Ankündigung: „Stadtrad“ eröffnet am pep

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Stadtrad-Logo
„Stadtrad“ kommt nach Neuperlach

Radlgeschäfte (Kauf, Reparatur) sind sehr rar in unserer Hood – bzw. so gut wie nicht vorhanden. Das wird sich bald ändern! Vor dem pep (oder hinter dem pep, je nach Perspektive) eröffnet „Stadtrad“ – und zwar in den Räumen der ehemaligen Kernspintomographie (Carles-de-Gaulle-Straße 2-2a; neben dem Café Ratschiller’s). Die Eröffnung ist für Mitte November geplant und wird hier noch genauer bekanntgegeben.

Café Ratschiller's
Im linken Teil des Gebäudes entstehen die Räume von „Stadtrad“. Rechts das Café Ratschiller’s (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Das Angebot für Reparaturen liest sich gut:

Wir machen Ihr Fahrrad fit! Wir bieten einen unkomplizierten und schnellen Service für alle Fahrradmarken ohne Termin (!) an. Ihr Fahrrad, egal ob es ein alter Drahtesel, ein E-Bike oder ein High-End-Mountain Bike ist, bei uns ist es in guten Händen. Wir arbeiten zu jeder Jahreszeit ohne Termin. Das bedeutet einfach vorbei kommen und Ihr Radl ist in der Regel innerhalb von 24 Stunden abholbereit.

Natürlich kann man auch Räder kaufen. Diese und weitere Leistungen sind auf der Website www.stadtrad089.de beschrieben.

„Die Kunst, nicht gesehen zu werden“

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Öffnungszeiten Radl-Werkstatt
Am Sonntag radelt der Chef selbst (01.08.2011) © Thomas Irlbeck

Bei der Reparatur von Fahrrädern habe ich zwei linke Hände. Einige Sachen kann ich machen, andere scheitern grandios. Leider fallen immer die Geschichten an, die ich nicht kann. Und noch „leiderer“ gibt es in Neuperlach und in meiner Umgebung keine Fahrradgeschäfte mehr. Und Fahrradgeschäfte, die Fremdräder reparieren, sind noch seltener, so selten, dass ich die natürlichen Zahlen inklusive der Null bemühen muss. Bislang hatte ich nur einen Fahrradhändler in Waldtrudering, der sich meiner unrunden Räder annahm, aber leider schon vor Urzeiten aufgab. Was tun? Da ist guter Rad teuer. Kommt Zeit, kommt Rad? Eher nicht. Telefonbuch und Internet konnten mir keinen wertvollen Rad geben. Ich war schon kurz davor, am Rad zu drehen.

Doch wie es der Zufall wollte, wenn es denn einer war und wenn es denn überhaupt Zufälle gibt, fuhr ich vor einiger Zeit mit dem Rad einen Umweg. Dort, wo ich nie vorbeikomme, erblickte ich auf einmal eine Radl-Werkstatt. Hmm, diese ist kaum mehr als einen Steinwurf von meinem Wohnhaus entfernt und ich wusste nichts von ihr.

Heute habe ich das erste Rad hingebracht. Auf meinen Hinweis hin, dass die Werkstatt sehr schlecht zu finden sei, gab mit der Inhaber die überraschende Antwort, dass dies Absicht sei, er habe sich bewusst in einer Nebenstraße versteckt. Er wolle auch seine Freizeit haben und nicht Tag und Nacht schuften. Bei Monty Python war es „Die Kunst, nicht gesehen zu werden“. Ob die Aussage jetzt fürchterlich ernst, leicht oder ganz ironisch gemeint war, bleibt offen. Aber ich werde die Bitte erhören und Ort und Name der verborgenen Werkstatt nicht verraten. Raden Sie mal, wo die Werkstatt liegt.