Spechtakulär

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Spechtloch
Spechtloch (04.08.2016). Foto: J. W.

Spechtloch, gesehen in einer Wohnanlage in Neuperlach Nord.

Spechtloch
Vergrößerung. Foto: J. W.

Wir erinnern uns auch an diesen Zeitgenossen von 2012, der auch Wärmedämmungen so gern mag, dass er sie zerstört.

Specht
Mach mal auf, es klopft!  (25.02.2012). Foto: J. W.

Original und Fälschung

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Specht
Das Original (Archivbild) © Thomas Irlbeck
Specht
Fälschung (25.02.2012). Foto: J. W.

Reihenfolge Original/Fälschung: ähnlich.

„Nicht schlecht, Herr Specht“, sagt man da gerne, aber wahrscheinlich nur, weil es sich so eminent gut reimt. Der Ausdruck Specht ist ein altes deutsches bzw. nordisches Wort. Im Schwedischen mundartlich ist der Hackspecht ein hackspik. Wahrscheinlich sind die germanischen Wörter mit lat. picus (Specht)  und lat. pic (Elster) verwandt. Im Englischen heißt der Specht woodpecker, im zweiten Teil pecker lässt sich wiederum die Lateinische Abstammung picus erkennen.

Leider wissen Spechte nichts über Wärmedämmungen, die auf der Fassade angebracht sind. Sie vermuten sogar Insekten hinter den Hohlräumen. Das gibt Lärm und Löcher.

Update

Inzwischen teilte mir J. W. mit, dass er das Originalfoto gar nicht kenne. Dieses wurde auch nie auf Neuperlach.org veröffentlicht. Dennoch gelang ihm eine erstaunliche Fälschung – man achte auf die ähnliche Fassadenfarbe (es sind unterschiedliche Gebäude) und die Eckposition. Da war also nichts abgesprochen.