Vermisstenfall Maria und Tatiana Gertsuski – Presse spekuliert über mögliches Motiv (Update 19.09.2019)

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Maria Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski (41) …

Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16 Jahre alte Tochter Tatiana. Beide sind russische Staatsbürgerinnen. Mutter und Tochter sollen ihre Wohnung in der Ottobrunner Straße in Ramersdorf gegen 14 Uhr verlassen habe, um das Neuperlacher Einkaufszentrum pep aufzusuchen. Im pep kamen sie aber offenbar nie an. Seither gelten sie als vermisst.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der „neue“ Ehemann Roman H. (44) von Maria Gertsuski (die beiden sind seit einem Jahr verheiratet) seine Frau im Affekt getötet hat. Um die Tat zu vertuschen und die einzige Zeugin zu beseitigen, soll der Tatverdächtige seine Stieftochter ermordet haben.

Polizei sucht Zeugen! Siehe im Bericht weiter unten

Roman H., ein Deutsch-Russe aus St. Petersburg, hat die beiden als vermisst gemeldet und sich dann bei der Befragung in Widersprüche verwickelt. Seitdem verweigert er die Aussage und sitzt nach seiner Festnahme am 21.07.2019 in Untersuchungshaft.

Tatiana Gertsuski
… und ihre Tochter Tatiana (16)

Die Ermittler glauben, dass der Tatverdächtige die Leichen im Truderinger Wald versteckt hat. Der Wald befindet sich rund zehn Autominuten von der Wohnung entfernt. Laut Zeitungsberichten (von der Polizei nicht bestätigt) sollen ein oder mehrere Zeugen dort eines der beiden Autos der Familie oder/und den Täter gesehen haben, was möglicherweise einer der Gründe dafür ist, warum die Ermittler sich auf dieses Gebiet konzentriert haben und immer noch konzentrieren. Auch soll die Familie einen Zweitwohnsitz in der Nähe des Truderinger Waldes besitzen.

Der Wald wurde bereits mehrfach von einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei durchkämmt, die Großteile des Gebietes Schulter an Schulter unter Einsatz von Stangen und Schaufeln  durchkämmt haben. Auch Leichensuchhunde sowie Hubschrauber mit Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Doch die Leichen wurden bis jetzt nicht gefunden.

Roman H.
Tatverdächtiger Roman H. (44)

Inzwischen hat die Polizei im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen, wie auf einer Pressekonferenz der Polizei am 13.08.2019 mitgeteilt wurde. Auf diesen Gegenständen wurden Blutspuren gefundenen. Ein DNA-Test ergab, es ist Blut von den beiden Vermissten. Damit gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben.

Die Schmutzfangmatte wurde von der Polizei gezeigt, der Teppich wird aus ermittlungstaktischen Gründen unter Verschluss gehalten.

Die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Speziell Spaziergänger sind gefragt, die Verdächtiges im Truderinger Wald beobachtet haben.

Schmutzfangmatte mit Blutspuren
Schmutzfangmatte mit Blutspuren. Auch wenn sie hier auf einem Weg gezeigt wird, wurde sie im Dickicht in der Nähe des Weges gefunden
Biotop/Rothsee
Truderinger Wald. Hier der Baggersee mit Biotop (Rothsee). Die Polizei nimmt an, dass die beiden Leichen hier im Wald liegen (09.08.2019) © Thomas Irlbeck

Zeugenaufruf der Polizei

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle.

Zeugenaufruf:
Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium München

Pkw der Vermissten
Pkw der Vermissten, ein Hyundai i30
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, ein VW Tiguan
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, weitere Ansicht

Mögliches Motiv des Ehemanns (Update 20.08.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf einen Bericht in der „Bild“ beruft, gibt es ein mögliches Motiv des Ehemanns. So sei Maria Gertsuski finanziell gut gestellt gewesen, daher könnte das Motiv hier Habgier lauten. Ferner wird berichtet, dass auch in der Wohnung Blutspuren entdeckt worden seien. Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden.

Suche nach Leichen soll in Kürze fortgesetzt werden (Update 21.08.2019)

Der Focus spekuliert unter Berufung auf eine enge Freundin der Familie, es soll eine Trennung des Ehepaars im Raum gestanden haben, was ein mögliches Motiv des Tatverdächtigen gewesen sein könnte. Ferner berichtet das Blatt, dass die Suche nach den Leichen in Kürze fortgesetzt werden soll. Weitere Angaben dazu gibt es nicht.

