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Quidde-Zentrum: Der Abriss

Was keiner mehr für möglich gehalten hat, wird nun wahr. Der Abriss des Quidde-Zentrum hat begonnen. Es wird höchste Zeit. Vor fast 10 Jahren schloss dort der letzte Lebensmittelmarkt. Nach einer Zwischennutzung durch Künstler steht die Ruine seit Mitte 2019 leer und verfiel immer weiter.

Geplanter Neubau

Als Ersatz sollen zwei Wohnblöcke mit 6 bzw. 8 Geschossen mit insgesamt 177 Wohnungen gebaut werden. Wie das aussehen soll, kann man sich hier anschauen: Neues Quidde-Zentrum. Ob und welche Läden zurückkommen, da schweigt sich das Dokument allerdings aus. Es hieß aber die ganze Zeit, dass wieder Läden entstünden.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021). Foto: Lesereinsendung
Map Umleitung Quidde-Zentrum 2021
Wer das Neuperlacher Fußwegsystem zwischen Strehleranger und Plett-Zentrum benutzen will, muss die grün eingezeichnete Umleitung nehmen. Für Radfahrende ist sie ungeeignet, da für den östlichen Brückenanfang nur eine steile Treppe ohne Rampe zur Verfügung steht. Lizenz: Open Database License 1.0

Jetzt wurde das gesamte Gelände, auch der Parkplatz abgesperrt. Die Brücke über die Quiddestraße kann nur noch über den Zugang der ehemaligen Möbelapotheke benutzt werden. Es steht nur eine Treppe ohne Rampe zur Verfügung. Die Treppe findet sich direkt unterhalb der Brücke in unmittelbarer Nähe der Haltestelle Nawiaskystraße 197 Innenring.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck

05.07.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.07.2021) © Thomas Irlbeck

Weitere Bilder vom 05.07.2021: Quidde-Zentrum – Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!

Quidde-Zentrum: Abriss begonnen (Fotos vom 22.09.2021)

Nun sind die ersten Mauern gefallen.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck

Der Abriss geht unaufhaltsam weiter (23.09.2021)

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck

30.09.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

03.10.2021

Der Fotograf hat dem Bild den passenden Titel „Der Bus hat Verspätung“ verpasst:

Abriss Quidde-Zentrum
„Der Bus hat Verspätung“ (03.10.2021). Foto: Lesereinsendung

Und ein Video dazu vom selben Tag. Lesereinsendung, vielen Dank!

05.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

09.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (09.10.2021). Foto: Lesereinsendung

14.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

17.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
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Noch ein Neubau: Montessori-Schule

Montessori-Schule
So soll es einmal aussehen. Foto: ECHO-CORESTATE
Montessori-Schule
Der Parkplatz zwischen dem Life und dem Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße wird bebaut. Im Hintergrund Mitte: Das LAO-Vierschanzenhaus (20.04.2021). Foto: Lesereinsendung

Auf dem Parkplatz zwischen dem Life-Einkaufszentrum und dem Büro-/Gewerbehaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66 (nicht nur Ureinwohner kennen den Platz mit seiner markanten Thermometer-Uhr) wird ein dreistöckiger Neubau in Holzmodulbauweise und Niedrigenergiestandard realisiert. Dort wird die Montessori-Schule „Campus di Monaco“ einziehen. Bis zum Sommer 2022 entsteht eine zweizügige Grund- und Mittelschule für rund 320 Schülerinnen und Schüler. Die bestehende Montessori-Mittelschule zieht dabei von ihrem Provisorium an der Schwanthalerstraße an den neuen Standort, die Grundschule entsteht neu.  „Bildung statt Parkplatz“ könnte man sagen. Zusammen mit dem Neubau der Grundschule am Strehleranger und der Grundschule am Karl-Marx-Ring ist das der bereits dritte Schulneubau in Neuperlach – und das in kurzer Zeit.

