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Neues aus Neuperlach

Neuperlach – der Newskanal!

Biergärten dürfen wieder öffnen

Biergarten
Lizenz: Public Domain

Am Dienstag endet die Bundesnotbremse in München. Unter anderem darf die Außengastronomie wieder öffnen. Quelle: Abendzeitung

Die Abendzeitung hat die Meldung korrigiert: Die Lockerungen kommen zwar am Dienstag, die Außengastronomie öffnet aber erst am Mittwoch!

Fehlerteufel: „Herzogpark“ (Arbeitstitel) – Miniserie

TV-Miniserie Herzogpark im Marx-Zentrum
Drehort der TV-Miniserie Herzogpark im Marx-Zentrum

Fehler passieren – auch im Journalismus. Natürlich recherchiere ich nach höchsten Standards, aber ich zeige einfach auch spontan Veränderungen oder Besonderes in Neuperlach. Oft sprechen Dinge einfach für sich. Nicht immer gibt es die Möglichkeit, vor Ort nachzufragen. Häufig scheint auch keine Notwendigkeit dafür zu bestehen, etwas in Zweifel zu ziehen.

Und so bin ich bei dem vermeintlich neuen Laden „Chef, Chef & Chef / Partyservice & Catering“ im Marx-Zentrum (Ladenposition im Bild markiert; letzter Pächter: Vitalpflege) in eine peinliche Falle getappt. Es befindet sich ein professionelles Logo oberhalb der Ladentüre. Nichts deutete darauf hin, dass etwas nicht stimmen könnte.

Doch tatsächlich ist es die Kulisse für die Mini-TV-Serie „Herzogpark“ (Arbeitstitel), die hier gedreht werden wird. Dass alles echt aussieht, spricht für die Arbeit der Verantwortlichen.

Noch ist das Ganze geheim, mehr darf ich euch nicht sagen.
Allen, die in dir Irre geführt wurden, möchte ich um Entschuldigung bitten.

Da eine andere Seite noch „falscher“ berichtet hat, es käme hier wieder ein Obstladen rein (ganz am Anfang war hier ein Obstladen ansässig), nehme ich es sportlich.

Hohe Corona-Werte in Neuperlach

Coronavirus
Lizenz: Public Domain

„Bild“ zu den Corona-Werten in München:

Damit sind vor allem ärmere Stadtviertel betroffen. Auch in Neuperlach und der Schwanthalerhöhe sind die Werte hoch.

Quelle: Bild

Wen man den Satz sehr genau liest, bedeutet dieser, dass auch in nicht (!) armen Stadtvierteln wie Neuperlach die Werte hoch sind. Sonst würden sie ja schreiben. „Beispiele hierfür sind Neuperlach und …“
Natürlich sind wir kein armer Stadtteil, sondern sogar enorm reich – an Kultur und Vielfalt, an Grünflächen und vielem mehr!

Sportplatz mit Fußgängerampel-Drücker?

Sportplatz Gefilde
Skatepark am Gefilde (28.04.2021). Foto: Lesereinsendung

Am Sportplatz neben dem „Skatepark am Gefilde“ (Putzbrunner Straße) gibt es einen Fußgängerampel-Drücker, damit man den Platz gefahrlos überqueren kann. Nein, natürlich nicht, hier wird die Beleuchtung angefordert. Wegen Corona wurde die Beleuchtungsoption aber deaktiviert. Regulär ist sie laut Lesrauskunft bis 22 Uhr in Betrieb. Eine Beleuchtungsphase soll rund 45 Minuten betragen. Lesereinsendung, vielen Dank!

Sportplatz Gefilde
Skatepark am Gefilde (28.04.2021). Foto: Lesereinsendung

München bereitet sich auf Öffnungen vor

We're back
Lizenz: Public Domain

Die Stadt München wappnet sich für mögliche Corona-Lockerungen und Öffnungen, die ab nächste Woche in Kraft treten könnten. Eine entsprechende Allgemeinverfügung werde vorbereitet, um weitere Öffnungsschritte ab Dienstag (11. Mai) zuzulassen, teilte die Stadt mit.

