Noch ein Neubau in Neuperlach: Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor (Update 16.09.2019)

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Unser Neuperlacher Spital erhält ein Zentrallabor. Dieses wird neben dem Hubschrauberlandeplatz errichtet. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen. Es ist ein Rammgerät, wie wir es zum Setzen von Spundwänden kennen, im Einsatz. Mit den Spundwänden soll der Hubschrauberlandeplatz abgesichert werden. Der Neubau wird drei Geschosse hoch und 5.000 m2 umfassen. Das provisorische Haus D wurde bereits abgerissen (Bild 5–7), es macht dem Neubau Platz.

Danke an Atilla Günni für die Fotos direkt von der Baustelle!

Mehr zum Thema: „München Klinik“: Das neue Gesicht der städtischen Kliniken

Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 1: Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor: Gesehen an der Kreuzung Putzbrunner Straße/Tribulaunstraße/Karl-Marx-Ring (21.04.2019) © Thomas Irlbeck
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 2 (21.04.2019) © Thomas Irlbeck
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 3: Baustelle. Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 4: Baustelle. Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 5: Bereits erfolgter Abriss von Haus D (Archiv) .Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild: 6 Bereits erfolgter Abriss von Haus D (Archiv) .Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 7: Bereits erfolgter Abriss von Haus D (Archiv). Foto: Atilla Günni

Der Kran steht! (Update 27.04.2019)

Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 8. Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 9. Foto: Atilla Günni
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 10: Foto: Atilla Günni

Baufortschritt im Frühherbst (Update 16.09.2019)

Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 11 (15.09.2019) © Thomas Irlbeck
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 12 (15.09.2019) © Thomas Irlbeck
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 13 (15.09.2019) © Thomas Irlbeck
Klinikum Neuperlach bekommt Zentrallabor
Bild 14 (15.09.2019) © Thomas Irlbeck

 

Wie die Feuerwehr – unsere Feuerwache 9 an der Heidestraße

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Feuerwache 9
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Mit der Entstehung von Neuperlach brauchte der neue Stadtteil auch eine Feuerwache. 1975 war es nach zwei Jahren Bauzeit so weit, die Feuerwache 9 an der Heidestraße, Ecke Putzbrunner Straße, wurde eröffnet. Der Standort liegt bereits in Neuperlach Süd.

Die Feuerwache 9 ist dabei nicht nur für Neuperlach zuständig, sondern deckt auch Waldperlach, Perlach, Trudering und Teile von Josephsburg ab. Ferner finden sich hier die Zentralwerkstätten für das komplette Fahrzeug- und Gerätewesen für die Münchner Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Nicht zuletzt ist außerdem hier die Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr beheimatet.

Der Hauptbau ist unspektakulär als Quader und mit Sichtbetonfassade ausgeführt. Damit fügt er sich in seiner zweckmäßigen Gestaltung gut im Rest Neuperlachs ein. Eine der wenigen Abwechslungen sind die Säulen im Eingangsbereich, die den überstehenden Gebäudeteil stützen. Ob die in Rot gehaltenen Fenster, Tore und Zäune für das Thema Feuer stehen sollen, soll dem Leser überlassen werden, zumal Brände nur ein Teilbereich einer Feuerwehr sind.

Feuerwache 9
Bild 2: Kunst vor dem Bau:– „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Kunst am Bau findet man nicht – aber immerhin ein Kunstwerk vor dem Bau: 1978 wurde hier passend zum Thema der „Feuervogel“ von Joseph Michael Neustifter aufgestellt, der aus Bronze und Edelstahl besteht. Das teilweise rot lackierte Kunstwerk symbolisiert die zerstörende Wirkung von Feuer (Foto, weitere Ansichten des Kunstwerks in den Bildern weiter unten – Bild 8 und 9).

Ab 2020: Umfassende Sanierung und Umbau

Der optisch gute Eindruck trügt. Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen und soll umfassend saniert werden. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um eine Modernisierung und Anpassung an veränderte und gestiegene technische Anforderungen.