Aber auch das bestehe 6-stöckige Büro-/Gewerbehaus verändert sich. Es wird im Erdgeschoss vergrößert, es wird also tiefer, was den bereits vorhandenen Läden und gastronomischen Einrichtungen zugute kommt. Sowohl für Pächter und Kunden wird es durch das größere Platzangebot attraktiver. Die Büros und Gewerbeeinheiten erhalten teilweise neue Grundrisse. Bestandsmieter sollen bleiben. Eine bauliche Verbindung des Bestandsgebäudes mit der Montessori-Schule wird es nun doch nicht geben. Die lange geplante Aufstockung des Bestandsgebäudes ist auch vom Tisch. Der Parkplatz kommt fast vollständig weg, nur 13 Stellplätze sollen erhalten werden.

Der Schulbau wird im vorderen Bereich aufgeständert sein, da er dort auf die bestehenden Tiefgaragenabfahrt gesetzt wird. Zur Ausstattung werden ein Dachgarten, offene Lernbereiche, ein Sportraum, eine Aula, eine Werkstatt und eine Kantine gehören.

Die Bauarbeiten haben am 20.04. mit dem Abtragen des Parkplatzes begonnen.

Mehr zum Thema in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung: Holzbau auf der Tiefgarage

Montessori-Schule
Hier entsteht die Montessori-Schule. Links das Bürogebäude, rechts das Einkaufszentrum Life (21.04.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Im Hintergrund zu erkennen ist die sogenannte Thermometer-Uhr. Zumindest jeder Ureinwohner sollte diese markante Konstruktion kennen. Diese schaltet bereits seit den ersten Atemzügen Neuperlachs mit Hilfe einer Segmentanzeige laufend zwischen Uhrzeit und Temperatur um (21.04.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Näher dran an der Thermometeruhr (21.04.2021) © Thomas Irlbeck

Was ist eine Montessori-Schule?

Wikipedia verrät dazu Folgendes:

Zur Montessoripädagogik ist ein von Maria Montessori ab 1907 entwickeltes und namentlich in Montessori-Schulen angewandtes pädagogisches Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen abdeckt. Sie beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Sie kann insofern als experimentell bezeichnet werden, als die Beobachtung des Kindes den Lehrenden dazu führen soll, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess optimal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.

Stand 05.07.2021

Montessori-Schule
Die Baustelle ist ein ehemaliger Parkplatz (05.07.2021) © Thomas Irlbeck

Kranaufbau (09.08.2021)

Montessori-Schule
Der Kran für die Montessori-Schule wurde aufgestellt (09.08.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Krananlieferung (09.08.2021). Foto: Lesereinsendung
Montessori-Schule
Krananaufbau (09.08.2021). Foto: Lesereinsendung

Heute wurde ein Kran aufgestellt. Nun kann es richtig losgehen.

Montessori-Schule
Kranaufbau für die Montessori-Schule (09.08.2021). Foto: Lesereinsendung

Bodenplatte (18.09.2021)

Inzwischen wurden bereits große Teile der Bodenplatte gegossen.

Montessori-Schule
Baustelle Montessori-Schule. Die Schlangen, die wir hier sehen, sind Abstandshalter für die Oberbewehrung. Dadurch wird der noch aufzulegende Bewehrungsstahl während des Gießens auf Abstand gehalten. Die Folien bleiben drin. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, den Bewehrungsstahl vor Luft und Wasser zu schützen, damit er nicht rostet (18.09.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Montessori-Schule (18.09.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Baustelle Montessori-Schule (18.09.2021) © Thomas Irlbeck
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Quidde-Zentrum: 2 Jahre und nichts passiert!

Quidde-Zentrum
Bild 1: Erst Ladenzentrum, dann der „Neuperlasch Zoo“ (Kunsttreff) (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Update: Anfang Juli 2021 –  nach 2 Jahren geht es jetzt endlich los!