Kein wirklich neuer Stand – aber ein Zeitungsbericht (Update 18.09.2019)

In der tz erzählen zwei Freundinnen von Maria über ihren Schmerz. Im Bericht heißt es auch, Roman H. habe die Freundinnen einen Tag nach dem Verschwinden von Maria angerufen und sie gefragt, ob sie wüssten, wo Maria sei.

Rätsel um Marias Profilbild (Update 19.09.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf die „Bild“ bezieht, wurden kürzlich die Messengerdienste WhatsApp und Viber der beiden Frauen reaktiviert. Marias Profilbild ist seit dem 14. August verschwunden, der Grund hierfür ist unbekannt. Wie die Bild (der Artikel ist per Bezahlschranke abgesichert) weiter schreibt, haben die Ermittler offenbar die SIM-Karten von Mutter und Tochter klonen lassen . Hierfür ist ein richterlicher Beschluss notwendig. Auf diese Weise können Nachrichten, die nach dem Ausschalten des Handys nicht mehr zugestellt werden konnten, in besonderen Fällen doch noch zugestellt und sichtbar gemacht werden.

„Verlängerung der Ständlerstraße“ (Update 26.06.2019)

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Verlängerung Ständlerstraße
Bild 1: Baustelle mit dem Heizwerk Perlach im Hintergrund (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Die Schlagzeile wurde absichtlich so gewählt, denn es handelt(e) sich um eine bekannte politische Parole. Sie wurde in Anführungszeichen gesetzt, weil sie inzwischen falsch verstanden werden könnte. Die einen (wohl die Mehrheit) sahen in diesem uralten Plan eine Schreckensvision in Gestalt einer Zerstörung des Truderinger Waldes und auch eine Zunahme des Verkehrslärms, da beim Übergang in die Autobahn die Verkehrsteilnehmer wohl schon irgendwo ab der Heinrich-Wieland-Straße Richtung Ost so richtig aufs Gas drücken würden, auch wenn man bis zum Karl-Marx-Ring bei maximal 60 km/h bleiben würde.

Andere sahen (manche sehen immer noch) eine äußerst sinnvolle Entlastung der Verkehrsströme Richtung Ost. Wer von Neuperlach zum Autobahnring (A99) will, müsste nicht durch Trudering oder Putzbrunn fahren. Auch eine Bürgerinitiative kämpfte für die Verlängerung und drückte Autofahrern Flyer in die Hand, um sie zu überzeugen.

Aber die Verlängerung der Ständlerstraße als Autobahn ist Geschichte, verlängert wird die Ständlerstraße dennoch. Aber nur zur Erschließung des neuen Neuperlacher Quartiers, des Alexisquartier (früher als Neubaugebiet Piederstorfer bekannt, dem Namen des ehemaligen Kieswerks).

Verlängerung kann missverstanden werden, denn die „Verlängerung“ wird als reiner Zubringer in Form einer Wohnstraße (wohl Tempo 30 km/h) erfolgen. Die Straße wird vor dem Alexisweg enden und nicht in den Wald hineingeführt.

Eine Visualisierung, wie das einmal aussehen wird, findet sich hier auf muenchen.de. Diese 3D-Map zeigt auch die beiden geplanten 52m-Hochhäuser. Quelle des Artikels: „Friedrich-Creuzer-Straße“ auf muenchen.de

Auch ist es sehr wahrscheinlich, dass das neue Straßenstück einen anderen Namen als Ständlerstraße tragen wird, schon einmal wegen der Hausnummernlücke, die entstehen würde. Die höchste Hausnummer der Ständlerstraße ist wohl momentan 85. Das zugehörige Haus im Stadtteil „Balanstraße West“, ein namentlich wenig bekanntes Quartier in Ramersdorf. (Andere, auch nicht wirklich bekannte Namen sind Ramersdorf Süd und Nußdorf.)

Würde die „verlängerte“ Ständlerstraße also weiter so heißen, dann trüge das nächste Haus irgendwo viele Kilometer weiter östlich hinter dem Karl-Marx-Ring die nächste Hausnummer 86. Das Auffinden von Orten, speziell die Zustellung von Sendungen, würde das nicht gerade erleichtern.

