Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2 (Update 17.07.2019)

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Hinweis: Das bisher Geschehene findet sich im ersten Teil des Artikels: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 1 von 2

Alexisquartier Map
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die versetzte Bogenschießanlage wurde inzwischen berücksichtigt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Der Name: Alexisquartier (siehe Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?). Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Neubaugebiet Alexisquartier
Werbetafel vor dem Verkaufspavillon – Zufahrt zwischen Mercure-Hotel und Heizwerk Perlach (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Hochbauarbeiten starteten 2019. Mit der ersten Bodenplatte wurde im Juni 2019 begonnen. Mit einer endgültigen Fertigstellung aller Bauabschnitte ist bis 2028 zu rechnen. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Update 01.07.2019

Stand bei den beiden Baugruben.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 1 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 2 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 3 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.07.2019

Seit Juni arbeitet man an der ersten Bodenplatte. Hier drei Aufnahmen vom 04.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Die folgenden Bilder (4–6) wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 4 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 5 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 6 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 17.07.2019

In einer der beiden großen Baugruben bereits die ersten Wände des untersten Kellergeschosses.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 7 (16.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

„Verlängerung der Ständlerstraße“ (Update 26.06.2019)

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Verlängerung Ständlerstraße
Bild 1: Baustelle mit dem Heizwerk Perlach im Hintergrund (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Die Schlagzeile wurde absichtlich so gewählt, denn es handelt(e) sich um eine bekannte politische Parole. Sie wurde in Anführungszeichen gesetzt, weil sie inzwischen falsch verstanden werden könnte. Die einen (wohl die Mehrheit) sahen in diesem uralten Plan eine Schreckensvision in Gestalt einer Zerstörung des Truderinger Waldes und auch eine Zunahme des Verkehrslärms, da beim Übergang in die Autobahn die Verkehrsteilnehmer wohl schon irgendwo ab der Heinrich-Wieland-Straße Richtung Ost so richtig aufs Gas drücken würden, auch wenn man bis zum Karl-Marx-Ring bei maximal 60 km/h bleiben würde.

Andere sahen (manche sehen immer noch) eine äußerst sinnvolle Entlastung der Verkehrsströme Richtung Ost. Wer von Neuperlach zum Autobahnring (A99) will, müsste nicht durch Trudering oder Putzbrunn fahren. Auch eine Bürgerinitiative kämpfte für die Verlängerung und drückte Autofahrern Flyer in die Hand, um sie zu überzeugen.

Aber die Verlängerung der Ständlerstraße als Autobahn ist Geschichte, verlängert wird die Ständlerstraße dennoch. Aber nur zur Erschließung des neuen Neuperlacher Quartiers, des Alexisquartier (früher als Neubaugebiet Piederstorfer bekannt, dem Namen des ehemaligen Kieswerks).

Verlängerung kann missverstanden werden, denn die „Verlängerung“ wird als reiner Zubringer in Form einer Wohnstraße (wohl Tempo 30 km/h) erfolgen. Die Straße wird vor dem Alexisweg enden und nicht in den Wald hineingeführt.

Eine Visualisierung, wie das einmal aussehen wird, findet sich hier auf muenchen.de. Diese 3D-Map zeigt auch die beiden geplanten 52m-Hochhäuser. Quelle des Artikels: „Friedrich-Creuzer-Straße“ auf muenchen.de

Auch ist es sehr wahrscheinlich, dass das neue Straßenstück einen anderen Namen als Ständlerstraße tragen wird, schon einmal wegen der Hausnummernlücke, die entstehen würde. Die höchste Hausnummer der Ständlerstraße ist wohl momentan 85. Das zugehörige Haus im Stadtteil „Balanstraße West“, ein namentlich wenig bekanntes Quartier in Ramersdorf. (Andere, auch nicht wirklich bekannte Namen sind Ramersdorf Süd und Nußdorf.)

