Ramersdorf: Grenzen überwinden

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Ramersdorf: Kunst in unserem Stadtbezirk. Die 12 Meter hohe Skulptur „Auf Geht’s“ der Künstlergruppe „Inges Idee“ überwindet spielend Grenzen. Zu sehen an der Grund- und Mittelschule an der Kirchseeoner Straße (die Schule selbst hat die Adresse an der Querstraße Führichstraße). Die Tram 24 fuhr unmittelbar hier vorbei.

Auf Geht's
Bild 1 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 2 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 3 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 4 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 5 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck

 

Radltour „Für Daheimgebliebene – Was gibt’s Neues im Viertel?“ (Pressemeldung)

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Ramersdorf-Perlach wächst und wandelt sich. Wie jedes Jahr führt unsere Tour zu neu geplanten Bauvorhaben, Baustellen und Neubaugebieten. Alteingesessene entdecken mit uns manches neu. Neu hier lebende Familien können bei der Tour Kontakte knüpfen und ihr Viertel entdecken.

„Wir wären nicht dir Grünen, wenn wir unsere gesellige Tour nicht mit Fragen zu sauberer Luft im Viertel und neuen Lösungen für Verkehr und Infrastruktur verbinden würden! Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und zu verwurzeln. – Ich persönlich will bei der Tour hören, was die Leute hier direkt vor Ort bewegt. Input, den ich gerne mit in den Landtag nehme im Herbst“, meint Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag.

Mit im Sattel sitzt die „Radl-Tour-Expertin“ Gunda Wolf-Tinapp, Beisitzerin im BA-Vorstand des Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach und Vorsitzende des Unterausschuss Mobilität und Umwelt. Wolff-Tinapp bietet die beliebte Radltour „Für Daheimgebliebene“ seit vielen Jahren an: „Es radeln immer wieder neue Leute mit. Aber auch die Alteingesessenen staunen jedes Jahr, was es alles Neues gibt und was geplant ist. Man kommt ja im Alltag nicht auf jede BA-Sitzung, wenn man nicht gerade Mitglied ist. Bei unserer Tour kriegt man dann doch noch alles mit. Die Tour leistet so auch viel für den Zusammenhalt im Viertel und die Identifikation der Einwohnerschaft mit Neuem hier bei uns“, erläutert Wolff-Tinapp.

Los geht’s am Samstag, den 4. August, um 14:00 am Schindlerplatz, U/S-Bahn Neuperlach Süd. Unser Ziel ist der Alte Wirt in Ramersdorf, wo Neugierige, die nicht mitradeln, gegen 17:00 zu uns stoßen und die Kandidatin Susanne Kurz kennenlernen können.

Weitere Infos unter sanne.kurz@gruene-muenchen.de oder sanne2018.de.

Ramersdorf: Am Eck vor unserem Wienerwald entsteht ein Aparthotel (Update 20.09.2018)

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Aparthotel Anzinger Straße
Bild 1 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Diese charakteristische Stelle kennt ein Neuperlacher. Hier in Ramersdorf bog in den Anfangstagen unseres Stadtteils die Tram auf der Rosenheimer Straße nach links in die Anzinger Straße ab, um gen Michaelibad und ab 1970 weiter bis nach Neuperlach Nord zu fahren. Mach Eröffnung der Umleitungsstrecke 1973 fuhr die Tram hier geradeaus zur Haltestelle Ramersodorf (Kirchseeoner Straße; vor der Kirche St. Maria Ramersdorf) und dann weiter über die Hechtseestraße nach Neuperlach.

Doch auch heute noch ist die Stelle prägend, denn sie liegt prominent am Eck. Immer noch biegt man als Autofahrer oder Radler hier typischerweise ab, um Richtung Neuperlach zu gelangen, wenngleich es für Autofahrer auch noch andere Routen gibt (etwa über die Ständlerstraße).

An diesem Eck ist ein idyllischer Wienerwald (in einem 5-Geschosser; das Haus ist wie ein „L“ ausgeführt, das Erdgeschoss mit dem Wienerwald entsprechend ausladender als der Rest) mit Biergarten (Bild 3), der bislang von einem zweigeschossigen Matratzenladen Concord markiert wurde (siehe Darstellung weiter unten). Doch der Matratzenladen ist Geschichte, er wurde abgerissen.

Ein nun höherer Bau mit 7 Geschossen verdeckt nun eine der Seiten des Wienerwald-Hauses. Hier baut die Corestate Capital Group ein Aparthotel der Marke Up Apartments. Laut Anbieterbeschreibung werden Geschäftsreisende angesprochen, wobei auch ein paar Anglizismen bemüht werden, die aber trotz begrifflicher Nähe nichts mit einem Smartphone-Upgrade zu tun haben. Zitat:

Wir verbinden modernes Design mit Service und bieten den Luxus eines Lifestyle-Upgrades, damit die Dauer der Abwesenheit von  Zuhause mehr als entschädigt wird.

