Neuperlach.org – Neue Artikel und Aktualisierungen

Werbung

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Top-Thema #1: Am Piederstorfer ent­steht neues Quartier
Kultur Quadrat
Top-Thema #2: Nach 50 Jahren Planung ent­­steht unsere Mitte
Boardinghouse Neuperlach Süd
Top-Thema #3: 17-stö­ckiges Boarding­house in NPL Süd

NEU! Update 29.04.2019 – Glanznummer: Das aktuelle Programmheft Ramersdorf-Perlach! Hier kann es heruntergeladen werden:
Programmheft April bis September 2019

Kranaufbau Alexisquartier
Aufbau von Kran #2 im Alexisquartier

Update 25.05.2019: Bei unserem Neubaugebiet – dem Alexisquartier – geht es voran. Die Bauteile von Kran #2 wurden angeliefert. Die Montage hat bereits begonnen. Hier entsteht eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen. Auch zwei echte Hochhäuser mit 52 Metern Höhe werden errichtet. Natürlich wird es auch Läden und soziale Einrichtungen geben. Weiterlesen →

Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße

Update 24.05.2019: Unsere „Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße“: Erdarbeiten in den Außenanlagen, Bodenbelag vom Pausenhof teilweise herausgerissen. Weiterlesen →

Isar Hochwasser
Unsere Isar mit erhöhtem Pegel

Update 24.05.2019: Da kann unser Hachinger Bach nicht ganz mithalten! Die Isar weist immer noch einen erhöhten Pegel auf – da rückt wohl noch massiv Schmelzwasser aus den Alpen nach! Gesehen von unserer geliebten Reichenbachbrücke. Weiterlesen →

Abriss Hotel Königshof
Abrissdokumentation zum Hotel Königshof

Update 24.05.2019: Hotel Königshof am Stachus: Die eigentliche Abrissdokumentation findet sich jetzt hier – in einem separaten Artikel. Die spannende Frage: Was kommt alles an ursprünglicher Bausubstanz, die ggf. noch von Vorgängerbauten stammt, noch einmal kurz ans Licht, bevor diese endgültig pulverisiert wird? Weiterlesen →

Verlängerung Ständlerstraße
Am Ende der Ständlerstraße: Nein, hier entsteht kein überdimensionaler Hundezwinger. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 23.05.2019: Unsere Ständlerstraße wird ja bekanntlich als Wohnstraße ins neue Quartier verlängert. An der Baustelle am Ende der Ständlerstraße wurden Hundehütten angeliefert. Nein, kleiner Scherz, das sind natürlich keine Behausungen für unsere geliebten Vierbeiner, sondern Betongussformen für Abwasserkanäle, die in dieser Form wohl ziemlich ungewöhnlich sind. Hier wird konkret ein Abwasserkanal umgeleitet. Erst einmal wurde dazu ein temporärer Bypass gelegt. Das Wasser fließt jetzt durch ein Metallrohr. Später wird dann der neuer – noch zu gießende – Betonkanal angeschlossen. Weiterlesen →

Abriss Hotel Königshof
Hauptartikel zum Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss, Neubau

Update 23.05.2019: Aus der Reihe „Was reißen die anderen ab?“ Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen. Danach kommt ein luxuriöser Neubau mit expressionistischer Architektur und mit drei zusätzlichen Geschossen, der das Gesicht unseres Stachus stark verändern wird. Inzwischen ist zusammen mit Bruno Tamborino ein umfassender Artikel zu Historie, Architektur, Abriss und Neubau entstanden. Weiterlesen →

Turmhaus Sendling
Turmhaus in Sendling

Update 20.05.2019: Ein bemerkenswertes Haus in München Sendling an der Implerstraße 49, Ecke Oberländerstraße. Ohne den besonderen Turm wäre das Haus wahrscheinlich eher langweilig. Das Haus könnte in den 1930er-Jahren entstanden sein. Da das Haus nicht denkmalgeschützt ist, hilft auch der Bayerische Denkmal-Atlas nicht weiter. Bis zum 31.07.1970 fuhr die Tram direkt vor Haus vorbei und schaufelte die Besucher zum Tierpark Hellabrunn. Bis zum 05.08.1920 bog an dieser Kreuzung außerdem die Tram zur nahe gelegenen Großmarkthalle ab. Ob das Haus damals schon stand … Weiterlesen →

Mallorca-Wohnanlage
Kreuzfahrtschiff oder Wohnanlage? Foto: Salaman Gandhi

Update 19.05.2019: Unweit der Wohnanlage befindet sich eine alte Gleisanlage, in die nun ein Erholungspark integriert wurde. Es wurde ein Steg mit Ruheflächen, Bänken etc. verlegt. Ein sehr romantischer Ort, wie ich finde – eine inspirierende Mischung aus Marodem, Natur, Modernem – im Schatten einer fast schon futuristischen Wohnanlage. Auf einigen der Fotos wirkt die Wohnanlage wie ein Kreuzfahrtschiff (etwa Bild 4)! Salaman Gandhi hat eine Reihe von Fotos mitgebracht, vielen Dank! Weiterlesen →

Truliving
Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 17.05.2019: Überall stehen Kräne, nicht nur in Neuperlach, man könnte meinen, ganz München wäre eine einzige Bauma – hier aber ist es eine Veranstaltung, die im Unterschied zu einer Messe feste Werte schafft. So führt uns der Weg auch bei unseren Freunden in Truliving vorbei. Benno Steuernagel-Gniffke hat gestern den aktuellen Stand festgehalten (vielen Dank)! Wer Truliving noch nicht kennt: Die ABG (Allgemeine Bauträgergesellschaft) baut hier eine Wohnanlage mit 148 Eigentumswohnungen. Die Gebäude weisen bis zu fünf Geschosse auf. Laut Anbieterinformationen gehören zu den Häusern große, ruhige, Innenhöfe mit viel Grün. Ein Wegesystem verbindet die Häuser untereinander. Die Wohnungen (mit 1 bis 5 Zimmern) haben bodentiefe Fenster und sind mit Naturholz-Parkettböden sowie Fußbodenheizung ausgestattet. Eine Video-Gegensprechanlage gehört auch zum Repertoire. Natürlich wohnt man nicht nur drinnen, sondern hält sich zumindest in den warmen Monaten auch schon mal draußen auf. Je nach Wohnung stehen hier Loggien, Balkone und (Dach-)Terrassen zur Verfügung. Weiterlesen →

Holzkontor Haidhausen
Ehemaliger Holzkontor in Haidhausen

Update 17.05.2019: Das ist aus unserem Holzkontor (Kreuzung Rosenheimer Straße/Orleanstraße) geworden, an dem wir früher mit der Tram nach Neuperlach vorbeigefahren sind. wir erinnern uns an die charakteristischen Holzstapel, die übrigens mehr als 100 Jahre diese Ecke prägten. Das Gerüst des Neubaus (Eigentumswohnungen, Hotel, Büros) wurde nun zu großen Teilen abgenommen. Die Eigentumswohnungen sind weiter hinten und werden an der Straße durch Hotelzimmer und Büros abgeschirmt. Die Wohnungen sind nicht wirklich günstig, aber sehr gut ausgestattet: Preisbeispiele: 2-Zimmer-Wohnung, 71 m²: 944.000 Euro. 4-Zimmer-Wohnung, 113 m²: 1,525 Millionen Euro. Wie gefällt euch die Optik? Weiterlesen →

Perlach Plaza
Kieshügel auf der Perlach Plaza

Update 17.05.2019: Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza laufen weiter! Die Perlach Plaza ist Bestandteil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz im Herzen Neuperlachs. Es entstehen Einzelhandel (13.000 m²), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements. Weiterlesen →

Quidde-Zentrum Februar 2016
Quidde-Zentrum – noch mit der Reklame des legendären russischen Marktes (Archivbild)

