Eli’s: Neue Pizzeria bei uns im Marx-Zentrum!

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Eli's Ärztehaus
Bild 1 (16.11.2019) © Thomas Irlbeck

Diese Räume sind für mich etwas Besonderes. Denn 1976 eröffnete hier im Peschelanger 11 (Ärztehaus) Neuperlachs erstes Theater, das legendäre TiK (Theater in der Kreide)! Natürlich habe ich dort – als kleiner Bub – auch Theaterstücke gesehen. Nach dem Ende des TiK waren hier vor allem nichtöffentliche Lokale und Clubs ansässig. Es hatten also nur Mitglieder Zutritt.

Längst Geschichte, aber nie vergessen: das legendäre TiK (Theater in der Kreide)

Wir Eigentümer der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 wurden als Nachbarn über die Nutzungsänderung der Räume informiert. Dabei war es in unserer Eigentümerversammlung zu einer grotesken Szene gekommen. Eine Dame erhob sich und hielt ein Plädoyer gegen die Änderung. Sie befürchtete, dass sich in einem Mitgliederlokal Salafisten versammeln, die wer weiß was planen könnten. Ich unterbrach sie und wies darauf hin, dass das Gegenteil der Fall sei. Das Lokal werde nicht zu einem Mitgliedertreff, sondern werde vielmehr für die Allgemeinheit geöffnet. Es gäbe also mehr öffentliche Kontrolle, nicht weniger. Der Irrtum konnte dann aufgeklärt werden, die Dame hatte sich verlesen. Konsequenterweise haben wir dann auf einen Einspruch verzichtet und die Änderung konnte in Kraft treten.

Mit der Pizzeria haben wir im Marx-Zentrum erstmals drei Speiselokale – ein Novum.

Das Eli’s hat Di–Do von 18 Uhr bis 4 Uhr geöffnet, Fr–So von 18 Uhr bis 5 Uhr. Montag ist Ruhetag. Die Angaben sind in dem Flyer zu finden, den ich gestern im Briefkasten fand. Die großzügigen Öffnungszeiten bringen ein bisschen Großstadtflair in unsere verschlafene Stadt. Das Lokal hat seit dem 26. Oktober geöffnet.

Zum Angebot: Eine Pizza Margherita kostet 5,50 Euro, eine Pizza Tonno 7,50 Euro.

Ziemlich einmalig dürfte sein, dass Polizeibeamte, Sanitäter, Spitalpersonal sowie die Feuerwehr 20 Prozent Rabatt erhalten.

Wir wünschen dem Betreiber viel Erfolg!

Eli's Ärztehaus
Bild 2 (16.11.2019) © Thomas Irlbeck
Eli's Ärztehaus
Bild 3 (16.11.2019) © Thomas Irlbeck

Pizzalieferung ins Nichts

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Pizza
Lecker Pizza. Wenn sie denn kommt. Foto: squidpants / Lizenz siehe: flickr

Bringdienste sind eine feine Sache, sie liefern inzwischen Spezialitäten aus aller Welt, nicht nur die klassische Pizza. Ab und zu bestelle ich, schon seit Jahren, grundsätzlich über das Internet. Ich ließ mir die Gerichte immer an meine Adresse am Karl-Marx-Ring liefern. Probleme gab es selten. Zwischenzeitlich legte ich eine zweite Lieferadresse an und ließ mir dorthin in die Plettstraße im März ein paar Mal die feinsten Speisen schicken.

Dann, im April, wählte ich für eine weitere Bestellung wieder die ursprüngliche Adresse am Karl-Marx-Ring aus. Das hat auch einwandfrei geklappt. Gestern bestellte ich erneut. Doch die Pizza kam und kam nicht. Nach über einer Stunde schaute ich mir die Bestellbestätigung an und sah dort die alternative Adresse in der Plettstraße. Oh no, dachte ich mir, griff zum Telefon, aber es war schon kurz nach 23:00 und es ging keiner mehr ans Telefon. Die Bilder in meinem Kopf zeigten einen verzweifelten Boten, der klingelte, klopfte und einen Anfall bekam, weil er in eine Wohnung hineinwollte, die aber zu diesem Zeitpunkt verwaist war.

Wie kam es zu dem Fehler? Ich machte mir bei der Bestellung in Sachen Lieferadresse keine Gedanken, da ich die ursprüngliche Adresse ja zurückgestellt hatte und seitdem nichts mehr an die alternative Adresse liefern ließ. Ich ging davon aus, dass nun wieder die ursprüngliche Adresse die Vorgabe ist. Doch offenbar hat das System wieder die alternative Adresse zur Vorgabe gemacht, vermutlich durch einen Softwarefehler. Natürlich hätte ich das noch einmal genau kontrollieren müssen – habe ich aber nicht.

Heute ging ich zur Auslieferungsfiliale und klärte den Irrtum auf. Ich würde die Lieferung selbstverständlich bezahlen, sagte ich. Der Pizzamensch wollte das Geld aber unter keinen Umständen annehmen, eine anständige Geste, wie ich finde. Wer keine Lieferung bekomme, müsse auch nicht bezahlen, meinte er.

Nun habe ich die alternative Adresse Plettstraße gelöscht, damit der Fehler nicht mehr passieren kann. Das ist auch eine Lösung.