{"id":16375,"date":"2020-07-19T23:54:09","date_gmt":"2020-07-19T21:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=16375"},"modified":"2026-04-05T18:40:09","modified_gmt":"2026-04-05T16:40:09","slug":"etymologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/etymologie\/","title":{"rendered":"Etymologie"},"content":{"rendered":"<p>Hier ist die Herkunft von Ortsnamen das Thema. Es sollen bald auch weitere Arten von Namen dazukommen, etwa Stra\u00dfennamen. Nur den Karl-Marx-Ring muss man wohl nicht erkl\u00e4ren! Auch allgemein Sprachliches findet hier Platz.<\/p>\n<h3>Perlach \u2013 Nomen est omen<\/h3>\n<figure id=\"attachment_9366\" aria-describedby=\"caption-attachment-9366\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9366\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich-300x215.jpg\" alt=\"Sitz zu Perlach\" width=\"300\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich-300x215.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich-768x549.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich-1024x732.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/SW15_021_WeningStich.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-9366\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;Sitz zu Perlach&#8220;. Kupferstich von Michael Wening (1701). Lizenz: Public Domain<\/figcaption><\/figure>\n<p>Perlach ist die Perle M\u00fcnchens, zumindest fast. Doch mit der Perle hat Perlach etymologisch nichts zu tun. Woher kommt aber dann der Name? Der Anfang klingt ein wenig wie <em>B\u00e4r<\/em>, und das ist sogar ein Teil der L\u00f6sung. <em>Per<\/em> oder <em>Pera<\/em> ist ein altgermanisches Wort, das f\u00fcr <em>B\u00e4r<\/em> oder aber <em>Eber<\/em> (also Wildschwein, Saub\u00e4r) steht. Ob jetzt Braunb\u00e4ren gemeint waren oder Eber, da gehen die Meinungen auseinander. Beide Theorien finden sich in etwa gleichwertig und beide Tierarten waren seinerzeit in der Umgebung verbreitet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16384\" aria-describedby=\"caption-attachment-16384\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-16384\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-1024x683.jpg\" alt=\"Braunb\u00e4ren im Wald\" width=\"580\" height=\"387\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/bear-4654760.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16384\" class=\"wp-caption-text\">Der b\u00e4rigste Stadtteil!? Braunb\u00e4ren im Wald. Ein wahrscheinlicher Ursprung des Namens &#8222;Perlach&#8220;, der schlicht &#8222;B\u00e4renwald&#8220; bedeuten k\u00f6nnte. Lizenz: Public Domain<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine Leserin hat ein starkes Argument f\u00fcr die Eber-These. Sie weist darauf hin, dass es sich bei dem Geh\u00f6lz um einen lichter Auwald gehandelt habe, der vornehmlich aus Eichen bestanden habe. Die dunklen Nadelgeh\u00f6lze seien erst im 18. Jahrhundert aus kommerziellen Gr\u00fcnden gepflanzt worden. Und unter Eichen h\u00e4tten Eber gelebt, Eicheln seien ein Nahrungsbestandteil. B\u00e4ren seien eher im alpinen Raum verbreitet gewesen. Im Flachland h\u00e4tten sie keine H\u00f6hlen gefunden, um ihre Jungen aufzuziehen oder Winterschlaf zu halten. Es darf aber erw\u00e4hnt werden, dass B\u00e4ren einen gro\u00dfen Aktionsradius haben.<\/p>\n<p>Der zweite Wortbestandteil <em>lach<\/em> ist schwieriger aufzul\u00f6sen. Dazu muss man wissen, dass Perlach fr\u00fcher mal <em>Peralooh<\/em> hie\u00df (erstmalige Erw\u00e4hnung 780, der Ort existierte aber vermutlich schon um 600 herum; verbreitet sind auch die Schreibweisen Peralohc, <a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=5593\">Peraloh (heute noch als Stra\u00dfenname in Perlach existent)<\/a>, Peroloch, Perloch, Perloh, Perl\u00f4hen, Perloch). Das <em>Looh<\/em> f\u00fchrt uns zu dem alten deutschen Wort <em>Lohe<\/em>, also dem <em>Auwald<\/em>.