Update 29.04.2019: Quidde-Zentrum: Nach bald zehn Jahren Warten soll es nun schnell gehen – es sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Weiterlesen →

Boardinghouse Neuperlach Süd
Boardinghouse Neuperlach Süd

Update 19.04.2019: Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem … Weiterlesen →

Gewofag, Neuperlach Süd
Nordbau der Gewofag in Neuperlach Süd

Update 19.04.2019: Unser Gewofag-Bau in Neuperlach Süd. Nun ist auch die Vorderseite so weit fertiggestellt (über die Rückseite berichteten wir bereits), dass das Gerüst abgebaut werden kann. Mächtig und wie eine Wand wirkt der Bau, sodass ihn manche schon als neue Chinesische Mauer bezeichnen. Hat der Bau dieses eher nicht nett gemeinte Attribut verdient? Mehr zum Thema im Artikel („Aus 6 mach 8, das Ergebnis ist erst einmal 0! Teilweiser Baustopp an der Gewofag-Baustelle“), in dem ihr auch erfahrt, dass der Bau um ein Haar gar nicht bis zu acht Geschosse hoch geworden wäre. Weiterlesen →

Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße: Bauarbeiten

Werbung

Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Bild 1 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

Unsere „Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße“: Erdarbeiten in den Außenanlagen, Bodenbelag vom Pausenhof teilweise herausgerissen. Habe keine weiteren Erkenntnisse. Wer weiß mehr?

Ach ja, in dem Gebäude (es war übrigens die erste Schule Neuperlachs; eröffnet 1969) wurde ich ein paar Jahre unterrichtet – ab 1976. Wegen Raummangel bei meiner eigentlichen Schule.

Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Bild 2 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Bild 3 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Bild 4 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Mittelschule an der Albert-Schweitzer-Straße
Bild 5 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

H²O

Werbung

Isar Hochwasser
Bild 1 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

Moment, da stimmt doch was nicht, schreibt man wirklich H²O? Natürlich nicht, aber es ist ja Hochwasser.

Da kann unser Hachinger Bach nicht ganz mithalten!

Die Isar weist immer noch einen erhöhten Pegel auf – da rückt wohl noch massiv Schmelzwasser aus den Alpen nach! Gesehen von unserer geliebten Reichenbachbrücke Richtung Deutsches Museum.

Isar Hochwasser
Bild 2 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Isar Hochwasser
Bild 3 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

Hotel Königshof: Der Abriss (Update 24.05.2019)

Werbung

Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen. Danach kommt ein luxuriöser Neubau.

Dieser Artikel dokumentiert ausführlich den Abriss des Hotels.

Der Hauptartikel mit umfangreichen Informationen zu Historie, zur Architektur und dem geplanten Neubau findet sich hier:  Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau

Die Entkernung des Gebäudes begann im Februar 2019. So richtig zur Sache mit dem Abriss der Fassade geht es ab Anfang Mai 2019.

Stand 13.05.2019

Das aus dem Gebäudegrundriss herausstehende Teil des Panoramarestaurants im ersten Obergeschoss ist bereits größtenteils verschwunden. Ebenso die Fassade im Erdgeschoss an der Haupteingangsseite.

Abriss Hotel Königshof
Bild 1 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 2 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 3 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 4 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 5 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 6 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 7 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 8 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

In dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg sind/waren wohl noch Relikte des ursprünglichen Baus enthalten. Wikipedia sagt, das Haus sei zwar im Zweiten Weltkrieg zerstört worden, aber die Außenmauern blieben stehen. An anderer Stelle wird gesagt, dass von der Originalsubstanz noch etwas (wenngleich nur wenig) übriggeblieben ist (siehe im Hauptartikel unter Historisches Hotel Königshof). Beim Abriss sollten die möglichen Relikte wieder in Erscheinung treten. Um Erkenntnisse darüber zu erhalten, sind die folgenden Extremzooms entstanden.

Abriss Hotel Königshof
Bild 9 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 10 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 11 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 12 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 13 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 14 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 15 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 16 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Optisch gehen die Abrissarbeiten eher langsam voran. Auf der Seite des Karstadt wird ein Gerüst aufgebaut, das nicht nur die Gebäuderückseite abdeckt, sondern auch einen erheblich Teil der Seiten. Das Gerüst dient offenbar als Splitterschutz, um Beschädigungen des Karstadt während des Abrisses zu vermeiden.

Abriss Hotel Königshof
Bild 17 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 18 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 19 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 20 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 23.05.2019

Jetzt scheint es schnell zu gehen, der Zangenbagger frisst sich immer weitere ins Gebäudeinnere. Eine riesige Plane – etwa so lang, wie das Hotel hoch ist/war, hängt am Kran und hilft, die Staubentwicklung einzudämmen (in Bild 22 besonders gut zu sehen).

Abriss Hotel Königshof
Bild 21 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 22 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 23 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 24 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 25  (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 26 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 27 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 28 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 29 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 30 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 31 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 32 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 33 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 34 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 35 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 36 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 37 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 38 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 39 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 40 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 41 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 42 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 43 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 44 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 24.05.2019

Abriss Hotel Königshof
Bild 45 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 46 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 47 (24.05.2019) © Thomas Irlbeck

 

Eckhaus mit Turm in Sendling (Das historische Haus, Folge 29)

Werbung

Turmhaus Sendling
Bild 1(17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Ein bemerkenswertes Haus in München Sendling an der Implerstraße 49, Ecke Oberländerstraße. Ohne den besonderen Turm, der übrigens ein Flachdach hat (Google Maps zeigt das besser), wäre das Haus wahrscheinlich eher langweilig. Das Haus könnte in den 1930er-Jahren entstanden sein. Da das Haus nicht denkmalgeschützt ist, hilft auch der Bayerische Denkmal-Atlas nicht weiter.

Bis zum 31.07.1970 fuhr die Tram direkt vor Haus vorbei und schaufelte die Besucher zum Tierpark Hellabrunn. Bis zum 05.08.1920 bog an dieser Kreuzung außerdem die Tram zur nahe gelegenen Großmarkthalle ab. Ob das Haus damals schon stand? Wenn ja, muss man sich die Trambahn zur Großmarkthalle an der kurzen Seite denken (Bild 3). Bis zum 17.06.1958 blieb die Trambahnstrecke zur Großmarkthalle aber noch erhalten, sodass es einen sporadischen Betrieb auf dieser Strecke wohl noch gegeben hat.

Wo jetzt das gelbe Nachbarhaus steht, war noch 2008 (was Google Street View zeigt; siehe im Artikel weiter unten) ein unbebautes Grundstück. Da die Seitenmauer des Turmhauses vor dem Neubau über Fenster verfügte, ist es zumindest ziemlich wahrscheinlich, dass das Grundstück nie bebaut war, also die Häuserlücke kein Bombenloch darstellte. Wer mehr über das Haus weiß, darf sich natürlich gerne melden. Laut Leserhinweis befand sich 1999 auf diesem Nachbargrundstück eine Shell-Tankstelle.

Turmhaus Sendling
Bild 2 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Turmhaus Sendling
Bild 3 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Größere Ansicht

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Sicherheit für Senioren (24.05.2019)

Vortrag von Herbert Topfstädt am Freitag, den 24. Mai 2019, bei der Arbeiterwohlfahrt-Seniorengruppe Neuperlach. Beginn ist um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13. Der Eintritt ist frei, jedermann/-frau ist herzlich willkommen!