Quelle: Abendzeitung

Events

Auch in Corona-Zeiten geht es in der Feierwerk Südpolstation weiter mit dem Angebot für Kinder und Jugendliche. Mehr unter Events →

Das liegt mir völlig fern

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (fast) ganz fern (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Großsanierung an meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 aus der Ferne – vom Alexisquartier. Im Grünen versteckt ist zudem das Phönix-Pflegeheim zu bewundern (graue Fassade, Bildmitte). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Weiterlesen →

Der Lack … nein, Beton ist ab!

Betonsanierung bei mir im Haus. Das hier ist schon ganz nett. Der Beton ist ab, der Bewehrungsstahl freigelegt. Ich wünsche mir nächstes Mal ein Hochhaus nur aus Holz, da gibt es dann keine extrem laute (Beton-)Sanierung. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck

Grau ist das neue Schwarz! – „Leg mal eine neue Platte auf!“

Marx-Zentrum/Peschelanger: Die Sanierung von Haus 12, in dem ich ab 1974 rund 5 Jahre gewohnt habe, ist nun abgeschlossen. Nun bekommt auch das Haus 14, in dessen Parterre die Gaststätte „Zum Löwen“ mit dem schönen Biergarten untergebracht ist, ein neues asbestfreies Kleid. Die alten asbesthaltigen Eternit-Platten werden auch hier bald Geschichte sein. Die Wärmedämmung wird ebenso erneuert und verbessert.

Die Fassade fällt etwas heller aus, daher heißt es nun: „Grau ist das neue Schwarz!“. Dieser Slogan hat mir von Bewohnern des Marx-Zentrums viel Lob eingebracht. Mehr zum Thema/Weiterlesen →

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (04.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (04.05.2021). Foto: Lesereinsendung

Getrübter Blick

Betonsanierung am Karl-Marx-Ring 58
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Türe ohne Ausgang (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Nur ein Guckloch (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Blick nach draußen (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Die Fenster und Türe hat man mir zugeklebt, meine Loggia kann ich nicht mehr betreten. Aber man hat mir in der Türe freundlicherweise ein Guckloch gelassen, über das ich auf die Loggia schauen und die Arbeiten verfolgen kann. Weiterlesen →

Update: Die nun angezeichneten Schadstellen halten sich auf meiner Loggia in Grenzen. Habe sie halt gut gepflegt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Schäden wurden markiert (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Nach 2 Stunden Höllenlärm waren die Fliesen Geschichte:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Jetzt mit ohne Fliesen (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

In der Loggia eine Wohnung oberhalb meiner haben sie einiges abgenommen:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Freiliegender Bewehrungsstahl (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

Neuperlach noch internationaler!

Generalkonsulat Kosovo/Albanien
Generalkonsulate Kosovo/Albanien (03.05.2021)
Generalkonsulat Kosovo/Albanien
Generalkonsulate Kosovo/Albanien (03.05.2021) © Thomas Irlbeck
Generalkonsulat Kosovo/Albanien
Landesflaggen vor den Generalkonsulaten von Albanien (links) und Kosovo (03.05.2021) © Thomas Irlbeck
Generalkonsulat Kosovo/Albanien
Foto: Lesereinsendung, vielen Dank!

Ab heute befinden sich die Generalkonsulate von Kosovo und Albanien in Neuperlach. Konkret im Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße 62, 3. OG. (die Montessori-Schule wird derzeit vor dem Haus errichtet). Der vorherige Sitz der Konsulate war in der Ehrenbreitsteiner Straße in Moosach.

Es handelt sich um die ersten Generalkonsulate in Perlach.

Unverkennbar in der Scheibe als Spiegelbild: unser beliebtestes Einkaufszentrum nach dem pep, das Life.

Grüne Dächer

Dachbegrünung
Symbolfoto. Keine Ansicht aus Neuperlach. Lizenz: Public Domain

Die Süddeutsche Zeitung meldet: Die CSU im Bezirksausschuss macht sich stark für ein Sonderprojekt zur Dachbegrünung in Neuperlach.