Die Stadt will dabei 68 Millionen Euro ausgeben. Die bestehende Fahrzeughalle soll Richtung Heidestraße vergrößert werden. Noch größer ist der Eingriff beim Trakt mit der Gerätewerkstatt und bei der Rolltor-Halle. Beide werden abgerissen und neu gebaut. Ferner ist auf dem Gelände der Bau von Dienstwohnungen vorgesehen.

2020 sollen die Arbeiten starten, die Fertigstellung ist für 2027 anvisiert.

Feuerwache 9
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 8: Kunstwerk „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 9: Detaildarstellung des Kunstwerks „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Quellen:

Es geht los: Sanierung Feuerwache 9 in München

Werkstoff für das graue Gold

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Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Das Katechumenium – Langweilige Bauten (Folge 6)

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Katechumenium
Bild 1: Eingangsbereich. Der Weg zu Gott ist barrierefrei (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 2  (16.07.2017) © Thomas Irlbeck

Man könnte fast meinen, dass ein Fluch auf St. Philipp Neri läge. Denn das eigentliche Kirchengebäude von St. Philipp Neri an der Kafkastraße war erst in der letzten Folge zu einem der langweiligsten Bauten in Neuperlach erklärt worden. Nun trifft es das Katechumenium, ausgerechnet den Ableger von St. Philipp Neri in Neuperlach Süd an der Putzbrunner Straße, Ecke Stubaier Straße. Sollte sich jemand auf eine Stelle bei St. Philipp Neri bewerben, so sei empfohlen, den Zungenbrecher Katechumenium ganz fleißig zu üben. Und zwar vor dem Bewerbungsgespräch.

Katechumenium leitet sich von Katechumene ab, dem Taufanwärter. Im Lateinischen heißt es catechumenus. Im Katechumenium schließlich ist die Neokatechumenale Gemeinschaft von St. Philipp Neri ansässig. Neo bedeutet natürlich neu, und der zugrunde liegende Neokatechumenale Weg ist – man ahnt es – ein Weg zur Wiederentdeckung der Taufe.

Der eingeschossige Bau ist sicherlich keine Schönheit. Es mag Geschmackssache sein, aber ein edles Schwarz statt des Graubrauns würde dem Gebäude sicherlich besser stehen.

Frühere Nutzung: Erst wurde in den Flughimmel geschaut – nun durch die großen Dachfenster in den göttlichen Himmel

Ursprünglich war in dem Gebäude die „Flugsicherung“ untergebracht, wie ein alter Stadtplan bestätigt. Die großen Dachfenster sind ein Hinweis auf die Beobachtung der Flugbewegungen. 1992 mit dem Ende des Riemer Flughafens soll das Gebäude dann an St. Philipp Neri gegangen sein.

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Katechumenium
Bild 3 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 4 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 5 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 6 (16.07.2017) © Thomas Irlbeck
Katechumenium
Bild 7 (19.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Alfred-Neumann-Anger (Unsere Straßen und Plätze, Folge 5)

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Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Mit dem Alfred-Neumann-Anger, einer Abzweigung an der Putzbrunner Straße in Neuperlach Mitte, ehrt München den berühmten Coverboy der Satirezeitschrift Mad.

Die vielleicht prominenteste Zahnlücke der Welt steht symbolisch für die Baulücke am Hanns-Seidel-Platz, denn Neuperlach hat bis heute keine Mitte.

Es ist schön, dass Straßen nicht nur Politikern und ernsten Schriftstellern gewidmet werden, sondern auch fiktiven Darstellern der Jugendkultur. Das war selbstverständlich nur ein Spaß. Gemeint ist natürlich der ernste Schriftsteller Alfred Neumann (* 1895; † 1952).

Alfred E. Neumann
Damals noch namenloser Vorläufer von Alfred E. Neumann. Lizenz: Public Domain
Alfred-Neumann-Anger
Alfred-Neumann-Anger (01.05.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Die Kasperlmühlstraße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 4)

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Kasperlmühlstraße
Bild 1 (30.04.2017) © Thomas Irlbeck

Nein, wir sind nicht in Waldperlach, dem vielleicht märchenhaftesten Stadtteil der Welt, sondern in Neuperlach Süd an der Putzbrunner Straße. Die Straße ist nach dem Kinderheim der Stadt München Kasperlmühle bei Weyarn im Mangfalltal benannt.

