Buch- und Musikmarkt: neuer Standort!

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Der Buch- und Musikmarkt (ehemals im Kulturhaus) findet ab Mitte Mai 2018 im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, 81735 München statt.

Folgende Termine sind geplant:

19.05., 16.06., 21.07., 22.09. und 20.10.2018

jeweils von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr
Standgebühr 3.- € (pro lfd. Meter)

Info/ Reservierung:
089/700 655 73 oder w101.schmidt@freenet.de
089/638 388 72 oder s.schneeberger@quiddetreff.de

Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum
Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (Archivbild)

Repaircafé im Quiddetreff

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Repair Café
Flyer zum Repair Café

Am Samstag, den 12. Mai 2018, ist es wieder soweit. Das Repaircafé Neuperlach findet im Quiddetreff (Nachbarschaftstreff im Quidde-Zentrum), Quiddestraße 45, statt. Die Annahme ist zwischen 14 und 16 Uhr.

Ihr Mixer funktioniert nicht richtig? Ihr Notebook läuft nicht mehr rund, der Lieblingspulli hat ein Loch? Das Fahrrad einen platten Reifen?

Geben Sie kaputten Gegenständen noch eine zweite Chance und kommen Sie damit ins Repaircafé Neuperlach. Bitte bringen Sie nur einen Gegenstand pro Person mit. Wartezeiten versüßen Sie sich in unserem Café bei Kaffee und Kuchen.

Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“

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Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Filmklassiker im „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

In unserem „Neuperlach Zoo“, dem Kunsttreff im früheren Ladenzentrum Quidde-Zentrum, gibt es viele schöne Graffitis, aber eines ist etwas ganz Besonderes für Filmfans. In dem Kunstwerk sind E.T., Star Trek, Alf, Dinosaurier (Jurassic Park?) und sicher noch einiges mehr integriert. Zwei Bilder von heute.

Filmklassiker im Neuperlach Zoo
Einer der Eingänge zu unserem „Neuperlach Zoo“ (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

„Am Ostpark“ – Vom Namen her unser schönster Penny

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Penny am Ostpark
Penny am Ostpark  (29.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zumindest vom Namen her („Am Ostpark“) ist das unser schönster Penny. Im Unterschied zum LAO (Leben am Ostpark) liegt der Markt an der (Quiddestraße, /Höhe Staudingerstraße, tatsächlich am Ostpark.

Früher war hier übrigens eine Tankstelle. Wer erinnert sich? Die Zwillingstankstelle auf der anderen Straßenseite existiert noch heute.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

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An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Kreuzung Quiddestraße jetzt ohne Radampeln, dafür mit kurzen Radspuren (Update 11.01.2018)

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Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 1: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – auf einem kurzen Stück Fahrradspur auf der Fahrbahn und per Autoampel (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Zum Update 11.01.2018 – Linksabbiegen für Radfahrer

Die Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße wurde saniert und umgebaut. Vor allem wurden die Bushaltestellen durch eine Anhebung von wenigen Zentimetern nun wirklich barrierefrei (Neuperlach.org berichtete). Ferner wurden die Haltestellenbereiche verlängert, damit das Ein- und Aussteigen aus den Buszügen nicht mehr stellenweise über behelfsmäßige Gehwegplatten erfolgen muss.

Aber auch für Radfahrer hat sich einiges geändert. So gibt es nun für drei der vier möglichen Fahrtrichtungen keine Fahrradampeln mehr, auch keine kombinierten Ampelscheiben für Fußgänger und Fahrradfahrer.

Stattdessen ist nun die Autoampel auch für Fahrradfahrer das Maß aller Dinge. Der letzte Teil vor der Ampel ist als – sehr kurze – Fahrradspur realisiert. Auch der noch vorhandene Radweg wurde weit näher an der Fahrbahn herangeführt.

Nur wer vom Schulzentrum Nord kommt und Richtung Plettstraße fährt, hat noch seinen Radweg bis zur Kreuzung und auch seine Fahrradampel, die übrigens hier wirklich eine echte Fahrrad- und keine Kombiampel ist.

Die Regelung mit dem kurzen Stück Fahrradspur vor der Kreuzung hat eine Reihe von Vorteilen, aber auch einige Nachteile:

Die Vorteile:

  • Die Wahrscheinlichkeit, beim Geradeausfahren von einem rechtsabbiegenden Lkw- oder Busfahrer übersehen zu werden, wird reduziert. Denn die Radspur ist ja direkt auf der Fahrbahn. Natürlich kann ein Radler weiterhin vor der Ampel im toten Winkel stehen, aber zumindest bei der Anfahrt eines Lkw oder Busses Richtung Ampel wird ein Radfahrer vom Fahrer besser gesehen, da sich der Radler quasi vor dem eigenen Fahrzeug befindet und nicht irgendwo rechts in einem ggf. verdeckten und schlecht einsehbaren Radweg.
  • Auch darf ein Radler noch weiter bei Grün über die Kreuzung, solange es die Autos noch dürfen. Die kombinierten Fußgänger-/Radampeln schalten dagegen schon weit früher auf Rot um, weil sie von Fußgängergeschwindigkeit ausgehen, obwohl Radler ja schneller sind. Ferner wird eine Gelbphase realisiert, über die die kombinierten Fußgänger-/Radampeln nicht verfügen.
  • Ein Stopp auf dem Mittelstreifen, sollte die zweite kombinierte Fußgänger-/Radampel während der Überquerung auf Rot umschalten, entfällt. Die Anzahl der Ampeln, die passiert werden müssen, speziell beim Linksabbiegen, geht damit stark zurück.

