Neuperlach.org – Neue Artikel und Aktualisierungen

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Glanznummer: Das aktuelle Programmheft Ramersdorf-Perlach!
Hier kann es als PDF heruntergeladen werden: Programmheft April bis September 2019

Tatiana Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski und Tochter Tatiana (Foto). Die Polizei sucht Zeugen!

Top-Thema: Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16 Jahre alte Tochter Tatiana. Inzwischen gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben. Denn die Polizei hat mittlerweile im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen. Auf diesen Gegenständen wurden Blutspuren gefundenen. Ein DNA-Test ergab, es ist Blut von den beiden Vermissten. Update 20.08.2019: „Bild“ spekuliert indes über das  mögliche Motiv. So sei Maria Gertsuski finanziell gut gestellt gewesen, daher könnte das Motiv hier Habgier lauten. Ferner wird berichtet, dass auch in der Wohnung Blutspuren entdeckt worden seien. Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden. Die Polizei sucht Zeugen! Speziell Spaziergänger im Truderinger Wald sind gefragt! Weiterlesen →

AWO Logo
Die AWO-Senioren laden ein

Update 17.08.2019: Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach veranstaltet ein gemütliches Beisammensein. Auch Sie sind herzlich eingeladen am Freitag, den 23. August 2019, um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13. Weiterlesen →

Kultur Quadrat, Loge № 1/№ 2
Loge №2 von der Fritz-Erler-Straße aus gesehen

Update 16./17.08.2019: Logen-Wohnhäuser am Hanns-Seidel-Platz. Als ich letztes Mal hier fotografiert habe, war die Loge №2 noch eingerüstet. Nun präsentiert sich auch die Loge №2 in einer annähend finalen Form (Foto). Keine Loge ist wie die andere, so ist auch die Loge №2 heller ist als ihre Schwester Loge №1. Weiterlesen →

Stuhlbau-Workshop
Stuhlbau-Workshop in der Feierwerk Südpolstation am 04.092019

Update 15.08.2019: Für kleine Handwerker*innen ab 8 Jahren dürfte der Workshop „Stuhlbau“ in den Sommerferien in der Feierwerk Südpolstation genau das Richtige sein! Hier wird gesägt, geschliffen, gehämmert und gebohrt. Am Ende hat so jeder nicht nur eine ganze Menge gelernt, sondern noch dazu seinen ganz individuellen Stuhl gebaut. Dieser kann anschließend … Weiterlesen →

Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Umgebaute und leicht verlegte Bushaltestelle „Peschelanger“ eröffnet

Update 14.08.2019: Auf dem Karl-Marx-Ring wurde zwischen Heinrich-Wieland-Straße und Peschelanger eine Fahrbahnsanierung durchgeführt. Zudem wurde die Bushaltestelle „Peschelanger“ der Ringbusline 197 und der Nachtlinie N45 barrierefrei umgebaut und ca. 50 Meter verlegt. Die neue Haltestelle wurde nun eröffnet. Weiterlesen →

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Oskar-Maria-Graf-Ring: Ein Parkplatz wird mit einem Wohnhaus bebaut und es werden zwei bestehende Häuser aufgestockt

Update 14.08.2019: Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt. Nach langer Zeit der Vorbereitungen und auch des Wartens scheint es nun endlich loszugehen mit den eigentlichen Bauarbeiten – beginnend mit dem Kelleraushub. Entsprechendes Gerät zum Setzen von Spundwänden wurde angeliefert und wartet auf den Einsatz. Weiterlesen →

Allianz
Die Allianz verlässt Neuperlach – die Gebäude sollen abgerissen werden

Update 13.08.2019: Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Die Gebäude sollen abgerissen werden! Das berichtet die tz. Weiterlesen →

Mal mal wieder!
Modellier-Werkstatt in der Feierwerk Südpolstation (27.08./28.08.2019 und 30.08./31.08.2019)

Update 06.08.2019: In der Feierwerk Südpolstation in Neuperlach Süd geht es in den Ferien kreativ zu. Bei zwei zweitägigen Workshops Ende August unter dem Titel „Modellier-Werkstatt“ können Jugendliche sich einmal am Material Pappmaschee versuchen. Daraus können sie sowohl Skulpturen, Figuren, Gesichter, Fantasiegegenstände als auch Gebrauchsgegenstände modellieren. Auch hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, es könnte allerdings ein wenig matschig werden. Weiterlesen →

Enjoy
Wohnanlage „Enjoy“ in Neuperlach Süd: Abkehr von der Einheitsarchitektur! Für die Wohnanlage wird ein bestehendes Büro- und Geschäftshaus abgerissen

Update 04.08.2019: Die Isaria AG baut am Gustav-Heinemann-Ring 133/135 in Neuperlach Süd als Ersatz für ein altes Büro- und Geschäftshaus einen mehrgliedrigen Wohnbau mit 80 Eigentumswohnungen. Das Projekt firmiert unter dem Namen Enjoy. Im Erdgeschoss sind außerdem drei Läden vorgesehen. Der Vertriebsstart ist bereits erfolgt, Ende 2021 soll die Fertigstellung erfolgen. Weiterlesen →

Kultur Quadrat Gewofag
Die Gewofag-Wohnhäuser auf dem Hanns-Seidel-Platz sind ein Teil der „Neue Mitte“, auch als „Kultur Quadrat“ bekannt

Update 31.07.2019: Neue Mitte/Hanns-Seidel-Platz – Nördlich der beiden Logen-Wohnhäuser werden 133 geförderte Wohnungen und ein Kindergarten von der Gewofag gebaut. Der Standort ist in etwa dort, wo früher die Post war. Der Busbahnhof ist ganz in der Nähe. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2021 geplant. Punktuell wird bereits an dem 1. Stockwerk gearbeitet. Weiterlesen →

Perlach Plaza
Perlach Plaza – unser neuer Marktplatz mit unterirdischer Ladenstadt und überirdischem Gewerbe, Hotel und Wohnbau

Update 31.07.2019: Bei der Perlach Plaza entstehen derzeit die Baugrube und die Spundwände. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m“), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest. Ein paar Baudetails: Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5. Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig. Weiterlesen →

Truliving
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 30.07.2019: Neubauprojekt Truliving am Eck Wasserburger Landstraße/Feldbergstraße: Die letzten Rohbauten haben nun die vorgesehenen Geschosshöhen erreicht. Wohingegen zur Wasserburger Landstraße und Feldbergstraße hin noch fast die ganze Front betongrau und eingerüstet ist, zeigt sich auf den anderen Seiten die Fassade in hellem Weiß. Allerdings fehlen an einigen Fassaden noch die Balkone und Terrassen. Weiterlesen →

Quidde-Zentrum Abriss
Quidde-Zentrum: Seit Mitte Juni sind alle Zugänge gesperrt. Der Abriss soll noch dieses Jahr starten

Update 27.07.2019: Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Der Abriss soll noch dieses Jahr erfolgen, der Neubau dann nächstes Jahr starten. Die WSB will die Anwohner in den nächsten Wochen über die Pläne informieren. Weiterlesen →

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 26.07.2019: Im Neubaugebiet Alexisquartier entstehen 1.300 Wohnungen für 3.000 Menschen. Auch zwei echte Hochhäuser werden Neuperlach-typisch errichtet. In einer der beiden großen Baugruben entstehen bereits die ersten Wände des untersten Kellergeschosses. Hier eine Aufnahme vom 16.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Das Foto wurde mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke. Seit Mittwoch verrichtet zudem ein vierter Kran seine Dienste. Weiterlesen →

Hotel Königshof 2014
Hauptartikel zum Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss, Neubau. Lizenz: Public Domain

Update 24.07.2019: Aus der Reihe „Was bauen die anderen?“ Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen. Danach kommt ein luxuriöser Neubau mit expressionistischer Architektur und mit drei zusätzlichen Geschossen, der das Gesicht unseres Stachus stark verändern wird. Inzwischen ist zusammen mit Bruno Tamborino ein umfassender Artikel zu Historie, Architektur, Abriss und Neubau entstanden. Weiterlesen →

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde, denn das Gebiet liegt zu allem Überfluss auch noch in der ALB-Quarantänezone. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07./10.07.2019: Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Die Wasserversorgung des Baumes kommt zum Erliegen, und der Baum stirbt ab. Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist dann derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Weiterlesen →

AWO Neuperlach: Seniorennachmittag am 23.08.2019

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Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach veranstaltet ein gemütliches Beisammensein. Auch Sie sind herzlich eingeladen am Freitag, den 23. August 2019, um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13.

Stuhlbau-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (04.092019)

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Für kleine Handwerker*innen ab 8 Jahren dürfte der Workshop „Stuhlbau“ in den Sommerferien in der Feierwerk Südpolstation genau das Richtige sein! Hier wird gesägt, geschliffen, gehämmert und gebohrt. Und am Ende hat so jeder nicht nur eine ganze Menge übers Werkeln gelernt, sondern noch dazu seinen ganz individuellen Stuhl gebaut. Dieser kann anschließend noch nach Lust und Laune in den eigenen Lieblingsfarben und mit kunterbunten Stoffen gestaltet werden. Da sitzt es sich gleich doppelt so gut drauf. Also: An die Sägen, fertig, werkeln!

Alle Infos

„Stuhlbau-Workshop“ für Kinder ab 8 Jahren. Teilnahmegebühr: 10 Euro. Mindestteilnehmerzahl: 6

Anmeldung bitte bis 28.08 bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder daniela.angersbach@feierwerk.de

Wann? Erster Mittwoch, 04.09.2019, 10:00 bis 15:00
Beide Workshops jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Stuhlbau-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation

Vermisstenfall Maria und Tatiana Gertsuski – „Bild“ spekuliert über mögliches Motiv (Update 20.08.2019)

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Maria Gertsuski
Vermisst: Maria Gertsuski (41) …

Am 13.07.2019 verschwanden die 41-jährige Maria Gertsuski und ihre 16 Jahre alte Tochter Tatiana. Beide sind russische Staatsbürgerinnen. Mutter und Tochter sollen ihre Wohnung in der Ottobrunner Straße in Ramersdorf gegen 14 Uhr verlassen habe, um das Neuperlacher Einkaufszentrum pep aufzusuchen. Im pep kamen sie aber offenbar nie an. Seither gelten sie als vermisst.

Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass der „neue“ Ehemann Roman H. (44) von Maria Gertsuski (die beiden sind seit einem Jahr verheiratet) seine Frau im Affekt getötet hat. Um die Tat zu vertuschen und die einzige Zeugin zu beseitigen, soll der Tatverdächtige seine Stieftochter ermordet haben.

Polizei such Zeugen! Sie im Bericht weiter unten

Roman H., ein Deutsch-Russe aus St. Petersburg, hat die beiden als vermisst gemeldet und sich dann bei der Befragung in Widersprüche verwickelt. Seitdem verweigert er die Aussage und sitzt nach seiner Festnahme am 21.07.2019 in Untersuchungshaft.

Tatiana Gertsuski
… und ihre Tochter Tatiana (16)

Die Ermittler glauben, dass der Tatverdächtige die Leichen im Truderinger Wald versteckt hat. Der Wald befindet sich rund zehn Autominuten von der Wohnung entfernt. Laut Zeitungsberichten (von der Polizei nicht bestätigt) sollen ein oder mehrere Zeugen dort eines der beiden Autos der Familie oder/und den Täter gesehen haben, was möglicherweise einer der Gründe dafür ist, warum die Ermittler sich auf dieses Gebiet konzentriert haben und immer noch konzentrieren. Auch soll die Familie einen Zweitwohnsitz in der Nähe des Truderinger Waldes besitzen.

Der Wald wurde bereits mehrfach von einem Großaufgebot an Einsatzkräften der Polizei durchkämmt, die Großteile des Gebietes Schulter an Schulter unter Einsatz von Stangen und Schaufeln  durchkämmt haben. Auch Leichensuchhunde sowie Hubschrauber mit Wärmebildkameras kamen zum Einsatz. Doch die Leichen wurden bis jetzt nicht gefunden.

Roman H.
Tatverdächtiger Roman H. (44)

Inzwischen hat die Polizei im Truderinger Wald eine Schmutzfangmatte und einen Teppich gefunden, die aus der Wohnung der Familie stammen, wie auf einer Pressekonferenz der Polizei am 13.08.2019 mitgeteilt wurde. Auf diesen Gegenständen wurden Blutspuren gefundenen. Ein DNA-Test ergab, es ist Blut von den beiden Vermissten. Damit gibt es praktisch keine Hoffnung mehr, dass die beiden Frauen noch leben.

Die Schmutzfangmatte wurde von der Polizei gezeigt, der Teppich wird aus ermittlungstaktischen Gründen unter Verschluss gehalten.

Die Polizei sucht weiter nach Zeugen. Speziell Spaziergänger sind gefragt, die Verdächtiges im Truderinger Wald beobachtet haben.

Schmutzfangmatte mit Blutspuren
Schmutzfangmatte mit Blutspuren. Auch wenn sie hier auf einem Weg gezeigt wird, wurde sie im Dickicht in der Nähe des Weges gefunden
Biotop/Rothsee
Truderinger Wald. Hier der Baggersee mit Biotop (Rothsee). Die Polizei nimmt an, dass die beiden Leichen hier im Wald liegen (09.08.2019) © Thomas Irlbeck

Zeugenaufruf der Polizei

Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, sich mit Hinweisen in dem Fall an die Polizei zu wenden. Sollten Sie in dem genannten Suchgebiet verdächtige Wahrnehmungen machen, verständigen Sie bitte umgehend eine Polizeidienststelle.

Zeugenaufruf:
Wir bitten Personen, die ab Freitag, 12.07. Beobachtungen, insbesondere im Bereich der Ottobrunner Straße 31 und im sogenannten Truderinger Forst nördlich der Putzbrunner Straße, gemacht haben, sich umgehend mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder auch mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium München

Pkw der Vermissten
Pkw der Vermissten, ein Hyundai i30
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, ein VW Tiguan
Pkw des Tatverdächtigen
Pkw des Tatverdächtigen, weitere Ansicht

Mögliches Motiv des Ehemanns (Update 20.08.2019)

Wie die tz berichtet, die sich auf einen Bericht in der „Bild“ beruft, gibt es ein mögliches Motiv des Ehemanns. So sei Maria Gertsuski finanziell gut gestellt gewesen, daher könnte das Motiv hier Habgier lauten. Ferner wird berichtet, dass auch in der Wohnung Blutspuren entdeckt worden seien. Die Leichen wurden immer noch nicht gefunden.

Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach – Gebäude sollen abgerissen werden

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Allianz
Bild 1: Der Neubau (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Allianz-Versicherung verlässt Neuperlach. Das Unternehmen wird den bis Ende 2020 laufenden Mietvertrag für das Bürogebäude an der Fritz-Schäffer-Straße 9 nicht verlängern. Die Mitarbeiter werden in die Allianz-Zentrale in Unterföhring umziehen. Die Gebäude sollen abgerissen werden. Das berichtet die tz.

Meine Mutter hat dort viele Jahre gearbeitet, daher habe ich einen Bezug zu dem Bau. Anfangs hieß der Konzern noch „Vereinte Versicherung“. Am 1. Mai 1995 wurde das Unternehmen an die Allianz Aktiengesellschaft (heute Allianz SE) verkauft. Am 8. November 2002 ging die Marke „Vereinte Versicherung“ schließlich in der Allianz auf.

Die Gebäude sind noch nicht alt. Anfangs gab es nur den Hauptbau (April 1982 eröffnet laut Dokument „Städtebauliche Entwicklung des neuen Stadtteils Neuperlach in München“, Sigrid Bretzel, München, 2009), der weiße, futuristisch anmutende Bau (weiße Fassade) kam später hinzu (April 1996 eröffnet laut gleicher Quelle).

Der bisherige Eigentümer hat die Gebäude verkauft. Der neue Eigentümer will neue Bürogebäude errichten. Der Grund ist, dass die bisherigen Gebäude zu wenig Büroflächen in Relation zur Grundstücksgröße bieten.

Das geht Richtung Wegwerfarchitektur. Unser Neuperlach wird mir bald fremd!

Der Bebauungsplan lässt nur Gewerbe zu. Dennoch könnte auch einer vorhabenbezogenen Änderung des Bebauungsplans ein Mix aus Wohnen und Arbeiten entstehen.

Dazu ein Alternativvorschlag: Ich könnte mir vorstellen, den Neubau zu erhalten und die Büroflächen neu zu vermieten. Dem Altbau würde ich ersetzen durch einen echten Hochpunkt, das heißt mehrere Häuser, von denen mindestens die Hochhausgrenze sprengt. Dabei würde ich das Design des Neubaus weiterführen. Das Hochhaus könnte dann als Wohnhaus fungieren oder gemischt für Wohnen/Gewerbe.

Update: Ein Leser berichtet, es werde nur der Altbau abgerissen. Bestätigt ist das derzeit noch nicht.

Allianz
Bild 2 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 3: Neubau (links) und Altbau. Der Weg führt hier zum LAO/Plett-Zentrum (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4: Eingangsbereich Altbau mit dem Brunnen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 5: Neubau von der Fritz-Schäffer-Straße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 6 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 7 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 8 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 9 (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10: An der Kreuzung Fritz-Schäffer-Straße/Thomas-Dehler-Straße/Albert-Schweitzer-Staße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 11: Von der Fußgängerbrücke aus gesehen, die das LAO/Plett-Zentrum mit der Allianz verbindet (13.08.2019) © Thomas Irlbeck
Allianz
Bild 12: Der Altbau von der Ständlerstraße aus gesehen (13.08.2019) © Thomas Irlbeck

Modellier-Werkstatt in der Feierwerk Südpolstation (27.08./28.08 und 30.08./31.08.2019)

In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Bei zwei zweitägigen Workshops „Modellier-Werkstatt“ Ende August können Jugendliche sich einmal am Material Pappmaschee versuchen. Daraus können sie sowohl Skulpturen, Figuren, Gesichter, Fantasiegegenstände als auch Gebrauchsgegenstände modellieren. Auch hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, es könnte allerdings ein wenig matschig werden.

Alle Infos

„Modellier-Werkstatt“ für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 35 Euro inklusive Materialkosten

Anmeldung bitte bis 20.08 bei Andreas Albrecht. Telefon: 089/46 08 86 04 oder andreas.albrecht@feierwerk.de

Wann? Erster Workshop: Dienstag, 27.08.2019, bis Mittwoch, 28.08.2019
Zweiter Workshop: Freitag, 30.08.2019, bis Samstag, 31.08.2019
Beide Workshops jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

Mercure-Hotel in Neuperlach Süd

Mercure-Hotel, Neuperlach Süd
Bild 1: Das Mercure-Hotel in Neuperlach Süd am Rudolf-Vogel-Bogen 3 – Nähe Kreuzung Carl-Wery-Straße/Otto-Hahn-Ring (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Ich wurde vor einiger Zeit darauf hingewiesen, dass ich immer mal wieder das Mercure-Hotel am Karl-Marx-Ring zeigen würde, aber nie das Mercure-Hotel in Neuperlach Süd. Das hat sich mit den heutigen Fotos geändert. Es war natürlich keine böse Absicht. Es lag einfach daran, dass ich nicht so oft in Neuperlach Süd bin. Und wenn ich dort war, waren die Lichtverhältnisse nicht geeignet.

Mercure-Hotel, Neuperlach Süd
Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Genieße Dein Leben – In Neuperlach Süd entsteht Wohnensemble Enjoy

Enjoy
Bild 1: Werbetafel für das Bauprojekt am Verkaufsbüro  (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Die Isaria AG baut am Gustav-Heinemann-Ring 133/135 in Neuperlach Süd als Ersatz für ein altes Büro- und Geschäftshaus einen mehrgliedrigen Wohnbau mit 80 Eigentumswohnungen. Das Projekt firmiert unter dem Namen Enjoy. Im Erdgeschoss sind außerdem drei Läden vorgesehen. Der Vertriebsstart ist bereits erfolgt, Ende 2021 soll die Fertigstellung erfolgen.

Lage

Der Bau liegt fast unmittelbar gegenüber dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd. Das alte Gebäude steht momentan noch (Bilder 2 bis 11) und ist bereits für den bevorstehenden Abriss abgesperrt.

Bestandsbau

Der Bau, welcher der P&P-Gruppe Bayern GmbH gehörte, wurde 1988 errichtet. Die 4 Obergeschosse waren zur Büronutzung (4.029,73 m²) vorgesehen. Im Erdgeschoss waren früher bzw. zuletzt das China-Restaurant „Chi Wan“, ein Café Ratschiller’s, eine Stadtsparkasse, die „Munich International School of Arts“ und eine Änderungsschneiderei ansässig.

Architektur einmal anders! Verspielt, frech, schräg!

Der neue Bau weicht erfreulicherweise von den üblichen Einheitsbauten ab. Die Grundrisse der beiden Hauptbauten basieren nicht etwa auf Rechtecken, sondern auf verschiedenen, nicht regelmäßigen Pentagonen. Die Balkone haben unterschiedliche und interessante Formen. Sie sind entweder quadratisch, rechteckig, spitz zulaufend, gedreht oder haben andere, unsymmetrische Formen. Jeder Balkon scheint einzigartig zu sein, einige Balkone zeigen in die verschiedensten Richtungen und erwecken den Eindruck, gewagt weit rauszustehen. Dieses gewollte Chaos ist ein Blickfang und harmoniert damit mit den ebenso unkonventionellen Grundrissen. Auch Loggias sind laut Beschreibung vorgesehen, die ich hier jedoch wegen ihrer Anordnung außerhalb des normalen Gebäudeumrisses eher als Erker bezeichnen würde. In den Erdgeschoss-Wohnungen sind Terrassen vorgesehen. Die Farbgebung (grün) ist ebenso ungewöhnlich.

Geschosszahl

Die Geschosszahl liegt bei 8 (der schmalere Gebäudeteil) bzw. 7 (der breitere Gebäudeteil). Die beiden Hauptbauten sind mit einem schwebenden Zweigeschossser verbunden. Der nordwestliche Teil schließt mit einem Zweigeschosser ab –  der, damit keine Langweile aufkommt, als unregelmäßiges Oktagon ausgeführt ist –, der an dem Siebengeschosser klebt.

Die Wohnungen weisen 2 bis 4 Zimmer auf. Dazu kommen private Dachgärten und Dachterrassen.

Damit verabschiedet man sich in Neuperlach Süd wohl immer mehr von der alten Regel, maximal 6 Geschosse zu bauen. Hier werden es immerhin wie erwähnt auch 7 bzw. 8 Geschosse – wie punktuell am Gewofag-Bau. Der Mut, ein paar wirkliche Hochpunkte zu setzen, fehlt jedoch. Das mag an den Bebauungsplänen liegen, die mehr nicht zulassen. Es ist nicht davon auszugehen, dass die Stadt die Bebauungspläne generell ändert, da dies aufwendig ist und man nicht beliebig Ressourcen hat. Aber es ist möglich, Bebauungspläne vorhabenbezogen zu ändern.

Ein paar Meter weiter entsteht ja z.B. mit dem Boardinghouse ein immerhin 17-geschossiges Hochhaus, wozu ebenfalls ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden musste.

Preise

Die Preise sind die in München mittlerweile üblichen, es geht bei 4-Zimmer-Wohnungen –zumindest den mit besonders großer Fläche – jetzt auch in Neuperlach schon offenbar unaufhaltsam Richtung 1 Million.

Preisbeispiele

  • 4 Zimmer, EG, SW-Terrasse zum Innenhof, 85,6 m², 649.900,00 €
  • 4 Zimmer, 6. Stockwerk, Loggia & Balkon, Alpenblick, 106,2 m², 899.900,00 €
  • 2 Zimmer, 7. Stockwerk,  Loggia, 57,6 m², 469.900,00 €
Enjoy
Bild 2 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 3 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 5 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild 6 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 8 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
Enjoy
Bild9X (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 10 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck
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Bild 11 (04.08.2019) © Thomas Irlbeck

Radio Feierwerk goes Podcast – Immer mehr spannende Audioserien aus dem Kinder- und Szenebereich

Bei Radio Feierwerk gibt’s was auf die Ohren, und das nicht nur on air! Seit dem Start des Feierwerk Podcasts „Nahaufnahme“ vor über einem Jahr hat sich viel getan: Mit „Drei Jahre wach“ ist auf dem Sender seit Herbst 2018 auch ein Familienpodcast beheimatet, außerdem werden mit dem preisgekrönten „Rice & Shine“ sowie dem seit drei Jahren erfolgreichen „Feuer und Brot“ zwei weitere packende Podcast-Formate zugeliefert. Und nicht nur im Szenebereich ist etwas geboten: Mit der „Kurzwelle“, dem Kindermagazin von Radio Feierwerk, und der „Südpolshow“, die bereits gelungen auf YouTube performed, gibt es nun auch die Radio-on-demand-Formate für Kinder als Podcasts für die jungen Hörer*innen auf Spotify, Apple Podcasts und Podigee zu hören!

Kurzwelle (https://kurzwelle.podigee.io/)

Podcast Kurzwelle
Foto: Feierwerk Südpolstation

Was macht eigentlich Pluto, der Kosmos-Korrespondent von Radio Feierwerk? An welchem Fall arbeitet Inspektor Wirbelwort? Und wie ist  es nun wirklich um das Klima auf der Welt bestellt? Ohren gespitzt und reingehört! In der „Kurzwelle“ gibt es jede Woche ein topaktuelles Programm zu Themen, die Kinder bewegen. Reportagen, Interviews, Umfragen, Nachrichten, Spiel- und Buchtipps, ein Hörspiel und viele Fragen an Livegäste im Studio. Das Beste: Bei der Kurzwelle machen Kinder zwischen acht und 13 Jahren das Programm selbst. Unter der Anleitung von Journalist*innen und Medienpädagog*innen werden sie zu Reporter*innen. Kopfhörer auf, Podcast an und schon nimmt die Kurzwelle euch mit zur Filmpremiere, zur Lamawanderung, zum Bogenschießen, zum Interview mit der Lieblingsband und vielem mehr.

Südpolshow (https://suedpolshow.podigee.io)

Podcast Südpolshow
Foto: Feierwerk Südpolstation

Bücher, Autor*innen, Filme, Regisseur*innen, Schauspieler*innen – das sind die Schwerpunkte der „Südpolshow“. Seit über 20 Jahren entstehen an der Feierwerk Südpolstation in Neuperlach mit und von Kindern und Jugendlichen produzierte Radiosendungen. Es gibt kaum einen deutschen Promi aus Film und Fernsehen, den die Südpolreporter*innen noch nicht interviewt haben. Seit 2015 trifft man das Team rund um Medienpädagogin Patricia Bodensohn jährlich auf der Frankfurter Buchmesse oder auch bei Kinderfilmpremieren am roten Teppich. Dass sich die Kinder so leicht für die viele Arbeit motivieren lassen, liegt ganz klar an der Ernstfallsituation. Radiomachen wird hier nicht nur gespielt, sondern es entsteht eine Radiosendung, die jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr „ganz in echt“ ausgestrahlt wird – und ab sofort auszugsweise auch als Podcast verfügbar ist.

Drei Jahre wach (https://dreijahrewach.podigee.io/)

Podcast Drei Jahre wach
Foto: Feierwerk Südpolstation

Julia und Eveline kennen sich aus der Arbeit, aber es hat kaum vier Begegnungen in der Kaffeeküche gebraucht, da waren sie auch schon Freundinnen – und irgendwann dann Mamas. Die durch Schlafentzug gewonnene Zeit investierten die beiden schnell in ein Baby der etwas anderen Art: den Podcast „Drei Jahre wach“. Inhaltlich geht es eben nicht um die rosarote Zuckerwatte in den klinisch reinen, perfekten Familien, wie es auf Instagram und Co. gerne inszeniert wird. Sondern darum, warum unsere Kinder die größten Emotionen in uns auslösen. Liebe und so, klar; aber auch Wut, Verzweiflung, Ratlosigkeit, Überforderung. Wie steinig der Weg sein kann, bis man schwanger wird. Oder auch, warum man auf gar keinen Fall Kinder bekommen will. Julia und Eveline nennen „Drei Jahre wach“ einen „Familienpodcast“, weil sie spannende Geschichten für alle erzählen wollen: Mamas, Papas, Großeltern, Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern – denn eine Familie hat im Grunde ja jeder.

Nahaufnahme (https://nahaufnahme.podigee.io/)

Podcast Nahaufnahme
Foto: Feierwerk Südpolstation

„Panama Plus“, „Sound of Munich now“, „Nußbaumpark“ … Projekte, die in München alle kennen, die sich in der kulturellen Szene bewegen. Doch wer sind die Menschen, die dahinterstecken? Die Macher*innen, die die Münchner Subkultur gestalten? Genau das möchten Julia Viechtl, Leiterin der Fachstelle Pop im Feierwerk, und Esther Diestelmann, Chefredakteurin von Radio Feierwerk, herausfinden und haben deshalb den Feierwerk-Podcast „Nahaufnahme“ gegründet. Einmal im Monat sprechen sie mit ihren Gästen über Laster, das Sein und die Zukunft. Und warum man halt so ist, wie man ist. In den Studioräumen von Radio Feierwerk haben die beiden schon Menschen wie Florian Kreier, Rüdiger Linhof, Roger Rekless, Mira Mann oder Zehra Spindler begrüßt. Allesamt Menschen, die München prägen und bewegen. Und der Zuhörer darf Mäuschen spielen – ganze 12 Mal pro Jahr.

Rice & Shine (https://riceandshine.podigee.io/)

Podcast Rice and Shine
Foto: Feierwerk Südpolstation

Minh Thu und Vanessa sind Journalistinnen und haben sich in München an der Deutschen Journalistenschule kennengelernt. In ihrem Podcast „Rice & Shine“ erzählen die beiden von ihren Erfahrungen als Kinder vietnamesischer Einwanderer in Deutschland. Wer oder was sind wir? Wie wollen wir leben und lieben? Mit welchen Fragen und Problemen sind Menschen mit einer deutschen und einer vietnamesischen Identität konfrontiert? Diese Fragen diskutieren sie einmal im Monat, mal zu zweit, mal mit Gast, immer mit Humor und persönlichen Anekdoten. Für ihre ergreifenden Gespräche rund um Identität, Rituale und den Prozess der Anpassung sind sie bei „Apple Podcasts“ in den Top 10 im Gesellschaftsbereich gelistet und wurden jüngst für den Grimme Online Award nominiert.

Feuer und Brot (https://feuer-und-brot.podigee.io/)

Podcast Feuer und Brot
Foto: Feierwerk Südpolstation

Alice und Maxi kennen sich seit der fünften Klasse, inzwischen sind in ihren 30ern. Maxi arbeitet als Sprecherin in Berlin, Alice war freie Journalistin in Hamburg und ist mittlerweile auch in der Hauptstadt gelandet. Derzeit arbeitet sie auf Hochtouren an ihrem Buch zum Thema Alltagsrassismus, das im Herbst erscheint. In ihrem monatlich erscheinenden Podcast „Feuer und Brot“ besprechen die beiden besten Freundinnen in lockerer Atmosphäre gesellschaftlich relevante, popkulturelle und persönliche Themen wie z.B. Rap, Feminismus, Angst, Männlichkeit oder auch mal das Tabuthema Menstruation.

Podcaste – alle Infos

Alle Podcasts sind zu folgenden Zeiten auf Radio Feierwerk 92,4 zu hören:

Radio Feierwerk für Kinder

  • Südpolshow (jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr)
  • Kurzwelle (jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr)

Radio Feierwerk für die Szene

  • Nahaufnahme (jeden 1. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Drei Jahre wach (jeden 3. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Zugelieferte Formate

  • Feuer & Brot (jeden 2. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Rice & Shine (jeden 3. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Jonglage- und Zirkus-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (06. bis 08.08.2019)

Jonglage- und Zirkus-Workshop
Keulen zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

So ziemlich jedes Kind war schon einmal im Zirkus, die meisten davon aber bisher sicherlich nur im Publikum. Wer selbst mal zum Akrobaten werden möchte, hat in der Feierwerk Südpolstation in den Sommerferien die Gelegenheit dazu. Im dreitägigen Jonglage- und Zirkus-Workshop können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren lernen, mit den unterschiedlichsten Gegenständen zu jonglieren und selbst zu Akrobatikkünstler*innen zu werden. Das sorgt neben jeder Menge Spaß auch noch für ein besseres Körpergefühl.

Alle Infos

„Jonglage- und Zirkus-Workshop“ für Kinder von 8 bis 12 Jahre. Teilnahmegebühr: 40 Euro

Anmeldung bitte bis 01.08. bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder
daniela.angersbach@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 06.08.2019, bis Donnerstag, 08.08.2019, jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation
Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

 

Fahrt zum Hopfenmuseum am 09.08.2019

Herzliche Einladung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach zu einer Busfahrt zum Hopfenmuseum in Wolnzach am Freitag, den 9. August 2019. Fahrpreis 19 Euro einschließlich Führung. Abfahrt 9 Uhr, Busbahnhof Hanns-Seidel-Platz, Auskunft und Anmeldung Tel. 089/637 33 11.

Feierwerk Südpolstation: Mal mal wieder! (30.07 und 31.07.2019)

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Gleich zu Beginn der Ferien heißt es wieder „Mal mal wieder“! Die zweitägigen Workshops bieten Jugendlichen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich anhand von Acrylfarben mal so richtig kreativ auszutoben, denn das macht nicht nur Laune, sondern baut auch noch Stress ab und hält gesund. Gemalt wird, worauf die Teilnehmer*innen Lust haben, wodurch am Ende kunterbunte Leinwände entstehen, die das heimische Kinderzimmer gleich viel schöner machen.

Alle Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 35 Euro inkl. Materialkosten.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Andreas Albrecht. Telefon: 089/46 08 86 04 oder andreas.albrecht@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 30.07.2019, und Mittwoch, 31.07.2019, jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation
Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

Foto-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (30.07. und 31.07.2019)

Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation
Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation

Für alle Fotografie-Begeisterten und solche die es noch werden wollen, hält die Feierwerk Südpolstation einen besonderen Ferienworkshop bereit!

Wer schon immer einmal wissen wollte, was eigentlich die ganzen Knöpfe und Einstellungen einer Kamera bedeuten, sollte sich den 30.07. und 31.07. unbedingt freihalten. Hier lernt ihr alles rund ums Thema Fotografie – von den Grundlagen bis zur manuellen Einstellung der eigenen Kamera. Vorwissen ist keines notwendig. Wenn ihr eine eigene Kamera habt, könnt ihr sie gerne mitbringen.

Alle Infos

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 30 Euro für beide Tage.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder daniela.angersbach@feierwerk.de. Es sind mindestens 6 Teilnehmer*innen erforderlich.

Wann? Dienstag, 30.07.2019, und Mittwoch, 31.07.2019, jeweils von 9:00–15:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Historisches und Herkunft von Namen: Vortrag am 12.07.2019

Vortrag von Dr. Reinhard Bauer am Freitag, den 12. Juli 2019, bei der Arbeiterwohlfahrt-Seniorengruppe Neuperlach. Beginn ist um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13. Der Eintritt ist frei, jedermann/-frau ist herzlich willkommen!

Waldtrudering: Auf einem Waldgrundstück müssen sämtliche Eschen gefällt werden! (Update 10.07.2019)

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 1 (04.07.2019): Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße – Map
Bild 2: In dem Waldgebiet müssen alle Eschen gefällt werden. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden (das berichtet die Süddeutsche Zeitung). Das bedeutet, dass fast alle Bäume der Säge zum Opfer fallen. Nur rund 5 % der Bäume sind anderen Baumarten zuzurechnen, sie versucht man zu erhalten. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Als Folge kommt die Wasserversorgung des Baumes zum Erliegen, und der Baum stirbt ab.

Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist schließlich derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Nicht nur Äste können sich selbstständig machen, die Bäume können auch umstürzen, vor allem, wenn ein Sturm aufkommt. Die Eschen auf dem Grundstück sind bereits schwer geschädigt oder gar abgestorben. Sie sind nicht mehr zu retten.

Das Aus für die Eschen

Laut Aussage des Försters haben die hiesigen Eschen keine Abwehrstoffe gegen den eingeschleppten Pilz. Es könnte hunderte, gar tausende  Jahre dauern, bis neuen Eschenpopulationen natürliche Resistenzen dagegen aufgebaut hätten. Daher gingen viele Experten davon aus, dass der komplette alte Bestand an Eschen in wenigen Jahren Geschichte ist.

Andere Baumarten seien nicht von diesem Pilz betroffen. Entsprechend würden Eschenwälder durch andere Arten ersetzt – durch den Menschen oder auch auf natürlichem Weg.

Das Gebiet liegt auch noch in der ALB-Quarantänezone

Jetzt kommt es noch dicker: Das Grundstück liegt zudem größtenteils in der Quarantänezone des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Daher muss das Holz durch Spürhunde (siehe Bild 1), die speziell auf den ALB trainiert sind, untersucht werden. Befallenes Holz wird kleingehäckselt und zusätzlich verbrannt, um möglichst sämtliche Individuen des Laubholzbockkäfers zu vernichten.

Spürhunde die heimlichen Stars

Die Hunde sind die heimlichen Stars. Ohne ihren Geruchssinn und ihre Lernfähigkeit hätte sich der Asiatischen Laubholzbockkäfers wahrscheinlich bereits viel weiter ausgebreitet.

Das Waldgebiet ist übrigens Landschaftsschutzgebiet. Damit ist keine Bebauung möglich. Das sage ich explizit, um Gerüchten oder Verschwörungstheorien, hier könnte irgendetwas getrickst worden sein, um Bauland zu generieren, vorzugreifen. Für die gefällten Bäume wird es Ersatzbepflanzungen geben, für die 3 Jahre Zeit besteht.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 3 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 4 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 5 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 6 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 7 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 8 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 9 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019

Häckseln von Holz vor Ort, bei dem der Verdacht besteht, es ist vom ALB befallen. Nach dem Häckseln geht der Holzabfall in die Verbrennungsanlage.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 10 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 11 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 12 (08.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 10.07.2019

Viel steht hier nicht mehr.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 13 (10.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2 (Update 26.07.2019)

Hinweis: Das bisher Geschehene findet sich im ersten Teil des Artikels: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 1 von 2

Alexisquartier Map
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die versetzte Bogenschießanlage wurde inzwischen berücksichtigt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Der Name: Alexisquartier (siehe Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?). Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Neubaugebiet Alexisquartier
Werbetafel vor dem Verkaufspavillon – Zufahrt zwischen Mercure-Hotel und Heizwerk Perlach (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Hochbauarbeiten starteten 2019. Mit der ersten Bodenplatte wurde im Juni 2019 begonnen. Mit einer endgültigen Fertigstellung aller Bauabschnitte ist bis 2028 zu rechnen. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Update 01.07.2019

Stand bei den beiden Baugruben.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 1 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 2 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 3 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.07.2019

Seit Juni arbeitet man an der ersten Bodenplatte. Hier drei Aufnahmen vom 04.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Die folgenden Bilder (4–6) wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 4 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 5 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 6 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 17.07.2019

In einer der beiden großen Baugruben bereits die ersten Wände des untersten Kellergeschosses.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 7 (16.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 26.07.2019

Seit Mittwoch verrichtet ein vierter Kran seinen Dienst.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 8 (26.07.2019) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 9 (26.07.2019) © Thomas Irlbeck

Alles eine Frage der Ähre – Brot backen in der Feierwerk Südpolstation

Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Wer schon immer einmal in die Geheimnisse der Brotbackkunst einsteigen wollte, ist vom 16. bis 20.07.2019 sowie vom 23.07. bis 27.07.2019 in der Feierwerk Südpolstation bestens aufgehoben! Bei schönem Wetter können hier leckere Fladenbrote im hauseigenen Lehmofen gebacken werden. Darüber hinaus werden am 26.07.2019 unter fachkundiger Anleitung der ganzheitlichen Ernährungsberaterin, Autorin und Bäckerin Renate Winklmüller professionelle Brotspezialitäten gebacken, die am darauffolgenden Samstag (27.07.2019) getestet werden können.

Alles Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahme kostenfrei.

  • Dienstag, 16.07.2019, und Mittwoch, 17.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 18.07.2019, bis Samstag, 20.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr
  • Dienstag, 23.07.2019, und Mittwoch, 24.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 25.07.2019, bis Samstag, 27.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Extremes Panorama – Das Glück kommt von oben, aber ist es da oben auch?

Nicht erst Reinhard Mey erkannte, dass Probleme mit zunehmender Höhe immer nichtiger und kleiner erscheinen. Ob jedoch Menschen, die mit Fernblick wohnen, tatsächlich glücklicher sind, das müsste man wohl noch überprüfen. Ausschließen möchte ich es jedenfalls nicht.

Benno Steuernagel-Gniffke hat ein Wahnsinns-Panorama hergestellt, von dem ich auch die zugrundeliegenden Einzelbilder zeige.

Zunächst das eigentliche Panorama, das mit mehrfachem Klick in mehreren Stufen vergrößert werden kann:

Panorama Neuperlach
Extrem-Panorama (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das originale Panorama hat eine Auflösung von sagenhaften 29.744 × 2.800 Pixel. Da mein System keine so hohe Auflösung zulässt, habe ich die Originalauflösung auf flickr gestellt und hier verlinkt: https://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer/48170970712/sizes/o/

Zwei weitere Ergebnisse aus der Reihe, ein nicht so extremes Panorama und ein schöner Hintergrundausschnitt:

Panorama Neuperlach Einzelbild
Häuser am Annette-Kolb-Anger (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Frauenkirche und Riesenrad im Werksviertel-Mitte (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Einzelbilder

Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 1/16. Im Vordergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 2/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 3/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 4/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 5/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 6/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 7/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 8/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 9/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 10/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 11/16. Ganz rechts schleicht sich das Marx-Zentrum rein. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 12/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 13/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 14/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 15/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 16/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neues von der Zaunposse

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 1: Tor nach erneutem Umbau (29.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr.

Vor Gericht fand man schließlich einen Kompromiss: Der Zaun darf bleiben, aber das Tor muss von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das ist natürlich sehr wenig, zumal die Läden im Marx-Zentrum teilweise bis 20 Uhr öffnen.

Damit das Tor nicht zufallen konnte (was bedeutete, dass man einen Schlüssel brauchte, um es zu öffnen), baute es der Hausmeister um. Nun sollte um 8 Uhr früh der Schließkolben per Schlüssel raus- und erst um 18 Uhr wieder reingeschoben werden. Im herausgeschobenen Zustand konnte die Tür nicht im Schloss einrasten. Bis letzte Woche klappte das nie hundertprozentig. Gerade neu eingezogene Bewohner kennen die Regelung nicht oder es wird nachlässig gehandelt. Immer wieder liefen Bewohner aus anderen Wohnanlagen untertags in die Sackgasse (ob das Tor auf ist, kann man vom Eingang aus nicht sehen) und fluchten, da sie den Weg umsonst gemacht hatten.

Update 2019: Erneuter Torumbau

Letzte Woche wurde das Schloss abermals umgebaut. Jetzt gibt es Türgriffe statt Türknäufen auf beiden Seiten (Bild 3 zeigt die ursprüngliche Variante), sodass man ein zugefallenes Tor wieder ohne Schlüssel öffnen kann. Vielleicht wird es nun besser. Der Haken ist aber: Wenn einer unserer Bewohner das Tor tagsüber nicht zufallen lässt, sondern bewusst abschließt, braucht man dennoch wieder einen Schlüssel, um es zu öffnen. Das Tor ist also weiterhin nur mit gewisser Unschärfe auf.

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 2: Tor nach erneutem Umbau, andere Seite (29.06.2019) © Thomas Irlbeck
Bild 3: Tor noch mit Türknäufen (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Quelle: Neuperlach: Umstrittener Zaun darf doch bleiben (Artikel aus dem Münchner Merkur von 2009)

Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung