Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 08.09.2019

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Perlacher Kirta
Perlacher Kirta. Bild: Festring Perlach

Am Sonntag, den 08. September 2019, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Brücken bauen, um sie zu verschieben (Update 03.09.2019)

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Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 1: Bestehende Brücke (26.08.2019) © Thomas Irlbeck

Auf der S7 wird derzeit die Brücke über die A8 erneuert. Dabei wird die neue Brücke neben der bestehenden Brücke errichtet und nach Abbruch der alten Brücke auf die Position der alten Brücke verschoben. Dazu kommen laut Auskunft eines Verantwortlichen Hydraulik und eine Art Schmierseife zum Einsatz.

Die S-Bahn-Strecke wird zwischen den Bahnhöfen Giesing und Perlach ab Samstag, 31. August (19:50 Uhr), bis Montag, 9. September (4:30 Uhr), für den Zugverkehr gesperrt. Als Ersatz setzt die S-Bahn München in dem Abschnitt Busse ein. Zwischen Perlach und Kreuzstraße fahren die S-Bahnen im 30-Minuten-Takt.

Die Autobahn wird auch zeitweise gesperrt:

  • von Samstag, 31. August, ab etwa 20 Uhr, bis Sonntag, 1. September, um 13 Uhr sowie
  • von Samstag, 7. September, ab 15 Uhr bis voraussichtlich Sonntag, 8. September, gegen 7 Uhr.

Bild 4 und 5 zeigen die bereits bereitstehende Stahlkonstruktion der neuen Brücke.

Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 2 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 3 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 4 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 5 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 6 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 7 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 8 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 9 (26.08.2019) © Thomas Irlbeck

Update 03.09.2019

Die Gleise wurden inzwischen herausgeschnitten, die alte Brücke abgebrochen und die Widerlager der neuen Brücke an die endgültige Position geschoben. Jetzt muss am Wochenende (07.–08.09.2019) noch die schon bereitstehende Stahlkonstruktion der neuen Brücke eingehängt werden. Nach Anschluss der Schienen kann unsere S-Bahn Richtung Mangfalltal wieder rollen!

Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 10 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 11 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 12 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 13 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 14 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 15 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 16 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 17 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 18 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 19 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck
Erneuerung Eisenbahnbrücke S7
Bild 20: Hier war mal eine Eisenbahnbrücke; vgl. Bild 1 (03.09.2019) © Thomas Irlbeck

Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

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Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung

Die Perlacher Straße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 7)

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Perlacher Straße
Bild 1: Perlacher Straße (sie läuft im Bild von links nach rechts), Ecke Herzogstandstraße. Dieses Haus  markiert den Anfang der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Auch die Bilder 3 bis 9 zeigen Häuser dieser Siedlung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 2: Unser Name! (04.06.2019) © Thomas Irlbeck © Thomas Irlbeck

Das heutige Thema ist die wohl maximal „perlachigste „Straße überhaupt in München. Nur die Peralohstraße (Peraloh ist der alte Name für Perlach) kann da noch annähernd mithalten (auch von ihr wird später noch die Rede sein). Straßen führen oft dorthin, das sie bezeichnen, oder zumindest in ihre Richtung. Hier ist Letzteres der Fall. Man steuert also auf der Perlacher Straße zumindest in Richtung Perlach, wenngleich man den Stadtteil nicht erreicht. Die Perlacher Straße startet an der Tegernseeer Landstraße („Tela“) in Giesing (genauer Obergiesing) auf Höhe der Zehentbauernstraße und des Giesinger Grünspitz (eine 2.000 qm große Grünfläche, die früher von einem Autohändler genutzt wurde und heute eine Freifläche ist, auf der sich ein urbaner Garten befindet und auf der auch z.B. Flohmärkte stattfinden). Es geht weiter Richtung Südost über die Raintaler Straße und die Spixstraße/Herzogstandstraße.