Die Nachteile:

  • Wer als Radfahrer nach rechts abbiegen will, darf dies nicht mehr bei Rot. Früher war dies möglich, da die Radwege einen Kurvenbereich nach rechts vor der Ampel besaßen.
  • Viele Fahrradfahrer fühlen sich auf dem Radstreifen so nah am motorisierten Verkehr unsicher und unwohl. Allerdings ist der Radstreifen hier extrem kurz gehalten, sodass sich die Einschränkungen in engen Grenzen halten sollten.

Quermöglichkeit 1

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 2: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 3 (der Vollständigkeit halber, entspricht dem Eingangsbild): Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadteinwärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 2

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 4: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 1 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 5: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 2 von 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 6: Überquerung der Albert-Schweitzer-Straße auf der Quiddestraße Richtung Schulzentrum Nord – Phase 3 von 3. Die Fußgänger haben hier schon Rot, Autos und Radler dürfen noch schnell rüber (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Quermöglichkeit 3

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 7: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 1 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 8: Überquerung der Quiddestraße auf der Albert-Schweitzer-Straße stadtauswärts – Phase 2 von 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 11.01.2018: Linksabbiegen für Radfahrer

Linksabbiegende Radfahrer finden nach Überquerung am Kreuzungsende einen kleinen, auf der Fahrbahn aufgemalten Bereich mit Linkspfeil, an dem zu warten ist (in Bild 9 mit Rahmen hervorgehoben). Der Haken ist, an diesem Bereich sieht man die Autoampel nicht (bzw. nach Drehen des Kopfes nur von hinten), da sie hier faktisch schon überquert ist,  aber man hat das Linksabbiegesignal (in Bild 9 ebenfalls mit Rahmen hervorgehoben). Nun kann man warten, bis das Linksabbiegesignal leuchtet (und damit die Endphase der Grünphase eingeläutet wurde) oder man orientiert sich an der Fußgängerampel, an der man dann sehen kann, dass der Querverkehr Grün bekommt. So gesehen gibt es zwei Zeiträume, in denen die Radler sicher nach links über die Kreuzung kommen – ob beide gesetzlich erlaubt sind, das mag ich nicht zu beurteilen. Ganz ideal und stimmig scheint mir das alles nicht zu sein, aber schauen wir einmal, wie sich das bewährt und ob die Vorteile überwiegen.

Umbau Kreuzung Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
Bild 9: Links abbiegen für Radfahrer. Die Autoampel liegt hinter dem Fotostandpunkt und ist daher für Wartende nicht zu sehen. Es bleiben zur Orientierung nur das Linksabbiegesignal (roter Rahmen) sowie die Fußgängerampeln (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Vandalismus im Skulpturengarten: Neuperlacher um Unterstützung gebeten

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Skulpturengarten 1
Bild 1: Die beiden Kaskadenbrunnen sind wie eine Bühne für die Skulpturen. In der Dämmerung … Foto: Florian Mayr

Der Skulpturengarten im Quidde-Zentrum steht gerade einmal vier Wochen (Neuperlach.org berichtete), aber es ist schon vieles passiert. Trotz des schlechten Wetters konnte der geplante Termin zur Einbetonierung der Skulpturen am 11.11. eingehalten und der Garten anschließend bei Saxophonklängen feierlich eingeweiht werden. In den nächsten Tagen gab es viel positive Resonanz von Anwohnern und Spaziergängern, die sich über die neue Attraktion in Neuperlach freuten.

Aber auch der von den Künstlern befürchtete Vandalismus ist schon eingetreten: Die Enten-Kürbis-Skulptur von Evelyn Baron wurde herausgerissen und fast vollständig zertrümmert, der Afrika-Figur von Pierantonio Bartoli würde der Kopf abgeschlagen, die Schnecke von Gabriela Popp hing nur noch sehr dürftig in ihrer Verankerung, die von den Kindern aus dem Kindertreffpunkt im Oskar-Maria-Graf-Zentrum gestalteten Ytong-Steine sind an allen Ecken beschädigt, die Flügel der Schrottskulptur von Ingrid Müller sind eingeritzt…

Skulpturengarten 2
Bild 2: … haben sie eine ganz eigene Wirkung. Foto: Florian Mayr

Die Liste ist lang und die Künstler sind erschüttert. Auch wenn alle Teilnehmer des Projekts im Vorfeld potenziellen Vandalismus befürchtet hatten, konnte sich doch niemand vorstellen, dass es in diesem verheerendem Ausmaß passieren würde (alles an einem Tag!) und dass der reine Zerstörungsdrang bei manchen Menschen doch so groß ist. Die betroffenen Künstler und Manuela Clarin als Projektbegleitung versuchen, die beschädigten Werke wieder instand zu setzen.