Am 19.06.2019 wurden alle Zugänge zum Quidde-Zentrum gesperrt. Das mit dem Abriss solle nun sehr schnell gehen, hieß es. Und wieder einmal gewinne ich den Eindruck, dass hier übereilt gehandelt wurde. War es wirklich notwendig, dass man die Künstler und sozialen Einrichtungen schon jetzt rausgeworfen hat? Klar, die Räume sind marode – ohne funktionierende Heizung und teilweise mit Wasserschäden. Aber den Durchgang hätte man beibehalten können. Das Neuperlacher Fußwegsystem und eine wichtige West-Ost-Verbindung sind nun faktisch unterbrochen, auch wenn es eine Umleitung gibt (die aber nicht jeder kennt und die nicht ausgeschildert ist) und die Brücke (Bild 5) über die Quiddestraße weiterhin prinzipiell benutzbar ist. Für Radler bedeutet es aber, auf der Umleitungsstrecke eine schmale Rampe zu befahren, was für viele Absteigen bedeutet. Möglich ist natürlich, dass sich inzwischen schon Teile der Decke selbstständig machen und es zu gefährlich wäre, was aber Spekulation sind und zumindest durch meine Beobachtung nicht gedeckt ist. Wenn es wirklich so wäre, könnte man hier sicherlich eine etwaige Gefahrenstelle durch Sicherungsmaßnahmen entschärfen.

Aber ich frage: Wie lange soll dieser unhaltbare Zustand noch anhalten?

Bereits 2011 (!) schloss der letzte Lebensmittelmarkt im Quidde-Zentrum und auch die Stadtbibliothek. Seitdem ist das Quidde-Zentrum vor allem eins: Eine Ruine ohne die früher bestandene Nahversorgungsfunktion.

Update 25.08.2020: Zum Jahresende soll nun abgerissen werden

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artiekl Neuperlach soll fit für die Zukunft werden. Allerdings hieß es in den vergangenen Jahren schon öfter, dass man jeweils am Jahresende abreißen werde, doch wie wir wissen, ist dann doch nichts passiert.

Update 04.02.2021 und 03.06.2021: Immer noch kein Abriss erfolgt

Diese Baustelle ist keine. Es ist eine Ruine. Von Bauarbeitern und Baufahrzeugen ist immer noch nichts zu sehen.

Geplanter Neubau

Als Ersatz sollen zwei Wohnblöcke mit 6 bzw. 8 Geschossen mit insgesamt 177 Wohnungen gebaut werden. Wie das aussehen soll, kann man sich hier anschauen: Neues Quidde-Zentrum. Ob und welche Läden zurückkommen, da schweigt sich das Dokument allerdings aus. Es hieß aber die ganze Zeit, dass wieder Läden entstünden.

Quidde-Zentrum
Bild 2 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 3 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 4 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Bild 5 (17.10.2019) © Thomas Irlbeck

Update 04.02.2021: Von Bauarbeitern keine Spur!

Quidde-Zentrum
Quidde-Zentrum: Kein Aushängeschild trotz Banner (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Einer der gesperrten Treppenaufgänge (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum
Die Graffiti machen es noch erträglich (04.02.2021)
Quidde-Zentrum
Der große Parkplatz, auf dem man nicht mehr parken kann. Nur für Fußgänger und Radfahrer wurde ein schmaler Zugang beibehalten (04.02.2021) © Thomas Irlbeck

Spaziergang durchs Quidde-Zentrum (03.06.2021)

Ein sehenswerter Spaziergang durch das abbruchreife Quidde-Zentrum. Lesereinsendung, vielen Dank! Mehr zum Thema: Quidde-Zentrum: 2 Jahre und nichts passiert!

Bilderserie Graffiti im Quidde-Zentrum

Update: Anfang Juli 2021 –  nach 2 Jahren geht es jetzt endlich los!