Kasperlmühlstraße
Bild 2: Putzbrunner Straße, Ecke Kasperlmühlstraße (30.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kasperlmühlstraße
Bild 3: Gartenmauer mit Zieröffnung (30.04.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

SWM-Umspannwerk an der Putzbrunner Straße – Langweilige Bauten (Folge 3)

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Umspannwerk
Bild 1: Ansicht von der Putzbrunner Straße (30.03.2017) © Thomas Irlbeck
Umspannwerk
Bild 2 (30.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt liegt an der Putzbrunner Straße 120. Fast jeder dürfte auf dieser viel befahrenen Route schon einmal an dem Bau vorbeigekommen sein. Es geht hier stadtauswärts Richtung Putzbrunn und Glonn und stadteinwärts Richtung Pfanzeltplatz und Ostbahnhof. Da sich das Gebäude auf der rechten Seite stadtauswärts befindet, gehört es bereits zu Neuperlach Süd, wohingegen die andere Straßenseite noch zu Neuperlach Mitte zählt.

Umspannwerk
Bild 3: Gebäuderückseite von der Iblherstraße aus gesehen (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

Der lange Betonbau wirkt mit seiner quaderförmigen Struktur erdrückend, was auch daran liegt, dass er für Neuperlach untypisch so nahe am Fußweg und an der Fahrbahn liegt, wodurch er einen entsprechenden Schatten wirft. Da hilft auch die geriffelte Fassadenverkleidung in einem sehr dezenten Grün nicht viel.

Auf dem Gebäude steht SWM, was, wie jeder Münchner wissen dürfte, für „Stadtwerke München“ steht.

Umspannwerk
Bild 4: Rückseite, näher dran (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

Was aber ist die Funktion des Baus? Ein Blick in alle gängigen Onlinestadtpläne bringt keine Erkenntnisse, das Gebäude ist dort allenfalls mit Hausnummer eingezeichnet, aber nicht weiter beschriftet. Ein alter Neuperlach-Stadtplan von 1974 bringt aber die Erleuchtung. Da steht „Umspannwerk“. Ein Blick auf die Gebäuderückseite (Bild 3 und 4) bringt die Bestätigung, hier sind Teile der elektrischen Einrichtungen zu sehen. Ein Umspannwerk dient der Umwandlung von einer elektrischen Spannungsebene in eine andere. Um Verluste bei der Übertragung zu reduzieren und geringe Leitungsquerschnitte zu realisieren, wird der Strom über große Entfernungen in eine sehr hohe Spannung hochtransformiert (110.000 Volt) und für den Endverbraucher im Umspannwerk wieder heruntertransformiert. Gewaltige Hochspannungsmasten sind übrigens Fehlanzeige, da das Münchner Stromnetz weitgehend unterirdisch verläuft. Das Video ganz unten zeigt am Beispiel einer vergleichbaren Berliner Einrichtung, wie so ein Umspannwerk funktioniert.

Umspannwerk
Bild 5: Fassadendetails (04.04.2017) © Thomas Irlbeck
Umspannwerk
Bild 6 (04.04.2017) © Thomas Irlbeck

(Link: YouTube)

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche am Wohnring – Mystische Orte (Teil 18)

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Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 1: Serbisch-Orthodoxe Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“ (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiger mystischer Ort ist ein sehr auffälliges, für deutsche Augen eher ungewöhnliches Gebäude. Kein Wunder, denn katholische Kirchen haben in München bekanntlich einen höheren Verbreitungsgrad, und hier sehen wir ja schließlich eine Serbisch-Orthodoxe Kirche. Sie ist die einzige Serbisch-Orthodoxe Kirche in München. Ihr Name ist Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir. Sie liegt fast unmittelbar vor dem Neuperlacher Wohnring, also an einer der bekanntesten Wohnanlagen in Neuperlach.