Bis zum 17.12. soll alles wieder vorzeigbar sein: Dann soll vor Ort der Katalog zum Skulpturengarten, eine Initiative der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V., präsentiert werden. Auf 90 Seiten werden mit vielen Abbildungen alle Skulpturen vorgestellt und beschrieben. Manche begleitet von Entstehungsfotos, manche von Texten der Künstler. So versammeln sich am Sonntag, den 17.12., um 16 Uhr nochmal viele der Skulpturenmacher vor Ort und feiern gemeinsam dieses Projekt, das wenigstens in dieser Publikation dauerhaft festgehalten ist und für 5 Euro von Interessierten erworben werden kann. Wer neugierig ist, kann auch einige der anwesenden Künstler nach ihrer Intention beim Erstellen der Skulpturen, nach der Herstellungsweise oder den Materialien befragen: Hinter manchem Objekt steht eine komplexe Geschichte. Bei Glühwein können in der beginnenden Dämmerung vor den Skulpturen interessante Gespräche geführt werden, falls bis dahin noch alles steht …

Die Künstler und Aktiven des Projekts würden sich über eine Unterstützung der Neuperlacher sehr freuen: Je öfter Besucher und Spaziergänger bei den Skulpturen vorbeischauen, desto weniger Möglichkeit gibt es, dass sich hier wieder jemand ungestört so austoben kann, wie es vor kurzem passiert ist.

Skulptur Ententanz
Bild 3: Eines der Werke des Ensembles „Ententanz“ von Evelyn Baron. Der aus Kürbis geschaffenen Figur wurde übel mitgespielt. Foto: Florian Mayr

Katalogpräsentation: Skulpturengarten

Sonntag, den 17.12.2017, 16:00 bis 17:30 Uhr
Garten im Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Repaircafé Neuperlach: Reparieren statt wegwerfen!

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Logo RCN

Am Samstag, den 25.11.2017, ist es wieder soweit. Das Repaircafé Neuperlach tritt zu seiner ersten Reise durch den Stadtteil an. Nachdem das Repaircafé schon erfolgreich im Juni diesen Jahres im Kulturhaus Neuperlach stattgefunden hat, wird die Initiative nun im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (Quiddestraße 45) haltmachen. Das Prinzip ist eine „wandernde“ Reparaturinitiative, die regelmäßig zwischen den Einrichtungen Kulturhaus, Nachbarschaftstreff und Stadtteilbüro wechselt und somit versucht, alle Bewohner Neuperlachs auf kurzem Weg zu erreichen.

Beim Repaircafé gibt es neben Kaffee, Tee und Kuchen Experten, die ehrenamtlich zusammen mit Bewohnern ihre defekten Gebrauchsgegenstände reparieren. Von 13 bis 16 Uhr haben Bewohner des Stadtteils die Möglichkeit, tragbare Haushalts- und Multimediageräte sowie Fahrräder in den Treff zur Reparatur bringen. Ziel des Repaircafé ist es, einerseits unnötigen Abfall zu vermeiden sowie andererseits Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Advents-Hobbykünstlermarkt

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Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum
Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum

Der Nachbarschaftstreff im Quidde-Zentrum lädt am Sonntag, den 3. Dezember 2017, von 15 bis 19 Uhr zum Advents-Hobbykünstlermarkt in die Quiddestraße 45 ein.

Freuen Sie sich über das bunte Angebot von „selbst gemachten und selbst gebastelten“ Kunstwerken, die von Hobbykünstlern aus Neuperlach und Umgebung für Sie präsentiert werden. Dort kann man einiges bestaunen und für Weihnachtsgeschenke sorgen. Die Ausstellungsfläche ist überdacht.

Die Ehrenamtlichen des Nachbarschaftstreffs bieten Kaffee, selbst gebackenen Kuchen sowie Glühwein und Suppe für das leibliche Wohl an.

Gerne können Sie sich auch gegen eine Standgebühr von 1,50 Euro (inkl. Tisch 3,00 Euro) anmelden und ihre eigenen, selbst hergestellten Kunstwerke anbieten. Die Anmeldung ist unter Telefon 089/638 388 72 und per E-Mail an s.schneeberger@quiddetreff.de möglich.

Unser „Schulzentrum Nord“

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Schulzentrum Nord
Bild 1: Schulzentrum mit eigener Brücke  (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schulzentrum Nord, das klingt so nach Münchner Norden, nach Oberföhring oder Freimann vielleicht. Doch der Begriff täuscht: Es ist der Norden Neuperlachs gemeint. Entsprechend liegt das Schulzentrum Nord an der Quiddestraße, genauer in einem Dreieck, das neben der Quiddestraße von der Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße gebildet wird. Direkt am Schulzentrum beginnt zudem der Karl-Marx-Ring. Der Kiosk dort, gleich schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung (es gibt ihn heute noch bzw. wieder), war und ist entsprechend bei Schülern beliebt.