<\/p>\n<p><em>Perlach<\/em> bedeutet also schlicht B\u00e4renwald oder Eberwald. W\u00e4lder gibt es immer noch, auch mit dem Namen Perlach, eben den ber\u00fchmten <em>Perlacher Forst<\/em>. B\u00e4ren sind aber \u00e4u\u00dferst rar geworden und allenfalls darauf beschr\u00e4nkt, dass ein Verwandter des Problemb\u00e4ren Bruno Perlach als neue Heimat entdecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<h4>Perlachturm\u00a0 in Augsburg<\/h4>\n<p>Nicht zu verwechseln ist das M\u00fcnchner Perlach mit dem <em>Perlachturm<\/em> in Augsburg Interessanterweise kommt hier etymologisch auch die <em>B\u00e4ren-<\/em>Erkl\u00e4rung zum Zuge, zumindest nach einer von drei g\u00e4ngigen Thesen. Nach dieser besonders popul\u00e4ren These gab es im Mittelalter auf dem Platz vor dem damaligen Wachturm regelm\u00e4\u00dfige Vorf\u00fchrungen mit wilden B\u00e4ren; das <em>lach<\/em> soll <em>Fest<\/em> oder <em>Vorf\u00fchrung<\/em> bedeuten. Eine weitere These st\u00fctzt sich auf ein Schild im Turm, auf dem steht, der Name stammt vom Lateinischen &#8222;perlego&#8220; (durchlesen). Der Hintergrund: Auf dem Platz vor dem Turm sollen offizielle Verlautbarungen verlesen worden sein. Eine dritte These besagt, an dieser Stelle habe einst eine r\u00f6mische Legion eine Schlacht verloren. &#8222;perdita legio&#8220; bedeutet &#8222;untergegangene Legion&#8220;. Keine der Thesen ist jedoch historisch belegt, sodass die Namensherkunft wohl nie eindeutig gekl\u00e4rt werden kann.<\/p>\n<h3>M\u00fcnchen S\u00fcdost von A-Z<\/h3>\n<p>Nicht nur Perlach ist ein besondere Name in M\u00fcnchen, auch die Umgebung ist reich an weiteren besonderen Namen: Entsprechend geht es hier weiter mit Nachbarstadtteilen und Nachbarorten.<\/p>\n<h4>Berg am Laim<\/h4>\n<p>Der M\u00fcnchner Stadtbezirk wurde am 23. April 812 als &#8222;ad Perke&#8220; erstmals urkundlich erw\u00e4hnt, der Zusatz &#8222;am Laim&#8220; in Gestalt von &#8222;auf dem Laimb&#8220; erstmalig 1430. Der Begriff <em>Laim<\/em> bedeutet schlicht &#8222;Lehm&#8220;. Der Name nimmt auf die Lage Anspielung. Denn der Stadtbezirk befindet sich auf einer Erh\u00f6hung (Berg), die auf der etwa ein Kilometer breiten L\u00f6\u00df-Lehm-Zunge der M\u00fcnchner Schotterebene zwischen Ismaning und Berg am Laim liegt.<\/p>\n<h4>Grasbrunn<\/h4>\n<figure id=\"attachment_17141\" aria-describedby=\"caption-attachment-17141\" style=\"width: 150px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/789px-St._Ulrich_Grasbrunn-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17141 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/789px-St._Ulrich_Grasbrunn-2-150x150.jpg\" alt=\"St. Ulrich, Grasbrunn\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/789px-St._Ulrich_Grasbrunn-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/789px-St._Ulrich_Grasbrunn-2-144x144.jpg 144w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17141\" class=\"wp-caption-text\">St. Ulrich, Grasbrunn. Foto: Rufus46 \/ Lizenz: <a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/3.0\/deed.en\" target=\"_blank\">CC BY-SA 3.0)<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Gemeinde wurde 1140 erstmals als <em>Gramasprunnen<\/em> erw\u00e4hnt. Der Name leitet sich vom adeligen Grundbesitzers Graman ab, der gesamte Name bedeutet Brunnen des Graman.<\/p>\n<h4>Gro\u00dfkarolinenfeld<\/h4>\n<p>Siehe unter <a href=\"#Kleinkarolinenfeld\">Kleinkarolinenfeld<\/a>.<\/p>\n<h4>Haar<\/h4>\n<p>Der Name der Gemeinde <em>Haar <\/em>hat seinen Ursprung nicht von der Haarpracht der Bev\u00f6lkerung oder der Dichte an Fris\u00f6ren. Es leitet sich vielmehr von dem Begriff <em>Hardt<\/em> (<em>harde<\/em>\/<em>hart<\/em>) ab, welches ein leicht bewachsenes Waldland beschreibt. Daran erinnert auch das Beil im Haarer Wappen, das f\u00fcr die Rodung des Waldes steht.<\/p>\n<h4>Hachinger Bach<\/h4>\n<figure id=\"attachment_17119\" aria-describedby=\"caption-attachment-17119\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17119\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-300x200.jpg\" alt=\"Hachinger Bach\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IMG_3321.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17119\" class=\"wp-caption-text\">Der Hachinger Bach in Perlach S\u00fcd<\/figcaption><\/figure>\n<p><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=17069\">Der Name <em>Hachinger Bach<\/em> leitet sich von <em>Hacho<\/em> ab, einem Bajuwaren, der zwischen dem 5. und dem 8. Jahrhundert Siedlungen entlang des Bachlaufs errichtete.<\/a><\/p>\n<h4 id=\"Kleinkarolinenfeld\">Kleinkarolinenfeld<\/h4>\n<p>Die Siedlung, die zu Aying geh\u00f6rt, entstand ab 1802 als planm\u00e4\u00dfige Neugr\u00fcndung durch die Ansiedlung protestantischer Siedler aus der Pfalz und aus Baden. Wie auch Gro\u00dfkarolinenfeld wurde sie nach der zweiten Gemahlin Max IV. Joseph, der Prinzessin Karoline von Baden, benannt.<\/p>\n<h4>Michaeliburg<\/h4>\n<figure id=\"attachment_16155\" aria-describedby=\"caption-attachment-16155\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16155\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-300x199.jpg\" alt=\"Michaeliburg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-1024x679.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-1536x1019.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894-1200x796.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/IMG_0894.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16155\" class=\"wp-caption-text\">Die Michaeliburg. Foto: Thomas Irlbeck, als Public Domain freigegeben<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Name der Siedlung (die teilweise auf Perlacher Gebiet liegt) kommt entweder vom Gastwirt Michael Neumeyer (manche Quellen sagen auch <em>Obermayer<\/em> oder <em>Obermeyer<\/em>), der 1898 auf dem Gebiet ein burg\u00e4hnliches Geb\u00e4ude errichtet hat (die <a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=16143\">Michaeliburg<\/a>; 2009 abgerissen), oder von der 1900 gebauten <a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=16145\">Michaelikapelle<\/a>, die St. Michael geweiht ist. N\u00e4heres im Artikel: <a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/?p=16143\">Auf der Suche nach der Michaeliburg<\/a><\/p>\n<h4>Neubiberg, Unterbiberg<\/h4>\n<p>Der Name <em>Biberg<\/em> leitet sich von althochdeutsch <em>pipurc<\/em> (Umwallung, Ringburg) ab. Eine Umwallung in Gestalt einer Keltenchanze wurde in der Gegend durch Luftbildarch\u00e4ologie nachgewiesen. Der Ort findet erstmals als <em>Villa piburc<\/em> zwischen 1034 und 1041 als Schenkung an das Kloster Tegernsee Erw\u00e4hnung. Das heutige Neubiberg besteht aus zwei Teilen. Das westlich gelegene Unterbiberg ist der historische Teil des Ortes, geh\u00f6rt aber formal zur Gemeinde Neubiberg, dem \u2013 der Ausdruck neu deutet es an \u2013 sp\u00e4ter entstandenen Ort \u00f6stlich vom historischen Kern.<\/p>\n<h4>NPL83<\/h4>\n<p>K\u00fcnstlervereinigung, die von Hakan K., Grosses K, ENZ und CAZ132 gegr\u00fcndet wurde. Schwerpunkte sind Musik und bildende Kunst. NPL steht dabei nat\u00fcrlich f\u00fcr <strong>N<\/strong>eu<strong>p<\/strong>er<strong>l<\/strong>ach. Die 83 ist nicht das Gr\u00fcndungsjahr, sondern der alte Postleitzahlzusatz f\u00fcr Neuperlach (8000 M\u00fcnchen 83). Gegr\u00fcndet wurde NPL83 auch &#8222;erst&#8220; 1986.<\/p>\n<h4>Ottobrunn<\/h4>\n<p>Die Gemeinde Ottobrunn hat ihren Namen von Prinz Otto von Wittelsbach. Der damals 17-J\u00e4hrige war 1832 auf der Reise in sein k\u00fcnftiges K\u00f6nigreich Griechenland. Vor den Toren M\u00fcnchens, 13 km vom M\u00fcnchner Marienplatz entfernt, verabschiedete er sich von seinem Vater. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde an diesem Schauplatz eine dorische S\u00e4ule errichtet, die an dieses Geschehen erinnert. Die knapp 10 Meter hohe Ottos\u00e4ule ist heute das Wahrzeichen der Gemeinde und auch im Gemeindewappen abgebildet. Ottobrunn ist also noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig jung, als politische Gemeinde existiert der Ort gar erst seit 1955.<\/p>\n<h4 id=\"ethochhaus\">Putzbrunn<\/h4>\n<figure id=\"attachment_17143\" aria-describedby=\"caption-attachment-17143\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-17143\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-300x200.jpg\" alt=\"E.T.-Hochhaus in Putzbrunn \" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716-1200x800.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/IMG_3716.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17143\" class=\"wp-caption-text\">E.T.-Hochhaus in Putzbrunn<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die erste Gemeinde hinter der Stadtgrenze in Waldperlach hat ihren ersten Namensbestandteil einem gewissen Puzzi zu verdanken, dessen Sippe sich dort im achten Jahrhundert niederlie\u00df. Der gesamte Name bedeutet Brunnen des Puzzi. In der ersten urkundlichen Erw\u00e4hnung hei\u00dft der Ort noch Puzeprunnin. S\u00fcd\u00f6stlich von M\u00fcnchen, auf der M\u00fcnchner Schotterebene, musste das Trinkwasser aus mehreren Metern Tiefe geholt werden. Um die errichteten Brunnen bildeten sich Ansiedlungen, daran erinnert in vielen Ortsnamen der hinterer Namensbestandteil <em>brunn<\/em>.<\/p>\n<h4>Ramersdorf<\/h4>\n<figure id=\"attachment_16977\" aria-describedby=\"caption-attachment-16977\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-16977\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-300x248.jpg\" alt=\"Wohnhaus Rosenheimer Stra\u00dfe\/Wilramstra\u00dfe\" width=\"300\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-300x248.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-1024x845.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-768x634.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-1536x1268.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093-1200x991.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/IMG_4093.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16977\" class=\"wp-caption-text\">Fast wie ein Schloss: Wohnhaus in Ramersdorf (Rosenheimer Stra\u00dfe\/Wilramstra\u00dfe)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Stadtteil bildet heute zusammen mit Perlach, Neuperlach und Waldperlach den Stadtbezirk Nummer 16 Ramersdorf-Perlach. Namensgeber war die Familie Rumoltes. Entsprechend lautete der Name urspr\u00fcnglich <em>Rumoltesdorf<\/em>. Der Name wurde erstmals 1006 bis 1022 in einer Freisinger Urkundenabschrift erw\u00e4hnt. Die Endung &#8222;\u2011dorf&#8220; deutet aber darauf hin, dass es bereits in der zweiten H\u00e4lfte des 9. Jahrhunderts eine Siedlung gegeben haben k\u00f6nnte, zumal einzelne Mitglieder der Familie seit dem 8. Jahrhundert urkundlich bezeugt sind.<\/p>\n<h4>Riem<\/h4>\n<p>Diesen Stadtteil kann man w\u00f6rtlich nehmen und muss sich bei der Herleitung nicht am Riemen rei\u00dfen. Oder genau doch, denn eben der Begriff <em>Riemen<\/em> ist Namensgeber, im Mittelhochdeutschen rieme. Der Ortsname bedeutet also schlicht Streifen, spezifischer (schmaler) Ackerstreifen, G\u00fcrtel, Kanal, Traufe. Die letzten beiden Deutungen sind die wohl entscheidenden. Denn in Riem tritt der Grundwasserstrom an die Oberfl\u00e4che. Es gibt aber auch die Theorie, die H\u00f6fe des urspr\u00fcnglichen Ortes seien wie ein G\u00fcrtel um die Kirche herumgebaut gewesen. Die erste urkundliche Nennung war 957 bzw. 972 als <em>Riema<\/em>. Doch bereits um 700 soll ein fr\u00e4nkischer Ritter den Ort gegr\u00fcndet haben.<\/p>\n<p>Im M\u00fcnchner S\u00fcdosten und im Umland gibt es sicherlich noch weitere interessante Geschichten hinter Ortsnamen. Dazu vielleicht irgendwann mal in einem weiteren Teil.<\/p>\n<h4>Solalinden und Oedenstockach<\/h4>\n<p>Hinsichtlich dieser Ortsteile von Putzbrunn, die abgesetzte D\u00f6rfer darstellen, habe ich nichts in puncto Namensherkunft gefunden. Bei <em>Solalinden<\/em> dr\u00e4ngt sich etwas mit <em>solar<\/em> (Sonne) auf, aber das ist nur ein vager Verdacht.<\/p>\n<figure id=\"attachment_16404\" aria-describedby=\"caption-attachment-16404\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-16404\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-1024x719.jpg\" alt=\"Oedenstockach\" width=\"580\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-1024x719.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-768x539.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-1536x1078.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet-1200x843.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_0304-Bearbeitet.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-16404\" class=\"wp-caption-text\">Oedenstockach mit dem Wasserturm und der Holzkapelle St. Anna<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Taufkirchen<\/h4>\n<p>Der Name der Gemeine im Landkreis M\u00fcnchen leitet sich vom bayerischen Adelsgeschlecht der <em>Taufkircher<\/em> ab. Die erste Vertreterin des Geschlechts k\u00f6nnte Juditha de Tovkirchen um die Mitte des 12. Jahrhunderts sein (der Ort entsprechend anfangs <em>Tovkirchen<\/em>). Es gibt aber auch die These, dass die Linie aus der Gefolgschaft des Klosters Tegernsee abstammt. Ob sich der Name des Adelsgeschlechts an den heiligen Johannes der T\u00e4ufer anlehnt, daf\u00fcr konnte ich keinen direkten Beleg finden. Es ist aber anzunehmen, da bereits 1052 die Taufkirche St. Johannes der T\u00e4ufer urkundlich erw\u00e4hnt wird, die in Taufkirchen liegt.<\/p>\n<h4>Trudering<\/h4>\n<p>Der Stadtteilname ist auf einen Bauern namens <em>Truchtaro<\/em> zur\u00fcckzuf\u00fchren, der sich dort um 500 mit seiner Sippe niederlie\u00df. Im Auftrag seines Grundherrn, wahrscheinlich handelt es sich um den adeligen Fagana, kultivierte er Fluren und errichtete Stallungen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit war die erste Siedlungsst\u00e4tte der Zehentbauernhof in Kirchtrudering oder der Mayrhof in Stra\u00dftrudering. Die erste bekannte schriftliche Erw\u00e4hnung ist 772 als <em>Truhtheringa<\/em>. Als Schreibweise ist noch Truchteringa bekannt. An den alten Namen erinnert heute noch der Stra\u00dfenname Truchthari-Anger in Kirchtrudering, an dem im Rahmen eines Bauprojekts Reste einer Kelten-Siedlung aus vorchristlicher Zeit gefunden wurden. Trudering ist also so gesehen viel \u00e4lter.<\/p>\n<h4>Valley<\/h4>\n<p>Zu der Gemeinde, die s\u00fcdlich von Aying liegt, geh\u00f6ren u.a. das Dorf Valley und das Dorf Kreuzstra\u00dfe (Endpunkt der S7). Der Gemeindename hat nichts mit den englischen Wort <em>valley, <\/em>das <em>Tal<\/em> bedeutet, gemein. Vielmehr stammt der Name vermutlich von der keltischen G\u00f6ttin Fallada. Entsprechend wird der Name auch nicht wie das englische <em>valley<\/em> (Lautschrift: v\u0103l\u0113) gesprochen, sondern so, wie man es bei einem deutschen Wort \u00fcblich w\u00e4re (Lautschrift: fa\u02c8la\u026a]).<\/p>\n<h4>Vaterstetten<\/h4>\n<p>Die Nachbargemeinde von Haar ist mit knapp 25.000 Einwohnern die nach Unterhaching bev\u00f6lkerungsreichste Gemeinde Bayerns, die weder die Bezeichnung <em>Stadt<\/em> noch <em>Markt<\/em> f\u00fchrt. Die erste Vaterstettener Siedlung entstand bereits in der Zeit zwischen 750 und 600 v. Chr. im Ortsteil Purfing. Der Name <em>Vaterstetten<\/em> leitet sich vom altbajuwarischen Geschlecht der <em>Fater <\/em>ab, die den Ort gegr\u00fcndet haben.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"vg\" src=\"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/dc52e44c053e4cb0938e3fdcded269b3\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<h4 id=\"wabula\">Wabula<\/h4>\n<figure id=\"attachment_17174\" aria-describedby=\"caption-attachment-17174\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-17174 size-medium\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-200x300.jpg\" alt=\"Hochhaus Haar\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127-1200x1800.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/IMG_4127.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-17174\" class=\"wp-caption-text\">Hochhaus in Haar in der M\u00fcnchener Stra\u00dfe als Verl\u00e4ngerung der Wabula (22.08.2010) \u00a9 Thomas Irlbeck<\/figcaption><\/figure>\n<p>Selbst viele M\u00fcnchner stutzen bei diesem Namen, obwohl er in der Lokalpresse oft erw\u00e4hnt wird. Der Name ist schlicht die Abk\u00fcrzung f\u00fcr &#8222;Wasserburger Landstra\u00dfe&#8220;, die als mehrspurige Hauptstra\u00dfe Richtung Wasserburg am Inn f\u00fchrt. Am Rand liegen unz\u00e4hlige L\u00e4den und Gewerbebauten, diverse Autoh\u00e4user pr\u00e4gen das Bild. Sie beginnt in Trudering ab der Kreuzung mit der Bajuwarenstra\u00dfe als Fortsetzung der Kreillerstra\u00dfe und l\u00e4uft in \u00f6stlicher Richtung. Ab der Stadtgrenze in Haar \u00e4ndert sich der Namen in M\u00fcnchner Stra\u00dfe, sp\u00e4ter \u2013 noch in Haar \u2013 gibt es eine weitere Namens\u00e4nderung. Nun hei\u00dft sie Wasserburger Stra\u00dfe. Am \u00f6stlichen Ende von Haar \u2013 dass Gebiet geh\u00f6rt zu Grasbrunn \u2013 erh\u00e4lt sie ihren alten Namen &#8222;Wasserburger Landstra\u00dfe&#8220; zur\u00fcck. Am Ortsende in Vaterstetten geht sie in die B 304 \u00fcber. Auch in Zorneding existiert eine &#8222;Wasserburger Landstra\u00dfe&#8220; (die Wabula gibt es also gleich mehrfach) als Teil der ehemaligen Hauptverbindung M\u00fcnchen \u2013 Wasserburg am Inn. Durch Ortsumgehungen in Zorneding und Ebersberg wurde der Durchgangsverkehr zu gro\u00dfen Teilen ausgesperrt, wodurch die urspr\u00fcnglich Hauptstra\u00dfe den Charakter der Verbindung M\u00fcnchen \u2013 Wasserburg am Inn eingeb\u00fc\u00dft hat.<\/p>\n<h3>Quellen<\/h3>\n<ul>\n<li>Trudering \u2013 Waldtrudering \u2013 Riem: M\u00fcnchens ferner Osten \/ hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair \u2026 \u2013 M\u00fcnchen: Buchendorfer Verl., 2000<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.erzbistum-muenchen.de\/pfarrei\/pv-taufkirchen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pfarrverband Taufkirchen bei M\u00fcnchen<\/a><\/li>\n<li>Wikipedia-Seiten der Ortsnamen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Betteln und Hausieren verboten<\/h3>\n<figure id=\"attachment_18138\" aria-describedby=\"caption-attachment-18138\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-18138 size-medium\" src=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-300x225.jpg\" alt=\"Betteln und Hausieren verboten\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-1200x901.jpg 1200w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n-1980x1486.jpg 1980w, https:\/\/www.neuperlach.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/122820198_4979768338707809_8756816382135040010_n.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-18138\" class=\"wp-caption-text\">Bitte beachten, es ist verboten!<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Begriff Hausieren\/Hausierer ist im Aussterben begriffen. Man sagt h\u00f6chstens noch &#8222;er ging mit der Idee hausieren&#8220;, was aber mit dem klassischen Hausierer nichts gemein hat. An meinem Haus (Baujahr 1971) steht aber noch &#8222;Betteln und Hausieren verboten&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ist die Herkunft von Ortsnamen das Thema. Es sollen bald auch weitere Arten von Namen dazukommen, etwa Stra\u00dfennamen. Nur den Karl-Marx-Ring muss man wohl nicht erkl\u00e4ren! Auch allgemein Sprachliches findet hier Platz. Perlach \u2013 Nomen est omen Perlach ist die Perle M\u00fcnchens, zumindest fast. Doch mit der Perle hat Perlach etymologisch nichts zu tun. 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