Baubeginn bei der Perlach Plaza! (Update 31.07.2019)

Werbung

Kultur Quadrat Map
Neuperlachs Mitte – Lage der Perlach Plaza sowie der anderen Bauten:  Loge №1und №2 (kurz vor Fertigstellung) und der Gewofag-Bauten (im Bau befindlich, mit „G“ gekennzeichnet“). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza sind am 29.04.2019 gestartet! In Zukunft muss man sich noch einen Begriff in Neuperlach merken: Die Perlach Plaza ist Teil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz, also unserer Mitte. „Plaza“ ist spanisch und bedeutet „(Markt-)Platz“. Ob es korrekt „die“, „der“ oder „das“ Plaza heißt, darüber kann man streiten. Im Duden steht das Wort nicht und Wiktionary gibt kein Genus an. Auch wenn „Platz“ maskulin ist, haben wir uns für „die Plaza“ entschieden, da das „a“ am Wortende dem Ausdruck eine feminine Note gibt.

Perlach Plaza
Bild 1 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Perlach Plaza – unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau

Nach den beiden Logen-Wohnhäusern und dem Gewofag-Bau (Neuperlach.org berichtete) ist dies bereits das dritte Bauprojekt auf dem Hanns-Seidel-Platz. Die Perlach Plaza findet sich dort, wo früher der Sonntags-Flohmarkt war, also am Eck Thomas-Dehler-Straße/Von-Knoeringen-Straße. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m2), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Die Planung wird vom Architekturbüro AllesWirdGut aus Wien realisiert. Weitere Partner sind die BHB und Concrete Capital (ein Klick zeigt eine Visualisierung).

Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest.

Ein paar Baudetails

Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5.

Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig.

Die Fertigstellung der Perlach Plaza ist für 2022 anvisiert.

Wie die heute entstandenen Fotos zeigen, wurde nun angefangen, den Asphalt des alten Parkplatzes abzutragen. Auch ein Rammgerät zur Herstellung der Spundwand wurde angeliefert.

Mehr zum Thema auf muenchen.de: Perlach Plaza: Neuperlach bekommt eine neue Mitte

Perlach Plaza
Bild 2: Bauarbeiten mit Wacker Chemie im Hintergrund (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 3 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 4 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 5 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 6 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Kiesberge haben parkende Autos und den Sonntags-Flohmarkt abgelöst.

Perlach Plaza
Bild 7 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 31.07.2019

Derzeit entstehen die Baugrube und die Spundwände.

Perlach Plaza
Bild 8: Baugrube der Plaza im Vordergrund, rechts die Loge 2 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 8: Jetzt beide Logen-Wohnhäuser und näher dran (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 10 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 11 (31.07.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach Zentrum: Zwei Zugänge zur U-Bahn sind zu!

Werbung

Wie in der Lokalpresse angekündigt, wurden nun zwei Aufgänge am U-Bahnhof Neuperlach Zentrum geschlossen. Die Aufgänge werden im Rahmen der Entstehung der Neuen Mitte umgestaltet. Die Arbeiten dauern bis voraussichtlich 2022. Die anderen beiden U-Bahnaufgänge auf derselben Seite der Thomas-Dehler-Straße (Rollsteig zum Busbahnhof, am Wacker-Gebäude) sind nicht betroffen. Es entstehen damit nur kleinere Umwege.

U-Bahn-Aufgänge Neuperlach Zentrum geschlossen
Bild 1 (29.03.2019) © Thomas Irlbeck
U-Bahn-Aufgänge Neuperlach Zentrum geschlossen
Bild 2 (29.03.2019) © Thomas Irlbeck

pep: Neuperlach hat seit heute das größte (und schönste!?) Einkaufszentrum Münchens

Werbung

Heute war es endlich soweit. Unser erweitertes und redesigntes pep hat eröffnet. Der Andrang war nicht so groß, wie ich befürchtet hatte. Man lief nicht gegen eine Menschenwand, sondern konnte sich ohne Stress durch das Center bewegen. Natürlich steht das pep nun ganz im Zeichen des Primark, aber auch eine große Drogerie Müller kam hinzu (mit einer Spielwarenabteilung, die gar nicht so klein ist), ferner eine ganze Reihe kleiner Läden. Das neue Innendesign gefällt mir sehr gut. Ein großer Teil der Deckenlampen haben eine Art Raketentriebwerksoptik, ferner findet sich an den Decken eine Holzlattenoptik, die das Design des neuen Parkhauses Nord konsequent weiterführt.

Ich bin der Meinung: Unser pep ist seit heute nicht nur das größte, sondern auch das schönste Münchner Einkaufszentrum! Leider dürfen wir euch keine Fotos aus dem Inneren zeigen – dabei wäre das doch gerade das Interessanteste. Von außen hat sich die letzten Tage kaum noch etwas verändert.

Wer die einzelnen Bauschritte nachvollziehen will, der klickt hier.

pep: Eröffnung
Bild 1 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 2: Früher stand hier ein reines Parkhaus, nun ist der Bau zweigeteilt. Im hniteren Teil (im Bild ganz rechts erkennbar) finden sich Läden (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 3 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 4 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Das Band zum Primark wird durchschnitten (Quelle: Video von ganz-muenchen.de):

(Link: YouTube)

Wasserspiele vor dem neuen pep

Werbung

DRV Brunnen
Bild 1: Brunnen an der DRV (14.11.2017) © Thomas Irlbeck

Obwohl der Frost nicht mehr weit weg ist, plätschert der eindrucksvolle Brunnen der DRV (Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd; früher: LVA) an der Thomas-Dehler-Straße vor dem pep weiter. Bei herrlichem Wetter muss das Ganze festgehalten werden. Die Bilder zeigen den Brunnen, die DRV und auch die Baustelle des pep, an der ein neues Parkhaus sowie zusätzliche Ladenfläche entstehen (Neuperlach.org berichtete).