Dennoch werden viele Neuperlacher diese Kirche noch nie gesehen haben. Das liegt daran, dass sie von der viel befahrenen Putzbrunner Straße aus nur schwer einsehbar ist – und von anderen Straßen (Schumacherring vor dem Wohnring etwa) auch kaum. Man muss von dort ein paar Meter am Hans-Fried-Weg laufen, um die Kirche sehen zu können. Übrigens grenzt an die Kirche unmittelbar der Friedhof Perlach, der auch nicht besonders bekannt ist, wenngleich Neuperlach.org schon 2011 über ihn berichtet hat. Wie auch der Friedhof Perlach liegt die Kirche offiziell haarscharf noch in Perlach, aber der sehr nahe Wohnring erzeugt Trabantenstadt-Atmosphäre.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 2 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Geschichte und Daten zur Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“

Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München wurde bereits 1946 gegründet. Unter den ersten Mitgliedern waren frühere serbische Kriegsgefangene. Der Bau der Kirche und des Kirchenzentrums an der Putzbrunner Straße fand aber erst 1994 (Kirchenzentrum vor der Kirche, auf den Bildern nicht zu sehen, siehe Umgebungskarte) bzw. 1996 (Kirchengebäude) statt. Bis dahin wurden für Gottesdienste und andere Aktivitäten provisorisch Räume in Kirchen und Wohnungen angemietet. Heute betreut die Gemeinde rund 25.000 orthodoxe Serben. Die Adresse von Kirchenzentrum und Kirche ist Putzbrunner Straße 49.

Quelle: Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche

Rund 80 Prozent der elf Millionen Serben weltweit bekennen sich zur orthodoxen Kirche. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Serbisch-Orthodoxe Kirche.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 3 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 4 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche Map
Bild 5: Umgebungskarte der Serbisch-Orthodoxe Kirche. Es ist zu erahnen, dass die Kirche von der Hauptstraße (Putzbrunner Straße) kaum einsehbar ist. Ganz oben ist übrigens der Wohnring. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir

Jovan Vladimir (serb. Јован Владимир; bulg. Иван Владимир Ivan Vladimir; deutsch auch Johannes Wladimir; * 10. Jahrhundert; † 22. 05.1016) war laut Wikipedia Herrscher von Duklja, dem bedeutendsten serbischen Fürstentum seiner Zeit. Er wird von der Serbisch-Orthodoxen Kirche als Märtyrer und nationale Symbolfigur verehrt. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Jovan Vladimir.

Das Haus am alten Kieswerk Fritz Roth (Das historische Haus, Folge 11)

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Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 1 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck
Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 2 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt befindet sich an der Einfahrt zur ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth. Diese liegt gleich hinter dem Graf-Zentrum, etwas versteckt im Truderinger Wald. Das Gebiet gehört bereits zu Waldperlach.

Die Kiesgrube war über 40 Jahre in Betrieb und wurde mehrmals nach Osten vergrößert, Anfang der 1980er-Jahre kam dann das Aus. Heute ist das Gebiet der Kiesgrube mit dem Baggersee, dem Rothsee an der östlichen Grenze, als wertvolles Biotop anerkannt. Viele Neuperlacher und Waldperlacher gehen hier gerne spazieren. Wem der Ostpark zu künstlich erscheint, findet hier mehr Natur, auch wenn die Kiesgrube letztendlich ja auch etwas künstlich Geschaffenes ist.

In der näheren Umgebung des Hauses sind Technikrelikte des alten und längst abgerissenen Quetschwerks aufgestellt (imposante Bilder des alten Quetschwerks finden sich hier), es ist damit so eine Art Freiluftmuseum (Neuperlach.org berichtete).

Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 3 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Über das Haus selbst ist wenig bekannt. Es wird als Wohnhaus genutzt, ist also nicht dem Verfall preisgegeben. Laut Bayerischem Denkmal-Atlas besteht für das Haus kein Denkmalschutz. Nur das Quetschwerk Mächler, das ein paar Meter weiter westlich am Waldrand steht und noch in Betrieb ist, ist denkmalgeschützt.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Ottobrunn: Ständige Pflanzenausstellung

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Die Straßen in Ottobrunn
Bild 1 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck
Die Straßen in Ottobrunn
Bild 2 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte unsere Nachbargemeinde Ottobrunn noch nicht einmal einen befestigten Straßenrand. Die Stromversorgung erfolgte über Stromleitungen, die zwischen simplen Holzmasten gespannt waren. Man wähnte sich eher in einem Ort irgendwo in den USA und nicht in einem reichen Münchner Vorort. Die Strommasten sind verschwunden und es gibt inzwischen gut ausgebaute Straßen mit Fuß- und Radwegen. Das System entspricht etwa dem, was man aus München und Neuperlach gewohnt ist. Nur die Bepflanzung ist eine andere. In München gibt es Rasen und Bäume auf den Mittel- und Seitenstreifen. In Ottobrunn ist es anders. Man kann es so ausdrücken: Neuperlach ist grün, Ottobrunn ist bunt!