Zum Artikel „Quidde-Zentrum: der Abriss“  →

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Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 1: Blick von einem Wohnhaus am Strehleranger Richtung Perlach (1969/1970). Wo nur ist die Ständlerstraße? Foto: Astrid Stähn; Farben aufgefrischt von neuperlach.org
Map – Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 2: Umgebungskarte Nawiaskystraße mit Standort des nachgestellten Fotos, der in etwa dem ursprünglichen Standpunkt entsprechen sollte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Was heute unvorstellbar erscheint, Neuperlach gab es einmal ohne Ständlerstraße. Astrid Stähn hat ein herrliches Foto ausgegraben, das 1969 oder 1970 entstanden ist. Es wurde von einem Wohnblock am Strehleranger aufgenommen. Der Blick geht Richtung Perlach, St. Michael Perlach ist gut zu erkennen. Die Querstraße im Bild unten ist die Nawiaskystraße. Hinter dieser wurde später der Neuperlacher Teil Ständlerstraße gebaut – das heißt, die bestehende Ständlerstraße in Harlaching wurde verlängert –, abgetrennt durch einen bepflanzten Erddamm, um den Verkehrslärm abzuschirmen. (Wann diese Verlängerung der Ständlerstraße genau eröffnet wurde, fehlt leider in meiner sonst einigermaßen kompletten Neuperlach-Chronologie. Wer bei der Komplettierung dieser und anderer Angaben helfen kann, darf sich gerne melden.)

Im historischen Foto erkennt man ganz links und ganz rechts zwei Tiefgaragenabfahrten. Die rechte existiert noch, die andere Tiefgarage wurde im Rahmen einer Nachverdichtung (Patrizia Bachquartier) abgerissen und neu gebaut (in Bild 3 ist die Tiefgarageneinfahrt mit „2“ markiert). Der Grund: Die in Neuperlach lange üblichen Tiefgaragen sind nicht so stabil, um Häuser tragen zu können. Auch benötigt man bei Nachverdichtungen zusätzliche Abstellplätze, also braucht es in solchen Fällen neue, stabilere Tiefgaragen.

Foto nachgestellt

Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 3: Heutige Position – 1: Nawiaskystraße, 2: Einfahrt neu gebaute Tiefgarage, 3: bestehende Tiefgaragenabfahrt (hinter Büschen), 4a/b/c: Wohnhäuser des Patrizia Bachquartier (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Nun habe ich das alte Foto nachgestellt. Dabei befinde ich mich tatsächlich wohl ziemlich genau an der Stelle, an der das alte Foto geschossen wurde. Das neue Foto entstand mit dem Rücken zu dem Wohnblock, quasi lehnend an ihm. Dabei konnte ich leider lediglich vom Erdgeschoss aus fotografieren.

Die Stelle ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen. Immerhin kann man die Nawiaskystraße identifizieren (mit „1“ markiert). Die rechte Tiefgaragenabfahrt (mit „3“ markiert) ist hinter Büschen versteckt. Die drei weißen Häuser (man sieht zwei ein halb davon – mit „4a/4b/4c“ markiert) mit den gemischten Hoch- und Querformatfenstern – das bereits erwähnte Patrizia Bachquartier – wurden übrigens erst 2015/2016 gebaut.

Um das Ganze etwas besser herauszuarbeiten, zeige ich weitere Fotos mit anderen Ansichten dieses Quartiers.

Rechte Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 4: Näher an der zweiten, rechten Tiefgaragenabfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 5: Einfahrt zu der neu gebauten, ersten (linken) Tiefgarage (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 6: Näher dran an der Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, rechte Tiefgarage
Bild 7: Die zweite, noch bestehende Tiefgarageneinfahrt von der anderen Seite aus gesehen (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt
Bild 8: Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Blick Richtung Lidl und Quiddestraße
Bild 9: Blick Richtung Lidl und Quiddestraße. In das Gebäude rechts ist die neue Tiefgarageneinfahrt integriert (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 10: Nawiaskystraße – Die Häuserdurchfahrt aus dem obigen Bild nun von der anderen Seite aus gesehen. Wir stehen hier nahe Lidl/Quiddestraße (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 11: Wie Bild 10, aber näher dran (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
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Tausche Parkplatz mit Wohnhaus – Nachverdichtung am Oskar-Maria-Graf-Ring

Nachverdichtung OMGR Map.jpg
P: Der Parkplatz wird bebaut. Die beiden anderen Häuser  im eingekreisten Bereich werden um ein Geschoss aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt. Bauherr ist die GWG AG.