DRV Brunnen
Bild 2 (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 3: Ein Blick auf die andere Straßenseite: Das neue Parkhaus hat die endgültige Höhe erreicht (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung und Brunnen
Bild 4: Beides zusammen: pep-Baustelle und DRV-Brunnen (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 5: Auch ein Blick auf das DRV-Gebäude zeigt wieder den Brunnen. Er scheint überall zu sein (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung und Brunnenpep-Erweiterung und Brunnen
Bild 6: Erneut beides vereint: Brunnen und Baustelle. Auch in dieser Ansicht zeigt sich, was für einen schönen Brunnen wir in Neuperlach haben (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 7: DRV-Gebäude: Wer genau hinsieht: Auch hier spiegelt sich der Brunnen (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 8: Na gut, das gibt es auch größer (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV Brunnen
Bild 9: Der Brunnen, diesmal mit der DAS im Hintergrund (14.11.2017) © Thomas Irlbeck
DRV-Eingang
Bild 10: DRV-Eingang /14.11.2017) © Thomas Irlbeck

Das „halbe“ pep (historisches Bild)

Werbung

Das halbe pep
Das „halbe“ pep (Februar 1986). Foto: Jared Derox

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich alte Bilder vom pep hätte, speziell solche, als der Neubau (also der Teil mit der Glaskuppel) noch nicht stand. Damals gab es an der Stelle des heutigen Neubaus einen Hügel, auf dem ein Parkplatz angelegt war. Über eine Brücke gelangte man von dort gleich ins erste Stockwerk des bestehenden pep, heute als Altbau bezeichnet.

Doch, ich musste immer verneinen, ich hatte praktisch keine Bilder aus der Anfangszeit des pep.

Dank einer Lesereinsendung ist das jetzt anders. Wir sehen hier das pep so, wie ich es gerade beschrieben habe. Die Datierung des Fotos ist schwierig, zunächst konnte der Einsender kein Datum nennen. Da der zweite Zwillingsturm im Hintergrund erst 1982 fertiggestellt wurde und auf dem Bild schon in voller Pracht steht, muss das Bild irgendwann ab 1982 entstanden sein. Die Postfiliale auf dem Hanns-Seidel-Platz gab es auch schon, wie das Bild demonstriert, sie wurde im Januar 1981 eröffnet. Ebenso sieht man den Busbahnhof, der seit 1980 seinen Dienst verrichtet.

Da der Neubau des pep Ende 1989 eröffnet wurde und hier noch nicht mal beginnende Baustellen zu sehen sind, kommt wohl als spätester Zeitraum etwa 1987 infrage.

Gut, auf dem Bild ist Winter, was bei der Einschätzung nicht wirklich weiterhilft. Unter der Brücke ist eine Bude zu sehen, vielleicht ein Glühweinstand, aber eine Weihnachtsdekoration scheint Fehlanzeige zu sein. Daher könnte das Bild vielleicht im Januar oder Februar entstanden sein oder noch vor der Weihnachtszeit.

Vielleicht werden wir es noch genauer erfahren. Jedenfalls vielen Dank an Jared Derox für dieses sehr, sehr wertvolle Bild!

Nun wird das pep ja ein zweites Mal erweitert (Neuperlach.org berichtete): Unser pep wird schöner und größer – das größte Einkaufszentrum Münchens

Nun kann man sich überlegen, wie man die einzelnen Bestandteile nun nennt. Denn mit Alt- und Neubau kommt man ja nicht mehr weiter. Vielleicht ja Antikbau, Mittelalterbau und Neubau.

Update

Wie inzwischen bekannt wurde, ist das Bild im Februar 1986 entstanden, die Schätzung war also nicht ganz falsch.

Qwählereien im Großformat (Update 18.08.2017)

Werbung

Wahlplakate sind selten ein Ort der Kreativität. Bei der CSU hat man sich offenbar gedacht, warum soll man die Wähler mit verschiedenen Sprüchen verwirren. Also plakatiert man gleich das Einfallslose mehrfach: „Klar für unser Land“. Nicht mal für einen Stabreim hat es gereicht. Gesehen an der Heinrich-Wieland-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Wahlplakate CSU
Bild 1: Der maximale Grad der Einfallslosigkeit (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate CSU
Bild 2: Auch aus einiger Distanz wird es nicht besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Bei der SPD hat es zumindest noch für Trivialsprüche gereicht. Etwa für „Damit die Rente nicht klein ist, wenn die Kinder groß sind.“ Die Idee zu diesem Spruch stammt vermutlich aus den 1950er-Jahren. Überzeugend ist aber auch das nicht, zumal Martin Schulz zumindest bildlich einer Trambahnreaktivierung im Wege steht. Gesehen an der Fritz-Erler-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse. Die Zwillingstürme thronen über den Wahlplakaten. Da sieht man lieber hin.

Wahlplakate SPD
Bild 3: Die SPD ist nicht viel besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate SPD
Bild 4: Zumindest die Kulisse ist symbolträchtiger. Die Schienen enden, dann kommt als „Du kommst hier nicht durch“-Markierung der Schulzzug (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen (Update 15.08.2017)

Oft, aber nicht immer, haben die Kleinen die witzigeren Plakate. Hier haben sich die Verantwortlichen wohl gedacht, „Karl-Marx-Zentrum“, nichts passe da besser als Werbung für die Deutsche Kommunistische Partei, und haben entsprechende Plakate vor alle Zugänge eben dieses Laden- und Wohnzentrums gesetzt. Nein, das war natürlich ein Witz, auch an unserem Neuperlacher Spital habe ich Plakate der DKP gesehen. Erwähnenswert im Hintergrund: eine fehlende Asbestplatte. Wann wird das mal repariert?