Offizieller Name früher wohl „Schulzentrum Perlach Nord“

Das Schulzentrum beherbergt das Werner-von-Siemens-Gymnasium (dort war ich selbst Schüler), die Werner-von-Siemens-Realschule und die Orientierungsstufe. 2007 bis 2009 wurde das Gebäude saniert. Seit 2010 heißt das Gebäude offiziell „Schulzentrum an der Quiddestraße“, was sich auf der Fassade widerspiegelt (siehe Foto), für mich ist es aber weiter das Schulzentrum Nord, wobei der Begriff wohl nie in dieser Form am Gebäude angebracht, aber im Sprachgebrauch verankert war. An der Fassade stand wohl früher gar kein Name, am Eingang, wie ein altes Foto (nicht hier zu sehen) beweist, „Schulzentrum Perlach Nord“ (sic!).

Gebaut wurde das Gebäude Anfang der 1970er-Jahre. Richtfest war am 30.11.1973. Der Schulbetrieb wurde 1975/1976 aufgenommen. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium gab es jedoch schon seit dem 10.09.1970. In Ermangelung eines eigenen Gebäudes wurde in der Schule am Strehleranger und später (Schuljahr 1971/1972) an der Schule in der Klabundstraße unterrichtet.

Es wurde und wird im Schulzentrum Nord nicht nur unterrichtet, sondern auch mal ein Spielfilm gedreht, etwa 2017 die Komödie „Fack ju Göhte 3“.

Verbindende Architektur

Interessant am Gebäude ist die für Neuperlach so typische Brücke, die hier die Quiddestraße überspannt. Die Brücke ist derart integriert, dass man direkt ins 1. Stockwerk des Schulgebäudes und in weitere Geschosse gelangen kann. Aber dennoch kann sie von jedermann benutzt werden, auch jetzt etwa von mir, um die Fotos hier zu schießen. Zu meiner Schulzeit waren einzelne Klassen in der Schule an der Albert-Schweitzer-Straße ausgelagert (auch meine Klasse), einzelne Fächer und Stunden fanden aber im Schulzentrum Nord statt. Die Brücke übernahm damals entsprechend eine wichtige Verbindungsfunktion, und die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße  hatte damals am Brückenende noch einen eigenen Zugang. Lehrkräfte, die von Gebäude zu „sprangen“, waren entsprechend nicht lange unterwegs, sodass die nächste Stunde zur Enttäuschung der Schüler ohne allzu lange Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Bei den Schülern war das Gebäude des Schulzentrum Nord in einem Punkt nicht so beliebt: Dank der Klimaanlage, die aber meiner Erinnerung nach nicht wirklich zuverlässig funktionierte, gab es offiziell kein Hitzefrei. Meine Erinnerung ist aber hier schwach, aber die Schule war sicherlich bei Eröffnung eine der modernsten Münchens, sodass auch die Klimaanlage ins Bild passt.

Erwähnenswert sind noch die eigene Mensa in einem externen Flachbau (in Bild 2 ansatzweise im Hintergrund zu sehen) sowie der Hochseilgarten (nicht im Bild), der sich auf der anderen Gebäudeseite (Nordseite) befindet. Von dort gelangt man – auch über eine Brücke – direkt zum Ostpark und zum Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen.

Schulzentrum Nord
Bild 2 mit Mensa im Hintergrund (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 5: Kunst verbindet – Graffiti-Kunst an der Brücke (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Quiddestraße: Barrierefreier (Update 18.12.2017)

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Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 1 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Umbau der Bushaltestelle „Quiddestraße“. Hier zu sehen ist die Haltestelle für die Linie 197 „Außenring“. Der Einstiegsbereich wurde etwas angehoben, damit man noch „barrierefreier“ ein- und aussteigen kann. Kinderwagen oder Rollator schiebende Menschen freuen sich.

Ferner wurde/wird auch sonst alles erneuert, auch das Wartehäuschen, Ampeln und mehr. Bald kann man hier wieder ein- und aussteigen. Derzeit halten die Busse ein paar Meter entfernt Richtung Schulzentrum Nord, das man im Hintergrund schwach erkennen kann.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 2 (31.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update (04.11.2017)

Die provisorische, ein paar Meter Richtung Karl-Marx-Ring versetzte Haltestelle des 197 Innenring live erlebt:

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Nett, Google+ hat die beiden Fotos so zusammengeklebt, dass der Eindruck entsteht, unser 197er würde nun alle 30 Sekunden verkehren:

Bushaltestelle Quiddestraße
Der Beitrag bei Google+

Update 18.12.2017

Die neue Bushaltestelle der Busringlinie 197 ist für beide Fahrtrichtungen in Betrieb gegangen. Jetzt kann wirklich barrierefrei in die Buszüge ein- und ausgestiegen werden. Der Monitor mit den Busabfahrtszeiten ist auch wieder in Betrieb.