Truderinger Festwoche im Zeichen der Europawahl (24.05. bis 02.06.2019)

Truderinger Festwoche
Aufbau Festzelt (15.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Festwiesen – auch solche mit politischen Veranstaltungen – sind in Neuperlach Mangelware, aber man hat es nicht weit, denn die Truderinger Festwoche findet unweit von Neuperlach an der Wabula/Ecke Feldbergstraße neben dem Kulturzentrum Trudering statt. Heuer vom 24.05. bis 02.06. Dabei gibt es auch Wahlveranstaltungen von SPD und CSU zur Europawahl. Der frühere Bundesaußenminister Siggi Pop (SPD) und der „nette Herr Weber von der CSU“ sprechen. Das Festzelt wird derzeit aufgebaut. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank!

Truderinger Festwoche
Collage (Wahl-)Plakate (15.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Wer den Ursprung des Namens „Siggi Pop“ nicht kennt, wird hier fündig: „Iggy Pop – Real Wild Child (Wild One)“:

(Link: YouTube)

Zitat Handelsblatt:

Als er in dieser persönlichen Krisenzeit die Aufgabe des Beauftragten für Jugend und Popkultur übernahm, um die alte Tante SPD wieder etwas mehr an junge Leute heranzuführen, erntete er Spott und Hohn. „Siggi Pop“, der Spitzname aus dieser Zeit, ärgert den schwergewichtigen Politiker noch heute.

Quelle: Vom „Siggi-Pop“ zum Erben Willy Brandts

Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau (Update 23.05.2019)

Hotel Königshof 2014
Bild 1: Hotel Königshof (2014). Lizenz: Public Domain
Von Bruno Tamborino und Thomas Irlbeck

Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen. Danach kommt ein luxuriöser Neubau.

Inhalt

I Kommentar: Historie und Besonderheiten eines bemerkenswerten Gebäudes
II Neubau ab 2019 im expressionistischen Stil
III Historisches Hotel Königshof (1820–1944)
IV Wiederaufbau und Renovierungen (1950–2007)
V Abriss 2019

Hinweis: Der Artikel geht auch kurz auf den Abriss ein, einen weit ausführlicheren Abrissbericht gibt es in einem separaten Artikel: Hotel Königshof: Der Abriss

I Kommentar: Historie und Besonderheiten eines bemerkenswerten Gebäudes

Das Gebäude, das in diesen Wochen des Jahres 2019 verschwindet, hat einige Besonderheiten in sich. Es handelt sich augenscheinlich nur um ein etwas plump gestaltetes Gebäude – zum größten Teil im Stil der 1970er-Jahre, mit einigen kleinen stilistischen Ausrutschern, die nicht so ganz hineinpassen. In Wirklichkeit ist es eine außergewöhnliche, historisch gewachsene Bausubstanz, die zum Teil rund 200 Jahre alt ist. Das heutige Gebäude entstand ursprünglich als Villa unmittelbar vor einem Stadttor – in den allerersten Jahren, in denen man in Mitteleuropa endlich die mittelalterlichen Stadtmauern aufgeben konnte und sorglos auch außerhalb dieser bauen und wohnen konnte. Das noch sehr ländlich anmutende Stachus-Rondell in seiner ersten Variante war noch neu, und das Umfeld der dreistöckigen, schlichten, aber eleganten Villa war ländlich, nur eine breitere Straße führte vom Karlstor aus an ihr vorbei.

Das Schicksal des ganzen Areals änderte sich, als man beschloss, vor dem Karlstor auf die offene Wiese einen Bahnhof für München zu erbauen. Diese Neuigkeit der Technik wurde sehr schnell überall zum Hauptelement der Massenmobilität von Menschen und Gütern, und die Gegend der Vorstadtvilla wurde sehr schnell zu einem wichtigen Durchgangspunkt, an dem bald viel gebaut wurde und Gaststätten -– auch die legendäre Gaststätte „Zum Eustachi“ (das war der Rufname des damaligen Wirtes Mathias Eustachius Föderl), von welcher der Stachus seinen Namen hat – und dann Hotels entstanden. Die Villa war eines der ersten Gebäude in dieser Gegend. Der Garten wurde als Baugrund verkauft, aber sie blieb stehen, bis man sie erweiterte und auch sie zum Hotel wurde. Man bedenke, früher war es die Regel, Gebäude zu erweitern und sie umzugestalten statt sie abzureißen und neuzubauen, wie es heute üblich ist. Es war einfach eine praktische und pragmatische Lösung. Erst mit der überwiegenden Industrialisierung des Bauprozesses ist man davon abgekommen. Der Stil der Villa wurde im Großen und Ganzen beibehalten, sie wurde aber seitlich und nach hinten erweitert und das Erdgeschoss bekam einen städtischen Charakter.

Karlsplatz Stachus
Bild 2: Karlsplatz Stachus, ca. 1908. Lizenz: Public Domain

Die Besonderheit an diesem „Hotel Bellevue“ war, dass das Haus ab diesem Zeitpunkt nur dieser kommerziell intensiven Funktion diente und dass daran nichts angebaut wurde. Es blieb also immer auf allen Seiten frei stehen – auch da es der Spender der umliegenden Baugründe war. Es folgten weitere Umgestaltungen, eine erste mit Doppelgiebeln, eine zweite Variante mit Doppelgiebeln, eine schlichte und elegante Nachkriegsvariante, dann der Einbau des großen verglasten Restaurants, dann das Redesign in den 1970er-Jahren, das sich strikt an architektonische Details und Materialien der Olympiabauten anlehnte. Fast bis zum Schluss wurde aufgestockt, modernisiert und verbessert. Alte und neue Besitzer haben zirka alle 20 Jahre das Gebäude aktualisiert, damit es wieder modern und attraktiv wurde. Dabei sind sie fast den Tendenzen der Zeit hinterhergerannt. Da es sich um ein Hotel handelte, ist dies für ein gewerbliches Gebäude nicht wunderlich. So konnte man die Umbauten auch schnell durchführen, ohne extreme lange Schließzeiten in Kauf nehmen zu müssen. Und da es ein frei stehendes Gebäude in der Innenstadt ist, hatte man keine Rückfassade, an der man auf Umbauten hätte verzichten können. Deshalb hat von der ursprünglichen Identität des Hauses nie etwas überlebt – nur die Erker, die plumpen Proportionen und das Restaurant sind Volumen, die nicht so recht in die modern Variante passen.

Hotel Königshof – Montage aktueller und erster Bau
Bild 3: Die Hervorhebung in der Bildmitte zeigt, wie die Proportionen des Vorgängerbaus – der Vorstadtvilla von 1818 – im Vergleich zum aktuellen Bau aussehen. Es geht dabei nicht nur um die Größenverhältnisse, denn ursprüngliche Bausubstanz aus den Zeiten der vielen Erweiterungen und Umbauten des Hotels bis wahrscheinlich zurück an die Anfänge vor 200 Jahren sind im aktuellen Bau noch vorhanden. Foto: Rufus46, bearbeitet durch Bruno Tamborino / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bestimmt werden beim Abriss sehr alte Gemäuer zum Vorschein kommen, vielleicht überraschenderweise Kellergewölbe in einem „Bau aus den Siebzigern“, bestimmt ist das Stück Fassade mit den mittleren fünf Fensterachsen und dem zweiten und dritten Obergeschoss 200 Jahre alt, vielleicht befinden sich da sogar noch unter vielen Farbschichten die alten Fassadenmalereien.

Was jetzt verschwindet, ist also keine große Schönheit, aber dennoch interessant wegen seiner ungewöhnlichen Geschichte. Leider war das Haus offensichtlich nicht mehr den Zeiten angepasst und bot auch keine Verbesserungsmöglichkeiten mehr. Man muss auch bedenken, dass der Neubau neun anstatt sechs Obergeschosse bieten wird, was wohl wegen geringerer Raumhöhe nur mit einem geringen Höhenzuwachs einhergeht, abgesehen von der Möglichkeit, den Untergrund mit mehreren großen Kellergeschossen viel besser nutzen zu können.

