Uns blüht der Frühling!

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Gesehen in der Nähe unseres Spielhauses (Maulwurfshausen):

Nähe Spielhaus
Bild 1 (29.03.2019) © Thomas Irlbeck

Gesehen an der Ergo-Versicherung (Nähe pep:

Frühling Ergo-Versicherung
Bild 2 (30.03.2019) © Thomas Irlbeck
Frühling Ergo-Versicherung
Bild 3 (30.03.2019) © Thomas Irlbeck

Auch unseren Nachbarn, den Truderingern, blüht etwas. Gesehen an der Feldbergstraße, Ecke Wabula:

Feldbergstraße/Ecke Wabula
Bild 4 (31.03.2019) © Thomas Irlbeck
Feldbergstraße
Bild 5 (31.03.2019) © Thomas Irlbeck

4 Spuren – Tempo 30 km/h (Update 31.08.2018)

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Tempo 30 km/h Schulzentrum Nord
Bild 1: Tempolimit auf der Quiddestraße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung

Straßen mit vier oder mehr Fahrspuren und breitem, begrüntem Mittelstreifen sind generell kein Hinderungsgrund für Tempo 30 km/h mehr. Vor unserem Schulzentrum Nord an der Quiddestraße ist nun Tempo 30 km/h angesagt, zumindest Mo bis Fr von 7 bis 18 Uhr – auch übrigens in den Schulferien. Nur an gesetzlichen Feiertagen darf schneller gefahren werden.

Das Tempolimit gilt auf allen Fahrspuren in beiden Richtungen zwischen beiden Kreuzungen (also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße). Auf der Albert-Schweitzer-Straße ist auf Höhe von Maulwurfshausen (Spielhaus) ebenso ein solches Tempolimit zu finden, hier aber nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Last, but not least, wurden auch auf der Heinrich-Wieland-Straße Tempo-30-Schilder aufgestellt, hier auch nur auf den Fahrspuren Richtung pep. Das Tempolimit erstreckt sich auf den gesamten Abschnitt zwischen den Kreuzungen, also zwischen Albert-Schweitzer-Straße und Karl-Marx-Ring.

Ganz konsequent erscheint mir das nicht, denn auch auf der Albert-Schweitzer-Straße Richtung auf der Straßenseite gegenüber Maulwurfshausen findet sich ein durchaus frequentierter Zugang zum Schulzentrum Nord, aber hier darf weiter 50 km/h gefahren werden.

Sinn und Akzeptanz des Tempolimits

Natürlich geht die Sicherheit von Schülern vor, es gibt nichts Kostbareres als die körperliche Unversehrtheit. Die Frage ist aber, wie viel Akzeptanz eine Tempo-30-Regelung auf so breiten Straßen mit vier Fahrspuren und begrüntem Mittelstreifen hat. Zum Schutz von Fußgängern gibt es in Neuperlach unzählige Brücken, die ein gefahrloses Überqueren erlauben. Alleine das Schulzentrum Nord ist mit zwei Brücken versehen (eine der Brücken ist in Bild 2 zu sehen). Leider werden die Brücken oft nicht benutzt, da sie Umwege bedeuten.

Eine relativ neue gesetzliche Möglichkeit aus dem November 2017 erlaubt die Einrichtung von Tempo-30-Zonen vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Spitälern und Spielplätzen selbst dann, wenn es sich um sehr breite, gut ausgebaute Straßen handelt.

Sollten diese Möglichkeiten voll ausgeschöpft werden, könnten große Teile Neuperlachs zur Tempo-30-Zone werden. Am Karl-Marx-Ring etwa finden sich auf Höhe einer lang gezogenen Kurve die Grundschule am Karl-Marx-Ring (also mit Schülern, die durch ihr Alter ganz besonders gefährdet sind) und das Phönix-Pflegeheim (mit ebenso besonders schutzbedürftigen Menschen). Die Stelle ist durch die kaum einsehbar Kurve nicht ungefährlich. Immer wieder beobachte ich dort Beinaheunfälle auf der Innenringspur, weil Fußgänger die Fahrzeuge zu spät sehen. Die (orange) Brücke dort wird von vielen gemieden, da man dann ja vielleicht zwei Minuten länger für die Überquerung braucht. Weiter östlich ist die Wilhelm-Röntgen-Realschule zu finden. Jeder Neuperlacher weiß, dass es noch viele weitere Schulen, Pflegeheime, Kindergärten etc. gibt.