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

Die Wohnanlage zwischen der Herzogstandstraße und Untersbergstraße des nördlichen Verlaufs der Perlacher Straße ist als Ensemble denkmalgeschützt. Ihr Name ist die „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Bild 1 zeigt das Eckhaus, das die südwestliche Ecke dieses Ensembles bildet.

Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt zu der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“:

Zitat Bayerischer Denkmal-Atlas

Die Planung der Großsiedlung am Walchenseeplatz, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1928 bis 1930 von der „Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG“ errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Die Konzeption der Planung wurde dann von Loev gemeinsam mit Carl Jaeger, dem die Oberleitung übertragen wurde, durchgeführt. Im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten waren bei der Bearbeitung der Einzeltypen unter anderem Fritz Landauer, Hanns Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche beteiligt. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges.

Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung durch langgestreckte viergeschossige Blöcke abgeschirmt. Der Block an der Deisenhofener Straße zeichnet sich durch überhöhte Eckbauten aus. Die Blöcke an der Perlacher Straße folgen dem leichten Schwung der Straße. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten mit Läden und Werkstätten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben. Die vom Hochbauamt der Stadt München erarbeiteten Vorgaben für das Münchner Großsiedlungsprogramm führten zu einer weitgehenden Normierung der Haus- und Wohnungsgrundrisse; angeboten sind vornehmlich Wohnungen zu 50 und 60 Quadratmeter, aber auch, wenn auch in geringerer Zahl, Wohnungen zu 75 und 100 Quadratmeter. Zugleich waren die verwendeten Materialien und das Zubehör standardisiert. Trotz dieser Sparsamkeit wurde eine hohe bauliche Qualität gefordert, was den beachtlichen Wohnwert der Siedlung begründet. Der zu einer Individualisierung der einzelnen Bauten verbleibende Spielraum wurde von den Architekten bestmöglich zur Variierung der Fassadengliederung mit unterschiedlichen Fensterlösungen, Loggien- und Treppenhausachsen ebenso genützt wie durch Bauzier in Form von Gußsteinreliefs und großflächigen Sgraffitomalereien. Bei dem insgesamt schlichten Erscheinungsbild spielt auch die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Neuere Eingriffe sind nur die beiden Blöcke Kesselbergstraße 22 und Rißbachstraße 3, die
sich jedoch auch auf vier Geschosse beschränken.

Kunst in der Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

An der Abzweigung Perlacher Straße/Rottacher Straße machen wir kurz Station, denn hier gibt es an einem Häusereck (auch dieses Haus ist Bestandteil der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“) Kunst in Gestalt einer Hauseck-Skulptur zu sehen. Ein Maurer mit Kelle und Ziegelstein übt sein Handwerk aus:

Perlacher Straße
Bild 3: Perlacher Straße, hier biegt die Rottacher Straße nach links ab. Es gibt Skulpturkunst (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 4: Vergrößerung des Kunstwerks  Maurer als Hauseck-Skulptur (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Auffällig ist die individuelle Gestaltung der Häuser mit verschiedenen Sgraffitomalereien oberhalb einiger Hauseingänge, wie auch der Bayerische Denkmal-Atlas kurz erwähnt hat. Eine davon ist hier zu sehen, wir sind kurz vor der Valeppstraße (und noch immer in der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“):

Perlacher Straße
Bild 5: Sgraffitomalerei mit Fischern an der Perlacher Straße/Ecke Valeppstraße  (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 6: Vergrößerung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Gaststätte „Schinken-Peter“ (früher: Gastwirtschaft zum Walchensee“)

Die Perlacher Straße führt weiter über die Valeppstraße. Am Eck ist die Gaststätte Schinken-Peter, an der wir kurz eine Pause einlegen. Es handelt sich um eine Gaststätte mit Biergarten, die früher „Gastwirtschaft zum Walchensee“ hieß und deren alter Name immer noch zu sehen ist (Bild 7). Auch dieses Haus ist der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“ zuzurechnen. Die Gaststätte sagt über sich selbst:

Seit 31 Jahren ist der Schinken-Peter gepflegte und gelebte Tradition im Münchner Stadtteil Giesing. Er lockt mit kulinarischer Vielfalt aus der bayerischen Küch´ und zeitgemäßen Gerichten.