Würde die „verlängerte“ Ständlerstraße also weiter so heißen, dann trüge das nächste Haus irgendwo viele Kilometer weiter östlich hinter dem Karl-Marx-Ring die nächste Hausnummer 86. Das Auffinden von Orten, speziell die Zustellung von Sendungen, würde das nicht gerade erleichtern.

Warum gerade jetzt ein Bericht zur „Verlängerung der Ständlerstraße“? Ganz einfach: Derzeit finden symolträchtige Arbeiten am Ende der Ständlerstraße auf Höhe des Karl-Marx-Rings statt. Ein im Weg stehendes Wasserrohr war bereits Ende 2018 tiefergelegt worden. Nun aber wird der Durchstich vorbereitet und die Einmündung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring wird so langsam zur Kreuzung. Bereits im Februar war ein Behelfsweg für Fußgänger und Radfahrer angelegt worden, die dann wohl zwischen den Zäunen auf dem Hügel oben passieren können, während unten an der Einmündung bereits mit dem ersten Teil des Durchstichs begonnen wird (siehe auch Bild 5). Die Alternative wäre, den östlichen Rad- und Fußweg an der Ständlerstraße zu unterbrechen und die Radfahrer und Fußgänger auf der anderen Straßenseite zu führen, was man aber offenbar vermeiden will.

Der Straßenablauf (Gully) in der Baustelle (Bild 1 in der Mitte und Bild 3) deutet bereits an, auf welchem Niveau bzw. mit welcher Schräge die neue Straße gebaut wird. Ein Höhenunterschied muss auf jeden Fall überwunden werden, aber er muss sanfter erfolgen. Der derzeitige Hügel – zwischen Graf-Zentrum und Heizwerk Perlach – ist viel zu steil.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 2: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 3: Straßenablauf (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 4: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 5: Voraussichtlicher Behehelfsweg für  Fußgänger und Radfahrer als Ausführung mit drei Zäunen. Der niedrigere Zaun dient dazu, ein Stolpern über die Streben des straßenseitigen Zauns zu verhindern (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Hier noch ein Bild aus dem Archiv, das aus der Vogelperspektive die zukünftige Kreuzung zeigt:

Neuperlach Nordost
Bild 6 (12.07.2018) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto – ebenfalls aus dem Archiv – lässt abschätzen, wie hoch das zu überwindende Plateau am Ende der Ständlerstraße ist. Das Bild zeigt, dass die Höhe etwa dem eines MVG-Busses entspricht. Der misst in der Höhe 3,08 Meter. Natürlich gibt es leichtere perspektivische Fehler und ein paar andere Faktoren, aber dennoch scheint eine Angabe 3 bis 4 Meter (vielleicht sogar eher 3 Meter) realistisch.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 7: Hier geht es demnächst geradeaus weiter (18.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 02.05.2019 – Abendbilder

Hier noch aktuelle Fotos von der zukünftigen Kreuzung, bei der die Ständlerstraße besser sichtbar ist.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 8: In Sichtrichtung entsteht derzeit das neue Quartier (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 9 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 10 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2019 – Ein wichtiger Abwasserkanal muss umgeleitet werden

Oft kann man nicht einfach einen Durchstich machen, denn im Untergrund kann etwas Wichtiges im Weg sein. Wir haben gesehen, dass am Ende der Ständlerstraße bereits Rohre vorhanden sind, die auch mal im Weg sein können. Es wurde bereits im Herbst 2018 ein Wasserrohr ausgebaggert und verlegt.

