Den Katzenbuckel runterrutschen – Spielplatz und Kunst

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Weißenseepark
Bild 1: Rutsche am Katzenbuckel (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Der Weißenseepark in unserem Nachbarstadtteil Obergiesing ist vielleicht jetzt nicht so besonders bekannt, aber doch ganz nett. Bei uns in Neuperlach werden immer mehr Spielplätze entweder ganz aufgegeben oder die maroden Spielgeräte durch neue, meist erheblich kleinere, einfachere ersetzt. Hier am Katzenbuckel (einer Art Erweiterung des Weißenseeparks) aber gibt es eine schöne Rohrrutsche und sogar einen 20 Meter langen und 4,50 hohen Lindwurm, der von Hans Reif und Michael Ertlmeier in rund 1.100 Arbeitsstunden entstanden ist. Kunst auf dem Kinderspielplatz muss sein!

Wer sich das selbst einmal anschauen will: Die Parkanlage Katzenbuckel wird begrenzt von der Weißenseestraße (nördlich), Untersbergstraße (westlich) und Tegernseer Landstraße (südlich). Der U-Bahnhof St.-Quirin-Platz (U1) ist ganz in der Nähe.

Weißenseepark
Bild 2: Lindwurm am Katzenbuckel (18.07.2018) © Thomas Irlbeck
Weißenseepark
Bild 3: Lindwurm am Katzenbuckel (18.07.2018) © Thomas Irlbeck
Weißenseepark
Bild 4: So lang ist der Lindwurm am Katzenbuckel (18.07.2018) © Thomas Irlbeck

Handgemacht: Eine ganz besondere Einsendung zum Neuperlacher ÖPNV (Update)

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Die Trambahn nach Neuperlach wurde erst am 12.09.1970 eröffnet. Von diesem Tag stammt auch die Aufnahme. Vorher musste man auf Gummi nach Neuperlach reisen. Fotograf: Peter Wagner. Mit freundlicher Genehmigung der Freunde des Münchner Trambahnmuseums e. V.

In den Anfangsjahren war Neuperlach noch überschaubar und es gab auch keine unzähligen Buslinien. Aus dieser Zeit (1968 bis 1973) stammen spezielle handgezeichnete Pläne mit der ÖPNV-Netz- und Angebotsentwicklung, die mir Matthias Hintzen einsandte. Ganz herzlichen Dank dafür!

Aus den Plänen ist auch der Takt ersichtlich: Jeder Strich steht für eine Fahrt pro Stunde und Richtung zur Hauptverkehrszeit.

Neuperlach nur mit Buserschließung – ohne Trambahn, aber auch ohne U-Bahn und S-Bahn, ja was heute unvorstellbar ist, war für die ersten Bewohner Realität. Dafür waren aber auch die Einkaufsmöglichkeiten bescheiden. Immerhin gab es ab Ende der 1960er-Jahre in der Baracke des heutigen FestSpielHaus (Plettstraße) den ersten Supermarkt in Neuperlach.

Es sei hier auch auf den älteren Artikel Die unbekannte Buslinie nach Neuperlach hingewiesen, der die anfängliche ÖPNV-Anbindung durchleuchtet.

Jetzt aber zu den Plänen. Wie immer: Ein Klick macht groß!

München-Neuperlach_1969
Netzplan 1968. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1969
Netzplan 1969. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1970. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1971. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1972: Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1973. Urheber: Matthias Hintzen

Update

Mit weiteren Plänen wird das Netz nun bis in die Gegenwart abgedeckt.

München-Neuperlach_1975
Netzplan 1975. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1977
Netzplan 1977. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980_06
Netzplan 1980 (Juni). Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_1980-10
Netzplan 1980 (Okt). Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1982. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1985. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 1989. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 2002. Urheber: Matthias Hintzen
München-Neuperlach_2003
Netzplan 2003. Urheber: Matthias Hintzen
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Netzplan 2012. Urheber: Matthias Hintzen