Unsere Mitte – reich an Kontrasten

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Unser Reich der Mitte mit der großen Baustelle am Hanns-Seidel-Platz (Kultur Quadrat, Loge № 1). ist dank der Kräne nun weithin sichtbar. Zusammen mit dem Wacker-Gebäude und der herrlichen Alpenkulisse ergibt sich ein Bild voller Kontraste. Vielen Dank für das starke Foto!

Alpen mit Kultur-Quadrat-Baustelle
Neuperlach, Mitte(n) in den Bergen (28.11.2017). Foto: Sven G. für Neuperlach.org

Kultur Quadrat: Dritter Kran braucht zwei Versuche

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Heute wurde an unserem Kultur Quadrat der dritte Kran aufgestellt. Wie die Bildreportage zeigt, bedurfte es dafür zwei Versuche.

Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 1: Kultur Quadrat vom pep aus gesehen. Die Kransäule selbst steht schon, der Ausleger fehlt aber noch (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 2: Alle haben ihre Plätze eingenommen, es kann losgehen! Im Hintergrund: unsere Zwillingstürme (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 3: Der Ausleger wird mit dem Fahrzeugkran angehoben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Der Aufbau wird von zahlreichen Schaulustigen beobachtet. Ich scheine aber der Einzige zu sein, der das Ganze mit Kamera begleitet. Zumindest sehe ich sonst niemand mit Kamera.

Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 4: „Nauf geht’s!“ (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 5: Oben! Aber es scheint nicht zu passen! (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 6: Alles auf Anfang, der Ausleger wird wieder runtergelassen (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 7: Oben auf der K(r)anzel – Nur Kanzler ist schöner! (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 8: Neuer Anlauf, den Neuperlach.org aus dramaturgischen Gründen von der anderen Straßenseite (Fritz-Erler-Straße) verfolgt. Der Ausleger wird wieder angehoben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 9: So langsam wird das nun etwas (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 10: Nun müssen die beiden Enden noch verbunden werden (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 11: Wie ein Spielzeugmanschgerl klettert der Arbeiter an dem Ausleger (Bildmitte, genau hinschauen!). Ich glaube, mir würde der Mut fehlen, so etwas zu machen (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 12: Nun noch die Seile des Fahrzeugkrans lösen, die den Ausleger … (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 13: … bislang gehalten haben (22.11.2017) © Thomas Irlbeck
Kran #3, Kultur Quadrat
Bild 14: Fertig! Fahrzeugkran und Kran #3 wurden voneinander getrennt (22.11.2017) © Thomas Irlbeck

Mit Kran #3 kann der Bau der neuen Wohnungen der Loge № 1 nun noch effizienter voranschreiten.

Siehe auch:

Neuer Asphalt in Neuperlachs Mitte

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Asphaltierungsarbeiten an der Kreuzung Fritz-Erler-Straße/Von-Knoeringen-Straße/Kafkastraße
Asphaltierungsarbeiten an der Kreuzung Fritz-Erler-Straße/Von-Knoeringen-Straße/Kafkastraße vor dem Kultur Quadrat (Bauprojekt Wohnhäuser der „Loge №1“) am Hanns-Seidel-Platz. Im Hintergrund: Wacker Chemie (25.10.2017) © Thomas Irlbeck

Kran aufgestellt: Das Herz von Neuperlachs Mitte schlägt endlich (Update 24.11.2017)

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Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 1: Aufnahme nun bei schönerem Wetter (14.10.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 2: Kultur Quadrat, Loge № 1 – Der erste Kran steht. Die letzten Skeptiker dürften nun überzeugt sein (08.10.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 3 (08.10.2017) © Thomas Irlbeck

Seit 1974 wohne ich in Neuperlach, und seitdem verfolge ich mit großem Interesse die Planung von Neuperlachs Mitte am Hanns-Seidel-Platz. Obwohl im Juni dann tatsächlich der Bauaushub begann, zweifelten noch viele daran, ob wirklich gebaut werde. Im schlimmsten Fall hätte man noch ein riesiges Loch im Boden, und der Rest des Geländes müsste weiterhin als riesiger Parkplatz herhalten. Die Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes ist eine Art Trauma, zu oft stand man schon kurz davor, und es wurde dann doch nichts. Stolze drei Architekturwettbewerbe hatte man im Lauf der Jahre veranstaltet, so etwas stärkt nicht gerade das Vertrauen. Doch als man am Donnerstag begann, den ersten Kran aufzustellen, lösen sich die Zweifel nun langsam auf. Die Symbolik der weithin sichtbaren Hebevorrichtung überzeugt.

Die Bilder von heute zeigen auch, wie tief die Baugrube ist. Speziell das Bild mit der Behelfstreppe (weiter unten) lässt die Tiefe erahnen. Schließlich wird eine mehrgeschossige Tiefgarage gebaut. Mehr zum Thema: Hanns-Seidel-Platz: Grundsteinlegung am 50. Geburtstag

Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 4 (08.10.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 4 (08.10.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Kran #1 steht
Bild 5 (08.10.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Loge № 1
Bild 6: Werbetafel für die hier entstehende Loge № 1 (13.07.2017) © Thomas Irlbeck

Gießen des Kellerbodens (Update 20.10.2017)

Die ersten richtigen Arbeiten haben begonnen.

Kultur Quadrat, Arbeiten beginnen
Bild 7 (20.10.2017)  Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, arbeiten beginenn
Bild 8 (20.10.2017) Thomas Irlbeck

Update 24.11.2017

Kultur Quadrat, Arbeiten
Bild 9 (24.11.2017) Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat, Arbeiten
Bild 10 (24.11.2017) Thomas Irlbeck

 

Qwählereien im Großformat (Update 18.08.2017)

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Wahlplakate sind selten ein Ort der Kreativität. Bei der CSU hat man sich offenbar gedacht, warum soll man die Wähler mit verschiedenen Sprüchen verwirren. Also plakatiert man gleich das Einfallslose mehrfach: „Klar für unser Land“. Nicht mal für einen Stabreim hat es gereicht. Gesehen an der Heinrich-Wieland-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Wahlplakate CSU
Bild 1: Der maximale Grad der Einfallslosigkeit (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate CSU
Bild 2: Auch aus einiger Distanz wird es nicht besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Bei der SPD hat es zumindest noch für Trivialsprüche gereicht. Etwa für „Damit die Rente nicht klein ist, wenn die Kinder groß sind.“ Die Idee zu diesem Spruch stammt vermutlich aus den 1950er-Jahren. Überzeugend ist aber auch das nicht, zumal Martin Schulz zumindest bildlich einer Trambahnreaktivierung im Wege steht. Gesehen an der Fritz-Erler-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse. Die Zwillingstürme thronen über den Wahlplakaten. Da sieht man lieber hin.

Wahlplakate SPD
Bild 3: Die SPD ist nicht viel besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate SPD
Bild 4: Zumindest die Kulisse ist symbolträchtiger. Die Schienen enden, dann kommt als „Du kommst hier nicht durch“-Markierung der Schulzzug (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen (Update 15.08.2017)

Oft, aber nicht immer, haben die Kleinen die witzigeren Plakate. Hier haben sich die Verantwortlichen wohl gedacht, „Karl-Marx-Zentrum“, nichts passe da besser als Werbung für die Deutsche Kommunistische Partei, und haben entsprechende Plakate vor alle Zugänge eben dieses Laden- und Wohnzentrums gesetzt. Nein,das war natürlich ein Witz, auch an unserem Neuperlacher Spital habe ich Plakate der DKP gesehen. Erwähnenswert im Hintergrund: eine fehlende Asbestplatte. Wann wird das mal repariert?

Wahlplakate DKP
Wahlplakat der DKP am Peschelanger (15.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (17.08.2017)

Im Marx-Zentrum ist Auswahl an Waren lau, entsprechend ist auch das Angebot an Parteiwerbung bescheiden. Am pep ist natürlich mehr Auswahl.

Als Mathematiker wähle ich dieses Mal die Piraten, da diese immer π raten:

Wahlplakat Piraten
Wahlplakat der Piraten vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die ÖDP, da ich Tiere zum Fressen gerne habe:

Wahlplakate diverse
Wahlplakate vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Grünen, weil Cem Özdemir hier ist. Und hier. Und hier:

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Freien Wähler, weil ich auch schon mal zu Boden gegangen bin:

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Marxisten, weil ich am Karl-Marx-Zentrum wohne und Gesundheit als Ware krank ist!

Wahlplakat DKP
Wahlplakat der DKP vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal BüSo, da ich für Tempo 30 auf der neuen Seidenstraße bin und da Psycho (oder war es BüSo?) ein so bekn… Name ist, dass er schon wieder gut ist!

Wahlplakat BüSo
Wahlplakat der BüSo vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (weitere Teile, ab 18.08.2017)

Ich wähle dieses Mal die „Linke“, weil in Deutschland immer noch „rechts vor links“ gilt!

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal „Frieden“, weil Waffenexporte „die Linke“ stoppen.

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Knackis lieben sie dafür! Was viele nicht wissen, die meisten Häftlinge dürfen wählen.

Wahlplakat MLPD
Wahlplakat der MLPD vor dem pep (24.08.2017) © Thomas Irlbeck

Hanns-Seidel-Platz: Grundsteinlegung am 50. Geburtstag (Update 08.06.2017)

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Gestern, am 12.05.2017, exakt an unserem 50. Geburtstag, war Grundsteinlegung am Kultur Quadrat. Wir mir im Verkaufs-Pavillon heute mitgeteilt wurde, sollen die Bauarbeiten sehr schnell starten. Der Bereich außerhalb der Parkfläche (Südostteil des Hanns-Seidel-Platzes) wird also bereits dieses Jahr bebaut, der Rest dann nach Fertigstellung der pep-Erweiterung 2018.

Update 01.06.2017: Beschädigter Grundstein – siehe weiter unten.

Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 1 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 2 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 3 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 4 (12.05.2017): Gelände von der Von-Knoeringen-Straße aus gesehen. Foto: Lesereinsendung

Update 01.06.2017

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 5 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Im südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes laufen die Bauarbeiten für die Wohnhäuser. Zwar sind noch keine Kräne aufgestellt, aber die Erdarbeiten sind im Gange. Der Grundstein sieht arg ramponiert aus, vermutlich wurde er beim Abtragen des Asphalts beschädigt (Bilder weiter unten). Die Fläche, auf der er steht, war ja asphaltiert. Hoffentlich kein schlechtes Omen, aber wir sind ja nicht abergläubisch!

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 6 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 7: Ramponierter Grundstein  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 8 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Spundwände und Kelleraushub (Update 08.06.2017)

Wer immer noch an der Bebauung des Hanns-Seidel-Platz gezweifelt hat, jetzt kann man es wirklich glauben. Nachdem die Spundwände gesetzt wurden, läuft nun bereits der Kelleraushub, jetzt gibt es kein Zurück mehr!

Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 9 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 11 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 12 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Wenige Stunden vor unserem 50. Geburtstag: Bauvorbereitende Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz starten

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Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 1 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Wer hätte das noch für möglich gehalten? Noch vor dem 50. Geburtstag am 11. Mai sind die ersten bauvorbereitenden Arbeiten am Hanns-Seidel-Platz gestartet, vermutlich Grundwasserbohrungen.

Dies ist wohl weniger Zufall, mehr scheint es uns bewusst zugefallen zu sein. So als wollte man sagen, wir können doch, was wir 50 Jahre nicht geschafft haben, nämlich die Bebauung von Neuperlachs Mitte, jetzt „Kultur Quadrat“ genannt (damit man Neuperlach nicht mit China, dem Reich der Mitte, verwechselt).

Gebaut werden zunächst die Wohnhäuser auf dem südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes, der nicht als Parkfläche genutzt wird, genauer an der Von-Knoeringen-Straße.

Baubeginn Kultur Quadrat
Bild 2 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Kultur Quadrat: Neuperlach wird zum Reich mit Mitte

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Kultur Quadrat
Bild 1: Verkaufspavillon, rechts im Hintergrund das alte Kulturhaus-Provisorium (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

So langsam geht es nach fast 50 Jahren Warten endlich los mit der Bebauung von Neuperlachs Mitte am Hanns-Seidel-Platz. Am 21. April wurde vor dem Kulturhaus ein Verkaufspavillon aufgestellt. Das Ganze läuft unter der Bezeichnung „Kultur Quadrat“. Für die offizielle Website www.kulturquadrat.com hat Neuperlach.org Bilder aus seinem Foto-Pool zur Verfügung gestellt.

In dem Quadrat, das im Westen von der Thomas-Dehler-Straße, im Süden von der Von-Knoeringen-Straße, im Osten von der Fritz-Erler-Straße und im Norden vom Wacker-Gebäude gebildet wird, werden Wohnungen entstehen, aber auch Läden, Gastronomie, soziale Einrichtungen und das lang ersehnte Kulturzentrum. Blickfang soll ein spektakuläres Hochhaus werden. Begonnen werden soll mit einer Wohnanlage an der Von-Knoeringen-Straße am Süden des Hanns-Seidel-Platzes. Der Bereich ist bereits mit Bauzäunen gesichert und befindet sich außerhalb der Fläche des pep-Parkplatzes. Für den Dezember ist der Abriss des Kulturhauses geplant. Im Frühjahr 2018 sollen die Erweiterung des Pep und des neuen Parkhauses Nord fertig sein. Der Pep-Parkplatz auf dem Hanns-Seidel-Platz ist dann entbehrlich und es kann richtig losgehen mit dem Bau von Neuperlachs Mitte.

Bereits jetzt können Wohnungen reserviert werden. Eine 2-Zimmer-Wohnung mit 64 m2 ist für 475.900 Euro zu haben, eine 3-Zimmer-Wohnung mit 89 m2 ist für 678.900 Euro im Angebot. Dies sind nur zwei Beispiele, im Verkaufspavillon erfährt man mehr.

Weitere Infos zum Projekt auch unter immostar.de.

Kultur Quadrat
Bild 2: Verkaufspavillon mit Wacker im Hintergrund  (24.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat
Bild 3 : Blick Richtung pep (24.04.2017) © Thomas Irlbeck

In Neuperlachs Mitte geht die Post ab! (Update 12.04.2016)

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Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
„Hol mal die Post“, sagte das Abrissunternehmen! Sie nahmen es wörtlich, die Abrissarbeiten laufen (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Endlich kommt Bewegung in die Mitte Neuperlachs. Erstmals verändert sich das Gesicht des Hanns-Seidel-Platzes, der schon in den 1970er-Jahren zum Zentrum Neuperlachs werden sollte, aber bis heute nur als riesiger Parkplatz fungiert. Lediglich das Kulturhaus wurde 2001 realisiert – als Provisorium. Ebenso die Postfiliale (1981 eröffnet) – aber auch nicht als Bau für die Ewigkeit, wie das Foto zeigt.

Was passiert nun konkret?

Erweiterung des pep und Neubau pep-Parkhauses Nord

pep Behelfsparkplätze
Die Behelfsparkplätze werden bereits angelegt. Gesehen von der Fritz-Erler-Straße  (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Das pep-Parkhaus Nord wird abgerissen und bis 2018 durch einen größeren Neubau ersetzt, in dem dann auch zusätzliche Ladenfläche entsteht. Bereits im März soll es losgehen. Zwischenzeitlich werden Behelfsparkplätze auf dem Hanns-Seidel-Platz errichtet, die Arbeiten dazu haben bereits begonnen. Eine dicke Post hierbei: Die Parkplätze auf dem Hanns-Seidel-Platz werden erstmals kostenpflichtig. Nur wer das Kulturhaus besucht, darf noch kostenlos parken.

Wohnungsbau im Südteil

Auf dem Südteil des Parkplatzes an der Von-Knoeringen-Straße baut die Bauträger GmbH Bayern 150 frei finanzierte Wohnungen. Die beiden Gebäude werden fünf bis sieben Geschosse erhalten. Im Juni 2016 soll es losgehen. Ende 2017 sollen sie bereits fertiggestellt sein.

Abriss der Post

Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
Abriss der Postfiliale, Detailaufnahme (06.02.2016)  © Thomas Irlbeck

Auch die ehemalige Post trifft es, die seit dem Umzug 2013 ins Life an der Albert-Schweitzer-Straße nur noch als Zustellstützpunkt fungierte. Postfächer und Packstation blieben ebenso vorerst in Betrieb. Nun aber geht die Post ab – und zwar postwendend Richtung Entsorgecontainer: Das Gebäude wurde bereits zu großen Teilen abgerissen.

Das eigentliche Zentrum

Post Abriss Hanns-Seidel-Platz
Der traurige Rest der 1981 eröffneten Postfiliale (06.02.2016) © Thomas Irlbeck

Die eigentliche Mitte mit dem futuristischen Wolkenkratzer, dem Bürger- und Kulturzentrum, Läden, Marktbereich, Hotel, 85 freifinanzierten Wohnungen, 120 Studentenapartments und Marktbereich (alles entlang der Thomas-Dehler-Straße) lässt indes noch auf sich warten. Hier soll Mitte 2016 mit der europaweiten Ausschreibung begonnen werden. Mitte 2017 könnten die Bauarbeiten starten und Ende 2020 könnte Neuperlachs Mitte stehen! Mit so zirka 50 Jahren Verspätung, so viel schafft nicht mal die Post. Wenn es Neuigkeiten gibt, wird das selbstverständlich hier gepostet!

Rückblick 2014

Da war das Gebäude bereits nicht mehr als Postfiliale in Betrieb und sah so aus:

Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz
Die Post (25.09.2014) © Thomas Irlbeck
Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz
Detail (25.09.2014) © Thomas Irlbeck

Update 31.03.2016

Die Abrissarbeiten sind im vollen Gange.

Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (31.03.2016)  © Thomas Irlbeck

Update 12.04.2016

Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (12.04.2016) © Thomas Irlbeck
Abriss pep-Parkhaus Nord
Abriss pep-Parkhaus Nord (12.04.2016) © Thomas Irlbeck

Mehrere Motive, eine Aufnahme

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Abendrot/Abendgelb, die Alpen, einer der beiden Zwillingstürme, Aufbruch (Kran) und ein blaues Logo – alles auf einem Bild.

Abendrot
Bild 1 (12.01.2015) © Thomas Irlbeck

Und ein weiteres Motiv, jetzt was à la Scherenschnitt:

Abendrot
Bild 2 (12.01.2015) © Thomas Irlbeck

Münchner Geschichten in Neuperlach (Update, 15.03.2012)

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Zwei tolle Szenen mit seltenen Bildern aus dem alten Neuperlach (1974). Das Video stammt aus der legendären Serie „Münchner Geschichten“ (Regie: Helmut Dietl und Herbert Vesely), Episode 5 („Ein Ziel im Leben“):

Ab 4:47: Therese Giehse fährt mit dem Autobus (eigentlich Linie 97, im Video aber Linie S) vom Friedrich-Engels-Bogen auf dem Karl-Marx-Ring Richtung Südost und steigt an der Haltestelle Oskar-Maria-Graf-Ring aus. Die Bauarbeiten laufen dort noch.

Ab 8:16: Therese Giehse vor dem Neuperlach Mobile (Raumspindel Space Churn) am Verwaltungsgebäude der Neuen Heimat und vor der Sonnenuhr (jeweils Plett-Zentrum)

(Video nicht mehr verfügbar.)

Update: Weitere Szene in Neuperlach

Ab 9:01: Wir befinden uns weiterhin in der Episode 5. Therese Giehse und Günther Maria Halmer besichtigen ein Apartment in Neuperlach, das sehr wahrscheinlich in einem Wohnblock am Annette-Kolb-Anger liegt. Der Blick von der Loggia geht Richtung Bert-Brecht-Allee (links), Fritz-Erler-Straße (Hintergrund) und auf den Rohbau der LVA (rechts).

(Video nicht mehr verfügbar.)

Hanns-Seidel-Platz: Fußgängerzone light?

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Der Hanns-Seidel-Platz soll bekanntlich bebaut werden – Büros, Wohnungen, Läden, das Bürgerzentrum und mehr sollen entstehen. Seit rund schlappen 30 Jahren laufen bereits Gedankenspiele, wenn nicht sogar Planungen. Dumm nur, dass die vierspurige Thomas-Dehler-Straße zwischen dem Einkaufszentrum pep und dem Hanns-Seidel-Platz liegt. Ein Wechsel der Straßenseite bedeutet für den Bürger derzeit, auf das Knöpfchen der Fußgängerampel zu drücken und lange zu warten, bis das Ämpelchen für kurze Zeit Grün für die Fußgänger gibt, oder das Sperrengeschoss der U-Bahn zu benutzen (aber bitte nicht geradeaus durchlaufen, wenn man nicht im Besitz einer gültigen, gegebenenfalls entwerteten MVV-Fahrkarte ist, denn dabei passiert man einen Bereich, der eine solche voraussetzt, sondern per Slalom dem U-Bahn-Zugang ausweichen). In Zukunft werden noch viel mehr Leute die Thomas-Dehler-Straße überqueren, denn dann spielt sich das (kulturelle, Geschäfts- usw.) Leben nicht nur im pep und seinem Vorplatz ab, sondern auch im zunehmenden Maße auf dem Hanns-Seidel-Platz.

Der Bezirksausschuss möchte den Bereich am Hanns-Seidel-Platz komplett zur Fußgängerzone umbauen lassen, selbst die Busse müssten dann weichen. Die Zufahrt zum Busbahnhof wäre dann nur noch von östlicher Seite über die Fritz-Erler-Straße möglich. Für die Buslinien entstehen Umwege von rund 300 Metern.

Dem Planungsreferat der Stadt München gehen diese Pläne zu weit, das Verkehrsaufkommen des Individualverkehrs und der Buslinien sei zu hoch. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe (15.02.2010, Seite 57, Stadtausgabe). Daher macht die Behörde nun zwei eigene Vorschläge:

  • Rückbau der Thomas-Dehler-Straße zwischen Fritz-Schäffer-Straße und Von-Knoeringen-Straße (das ist der Bereich von Höhe der „Deutschen Rentenversicherung“ (früher: LVA) bis zum südlichsten Teil des Parkplatzes auf dem Hanns-Seidel-Platz) auf einen Fahrstreifen pro Richtung und Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h.
  • Sperrung der Thomas-Dehler-Straße auf Höhe des pep-Vorplatzes bis zum südlichen Teil des Marktplatzes. Der Bereich wird Fußgängerzone, eine Busspur verbleibt. Der übrige Teil der Thomas-Dehler-Straße wird auf einen Fahrstreifen pro Richtung zurückgebaut.

Das Planungsreferat präferiert die erste Variante, da die zweite Variante einen Lärmschutz für die Fritz-Erler-Straße und den Hanns-Seidel-Platz erforderlich machen würde.

Kommentar

Alle drei Vorschläge scheinen mir alles andere als ideal zu sein. Je nach Vorschlag ist die Querungsmöglichkeit der Thomas-Dehler-Straße weiterhin nicht optimal oder aber der Linienbus- und Individualverkehr werden zu stark behindert, gegebenenfalls erhöhen sich auch die Fahrzeiten der Linienbusse. Es müssen meines Erachtens auch innovative Lösungen einbezogen werden, die an einer völlig anderen Stelle ansetzen.

Denkbar ist eine überdachte Brücke, über die man z.B. vom ersten Stockwerk des pep auf den Hanns-Seidel-Platz wechseln kann und idealerweise dann direkt in eines der neuen Gebäude oder einen erhöht angelegten Vorplatz gelangt. Natürlich muss auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten alles gut erreichbar und lukrativ sein, etwa durch Belebung des östlichen Ende der Brücke durch gastronomische Betriebe und kulturelle Einrichtungen.

Alternativ zur überdachten Brücke wäre auch ein Überbauen der Thomas-Dehler-Straße denkbar, die Straße wird dabei erhalten, aber im Bereich des pep-Vorplatzes bebaut. Der Verkehr fließt dann durch eine Gebäudedurchfahrt. Das Gebäude selbst dient dann als komfortable Querungsmöglichkeit für Fußgänger und viel mehr, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wenn ohnehin der Hanns-Seidel-Platz im großen Stil bebaut wird, sollte so etwas „drin“ sein. Man kann auch ja mal ein wenig größer denken. Natürlich könnte die Statik hier ein Problem sein, wegen des darunter liegenden U-Bahntunnels, das muss auch alles berücksichtigt werden. Man sollte aber eine bessere Lösung als die bislang zur Diskussion stehenden Ideen realisieren können.

Kinderfahrrad von Fußgängerbrücke am Hanns-Seidel-Platz auf Straße geworfen

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Unbekannte haben am Dienstag gegen 20:30 ein Kinderfahrrad von der Fußgängerbrücke am Neuperlacher Hanns-Seidel-Platz auf die Fritz-Erler-Straße geworfen. Eine 36-jährige Autofahrerin fuhr in diesem Moment stadtauswärts auf der Fritz-Erler-Straße und konnte gerade noch rechtzeitig bremsen. Ein folgender 32-jähriger Motorradfahrer schafft es ebenfalls, sein Fahrzeug rechtzeitig zum Stillstand zu bringen. Einem weiteren folgenden Autofahrer gelang dies nicht. Er fuhr auf das Motorrad auf schob dieses samt Fahrer auf den Wagen der 36-Jährigen auf. Alle drei blieben dabei zum Glück unverletzt, es entstand nur leichter Sachschaden.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 11. Dezember 2008, Seite 57, Stadtausgabe

Was für Hirnverbrannte machen so was? Das Fahrrad ist offenbar gezielt auf die Straße geworfen worden, sodass es m.E. letztlich nur als Mordversuch gesehen werden kann.