Es bleibt halt nichts anderes als eine Phantasie, sich eine Renovierung des alten Hauses vorzustellen, bei der eine Dokumentation und Zurschaustellung seiner 200 Jahre langen, intensiven Geschichte zum Leitmotiv wird – bei der man die verschiedenen Mauerwerke und jeweiligen Materialien klar zur Schau stellt und dem Ganzen dann nur einen modernen, transparenten Rahmen gibt, ohne nochmals etwas vertuschen und vortäuschen zu wollen. Leider ist eine solche Maßnahme für die Bauherren verständlicherweise überhaupt nicht rentabel. Bestimmt ist man sich im Denkmalamt der Situation bewusst, aber vom Historischen ist ja außer Mauerwerk wirklich nichts mehr übrig.

II Neubau ab 2019 im expressionistischen Stil

Für den Entwurf des Neubaus zeichnen sich die spanischen Architekten Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano verantwortlich. Von der Optik erinnert nichts mehr an das alte Hotel Königshof. Die expressionistische Fassade bietet einen starken Kontrast zu den umliegenden Gebäuden – dem denkmalgeschützten Nachkriegs-Kaufhausbau (vom Stachus-Rondell aus gesehen links) und dem ebenfalls denkmalgeschützten neubarocken Justizpalast (rechts). Dass der Neubau über neun statt sechs Geschosse verfügen wird, geht da schon fast unter.

Die Fassade ist – ebenso vom Stachus-Rondell aus gesehen – vertikal dreigeteilt. Diese Fassadenteile sind dabei so verschoben und gekippt, dass das doch ein Stück entfernte Stachus-Rondell noch einmal angedeutet wird. Die Fassade öffnet sich – akzentuiert durch einen senkrechten Spalt – quasi dem Betrachter, der auf diese Weise das Gefühl bekommt, nicht vor einer Blackbox zu stehen, sondern auch ein wenig in das Gebäude reinschauen und am Geschehen teilhaben zu können, selbst wenn er es gar nicht betritt.

Mit der Fassadenform wird der außerdem ohnehin schon runde Charakter des Stachus (Google-Maps zeigt das ganz gut) nun auch über die Hotelfassade betont und fortgeführt, was der alte Bau mit seiner geraden Fassade nicht leistete. Die Fassadenteile sind dabei unregelmäßig ausgeführt, was die Dominanz noch verstärken dürfte. In Worte ist das schwer zu fassen, daher soll an dieser Stelle an den Entwurf ist dem Artikel der Süddeutschen Zeitung verwiesen werden: Neubau am Stachus – Neunstöckiges Ausrufezeichen

Der Neubau wird über 95 Zimmer bzw. Suiten verfügen (bislang 71 Zimmer und 16 Suiten). Das Restaurant wird nun in die oberste Etage kommen, um einen Panoramablick über die Stadt zu ermöglichen.

Bereits 2021 soll das neue Hotel eröffnet werden – ein sicherlich ambitionierter Zeitplan.

III Historisches Hotel Königshof (1820–1944)

1818 wurde ein privates Wohnhaus – als eine Art Vorstadtvilla (München war damals an dieser Stelle nur schwach bebaut; das war quasi Vorstadt) im klassizistischen Stil errichtet. Der Architekt war Gustav Vorherr, daher auch die Bezeichnung Vorherrhaus. Es gab fünf Fensterachsen bei vier Geschossen (Erdgeschoss plus drei Obergeschosse):

Hotel Königshof – Vorherrhaus
Bild 4: Vorherrhaus als Hotelvorläufer (um 1820). Lizenz Public Domain
Hotel Königshof – Vorherrhaus – Vergrößerung
Bild 5: Detailvergrößerung des vorigen Fotos. Lizenz Public Domain

Aus diesem Bau entstand 1866 (einige Quellen sagen auch 1862) das Hotel Bellevue. Dabei wurde der Bau sehr wahrscheinlich schlicht und einfach an beiden Seiten im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss um jeweils drei Fensterachsen erweitert. Das Originalgebäude hatte auch an den Seitenfassaden fünf Fensterachsen, die blieben weiterhin, aber hinten wurde ein gleich hoher Querflügel angebaut und das Erdgeschoss der neuen Funktion angepasst. Der Architekturstil bleibt im Wesentlichen erhalten.

Hotel Königshof 1871
Bild 6: Hotel Königshof (rechts) um 1871. Das Hotel hieß damals noch Hotel Bellevue. Lizenz: Public Domain

Bei einem Aus- und Umbau 1880 wurden auch das zweite Obergeschoss und dritte Obergeschoss an den Seiten auf die volle Breite aufgestockt. Ferner bekam das Haus ein höheres Dach, die markanten Doppelgiebel im Neorenaissancestil mit Romanikeinflüssen und die prächtige Fassadenmalerei von Claudius Schraudolph dem Älteren, wie sie auf der folgenden Postkarte zu sehen sind:

Hotel Königshof um 1900
Bild 7: Hotel Königshof (rechts) um 1900 (Postkarte). Das Hotel hieß damals noch Hotel Bellevue. Lizenz: Public Domain
Hotel Königshof um 1900
Bild 8: Vergrößerung des vorigen Bildes. Lizenz: Public Domain

Irgendwann nach 1900, aber noch vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914, wurde nochmals umgebaut, die Dachgauben seitlich wurden zu einem vollen zusätzlichen Stockwerk, die Fenster seitlich wurden von drei auf zwei reduziert (jeweils das mittlere des Seitenflügels zugemauert), die Giebel vermutlich erhöht und etwas anders gestaltet um sich der neuen Höhe anzupassen, der schlichte Eingang mit einem Vorbau mit drei Bogentoren und zwei Bullaugen aufgewertet. Auf diesen Vorbau kam schon ein großer Balkon (dann wurde er zur Restaurantvitrine). Die Fassadenbemalungen wurden zum größten Teil beibehalten. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs erhielt das Hotel den heutigen Namen „Hotel Königshof“, da französische Name inopportun geworden waren. 1938 wechselte das Haus, das damals 200 Betten aufwies, den Eigentümer. Seitdem gehört es der Familie Geisel.

1943 oder 1944 wurde das Gebäude im Zweiten Weltkrieg, so Wikipedia, „bis auf die Außenmauern zerstört“. Das Gebäude brannte wohl aus, das Dach war vermutlich eingestürzt, Mauern und Innenskelett waren mit höchster Sicherheit noch vorhanden.

IV Wiederaufbau und Renovierungen (1950–2007)

Von 1950 bis 1955 wurde das Hotel wieder aufgebaut. Dabei stand Rationalisierung im Vordergrund. Die Giebel und der Stuck verschwanden. Es entstand die bekannte schlichte Fassade. Die Fensteranordnung blieb, auch die Proportionen im Großen und Ganzen. Die beiden Bullaugen des alten Vorbaus überlebten. Bemerkenswert ist auch, dass das Haus an den Seiten und hinten weiterhin seine Erker hat, die zwar nicht besonders auffallen, aber bereits in dieser Phase der Umbauten architektonisch anachronistisch waren.

Der Balkon der Beletage, also dem ersten Stockwerk, auf dem Vorbau wird überdacht und zur Panorama-Restaurantvitrine. Zur Verzierung dienen Ranken, als Sonnenschutz sind Markisen vorhanden, wie die Bildergalerie der Abendzeitung zeigt.

Bis Ende der 1950er-Jahre (eine der Quellen deutet eher auf Anfang bis Mitte der 1960er-Jahre hin) wird der Balkon über die komplette Fassade verbreitet, wie sie bis zu Ende stand. Ein Foto aus der Bauwelt, zeigt dies. Dafür wurde die Fassade im ersten Obergeschoss komplett herausgebrochen und die darüberliegenden Stockwerke mit Stahlpfeilern abgestützt. Die Stahlpfeiler wurden verkleidet, aber beim Abriss traten sie wieder hervor (Bild 13) .

Hotel Königshof 2014
Bild 9: Fassade (2014) mit kubanisierten Fenstern und Alurahmen (unten) sowie Aluverkleidung (oben)

1970 wurde eine Generalrenovierung durchgeführt. Das letzte Fassadendesign wurde 1972 zu den Olympischen Spielen fertiggestellt. Die ehemals schlanken Fenster wurden dem damaligen Stil entsprechend kubanisiert und so weit wie möglich horizontal orientiert. Als gestalterisches Element erhielten diese Fenster einen breiten Rahmen aus anodisiertem Aluminium, der an den Ecken deutlich abgerundet wurde. Nur im obersten Stockwerk blieben breite Fenster, die aber auch einem Redesign unterzogen wurden. Das so renovierte Haus zeigte sich in einem lebendigen Farbkontrast – zwischen dunklem Ocker und hellem Aluminium, aber auch mit sehr dominanter Leuchtreklame an der Fassade.

2007 wurde die Hotellobby neu gestaltet. Dabei dürften auch in diesem Zeitraum die Aluminiumelemente durchgehend hellgelb gestrichen worden sein. Vorher waren das oberste Stockwerk, die Fensterrahmen, das Erdgeschoss sowie die Leisten am Boden und Dach der Restaurantvitrine in Hellgrau gehalten.

Hotel Königshof 2010
Bild 10: Hotel Königshof (2010.) Rechts ist noch ein Stückchen vom Justizpalast zu sehen. Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Trotz der gewaltigen Veränderungen dürfte die Bausubstanz zum Teil noch die ganz alte sein, vor allen Dingen betrifft das die mittleren fünf Fenster der Hauptfassade für das zweite und dritte Obergeschoss. Wikipedia weist darauf hin, dass „von der Originalsubstanz des Hotels kaum mehr etwas übrig geblieben“ und das Gebäude daher „zwar nicht als Baudenkmal in die Bayerische Denkmalliste eingetragen, aber trotzdem wegen seiner historischen Bedeutung in die Denkmaltopographie Denkmäler in Bayern aufgenommen“ worden sei. Es ist aber plausibel, dass von der alten Bausubstanz doch ein nicht geringer Teil noch vorhanden ist.

V Abriss 2019

Die Entkernung des Gebäudes begann im Februar 2019. So richtig zur Sache mit dem Abriss der Fassade geht es ab Anfang Mai 2019.

Stand 13.05.2019

Das aus dem Gebäudegrundriss herausstehende Teil des Panoramarestaurants im ersten Obergeschoss ist bereits größtenteils verschwunden. Ebenso die Fassade im Erdgeschoss an der Haupteingangsseite.

Mehr Bilder zum Abriss in der umfangreichen Abrissdokumentation

Abriss Hotel Königshof
Bild 11 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 12 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 13 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Optisch gehen die Abrissarbeiten eher langsam voran. Auf der Seite des Karstadt wird ein Gerüst aufgebaut, das nicht nur die Gebäuderückseite abdeckt, sondern auch einen erheblich Teil der Seiten. Das Gerüst dient offenbar als Splitterschutz, um Beschädigungen des Karstadt während des Abrisses zu vermeiden.

Mehr Bilder zum Abriss in der umfangreichen Abrissdokumentation

Abriss Hotel Königshof
Bild 14 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 15 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 23.05.2019

Jetzt scheint es schnell zu gehen, der Zangenbagger frisst sich immer weitere ins Gebäudeinnere. Eine riesige Plane – etwa so lang, wie das Hotel hoch ist/war, hängt am Kran und hilft, die Staubentwicklung einzudämmen (Bild 17).

Mehr Bilder zum Abriss in der umfangreichen Abrissdokumentation

Abriss Hotel Königshof
Bild 16 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck
Abriss Hotel Königshof
Bild 17 (23.05.2019) © Thomas Irlbeck

Quellen

Kranaufbau am Alexisquartier (Update 25.05.2019)

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 1 (13.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ein Kranaufbau ist natürlich immer ein entscheidender Abschnitt bei einer Baustelle. Die Baugrube oder die Baugruben wurde(n) ausgehoben. Nun wird ein Lastenträger gebraucht, der auch in schwindelerregenden Höhen nicht mit Drehschwindel, sondern nur mit einer eleganten Drehung antwortet. Heute war es am Alexisquartier so weit. Der erste Kran wurde aufgestellt.

Mehr zum Alexisquartier gibt es hier: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 2 (13.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 3 (13.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 4 (13.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Suchbild: Ja, wo ist denn der Kran?Kleiner Tipp, am Horizont etwa in der Mitte. Unten ist das Phönix-Pflegeheim zu sehen.

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 5 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Aber fahren wir doch näher ran:

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 6 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 7: Es fehlt noch der Ausleger, der jedoch schon am Haken hängt (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 8 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 9 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 10 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 11 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 12 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 13 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 14 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 15 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 16 (13.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 17: Fast fertig! (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Der Kran wurde inzwischen komplett assembliert. Das Foto täuscht, der Ausleger fehlt nicht, aber er zeigt genau in unsere Richtung:

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 18: Fertig! (13.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 14.05.2019

Der Beweis am Folgetag, der Ausleger ist dran!

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 19 (14.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 20 (14.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 25.05.2019

Die Bauteile von Kran #2 wurden angeliefert. Die Montage hat bereits begonnen.

Kranaufbau Alexisquartier
Bild 21 (25.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 22 (25.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 23 (25.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 24 (25.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 25 (25.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 26: Die Spitze ist links schwach hinter einem Baum erkennbar (25.05.2019) © Thomas Irlbeck
Kranaufbau Alexisquartier
Bild 27: Die Spitze steht schon bereit (25.05.2019) © Thomas Irlbeck

Schlussakkord im Kunsttreff Quidde-Zentrum

Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)

Am Samstag, den 25.05.2019, ist es so weit: Der Kunsttreff Quidde-Zentrum und mit ihm die umliegenden Künstlerateliers öffnen zum letzten Mal ihre Pforten. Kunstrefugium e. V., die Künstlervereinigung, die hinter der Organisation steht, beendet den 5 Jahre bestehenden Kulturbetrieb mit einem Paukenschlag. Es werden an diesem Nachmittag alle Künstler der Ateliers anwesend sein, im Kunsttreff gibt es in der Ausstellung „art space“ noch einmal „Art to go“, im Atelier Belaga kann man an einem Workshop teilnehmen und ein Konzert erleben … und natürlich wird auch Manfred Ossenbrunner dabei sein, denn ohne ihn und sein ehrenamtliches Engagement zu Beginn gäbe es das Projekt nicht. So lädt er um 17 Uhr zu einer Führung durch das Areal, erklärt Hintergründiges, stellt die Künstler vor und steuert die ein oder andere Anekdote aus den letzten 5 Jahren bei.

Manfred Ossenbrunner hatte die Idee, in der ehemaligen Stadtbücherei des Quidde-Zentrum bis zum Abriss Kunstausstellungen zu zeigen. Die Motivation dazu war, eine Verwaisung und Verwahrlosung des ehemaligen Ladenzentrums abzuwenden. Das Szenario des abgerissenen Plett-Zentrum hatten noch viele vor Augen und es sollte sich im Quidde-Zentrum nicht wiederholen. Manfred Ossenbrunner nahm Kontakt auf zu Künstlern und Künstlergruppen, lernte so Ingrid Müller und mit ihr das Kunstrefugium kennen, dessen Vorstand sie war und ist. Schnell machte er den Vorschlag, dass das Kunstrefugium als erfahrener Verein in der Durchführung von Kunstveranstaltungen die Organisation des Ausstellungsraumes übernehmen sollte. Kurz darauf präsentierte Ingrid Müller ein Konzept mit im Zwei-Wochen-Turnus wechselnden Werkschauen. Die WSB (Wohnungs- und Siedlungsbau Bayern) als Besitzerin des Areals stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, der Bezirksausschuss die finanzielle Unterstützung und das Kulturreferat beschickte seinen Verteiler mit den Flyern des Kunsttreffs.