Schule machen – oder besser „bauen“!

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Die Grundschule am Strehleranger ist nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler benannt. Witzbolde sagen Streberanger, aber „Streber“ ist ein zu Unrecht negativ besetzter Ausdruck. Denn wir alle streben nach Wissen, Schönheit und Glück. Eine Schule hilft immerhin bei Ersterem. Das alte Schulgebäude in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen. Nun wird neu gebaut. Weiterlesen →

Noch ein Neubau: Montessori-Schule

Montessori-Schule
So soll es einmal aussehen. Foto: ECHO-CORESTATE
Montessori-Schule
Hier entsteht die Montessori-Schule (21.04.2021) © Thomas Irlbeck

Auf dem Parkplatz zwischen dem Life-Einkaufszentrum und dem Büro-/Gewerbehaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66 (nicht nur Ureinwohner kennen den Platz mit seiner markanten Thermometer-Uhr) wird ein dreistöckiger Neubau in Holzmodulbauweise realisiert. Dort wird die Montessori-Schule „Campus di Monaco“ einziehen. Bis zum Sommer 2022 entsteht eine zweizügige Grund- und Mittelschule für rund 320 Schülerinnen und Schüler. Aber auch das bestehende Büro- und Gewerbehaus wird umgestaltet und erweitert. Weiterlesen →

Ausblick: das Aus!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ich hatte mal so eine tolle Aussicht – mit Alpenblick. Dieser traurige Rest ist nun davon übriggeblieben. Vermutlich im Oktober kommt die Plane wieder weg. Mehr zum Thema: Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das sehe ich jetzt! (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Zugebaut

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52 bis 62: Mein Stockwerk ist nun erreicht. Den nächsten freien Blick gibt es dann vermutlich im Herbst wieder. Anfang der 1990er-Jahre wurde die letzte Betonsanierung hier an der Südseite durchgeführt. Das war auch das letzte Mal, dass hier ein Gerüst aufgebaut wurde. Es hat sich viel verändert. Das Gerüst wird heute zusammengesteckt. In nur zwei Tagen hat man schon das 8. Stockwerk erreicht. Und es gibt jetzt einen Lift. Anno dazumal gab es nur einen Seilzug und eine Treppe. Keine Elektrik. Das ist jetzt schon komfortabler! Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Noch habe ich einen ganz guten Blick auf das Phönix-Pflegeheim (links). In wenigen Tagen wird man hier nur noch eine undurchsichtige Plane sehen (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das ist die vorläufige Endstation des Gerüstlifts (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck

Rüstig!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck

So, jetzt geht es auch bei mir im Haus los. Gerüstaufbau für die Großsanierung! In der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 wird eine reine Betonsanierung an den Loggien und anderen Sichtbetonstellen durchgeführt. Die schwarzen Asbestplatten hingegen bleiben hängen. Wir sehen daher für die Zukunft schwarz, wohingegen das Marx-Zentrum ergraut. Das ist alles natürlich rein farblich gemeint, wir haben ja hier keine Redewendungen, sondern Fakten! Mehr zum Thema: Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Baustellenschild
Lizenz: Public Domain

Neuer Aufzug am U-Bahnhof Quiddestraße

Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) setzen ihr Modernisierungsprogramm für Aufzüge fort und erneuern ab Donnerstag, 29. April 2021, den Aufzug am U-Bahnhof Quiddestraße. Wegen der Arbeiten, die voraussichtlich bis Mittwoch, 23. Juni 2021 dauern, ist der Aufzug außer Betrieb. Die Rolltreppen sowie die Festtreppen an beiden Bahnsteigseiten bleiben benutzbar.

Der Aufzug verbindet den Bahnsteig der Linien U5, U7 und U8 mit der Oberfläche. Die MVG bittet Fahrgäste, die auf eine barrierefreie Verbindung angewiesen sind, die Buslinien 139, 192, 197 und 199 von und zum U-Bahnhof Neuperlach Zentrum zu nutzen.