Wahlplakate DKP
Wahlplakat der DKP am Peschelanger (15.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (17.08.2017)

Im Marx-Zentrum ist Auswahl an Waren lau, entsprechend ist auch das Angebot an Parteiwerbung bescheiden. Am pep ist natürlich mehr Auswahl.

Als Mathematiker wähle ich dieses Mal die Piraten, da diese immer π raten:

Wahlplakat Piraten
Wahlplakat der Piraten vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die ÖDP, da ich Tiere zum Fressen gerne habe:

Wahlplakate diverse
Wahlplakate vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Grünen, weil Cem Özdemir hier ist. Und hier. Und hier:

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Freien Wähler, weil ich auch schon mal zu Boden gegangen bin:

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Marxisten, weil ich am Karl-Marx-Zentrum wohne und Gesundheit als Ware krank ist!

Wahlplakat DKP
Wahlplakat der DKP vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal BüSo, da ich für Tempo 30 auf der neuen Seidenstraße bin und da Psycho (oder war es BüSo?) ein so bekn… Name ist, dass er schon wieder gut ist!

Wahlplakat BüSo
Wahlplakat der BüSo vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (weitere Teile, ab 18.08.2017)

Ich wähle dieses Mal die „Linke“, weil in Deutschland immer noch „rechts vor links“ gilt!

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal „Frieden“, weil Waffenexporte „die Linke“ stoppen.

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Knackis lieben sie dafür! Was viele nicht wissen, die meisten Häftlinge dürfen wählen.

Wahlplakat MLPD
Wahlplakat der MLPD vor dem pep (24.08.2017) © Thomas Irlbeck

AWO-Senioren: Busfahrt Schliersee – Spitzingsee – Winklstüberl

Werbung

Schliersee – Spitzingsee – Winklstüberl …

… sind die Stationen der Busfahrt der AWO-Seniorengruppe Neuperlach am Freitag den, 11. August 2017. Fahrpreis 15,– Euro, Abfahrt 9 Uhr, Neuperlach Zentrum, Anmeldung Tel. 089/460 37 82 (Barbara Meier).

Unser pep wird schöner und größer – das größte Einkaufszentrum Münchens (Update 15.05.2018)

Werbung

pep-Erweiterung
pep: Erweiterung und neues Parkhaus – derzeitiger Stand. Weitere aktuelle Bilder ganz unten im Artikel
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 1: pep – Neubau des Parkhauses Nord mit Erweiterungsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unser pep (Perlacher Einkaufs-Paradies) wird größer und schöner. Wenn aber das Grundstück schon ausgereizt ist, wird es schwer, mehr Läden und Ladenfläche unterzubringen. Doch man hatte hier eine gute Idee: Das Parkhaus Nord war marode. Anstatt es zu sanieren oder es eins zu eins neu zu errichten, konstruiert man den Nachfolgebau nun mit zusätzlichen Etagen. So hat man ein würdiges Nachfolgeparkhaus und gleichzeitig Platz für weitere Ladenflächen. Es entstehen 7.900 m2 zusätzliche Verkaufsflächen Der Textil-Discounter Primark soll hier einziehen (dieser erhält mit 6.000 m2 den Löwenanteil), die Drogerie Müller sowie weitere Läden und auch Gastronomie. Das alte pep-Konzept der zwei oberirdischen Etagen (Erdgeschoss und erstes Stockwerk) wird aufgegeben, der Erweiterungsbau wird auf drei oberirdischen Verkaufsetagen basieren, bietet also noch zusätzlich ein 2. Verkaufsstockwerk.

pep Erweiterungsbau 2017
Bild 2: Langsam nimmt der Erweiterungsbau Formen an (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Bauarbeiten sind bereits im vollen Gange. Das alte Parkhaus wurde ab März 2016 abgerissen (Neuperlach.org berichtete), jetzt zieht man gerade den neuen Bau nach oben. Die Bilder zeigen den Stand der Bauarbeiten.

Es soll aber nicht nur neu gebaut werden, sondern auch das bestehende Gebäude modernisiert und aufgehübscht werden. Konkret sollen Decken, Beleuchtung und Möblierung erneuert werden.

Inwieweit das pep das größte Münchner Einkaufszentrum ist, gibt es unterschiedliche Angaben. In der Wikipedia heißt es, mit rund 120 Läden und 60.000 m2 Nutzfläche sei das pep bereits heute das größte Einkaufszentrum Münchens. Die offizielle pep-Website gibt sich aber bescheidener und sieht das pep nur als das größte Einkaufszentrum im Münchner Osten.

Wie auch immer, nach der Erweiterung wird das pep auf jeden Fall das größte Münchner Einkaufszentrum sein. Eröffnung soll im Frühjahr 2018 sein. 135 Läden werden dann zum Shoppen einladen.

Es geht noch viel größer

Freilich gibt es noch viel größere Einkaufszentren. Das weltweit größte ist die Dubai Mall mit 1.200 Läden und 350.000 m2. Die imposanten 95 Aufzüge und 150 Rolltreppen lassen ahnen, dass man hier nicht klein denkt. Aus Umweltgesichtspunkten wenig überzeugend ist jedoch die zum Einkaufszentrum gehörige Eislaufbahn, die auch bei 40 Grad Außentemperatur in Betrieb ist.

pep Erweiterungsbau 2017
Bild 3: Verbindung zum Bestandsbau (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 4 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 5 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck
pep Erweiterungsbau 2017
Bild 6 (26.03.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (22.05.2017)

pep-Erweiterung
Bild 7 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 8 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 9 (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (08.06.2017)

pep-Erweiterung
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (29.06.2017)

pep-Erweiterung
Bild 11 (29.06.2017) © Thomas Irlbeck

Stand Bauarbeiten (08.09.2017)

pep-Erweiterung
Bild 12 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 13 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 14 (08.09.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Blick ins Innere (09.09.2017)

Dieses Video bietet schon jetzt einen Eindruck vom erweiterten pep. Echt sehenswert, auch wenn es ein Werbevideo ist.