Offizielle Seite der Architekten mit dem Projekt:  Oskar-Maria-Graf-Ring – München – Nachverdichtung

21.05.2018

Der Parkplatz ist bereits gesperrt.

Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
21.05.2018 © Thomas Irlbeck

26.05.2018

Es wurde bereits schweres Gerät angefahren.

Nachverdichtung OMGR
26.05.2018 © Thomas Irlbeck

27.05.2018

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
27.05.2018 © Thomas Irlbeck

04.06.2018

Die Bauarbeiten beginnen.

Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
04.06.2018 © Thomas Irlbeck

15.06.2018

Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
15.06.2018 © Thomas Irlbeck

25.02.2019

Der Parkplatz ist bereits abgesperrt.

Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
25.02.2019 © Thomas Irlbeck

03.06.2019

Nach längerer Pause wird nun wieder an der Baustelle gearbeitet. Heute wurde Asphalt abgetragen.

Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
03.06.2019 © Thomas Irlbeck

14.08.2019

Nach langer Zeit der Vorbereitungen und auch des Wartens scheint es nun endlich loszugehen mit den eigentlichen Bauarbeiten – beginnend mit dem Kelleraushub. Entsprechendes Gerät zum Setzen von Spundwänden wurde angeliefert, wie die Fotos von heute zeigen.

Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
14.08.2019 © Thomas Irlbeck

23.08.2019

Derzeit werden an den Begrenzungen der späteren Baugrube im engen Abstand Löcher gebohrt und Stahlträger in den Boden gelassen. Daraus werden später Spundwände entstehen, welche die Baugrube stabilisieren und u.a. ein Abrutschen der umliegenden Häuser verhindern. Die beiden Häuser, die aufgestockt wurden, wurden bereits vor einiger Zeit eingerüstet.

Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
23.08.2019 © Thomas Irlbeck

13.09.2019

Inzwischen ist eine recht ansehnliche Baugrube entstanden.

Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
13.09.2019 © Thomas Irlbeck

28.09.2019

Baugrube mit Spundwänden:

Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
28.09.2019 © Thomas Irlbeck

09.02.2020

Man befindet sich kurz vor Errichtung der ersten Parterrewände.

Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
09.02.2020 © Thomas Irlbeck

08.03.2020

Das Parterre steht bereits.

Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck
Nachverdichtung OMGR
08.03.2020 © Thomas Irlbeck

13./14.05.2020: Ratatazong, ratatazong. Weg ist der Balkon!

Bei den beiden zu sanierenden und aufzustockenden Häusern werden gerade die Balkone abgefräst. Die Architektenpläne zeigen die sanierten/aufgestockten Häuser mit Balkonen, gehen wir also davon aus, dass wieder Balkone kommen. Die ersten drei Fotos stammen von Harry Weber. Vielen Dank, dass ich die Fotos zeigen darf!

Nachverdichtung OMGR
13.05.2020. Foto: Harry Weber
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13.05.2020. Foto: Harry Weber
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13.05.2020. Foto: Harry Weber
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck
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14.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2020

Der Neubau hat das vierte Geschoss erreicht!

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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck
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16.05.2020 © Thomas Irlbeck

Update 04.07.2020

Es wird bereits am 5. und obersten Geschoss gearbeitet.

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04.07.2020 © Thomas Irlbeck
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04.07.2020 © Thomas Irlbeck
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04.07.2020 © Thomas Irlbeck

Aufstockung begonnen! (Update 18.07.2020)

Die vielleicht ersten Fotos vom neu entstehenden zusätzlichen Stockwerk gibt es hier. Die ersten Teile der Wand von Geschoss #5 (Haus #3) stehen!