Die Straßen in Ottobrunn
Bild 3 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck
Die Straßen in Ottobrunn
Bild 4 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Ein gutes Werk

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Kieswerk Mächler
Kieswerk Mächler (Archivbild) © 2009, Thomas Irlbeck

Es gibt in Neuperlach keine denkmalgeschützten Gebäude. Aber das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße ist räumlich ganz nahe dran, es steht in Waldperlach, nur wenige Meter vor der Grenze zu Neuperlach.

Das Bauwerk hat – für manche vielleicht überraschend – Denkmalstatus. Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege beschreibt es als „Kiessieb- und Kiesquetschwerk, hohes, mehrteiliges Werksgebäude in Holzgerüst- und Betonmassivbauweise mit holzverschalten Aufbauten und Förderbändern, zweiteilige Siebanlage für Feucht- und Trockenkiesgewinnung, Silos über Durchfahrten, 1937, erweitert 1938 und 1954; mit technischer Ausstattung“.

Das Werk ist noch in Betrieb. Es wird aber nur noch Kies verarbeitet, aber keiner mehr gefördert.

Flach war gestern – „Im Gefilde“ entsteht eine Grünanlage

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Jeder Neuperlacher und auch jeder Münchner, der öfters auf der Puzbrunner Straße Richtung Putzbrunn und Glonn unterwegs war und ist, kennt die Wiesen und Felder, die sich an der Grenze zwischen Neuperlach und Waldperlach stadtauswärts gesehen rechts befinden. Die Querstraße und auch die Bushaltestelle heißen dort „Im Gefilde“. Auf der anderen, linken Seite sind das Klinikum Neuperlach, das Kieswerk Mächler und der Truderinger Wald.

Nun aber ändert sich die Gegend drastisch. Aus den Feldern und Wiesen entsteht im 2. Bauabschnitt bis Juli dieses Jahres eine Grünanlage mit multifunktionaler Skateanlage. Dazu werden mehrere Hügel aufgeschüttet. Zum Jahresende soll noch ein provisorischer Rodelhügel dazukommen.

Im 1. Bauabschnitt wurden bereits ein Park, eine Kleingartenanlage und Spielplätze geschaffen.

Im Gefilde
Die Baustelle. Links vom Standpunkt gesehen läuft die Putzbrunner Straße (im Bild nicht zu sehen), im Hintergrund ist die Freiwillige Feuerwehr Waldperlach (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Flach war gestern. Die Hügel werden aufgeschüttet. Wer genau hinschaut, sieht den Mercedes-Stern von der Niederlassung in Neuperlach Süd (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Die Baustelle von der anderen Seite gesehen. Im Hintergrund sind die Freiwillige Feuerwehr Waldperlach und der Truderinger Wald (02.05.2011) © Thomas Irlbeck
Im Gefilde
Die Baustelle aus größerem Anstand betrachtet. Sie ist im Hintergrund in der Mitte (02.05.2011) © Thomas Irlbeck

Die Kapelle im Wald – Mystische Orte (Teil 4)

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Josefskapelle in Waldperlach
Die Josefskapelle liegt im Truderinger Wald. Sie hat einen charakteristischen Vorplatz (21.04.2011) © Thomas Irlbeck

Der Truderinger Wald, der bekanntlich hinter den letzten Neuperlacher Hochhäusern des Graf-Zentrum beginnt, hat so manchen mystischen Ort zu bieten. Über die Mariengrotte und den Schwedenstein wurde bereits berichtet. Das ist aber noch nicht alles: Gut im Wald versteckt findet sich ein kleines Gotteshaus, die Josefskapelle. Ihr Standort ist zwar nicht in Neuperlach, aber wir bleiben zumindest Perlach treu, das Gebiet gehört zu Waldperlach.