(Link: YouTube)

Rohbau-Endspurt! (Update 01.10.2017)

pep-Erweiterung
Bild 15 (01.10.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 16 (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

3 × 17 (Update 17.10.2017)

pep-Erweiterung
Bild 17 (17.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 04.11.2017

pep-Erweiterung
Bild 18 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 19 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 20 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Update 14.12.2017

pep-Erweiterung
Bild 21 (14.12.2017) © Thomas Irlbeck

Update 27.12.2017

pep-Erweiterung
Bild 22 (27.12.2017) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 23 (27.12.2017) © Thomas Irlbeck

Update 19.01.2018

pep-Erweiterung
Bild 24 (19.01.2018) © Thomas Irlbeck

Unsere pep-Erweiterung nebst neuem Parkhaus Nord. Im Vergleich zu den letzten Aufnahmen ist nun ein Gerüst zur Anbringung der Fassadenverkleidung aufgestellt worden.

Update 12.02.2018

Eröffnung des pep-Erweiterungsbaus wird am 17. Mai 2018 sein.

Update 11.03.2018

Das neue Parkhaus erhält nun langsam seine Fassade. Wie zu sehen ist, werden zur Verkleidung Lamellen in Holzoptik verwendet.

pep-Erweiterung
Bild 25 (11.03.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 26 (11.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.03.2018

Der Bau macht große Schritte in Richtung Fertigstellung. An einer Gebäudeseite wurde bereits das Gerüst abgenommen.

pep-Erweiterung
Bild 27: Rückseite mit dem Gebäudeteil, der die Läden beinhaltet. Hier wurde das Gerüst schon stellenweise abgebaut (29.03.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 28: Weiter an der Rückseite, rechts ist noch ein kleines Stück des bestehenden Baus zu erkennen (29.03.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 29: Von der Thomas-Dehler-Straße und in der Nähe des Busbahnhofes sieht man vor allem das neue Parkhaus. Der Bau mit den Läden ist aus dieser Perspektive rechts hinten (29.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 05.04.2018

Es wurden weitere Teile des Gerüstes abgenommen. Es wird deutlich, dass der „Neu-Neubau“ sich vom „alten“ Neubau und seiner Ziegeloptik deutlich abhebt.

pep-Erweiterung
Bild 30 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 31 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 06.04.2018

pep-Erweiterung
Bild 32 (06.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 33 (06.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 34 (06.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 10.04.2018

Die pep-Leuchtreklame hängt am neuen Parkhaus! Lesereinsendung, vielen Dank!

pep-Erweiterung
Bild 35 (10.04.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 12.04.2017

Das Gerüst wurde abgenommen, erstmals wird die Optik des neuen Parkhauses sichtbar.

pep-Erweiterung
Bild 36 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 37 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 38 (12.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.04.2018

Heute wurde am neuen pep-Parkhaus auch an der Front das Gerüst weitgehend abgenommen. Auf anderen Webseiten wurde bereits vor Tagen herumposaunt, wir Neuperlacher würden einen fürchterlich hässlichen Bau bekommen, ohne zu bedenken, dass so ein Gerüst den Bau entstellen kann. Jetzt nach Abbau des Gerüst ist die Fassade zwar noch nicht hundertprozentig fertig, aber es zeigt sich langsam, dass der Bau ganz passabel, vielleicht sogar richtig gut aussehen wird. Aber vorher meckern!

pep-Erweiterung
Bild 39 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 40 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 41 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 42 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.04.2018

An der Hauptseite wurde das letzte Stück Gerüst abgenommen. Die Fassade gefällt mir immer besser!

pep-Erweiterung
Bild 43 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 21.04.2018

Die Fassade des neuen pep-Parkhauses nähert sich weiter dem Endergebnis. Auch auf der Rückseite des Erweiterungsbaus wurde – wohlgemerkt nach Abbau des Gerüstes – jetzt doch noch Holzlattenoptik angebracht. Damit wird das Design konsequenter. Die rein weiß verputzte Wand ist Geschichte. Überall wird gearbeitet, wie die Bilder zeigen, auch an der alten Fassade. Die Primark-Reklame hängt auch schon, als wäre der Primark schon eröffnet.

pep-Erweiterung
Bild 44 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 45 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 46 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 47 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 48 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 49 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 50 (21.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 25.04.2018

Die Primark-Reklame ist schon ein bisschen dick aufgetragen. Das ist doch immer noch unser „pep“ und nicht das „pep – Primark“.

pep-Erweiterung
Bild 51 (25.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 52 (25.04.2018) © Thomas Irlbeck
pep-Erweiterung
Bild 53 (25.04.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.05.2018

Unser neues Primark-pep bei Nacht.

pep-Erweiterung
Bild 54 (09.05.2018). Foto: Lesereinsendung

Update 11.05.2018

Viele hatten ja schon befürchtet, dass das pep jetzt nur noch im Zeichen von Primark steht. Doch inzwischen wurde auf der Fassade des „Neubaus“ (in Anführungszeichen, da die erste Erweiterung von 1989 gemeint ist) das Primark-Logo um weitere Logos ergänzt.

pep-Erweiterung
Bild 55 (11.05.2018) © Thomas Irlbeck

Ein Rückblick auf ein älteres Foto von 2012 zeigt, dass damals natürlich andere Logos angebracht waren:

pep
Bild 55: Einkaufszentrum pep (2012). Foto: Bpp / Lizenz siehe: Wikipedia
pep-Erweiterung
Bild 56 (11.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.05.2018