Bushaltestelle Quiddestraße
Bild 5 (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Countdown: Einweihung des Skulpturengartens im Quidde-Zentrum

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Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne EvaMaria Fischbach
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne Eva-Maria Fischbach

Ein fast magischer Moment: die vielen Werke, die mit Spannung erwartet wurden, geschaffen heimlich in den eigenen vier Wänden oder gemeinsam in der Werkstatt des Kunsttreff (Neuperlach.org berichtete), trafen beim letzten Skulpturentreff vergangenen Mittwoch im Untergeschoss des Kunsttreff ein. Über 40 Künstler, darunter auch einige Kinder des Kindertreffpunkt Neuperlach im Oskar-Maria-Graf-Zentrum, haben etwas beizusteuern: Die Materialien sind vielfältig, Metall, Holz, Pappmaschee, Ziegel, Mörtel, Ytong, Stoff, Schrott oder Fundstücke aus der Natur. Abstrakte Formen , Figuratives, Pflanzliches, Tierisches, Phantasiewesen. Darunter auch das Werk von Richard Schleich „Der König und die Königin tanzen“ – ein Windspiel, erschaffen für das Projekt „Skulpturengarten“ im Kaskadenbrunnen des Quidde-Zentrum, das durch die Unterstützung des Bezirksausschusses 16 realisiert werden kann.

Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels
Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels

Die meisten Werke sind jetzt vor Ort – in Warteposition. Jetzt ist die Phase des Kuratierens: Manuela Clarin, die das Projekt der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. , bei der auch sie Mitglied ist, seit Beginn betreut, bleibt jetzt die schwierige Aufgabe, für jedes Werk den richtigen Platz zu finden. Wo wirkt was am besten? Wo ist es am besten gegen potenziellen Vandalismus geschützt? Wie verträgt es sich mit dem Nachbarkunstwerk?

Skulptur von Monika Schulz
Skulptur von Monika Schulz
Nahaufnahme der Skulptur von Monika Schulz
Eine Nahaufnahme der Skulptur

Der Countdown läuft: Der 11.11. soll der Stichtag sein, an dem die Werke in den Kaskadenbrunnen im verwilderten Garten hinter dem Kunsttreff einziehen. Einen ersten Hinweis darauf gibt es schon jetzt: Auf einer orangefarbenen Plane mit blauen Vögeln (Foto), ein Gemeinschaftsprojekt von Ute Schwab und Ingrid Müller, ist der Einweihungsmoment angekündigt 11.11. um 17 Uhr. Dann soll alles fertig sein: Wenn an diesem Samstag zur Dämmerung Saxophonklänge im illuminierten Garten ertönen. Kunstinteressierte, Nachbarn und Neugierige sind herzlich eingeladen, diese Einweihung gemeinsam mit den Künstlern zu feiern. Erst draußen im Garten mit heißen Getränken, anschließend im Kunsttreff, in dem bei Livemusik noch ein bisschen weiter gefeiert wird. Die Besucher sollten sich also für beides warm anziehen, falls es denn stattfinden kann an diesem Datum, denn das Wetter muss mitspielen, um den Beton einbringen zu können, der die Werke an Ort und Stelle befestigen soll. Sollte es zu kalt oder regnerisch sein, muss der Termin verschoben werden. Entsprechende Infos gibt es dann auf der Website des Kunsttreff: www.kunsttreff-quiddezentrum.de.

Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin

Einweihung Skulpturengarten

Geplant: 11.11.2017, 17 Uhr
Kaskadenbrunnen im Garten hinter dem Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen
Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen

Was ist das für 1 Life? Ein sichereres! Umbau einer gefährlichen Kreuzung (Update 19.12.2017)

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Übergang vor Life
Bild 1: Vor dem Einkaufszentrum „Life“: Es ist die vielleicht verkehrsmäßig gefährlichste Stelle in Neuperlach. Der hier zu sehende neue aufgepflasterte Fußgängerbereich und weitere Maßnahmen sollen die Sicherheit erhöhen (26.10.2017) © Thomas Irlbeck

Es ist eine Zeit gekommen, da steht die Sonne tiefer, die Schatten werden länger. Das führt dazu, dass der Fotograf sich schnell mal selbst aufnimmt (Foto 1), wenngleich es nur ein Schatten seiner selbst ist.

Nicht länger, sondern kürzer und vor allem weniger gefährlich soll der Übergang hier vor dem Einkaufszentrum Life werden. Wer sein Paket im Life abholt oder aufgibt (die meisten Neuperlacher werden dieses Vergnügen haben), wer Postbank-Kunde ist oder im Life einkauft, dem dürfte diese Kreuzung bekannt sein, und zwar im negativen Sinn, denn die Kreuzung ist nicht ungefährlich. Nun wird die Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Siegfried-Mollier-Straße endlich umgebaut, die Arbeiten sind schon weit fortgeschritten.