Entstehungsgeschichte

Die Geschichte begann damit, dass der Waldperlacher Pfarrei St. Bruder Klaus im Frühjahr 1977 eine Josefs-Figur gestiftet wurde. Gemeint ist der heilige Josef von Nazareth, also der Ziehvater Jesu. Zur Unterbringung und zum Schutz der Figur kam der Vorschlag auf, eine Kapelle im Wald zu errichten. Der Bau wurde alleine aus Spendenmitteln finanziert, nachdem das Ordinariat die Bau- und Nachfolgekosten nicht übernehmen wollte. Am 1. Mai 1980 wurde die Kapelle schließlich eingeweiht.

Die Kapelle

Der Bau mit kreisrunder Grundfläche liegt am Friedrich-Panzer-Weg, der zunächst durch Waldperlach als geteerte Straße beginnt und ab dem Waldrand als Wirtschaftsweg weiterläuft. Auch wenn der Bau nicht wirklich alt ist und das Flair vergangener Jahrhunderte fehlt, ist der Ort alleine durch die Waldlage etwas Besonderes. Auf dem Vorplatz der Kapelle gibt es zunächst ein großes Kruzifix sowie eine Holzskulptur der Mutter Gottes zu bestaunen. Der eigentliche Schatz, die gestiftete Josefsfigur mit Christuskind auf dem Arm, ist in der Kapelle zu finden, hinter einem Gitterzaun.

Josefskapelle in Waldperlach
Ein paar Schritte näher dran (21.04.2011) © Thomas Irlbeck
Josefskapelle in Waldperlach
Die kreisrunde Form wird spätestens jetzt deutlich (21.04.2011) © Thomas Irlbeck
Josefskapelle in Waldperlach
Im Innern der Kapelle. Hier steht die Josefsfigur (21.04.2011) © Thomas Irlbeck
Josefskapelle in Waldperlach
Die Josefsfigur ist hinter einem Gitter aufgestellt (21.04.2011) © Thomas Irlbeck
Josefskapelle in Waldperlach
ie Figur ohne störendes Gitter (22.04.2011) © Thomas Irlbeck
Josefskapelle in Waldperlach
Und noch ein wenig näher dran: der heilige Josef mit dem Christuskind (22.04.2011) © Thomas Irlbeck

Friedrich Panzer

Fast alle Straßennamen in Waldperlach haben etwas mit Märchen und Sagen zu tun (Neuperlach.org berichtete: Erzähl doch keine Märchen). So auch der Friedrich-Panzer-Weg, an dem wie erwähnt die Josefskapelle liegt. Friedrich Panzer (* 1794; † 1854) war ein bayerischer Sagensammler und Architekt. Die Sagen trug er auf seinen Dienstreisen zusammen. Sein besonderes Interesse galt denjenigen Erzählungen, in denen er Spuren alten Götterglaubens annahm. Diese mythologische Sagendeutung wird aber heute abgelehnt.

Weitere Josefskapellen und -kirchen

Es gibt in Deutschland und auch im Ausland sehr viele Josefskapellen und -kirchen (Schreibweise auch: Joseph…). Eine Übersicht findet sich auf Wikipedia. Die meisten sind dem heiligen Josef von Nazareth, dem Ziehvater Jesu, geweiht, einige aber auch dem heiligen Josef von Arimathäa, einem Jünger Jesu.

Anfahrt

Josefskapelle Umgebungskarte
Umgebungskarte Josefskapelle. Bitte Grafik anklicken, um zu vergrößern. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

ÖPNV-Benutzer fahren mit dem Metrobus 55 von Neuperlach Zentrum (U5, ab Dezember 2011 auch U7) bis Waldheimplatz. Von dort bewegt man sich stadtauswärts auf breiten Putzbrunner Straße bis zur Kreuzung Friedrich-Panzer-Weg. Hier biegt man links ab und folgt dem Friedrich-Panzer-Weg. Nicht weit vom Waldrand taucht dann die Kapelle auf der rechten Wegseite auf. Automobilfahrer programmieren ihr Navigationsgerät auf „Am Bauernwald 1”. Dort lässt sich leicht ein Parkplatz finden. Zu Fuß geht es dann am Friedrich-Panzer-Weg wie beschrieben weiter.