Quelle: Rathaus-Umschau vom 26.04.2021

Nicht alle Bäume sind schön

Jetzt habe ich mehrere schöne Bäume gezeigt, nun aber sehen wir einen Zeitgenossen, der nicht mehr so lebendig aussieht. Traurig! Gesehen in der Nähe der Grundschule am Karl-Marx-Ring.

Toter Baum
Toter Baum (25.04.2021) © Thomas Irlbeck

Im Ostpark ist es schön!

Blüte im Ostpark
Blüte im Ostpark (24.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Trixi-Spiegel bei uns in Neuperlach

Trixi-Spiegel
Trixi-Spiegel an der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße (quer)/Fritz-Schäffer-Straße (24.04.2021) © Thomas Irlbeck

Immer wieder kommt es an Kreuzungen beim Rechtsabbiegen zu schweren Unfällen mit Radfahrern und Fußgängern. 2019 starb auf der Corneliusbrücke in München ein Elfjähriger, da der Fahrer eines Lastwagens beim Rechtsabbiegen den Schulbuben auf seinem Fahrrad übersehen hatte. Weitere Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten folgten – auch in München. Sogenannte Trixi-Spiegel sollen die Sicherheit erhöhen. Weiterlesen →

Trixi-Spiegel
Trixi-Spiegel an der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Fritz-Schäffer-Straße (24.04.2021) © Thomas Irlbeck

Einfach ein Baum in Perlach

Gesehen heute an der Sebastian-Bauer-Straße. Und ganz in der Nähe am Hachinger Bach: Ein historisches Verbotsschild.

Verbotsschild Hachinger Bach
Verbotsschild am Hachinger Bach (24.04.2021) © Thomas Irlbeck
Verbotsschild Hachinger Bach
Verbotsschild am Hachinger Bach (24.04.2021) © Thomas Irlbeck
Baum Sebastian-Bauer-Straße
Baum an der Sebastian-Bauer-Straße (24.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ostpark: Frühlingserwachen in einem der weitläufigsten und schönsten Parks in München

Tolles Video über unseren Ostpark – auch mit ein paar historischen Bildern aus der Zeit, als Neuperlach noch kaum einer kannte.

Das besondere historische Bild

Quiddestraße/Ecke Plettstraße
Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.

Über 50 Jahre ist das schon her. Die Aufnahme entstand ca. 1969/1970. Wir blicken hier auf die Quiddestraße auf Höhe der späteren Lätare-Kirche (links), deren Grundstein am 6. Juli 1969 gelegt und die am 18. Juli 1971 eingeweiht wurde. Oben links ist der Abzweig in die Plettstraße zu sehen. An diesem Eck ist das spätere FestSpielHaus zu erkennen, das damals der erste Supermarkt in Neuperlach war. Um 1969/1970. Mehr historische Bilder gibt es unter Historisches →

Sturm auf den Turm

Boardinghouse Neuperlach Süd
Boardinghouse in Neuperlach Süd (11.04.2021) © Thomas Irlbeck

Auf einmal gibt es heftige Kritik an unserem Boardinghouse in Neuperlach Süd. Das meldet die Süddeutsche Zeitug. Es gab seinerzeit Planungen nebst Visualisierungen. Jetzt auf einmal merkt man, dass 17 Stockwerke für das verschlafene München relativ gesehen ganz schön viel sind (numerisch gesehen aber nur gleich viel wie bei den beiden bestehenden Hochhäuser auf dem Hanns-Seidel-Platz). Warum hat man nicht im Vorfeld protestiert? Sicherlich mag es auch im Vorfeld Kritik gegeben haben, aber laut ist sie erst jetzt, wo es zu spät ist. Zu dem Thema habe ich als Neuperlacher Journalist den Bau begleitet.

Altes Haus in Waldperlach

Ein schöner Lost Place in der Nähe des Bahnhofs Neuperlach Süd, aber bereits in Waldperlach.