Ein Foto, welches pep-Dach zeigt, sowie eine Detailvergrößerung. Weiter hinten erkennt man die Glaskuppel des Neubaus, die bemerkenswerterweise von Bäumen und Sträuchern umgeben ist. Ganz hinten ist natürlich auch der Neu-Neubau zu sehen. Links der Primark-Teil und rechts das Parkhaus mit Holzlattenoptik und weißem „pep“-Schriftzug. Sehr interessantes Foto aus ungewöhnlicher Perspektive, vielen Dank für die Lesereinsendung!

pep-Erweiterung
Bild 58. Foto: Lesereinsendung
pep-Erweiterung
Bild 57. Foto: Lesereinsendung

In Neuperlachs Mitte geht die Post ab! (Update 12.04.2016)

Werbung

Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
„Hol mal die Post“, sagte das Abrissunternehmen! Sie nahmen es wörtlich, die Abrissarbeiten laufen (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Endlich kommt Bewegung in die Mitte Neuperlachs. Erstmals verändert sich das Gesicht des Hanns-Seidel-Platzes, der schon in den 1970er-Jahren zum Zentrum Neuperlachs werden sollte, aber bis heute nur als riesiger Parkplatz fungiert. Lediglich das Kulturhaus wurde 2001 realisiert – als Provisorium. Ebenso die Postfiliale (1981 eröffnet) – aber auch nicht als Bau für die Ewigkeit, wie das Foto zeigt.

Was passiert nun konkret?

Erweiterung des pep und Neubau pep-Parkhauses Nord

pep Behelfsparkplätze
Die Behelfsparkplätze werden bereits angelegt. Gesehen von der Fritz-Erler-Straße  (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Das pep-Parkhaus Nord wird abgerissen und bis 2018 durch einen größeren Neubau ersetzt, in dem dann auch zusätzliche Ladenfläche entsteht. Bereits im März soll es losgehen. Zwischenzeitlich werden Behelfsparkplätze auf dem Hanns-Seidel-Platz errichtet, die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. Eine dicke Post hierbei: Die Parkplätze auf dem Hanns-Seidel-Platz werden erstmals kostenpflichtig. Nur wer das Kulturhaus besucht, darf noch kostenlos parken.

Wohnungsbau im Südteil

Auf dem Südteil des Parkplatzes an der Von-Knoeringen-Straße baut die Bauträger GmbH Bayern 150 frei finanzierte Wohnungen. Die beiden Gebäude werden fünf bis sieben Geschosse erhalten. Im Juni 2016 soll es losgehen. Ende 2017 sollen sie bereits fertiggestellt sein.

Abriss der Post

Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
Abriss der Postfiliale, Detailaufnahme (06.02.2016)  © Thomas Irlbeck

Auch die ehemalige Post trifft es, die seit dem Umzug 2013 ins Life an der Albert-Schweitzer-Straße nur noch als Zustellstützpunkt fungierte. Postfächer und Packstation blieben ebenso vorerst in Betrieb. Nun aber geht die Post ab – und zwar postwendend Richtung Entsorgecontainer: Das Gebäude wurde bereits zu großen Teilen abgerissen.

Das eigentliche Zentrum

Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
Der traurige Rest der 1981 eröffneten Postfiliale (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Die eigentliche Mitte mit dem futuristischen Wolkenkratzer, dem Bürger- und Kulturzentrum, Läden, Marktbereich, Hotel, 85 freifinanzierten Wohnungen, 120 Studentenapartments und Marktbereich (alles entlang der Thomas-Dehler-Straße) lässt indes noch auf sich warten. Hier soll Mitte 2016 mit der europaweiten Ausschreibung begonnen werden. Mitte 2017 könnten die Bauarbeiten starten und Ende 2020 könnte Neuperlachs Mitte stehen! Mit so zirka 50 Jahren Verspätung, so viel schafft nicht mal die Post. Wenn es Neuigkeiten gibt, wird das selbstverständlich hier gepostet!

Rückblick 2014

Da war das Gebäude bereits nicht mehr als Postfiliale in Betrieb und sah so aus:

Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz
Die Post (25.09.2014) © Thomas Irlbeck
Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz
Detail (25.09.2014) © Thomas Irlbeck

Update 31.03.2016

Die Abrissarbeiten sind im vollen Gange.

Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (31.03.2016)  © Thomas Irlbeck

Update 12.04.2016

Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (12.04.2016) © Thomas Irlbeck
Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (12.04.2016) © Thomas Irlbeck

Hier haben Pferde Vorfahrt!

Werbung

Gestüt Schwaiganger
Hier haben Pferde Vorrang!

Die Abteilung Gymnastik des SVN München e. V. lädt ein zu einer Genusswanderung (optisch und kulinarisch) von Ohlstadt zum Gestüt Schwaiganger (größtes bayerisches Pferdezentrum).

Wann und wo?

Freitag, 3. Oktober (Feiertag). Treff: 9:20 Uhr an der U-Bahn-Station Neuperlach Zentrum, Bayern-Ticket.

Gemütliche 8 km, wem das zu wenig ist, der kann auf eigene Faust zur Kreutalm weiterwandern. Der Weg ist befestigt und für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Teilnehmen kann jede(r). Teilnahme auf eigene Gefahr. Anmeldung nicht nötig. Info Westners, Tel. 089/637 33 11

Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München
Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München
Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München

Handgemacht: Eine ganz besondere Einsendung zum Neuperlacher ÖPNV (Update)

Werbung

Die Trambahn nach Neuperlach wurde erst am 12.09.1970 eröffnet. Von diesem Tag stammt auch die Aufnahme. Vorher musste man auf Gummi nach Neuperlach reisen. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

In den Anfangsjahren war Neuperlach noch überschaubar und es gab auch keine unzähligen Buslinien. Aus dieser Zeit (1968 bis 1973) stammen spezielle handgezeichnete Pläne mit der ÖPNV-Netz- und Angebotsentwicklung, die mir Matthias Hintzen einsandte. Ganz herzlichen Dank dafür!

Aus den Plänen ist auch der Takt ersichtlich: Jeder Strich steht für eine Fahrt pro Stunde und Richtung zur Hauptverkehrszeit.

Neuperlach nur mit Buserschließung – ohne Trambahn, aber auch ohne U-Bahn und S-Bahn, ja was heute unvorstellbar ist, war für die ersten Bewohner Realität. Dafür waren aber auch die Einkaufsmöglichkeiten bescheiden. Immerhin gab es ab Ende der 1960er-Jahre in der Baracke des heutigen FestSpielHaus (Plettstraße) den ersten Supermarkt in Neuperlach.

Es sei hier auch auf den älteren Artikel Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach hingewiesen, der die anfängliche ÖPNV-Anbindung durchleuchtet.

Jetzt aber zu den Plänen. Wie immer: Ein Klick macht groß!

München-Neuperlach_1969
Netzplan 1968. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1969
Netzplan 1969. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1970
Netzplan 1970. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1971
Netzplan 1971. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1972
Netzplan 1972: Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1973
Netzplan 1973. Urheber: Matthias Hintzen

Update

Mit weiteren Plänen wird das Netz nun bis in die Gegenwart abgedeckt.

München-Neuperlach_1975
Netzplan 1975. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1977
Netzplan 1977. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980_06
Netzplan 1980 (Juni). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980-10
Netzplan 1980 (Okt). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1982
Netzplan 1982. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1985
Netzplan 1985. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1989
Netzplan 1989. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2002
Netzplan 2002. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2003
Netzplan 2003. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2012
Netzplan 2012. Urheber: Matthias Hintzen

Eine reife Leistung? MVG stellt Programm für 2014 vor

Werbung

U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum
U-Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum. Foto: jmauerer / Lizenz siehe: flickr

Die MVG stellt ihr Leistungsprogramm 2014 vor, das vom Münchner Wirtschaftsreferenten und Oberbürgermeisterkandidat Dieter Reiter (SPD) initiiert wurde. Erstaunlicherweise hat man es dieses Mal durchaus geschafft, ein paar wirkliche Innovationen vorzusehen. So wird es erstmals eine wirkliche Expressbuslinie geben, die dank eines vergrößerten Haltestellenabstands schneller als eine Metrobus-Linie unterwegs sein soll. Diese Linie X30 wird vom Max-Weber-Platz über Ostbahnhof, Candidplatz und Harras zum Partnachplatz verkehren und nur 10-mal halten. Ein ganz wenig Großstadtflair mag dies sicherlich sein.

Die zweite Innovation: Eine spezielle Altstadtlinie 101 wird die Feinerschließung im Bereich zwischen Sendlinger Tor, Marienplatz und Hofgarten übernehmen. Um in den engen Straßen nicht anzuecken, sollen erstmals im Münchner Stadtverkehr die kleineren Midibusse zum Einsatz kommen.

Sonst finden sich vor allem Taktverdichtungen bei U-Bahn und Trambahn. Erwähnenswert ist, dass die U4 auch im Abendverkehr wieder in die Innenstadt rollen darf und ihr Stummeldasein beendet. Die Endstation ist nicht mehr Max-Weber-Platz, sondern Odeonsplatz. Das Umsteigen von der U4 in die U5 Richtung Neuperlach wird etwas komfortabler, da zumindest Zeitkarteninhaber nun bequemer am Lehel umsteigen können und nicht mehr das Sperrengeschoss am Max-Weber-Platz bemühen müssen.

Mini-Mini-Renaissance der U8

Die U8 kommt als Linie zurück, aber mit Neuperlach hat dies nichts zu tun. Die derzeit linienfreien Verstärkerfahrten an Samstagen, die vom Sendlinger Tor bis Scheidplatz rollen und dort zum Olympiazentrum abbiegen, erhalten diese historische Nummer U8.

Wo aber liegen die Verbesserungen für Neuperlacher, von dem gerade erwähnten Vorteil des einfacheren Umsteigens von der U5 in die U4 und umgekehrt im Spätverkehr abgesehen?

Da gibt es auch ein paar Dinge:

U-Bahn

U5: Montags bis donnerstags an Schultagen fährt die U5 in der nachmittäglichen Hauptverkehrszeit bereits ab ca. 13 Uhr alle 5 Minuten. Die Vision der Wiedereinführung des durchgehenden 5-Minutentaktes tagsüber muss weiter geträumt werden, aber eine Verbesserung ist es dennoch.

U7: Auch im nachmittäglichen Berufsverkehr wird diese am Westfriedhof startende Linie bis Neuperlach Zentrum verkehren und nicht schon am Sendlinger Tor enden.

Bus

139: Auf dem Abschnitt Giesing – Neuperlach Zentrum wird ein 10-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit eingeführt. Am Abend wird die Linie auch nach 20 Uhr den Abschnitt vom Klinikum Harlaching über Neuperlach Zentrum bis Trudering bedienen (bis ca. 0:30). Der Takt beträgt 20 Minuten.

192/195: Das Truderinger Gymnasium an der Friedenspromenade/Ecke Markgrafenstraße soll im September 2013 eröffnet werden. Es wird dann einzelne zusätzliche Verstärkungsfahrten geben.

198: Die Linie von Neuperlach Zentrum zum Waldperlacher Klara-Ziegler-Bogen wird auch nach 21 Uhr verkehren (bis ca. 0:30).

Fazit

Der große Wurf ist es sicherlich nicht. Aber immerhin vielleicht mehr, als man erwarten konnte. Allerdings ist Wahlkampf, da darf sich der Oberbürgermeisterkandidat schließlich profilieren. Bei allen Verbesserungen gilt jedoch zu bedenken, dass es erst einmal Pläne sind, denen der Stadtrat noch zustimmen muss.

Quellen

Weitere Details kann man hier nachlesen:

Abfahrt alle zwei Minuten (Süddeutsche Zeitung)

MVG-Leistungsprogramm 2014 (Tramgeschichten.de)

Ab in die Mitte – Neuperlach bekommt ein Zentrum

Werbung

Hanns-Seidel-Platz Siegerentwurf
Siegerentwurf Hanns-Seidel-Platz – Bürgerzentrum © Formfest – Daniel C. Wolf

Ich wohne seit 1974 in Neuperlach und bis heute hat mein Stadtteil kein richtiges Zentrum. Klar, es gibt das pep und die U-Bahnstation Neuperlach Zentrum, aber ein beträchtlicher Teil von dem, das man als Zentrum bezeichnen könnte, ist bis heute ein riesiges Teerfeld, das als Parkplatz genutzt wird. Quasi das Mittelfeld von Neuperlach. Dieser Mitte-lose Zustand soll nun endlich beendet werden. Für das Zentrum muss natürlich was Besonders her, kein Mittelmaß. Mittels eines Ideenwettbewerbs wurden kreative Köpfe bemüht, Neuperlach eine neue, würdige Mitte zu verpassen. Inzwischen wurde ein Sieger ermittelt, es ist der Entwurf des Münchner Planungs- und Architekturbüros Spacial Solutions (in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten Brandhoff & Voss):

Video abspielen: Hier klicken

Bis Freitag, den 23.04., war im Foyer des Referats für Stadtplanung und Bauordnung (das im „Hochhaus“ an der Blumenstraße Nähe Sendlinger Tor untergebracht ist) eine Ausstellung mit dem Siegerentwurf sowie mit weiteren Entwürfen der Mitbewerber zu sehen, die es nicht bis ganz vorne geschafft haben. Man hat ja nicht immer Zeit, und so kam es, dass ich diese Ausstellung fast in letzter Minute besuchte.

Zu sehen sind schöne Modelle sowie jede Menge Tafeln mit Plänen, Texten und Grafiken. Zum Glück erlaubte mir der freundliche Pförtner, obwohl ich ihn gerade bei der Brotzeit störte, meine Kamera auszupacken und die Modelle für die Nachwelt festzuhalten. Bilder sprechen für sich, also zeige ich zunächst einmal den Sieger aus zwei Perspektiven:

Der Siegerentwurf. Zur Orientierung. Das (bestehende) Wacker-Gebäude ist hier hinten zu sehen, der Blick geht Richtung Nordost (22.04.2010) © Thomas Irlbeck
Der Siegerentwurf aus einer anderen Perspektive. Das Wacker-Gebäude findet sich nun links, der Blick ist Richtung Ost mit leichtem südlichen Einschlag (22.04.2010) © Thomas Irlbeck

Den Entwurf zeichnet viel Grün aus (mehr als doppelt so viel wie die Vorgabe), inspiriert wurden die Planer dabei vom Central Park. So viel New York schlägt sich in den Gebäuden aber nicht nieder, man begnügt sich mit einem einzigen Hochhaus, das unspektakuläre 40 Meter misst (was 12 Stockwerken entspricht), dafür aber auf Stelzen steht und so dem Marktplatz einen partiellen Regenschutz gewährt. Generell wird ein Mix aus Wohnungen, Büros, Läden, einem Hotel (im Süden der Anlage), Läden sowie einem Bürgerhaus geschaffen. Die Gebäude haben mit Ausnahme des Hochhauses 6 bis 7 Geschosse. Der Zugang der neuen Mitte ist direkt über das Sperrengeschoss des U-Bahnhofs Neuperlach Zentrum möglich.

Siegerentwurf Hanns-Seidel-Platz
Siegerentwurf Hanns-Seidel-Platz – Begrünter Innenhof (1). Im Hintergrund links ist das Hochhaus auf Stelzen zu sehen. Die Mitte in der Mitte ist grün © Formfest – Daniel C. Wolf. Mit freundlicher Genehmigung von Spacial Solutions
Hanns-Seidel-Platz Siegerentwurf
Siegerentwurf Hanns-Seidel-Platz – Begrünter Innenhof (2) © Formfest – Daniel C. Wolf. Mit freundlicher Genehmigung von Spacial Solutions

Die Jury begründete ihre Wahl so (Auszug):

Das städtebauliche und landschaftsplanerische Konzept setzt sich mit Ort und dem Maßstab von Neuperlach auseinander und bildet mit der ruhigen Höhenentwicklung und der Fassung  der Straßenräume einen wohltuenden Kontrast zum heterogenen Umfeld.  Der Arbeit gelingt es, mit großer Selbstverständlichkeit die stadträumlichen Bezüge der Umgebung aufzunehmen, die funktionalen Anforderungen zu erfüllen und eine „Insel des Schutzes“ im Inneren mit hoher differenzierter Aufenthaltsqualität auszubilden. Bemerkenswert ist  die hohe stadträumliche Durchlässigkeit auf Grund einer regelhaften Baustruktur bei gleichzeitig wirkungsvollem Lärmschutz und der geschickten Anordnung des Marktplatzes direkt am Übergang zum PEP und am Zugang zur U-Bahn. Die Akzentuierung durch ein Hochhaus an dieser Stelle mit ca. 40 m ist gelungen und leitet die Besucher in das Zentrum hinein.  Der südliche Abschluss weitet den städtebaulichen Raum, reagiert wohltuend auf die Struktur des Bürohauses gegenüber und stellt richtige Fußgängerbezüge her. Das Bürgerzentrum im Norden an der zentralsten Stelle liegt richtig und gliedert durch seine Sonderform auch die südliche Begrenzung des Hanns-Seidel-Platzes (Busbahnhof). Die übrigen Nutzungen, wie Einzelhandel, Büro, Wohnen und Kindertagesstätte sind grundsätzlich schlüssig angeordnet. […] Die Umsetzung des Projektes in einzelnen Bauabschnitten ist möglich. Insgesamt stellt die Arbeit eine speziell für diesen Ort entwickelte Lösung dar, mit großem Potenzial für eine neue, außergewöhnliche Mitte in Neuperlach.[…] Um einen deutlichen Abstand des ersten Ranges zu den weiteren Plätzen zu dokumentieren, entschied die Jury […] keinen zweiten Preis zu vergeben, und zwei dritte Preise […] zu verteilen. […]