Warum gerade jetzt ein Bericht zur „Verlängerung der Ständlerstraße“? Ganz einfach: Derzeit finden symolträchtige Arbeiten am Ende der Ständlerstraße auf Höhe des Karl-Marx-Rings statt. Ein im Weg stehendes Wasserrohr war bereits Ende 2018 tiefergelegt worden. Nun aber wird der Durchstich vorbereitet und die Einmündung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring wird so langsam zur Kreuzung. Bereits im Februar war ein Behelfsweg für Fußgänger und Radfahrer angelegt worden, die dann wohl zwischen den Zäunen auf dem Hügel oben passieren können, während unten an der Einmündung bereits mit dem ersten Teil des Durchstichs begonnen wird (siehe auch Bild 5). Die Alternative wäre, den östlichen Rad- und Fußweg an der Ständlerstraße zu unterbrechen und die Radfahrer und Fußgänger auf der anderen Straßenseite zu führen, was man aber offenbar vermeiden will.

Der Straßenablauf (Gully) in der Baustelle (Bild 1 in der Mitte und Bild 3) deutet bereits an, auf welchem Niveau bzw. mit welcher Schräge die neue Straße gebaut wird. Ein Höhenunterschied muss auf jeden Fall überwunden werden, aber er muss sanfter erfolgen. Der derzeitige Hügel – zwischen Graf-Zentrum und Heizwerk Perlach – ist viel zu steil.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 2: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 3: Straßenablauf (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 4: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 5: Voraussichtlicher Behehelfsweg für  Fußgänger und Radfahrer als Ausführung mit drei Zäunen. Der niedrigere Zaun dient dazu, ein Stolpern über die Streben des straßenseitigen Zauns zu verhindern (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Hier noch ein Bild aus dem Archiv, das aus der Vogelperspektive die zukünftige Kreuzung zeigt:

Neuperlach Nordost
Bild 6 (12.07.2018) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto – ebenfalls aus dem Archiv – lässt abschätzen, wie hoch das zu überwindende Plateau am Ende der Ständlerstraße ist. Das Bild zeigt, dass die Höhe etwa dem eines MVG-Busses entspricht. Der misst in der Höhe 3,08 Meter. Natürlich gibt es leichtere perspektivische Fehler und ein paar andere Faktoren, aber dennoch scheint eine Angabe 3 bis 4 Meter (vielleicht sogar eher 3 Meter) realistisch.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 7: Hier geht es demnächst geradeaus weiter (18.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 02.05.2019 – Abendbilder

Hier noch aktuelle Fotos von der zukünftigen Kreuzung, bei der die Ständlerstraße besser sichtbar ist.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 8: In Sichtrichtung entsteht derzeit das neue Quartier (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 9 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 10 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2019 – Ein wichtiger Abwasserkanal muss umgeleitet werden

Oft kann man nicht einfach einen Durchstich machen, denn im Untergrund kann etwas Wichtiges im Weg sein. Wir haben gesehen, dass am Ende der Ständlerstraße bereits Rohre vorhanden sind, die auch mal im Weg sein können. Es wurde bereits im Herbst 2018 ein Wasserrohr ausgebaggert und verlegt.

Konkret befindet sich noch etwas Weiteres im Untergrund, das der Straße in die Quere kommen würde. Es ist ein wichtiger Abwasserkanal aus Beton. Hier ist das Besondere, dass die Verlegung im laufenden Betrieb erfolgen muss. Dazu wird der Kanal an beiden Seiten (einmal vor dem Parkplatz Stemplingeranger und einmal vor dem Heizwerk Perlach) aufgeschnitten. Damit man dann in Ruhe die Umleitung aus Beton bauen kann (diese wird wie ein „U“ gelegt – und weiter Richtung Wald bis zu einer Stelle „ausschlagen“, an der die relativ steil ansteigende Fahrbahn wieder auf normalem Höhenniveau ist, sodass der Kanal dann dort unter der Fahrbahn verlaufen kann – auf der Höhe des alten Kanals – und nicht mehr im Weg ist), werden die Enden mit einem sogenannten „Bypass“ verbunden (Bild 16 weiter unten). Das ist ein vorübergehendes Metallrohr, durch das dann die braune Brühe fließen kann. So einen Bypass braucht man logischerweise an beiden Stellen. Wenn der neue Betonkanal fertig ist, kann er angeschlossen werden. Die Bypass-Rohre können dann entfernt werden, bleiben also im Unterschied zu einem kardiologischen Bypass nicht dauerhaft am/im Herzen.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 11 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 12 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 23.05.2019

An der Baustelle wurden Hundehütten angeliefert. Nein, kleiner Scherz, das sind natürlich keine Behausungen für unsere geliebten Vierbeiner, sondern Betongussformen für den erwähnten Abwasserkanal. Ihre Form ist wohl ziemlich ungewöhnlich.

In einer bereits verlegtem Umleitung (Bypass) in Gestalt eines Metallrohrs fließt bereits das braune Abwasser (Bild 16).

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 13 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 14 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 15 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 16: Alter Abwasserkanal aus Beton (jetzt trockengelegt) und neu verlegtes, temporäres  Metallrohr (Bypass) (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07.06.2019

Der neue Abwasserkanal, der als Umleitung fungieren wird, macht große Fortschritte. Auf der Seite des Heizwerk Perlach ist in Sachen Bypass übriegns noch nichts geschehen.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 17 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 18 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 19 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 20 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 21 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 22 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 18.06.2019

Links ist der Bypass zu sehen. In der Mitte in Schlangenform nach hinten der neue Abwasserkanal, der noch nicht in Betrieb ist. Dieser wird der kommenden Fahrbahn nicht mehr im Weg sein, da die Steigung der Fahrbahn dort beendet ist und diese etwa normales Höhenniveau erreicht hat. Bald werden auf der gegenüberliegenden Seite (näher am Heizwerk Perlach) die Arbeiten spiegelsymmetrisch wiederholt.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 23 (18.06.2019) © Thomas Irlbeck

Erste Vorbereitungen hierfür laufen bereits:

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 24 (18.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 26.06.2019

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 25 (26.06.2019) © Thomas Irlbeck

„Funk Uhr“ und Funkmast

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Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Bis zum 18.10.1980 fuhr unsere Tram hier vorbei, dann wurde sie stillgelegt. Wir sind hier in der Hechtseestraße in Ramersdorf, das Michaelibad und Neuperlach sind schon ganz nah. In diesem Schreibwarenladen wird man Fernsehzeitschriften wie die „Funk Uhr“ bekommen. Dazu passt, der Handy-Funkmast ist vermutlich höher als das ganze Haus.

Infos zur historischen Neuperlacher Tram: Hier klicken!

Ein weiterer Funkmast: Unser Telekom-Funkmast in Neuperlach Mitte

Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Ramersdorf: Grenzen überwinden

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Ramersdorf: Kunst in unserem Stadtbezirk. Die 12 Meter hohe Skulptur „Auf Geht’s“ der Künstlergruppe „Inges Idee“ überwindet spielend Grenzen. Zu sehen an der Grund- und Mittelschule an der Kirchseeoner Straße (die Schule selbst hat die Adresse an der Querstraße Führichstraße). Die Tram 24 fuhr unmittelbar hier vorbei.

Auf Geht's
Bild 1 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 2 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 3 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 4 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck
Auf Geht's
Bild 5 (27.07.2018) © Thomas Irlbeck

 

Radltour „Für Daheimgebliebene – Was gibt’s Neues im Viertel?“ (Pressemeldung)

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Ramersdorf-Perlach wächst und wandelt sich. Wie jedes Jahr führt unsere Tour zu neu geplanten Bauvorhaben, Baustellen und Neubaugebieten. Alteingesessene entdecken mit uns manches neu. Neu hier lebende Familien können bei der Tour Kontakte knüpfen und ihr Viertel entdecken.

„Wir wären nicht dir Grünen, wenn wir unsere gesellige Tour nicht mit Fragen zu sauberer Luft im Viertel und neuen Lösungen für Verkehr und Infrastruktur verbinden würden! Eine gute Gelegenheit, sich auszutauschen und zu verwurzeln. – Ich persönlich will bei der Tour hören, was die Leute hier direkt vor Ort bewegt. Input, den ich gerne mit in den Landtag nehme im Herbst“, meint Susanne Kurz, Kandidatin für den Bayerischen Landtag.

Mit im Sattel sitzt die „Radl-Tour-Expertin“ Gunda Wolf-Tinapp, Beisitzerin im BA-Vorstand des Bezirksausschuss Ramersdorf-Perlach und Vorsitzende des Unterausschuss Mobilität und Umwelt. Wolff-Tinapp bietet die beliebte Radltour „Für Daheimgebliebene“ seit vielen Jahren an: „Es radeln immer wieder neue Leute mit. Aber auch die Alteingesessenen staunen jedes Jahr, was es alles Neues gibt und was geplant ist. Man kommt ja im Alltag nicht auf jede BA-Sitzung, wenn man nicht gerade Mitglied ist. Bei unserer Tour kriegt man dann doch noch alles mit. Die Tour leistet so auch viel für den Zusammenhalt im Viertel und die Identifikation der Einwohnerschaft mit Neuem hier bei uns“, erläutert Wolff-Tinapp.

Los geht’s am Samstag, den 4. August, um 14:00 am Schindlerplatz, U/S-Bahn Neuperlach Süd. Unser Ziel ist der Alte Wirt in Ramersdorf, wo Neugierige, die nicht mitradeln, gegen 17:00 zu uns stoßen und die Kandidatin Susanne Kurz kennenlernen können.

Weitere Infos unter sanne.kurz@gruene-muenchen.de oder sanne2018.de.

Ramersdorf: Am Eck vor unserem Wienerwald entsteht ein Aparthotel (Update 20.09.2018)

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Aparthotel Anzinger Straße
Bild 1 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Diese charakteristische Stelle kennt ein Neuperlacher. Hier in Ramersdorf bog in den Anfangstagen unseres Stadtteils die Tram auf der Rosenheimer Straße nach links in die Anzinger Straße ab, um gen Michaelibad und ab 1970 weiter bis nach Neuperlach Nord zu fahren. Mach Eröffnung der Umleitungsstrecke 1973 fuhr die Tram hier geradeaus zur Haltestelle Ramersodorf (Kirchseeoner Straße; vor der Kirche St. Maria Ramersdorf) und dann weiter über die Hechtseestraße nach Neuperlach.

Doch auch heute noch ist die Stelle prägend, denn sie liegt prominent am Eck. Immer noch biegt man als Autofahrer oder Radler hier typischerweise ab, um Richtung Neuperlach zu gelangen, wenngleich es für Autofahrer auch noch andere Routen gibt (etwa über die Ständlerstraße).

An diesem Eck ist ein idyllischer Wienerwald (in einem 5-Geschosser; das Haus ist wie ein „L“ ausgeführt, das Erdgeschoss mit dem Wienerwald entsprechend ausladender als der Rest) mit Biergarten (Bild 3), der bislang von einem zweigeschossigen Matratzenladen Concord markiert wurde (siehe Darstellung weiter unten). Doch der Matratzenladen ist Geschichte, er wurde abgerissen.

Ein nun höherer Bau mit 7 Geschossen verdeckt nun eine der Seiten des Wienerwald-Hauses. Hier baut die Corestate Capital Group ein Aparthotel der Marke Up Apartments. Laut Anbieterbeschreibung werden Geschäftsreisende angesprochen, wobei auch ein paar Anglizismen bemüht werden, die aber trotz begrifflicher Nähe nichts mit einem Smartphone-Upgrade zu tun haben. Zitat:

Wir verbinden modernes Design mit Service und bieten den Luxus eines Lifestyle-Upgrades, damit die Dauer der Abwesenheit von  Zuhause mehr als entschädigt wird.

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 2 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck
Aparthotel Anzinger Straße
Bild 3 (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Größere Ansicht

Update 20.09.2018

Das Gerüst wurde abgenommen.

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 4 (20.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das nächste Bild zeigt, hier liegen noch die Schienen unserer Trambahn nach Neuperlach!

Aparthotel Anzinger Straße
Bild 5: Hier liegen noch die Trambahnschienen. Der Blick ist Richtung stadtauswärts (20.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das alte Hackschnitzel-Heizkraftwerk in Ramersdorf (Das historische Haus, Folge 26) (Update 24.02.2019)

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Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 1 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Gebäude steht in Ramersdorf an der Rosenheimer Straße 192, Ecke Wa­­gen­­eggerstraße. Das Gebäude wirkt ein wenig wie eine Mischung aus Kirche (Spitzdach mit Turm, schmale hohe Fenster), Feuerwehrhaus (Ausfahrtstore) und Heizkraftwerk (Kamin). Das letzte Stichwort ist richtig, tatsächlich war das Gebäude früher ein Hackschnitzel-Heizkraftwerk. 2005 bis 2006 wurde es umgebaut und fungierte dann als „Technische Werkstätten“ der Münchner Wohnungsbaugesellschaft Gewofag. Informationen zum Umbau und auch Innenansichten findet man hier: Umbau Heizkraftwerk Rosenheimer Straße 192 in Technische Werkstätten 

Die Technischen Werkstätten zogen ein paar Jahre später dann an Otto-Hahn-Ring in Neuperlach um. Das Gewofag-Gebäude wurde daraufhin zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt, die schließlich bis Ende 2017 dann an die Neuperlacher Nailastraße (mit der berühmten Neuperlacher Mauer!) umgezogen sind.

Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 2 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Bereits 2013 wurden Pläne bekannt, dass das FestSpielHaus an der Quiddestraße im alten Hackschnitzel-Heizkraftwerk eine neue Heimat finden könnte. Derzeit ist man in einem ehemaligen Supermarkt-Container untergebracht (das war Neuperlachs erster Supermarkt!), der im Herbst 2018 abgerissen werden soll. Dank des großen Veranstaltungsraums für rund 120 Besucher würde sich das FestSpielHaus verbessern, der Raum ist größer und höher als der jetzige Spielraum.

Zur tatsächlichen weiteren Nutzung des Gebäudes ist nicht mehr bekannt, die Gewofag hatte damals nach dem Umzug nach Neuperlach das Haus zur soziokulturellen Nutzung freigegeben, sodass es wohl unabhängig davon, ob das FestSpielHaus den Zuschlag bekommt, auf eine soziale oder kulturelle Verwendung hinauslaufen dürfte.

Widersprüchliche Informationen zum Denkmalschutz

Laut mehreren Zeitungsartikeln hat das Haus eine denkmalgeschützte Fassade. Im aktuellen Bayerischen Denkmal-Atlas wird es allerdings nicht gelistet, auch in der Wikipedia findet sich unter der Liste der Baudenkmäler in Ramersdorf kein entsprechender Eintrag.

Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 3 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck
Hackschnitzel-Heizkraftwerk Ramersdorf
Bild 4 (13.07.2018) © Thomas Irlbeck

Quellen

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Nachtrag

Wer noch mehr über das Haus weiß (z.B. Architekt, Baujahr) oder historisches Fotomaterial hat, kann sich gerne an mich wenden.

Update 23.08.2018

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, soll nun tatsächlich das FestSpielHaus im alten Hackschnitzel-Heizkraftwerk unterkommen. Zunächst aber muss das Gebäude noch umgebaut werden.

Update 24.02.2019

Es bleibt beim Hackschnitzel-Heizkraftwerk als neuer Standort für das FestSpielHaus. Der Umzug verzögert sich, noch steht das alte FestSpielHaus.

Urban-Gardening-Radltour (Pressemeldung)

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Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Urbane Gärten sind öffentlicher Raum, soziales Projekt, integrative Kraft, heilender Ort, Lernstatt, Ernährungssicherung, politisches Statement, Aufbegehren gegen Agrarindustrie, antikapitalistisches Spielfeld und noch viel mehr. Sie bereichern so auf Dauer oder in Zwischennutzung den städtischen Raum, um Mensch, Natur, Tier und Pflanze ein Stückchen Stadtraum zurückzugeben.

Bei den Dreharbeiten zu „Eine andere Welt ist pflanzbar“ lernte Susanne Kurz Ella von der Haide kennen. Die Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Künstlerin, Filmemacherin und Gartenaktivistin von der Haide drehte den 5. Teil der Serie, für den sie Kurz als Kamerafrau und Filmemacherin gewinnen konnte. „Urbane Gärten in Deutschland“ hieß es damals; ein Jahr lang zog die begeistere Krautgärtnerin Kurz mit durch die urbanen Oasen des Landes:

„Die Gärtnerinnen und Gärtner können ihre eigene Umwelt und die Stadtlandschaft selber gestalten, dadurch verändert sich ihr Bezug zur Stadt und ihre Handlungsfähigkeit. Aber auch darüber hinaus gestalten urbane Gemeinschaftsgärten die Gesellschaft, es werden alternative Ökonomien erprobt und der Umgang mit Gemeingütern oder Commons geübt. Ganz konkret verändert jede neue Pflanze die Stadt“, sagt von der Haide über ihre Erfahrungen, die sie in Gärten weltweit gesammelt hat.