Der unbekannte Friedhof – Mystische Orte (Teil 3)

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Friedhof Perlach, Aussegnungshalle
Friedhof Perlach (20.04.2011) © Thomas Irlbeck
Friedhof Perlach
Vor dem Eingang des „Friedhof Perlach“ befindet sich die gleichnamige Bushaltestelle, die von der Metrobuslinie 55 und der Nachtbuslinie N45 angefahren wird (20.04.2011) © Thomas Irlbeck

Ob es auf Neuperlacher Gebiet mystische Orte gibt, ist umstritten. Zwar spürte Neuperlach.org bereits zweimal einen mystischen Ort auf, beide Orte lagen aber haarscharf außerhalb Neuperlachs (Teil 1: Alter Schwede und Teil 2: Mini-Lourdes im Truderinger Wald). In diesem dritten und keinesfalls letzten Teil sind wir aber dieses Mal so nahe an Neuperlach dran wie noch nie.

An der Putzbrunner Straße, die Neuperlach Nord/Mitte und Neuperlach Süd teilt, liegt er, der „Friedhof Perlach“, der um 1900 eröffnet wurde. Die Adresse ist Putzbrunner Straße 51. Gemeint ist also nicht der „Neue Südfriedhof“ an der Hochäckerstraße und auch nicht der „Friedhof am Perlacher Forst“ an der Stadelheimer Staße, sondern ein weniger bekannter und recht kleiner Friedhof. Quasi der Altperlacher Friedhof, wenngleich es Altperlach als Stadtteil offiziell nicht gibt, es heißt Perlach. Fast unmittelbar hinter den letzten Gräbern stehen die ersten Neuperlacher Hochhäuser. Diese Kulisse könnte widersprüchlicher kaum sein, dort der bescheidene, alte Friedhof und dahinter die moderne „Entlastungsstadt“ mit viel Beton und noch mehr Beton.

Friedhof Perlach
Der hintere Teil des Friedhof Perlach wird noch mehr von der Neuperlach-Skyline dominiert. Zum „Wohnring“ ist es nur ein Steinwurf. Lediglich die Bäume verdecken etwas die Sicht (20.04.2011) © Thomas Irlbeck
Friedhof Perlach Umgebungskarte
Umgebungskarte Friedhof Perlach. Hier wird deutlich,wie klein der Friedhof ist, das fast quadratische Gelände misst gerade mal rund 125 × 130 Meter (Basis: Maßstab der Karte). Bitte auf Grafik anklicken, um zu vergrößern. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Eine Besonderheit sind die strengen Regeln für diejenigen, die hier ihre letzte Ruhe finden möchten. Der Verstorbene oder der Erwerber des Grabnutzungsrechts muss einen Wohnsitz im Stadtviertel oder einem angrenzenden Stadtviertel (ganz genau in einem der Stadtbezirksviertel 16.31, 16.32, 16.33, 16.34, 16.35, 16.41, 16.42, 16.43, 16.44, 16.45, 16.46, 16.47, 16.51, 16.52, 16.53, 16.54 sowie 16.55) von mindestens 20 Jahren gehabt haben bzw. haben.

Auf dem Friedhof Perlach sind auch einige Prominente beerdigt. So hat der bekannte bayerische Volksschauspieler Willy Harlander (* 1931; † 2000), der in unzähligen Filmen und Fernsehserien mitwirkte, hier seine letzte Ruhestätte.