Perlacher Straße
Bild 7: Gaststätte Schinken-Peter (früher: „Gastwirtschaft zum Walchensee“). Wir sind hier in der Valeppstraße. Die Perlacher Straße ist nicht im Bild, man muss sie sich hinter dem Betrachter von links unten nach rechts oben vorstellen (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 8: Zoom des vorigen Bildes: neuer und alter Name (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 9: Gaststätte Schinken-Peter – jetzt mit dem Fokus auf dem Biergarten (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Rest der Straße

Es geht weiter über die Untersbergstraße zur Fockensteinstraße/Sinpertstraße. Der Verlauf der Perlacher Straße hat inzwischen ziemlich genau einer Ost-West-Richtung angenähert. An dieser Stelle findet sich die „Mittelschule an der Perlacher Straße“. Es geht weiter über die Trauchbergstraße. Wenige Meter weiter östlich macht die Straße einen Knick nach Norden bis zur Deisenhofener Straße. Dort endet sie.

Ein Tipp für Radfahrer – maximal perlachig nach Perlach

Wer auf besonders originelle (und dennoch praktische Art) von Giesing nach Perlach/Neuperlach kommen will, der kann dies mit maximal etymologisch perlachigem Anteil machen. Man startet an der Perlacher Straße und fährt sie bis zum Ende. Dort biegt man rechts ab in die Deisenhofener Straße, dann rechts in die Schwanseestraße, der man bis zur Ständlerstraße folgt. Nun ist man am Friedhof am Perlacher Forst und hat noch ein Perlach im Namen. Man biegt nun links in die Ständlerstraße ab und fährt an ihr entlang. Auf Höhe der Görzer Straße geht die Straße in eine Autostraße über und der Radweg knickt in einen Park nach rechts ab. Man folgt ihm, bis man zu einer Fußgängerbrücke kommt, die über die Autobahn A8 führt. Diese überquert man. Die Rampe auf der anderen Seite ist nur was für geübte Fahrer. Offiziell ist die Abfahrt verboten, es heißt schieben. Nun ist man auf der Peralohstraße – und damit bereits in Perlach –, die man geradeaus bis zum Ende befährt. Dabei kommt man auf der rechten Seite auch an dem alten Haus mit dem schönen Türmchen vorbei. Die Peralohstraße endet an der Ottobrunner Straße. Wenn man hier schließlich rechts abbiegt, ist man bereits kurz vor dem Perlacher Pfanzeltplatz.

In der umgekehrten Richtung funktioniert es ebenso. Den Abzweig zur Peralohstraße findet man auf der Ottobrunner Straße auf Höhe des „Edeka Linzmair“. Bei der Durchfahrt durch den erwähnten Park, welcher der Brücke folgt, muss man per Unterführung auf die andere Seite der Ständlerstraße wechseln.

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

In Erinnerung an den Perlacher Grundschulrektor und Heimatpfleger Adolf Hackenberg zum 10. Jahrestag († 17. Juni 2009)

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Adolf Hackenberg
Adolf Hackenberg († 17. Juni 2009)

In diesem Jahr jährt sich zum zehnten Mal, dass der langjährige Rektor der Grundschule am Pfanzeltplatz (1971–1985) und Mitbegründer des Festring Perlach e. V. (24. März 1986) Adolf Hackenberg am 17. Juni 2009 im 88. Lebensjahr verstorben ist. Als langjähriger Lehrer und Rektor der Grundschule am Pfanzeltplatz ist „der Hacke“, wie er in Perlach liebevoll genannt worden ist, für viele Schülergenerationen ein hingebungsvoller und verantwortungsbewusster Pädagoge gewesen. Für die Pfarrei St. Michael Perlach war er als Mitglied des Pfarrgemeinderats und des Kirchenchors, als Lektor, Kommunionhelfer und Vorsitzender der Redaktion des Pfarrbriefs eine unentbehrliche Stütze.