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 2 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck
Aparthotel Anzinger Straße
Bild 3 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

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Update 20.09.2018

Das Gerüst wurde abgenommen.

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 4 (20.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das nächste Bild zeigt, hier liegen noch die Schienen unserer Trambahn nach Neuperlach!

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 5: Hier liegen noch die Trambahnschienen. Der Blick ist Richtung stadtauswärts (20.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das alte Hackschnitzel-Heizkraftwerk in Ramersdorf (Das historische Haus, Folge 26) (Update 23.08.2018)

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Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 1 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Gebäude steht in Ramersdorf an der Rosenheimer Straße, Ecke Wa­­gen­­eggerstraße. Das Gebäude wirkt ein wenig wie eine Mischung aus Kirche (Spitzdach mit Turm, schmale hohe Fenster), Feuerwehrhaus (Ausfahrtstore) und Heizkraftwerk (Kamin). Das letzte Stichwort ist richtig, tatsächlich war das Gebäude früher ein Hackschnitzel-Heizkraftwerk. 2005 bis 2006 wurde es umgebaut und fungierte dann als „Technische Werkstätten“ der Münchner Wohnungsbaugesellschaft Gewofag. Informationen zum Umbau und auch Innenansichten findet man hier: Umbau Heizkraftwerk Rosenheimer Straße 192 in Technische Werkstätten 

Die Technischen Werkstätten zogen ein paar Jahre später dann an Otto-Hahn-Ring in Neuperlach um. Das Gewofag-Gebäude wurde daraufhin zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt, die schließlich bis Ende 2017 dann an die Neuperlacher Nailastraße (mit der berühmten Neuperlacher Mauer!) umgezogen sind.

Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 2 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Bereits 2013 wurden Pläne bekannt, dass das FestSpielHaus an der Quiddestraße im alten Hackschnitzel-Heizkraftwerk eine neue Heimat finden könnte. Derzeit ist man in einem ehemaligen Supermarkt-Container untergebracht (das war Neuperlachs erster Supermarkt!), der im Herbst 2018 abgerissen werden soll. Dank des großen Veranstaltungsraums für rund 120 Besucher würde sich das FestSpielHaus verbessern, der Raum ist größer und höher als der jetzige Spielraum.

Zur tatsächlichen weiteren Nutzung des Gebäudes ist nicht mehr bekannt, die Gewofag hatte damals nach dem Umzug nach Neuperlach das Haus zur soziokulturellen Nutzung freigegeben, sodass es wohl unabhängig davon, ob das FestSpielHaus den Zuschlag bekommt, auf eine soziale oder kulturelle Verwendung hinauslaufen dürfte.

Widersprüchliche Informationen zum Denkmalschutz

Laut mehreren Zeitungsartikeln hat das Haus eine denkmalgeschützte Fassade. Im aktuellen Bayerischen Denkmal-Atlas wird es allerdings nicht gelistet, auch in der Wikipedia findet sich unter der Liste der Baudenkmäler in Ramersdorf kein entsprechender Eintrag.

Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 3 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck
Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 4 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Quellen

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Nachtrag

Wer noch mehr über das Haus weiß (z.B. Architekt, Baujahr) oder historisches Fotomaterial hat, kann sich gerne an mich wenden.

Update 23.08.2018

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll nun tatsächlich das FestSpielHaus im alten Hackschnitzel-Heizkraftwerk unterkommen. Zunächst aber muss das Gebäude noch umgebaut werden.

Urban-Gardening-Radltour (Pressemeldung)

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Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Urbane Gärten sind öffentlicher Raum, soziales Projekt, integrative Kraft, heilender Ort, Lernstatt, Ernährungssicherung, politisches Statement, Aufbegehren gegen Agrarindustrie, antikapitalistisches Spielfeld und noch viel mehr. Sie bereichern so auf Dauer oder in Zwischennutzung den städtischen Raum, um Mensch, Natur, Tier und Pflanze ein Stückchen Stadtraum zurückzugeben.

Bei den Dreharbeiten zu „Eine andere Welt ist pflanzbar“ lernte Susanne Kurz Ella von der Haide kennen. Die Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Künstlerin, Filmemacherin und Gartenaktivistin von der Haide drehte den 5. Teil der Serie, für den sie Kurz als Kamerafrau und Filmemacherin gewinnen konnte. „Urbane Gärten in Deutschland“ hieß es damals; ein Jahr lang zog die begeistere Krautgärtnerin Kurz mit durch die urbanen Oasen des Landes:

„Die Gärtnerinnen und Gärtner können ihre eigene Umwelt und die Stadtlandschaft selber gestalten, dadurch verändert sich ihr Bezug zur Stadt und ihre Handlungsfähigkeit. Aber auch darüber hinaus gestalten urbane Gemeinschaftsgärten die Gesellschaft, es werden alternative Ökonomien erprobt und der Umgang mit Gemeingütern oder Commons geübt. Ganz konkret verändert jede neue Pflanze die Stadt“, sagt von der Haide über ihre Erfahrungen, die sie in Gärten weltweit gesammelt hat.

Kurz fügt hinzu: „Neben Salat und Co. bringen Gärten durch bürgerschaftliches, informelles und ehrenamtliches Engagement als Gegenpol zu fehlenden politischen Visionen der Regierenden ganz konkrete Hilfe auf Gebieten wie Ernährungssicherheit und Vereinzelung in Zeiten vermeintlicher ökonomischer Unsicherheiten, wettbewerbsorientierter statt gemeinwohlorientierter staatlicher Planung und dem Verlust öffentlichen Raums. Unsere Städte bleiben so attraktiv und lebenswert.“

Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Die Vielfalt, die die beiden auf ihrer Filmreise kennenlernten, wollen sie nun auch hier in München allen Interessierten vorstellen: Bewohnergärten, interkulturelle Gärten, Krautgärten, Skulpturengärten, pädagogische Gärten.

Was gilt es dabei zu beachten? Welche Hindernisse und Chancen gibt es? Wie ist das mit der Zwischennutzung? Wie wirken sich die Gärten langfristig auf die Menschen aus?

Diese Fragen erforschen von der Haide und Kurz auf der Radltour.

„Vor allem aber geht es um, na klar: Wer macht den besten Kompost, was braucht es dazu, wie werden Kürbis und Tomate noch leckerer, Kartoffeln dicker, wie kann ich Wasserverbrauch minimieren, was wächst gut im Münchner Stadtklima, warum sind Bienen wichtig und wie machen es die anderen eigentlich?“, betont die begeisterte Krautgärtnerin und Kandidatin für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz zu der Infoveranstaltung.

Vom Treffpunkt vor dem pep geht es um 14:00 los zu ZAK, Skulpturengarten, Quidde Wildwuchs, Krautgarten Ramersdorf und ins rosen_heim. Ziel ist gegen 16:30 die Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf. Vor Ort stehen jeweils Aktive der Projekte für Fragen bereit.

Wer mag, kann hernach auf dem Freigelände der Farm noch picknicken und sich austauschen. Das Gelände schließt um 18:00.Eckdaten der Infoveranstaltung

Treffpunkt: Samstag, den 30. Juni 2018, 14:00 vor dem pep

Ziel: Kinder und Jugendfarm Ramersdorf, Ankunft ca. 16:30

Personen:

  • Ella von der Haide, Dipl.- Ing. Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Garten-Aktivistin, Filmemacherin, Künstlerin/
  • Susanne Kurz, Filmemacherin, urbane Gärtnerin, Kandidatin für den Bayerischen Landtag

Inklusion: Gerne kannst Du am Ziel zu uns dazu stoßen!

Für Rückfragen: sanne.kurz@gruene-muenchen.de

Die Maikäfersiedlung wird immer kleiner (Update 17.06.2018)

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Die Maikäfersiedlung, in der Nähe des Michaelibad gelegen, wird immer kleiner. Immer mehr der veralteten Gebäude, die von 1936 bis 1939 erbaut wurden, werden abgerissen. Werfen wir einen Blick auf die Baustelle, auf der Neues entsteht, aber auch auf noch bewohnte Häuser.

Maikäfersiedlung
Bild 1: Maikäfersiedlung am Eck Bad Schachener Straße/Krumbadstraße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 2 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 3 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Hier werden 91 Wohnungen mit GWG-Hausverwaltung und Arztpraxis gebaut:

Maikäfersiedlung
Bild 4: Baustelle am Eck Bad Schachener Straße/Echardinger Straße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 5 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 6 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update 16.06.2018

Maikäfersiedlung
Bild 7: Immer noch eine charmante Siedlung, und es ist noch viel übrig (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 8 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 9 : Die neuen Häuser (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 10 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 11 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 12 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 13 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 14 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.06.2018 – Nicht immer korrekte Begriffsverwendung „Maikäfersiedlung“

Wie mir ein Leser mitteilte, wurde der südliche Teil der Siedlung, also südlich der Bad-Schachener-Straße – und damit die Häuser, die hier zu sehen sind, ursprünglich nicht als Maikäfersiedlung bezeichnet, sondern als „Siedlung an der Haldenseestraße“. Diese Häuser, die bereits zu Ramersdorf gehören,  sind auch etwas später entstanden – in den 1940er-Jahren. Erst offenbar viel später hat man es dann nicht mehr so genau genommen und beide Siedlungen sind begrifflich teilweise verschmolzen. Das mag auch daran liegen, dass die Siedlungen nebeneinanderliegen und auch zumindest der Häuser unmittelbar an der Bad-Schachener-Straße auf beiden Seiten den gleichen Architekturstil haben (inzwischen eher hatten).

Auch die Lokalpresse schrieb zumindest in den letzten Jahren meist Maikäfersiedlung auch für den südlichen Teil. Das Gleiche gilt für Neubauplanungen aus der jüngeren Vergangenheit. In den Karten wird das gesamte Areal mit beiden Siedlungen meist als Maikäfersiedlung bezeichnet. Die Bayerische Staatszeitung hat es dagegen in einem Artikel von 2017 korrekt notiert.

 

Ganztagsexkursion durch die äußeren Stadtteile

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München außenrum
Ganztagsexkursion durch die äußeren Stadtteile

Veranstaltungshinweis für eine Exkursionen durch die äußeren Münchner Stadtteile. Neuperlach soll bei dieser Exkursion auch Zwischenstation werden!

Münchens Innenstadt ist geradezu weltbekannt, aber wie sieht es mit den seit dem 20. Jahrhundert entstandenen äußeren Stadtteilen aus? Beispielsweise mit dem Olympischen Dorf, der Villenkolonie Gern, der Parkstadt Schwabing, der Kieferngartensiedlung, der Messestadt Riem oder der früheren NS-Mustersiedlung Ramersdorf? Auf einer ganztägigen Exkursion mit dem Geographen Dr. Johannes Hofmeister können Sie die jüngeren Stadtteile Münchens kennenlernen und etwas über deren Entstehung und deren Besonderheiten erfahren.

Die Exkursion findet am Sonntag, den 13. August 2017, statt und beginnt um 9:00 Uhr, Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle an der Münchener Freiheit, Ende gegen 18:00 Uhr.

Um rechtzeitige Anmeldung per E-Mail wird gebeten, weitere Informationen unter:

https://youtu.be/dgLRdS8CMNE

http://www.muenchen-exkursion.de

Die Teilnahme ist gratis!

Poseidon am Karl-Preis-Platz (Das historische Haus, Folge 7)

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Restaurant Poseidon, Karl-Preis-Platz
Bild 1 (05.10.2015) © Thomas Irlbeck

Weil es so schön ist, gleich noch ein Haus. Wir befinden uns am Karl-Preis-Platz in Ramersorf, an der Kreuzung Rosenheimer Straße/Claudius-Keller-Straße/Melusinenstraße. Auch wenn das Gebäude keine außergewöhnliche Form hat, wirkt es sehr elegant. Im Erdgeschoss ist das griechische Lokal Poseidon untergebracht. Vor dem Lokal befindet sich heute die U-Bahn- und Bushaltestelle „Karl-Preis-Platz“. Früher hielt hier ab 1973 die Tram 24 nach Neuperlach. Die Tram nach Ramersdorf war bereits 1926 eröffnet worden, damals als Linie 31. Was viele nicht wissen: Die Haltestelle hieß bis zur Eröffnung der U-Bahn 1980 „Claudius-Keller-Straße“.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Restaurant Poseidon, Karl-Preis-Platz
Bild 2 (05.10.2015) © Thomas Irlbeck

Zum goldenen Ross (Das historische Haus, Folge 5)

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Aus der unregelmäßigen Reihe „Das historische Haus“. Das Haus mit Staffelgiebel steht in unserem Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach, genauer im Stadtteil Ramersdorf – in der Rosenheimer Straße, Ecke Wollanistraße. Im Parterre des Hauses befindet sich  die Gaststätte „Zum goldenen Ross“.

Viele der teilweise sehr stilvollen Häuser verschwinden leider im Laufe der Zeit, zumindest wenn der Denkmalschutz fehlt. Daher ist es nie falsch, die schönsten Häuser abzulichten, bevor es eines Tages zu spät sein könnte. Bei diesem Prachtbau besteht aber wohl keine Gefahr. Laut Bayerischem Denkmal-Atlas wurden die von 1907 bis 1926 errichteten Wohnanlagen, die bis zum Loehleplatz und noch etwas weiter reichen, inzwischen für den Denkmalschutz nachqualifiziert (Angabe ohne Gewähr).

Zum Goldenen Ross, Ramersdorf
Haus mit Gaststätte „Zum goldenen Ross“, Ramersdorf (26.08.2015) © Thomas Irlbeck

Im Vordergrund sieht man noch bei genauem Blick die Schienen der ehemaligen Trambahnstrecke Ostbahnhof – Ramersdorf – Neuperlach mit der charakteristischen Stuttgarter Schwelle, also der plastischen Trennlinie zwischen der kombinierten Bus-/Trambahnfahrspur und der normalen Fahrbahn für den Individualverkehr.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“