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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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18.07.2020 © Thomas Irlbeck
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Im Hintergrund Haus #5, das auch bald mehr tragen darf! (18.07.2020 © Thomas Irlbeck)

Update 01.08.2020

Nachverdichtung OMGR
Der Neubau nähert sich dem Rohbaustatus (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
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Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck
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Die Aufstockung von Haus #3 macht große Fortschritte (01.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 08.11.2020

Nachverdichtung OMGR
Links (stark angeschnitten) der Neubau, im Hintergrund und rechts die aufgestockten Häuser (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Der Neubau (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck
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Das aufgestockte Haus #5 (08.11.2020) © Thomas Irlbeck

Neubau: Das Gerüst ist ab (24.03.2021)

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Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
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Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck
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Der Neubau (24.03.2021) © Thomas Irlbeck

Zwei Neubauten? Oder doch nicht? (Update 15.05.2021)

Die Sanierung und Aufstockung sind bald abgeschlossen. Die beiden Häuser sind nicht wiederzuerkennen. Man glaubt, Neubauten vor sich zu haben. Zusammen mit dem wirklich Neubau glaubt man drei neue Häuser vor sich stehen zu haben. Ein Vergleichsfoto zeigt, wie es früher aussah. Das zweite Foto (von heute) und das dritte Foto (2018) sind vom etwa selben Standpunkt entstanden.

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Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 3 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Saniertes und aufgestocktes Haus Nr. 5 (15.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Haus Nr. 5 vor der Sanierung und Aufstockung (15.06.2018) © Thomas Irlbeck

Balkone montiert (Update 30.05.2021)

Bei den aufgestockten Häusern wurden die neuen Balkone montiert, die zwar jetzt nicht mehr ums Eck gehen, aber dafür teilweise erheblich tiefer ausgefallen sind als früher. Stellenweise wird noch an der Fassade gearbeitet.

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Haus Nr. 3 mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im iIntergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Haus Nr. 3 (rechts) und 5 (im Hintergrund) mit Balkonen (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Am Haus Nr. 5 wird noch an der Fassade gearbeitet (30.05.2021) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Nachverdichtung nach oben – An der Kafkastraße wird aufgestockt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses auf dem Flachdach. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Aufstockung Kafkastraße
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Aufstockung Kafkastraße
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

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Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Aufstockung Kafkastraße
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

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Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck
Update (29.06.2017)

Update (29.06.2017)

Nach nur einer Woche stehen die ersten Mauern in einer Kombination aus Beton (Außenwände) und Ziegel (Innenwände).

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Bild 14 : Flach war gestern – das neue Dach bekommt eine sanfte Schräge. Das Wasser bedankt sich dafür, dass es leichter abfließen kann (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 15 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 16 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 17 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 18 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 19 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 20 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (30.06.2017)

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Bild 21: Teleaufnahme von meiner Loggia aus (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 22 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 23 (30.06.2017) © Thomas Irlbeck

Update (10.07.2017)

Das Dach ist inzwischen in großen Teilen gedeckt.

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Bild 24 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 25 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 26 (10.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fenster werden eingesetzt (19.07.2017)

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Bild 27 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 28 (19.07.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Wärmedämmung abgeschlossen (28.08.2017)

Das zusätzliche Geschoss hat nun seine Wärmeplatten erhalten. Der Winter kann kommen.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 29 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 30 (28.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Fassade verputzt (04.09.2017)

Die Außenwände sind nach der angebrachten Wärmedämmung nun verputzt.

Aufstockung Kafkastraße
Bild 31 (04.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Neue Farbe (ab 06.09.2017)

Ein neues Stockwerk kommt, die alte Farbe geht.

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Bild 32 (06.09.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 33 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 34: Danke an den Föhn! (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Update: Final wirkender Zustand (18.12.2017)

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Bild 35 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck
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Bild 36 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck