Abschnittsweise Komplettsperrung in der Feldberstraße – Busse umgeleitet

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Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 1: Beginn der Feldbergstraße (Kreuzung mit der Zehntfeldstraße und dem Hugo-Lang-Bogen) mit vorübergehend verlegten Bushaltestellen (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Sommerferien und Bauarbeiten sind in München Synonyme, aber irgendwann müssen die Straßen und Leitungen ja repariert werden. Wegen Bauarbeiten in der Feldbergstraße und St.-Augustinus-Straße (Gartenstadt Trudering) werden die Busse 194 und N79 derzeit über die Friedenspromenade umgeleitet. Die Feldbergstraße ist derzeit abschnittsweise sogar komplett gesperrt, auch für Radfahrer. Mehr zu den Busumleitungen hier: https://www.mvg.de/ueber/presse-print/pressemeldungen/2018/juli/2018-07-26-umleitungen-feldbergstrasse.html

Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 3: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der Vogesenstraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 2: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der Vogesenstraße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 4: Totalsperrung der Feldbergstraße vor der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 4: Bauarbeiten auf der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck
Bauarbeiten Feldbergstraße
Bild 5: Bauarbeiten auf der St.-Augustinus-Straße (31.07.2018) © Thomas Irlbeck

Friedenspromenade: Kiosk-Erinnerungen und ein altes Schild (Update 15.10.2018)

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Nach längerer Zeit habe ich mal wieder geschaut, was aus unserem Eck mit dem ehemaligen Kiosk an der Friedenspromenade geworden ist (Neuperlach.org berichtete). Die neuen Häuser nähern sich der Fertigstellung, wie die Bilder zeigen. Drei Fotos vom alten Kiosk dürfen aber auch nicht fehlen.

In der Nähe – am Hugo-Lang-Bogen – gab es einen weiteren Kiosk, der auch schon längst Geschichte ist. Aber es findet sich noch ein Schild, das mir wohl bislang noch nicht aufgefallen ist. Vielleicht, weil es bislang hinter Efeu verschwunden war und man schon sehr genau hinschauen muss. Auch dieses Schild zeige ich.

Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 1: Das „Stadtvillenensemble Friedenspromenade“ an der Kreuzung Friedenspromenade/Hochacker. Vom alten Kiosk ist nichts übriggeblieben (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 2 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der alte Kiosk (2013)

Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 5 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Kiosk-Schild am Hugo-Lang-Bogen

Das Schild hängt wenige Gehminuten entfernt am Hugo-Lang-Bogen. Es verweist auf einen anderen Kiosk, den es auch nicht mehr gibt. Er lag am Ende des Hugo-Lang-Bogen, kurz vor der Kreuzung Zehntfeldstraße/Feldbergstraße.

Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 6 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 7 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Update 15.10.2018

Inzwischen sind die Neubauten fertig. Ich bin gar nicht glücklich mit der neuen Optik an diesem Eck.

Kiosk Friedenspromenade
Bild 8 (15.10.2018) © Thomas Irlbeck

 

Abgerissen: Kiosk an der Friedenspromenade ist endgültig Geschichte

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Die Bautafel an der Friedenspromenade (Neuperlach.org berichtete) verhieß nichts Gutes. Nun ist es passiert: Der herrliche Kiosk, an dem viele Neuperlacher und Truderinger früher sicherlich mal ein Eis, eine Zeitschrift oder einen Schokoriegel gekauft haben, wurde dem Erdboden plattgemacht (Bild 1 und 2). Gut, der Kiosk war praktisch seit Jahrzehnten außer Betrieb. Aber der schmucke Holzbau war immer noch schön anzuschauen (wie Bild 3 und 4 aus dem Archiv von 2013 zeigen).

Kiosk Friedenspromenade
Bild 1: Das war’s. Nur noch ein Reklameschild (Aufdruck: „Stadtvillenensemble Friedenspromenade“ ) mit … (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 2: … den am Kiosk erhältlichen Zeitungen lehnt am Zaun (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Rost am Kiosk

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Kiosk Friedenspromenade
Bild 1 (13.10.2016) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 2: „Stadtvillenensemble Friedenspromenade“ (13.10.2016) © Thomas Irlbeck

Viele dürften sich noch daran erinnern, wie sie an diesem herrlichen Kiosk an der Friedenspromenade – ganz in der Nähe der Stadteilgrenze zu Neuperlach – Eis und Schoki gekauft haben. Auch wenn der Kiosk seit Urzeiten geschlossen hat, war der niedliche Holzbau noch schön anzuschauen. Doch nun versperrt eine Werbetafel, die auf ein Neubauprojekt an der Friedenspromenade hinweist, den Blick. Aber zum Glück weist das Archiv von 2013 noch zwei Bilder mit freiem Blick auf das idyllische Eck aus:

Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald

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Wienerwald Michaeliburg
Wienerwald Michaeliburg (03.10.2014) © Thomas Irlbeck

Dieses herrliche Häuschen an der Kreuzung Zehntfeldstraße/Bajuwarenstraße/Corinthstraße und damit nur wenige Meter außerhalb Neuperlachs beherbergt heute eine Filiale der Restaurantkette Wienerwald. Die Michaelikapelle ist gleich schräg gegenüber (mehr über die Michaelikapelle im Artikel Die Michaelikapelle – Mystische Orte (Teil 7). Auch die Michaeliburg war gleich nebenan, sie wurde leider, obwohl sie einem ganzen Stadtteil den Namen gab, 2009 abgerissen.

Früher war in dem Wienerwald-Häuschen übrigens ein Pizzadienst untergebracht.

Im Neuperlacher Quidde-Zentrum gab es auch einmal einen Wienerwald. Wer erinnert sich?

Alt, aber erhAltEnswert (Das historische Haus, Folge 4)

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Haus in Zehntfeldstraße
Besondere Architektur. Sie gibt es noch (16.08.2014) © Thomas Irlbeck
Haus in Zehntfeldstraße
Wir lernen: Mit Katzentreppe, die aber gar nicht für Katzen gedacht ist  (16.08.2014) © Thomas Irlbeck

Wir sind hier nur einen Steinwurf von  Neuperlach entfernt. Die Michaelikapelle ist gleich nebenan. Schön, dass es noch ein paar besondere Gebäude gibt wie dieses Doppelhaus mit einem Spitzdach-Türmchen in der einen Haushälfte und einem Staffelgiebel (auch Treppengiebel, Stufengiebel oder Katzentreppe genannt) in der anderen Haushälfte. Auch die Michaeliburg, die dem Stadtteil ihren Namen gab, läge hier fast unmittelbar daneben, wäre sie nicht der Abrissbirne zum Opfer gefallen.

Man mag sich gar nicht vorstellen, dass jeder der verbliebenen Altbauten eines Tages durch gesichtslose Einheitsarchitektur ersetzt werden könnte.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Bini Gottfried Stutz e Kiosk? – Der alte Kiosk an der Friedenspromenade

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Kiosk Friedenspromenade
Kiosk Friedenspromenade (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Ein einfach netter Bau (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Wer erinnert sich noch an diesen herrlichen Kiosk an der Friedenspromenade kurz vor Neuperlach? Er steht an der Kreuzung, an der auch noch die Zehntfeldstraße, der Hochacker und die Friedrich-Creuzer-Straße enden. Seit Urzeiten hat er geschlossen, ich glaube wegen Krankheit des Inhabers. Ich erinnere mich noch, hier Eis und andere Köstlichkeiten gekauft zu haben. Mehr zu Gottfried Stutz: hier klicken.

Auf der Suche nach der Michaeliburg (Update)

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Hinweis: Aus gegebenem Anlass habe ich den Artikel erweitert und noch mal veröffentlicht.

Die Michaeliburg. Der Burgfrieden ist dahin (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Schon als Kind habe ich mich gefragt, woher denn der benachbarte Stadtteil Michaeliburg (ein Teil des Stadtbezirks Trudering-Riem) seinen Namen hat. Denn eine Burg hatte ich dort nie gesehen. Noch fast bekannter als der Stadtteil Michaeliburg ist das in der Nähe befindliche Michaelibad, welches das größte Freizeitbad von München darstellt. Es liegt zwar in Neuperlach, sein Name ist aber auch auch von der Michaeliburg abgeleitet.

Ich ging lange Zeit davon aus, dass es früher mal eine Burg gab, die schon lange nicht mehr existiert. Letzte Woche gab es im familiären Umfeld eine Erwähnung des Themas. Anlass waren neu angebotene Wohnungen im Stadtteil Michaeliburg. Damals konnte ich zur Entstehung des Namens Michaeliburg nichts beitragen außer Spekulationen.

Die Michaeliburg hat keine Burgfenster mehr (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Wie es der Zufall will, brachte am Montag der Pizzabote eine tz-Zeitung als Gratisangebot mit. Dort las ich, die Michaeliburg würde noch stehen, würde aber bald abgerissen werden. Das klingt spannend, aber auch traurig. Wie auch immer, es ist eine letzte Gelegenheit für Fotos.

Also machte ich mich auf die Suche. Die Burg sollte nach der Beschreibung in der Zeitung nur einen Steinwurf von meinem Haus entfernt sein. Immerhin befindet sich die Zehntfeldstraße, an der die Burg liegen soll, gleich hinter meinem Haus. Ich nahm den Ausgang in meinem Haus und schritt durch die Parkanlagen. Wenige Minuten später erblickte ich schon die Türme der Burg. Natürlich hatte ich das Gebäude schon mal gesehen, aber dieses nicht als Burg eingestuft. Es ist ja auch eher ein „Bürgchen“ mit „Türmchen“.

Ein Türmchen von der Nähe (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Laut dem tz-Artikel (30.06.2009, Seite 6) sei das Gebäude 1898 „angeblich“ vom Gastwirt Neumeyer errichtet worden (möglicherweise ein Fehler, denn anderen Quellen nach hieß der Knabe Michael Obermayer), der dort eine Gaststätte betrieben haben soll. Das Haus habe Georg Seger gehört, dem Opa von Gabriele Strauß, die die Ex-Frau von Max Strauß ist (der bekanntlich wiederum der Sohn vom berühmten Franz Josef Strauß ist). Später sei das Objekt an Gabriele Strauß, ihren Bruder und eine Cousine gewandert. Vor sechs Monaten sei das Grundstück an den Unternehmer Pöttinger verkauft worden, der nun einen Neubau hinstellen will. Hier gäbe es nun Ärger, denn den Anwohnern ist die vorgesehene Bebauung zu dicht, es gäbe zu viel Beton und zu wenig Freiflächen und Grün. Allerdings sei die Bebauungsdichte bereits reduziert worden. Den Anwohnern ist es aber immer noch zu dicht. Vier Komplexe mit 23 Eigentumswohnungen sollen entstehen. Eine Modernisierung des Gebäudes wäre zu aufwändig. Die Burg sei nun nicht mehr zu retten, da sie nicht unter Denkmalschutz stehe.

Vor dem Haupteingang der Burg (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Gabriele Strauß kenne das Gebäude aus der Kindheit. Die Geschichte mit der Gaststätte sei ein Märchen, meint sie, da sich im Haus lauter Ein-Zimmer-Wohnungen mit Küche und Klo auf dem Gang draußen befinden würden. Ihr Großvater, der Maurer war, habe das Gebäude gekauft und eine Baustoffhandlung aufgebaut. Er habe dann ein Logo entworfen, welches das Haus zeigt und diesem den Namen Michaeliburg gegeben – als eine Art Marketing-Gag.

Das Bad (oder was immer das mal gewesen ist) hat schon bessere Zeiten gesehen (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Als ich die ersten Fotos schoss, sprach mich ein Anwohner an. Er behauptete, vieles, das in dem besagten Artikel stehen würde, würde nicht stimmen. Der Bauherr wäre ein anderer, er könne aber den genauen Bauherrn momentan nicht nennen. Laut dem Anwohner wurde das Gebäude ursprünglich als Jagdschloss errichtet. Die Remise wäre dann später abgerissen worden. Hinter dem Gebäude habe es einen Bauernhof gegeben. An dieser Stelle steht heute ein Lidl-Markt.

Ja, zumindest der Lidl-Markt ist nicht zu übersehen. Im Discounter einkaufen, im Schatten der Burg, das ist noch für kurze Zeit möglich.

Brunnen vor der Michaeliburg (02.07.2009) © Thomas Irlbeck
Dieses Objekt soll als Ersatz für die Burg kommen. Von der Bautafel abfotografiert (02.07.2009) © Thomas Irlbeck

Diese und weitere Bilder in höherer Auflösung gibt es auf flickr

Update

Ex-Michaeliburg
Der Ersatz für die alte Michaeliburg. Würdig? Nicht um die Burg! (28.04.2011) © Thomas Irlbeck

Die Michaeliburg ist Geschichte. Knapp zwei Jahre nach Beginn der Entkernung ist es an der Zeit, mal nachzuschauen, ob das alte Burg einen würdigen Nachfolger erhalten hat. Ich würde sagen, nein, auch wenn das subjektiv ist. Der neue Bau ist ein Allerweltsbau. Schade, dass das historische Gebäude, das dem Stadtteil den Namen gab, ein Opfer der Abrissbirne wurde.