Alexisweg gesperrt! (Update 14.10.2019)

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Alexisweg/Alexisquartier
Bild 1: Zufahrt von der Friedrich-Creuzer-Straße aus. Hier war früher der Haupteingang des Ex-Kieswerks Piederstorfer (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Map Alexisweg gesperrt
Map mit Umleitung. Ein Klick macht groß. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die beliebte Verbindung für Fußgänger und Radfahrer von der Friedrich-Creuzer-Straße zum Handwerkerhof/Graf-Zentrum wurde gesperrt. Weder Fußgänger noch Radfahrer können passieren.

Als Umleitung steht der (leider oft matschige) Waldweg zur Hochspannungs-Kabelübergangsanlage am Waldrand (dort verschwinden die Hochspannungsleitungen im Boden) und von dort weiter Richtung Graf-Zentrum zur Verfügung (siehe Map). Wer Asphalt bevorzugt, kann auch die Route  Niederalmstraße / Hugo-Lang-Bogen / Karl-Marx-Ring nutzen.

Dauer und Grund für die Sperrung (Update 07.09.2019)

Zunächst wurden viele von der Sperrung überrascht, zumal sie am Alexisweg selbst vorher nicht angekündigt worden war. Auch war und ist keine Umleitung ausgeschildert. Der Nutzer „Franz Gerhards 1. Vorsitzender Kaninchenzuchtverein B4“ schrieb hier folgenden Kommentar, der nach meinem Kenntnisstand der Realität entspricht:

Laut Aussage der Polizeiinspektion 24 beginnen am Montag den 9.September die Bauarbeiten der Straße. Es wird auch ein Gehsteig angelegt. Deshalb wurde das Gelände durch den Bauzaun abgetrennt. Für die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins sowie der Bogenschützen ist der Zugang möglich.
Die Bauarbeiten dauern ca. 4-5 Wochen.

Mit „Bauarbeiten“ ist gemeint, dass der Weg offenbar zum kombinierten Fahrrad-/Fußweg umgebaut wird. Er soll in der Tat in wenigen Wochen wieder freigegeben werden.

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 2: Näher dran (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 3: Zufahrt vom Handwerkerherhof/Marieluise-Fleißer-Bogen (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 4: Näher dran (04.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 5: Jetzt ist ganz abgesperrt – mit Bauzaun! Auch ein Durchmogeln ist nicht mehr möglich (05.09.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Bauarbeiten auf dem Alexisweg (Update 12.09.2019)

Wie die Fotos zeigen, finden bereits Arbeiten auf dem Alexisweg statt.

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 6 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 7 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 8 (11.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Stand der Arbeiten (Update 13.09.2019)

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 9 (13.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 10 (13.09.2019) © Thomas Irlbeck

Stand am Montag (Update 16.09.2019)

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 11 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisweg/Alexisquartier
Bild 12 (16.09.2019) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2019

Die Grundschicht für den Weg ist aufgetragen und wurde planiert. Da die Kanaldeckel ein großes Stück aus der Grundfläche herausragen, ist davon auszugehen, dass noch eine weitere Schicht auf den Weg aufgebracht werden muss, bevor asphaltiert werden kann. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für das Foto und an die Firma Demos für die Genehmigung!

Alexisweg/Alexisquartier
Bild 13 (24.09.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 14.10.2019

Die Einfassung geht voran, ferner kommt Licht ins Dunkel. Konkret werden Lampenmasten aufgestellt und Elektroleitungen gezogen. Das folgende Bild wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Alexisweg
Bild 14 (14.10.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Weiterführendes

Alexisquartier: Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?

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Willibald Alexis
Willibald Alexis um 1840. Lizenz: Public Domain

Wie schon mehrfach berichtet, entsteht zwischen der Niederalmstraße und dem Graf-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer ein neues Neuperlacher Quartier, das Alexisquartier. Es ist nach dem dort befindlichen Alexisweg benannt (der 1972 seinen Namen erhielt), der an der östlichen Grenze des Quartiers verläuft. Dieser beginnt an der Hippelstraße und führt am Bogenschießplatz vorbei bis zum Marieluise-Fleißer-Bogen (Handwerkerhof).

Wer aber ist Alexis? Zunächst einmal ist Alexis sowohl als weiblicher als auch als männlicher Vorname bekannt. Hier aber ist Alexis ein Nachname. Konkret handelt es sich um Willibald Alexis (* 29. Juni 1798 in Breslau; † 16. Dezember 1871 in Arnstadt).

„Alexis“ nur der Künstlername

Der Name Alexis ist dabei ein Künstlername. Eigentlich heißt er Georg Wilhelm Heinrich Häring. Um Witze über seinen Namen Häring zu vermeiden, übersetzte er diesen ins Lateinische (allec=Hering). Alexis wurde auch in einigen anderen Städten geehrt, so gibt es etwa in Arnstadt, Berlin sowie Brandenburg an der Havel eine Willibald-Alexis-Straße.

Sein Schaffen

Alexis war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt. Seine Romane hatten meist großen Erfolg. Sein erstes eigenes fiktionales Werk ist Die Treibjagd, ein satirisch-idyllische Epos, das 1820 erschien. Mit Walladmor veröffentlichte Alexis 1824 seinen ersten Roman. Dieser wurde – wie von ihm beabsichtigt – vielfach für eine Übersetzung eines Originalwerkes des schottischen Dichters Walter Scott gehalten, den Alexis verehrte. 1832 startete Alexis mit Cabanis die Reihe seiner sogenannten Vaterländischen Romane. In diesen beschreibt er die bedeutendsten Abschnitte der brandenburgisch-preußischen Geschichte vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Cabanis spielt dabei in Berlin zur Zeit Friedrichs des Großen.

Alexis hatte aber auch andere Tätigkeitsfelder. Er rief mehrere Lesegesellschaften ins Leben, betrieb Buchhandlungen, war Immobilienhändler und arbeitete als Theaterkritiker bei der Vossischen Zeitung.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Neubaugebiet Alexisquartier (23.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Island in Neuperlach!

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Fernwärme-Erneuerung
Bild 1 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Am Marieluise-Fleißer-Bogen (Handwerkerhof) steigt heißer Dampf aus dem Untergrund. Aber nein, Island ist doch nicht die Ursache. Der profane Grund ist, dass die Stadtwerke München das Fernwärmenetz erneuern. Dazu müssten alte Bestandteile und Bauteile ersetzt werden, heißt es. Bild 4 zeigt deutlich die beiden Fernwärmeleitungen, die ins Haus führen. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke, der mir die Fotos freundlicherweise zur Verfügung stellt.

Fernwärme-Erneuerung
Bild 2 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 3 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 4 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 5 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Fernwärme-Erneuerung
Bild 6 (01.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Weihnachtsspaziergang in Neuperlach Ost

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Auf speziellen Wunsch einer Facebook-Freundin zeige ich heute im Rahmen eines kleinen Spaziergangs eine Reihe von Fotos aus Neuperlach Ost. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch andere, speziell, die nicht mehr in Neuperlach wohnen, etwas mit den Bildern anfangen können.

Wir beginnen mit der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring. Unter vielen Neuperlachern ist diese Schule immer noch als „Schwarze Schule“ bekannt – nicht, weil dort schwarze Magie gelehrt worden wäre (das vielleicht auch), sondern wegen der ehemals schwarzen Fassadenplatten, die schon längst durch blaugraue ausgetauscht wurden:

Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 1: Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 2: Manschgerl auf dem Schuldach (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Zoom der beiden bunten Manschgerl auf dem Schuldach darf natürlich nicht fehlen. Das Bild kann wie fast alle Bilder durch Anklicken vergrößert werden.

Ein kleiner Abstecher zum Kindergarten am Brittingweg, der sich an die Schule anschließt, darf nicht fehlen:

Kindergarten Brittingweg
Bild 3: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Kindergarten Brittingweg
Bild 4: Kindergarten am Brittingweg (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring
Bild 5: Kindergarten am Brittingweg (rechts) und auch ein Teil der Schule (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Es geht weiter auf dem Gerhart-Hauptmann-Ring Richtung Graf-Zentrum. Wieder einmal zeigt sich der Mond auch tagsüber:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 6: Der Mond über dem Gerhart-Hauptmann-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Mit erhöhten Kontrastwerten (damit man etwas erkennen kann) sieht unser natürlicher Satellit dann so aus:

Gerhart-Hauptmann-Ring, Mond
Bild 7: Mond (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun ist das Graf-Zentrum am Oskar-Maria-Graf-Ring in Sichtweite:

Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring
Bild 8: Graf-Zentrum, Oskar-Maria-Graf-Ring (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Unser Aldi im Graf-Zentrum:

Aldi, Graf-Zentrum
Bild 9: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 10: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 11: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Aldi, Graf-Zentrum
Bild 12: Aldi im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Schreibwarengeschäft
Bild 13: Schreibwarengeschäft im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum
Bild 14: Durchgang zum Innenhof, Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum
Bild 15: Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 16: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Frauentreffpunkt
Bild 17: Frauentreffpunkt im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Stadtsparkasse
Bild 18: Stadtsparkasse im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Graf-Zentrum, Hauseingang
Bild 19: Hauseingang im Graf-Zentrum (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Die nächste und auch schon letzte Station ist der Handwerkerhof, der sich an das Graf-Zentrum anschließt. Hier, am am Stemplingeranger, finden sich zunächst ein Sanitätshaus und das Café und Restaurant „Sultan“:

Sultan, Handwerkerhof
Bild 20: Sanitätshaus und „Sultan“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Nun vorbei am Pizzalieferdienst „Freaks“ am Stemplingeranger, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 21: Pizzalieferdienst „Freaks“ im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Fassadenabschluss zum Dach macht bei diesem Haus nicht mehr den besten Eindruck:

Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 22: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 23: Detail Fassade (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Stemplingeranger / Marieluise-Fleißer-Bogen
Bild 24: Das gegenüberliegende Eckhaus mit Spielsalon (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Moschee
Bild 25: Moschee im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Entgegen schlimmer Gerüchte gibt es immer noch Handwerker im Handwerkerhof. Das farbige Logo an der Fassade (Bildmitte) zeigt, hier residiert ein Malermeister:

Handwerkerhof, Maler
Bild 26: Malermeister im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof
Bild 27: Blick zurück Richtung Stemplingeranger (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Hotel
Bild 28: Hotel im Handwerkerhof (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Handwerkerhof, Blick Richtung Wald
Bild 29: Blick am Hotel vorbei Richtung Neuperlacher Wald. Wer genau hinsieht, erspäht auch hier noch mal den Mond. Dieses Mal verzichte ich auf den Pfeil (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der schwarze Handwerkerhof (Gebäude in Schwarz und Anthrazit, Folge 2)

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Nicht nur unser Marx-Zentrum und die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 sind schwarz. Ganz in der Nähe im Handwerkerhof setzt man auch auf Schwarz. Das Gebäude am Oskar-Maria-Graf-Ring, Ecke Marieluise-Fleißer-Bogen weist Büros und zwei Lokale auf.

Oskar-Maria-Graf-Ring 23
Teil des Handwerkerhofs (01.04.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Gebäude in Schwarz und Anthrazit“

Tag der offenen Tür im „Perlacher Herz“

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Perlacher Herz
Perlacher Herz – Eingang. Foto: G. S.

Das Perlacher Herz ist ein Nachbarschaftstreff im Neuperlacher Handwerkerhof (Nähe Graf-Zentrum), genauer am Marieluise-Fleißer-Bogen 7. Am Samstag war Tag der offenen Tür.

Perlacher Herz
„Biergarten“. Foto: G. S.

Es gibt dort einen Second-Hand-Laden mit kleinem Café und selbst gemachtem Kuchen. Das Angebot richtet sich an Jugendliche und auch Erwachsene. Zum Repertoire gehören unter anderem Hausaufgabenhilfe, Bewerbungstipps, Töpferkurse und Kochkurse. Im Freien draußen findet sich außerdem eine Art Biergarten mit Pflanzen, Hühnerfarm und Bienenzucht.

G. S. hat das Perlacher Herz besucht und eine Reihe sehr aussagekräftiger Fotos mitgebracht. Vielen Dank!

Mehr auf der Website des Perlacher Herz.

Perlacher Herz
Bienenzucht. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Bienenzucht. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Bienenzucht. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Bienenzucht. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Bienenzucht. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Hühnerfarm. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Hühnerfarm. Foto: G. S.
Perlacher Herz
Und das Ergebnis. Foto: G. S.

Herbst für das Kieswerk! (Update 07.10.2014)

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Herbst Piederstorfer
Das Kieswerk Piederstorfer. Ganz oben: der Truderinger Wald. Wer ganz genau hinsieht, erkennt unten Straßenlaternen, die auf dem Karl-Marx-Ring stehen (06.10.2014) © Thomas Irlbeck

Das Foto zeigt das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg, umgeben von herrlichen Herbstfarben. Bald wird es hier wohl nicht mehr so idyllisch aussehen. Was sicherlich die meisten schon wissen: Das Kieswerk wird aufgegeben und das 13 Hektar große Areal zwischen Alexisweg und Handwerkerhof bebaut, wie „Hallo“ meldet (Artikel ist aus dem April 2014).

Es soll eine Hochhaussiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Die Hochbauarbeiten sollen 2019 starten. Läden sowie soziale Einrichtungen sind auch vorgesehen. Einen Teil der Versorgung können der Handwerkerhof (mit Lidl-Markt, Bäcker etc.) und das Graf-Zentrum (Aldi-Markt) übernehmen, die beide kaum mehr als einen Steinwurf entfernt liegen.

Zur Verkehrserschließung soll vom Karl-Marx-Ring aus eine Verbindungsstraße zur Friedrich-Creuzer-Straße gebaut werden. Selbstverständlich soll auch ein Linienbus die neue Siedlung erschließen, entweder durch Verlegung einer bestehenden Buslinie oder durch Einrichtung einer neuen Linie.

Rückkehr der Wohn-Hochhäuser?

Map Piederstorfer
Umgebungskarte Kieswerk Piederstorfer. Die Karte zeigt, dass das Areal teilweise auf Truderinger und teilweise auf Neuperlacher Gebiet liegt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Es soll wohlgemerkt wieder höher gebaut werden. Die Zeiten, als man sich bei Neubausiedlungen weitgehend auf maximal vier Stockwerke begrenzt hatte, etwa in der Messestadt Riem, scheinen vorbei zu sein. Ob nun hier tatsächlich bis zu 13 Geschosse übereinander gesetzt werden – teilweise war auch von 20 Geschossen die Rede –, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Zwei Kieswerke – nicht zu verwechseln!

Das Kieswerk Piederstorfer, das in der Nähe des Heizwerks Perlach kurz nach dem Ende der Ständlerstraße liegt (siehe Karte), ist nicht zu verwechseln mit dem Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße. Letzteres ist denkmalgeschützt und bleibt uns schon einmal deshalb selbst nach einer möglichen Aufgabe des kiesverarbeitenden Betriebs dauerhaft erhalten.

Update 07.10.2014 – Mehr Bilder

Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Der Handwerkerhof mit dem Colina-Hotel am Marieluise-Fleißer-Bogen und den Türmen des Heizwerks Perlach im Hintergrund. Das Neubaugebiet ist rechts davon (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Dieselbe Ansicht wie das Vorgängerbild mit etwa mehr Abstand betrachtet (07.10.2014) © Thomas Irlbeck