Mehrere Maßnahmen für mehr Sicherheit und mehr Komfort

Der Fußgängerübergang wird im Nordbereich der Kreuzung durch einen neu angelegten, aufgepflastertem Bereich mit abgesenkter Bordsteinkante auf einem ehemaligen Teil des Parkstreifens verbessert, wie Foto 1 zeigt. Laut eines älteren Zeitungsberichtes soll auch eine Fußgängerampel installiert werden, die meines Erachtens dringend erforderlich ist. Denn die Kreuzung ist wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der unzähligen Abbiegemöglichkeiten für den motorisierten Verkehr (man beachte die ganzen Ein- und Ausfahrten vor dem Life und dem Parkplatz vor dem Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße, dazu die Tiefgaragenzufahrt in der Siegfried-Mollier-Straße) nicht nur für ältere und Kinderwagen schiebende Menschen ein Ärgernis. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und Fast-Unfällen. Man kann daher nur hoffen, dass die Ampel nun auch wirklich kommt.

Die Haltestellenbereiche (Haltestelle „Siegfried-Mollier-Straße“; Buslinien 139, 192, 199, N79) werden auch neu gestaltet. In Zukunft steigt man als Busfahrgast nicht mehr auf dem Radweg ein und aus, sondern auf einem aufgepflastertem Streifen zwischen Radweg und Fahrbahn (Bild 2 und 3), der aber sehr schmal ausfällt. Wer mit Rollator ein- oder aussteigt, dürfte halb auf dem Radweg stehen. Konflikte zwischen Radfahrern und Fahrgästen sind entsprechend weiter vorprogrammiert. Radfahrer müssen natürlich warten, wenn der Bus hält und Fahrgäste ein- oder aussteigen möchten, aber das steht leider nur auf dem Papier.

Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 2: Neu gestaltete Haltestelle zum barrierefreien Ein- und Aussteigen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck
Fahrgaststreifen vor dem Life
Bild 3: Detail Fahrgaststreifen (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Wie es aussieht, wird sich zumindest im Südbereich der Kreuzung an der eigentlichen Verkehrsführung und der Anzahl der Fahrspuren nichts ändern (Bild 4). Wer auf der Höhe des Life die Albert-Schweitzer-Straße passiert, um die stadteinwärtige Bushaltestelle zu erreichen will, dürfte weiter gefährlich leben. Hier sollte jeder den kleinen Umweg über den Nordbereich in Kauf nehmen. Auch die U-Bahn-Unterführung Quiddestraße noch ein Stück weiter nördlich ist eine gute und sichere Passiermöglichkeit, wenngleich sie halt noch ein paar Meter mehr bedeutet – und auch ein Treppensteigen, was mit Kinderwagen oder Rollator kaum zumutbar ist.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 4: Die Fahrbahn bleibt auf Höhe des Life sehr breit (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Fazit: Die Verkehrssituation vor dem Life wird für Fußgänger und Radfahrer verbessert, aber wird wohl nicht wirklich optimal werden.

Kommentar zu einem ehemals vorbildlichen Verkehrssystem: Neuperlach wurde als Auto- und Fußgänger-/Fahrradfahrer-/Kinder-freundliche „Stadt in der Stadt“ geplant und gebaut. Der Autoverkehr und der Fußgängerverkehr wurden getrennt, das geschaffene Fußwegsystem mit seinen vielen Brücken und Unterführungen ist (war) vorbildlich. Nach dem Abriss des Plett-Zentrum wurde das Fußwegsystem leider unterbrochen und nie wieder ganz hergestellt. Im Gegenteil: Die Kreuzung vor dem Life wurde zur wohl verkehrsmäßig gefährlichsten Stelle – nicht nur wegen des gestiegenen Verkehrsaufkommens, sondern da man auch noch einige zusätzliche Ein- und Ausfahrten hinzugebaut hat. Entsprechend ist die Kreuzung sehr unübersichtlich geworden, es wird in alle möglichen Richtungen (nicht immer ganz legal) abgebogen, irgendwo dazwischen stehen die Fußgänger, die da auch rüber möchten. Jetzt endlich wird nachgebessert. Aber es wird nicht alles korrigiert werden. Der alte, großzügige Fußweg zwischen Life und LAO fehlt weiterhin, es bleibt nur die Nutzung des Parkplatzes (mit der Thermometer-Uhr), der neue, aber schmale Fußweg am Life entlang oder die viel zu schmale Passage längs des Bürohauses an der Albert-Schweitzer-Straße.

Update 18./19.12.2017

Die Arbeiten wurden nun weitgehend abgeschlossen. Leider wurde keine Fußgängerampel realisiert. Das Überqueren der Albert-Schweitzer-Straße wird durch die Aufpflasterungen auf den Parkstreifen etwas vereinfacht (Foto). Es müssen aber weiterhin drei Fahrstreifen überquert werden. Im dichten Verkehr ist es aber nicht immer ganz einfach, eine Lücke zu finden. Da wäre mehr drin gewesen!

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 5: Nur eine kleine Verbesserung – das ist in keinem Verhältnis zum Aufwand (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der Blick Richtung Bushaltestellen. Neu ist, man darf auch von dem Parkplatz des Bürohauses Albert-Schweitzer-Straße nicht mehr nach links abbiegen, siehe durchgezogene Linie. Mal sehen, wie viele sich daran halten und ob dies wirklich zu einer Entschärfung der Kreuzung beiträgt. Heute war das Ergebnis jedoch nüchtern. Vier Autos fuhren aus dem Bürohaus-Parkplatz raus und alle bogen verbotswidrig nach links ab und fuhren über die durchgezogene Linie.