Kurz fügt hinzu: „Neben Salat und Co. bringen Gärten durch bürgerschaftliches, informelles und ehrenamtliches Engagement als Gegenpol zu fehlenden politischen Visionen der Regierenden ganz konkrete Hilfe auf Gebieten wie Ernährungssicherheit und Vereinzelung in Zeiten vermeintlicher ökonomischer Unsicherheiten, wettbewerbsorientierter statt gemeinwohlorientierter staatlicher Planung und dem Verlust öffentlichen Raums. Unsere Städte bleiben so attraktiv und lebenswert.“

Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Die Vielfalt, die die beiden auf ihrer Filmreise kennenlernten, wollen sie nun auch hier in München allen Interessierten vorstellen: Bewohnergärten, interkulturelle Gärten, Krautgärten, Skulpturengärten, pädagogische Gärten.

Was gilt es dabei zu beachten? Welche Hindernisse und Chancen gibt es? Wie ist das mit der Zwischennutzung? Wie wirken sich die Gärten langfristig auf die Menschen aus?

Diese Fragen erforschen von der Haide und Kurz auf der Radltour.

„Vor allem aber geht es um, na klar: Wer macht den besten Kompost, was braucht es dazu, wie werden Kürbis und Tomate noch leckerer, Kartoffeln dicker, wie kann ich Wasserverbrauch minimieren, was wächst gut im Münchner Stadtklima, warum sind Bienen wichtig und wie machen es die anderen eigentlich?“, betont die begeisterte Krautgärtnerin und Kandidatin für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz zu der Infoveranstaltung.

Vom Treffpunkt vor dem pep geht es um 14:00 los zu ZAK, Skulpturengarten, Quidde Wildwuchs, Krautgarten Ramersdorf und ins rosen_heim. Ziel ist gegen 16:30 die Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf. Vor Ort stehen jeweils Aktive der Projekte für Fragen bereit.

Wer mag, kann hernach auf dem Freigelände der Farm noch picknicken und sich austauschen. Das Gelände schließt um 18:00.Eckdaten der Infoveranstaltung

Treffpunkt: Samstag, den 30. Juni 2018, 14:00 vor dem pep

Ziel: Kinder und Jugendfarm Ramersdorf, Ankunft ca. 16:30

Personen:

  • Ella von der Haide, Dipl.- Ing. Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Garten-Aktivistin, Filmemacherin, Künstlerin/
  • Susanne Kurz, Filmemacherin, urbane Gärtnerin, Kandidatin für den Bayerischen Landtag

Inklusion: Gerne kannst Du am Ziel zu uns dazu stoßen!

Für Rückfragen: sanne.kurz@gruene-muenchen.de

Die Maikäfersiedlung wird immer kleiner (Update 17.06.2018)

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Die Maikäfersiedlung, in der Nähe des Michaelibad gelegen, wird immer kleiner. Immer mehr der veralteten Gebäude, die von 1936 bis 1939 erbaut wurden, werden abgerissen. Werfen wir einen Blick auf die Baustelle, auf der Neues entsteht, aber auch auf noch bewohnte Häuser.

Maikäfersiedlung
Bild 1: Maikäfersiedlung am Eck Bad Schachener Straße/Krumbadstraße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 2 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 3 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Hier werden 91 Wohnungen mit GWG-Hausverwaltung und Arztpraxis gebaut:

Maikäfersiedlung
Bild 4: Baustelle am Eck Bad Schachener Straße/Echardinger Straße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 5 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 6 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Update 16.06.2018

Maikäfersiedlung
Bild 7: Immer noch eine charmante Siedlung, und es ist noch viel übrig (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 8 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 9 : Die neuen Häuser (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 10 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 11 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 12 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 13 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 14 (16.06.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.06.2018 – Nicht immer korrekte Begriffsverwendung „Maikäfersiedlung“

Wie mir ein Leser mitteilte, wurde der südliche Teil der Siedlung, also südlich der Bad-Schachener-Straße – und damit die Häuser, die hier zu sehen sind, ursprünglich nicht als Maikäfersiedlung bezeichnet, sondern als „Siedlung an der Haldenseestraße“. Diese Häuser, die bereits zu Ramersdorf gehören,  sind auch etwas später entstanden – in den 1940er-Jahren. Erst offenbar viel später hat man es dann nicht mehr so genau genommen und beide Siedlungen sind begrifflich teilweise verschmolzen. Das mag auch daran liegen, dass die Siedlungen nebeneinanderliegen und auch zumindest der Häuser unmittelbar an der Bad-Schachener-Straße auf beiden Seiten den gleichen Architekturstil haben (inzwischen eher hatten).

Auch die Lokalpresse schrieb zumindest in den letzten Jahren meist Maikäfersiedlung auch für den südlichen Teil. Das Gleiche gilt für Neubauplanungen aus der jüngeren Vergangenheit. In den Karten wird das gesamte Areal mit beiden Siedlungen meist als Maikäfersiedlung bezeichnet. Die Bayerische Staatszeitung hat es dagegen in einem Artikel von 2017 korrekt notiert.

 

Ganztagsexkursion durch die äußeren Stadtteile

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München außenrum
Ganztagsexkursion durch die äußeren Stadtteile

Veranstaltungshinweis für eine Exkursionen durch die äußeren Münchner Stadtteile. Neuperlach soll bei dieser Exkursion auch Zwischenstation werden!

Münchens Innenstadt ist geradezu weltbekannt, aber wie sieht es mit den seit dem 20. Jahrhundert entstandenen äußeren Stadtteilen aus? Beispielsweise mit dem Olympischen Dorf, der Villenkolonie Gern, der Parkstadt Schwabing, der Kieferngartensiedlung, der Messestadt Riem oder der früheren NS-Mustersiedlung Ramersdorf? Auf einer ganztägigen Exkursion mit dem Geographen Dr. Johannes Hofmeister können Sie die jüngeren Stadtteile Münchens kennenlernen und etwas über deren Entstehung und deren Besonderheiten erfahren.

Die Exkursion findet am Sonntag, den 13. August 2017, statt und beginnt um 9:00 Uhr, Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle an der Münchener Freiheit, Ende gegen 18:00 Uhr.

Um rechtzeitige Anmeldung per E-Mail wird gebeten, weitere Informationen unter:

https://youtu.be/dgLRdS8CMNE

http://www.muenchen-exkursion.de

Die Teilnahme ist gratis!

Poseidon am Karl-Preis-Platz (Das historische Haus, Folge 7)

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Restaurant Poseidon, Karl-Preis-Platz
Bild 1 (05.10.2015) © Thomas Irlbeck

Weil es so schön ist, gleich noch ein Haus. Wir befinden uns am Karl-Preis-Platz in Ramersorf, an der Kreuzung Rosenheimer Straße/Claudius-Keller-Straße/Melusinenstraße. Auch wenn das Gebäude keine außergewöhnliche Form hat, wirkt es sehr elegant. Im Erdgeschoss ist das griechische Lokal Poseidon untergebracht. Vor dem Lokal befindet sich heute die U-Bahn- und Bushaltestelle „Karl-Preis-Platz“. Früher hielt hier ab 1973 die Tram 24 nach Neuperlach. Die Tram nach Ramersdorf war bereits 1926 eröffnet worden, damals als Linie 31. Was viele nicht wissen: Die Haltestelle hieß bis zur Eröffnung der U-Bahn 1980 „Claudius-Keller-Straße“.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Restaurant Poseidon, Karl-Preis-Platz
Bild 2 (05.10.2015) © Thomas Irlbeck

Zum goldenen Ross (Das historische Haus, Folge 5)

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Aus der unregelmäßigen Reihe „Das historische Haus“. Das Haus mit Staffelgiebel steht in unserem Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach, genauer im Stadtteil Ramersdorf – in der Rosenheimer Straße, Ecke Wollanistraße. Im Parterre des Hauses befindet sich  die Gaststätte „Zum goldenen Ross“.

Viele der teilweise sehr stilvollen Häuser verschwinden leider im Laufe der Zeit, zumindest wenn der Denkmalschutz fehlt. Daher ist es nie falsch, die schönsten Häuser abzulichten, bevor es eines Tages zu spät sein könnte. Bei diesem Prachtbau besteht aber wohl keine Gefahr. Laut Bayerischem Denkmal-Atlas wurden die von 1907 bis 1926 errichteten Wohnanlagen, die bis zum Loehleplatz und noch etwas weiter reichen, inzwischen für den Denkmalschutz nachqualifiziert (Angabe ohne Gewähr).

Zum Goldenen Ross, Ramersdorf
Haus mit Gaststätte „Zum goldenen Ross“, Ramersdorf (26.08.2015) © Thomas Irlbeck

Im Vordergrund sieht man noch bei genauem Blick die Schienen der ehemaligen Trambahnstrecke Ostbahnhof – Ramersdorf – Neuperlach mit der charakteristischen Stuttgarter Schwelle, also der plastischen Trennlinie zwischen der kombinierten Bus-/Trambahnfahrspur und der normalen Fahrbahn für den Individualverkehr.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“