ende der Maria-Einsiedel-Straße. Rechts geht es den steilen Kreppeberg rauf, links kommt man auf der Bendiktbeurer Straße zur Floßlände. Geradeaus, leicht links am Asam-Schlössel vorbei, geht es weiter auf dem erwähnten Radweg Richtung Pullach. Das Naturbad Maria Ensiedel ist auch ganz in der Nähe.

Asam-Schlössl
Bild 3: Detail (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Das Besondere am Asam-Schlössl ist die Wandmalerei, genauer ist es ein Trompe-l’œil. So wird illusionistische Malerei bezeichnet, die mithilfe perspektivischer Darstellung den Eindruck einer dreidimensionalen Szenerie suggeriert. Die Risalite, Säulen, Statuen – sie sind hier nur eine Täuschung mit Pinsel und Farbe.

Im Haus befindet sich die gleichnamige Gaststätte mit bayerischer Küche und Wirtsgarten.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Asam-Schlössl, ehem. Besitz Cosmas Damian Asams, jetzt Gaststätte, dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Zwerchhaus in Ecklage, Putzfassade mit Wandmalereien, 1729-39; Wirtschaftsgebäude, wohl nach 1838.

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Villa in Thalkirchen (Das historische Haus, Folge 20)

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Villa in Thalkirchen
Riedschlössl in Thalkirchen (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Wir sind in Thalkirchen, das Asam-Schlössl und das Naturbad Maria Einsiedel sind hier Nachbarn. Hier steht das Riedschlössl – eine wunderschöne Villa aus dem 19. Jahrhundert.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Villa, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Zwerchhaus, Dreieicksgiebel und Schmuckkaminen, barockisierende Putzfassade mit Lisenen und Stuck, Umbau eines Gebäudes von 1813, von Heilmann und Littmann, bez. 1899; neogotische Kapelle im Garten.

Wikipedia verrät das Nachstehende, was wohl die Bezeichnung Riedschlössl erklärt:

Neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann & Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlössls.

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