Viele Fahrstreifen vor dem Life
Bild 6: Durchgezogene Linie. Nun darf aus keinem der Parkplätze (rechte Seite) mehr nach links abgebogen werden (18.12.2017) © Thomas Irlbeck

Wir suchen Hobbykünstler aus Neuperlach

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Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter planen einen Hobbykünstlermarkt am Sonntag, den 3. Dezember 2017, von 15:00 bis ca. 19:00 Uhr im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum. Dazu werden noch Hobbykünstler gesucht.

Wir wünschen uns ein buntes Angebot an vielerlei schönen Dingen, die selbst hergestellt und zum Verkauf angeboten werden, z.B. Weihnachtsschmuck, Patchwork, Bilder, Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Deko und vieles mehr …

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter Telefon 089/638 388 72 oder per E-Mail an s.schneeberger@quiddetreff.de. Oder Sie kommen zu uns und sprechen uns direkt an. Gewerbliche Händler sind nicht erlaubt.

 

Mach-mit-Graffiti im Kunsttreff Quidde-Zentrum

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Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Wer den Kunsttreff und das Quidde-Zentrum regelmäßig besucht, hat es sicherlich schon bemerkt: Ein malerischer Zoo aus Tieren, Pflanzen und Schriftzeichen ziert einen Großteil der Wände. Zumeist entstanden diese Bilder mit Sprühfarben und werden als Graffiti oder Streetart bezeichnet.

Am Mittwoch, den 04.10.2017, um 18:30 Uhr kann man im Rahmen der Mach-mit Reihe des Kunsttreffs eben diese Form der Kunst selbst ausprobieren und kennenlernen.

Robert Posselt von der Künstlergruppe „Der blaue Vogel“, der seit vielen Jahren in der Graffitiszene aktiv ist und den Neuperlacher Zoo mit seinen Mitstreitern ins Leben gerufen hat, steht an diesem Abend Rede und Antwort zu den Hintergründen von Graffiti und Streetart.

Darüber hinaus kann jeder Teilnehmer sich natürlich selbst mit der Sprühdose ausprobieren – sei es auf der Wand oder am mitgebrachten eigenen Kunstobjekt oder Untergrund. Hierzu wird Material und Anleitung zur Verfügung stehen.

Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff
Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Es wird um Anmeldung gebeten. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro.
Bitte beachten Sie die Veränderung des Termins: Ursprünglich war der Graffiti-Abend für den 27.09.2017 geplant.

Kunsttreff

Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München
Internet: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Anfahrt per ÖPNV
Mit der U-Bahn U5 zur Quiddestraße, dann weiter mit dem Ringlinienbus 197 bis zur Nawiaskystraße.

Kettcar mit tierischer Begleitung (um 1976)

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Quiddestraße 21, ca.1976
Bild 1: Quiddestraße mit Blick nach Ost, ca.1976. Im Hintergrund ist die blaue Brücke sowie eine Standuhr zu sehen. Foto: Maria Dias

Dalmatiner wurden früher oft als Kutschenbegleithunde eingesetzt. Hier auf diesem herrlichen historischen Foto begleitet die Dalmatinerhündin Daisy aber ein Kettcar, denn Kutschen waren auch damals schon längst aus der Mode gekommen.

Quiddestraße 21, ca.1976, Brücke und Uhr gekennzeichnet
Bild 1a: Brücke und Uhr hervorgehoben

Das Foto wurde von Maria Dias eingesendet, vielen Dank dafür! Im Kettcar sitzt ihr Bruder Andreas (Bubi). Das Bild ist um 1976 herum an der Quiddestraße auf der Höhe von Haus 21 entstanden. Wer genau hinsieht, erkennt die blaue Fußgängerbrücke (sie verbindet den Ostpark mit dem Plett-Zentrum) sowie eine Standuhr im Hintergrund. Um diese leichter zu finden, habe ich sie im nebenstehenden Bild hervorgehoben.

Wie es heute dort aussieht, zeigt das nächste Bild:

Quiddestraße 21, aktuell
Bild 2: Etwa der gleiche Standpunkt heute (25.09.2017) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 21, aktuell
Bild 2a: Vergrößerung aus Bild 2 mit blauer Brücke

Die Stelle ist kaum wiederzuerkennen. Das liegt nicht an den aus heutiger Sicht museumsreifen Autos in der Parkbucht, sondern vor allem am starken Bewuchs. Die Häuser dürften sich dagegen kaum verändert haben.

Die Wege sind auch noch da, ebenso die blaue Brücke (die man nur in der Vergrößerung – siehe auch nebenstehendes Bild – zweifelsfrei erkennen kann). Nur die Standuhr im Bildhintergrund ist verschwunden, wie so manch andere Uhr in Neuperlach auch. Neu ist dagegen eine Telefonsäule, die man in der damals Handy-freien Zeit eher als heute hätte brauchen können. Um einen besseren Blick auf die Wohnblöcke zu haben, werde ich im Winter hier noch einmal ein paar Fotos machen. Dann wird man hoffentlich mehr Gemeinsamkeiten sehen.