Dann startete ein Kulturbetrieb, der erst einmal nur für ein halbes Jahr gedacht war, aber dann 5 Jahre lang durchgehend ein stetig wechselndes Programm bot. Nur die Heizung, die im 3. Winter den Geist aufgab, bremste die Dynamik des Kunsttreff in der kalten Jahreszeit. Trotzdem kamen knapp 90 Ausstellungen mit zusätzlichen Events wie Lesungen, Performances, Konzerten, Theateraufführungen und anderem zustande. Es gab viele Einzelausstellungen von Berufskünstlern, von Freizeitmalern oder Nachwuchstalenten, von studierten Künstlern oder Autodidakten, Künstlergruppen aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich. Die Münchner Schulen zeigten „Kunst bewegt Schule“, die Wilhelm-Busch-Realschule „Head, hand and heart“. Es gab die Werke der in Neuperlach allseits bekannten, schon verstorbenen Künstler Wolfgang Niesner und Wolfgang Wölfl zu sehen. Mit dem Projekt „art in motion“ wurde die Symbiose aus bildender Kunst, Musik und Tanz erlebbar. Nicht zu vergessen natürlich die Eröffnung des Neuperlacher Zoos, mit dem die Streetart-Gruppe „Blauer Vogel“ das Quidde-Zentrum zu einem Hotspot für Spaziergänger machte, die hier mit ihren Fotoapparaten die blau aufgesprayten Tiere einzufangen versuchten.

Ingrid Müller erinnert sich an viele wunderbare Momente, besonders bei Projekten, die sie selbst gemeinsam mit ihren Kollegen vom Kunstrefugium, allen voran ihr Mann Frank Müller, sowie Richard Schleich, Lieselotte Ott und Manuela Clarin initiiert hat. So das Land-Art-Projekt mit Flüchtlingen 2015, die öffentlich ausgeschriebenen Werkschauen „Kunsttreff für alle: Ramersdorf-Perlach stellt aus“, die Themenausstellung „Heimat“ und natürlich das größte und bewegendste Ereignis im Kunsttreff: „50 Gesichter Neuperlach“ zum 50-Jährigen des Stadtteils, bei der Ute Schwab zum Organisationsteam dazu kam. Nicht zu vergessen auch die Mach-mit-Reihe, bei der Aktzeichnen, Druckverfahren, Papierschöpfen und vieles mehr als offenes Angebot ausprobiert werden konnten. Als letztes dieser partizipativen Projekte gab es den „Skulpturengarten“, an dem sich neben vielen Künstlern rund um das Quidde-Zentrum sogar eine Künstlerin aus Belgien beteiligt hat und über 20 Kinder des Kindertreffpunkt Oskar-Maria-Graf-Ring.

Im Kunsttreff ist viel passiert, weil durch die Struktur der Zwischennutzung schnelles Handeln angesagt war und durch die unkomplizierte Organisation, die Großzügigkeit der WSB und die Offenheit des örtlichen Bezirksausschusses vieles ausprobiert werden konnte. Und so wuchs aus einer Idee die nächste: ein inspirierender Ort, an dem Neues entstehen konnte und der offen war für jeden, der Kunst betrachten, seine eigene zeigen oder vor Ort selbst kreativ werden wollte. Seit bekannt wurde, dass der Abriss näher rückt, wurde es etwas ruhiger und statt der ständig wechselnden Ausstellungen kam mit „Art Space“ eine beständige Schau von 16 Mitgliedern des Kunstrefugium, die seit einem halben Jahr jeden Samstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist. Zum allerletzten Mal am Samstag, den 25.05.2019, wenn auch die Ateliers von Jan Deichmann (aka CAZ132), Robert Posselt, Dr. Katharina Belaga, Manuela Clarin, Ingrid und Frank Müller und im Untergeschoss des Kunsttreff das von Angela Widholz die Türen öffnen.

Um 17 Uhr wird Manfred Ossenbrunner eine Führung durch das „Neuperlacher Kunstareal“ und seine 5-jährige Geschichte inklusive Besichtigung der Ateliers und des Skulpturengartens starten. Treffpunkt ist vor dem Kunsttreff in der Quiddestraße 45. Davor gibt es um 16 Uhr mit Katharina Belaga die Malaktion „Freundschaftsband“: ein 10 Meter langes Bild, auf dem sich jeder künstlerisch zu dem Kunsttreff mitteilen kann, Einkleben von mitgebrachten Fotos und Zeitungsausschnitten ist erwünscht! Um 18 Uhr gibt es im Atelier Belaga noch ein Klavierkonzert mit Maria Roters. Auch wenn der 25.05.2019 ein Tag des Abschieds ist, ist der Blick der Organisatoren doch schon wieder nach vorne gerichtet. Die WSB kam auf Ingrid Müller zu und hat ein Ersatzgebäude für die Fortführung des Kunsttreff angeboten. Es ist um einiges kleiner, liegt nicht in Neuperlach, sondern in Moosach, aber es geht weiter, dieses Ende ist gleichzeitig ein Neuanfang. Künstler sollten flexibel sein und vielleicht hat auch der ein oder andere Neuperlacher Lust, den Kunsttreff zur Eröffnung in Moosach zu besuchen, der schon Mitte Juli mit seinem Programm dort startet, mit einer Kunstausstellung von Kunstrefugium e. V.

 Aktzeichnen im Kunsttreff
Aktzeichnen im Kunsttreff
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT

ART SPACE
Finissage: 25.05.2019, 15 – 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Beteiligte Künstler

Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66

Kunstrefugium e. V.
Laibacherstraße 4
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

Kunsttreff Quidde-Zentrum
Kunsttreff von außen (ehemalige Räume der Stadtteilbibliothek)

Die blaue Spirale ist zurück! (Update 07.05.2018)

Unsere blaue Spirale ist nach einer Sanierung zurück. Sie wurde am Freitag, den 03.05.2019, an ihrem alten Platz an der Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße/Albert-Schweitzer-Straße/Corinthstraße aufgestellt. Das Kunstwerk wurde 1972 von Louis Constantin geschaffen und heißt eigentlich „7. Variation über den Ablauf von Schraubenflächen“.

Die Fotos sind im Regen allerdings nur äußerst bescheiden geworden. Ich konnte da nichts mehr drehen! Aber man kann erahnen, dass das Teil nun wieder wie neu ist!

Mehr zur blauen Spirale und der Sanierung: Blaue Spirale abgebaut – sie wird saniert

Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 1 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 2 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 3 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 4 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 5 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 6 (04.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2019

Den Dreh raushaben: Nun ist unsere blaue Spirale an der Heinrich-Wieland-Straße ganz fertig. Denn der Untergrund wurde wieder mit den Flusssteinen aufgefüllt. Auch ist das Wetter heute besser. Zwei gute Gründe, heute noch einmal ein paar Fotos von dem Kunstwerk zu machen.

Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 7 (07.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 8 (07.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 9 (07.05.2019) © Thomas Irlbeck
Blaue Spirale nach Sanierung
Bild 10 (07.05.2019) © Thomas Irlbeck

„Verlängerung der Ständlerstraße“ (Update 23.05.2019)

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 1: Baustelle mit dem Heizwerk Perlach im Hintergrund (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Die Schlagzeile wurde absichtlich so gewählt, denn es handelt(e) sich um eine bekannte politische Parole. Sie wurde in Anführungszeichen gesetzt, weil sie inzwischen falsch verstanden werden könnte. Die einen (wohl die Mehrheit) sahen in diesem uralten Plan eine Schreckensvision in Gestalt einer Zerstörung des Truderinger Waldes und auch eine Zunahme des Verkehrslärms, da beim Übergang in die Autobahn die Verkehrsteilnehmer wohl schon irgendwo ab der Heinrich-Wieland-Straße Richtung Ost so richtig aufs Gas drücken würden, auch wenn man bis zum Karl-Marx-Ring bei maximal 60 km/h bleiben würde.

Andere sahen (manche sehen immer noch) eine äußerst sinnvolle Entlastung der Verkehrsströme Richtung Ost. Wer von Neuperlach zum Autobahnring (A99) will, müsste nicht durch Trudering oder Putzbrunn fahren. Auch eine Bürgerinitiative kämpfte für die Verlängerung und drückte Autofahrern Flyer in die Hand, um sie zu überzeugen.

Aber die Verlängerung der Ständlerstraße als Autobahn ist Geschichte, verlängert wird die Ständlerstraße dennoch. Aber nur zur Erschließung des neuen Neuperlacher Quartiers, des Alexisquartier (früher als Neubaugebiet Piederstorfer bekannt, dem Namen des ehemaligen Kieswerks).

Verlängerung kann missverstanden werden, denn die „Verlängerung“ wird als reiner Zubringer in Form einer Wohnstraße (wohl Tempo 30 km/h) erfolgen. Die Straße wird vor dem Alexisweg enden und nicht in den Wald hineingeführt.

Eine Visualisierung, wie das einmal aussehen wird, findet sich hier auf muenchen.de. Diese 3D-Map zeigt auch die beiden geplanten 52m-Hochhäuser. Quelle des Artikels: „Friedrich-Creuzer-Straße“ auf muenchen.de

Auch ist es sehr wahrscheinlich, dass das neue Straßenstück einen anderen Namen als Ständlertstraße tragen wird, schon einmal wegen der Hausnummernlücke, die entstehen würde. Die höchste Hausnummer der Ständlerstraße ist wohl momentan 85. Das zugehörige Haus im Stadtteil „Balanstraße West“, ein namentlich wenig bekanntes Quartier in Ramersdorf. (Andere, auch nicht wirklich bekannte Namen sind Ramersdorf Süd und Nußdorf.)

Würde die „verlängerte“ Ständlerstraße also weiter so heißen, dann trüge das nächste Haus irgendwo viele Kilometer weiter östlich hinter dem Karl-Marx-Ring die nächste Hausnummer 86. Das Auffinden von Orten, speziell die Zustellung von Sendungen, würde das nicht gerade erleichtern.

Warum gerade jetzt ein Bericht zur „Verlängerung der Ständlerstraße“? Ganz einfach: Derzeit finden symolträchtige Arbeiten am Ende der Ständlerstraße auf Höhe des Karl-Marx-Ring statt. Ein im Weg stehendes Wasserrohr war bereits Ende 2018 tiefergelegt worden. Nun aber wird der Durchstich vorbereitet und die Einmündung Ständlerstraße/Karl-Marx-Ring wird so langsam zur Kreuzung. Bereits im Februar war ein Behelfsweg für Fußgänger und Radfahrer angelegt worden, die dann wohl zwischen den Zäunen auf dem Hügel oben passieren können, während unten an der Einmündung bereits mit dem ersten Teil des Durchstichs begonnen wird (siehe auch Bild 5). Die Alternative wäre, den östlichen Rad- und Fußweg an der Ständlerstraße zu unterbrechen und die Radfahrer und Fußgänger auf der anderen Straßenseite zu führen, was man aber offenbar vermeiden will.

Der Straßenablauf (Gully) in der Baustelle (Bild 1 in der Mitte und Bild 3) deutet bereits an, auf welchem Niveau bzw. mit welcher Schräge die neue Straße gebaut wird. Ein Höhenunterschied muss auf jeden Fall überwunden werden, aber er muss sanfter erfolgen. Der derzeitige Hügel – zwischen Graf-Zentrum und Heizwerk Perlach – ist viel zu steil.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 2: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 3: Straßenablauf (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 4: Rammgerät zum Einsetzen der Spundwände (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 5: Voraussichtlicher Behehelfsweg für  Fußgänger und Radfahrer als Ausführung mit drei Zäunen. Der niedrigere Zaun dient dazu, ein Stolpern über die Streben des straßenseitigen Zauns zu verhindern (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Hier noch ein Bild aus dem Archiv, das aus der Vogelperspektive die zukünftige Kreuzung zeigt:

Neuperlach Nordost
Bild 6 (12.07.2018) © Thomas Irlbeck

Das folgende Foto – ebenfalls aus dem Archiv – lässt abschätzen, wie hoch das zu überwindende Plateau am Ende der Ständlerstraße ist. Das Bild zeigt, dass die Höhe etwa dem eines MVG-Busses entspricht. Der misst in der Höhe 3,08 Meter. Natürlich gibt es leichtere perspektivische Fehler und ein paar andere Faktoren, aber dennoch scheint eine Angabe 3 bis 4 Meter (vielleicht sogar eher 3 Meter) realistisch.

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Bild 7: Hier geht es demnächst geradeaus weiter (18.08.2018) © Thomas Irlbeck

Update 02.05.2019 – Abendbilder

Hier noch aktuelle Fotos von der zukünftigen Kreuzung, bei der die Ständlerstraße besser sichtbar ist.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 8: In Sichtrichtung entsteht derzeit das neue Quartier (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 9 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 10 (02.05.2019) © Thomas Irlbeck

Update 16.05.2019

Am Rande der entstehenden Fahrbahn gibt es sogenannte Leitungsschutzzonen. Man wird sehen, welche Leitungen dort konkret verlaufen werden. Wir haben gesehen, dass am Ende der Ständlerstraße bereits Rohre vorhanden sind, die auch mal im Weg sein können. Es wurde bereits im Herbst 2018 ein im Weg befindliches Wasserrohr ausgebaggert und verlegt. Im Rahmen der laufenden Arbeiten sagte heute ein Arbeiter, dass noch ein bestehendes Rohr gekappt und ein, so wörtlich, „Bypass“ gelegt werde. Genau das wurde dann auch gemacht.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 11 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 12 (16.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 23.05.2019

An der Baustelle wurden Hundehütten angeliefert. Nein, kleiner Scherz, das sind natürlich keine Behausungen für unsere geliebten Vierbeiner, sondern Betongussformen für Abwasserkanäle, die in dieser Form wohl ziemlich ungewöhnlich sind.

In einer bereits verlegtem Umleitung (Bypass) in Gestalt eines Metallrohrs fließt bereits das braune Abwasser. Diese Umleitung ist nur temporär. Das Metallrohr dient dazu, den Abschnitt mit dem alten Betonkanal trockenzulegen (Bild 16). Danach kann der neue Kanal aus Beton gegossen und an der anderen Seite des bestehenden Kanals angeschlossen werden. Das Metallrohr wird dann später wieder entfernt. Im Unterschied zum Menschen bleibt der Bypass also nicht dauerhaft im Herzen.

Die Prozedur wird sich wohl auf der anderen Seite der Baustelle (auf der Seite mit dem Heizwerk Perlach) wiederholen.

Verlängerung Ständlerstraße
Bild 13 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 14 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 15 (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Verlängerung Ständlerstraße
Bild 16: Alter Abwasserkanal aus Beton (jetzt trockengelegt) und neu verlegtes, temporäres  Metallrohr (Bypass) (23.05.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

„Funk Uhr“ und Funkmast

Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Bis zum 18.10.1980 fuhr unsere Tram hier vorbei, dann wurde sie stillgelegt. Wir sind hier in der Hechtseestraße in Ramersdorf, das Michaelibad und Neuperlach sind schon ganz nah. In diesem Schreibwarenladen wird man Fernsehzeitschriften wie die „Funk Uhr“ bekommen. Dazu passt, der Handy-Funkmast ist vermutlich höher als das ganze Haus.