Quelle: Goldmann Public Relations, Jurybegründung zum Wettbewerbsentwurf des Münchner Architektur- und Planungsbüros Spacial Solutions GmbH

Kommentar

Als Fan spektakulärer Bauten trifft der Entwurf nur teilweise meinen Geschmack. Das wirklich Typische für Neuperlach sind Hochhäuser. So hätte ein echter Wolkenkratzer eher das Zentrum markiert und das „Neuperlachige“ ausgedrückt. Mehr als 100 Meter wären zwar nicht drin gewesen, da sich die Stadt weiterhin an ein Bürgerbegehren halten will, das Hochhäuser ausschließt, die höher als die Münchner Frauenkirche sind. Da ändert auch die Tatsache nichts daran, dass das Bürgerbegehren formal längst nicht mehr bindend ist, da es bereits 2004 stattfand. Aber 100 Meter wären weit mehr als die jetzigen 40 Meter. Neuperlach hat jetzt schon Häuser zu bieten, die sich höher gen Himmel strecken, das höchste Gebäude kommt immerhin auf 17 Stockwerke, aber es wurde in einer Zeit gebaut, als man noch auf Wohnhochhäuser setzte.

Ein Entwurf eines Mitbewerbers hat sich immerhin an ein 78 Meter hohes Hochhaus herangetraut, das mit einer für die Allgemeinheit zugänglichen Aussichtsplattform einen sicher interessanten Ausblick ermöglicht hätte. Ich vermisse auch eine weitergehendere Verschmelzung mit dem pep, was z.B. mit einer Überbauung der Thomas-Dehler-Straße möglich gewesen wäre. Das heißt mittels einer Art überdachten Brücke oder eines echten Gebäudes, der Individualverkehr würde dann gewissermaßen im Erdgeschoss passieren. Man muss allerdings berücksichtigen, dass die Vorgaben die Möglichkeiten der Architekten einengten. Genauer waren ein „Bürgerzentrum, eine multifunktionale Marktfläche, Büro-, Gewerbe-, Dienstleistungs- und Einzelhandelsflächen, öffentliche Grünflächen sowie ein eigenes Konzept für Wohnbebauung“ vorgeschrieben, ein Korsett, dem sich nicht entziehen kann, und der Lärmschutz muss auch berücksichtigt werden, die Erschließung, der Anteil an Freiflächen und mehr.

Eine Art „Neuperlach World“ mit Rekord-Wolkenkratzern oder die „hängenden Gärten von Neuperlach“ schieden so gesehen durch dieses Pflichtenheft aus. Vielleicht wäre eine vertikale Stadt im Stadtteil auch dem Stadtviertel, dessen Ruf nicht der Beste ist, nicht angemessen. Die stiefmütterliche Behandlung Neuperlachs schlägt sich auch dergestalt nieder, dass man die Bebauung trotz einiger Anläufe im Grunde genommen über Jahrzehnte hat schleifen lassen. Anderes war wichtiger. Man könnte im Herzen Neuperlachs sicher eine der Hauptattraktionen von München realisieren, aber sie würde wahrscheinlich nicht zum Stadtteil passen. Jetzt schon stehen viele Büros in München leer, also dürfen nicht zu viele neue her, und Luxuswohnungen wollen die Millionäre und Milliardäre offenbar nicht in Neuperlach kaufen, auch wenn sie dann über dem Stadtteil thronen würden. Schade.

Noch müssen wir ohnehin ein wenig warten, die Baumaschinen werden wahrscheinlich erst in drei Jahren anrücken, vorausgesetzt, dass es keine weiteren Verzögerungen mehr gibt. Aber noch mal will ich keine 40 Jahre warten.

Update: Alle ausgestellten Modelle (das heißt die prämierten und angekauften Entwürfe) sind nun online auf meinem flickr-Auftritt.

Update 01.02.2014: Die Pläne sind nicht mehr aktuell. Ich werde in Kürze über die neuen Pläne berichten.

Hanns-Seidel-Platz: Gratis Parken bis zum Ende

Werbung

Das Parken auf dem Hanns-Seidel-Platz bleibt wahrscheinlich kostenlos. Guido Bucholtz von den Grünen hatte bereits vor zweieinhalb Jahren einen Antrag auf Parkraumbewirtschaftung gestellt. Doch das Kommunalreferat kann ihm kaum Hoffnung machen. Bewirtschafter wollten langfristige Verträge und der Architekturwettbewerb zur Bebauung des Platzes laufe bereits. In ein paar Jahren sollen die Bauarbeiten beginnen, dann ist der Parkplatz ohnehin Geschichte.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 02.02.2010, Seite 42, Stadtausgabe

Der Hanns-Seidel-Platz im September 1980. Damals hätte wohl keiner gedacht, dass der Platz 2010 immer noch unbebaut sein wird. Fotograf: Peter Bauer. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.
So sieht der Hanns-Seidel-Platz heute aus. Das Gelände ist ein riesiger Parkplatz, auf dem man kostenlos seinen fahrbaren Untersatz parken kann. Das wird wohl die nächsten Jahre auch so bleiben (02.02.2010) © Thomas Irlbeck

Und noch einmal ist der Hanns-Seidel-Platz zu sehen, jetzt in einem Video:

(Link: YouTube)