Flohmarkt im Quidde-Zentrum am Sonntag, den 24.09.2017, ab 12:00 Uhr

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Am Sonntag, den 24.09.2017, findet im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (www.quiddetreff.de) ein Flohmarkt statt. Beginn ist 12:00 Uhr.

Die Ausstellfläche ist überdacht und der Aufbau ist ab 10:00 Uhr möglich.
Es stehen begrenzt Tische für 3,–- Euro zur Verfügung. Bitte unter der
Telefonnummer 089/63 83 88 72 anmelden. Sie können auch gerne eigene
Tische mitbringen, Platz ist genug vorhanden.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, durch unsere Räume zu schlendern, sich bei Kaffee und Kuchen (gegen Unkostenbeitrag) zu unterhalten, und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen Ihnen für Informationen zur
Verfügung.

Ein Skulpturengarten für Neuperlach

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Skulpturengarten
Der ehemalige Springbrunnen des Kaskadengartens hinter dem Kunsttreff soll zum Skulpturengarten werden

Ein seltsames Geschöpf dreht sich im Wind, kleine Wesen entschlüpfen der Mauer, das Moos rankt sich um Schraubenknospen, auf Holzstelen tummeln sich tierische Geschöpfe … Daneben bepflanzen Neuperlacher Hochbeete mit Gemüse, Erdbeeren und Kräutern.

Das alles klingt nach einem merkwürdigen Ort. Noch ist es eine Vision, aber bald soll es real werden – in einem Garten. In Neuperlach. Jahrelang wurde er nicht beachtet, der kleine verwunschene Garten hinter dem Kunsttreff im Quidde-Zentrum. Ab und zu kamen die Künstler vorbei, nannten ihn „philosophischen Garten“ und diskutierten über die Ehe und anderes …Jetzt war der Garten lange abgesperrt, mit Bauzäunen, die dahinter einen kleinen Dschungel entstehen ließen. Selbst in den Becken der Kaskaden siedelte sich schon Bewuchs an – in der ehemaligen Springbrunnenanlage, die vor 50 Jahren nur ganz kurz in Betrieb war. Bald beschwerten sich die Anwohner, weil ihnen das Geplätscher zu laut war.

Die Tage des Gartens sind jetzt gezählt, er wird mit den Gebäuden des Quidde-Zentrum einem Neubau weichen müssen. Aber bis dahin soll hier noch etwas Neues entstehen. In die 56 Becken der Brunnenanlage sollen Skulpturen einziehen, Wesen und Gewächse, die in den nächsten Wochen und Monaten entstehen. Aus Holz, aus Beton, aus Speckstein, aus Eisen, aus lackiertem Pappmaschee, aus Schrott, aus Ytong, mit integrierten „Fundstücken“, abstrakt oder gegenständlich, mit Mosaiken verziert oder mit Farben bemalt, bestrickt oder geschnitzt … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange es wetterfest und verkehrssicher ist. Das Motto des Skulpturengartens? Fauna und Flora. Naheliegend in direkter Nachbarschaft zum Neuperlacher Zoo und dem für nächstes Jahr geplanten Projekt von Grünstadtgeflüster, bei dem Hochbeete in das Quidde-Zentrum einziehen sollen.

Initiator des Skulpturen-Projekts ist die Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. mit den Aktiven im Kunsttreff Quidde-Zentrum. Mitmachen dürfen all diejenigen, die inspiriert sind von dem Ort, der Idee und einer wunderbaren Welt, die es bisher nur in den Köpfen der Künstler gibt. Wer dabei sein will, kommt zu einem der Informationstreffen am Mittwoch, den 26. Juli, oder Mittwoch, den 2. August, im Kunsttreff Quidde-Zentrum von 18:30 Uhr bis 21 Uhr. Dort kann in Absprache mit der ausgebildeten Bildhauerin Manuela Clarin, die das Projekt federführend begleitet, herausgearbeitet werden, was in welcher Form möglich ist. In den darauffolgenden Wochen (immer mittwochs von 18:30 bis 21 Uhr) können die Skulpturen in Rücksprache mit Manuela Clarin direkt im Kunsttreff entstehen. Material ist vor Ort. Wer seine Skulptur lieber für sich alleine gestaltet, muss sich nur einmal am Anfang offiziell anmelden, sein Konzept, Material und seine Gestaltungsart abklären und am Ende des Projekts (November/Dezember dieses Jahres) sein Kunstwerk an seinen endgültigen Platz bringen, an dem es dauerhaft befestigt wird. Bis zum Abriss. Dann darf der Skulpturengarten hoffentlich umziehen und bekommt an einem anderen inspirierenden Ort in Neuperlach ein neues Zuhause.

Weitere Infos zum Projekt gibt es auch auf der Website vom Kunsttreff www.kunsttreff-quiddezentrum.de. Es gibt keine Garantie, an dem Projekt teilnehmen zu dürfen, da die Plätze begrenzt und schon etwa die Hälfte der Becken vergeben sind.

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de