Konkret befindet sich noch etwas Weiteres im Untergrund, das der Straße in die Quere kommen würde. Es ist ein wichtiger Abwasserkanal aus Beton. Hier ist das Besondere, dass die Verlegung im laufenden Betrieb erfolgen muss. Dazu wird der Kanal an beiden Seiten (einmal vor dem Parkplatz Stemplingeranger und einmal vor dem Heizwerk Perlach) aufgeschnitten. Damit man dann in Ruhe die Umleitung aus Beton bauen kann (diese wird wie ein „U“ gelegt – und weiter Richtung Wald bis zu einer Stelle „ausschlagen“, an der die relativ steil ansteigende Fahrbahn wieder auf normalem Höhenniveau ist, sodass der Kanal dann dort unter der Fahrbahn verlaufen kann – auf der Höhe des alten Kanals – und nicht mehr im Weg ist), werden die Enden mit einem sogenannten „Bypass“ verbunden (Bild 16 weiter unten). Das ist ein vorübergehendes Metallrohr, durch das dann die braune Brühe fließen kann. So einen Bypass braucht man logischerweise an beiden Stellen. Wenn der neue Betonkanal fertig ist, kann er angeschlossen werden. Die Bypass-Rohre können dann entfernt werden, bleiben also im Unterschied zu einem kardiologischen Bypass nicht dauerhaft am/im Herzen.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 11 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 12 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 23.05.2019

An der Baustelle wurden Hundehütten angeliefert. Nein, kleiner Scherz, das sind natürlich keine Behausungen für unsere geliebten Vierbeiner, sondern Betongussformen für den erwähnten Abwasserkanal. Ihre Form ist wohl ziemlich ungewöhnlich.

In einer bereits verlegtem Umleitung (Bypass) in Gestalt eines Metallrohrs fließt bereits das braune Abwasser (Bild 16).

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 13 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 14 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 15 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 16: Alter Abwasserkanal aus Beton (jetzt trockengelegt) und neu verlegtes, temporäres  Metallrohr (Bypass) (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07.06.2019

Der neue Abwasserkanal, der als Umleitung fungieren wird, macht große Fortschritte. Auf der Seite des Heizwerk Perlach ist in Sachen Bypass übriegns noch nichts geschehen.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 17 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 18 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 19 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 20 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 21 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 22 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 18.06.2019

Links ist der Bypass zu sehen. In der Mitte in Schlangenform nach hinten der neue Abwasserkanal, der noch nicht in Betrieb ist. Dieser wird der kommenden Fahrbahn nicht mehr im Weg sein, da die Steigung der Fahrbahn dort beendet ist und diese etwa normales Höhenniveau erreicht hat. Bald werden auf der gegenüberliegenden Seite (näher am Heizwerk Perlach) die Arbeiten spiegelsymmetrisch wiederholt.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 23 (18.06.2019) © Thomas Irlbeck

Erste Vorbereitungen hierfür laufen bereits:

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 24 (18.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 26.06.2019

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 25 (26.06.2019) © Thomas Irlbeck

Baubeginn bei der Perlach Plaza! (Update 17.05.2019)

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Kultur Quadrat Map
Neuperlachs Mitte – Lage der Perlach Plaza sowie der anderen Bauten:  Loge №1und №2 (kurz vor Fertigstellung) und der Gewofag-Bauten (im Bau befindlich, mit „G“ gekennzeichnet“). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza sind am 29.04.2019 gestartet! In Zukunft muss man sich noch einen Begriff in Neuperlach merken: Die Perlach Plaza ist Teil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz, also unserer Mitte. „Plaza“ ist spanisch und bedeutet „(Markt-)Platz“. Ob es korrekt „die“, „der“ oder „das“ Plaza heißt, darüber kann man streiten. Im Duden steht das Wort nicht und Wiktionary gibt kein Genus an. Auch wenn „Platz“ maskulin ist, haben wir uns für „die Plaza“ entschieden, da das „a“ am Wortende dem Ausdruck eine feminine Note gibt.

Perlach Plaza
Bild 1 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Nach den beiden Logen-Wohnhäusern und dem Gewofag-Bau (Neuperlach.org berichtete) ist dies bereits das dritte Bauprojekt auf dem Hanns-Seidel-Platz. Die Perlach Plaza findet sich dort, wo früher der Sonntags-Flohmarkt war, also am Eck Thomas-Dehler-Straße/Von-Knoeringen-Straße. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m2), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Die Planung wird vom Architekturbüro AllesWirdGut aus Wien realisiert. Weitere Partner sind die BHB und Concrete Capital (ein Klick zeigt eine Visualisierung).

Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest.

Ein paar Baudetails

Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5.

Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei vollständig bzw. primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig.

Die Fertigstellung der Perlach Plaza ist für 2022 anvisiert.

Wie die heute entstandenen Fotos zeigen, wurde nun angefangen, den Asphalt des alten Parkplatzes abzutragen. Auch ein Rammgerät zur Herstellung der Spundwand wurde angeliefert.

Mehr zum Thema auf muenchen.de: Perlach Plaza: Neuperlach bekommt eine neue Mitte

Perlach Plaza
Bild 2: Bauarbeiten mit Wacker Chemie im Hintergrund (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 3 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 4 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 5 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 6 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Kiesberge haben parkende Autos und den Sonntags-Flohmarkt abgelöst.

Perlach Plaza
Bild 7 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 1 von 2 (bis 01.07.2019)

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Hinweis: Um die Übersicht zu wahren, wurde alles, das den Zeitraum ab Juli 2019 beschreibt, in einen neuen Artikel ausgelagert: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2

Alexisquartier Map
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die versetzte Bogenschießanlage wurde inzwischen berücksichtigt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Der Name: Alexisquartier (siehe Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?). Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Neubaugebiet Alexisquartier
Werbetafel vor dem Verkaufspavillon – Zufahrt  zwischen Mercure-Hotel und Heizwerk Perlach (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Hochbauarbeiten starteten 2019. Mit einer endgültigen Fertigstellung aller Bauabschnitte ist bis 2028 zu rechnen. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Eine Visualisierung, wie das einmal aussehen wird, findet sich hier auf muenchen.de. Diese 3D-Map zeigt auch die beiden geplanten 52m-Hochhäuser. Quelle des Artikels: „Friedrich-Creuzer-Straße“ auf muenchen.de

Zur offiziellen Seite „AQ Alexisquartier“ der Immobilienfirma Demos

Stand 16.08.2018

Am ehemaligen Kieswerk scheinen die letzten Nacharbeiten des Abrisses nun endgültig vorbei zu sein. Die Arbeiten dehnen sich nun auf die Bereiche außerhalb des eigentlichen Kieswerk-Geländes aus. Denn der angrenzende Acker und das angrenzende Feld (westlich des Alexisweg) werden auch bebaut. Der Alexisweg selbst wurde stark verbreitert, Zäune wurden entfernt oder versetzt.

Außerdem wurden auf dem nördlichen Ende des ehemaligen Kieswerkgeländes bereits Pfosten eingehauen, die oben neonpink markiert sind (in den Fotos nicht zu sehen). In diesem Bereich wurde auch der Kies teilweise schon 20 cm tief abgetragen.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 1: verbreiteter Alexisweg; Blick Richtung Handwerkerhof/Graf-Zentrum (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 2: verbreiteter Alexisweg; Blick Richtung Niederalmstraße (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 3: Feld zwischen Alexisweg und Heizwerk Perlach (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 5: Feld zwischen Alexisweg und Heizwerk Perlach (16.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 5: Wiese nördlich der Ständlerstraße auf dem Plateau, auch dieser Teil wird bebaut. Wie hier zu sehen ist, wurde auf einem länglichen Bereich die oberste Erdschicht entfernt. Siehe dazu auch weiter unten, ab Bild 16 (16.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 17.08.2018