Danke an Frauke Baumann und Christian Berger, die heute eine Runde in Neuperlach gedreht und die Fotos eingesendet haben.

Zusatzinfos: „München weitet Tempo-30-Zonen in der Stadt aus und löst auch Kopfschütteln aus“ (Bericht der tz vom 15.07.2018)

Tempo 30 km/h Schulzentrum Nord
Bild 2: Tempolimit auf der Quiddestraße, Blick Richtung Albert-Schweitzer-Straße (29.08.2018). Foto: Lesereinsendung
Tempo 30 km/h Schulzentrum Nord
Bild 3: Tempolimit auch auf den Fahrspuren der Quiddestraße Richtung Karl-Marx-Ring (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
Tempo 30 km/h Schulzentrum Nord
Bild 4: Tempolimit auf der Albert-Schweitzer-Straße kurz vor dem Spielhaus Maulwurfshausen in Fahrtrichtung pep. Begründung ist hier „Kindergarten“, nicht „Schule“. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck
Tempo 30 km/h Schulzentrum Nord
Bild 5: Tempolimit auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor dem Schulzentrum in Fahrtrichtung pep. In der anderen Fahrtrichtung gilt weiter Tempo 50 km/h (30.08.2018) © Thomas Irlbeck

Ausflug ins Blaue

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Blaue Brücke
Blaue Brücke: Detail (18.03.2017) Foto: J. W.

Die schöne blaue Brücke über die Quiddestraße (Höhe Plettstraße) wurde saniert. Die Schutzfolie hat man aber offenbar vergessen, abzuziehen. Sie blättert nun ab. Schön sieht das nicht aus. Dafür gibt es in der näheren Umgebung in Maulwurfshauen am Spielhaus ein nettes Schild.

Blaue Brücke
Blaue Brücke (18.03.2017) Foto: J. W.
Spielhaus Maulwurfshausen
Spielhaus Maulwurfshausen (18.03.2017) Foto: J. W.
Spielhaus Maulwurfshausen
Warnung! (18.03.2017) Foto: J. W.

U-Bahnbau am Spielhaus (ca. 1972)

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U-Bahnbau am Spielhaus ca. 1972.
U-Bahnbau am Spielhaus ca. 1972. Foto: Werner Lechner

Neuperlach bekommt seine U-Bahn. Wir sehen die in Bau befindliche Röhre. Wie das Bild speziell in der Vergrößerung zeigt (Bild anklicken, um zu vergrößern), reicht die Baustelle bis praktisch unmittelbar an die Fassade des heutigen Spielhauses heran (ganz links). Das nährt die These, dass das Gebäude während des U-Bahnbaus gefährdet war.

Das Bild zeigt, dass die Albert-Schweitzer-Schule bereits fertig ist, das Schulzentrum Nord (links im Bild) befindet sich bereits im Bau.

Das Foto ist wohl um 1972 herum entstanden. 1972 ist realistisch, zumal das Schulzentrum Nord Ende 1973 Richtfest feierte. Das Bild zeigt, dass die Bauarbeiten sich noch ziemlich im Anfangstatdium befinden. Von der Jahreszeit ist zumindest nicht Sommer, die Bäume sind kahl, ein Baum scheint noch Herbstlaub zu tragen. Ob das jetzt ein Hinweis auf Anfang oder Ende 1972 ist, ist unklar. Wer das Datum noch weiter/besser einschätzen kann, darf gerne kommentieren oder mailen.

Vielen Dank an Werner Lechner, dass dieses Foto hier gezeigt werden darf!

Mitte der 1980er-Jahre sah es hier dann so aus:

Ostpark ca. 1984
Blick vom Ostpark auf das Schulzentrum Nord, das Spielhaus („Maulwurfshausen“) und Neuperlach Nord, ca. 1984. Aus der Fotosammlung von J. W.

Neue Farben in Neuperlach

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Ein bisserl neue Farbe für Neuperlach …

Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner

… an der Brücke Albert-Schweitzer-Straße bei Maulwurfshausen. Den Künstlern ein herzliches Dankeschön!

Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner
Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner
Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970)

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Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (1969)
Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Heute geht es mit der Zeitmaschine ganz weit in die Anfänge von Münchens bestem Stadtteil zurück. Wir schreiben das Jahr 2 nach Beginn der Neuperlacher Zeitrechnung (das heißt 1969, denn 1967 war bekanntlich Grundsteinlegung) und befinden uns an der Ecke Albert-Schweitzer-Straße/Ecke Quiddestraße. Oben etwas links von der Mitte erkennt man das heutige Spielhaus (Maulwurfshausen). Wie schon an anderer Stelle erwähnt und wie hier gut im Bild zu sehen, gab es noch ein paar weitere ähnliche Häuser in der nähern Umgebung. Es überlebte nur das Spielhaus.

Rechts oben entstand das Schulzentrum Nord, rechts unten ist das Grundstück der Albert-Schweitzer-Schule. Bemerkenswert ist, dass die Albert-Schweitzer-Straße noch keine richtige rechte Fahrspur hat. Für den etwas später anstehenden U-Bahnbau hat man da aber ohnehin alles aufgerissen, denn der U-Bahn-Tunnel entstand in offener Bauweise. An der Kreuzung im Bild ist heute der Nordausgang der U-Bahnstation Quiddestraße.

Wer genau hinsieht, erkennt in dem Bild auch die Michaelikapelle und es ist mit ziemlicher Sicherheit auch ein Trambahnzug zu sehen (rechts oben im Foto). Das Bild ist angeblich von 1969. Da die Tram erst am 12 .September 1970 eröffnet* wurde, kommt wohl nur 1970+x infrage. Da die Bäume hier noch keine herbstliche Verfärbung zeigen, ist 1970 unwahrscheinlich, sodass von Frühjahr 1971 auszugehen ist. Viel später kann es aber dann nicht sein, da noch keine Arbeiten am Schulzentrum Nord zu sehen sind.

Vielen Dank an Christoph Wimber, dass dieses Foto hier gezeigt werden darf.

Mehr historische Fotos in der Abteilung Historisches.

(* Eine Testfahrt weit vor der offiziellen Eröffnung ist übrigens sehr wahrscheinlich auszuschließen, da bis Anfang September 1970 (also kurz vor der Eröffnung der Trambahn) die Schienen in Neuperlach Nord noch nicht alle lagen, wie diverse Aufnahmen mit dokumentiertem Datum belegen.)

Wann ist eine Straße eine Straße?

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Schlecker
Das hat der alte Max Peschel nicht verdient

Der Schlecker ist schon eine halbe Ewigkeit im Marx-Zentrum. Eine bauliche Erweiterung hat er mitgemacht, einen Umzug von der Ladenzeile Max-Kolmsperger-Straße auf die Mittelinsel und eine Umfirmierung zu Schlecker XL nebst Ladenvergrößerung.

Als seltener Kunde fielen mir gestern auf dem Bon gleich zwei Fehler auf: Dem Max Peschel hat man ein „r“ spendiert und aus dem Anger, der ja schon für Straße steht, eine Angerstraße gemacht.

Ähnliches kommt immer mal wieder vor. Als ich als kleiner Bub im Neuperlacher Spielhaus (Maulwurfshausen, am Ostpark) meinen Werkzeugausweis ausgestellt bekam, mit dem man dann schön Hämmer, Sägen und was weiß ich alles ausleihen konnte, um Hütten zu bauen, bestand der Betreuer darauf, dass er eine Straße eintragen müsse, und eine Straße würde auf „Straße“ enden, basta. Mein Einwand, dass auf dem Straßenschild nur „Peschelanger“ aufgedruckt sei und nicht mehr, wurde einfach ignoriert. So hatte ich eine peinlich anmutende Anschrift von „Peschelangerstraße irgendwas“ im Ausweis.

„Anger“ steht aber nun mal für eine kleine Straße, eine Sackgasse. Zumindest unter anderem. In Neuperlach hat man die Straßen nicht einfach auf „Straße“, „Weg“ und ggf. noch auf „Allee“ enden lassen, sondern gemäß ihrer Form, Funktion und Länge beschrieben: Friedrich-Engels-Bogen, Peschelanger, Karl-Marx-Ring. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Ausnahmen, etwa die Plettstraße.

Im ursprünglichen Sinne ist ein Anger ein grasbewachsener Fleck oder ein Dorfplatz, der gemeinschaftlich benutzt wird. Bei Anger handelt es sich um ein sehr altes deutsches Wort, das eigentlich Biegung, Bucht, Tal bedeutet. Und es ist mit der Angel verwandt, die ja schließlich auch gebogen ist. Wenn das der Spielhausbetreuer wüsste!