Neues aus Neuperlach – kleine Nachrichten aus den großen Häusern (Folge 1)

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Update: „Life“ eröffnet am 09.09.09 um 09 Uhr

Das neue Einkaufszentrum an der Albert-Schweitzer-Straße „Life“ eröffnet am 09.09.09 um 09 Uhr. 93 % der Flächen sind bereits vermietet. Ins life kommen: Aldi, Rewe Vollsortiment, Metzgerei Vinzenz Murr, Bio-Markt ALNATURA, Bäckerei Traublinger, eine Natursaftbar, eine Espressobar, Vodafone Mobilfunk, eine Apotheke, ein Blumenladen, ein Friseur, eine Reinigung, ein Reisebüro, ein Schlüsseldienst, ein Schreibwarengeschäft, der Mode-Discounter Ernsting’s family sowie dm Drogeriemarkt. Mit weiteren Anbietern werden noch Gespräche geführt. Quelle: Hallo, Ausgabe Ramersdorf-Perlach, vom 09.07.09.

Bäume weg

Am Karl-Marx-Ring 3-21 sollen 57 Bäume gefällt werden. Grund: Erneuerung eines Tiefgaragendachs sowie der Bau von Rampen als Zugang zu den Hochhäusern am Karl-Marx-Ring 3 und 5 für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Nur 17 Bäume sollen nachgepflanzt werden. Der Bezirksausschuss stimmte den Fällungen bereits zu, das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 07.07.2009, Seite 41 (Stadtausgabe)

Kinderkrippe kommt

Die Kinderkrippe an der Quiddestraße 35a kann nun gebaut werden, die Finanzierung ist gesichert. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 07.07.2009, Seite 42 (Stadtausgabe)

Nach über 30 Jahren: Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes in Sicht

Zur Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes wurde nun ein Grundsatz- und Eckdatenbeschluss gefällt. Damit sind die Voraussetzung für den Start eines Wettbewerb zur Bebauung geschaffen. Seit mehr als drei Jahrzehnten laufen bereits Planungen und Diskussionen zur Bebauung des derzeit als Parkplatz genutzten Areals. Nun sollen ein Bürgerzentrum (unter anderem mit Volkshochschule, Stadtbibliothek und dem FestSpielHaus), Kneipen, Restaurants, Läden, Hotels und Wohnungen entstehen. Eine Umwandlung der Thomas-Dehler-Straße in eine Fußgängerzone wird geprüft. Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 06.07.2009, Seite 52 (Stadtausgabe)

Dünja ist da!

Das Internet- und Telefonlokal Dünja ist von der Ollenhauerstraße in das Marx-Zentrum, umgezogen. Die neuen Räume im Peschelanger 7 sind bereits geöffnet.

Verlängerung der Ständlerstraße mal wieder diskutiert

Bedrohte Idylle: Auf dieser Trasse würde die Verlängerung der Ständlerstaße verlaufen (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Auf dem „Verkehrsforum München Ost“ wurde mal wieder eine Verlängerung der Ständlerstraße ins Spiel gebracht. Damit soll die Putzbrunner Straße entlastet werden. Quelle: Südost-Kurier, 01.07.2009

Kunst oder künstlich? Bei Fritz Roth hat es sich ausgequetscht

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Eine Art Minimuseum, … (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
… wo es keiner erwartet (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Vor einiger Zeit hatte ich vollmundig verkündet, fast ganz Neuperlach sei eine einzige Kunstausstellung. Ob die folgenden Objekte, die ich heute mit meinem Objektiv fixierte, Kunst oder nur künstlich sind, mag der Betrachter selbst entscheiden. Es sind auf jeden Fall faszinierende Technikrelikte, die man in einer Art dauerhaften Freiluftausstellung im alten Quetschwerk Fritz Roth in Neuperlach (Putzbrunner Straße) bewundern kann.

Zur Anfahrt per ÖPNV: Am besten fährt man mit dem Autobus M55 oder 198 bis zur Haltestelle „Gefilde“ und läuft dann am Waldrand entlang Richtung Kieswerk. Die Objekte muss man sich aber selbst zusammensuchen – das Ganze ist kein offizielles Museum!

Entsprechend muss man sich nicht erst am Eingang anstellen, bis man … (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
zu diesem Kurzhobler vorgelassen wird. Wann an dieser wohl das letzte Mal Schichtende war? (12.06.2009) © Thomas Irlbeck
Die Feldbahn erfüllt nun einen anderen Zweck – als Blumenkübel. (12.06.2009) © Thomas Irlbeck

Diese und weitere Bilder zu permanenten Freiluftausstellungen in Neuperlach in höherer Auflösung gibt es hier