Entlang des Alexisweg wurden neue Bauzaunelemente als Ersatz für den entfernten Zaun angeliefert, die aber noch nicht aufgestellt wurden:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 6 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 7 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 8 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 9 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 10 (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Weitere Impressionen von dem Baustellengelände:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 11: Ehemaliger Acker vor der Niederalmstraße, auch er wird bebaut (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 12: Ehemaliger Acker vor der Niederalmstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 13: Grenze ehemaliges Quetschwerk / Acker (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 15: Ehemaliges Quetschwerk (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 15: Ehemaliges Quetschwerk. Im Hintergrund die Schornsteine des Heizwerks Perlach und – in der Bildmitte – Wohnhäuser am Annette-Kolb-Anger (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Auf dem Plateau am Ende der Ständlerstraße wurde auf einer länglichen Fläche die oberste Erdschicht entfernt. Es erscheint aber eher unwahrscheinlich, dass das bereits die Arbeiten für die Verlängerung der Ständlerstraße sind, da hier ein Höhenunterschied von ca. 3 bis 4 Metern (grobe Schätzung) überwunden werden muss:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 16: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 17: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 18: Plateau Ständlerstraße (17.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.08.2018

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 19: Der Bauzaun steht! (18.08.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 18.08.2018 , Teil 2

Um die Höhe des Plateaus am Ende der Ständlerstraße etwas genauer abzuschätzen, habe ich heute ein Foto gemacht. Dabei habe ich die ursprüngliche Angabe von 5 Metern auf „3 bis 4 Meter“ runterkorrigiert. Das Bild zeigt, dass die Höhe etwa dem eines MVG-Busses entspricht. Der misst in der Höhe 3,08 Meter. Natürlich gibt es leichtere perspektivische Fehler und ein paar andere Faktoren, aber dennoch scheint die Angabe 3 bis 4 Meter (vielleicht sogar eher 3 Meter) realistisch.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 20: Das Ende der Ständlerstraße. Eines Tages wird es hier geradeaus ins neue Quartier weitergehen. Die ursprünglich geplbnte Autobahn durch den Wald ist aber tot (18.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 20.08.2018

Es hat den Anschein, dass die erste Baugrube entsteht. Das Gelände ist nun eingezäunt. Zm Glück nicht mit einem undurchsichtigen Zaun, sodass wir Zaungäste bleiben können. Auch auf dem Plateau am Ende der Ständlerstraße steht nun ein Zaun.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 21: Es sieht nach der ersten Baugrube aus (20.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 22: Bauzaun in der Nähe des Hgo-Lang-Bogens (20.08.2018). Foto: Hanns Edel
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 23: Bauzaun auf dem Plateau am Ende der Ständlertsrße (20.08.2018). Foto: Hanns Edel

Update 21.08.2018

Erdaushub. Im Hintergrund: das schwarz-gelbe Marx-Zentrum.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 24 (21.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 25 (21.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 27.08.2018

Erst heute kam ich dazu, mir am Piederstorfer den Zaun anzuschauen. Am 22. August wurde dieser teilweise mit einer Plane behängt. Man will aber offensichtlich nicht die Zaungäste verscheuchen. Denn es wurden nur die Stellen verhüllt, an denen regulär befahrene Straßen vorbeiführen. Es soll hier wohl vermieden werden, dass durch Baustellenaktivitäten Autolenker abgelenkt werden.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 26: Am Alexisweg (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 27: Zoom am Alexisweg. Es sind das Marx-Zentrum (links) und die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 zu sehen (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 28 (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 29: An der Friedrich-Creuzer-Straße wurde der Zaun verhüllt (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 30: Noch einmal an der Friedrich-Creuzer-Straße. Der ehemalige Acker kann nicht mehr betreten werden, der beliebte Trampelpfad am Rand des Ackers (Zugang war rechts im Bild) ist dicht (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 31: Baustelle vom Hugo-Lang-Bogen aus gesehen (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 32: Dito (27.08.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 33: Dito (27.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 26.09.2018

An der Einmündung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring wird oben die Grasnarbe weggebaggert. Hier ist nun die Firma Bögl mit einem Baucontainer vor Ort.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 34 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 35 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Auf dem anderen Geländeteil wird eine vermeintliche Baugrube zugeschüttet und planiert. Allerdings nicht ebenerdig, sondern etwas tiefer. Vielleicht kommen dort die Baucontainer hin.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 36 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

 

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 37 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 38 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 39 (25.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 27./30.09.2018

Oben an der Einmündung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring neben dem Heizwerk Perlach ist ein sehr dickes Wasserrohr den bevorstehenden Arbeiten im Weg und muss verlegt werden. Es wurde heute ausgebaggert. Laut einem vor Ort anwesenden Arbeiter ist es ein Abwasserrohr. Dafür spricht auch das gleich nebenan befindliche Pumpwerk (Bild 41).