Lost Place Waldperlach
Lost Place in Waldperlach (11.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ableger mystisch.net

Es ist so weit: Mein Ableger ist gestartet: mystisch.net. Manche dürften sich fragen, was mit mir passiert sei. Ist er jetzt unter die Esoteriker gegangen? Nein, bin ich nicht. Aber nachdem ich meine Neuperlach-Lokalberichterstattung pausiert hatte, war meine Idee, eine Schiene weiterzuführen, die ich im Rahmen meiner Lokalberichterstattung gemacht habe, die aber mit Neuperlach praktisch nichts zu tun hatte: die mystischen Orte. Ich will dabei nicht nur Mystery-Begeisterte ansprechen, sondern auch Menschen, die mit den eigentlichen Themen und den Geschichten nichts anfangen können, aber vielleicht besondere, mystische Orte aufsuchen möchten – nicht wegen der Legenden, sondern ausschließlich wegen der Architektur, Natur und Atmosphäre. Zur Website: mystisch.net.

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Trixi-Spiegel bei uns in Neuperlach

Trixi-Spiegel
Trixi-Spiegel an der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße (quer)/Fritz-Schäffer-Straße (24.04.2021) © Thomas Irlbeck

Immer wieder kommt es an Kreuzungen beim Rechtsabbiegen zu schweren Unfällen mit Radfahrern und Fußgängern. 2019 starb auf der Corneliusbrücke in München ein Elfjähriger, da der Fahrer eines Lastwagens beim Rechtsabbiegen den Schulbuben auf seinem Fahrrad übersehen hatte. Weitere Unfälle mit Toten oder Schwerverletzten folgten – auch in München.

Trixi-Spiegel
Trixi-Spiegel an der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Fritz-Schäffer-Straße (24.04.2021) © Thomas Irlbeck

Die Ursache für solche Unfälle liegt vor allem im toten Winkel. Rechts und vor einem Lkw oder Bus befindliche Verkehrsteilnehmer sind für den Fahrer oft nicht oder nicht hinreichend sichtbar – weder über die Spiegel im Fahrzeug noch über einen Schulterblick.

Sogenannte Trixi-Spiegel sollen hier eine Verbesserung bringen. Die an Mittelinsel-Fußgängerampeln angebrachten Konvexspiegel zeigen aus Fahrbahnsicht die Szenerie rechts und vor dem Fahrzeug. Verkehrsteilnehmer, die sich früher im toten Winkel befunden hätten, werden sichtbar. Studien haben ergeben, dass Trixi-Spiegel die Unfallzahlen tatsächlich sinken können.

Heute sind sie mir diese Trixi-Spiegel das erste Mal in Neuperlach aufgefallen – an der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße/Fritz-Schäffer-Straße.

Trotz Verbesserung durch die Spiegel wird dringend empfohlen, sich nicht alleine auf die Trixi-Spiegel zu verlassen. Diese bieten zwar eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Im schlechtesten Fall täuschen sie Sicherheit aber auch nur vor. Speziell als Fahrradfahrer und Fußgänger sollten man sich vergewissern, dass ein etwaiger nebenher oder hinter einem fahrender Bus oder Lkw beim Rechtsabbiegen nicht nur an der Ampel abbremst, sondern auch tatsächlich stehenbleibt und einen vorbeilässt. Das Vorbeifahren/-gehen als Radfahrer/Fußgänger am wartenden Fahrzeug erfolgt am besten mit möglichst großem Sicherheitsabstand, damit bei einem plötzlich doch anfahrenden Fahrzeug noch eine gewisse Chance besteht, sich mit einem Schlenker oder Sprung zu retten. Auch das Aufnehmen eines Blickkontakts zum Fahrer ist ratsam. Das eigene Leben hat eine höhere Priorität als das Recht auf Vorfahrt – was aber offenbar nicht alle so sehen. Im Zweifelsfall sollte man als Radfahrer oder Fußgänger den Bus oder Lkw passieren lassen und nicht auf die eigene Vorfahrt bestehen.