Infos zur historischen Neuperlacher Tram: Hier klicken!

Ein weiterer Funkmast: Unser Telekom-Funkmast in Neuperlach Mitte

Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Schreibwarenladen Hechtseestraße
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Die Tram neu macht der Mai!

Unsere Tram 19/21 wird saniert! Die Tram ist noch bis 23.06.2019 zwischen Stachus und Max-Weber-Platz unterbrochen. Danach sollten die Züge wieder fahren! Mehr Infos hier: https://www.tramreport.de/ (Dort „Baustellennetz“ anklicken.) Die Bilder entstanden –wie unschwer zu erkennen – am Maximilianeum.

Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Bild 4 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
5Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Maximilianeum, Bauarbeiten an Tram
Bild 5 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Maiday for Future!

Solange die 1.-Mai-Kundgebung nicht in Neuperlach stattfindet, berichte ich eben vom Marienplatz. Ab 16:30 wurde Livemusik for free geboten – die Band laut.stark19 gab ein Konzert.

Maikundgebung Marienplatz
Bild 1 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maikundgebung Marienplatz
Bild 2 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maikundgebung Marienplatz
Bild 3 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maikundgebung Marienplatz
Bild 4 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck
Maikundgebung Marienplatz
Bild 5 (01.05.2019) © Thomas Irlbeck

Baubeginn bei der Perlach Plaza! (Update 17.05.2019)

Kultur Quadrat Map
Neuperlachs Mitte – Lage der Perlach Plaza sowie der anderen Bauten:  Loge №1und №2 (kurz vor Fertigstellung) und der Gewofag-Bauten (im Bau befindlich, mit „G“ gekennzeichnet“). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Bauarbeiten zur Perlach Plaza sind am 29.04.2019 gestartet! In Zukunft muss man sich noch einen Begriff in Neuperlach merken: Die Perlach Plaza ist Teil des Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz, also unserer Mitte. „Plaza“ ist spanisch und bedeutet „(Markt-)Platz“. Ob es korrekt „die“, „der“ oder „das“ Plaza heißt, darüber kann man streiten. Im Duden steht das Wort nicht und Wiktionary gibt kein Genus an. Auch wenn „Platz“ maskulin ist, haben wir uns für „die Plaza“ entschieden, da das „a“ am Wortende dem Ausdruck eine feminine Note gibt.

Perlach Plaza
Bild 1 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Nach den beiden Logen-Wohnhäusern und dem Gewofag-Bau (Neuperlach.org berichtete) ist dies bereits das dritte Bauprojekt auf dem Hanns-Seidel-Platz. Die Perlach Plaza findet sich dort, wo früher der Sonntags-Flohmarkt war, also am Eck Thomas-Dehler-Straße/Von-Knoeringen-Straße. Die wörtliche Übersetzung Marktplatz deutet bereits vorsichtig an, was geboten werden wird. Konkret werden Einzelhandel (13.000 m2), Gastronomie, ein Hotel (150 Zimmer), insgesamt 110 Mietwohnungen und dazu noch Studentenappartements realisiert. Die Planung wird vom Architekturbüro AllesWirdGut aus Wien realisiert. Weitere Partner sind die BHB und Concrete Capital (ein Klick zeigt eine Visualisierung).

Beim Einzelhandel stehen die Biolebensmittelkette Tegut sowie der Discounter Lidl bereits als Mieter fest.

Ein paar Baudetails

Es werden insgesamt vier Baukörper errichtet, die längs der Thomas-Dehler-Straße 6 Obergeschosse umfassen, hofseitig 5.

Zur Plaza wird auch ein 5.000 Quadratmeter großer Park gehören, denn schließlich soll man da auch flanieren können, sonst würde es dem Namen nicht gerecht werden. Dabei wird auch ein neuer Zugang zum U-Bahnhof realisiert. Die Einzelhandelsflächen werden dabei vollständig bzw. primär im Untergeschoss errichtet – mit direktem Zugang zum U-Bahnsteig.

Die Fertigstellung der Perlach Plaza ist für 2022 anvisiert.

Wie die heute entstandenen Fotos zeigen, wurde nun angefangen, den Asphalt des alten Parkplatzes abzutragen. Auch ein Rammgerät zur Herstellung der Spundwand wurde angeliefert.

Mehr zum Thema auf muenchen.de: Perlach Plaza: Neuperlach bekommt eine neue Mitte

Perlach Plaza
Bild 2: Bauarbeiten mit Wacker Chemie im Hintergrund (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 3 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 4 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 5 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck
Perlach Plaza
Bild 6 (30.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 17.05.2019

Kiesberge haben parkende Autos und den Sonntags-Flohmarkt abgelöst.

Perlach Plaza
Bild 7 (17.05.2019) © Thomas Irlbeck

Neues Quidde-Zentrum: Jetzt soll es schnell gehen

Quidde-Zentrum Oktober 2015
Bild 1: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck

Nach vielen, vielen Jahren des Wartens soll es nun schnell gehen – am Quidde-Zentrum sollen ein neues Ladenzentrum, aber auch Wohnungen kommen – in Gestalt eines achtgeschossigen Zeilenhauses und eines sechsgeschossigen Punkthauses. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung, die ihren Artikel mit äußerst passenden Worten einleitet:

„Fast hätte man vergessen, dass das Quiddezentrum abgerissen werden soll, so viel Zeit ist nach den ersten Ankündigungen inzwischen vergangen.“

Zum gesamten SZ-Artikel: Ende eines Schwebezustands

Wir erinnern uns, im November 2011 schloss der letzte größere Laden, der Mix Markt. Die Stadtbibliothek gab wenige Wochen später am 23. Dezember auf. Die Stadtsparkasse, die Papeterie Schwarz, das Tortenparadies (jetzt passenderweise am Neuen Südfriedhof in der Unterhachinger Straße zu finden), die Apotheke, Reinigung, der Friseur – oder, noch älter: der Edeka, Rewe und der Wienerwald – sind ebenfalls längst Geschichte.

Seit fast zehn Jahren ist das Ladenzentrum Geschichte. Einige der Räume werden nun von Künstlern genutzt – im Rahmen des „Neuperlach Zoo“. Andere Räume sind in einem derart desolaten Zustand, dass sie nicht mehr benutzt werden können. Ein Teil des Quidde-Zentrum ist inzwischen mit Bauzäunen abgesperrt.

Der Abriss und eine Realisierung eines Neubaus wurden immer wieder verschoben. Als Grund wurde angegeben, dass man bei der ursprünglichen Neuplanung nachträglich zum Ergebnis gekommen sei, dass der Anteil der Ladenflächen zu hoch ausgefallen sei. Man befürchtete Leerstände. Warum aber diese Umplanung sich über so viele Jahre hinzog, ist unverständlich, zumal Wohnungen dringend gebraucht werden und die Versorgung mit Waren in dem Quartier nicht mehr optimal ist. Immerhin ist ein Lidl (Nawiaskystraße) und ein Penny (Quiddestraße, Ecke Staudingerstraße) zumindest in fußläufiger Umgebung erreichbar. Das war es aber dann auch schon im Wesentlichen.

Weiteres zum Thema: Der nimmer enden wollende Abschied vom Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum Februar 2016
Bild 2: Quidde-Zentrum (Archivbild von 2016) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Kunsttreff
Bild 3: Dieses Bild spricht für sich! Zentrum (Archivbild von 2015) © Thomas Irlbeck
Bild 4: Hier waren die Zeiten zumindest noch etwas besser (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Bild 5: Der Mix Markt im Quidde-Zentrum (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Bild 6: Aktuelle Nutzung, der Kunsttreff in den ehemaligen Räumen der Stadtteilbibliothek. Ganz früher war hier ein Edeka ansässig