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 40 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 41 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 42 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 43 (27.09.2018) © Thomas Irlbeck
Pumpwerk
Bild 44 (28.09.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 02.10.2018

Am Bauzaun an der Friedrich-Creuzer-Straße wurde die Plane entfernt. Der Grund dafür ist nicht bekannt.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 45 (02.10.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.10.2018

Das Wasserrohr wird weiter ausgebaggert.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 46 (04.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 47 (04.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 48 (04.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 11./13.10.2018

Das zu verlegende Wasserrohr am Ende der Ständlerstraße wurde bereits abgeschnitten.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 49 (11.10.2018). Foto: El. Haar Gravati
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 50 (11.10.2018). Foto: El. Haar Gravati
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 51 (13.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 52 (13.10.2018) © Thomas Irlbeck

Aus dem Wasserrohr ergießt sich ein Bächlein:

(Link: YouTube)

Update 16.10.2018

Neubaugebiet Piederstorfer: Auf dem ehemaligen Acker wird die Unkrautnarbe entfernt.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 53 (16.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 54 (16.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.10-2018

Vorbereitung der Wasserrohrverlegung am Ende der Ständlerstraße.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 55 (18.10.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 56 (18.10.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 25.10.2018

Die Wasserrohrverlegung erfolgt mithilfe eines mobilen Krans.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 57 (25.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 58 (25.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 59 (25.10.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 60 (25.10.2018) © Thomas Irlbeck

Update 31.10.2018

Die Wasserrohrverlegung läuft zwar noch, in der Mitte wird jedoch bereits wieder zugeschüttet.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 61 (31.10.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

An der Stelle, an der der Kindergarten entstehen soll (Friedrich-Creutzer-Straße), wurde ein flache Grube mit dicken schwarzen Matten ausgekleidet. Die Arbeiter sind bereits dabei, Kies drüber zu schütten. Vermutlich sollen so etwaige Ausgasungen des Bodens vermieden werden, bei derartigen Einrichtungen gibt es besonders hohe Anforderungen:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 62 (31.10.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 14.12.2018

Längere Zeit war ich nicht mehr am Neubaugebiet Piederstorfer. Es hat sich einiges getan. Das Wasserrohr am Ende der Ständlerstraße wurde tiefergelegt, die Grube zu großen Teilen zugeschüttet. Ferner wurde ein Info- und Verkaufscontainer mit dem Firmenaufdruck „Demos“ aufgestellt. Am ehemaligen Kieswerk-Haupteingang an der Friedrich-Creuzer-Straße wurde ein kurzes Stück Fahrbahn innerhalb des eingezäunten Geländes asphaltiert. Auf dem Gelände finden Erdarbeiten sowie Arbeiten am Abwassersystem statt. Ein Foto zeigt einen Bagger mit einem Abwasser-Schachtring am Haken.

Ende der Ständlerstraße

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 63 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 64 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 65 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck

Info- und Verkaufscontainer der Firma „Demos“

Die Farbe ist edel – irgendetwas zwischen Anthrazit und Schwarz. Also wie die Häuser im Marx-Zentrum.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 66 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 67 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 68 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 69 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 70 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 71 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck

Am ehemaligen Kieswerk-Haupteingang (Friedrich-Creuzer-Straße)

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 72 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 73 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 74 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.12.2018

Der „Demos“-Schriftzug des Info- und Verkaufscontainers wurde verhüllt. Zum besseren Vergleich noch einmal ein Foto vom 14.12.2018 mit Schriftzug:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 75 (14.12.2018) © Thomas Irlbeck

Nun der aktuelle Stand:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 76 (15.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 77: Vogelperspektive (15.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 78: Gelände nahe des ehemaligen Kieswerk-Haupteingangs (15.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 79: Teil des ehemaligen Ackers nahe Niederalmstraße (15.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 19.12.2018

Es geht nun los mit dem Bau. Die ersten Löcher für die Träger der Baugruben-Spundwände werden eingerammt. Die Hammerschläge höre ich noch in meinem Arbeitszimmer bei geschlossenem Fenster, obwohl die Baustelle rund 750 Meter Luftlinie entfernt ist.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 80 (19.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 81 (19.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 82 (19.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 83 (19.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 84 (19.12.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Noch ein Fernbild von meinem Arbeitszimmer aus mit miserabler Qualität, da die Dämmerung schon eingesetzt hatte:

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 85 (12.12.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.01.2019

Nach längerer Pause habe ich heute mal wieder zur Baustelle geschaut. Derzeit sind drei große Rammgeräte mit lautem Getöse damit beschäftigt, die Löcher für die Spundwände zu setzen. Eine Spundwand ist eine Form der Verbauwand, welche die zukünftigen Baugruben sichern und unter anderem verhindern soll, dass die angrenzenden Häuser in die Baugruben rutschen. Eines der Rammgeräte trägt die bayerische Flagge!

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 86 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 87 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 88 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 89 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 90 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 91 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 92 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 93 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 94 (18.01.2019) © Thomas Irlbeck

Noch eine Flagge – Neuperlach ist bunt! (Update 26.01.2019)

Wie wir hier sehen, werden auf der Baustelle offenbar nicht nur bairische Dialekte gesprochen, sondern noch weitere Sprachen. Jedenfalls entdeckte Benno Steuernagel-Gniffke, von dem das Foto stammt (vielen Dank dafür!), neben der hier bereits vorgestellten bayerischen Flagge nun auch noch die (wohl alte) Nationalflagge Bosnien-Herzegowinas. Neuperlach ist halt international und bunt! Rassistische Hetzer wollen wir hier nicht, deswegen werden hier immer wieder Benutzer gesperrt, die ausländerfeindliche Parolen abgeben. Erst vor wenigen Tagen wurde die Blockierliste mal wieder länger.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 95: Alte Nationalflagge Bosnien-Herzegowinas an einem Bagger (26.01.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 05.02.2019

Ein Winter haut doch keinen Bauarbeiter um! Der Schneefall mag zu Verzögerungen geführt haben, aber heute ging es weiter. Am Nachmittag waren wieder die ohrenbetäubenden Stampfgeräusche der Spundwand-Rammgeräte in weiten Teilen Neuperlachs zu hören. Der Fotos zeugen von den Aktivitäten. Das erste Foto mit dem Kipplader vor der Hochhauskulisse am Stemplingeranger zeigt so wunderbar den Kontrast zwischen dem alten und dem neuen, entstehenden Neuperlach.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 96 (05.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 97 (05.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 98 (05.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 13.02.2019

Es tut sich einiges. Zwei große Baugruben sind entstanden. Derzeit werden noch Spundwände im Boden versenkt.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 99 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 100 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 101 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 102 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 103 (13.02.2019) © Thomas Irlbeck

Update 23.02.2019

Das Foto zeigt, wie groß das Gelände sind. In der Bildmitte sind die beiden Baugruben zu erkennen.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 104 (23.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 25.02.2019

Wegen Kanalarbeiten gibt es derzeit vor dem ehemaligen Haupteingang des Kieswerks eine Umleitung. Es betrifft die Stelle, an der Friedrich-Creutzer-Straße und Alexisweg ineinander übergehen. Dabei befährt man einen Teil des eigentlichen Baugrundstückes. Jetzt erklärt sich auch, warum Mitte Dezember letzten Jahres ein kurzer Bogen auf dem Baugrundstück asphaltiert wurde.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 105 (18.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 106 (18.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 107 (23.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 108 (23.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.02.2019