Im Festring Perlach ist Adolf Hackenberg bis zu seinem Tod ehrenamtlich vielfältig tätig gewesen, sei es in den Funktionen als Schriftführer, Beisitzer im Vorstand, stellvertretender Vorsitzender oder Revisor, sei es als Autor, Herausgeber oder Redakteur perlachkundlicher Bücher und Schriften. So ist er verdienterweise im Jahr 2006 mit der Ehrenmitgliedschaft im Festring ausgezeichnet worden. Als profunder bairischer Heimatforscher, Brauchtumspfleger, Lehrer der Orts-, Landes- und Kirchengeschichte sowie Archivar von Geschichtszeugnissen hat Adolf Hackenberg wesentlich dazu beigetragen, dass der ortsgeschichtlich bedingte, besondere Charakter Perlachs mit seinem vielfältigen Brauchtum und Vereinsleben, seinem Geschichtsbrunnen und Naturlehrpfad erhalten geblieben ist.

Diesem Zweck dienten insbesondere die beiden von Adolf Hackenberg und Georg Mooseder herausgegeben Bücher „790-1990. 1200 Jahre Perlach. Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteils mit den Ortsteilen Perlach, Fasangarten, Michaeliburg, Waldperlach und Neuperlach. Band I.“ (München, 1990; 956 Seiten; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner), das sowohl eigene als auch externe Beiträge enthält, und das sogenannte Perlacher Häuserbuch „790-1990. 1200 Jahre Perlach. Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteils mit den Ortsteilen Perlach, Fasangarten, Michaeliburg, Waldperlach und Neuperlach. Band II.“ (München, 1992; 336 Seiten; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner). Das Interesse an dem vom Festring Perlach herausgegebenen Themenheft „Der geheimnisvolle Hachinger Bach“ war so groß, dass es in drei Auflagen erschienen ist (München, 1994 ; 1999; erweitert 2002 ; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner). Die Quellensammlung, Textfassung und Redaktion hatten Adolf Hackenberg und Georg Mooseder besorgt.

Adolf Hackenberg wirkte neben Georg Mooseder und Joseph Schmidt auch am Aufbau und an der Weiterentwicklung des im Jahr 2000 vom Festring unter der Leitung von Georg Mooseder geschaffenen „Perlacher Heimatarchivs“ im Schwoagerhof (Schwaigerhof/Anwesen Wolfram, Sebastian-Bauer-Straße 25, 81737 München Perlach) mit. Und wenn im vergangenen Jahr die 30. Perlacher Krippenausstellung des Festring Perlach im Versammlungsraum von St. Michael Perlach gezeigt werden konnte, dann ist dies, neben der jetzigen Organisatorin Frau Marianne Geindl, auch ein großes Verdienst von Adolf Hackenberg, der bis einige Jahre vor seinem Tod die gesamte Organisation leitete und zum großen Teil auch selbst ausführte. Adolf Hackenberg war auch ein zuverlässiger Förderer des von Elisabeth Harris veranstalteten „Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn“. Als Sprecher hat er es seit dem ersten Hoagartn im März 1992 durch viele Jahre „verstanden, mit viel Herz und Humor durchs Programm zu führen“, um „in der Jugend die Liebe zur Volksmusik zu erhalten“ (Elisabeth Harris). Im Jahr 2000 ist Adolf Hackenberg von der Stadt München die Medaille „München leuchtet – den Freunden Münchens“ in Bronze verliehen worden. Mit einem Rathausbeschluss der Stadt München vom 07.05.2015 hat Adolf Hackenberg in der neuen Erweiterungssiedlung nördlich vom Perlacher Neuen Südfriedhof eine Straße gewidmet erhalten. Die Adolf-Hackenberg-Straße verläuft im Süden parallel zur Hochäckerstraße, im Norden parallel zur Peralohstraße von der Annette-von-Aretin-Straße im Westen bis zur Dieter-Hildebrandt-Straße im Osten.

Die dankbare Erinnerung an Adolf Hackenberg, der mit seinem Wirken den Wahlspruch des Festring Perlach „Perlach hat Tradition und lebt“ eindrucksvoll verkörpert hat, ist in Perlach bis heute lebendig geblieben.

Leopold Auburger

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 08.06.2019

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Festring Perlach Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 8. Juni 2019, lädt das Perlacher Heimatarchiv von 13–16 Uhr zur offenen Türe ein. Über 9.900 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 11.05.2019

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 11. Mai 2019, lädt das Perlacher Heimatarchiv von 13–16 Uhr zur offenen Türe ein. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 13.04.2019

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 13. April 2019, lädt das Perlacher Heimatarchiv von 13–16 Uhr zur offenen Türe ein. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

2. Perlacher „Sing mit Hoagartn“ am 17.03.2019

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Perlacher Sing mit Hoagartn
Perlacher Sing mit Hoagartn

Der Festring Perlach e. V. lädt herzlich ein zum 2. Perlacher Sing mit Hoagartn am Sonntag, den 17. März 2019, im Pfarrsaal St. Michael Perlach, St.-Koloman-Straße. Einlass 13:45 Uhr, Beginn gegen 14:30 Uhr. Für Kaffee und Kuchen ist gesorgt – der Eintritt ist frei.

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 09.03.2019

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 9. März 2019, lädt das Perlacher Heimatarchiv von 13–16 Uhr zur offenen Türe ein. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 09.02.2019

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 9. Februar 2019, findet von 13–16 Uhr die erste Öffnung nach der Winterpause statt. Fast 10.000 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit.

Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert, ferner gibt es die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr findet eine kostenlose Führung statt.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

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Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 1: Blick von einem Wohnhaus am Strehleranger Richtung Perlach (1969/1970).  Wo nur ist die Ständlerstraße? Foto: Astrid Stähn; Farben aufgefrischt von neuperlach.org
Map – Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 2: Umgebungskarte Nawiaskystraße mit Standort des nachgestellten Fotos, der in etwa dem ursprünglichen Standpunkt entsprechen sollte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Was heute unvorstellbar erscheint, Neuperlach gab es einmal ohne Ständlerstraße. Astrid Stähn hat ein herrliches Foto ausgegraben, das 1969 oder 1970 entstanden ist. Es wurde von einem Wohnblock am Strehleranger aufgenommen. Der Blick geht Richtung Perlach, St. Michael Perlach ist gut zu erkennen. Die Querstraße im Bild unten ist die Nawiaskystraße. Hinter dieser wurde später der Neuperlacher Teil Ständlerstraße gebaut – das heißt, die bestehende Ständlerstraße in Harlaching wurde verlängert –, abgetrennt durch einen bepflanzten Erddamm, um den Verkehrslärm abzuschirmen. (Wann diese Verlängerung der Ständlerstraße genau eröffnet wurde, fehlt leider in meiner sonst einigermaßen kompletten Neuperlach-Chronologie. Wer bei der Komplettierung dieser und anderer Angaben helfen kann, darf sich gerne melden.)

Im historischen Foto erkennt man ganz links und ganz rechts zwei Tiefgaragenabfahrten. Die rechte existiert noch, die andere Tiefgarage wurde im Rahmen einer Nachverdichtung (Patrizia Bachquartier) abgerissen und neu gebaut (in Bild 3 ist die Tiefgarageneinfahrt mit „2“ markiert). Der Grund: Die in Neuperlach lange üblichen Tiefgaragen sind nicht so stabil, um Häuser tragen zu können. Auch benötigt man bei Nachverdichtungen zusätzliche Abstellplätze, also braucht es in solchen Fällen neue, stabilere Tiefgaragen.

