AWO Neuperlach: Die Osterhasen warten auf euch (12.04.2019)

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Osterhase
Ostern steht vor der Tür

Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zur Ostervorfeier am Freitag, den 12. April 2019, um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13. Der Zugang ist behindertengerecht, deshalb sind Rollifahrer ebenfalls herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

AWO Neuperlach: Die Osterhasen warten auf euch (23.03.2018)

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AWO-Osterhasen
Die Osterhasen warten auf euch

Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zur Ostervorfeier am Freitag, den 23. März 2018, um 14 Uhr beim Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Jedermann/-frau ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

AWO Neuperlach: Einstimmung auf Ostern

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Osterhase
Ostern steht vor der Tür

Die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Neuperlach lädt herzlich ein zum Seniorennachmittag am Freitag, den 11. März 2016, um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Thema: Der Osterhase kommt. Eintritt frei.

AWO Neuperlach: Einstimmung auf Ostern

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Osterhase
Ostern steht vor der Tür

Die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Neuperlach lädt herzlich ein zum Seniorennachmittag am Freitag, den 27. März 2015, um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Thema: Der Osterhase kommt. Eintritt frei.

16 Kilometer unter uns

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Heute fand ich in meinem Briefkasten einen DIN-A4-Zettel, beidseitig bedruckt, eine schlichte Fotokopie einer schlechten und notdürftig ausgebesserten Schreibmaschinenvorlage. Das nennt man wahrscheinlich Web 0.0. Gezeichnet ist das Ganze mit einem Nachnamen, einer Telefonnummer, und für Web 0.0 nicht untypisch fehlt die Internetadresse. Eine Sekte, Organisation oder dergleichen ist nicht namentlich aufgeführt, versteckt im Text gibt es aber eine Bezugsadresse für eine „Tonkassette“.

Passend zu Ostern geht es um Gott, um Jesus Christus und vor allem um Menschen, die dem Teufel und der schwarzen Magie verfallen sind. Warum Gott zulässt, dass es Leid und so extrem viel Leid gibt, wird in einer kruden Theorie erklärt. Die Lösung der Probleme, auch die steigender Mieten und Luxussanierungen (kein Witz!), liege im Gebet und im Exorzismus.

Auch einen Beweis der Existenz der Hölle bleibt der Autor nicht schuldig:

Dass es eine Hölle gibt, haben 1989 russische und norwegische Wissenschaftler bewiesen, als sie bei Erforschung von Erdbeben in 16 km Tiefe einen Hohlraum erreichten, aus dem das Geschrei unzähliger menschlicher Stimmen zu hören war. Auch ein Dämon kam hervor. Alle Zeitungen in Oslo berichteten darüber. Kardinal Lehmann hatte das im Februar 2005 dem Präsident Bush mitgeteilt. Dieser kam und überzeugte sich bei Präsident Putin. Er besuchte am 14.03.2007 den Papst.

Nichts gegen den Glauben an sich, nichts gegen religiöse Gefühle. Aber die Existenz von Gott, Himmel und Hölle kann nicht durch irdische Tiefbohrungen bewiesen werden. Wer sich dann auf solche lächerlichen, etwas freundlicher gesagt, wackeligen Konstrukte stützt, verliert den Halt, sollten diese sich als haltlos rausstellen. Es werden dann neue Konstrukte gesucht und auch gefunden, aber nicht die eigene Überzeugung infrage gestellt.

Earthscraper
Earthscraper. Ein Hochhaus wächst umgedreht in die Tiefe. Wer will da nicht ganz oben, ähhh unten wohnen? Bild: caseorganic / Lizenz siehe: flickr

Das Leiden sieht der Autor als Strafe Gottes. Dass Gott Sünder sogar extra lange leiden lässt, selbst weit über die Verbüßung ihrer Sünden hinaus, liegt in der Aufgabe begründet, die Gott ihnen auferlegt hat. Mit ihrem christlichen Geist werden sie – nennen wie sie mal die Erleuchteten – andere bekehren. Nicht immer gelingt dies, also werden die anderen, die diesen christlichen Geist nicht ertragen können, gegen die Erleuchteten kämpfen, sie vielleicht sogar töten. Dieser Glaubens- und Heldentod beinhaltet eine Eintrittskarte ins Himmelreich, auch ein Upgrade ist möglich, es gibt dann einen Schatz oder der Neuankömmling steigt gar zum Heiligen auf. Auch das ist kein Witz, sondern die These des Autors. Eine derartige religiöse Verblendung kann schnell blind machen und damit den Blick auf weltliche Problemlösungen, mit denen sich Ungerechtigkeiten, Krankheiten, Umweltschäden, Verbrechen und dergleichen bekämpfen lassen, versperren.

Allen Ernstes wird auch behauptet, Muslime würden nicht zu Allah beten, sondern zu Satan. Dies ist eine ungeheuerliche Provokation und dient sicher nicht der Verständigung der einzelnen Welt- und Splitterreligionen, die eigentlich alles was Ähnliches wollen, aber nicht mehr ihre Gemeinsamkeiten und Ursprünge erkennen.

Es gibt Planungen, in Zukunft Hochhäuser nach unten zu bauen. Es entstünde eine umgekehrte Pyramide, gewissermaßen ein Earthscraper, ein Erdkratzer. Man wohnt in der Tiefe, im Keller. Ein bisschen Tageslicht gibt es auch, und zwar von oben, da der Fuß des Hauses aus Glas ist. Wenn ich dort mal einziehen werde, darf ich mein Mikrophon nicht vergessen.

Update 05.10.2016:

Natürlich handelt es sich bei der Tiefbohrung in die Hölle um einen Hoax:

Hoppla, wir haben die Hölle angebohrt!