Auf dem Hügel am Ende der Ständlerstraße wurde ein dreifacher (!) Zaun parallel zum Karl-Marx-Ring aufgestellt. Sehr wahrscheinlich wird hier eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer geschaffen, wenn der Durchstich erfolgt, um die Zufahrtsstraße zum neuen Quartier vorzubereiten. Denn dann wird der Fahrrad- und Fußweg unten erst einmal unterbrochen. Warum drei Zäune? Zwei Zäune dienen als Furt, damit sich niemand in die Baustelle auf beiden Seiten verirrt oder gar abstürzt Der mittlere und niedrigere Zaun verhindert, dass jemand über die Verstrebungen stolpert, die den Zaun zur Seite der Ständlerstraße halten. Dieser hohe Aufwand muss wohl sein. Rechts ist die Baugrube mit dem tiefergelegten Wasserrohr.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 109 (28.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 110 (28.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 111 (28.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 112 (28.02.2019) © Thomas Irlbeck

Update 07.04.2019

Nahe des ehemaligen Kieswerkhaupteingangs wurde ein Wegweiser am Bauzaun angebracht. Denn hier ist man falsch, hier geht es nicht zum Demos-Verkaufscontainer. Da muss man zunächst um weite Teile des Quartiers herumfahren. Konkret ist die Zufahrt zwischen dem Mercure-Hotel und dem Heizwerk Perlach.

Alexisquartier
Bild 113 (07.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update Slalomstrecke, nicht Sackgassse! (Update 26.04.2019)

Auf den ersten Blick ist unser Alexisweg gesperrt – und damit eine wichtige Verbindung von der Friedrich-Creuzer-Straße zum Graf-Zentrum und Handwerkerhof dicht. Doch zum Glück täuscht das, tatsächlich hat man unseren Weg nur in eine Slalomstrecke umgewandelt.

Für die Stadtwerke verlegt derzeit die Firma ISKA Leerrohre entlang des Alexisweg. Und das passiert in lang geschwungenen Gräben. Die Absperrungen sehen zwar auf den ersten Blick so aus, als könne man nicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch. Doch kunstvoll wird man sicher entlang der Absperrungen durchgeleitet.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 114 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 115 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 116 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 117 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 118 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 119 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 120 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 121 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 122 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 123 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 124 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 125 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 126 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 127 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 128 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 129 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 130 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 131 (26.04.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 02.05.2019

Umgebungskarte am Artikelanfang aktualisiert. Neuer Artikel zur Erschließung des Alexisquartier: „Verlängerung der Ständlerstraße“

Update 04.05.2019

So sehen die beiden Baugruben derzeit aus.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 132 (04.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 13.05.2019

Heute wurde der erste Kran aufgestellt.

Update 16.05.2019

Die Slalomstrecke entlang des Alexisweg ist wieder aufgehoben. Nur an der bekannten Stelle ist noch das Nadelöhr – mit Bauzaun eingefasst wegen einer noch offenen Kabelquerung.

Alexisquartier
Bild 133 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 134 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 135: Am anderen Ende des Alexisweg kurz vor dem … (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 136: … Handwerkerhof (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 25.05.2019

Heute wurde damit begonnen, den zweiten Kran aufzustellen.

Update 03.06.2019

Heute begann der Baugrubenaushub für die Demos-Reihenhäuser.

Alexisquartier
Bild 137 (03.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 138 (03.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bild 139 (03.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Bild 140 (03.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 07.06.2019

Eine weitere Etappe ist erreicht: Die Baucontainer stehen nun in Reih und Glied.

Alexisquartier
Bild 141 (07.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 12.06.2019

Heute wurde damit begonnen, den dritten Kran aufzustellen.

Noch im Juni begannen die Arbeiten an der ersten Bodenplatte.

Update 01.07.2019

Um die Übersicht zu wahren, wurde alles, das den Zeitraum ab Juli 2019 beschreibt, in einen neuen Artikel ausgelagert: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2