Foto nachgestellt

Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 3: Heutige Position – 1: Nawiaskystraße, 2: Einfahrt neu gebaute Tiefgarage, 3: bestehende Tiefgaragenabfahrt (hinter Büschen), 4a/b/c: Wohnhäuser des Patrizia Bachquartier  (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Nun habe ich das alte Foto nachgestellt. Dabei befinde ich mich tatsächlich wohl ziemlich genau an der Stelle, an der das alte Foto geschossen wurde. Das neue Foto entstand mit dem Rücken zu dem Wohnblock, quasi lehnend an ihm. Dabei konnte ich leider lediglich vom Erdgeschoss aus fotografieren.

Die Stelle ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen. Immerhin kann man die Nawiaskystraße identifizieren (mit „1“ markiert). Die rechte Tiefgaragenabfahrt (mit „3“ markiert) ist hinter Büschen versteckt. Die drei weißen Häuser (man sieht zwei ein halb davon – mit „4a/4b/4c“ markiert) mit den gemischten Hoch- und Querformatfenstern – das bereits erwähnte Patrizia Bachquartier – wurden übrigens erst 2015/2016 gebaut.

Um das Ganze etwas besser herauszuarbeiten, zeige ich weitere Fotos mit anderen Ansichten dieses Quartiers.

Rechte Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 4: Näher an der zweiten, rechten Tiefgaragenabfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 5: Einfahrt zu der neu gebauten, ersten (linken) Tiefgarage (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 6: Näher dran an der Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, rechte Tiefgarage
Bild 7: Die zweite, noch bestehende Tiefgarageneinfahrt von der anderen Seite aus gesehen (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt
Bild 8: Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Blick Richtung Lidl und Quiddestraße
Bild 9: Blick Richtung Lidl und Quiddestraße. In das Gebäude rechts ist die neue Tiefgarageneinfahrt integriert (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 10: Nawiaskystraße – Die Häuserdurchfahrt aus dem obigen Bild nun von der anderen Seite aus gesehen. Wir stehen hier nahe Lidl/Quiddestraße (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 11: Wie Bild 10, aber näher dran (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Schäfflertanz in Perlach

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Schäfflertanz
Schäfflertanz. Bild: Festring Perlach

Am Donnerstag, den 7. Februar, um 11:30 Uhr tanzen traditionsgemäß die Ismaninger Schäffler auf dem Pfanzeltplatz. Der Festring Perlach lädt ein – jedermann ist herzlich willkommen.

Offene Tür im Perlacher Heimatarchiv am 10.10.2018

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Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 10. November 2018, findet von 13–16 Uhr die letzte Öffnung des Perlacher Heimatarchiv vor der Winterpause statt. Über 9.300 Perlach-Bilder stehen zum Anschauen bereit. Die Ausstellung „30 Jahre Festring Perlach“ wurde verlängert. Ebenso findet sich die Sonderausstellung „Der Hachinger Bach in Perlach“.

Der Eintritt ist frei, um 15 Uhr ist kostenlose Führung.

Das Perlacher Heimatarchiv ist in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu finden.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Sonderausstellung: „Der Hachinger Bach in Perlach“ am 13.10.2018

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Kinder baden im Hachinger Bach an der Sebastian-Bauer-Strasse im August 1932
Kinder baden im Hachinger Bach an der Sebastian-Bauer-Straße im August 1932

Am Samstag, den 13.10.2018, lädt der Festring Perlach e. V. von 13 bis 16 Uhr in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Eine Sonderausstellung zeigt historische Fotos vom „Perlacher Wasserl“. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Immer noch im Bau: Neubaugebiet an der Hochäckerstraße

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Nach längerer Pause habe ich heute mal wieder unser Neubaugebiet Hochäckerstraße in Perlach besucht. Im Ostteil laufen noch die Bauarbeiten, daher sind dort die Fotos (mit einer Ausnahme; dem letzten Foto) entstanden. Entdeckt habe ich unter anderem einen futuristisch anmutenden Spielplatz (Bild 6 und 7).

Hochäckerstraße
Bild 1 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 2 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 3 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 4 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 5 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 6 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 7 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 8 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 9:  Dieter, wir vermissen Dich! (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 10: Haus direkt vor der Autobahn ganz im Westen der Siedlung. Das einzige höhere Haus. Es hat 7 Geschosse (17.09.2018) © Thomas Irlbeck

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 09.09.2018

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Perlacher Kirta
Bild: Festring Perlach

Am Sonntag, den 9. September 2018, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Radltour Hachinger Bach – Geschichte und Geschichten (Pressemeldung)

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Hachinger Bach mit St. Georg in Unterbiberg
Hachinger Bach mit St. Georg in Unterbiberg

Der Hachinger Bach war schon vor Jahrtausenden Quell des Lebens. Römer siedelten sich dort an, Mühlen wurden betrieben, Kinder geboren und Verstorbene beerdigt. Bei Bauvorhaben im südlichen Unterhaching werden immer wieder archäologische Schätze geborgen. Im Zuge der Planung des Stadtteils Neuperlach wurden in München weite Teile des Bachlaufs verlegt. In Altperlach prägt der Bach, offen sprudelnd, das dörflich anmutende Stadtbild, weiter im Süden lässt sich bereits das Zusammenwachsen von Stadt- und Umlandgemeinden erahnen.

Susanne Kurz
Susanne Kurz

Die beiden Kandidatinnen für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz (Ramersdorf-Perlach) und Claudia Köhler (Landkreis München) erkunden am Sonntag, den 29.07., ab 10.00 Uhr gemeinsam die Geschichte und Geschichten entlang des Bachs. Mit im Sattel ist Uschi Krusche. Ihr Steckenpferd ist die Archäologie. Krusche wird zur Geschichte der Bachbesiedlung referieren. Bea Katzinger, Mitglied des Bezirksausschusses, kann bei der Tour Fragen zur Gegenwart beantworten.

Susanne Kurz erläutert das gemeinsame Vorhaben: „Unterhaching und München sind nur fünf Radlminuten voneinander entfernt, höchste Zeit für mehr Zusammenarbeit! Das gehen wir an – jetzt und später im Landtag!“

Claudia Köhler ergänzt: „Der Hachinger Bach ist eine Lebensader unserer Heimat in der Stadt und im Landkreis, diese sollten wir bewusst schützen. Er bringt die Menschen zusammen – damals und heute.“

Die Tour startet um 10:00 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Michaelibad gegenüber der Aral-Tankstelle und endet gegen 12:00 Uhr in der Gaststätte Kammerloher in Unterhaching. Wer nicht radeln möchte, kann dort dazustoßen und die beiden Kandidatinnen kennenlernen.

Weitere Infos unter 089/611 33 16 oder claudia-koehler-bayern.de oder sanne2018.de.

Geschichtsstunde am Brunnen in Perlach

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Geschichtsbrunnen
Geschichtsbrunnen am Perlacher Pfanzeltplatz

Das Dorf Perlach wurde vor über 1225 Jahren das erste Mal in einer Urkunde erwähnt. Die Entwicklungsgeschichte des Dorfes ist im Geschichtsbrunnen in Stein gehauen, und ich möchte die Inschriften und die Reliefs zum „Leben“ erwecken. Die Geschichtsstunde wird etwa eine Stunde dauern!

Wir schlendern danach eine Viertelstunde zur ältesten evangelischen Kirche in München und zum Heimatarchiv. Im Archiv vom „Festring-Perlach“ wird die heimatkundliche Sammlung in der Sebastian-Bauer-Straße 25 gezeigt und Neugierde für einen erneuten Besuch geweckt.

Treffpunkt

Die Bürger von Waldperlach und der Treffpunkt „WAPE e. V.“ treffen sich in Perlach am Pfanzeltplatz beim Geschichtsbrunnen.

Termin

Am Samstag, den 30. Juni 2018, um 15 Uhr.

Festring Perlach: Letzte Archivöffnung vor der Sommerpause am 09.06.2018

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Am Samstag, den 09.06.2018, lädt der Festring Perlach e. V. von 13 bis 16 Uhr wieder in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Um 15 Uhr ist eine kostenlose Führung. Letzter Tag der offenen Tür vor der Sommerpause. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de