Probleme bei Verkehrsspiegeln generell sind, dass die Szenerie verkleinert und verzerrt dargestellt wird und daher im ungünstigsten Fall Verkehrsteilnehmer doch übersehen werden können. Ferner kann es durch Scheinwerfer und Sonneneinstrahlung zu Blendeffekten kommen, was die Darstellung einschränkt. Durch Vandalismus (Aufkleber, mutwilliges Verstellen der Spiegel) können die Spiegel zudem unbrauchbar gemacht werden, ohne dass es immer sofort auffällt.

Namensherkunft Trixi-Spiegel

Der Name „Trixi“ hat nicht etwa mit der Zahl 3 zu tun, wie man zunächst annehmen könnte. Vielmehr heißt die Tochter von Ulrich Willburger, die 1994 bei einem Abbiege-Unfall von einem Lkw erfasst und schwer verletzt worden war, Beatrix. Als Reaktion entwickelte Willburger den Spiegel und benannte ihn nach seiner Tochter.

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Noch ein Neubau: Montessori-Schule

Montessori-Schule
So soll es einmal aussehen. Foto: ECHO-CORESTATE
Montessori-Schule
Der Parkplatz zwischen dem Life und dem Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße wird bebaut. Im Hintergrund Mitte: Das LAO-Vierschanzenhaus (20.04.2021). Foto: Lesereinsendung

Auf dem Parkplatz zwischen dem Life-Einkaufszentrum und dem Büro-/Gewerbehaus Albert-Schweitzer-Straße 62-66 (nicht nur Ureinwohner kennen den Platz mit seiner markanten Thermometer-Uhr) wird ein dreistöckiger Neubau in Holzmodulbauweise und Niedrigenergiestandard realisiert. Dort wird die Montessori-Schule „Campus di Monaco“ einziehen. Bis zum Sommer 2022 entsteht eine zweizügige Grund- und Mittelschule für rund 320 Schülerinnen und Schüler. Die bestehende Montessori-Mittelschule zieht dabei von ihrem Provisorium an der Schwanthalerstraße an den neuen Standort, die Grundschule entsteht neu.  „Bildung statt Parkplatz“ könnte man sagen. Zusammen mit dem Neubau der Grundschule am Strehleranger und der Grundschule am Karl-Marx-Ring ist das der bereits dritte Schulneubau in Neuperlach – und das in kurzer Zeit.

Aber auch das bestehe 6-stöckige Büro-/Gewerbehaus verändert sich. Es wird im Erdgeschoss vergrößert, es wird also tiefer, was den bereits vorhandenen Läden und gastronomischen Einrichtungen zugute kommt. Sowohl für Pächter und Kunden wird es durch das größere Platzangebot attraktiver. Die Büros und Gewerbeeinheiten erhalten teilweise neue Grundrisse. Bestandsmieter sollen bleiben. Eine bauliche Verbindung des Bestandsgebäudes mit der Montessori-Schule wird es nun doch nicht geben. Die lange geplante Aufstockung des Bestandsgebäudes ist auch vom Tisch. Der Parkplatz kommt fast vollständig weg, nur 13 Stellplätze sollen erhalten werden.

Der Schulbau wird im vorderen Bereich aufgeständert sein, da er dort auf die bestehenden Tiefgaragenabfahrt gesetzt wird. Zur Ausstattung werden ein Dachgarten, offene Lernbereiche, ein Sportraum, eine Aula, eine Werkstatt und eine Kantine gehören.

Die Bauarbeiten haben am 20.04. mit dem Abtragen des Parkplatzes begonnen.

Mehr zum Thema in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung: Holzbau auf der Tiefgarage

Montessori-Schule
Hier entsteht die Montessori-Schule. Links das Bürogebäude, rechts das Einkaufszentrum Life (21.04.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Im Hintergrund zu erkennen ist die sogenannte Thermometer-Uhr. Zumindest jeder Ureinwohner sollte diese markante Konstruktion kennen. Diese schaltet bereits seit den ersten Atemzügen Neuperlachs mit Hilfe einer Segmentanzeige laufend zwischen Uhrzeit und Temperatur um (21.04.2021) © Thomas Irlbeck
Montessori-Schule
Näher dran an der Thermometeruhr (21.04.2021) © Thomas Irlbeck

Was ist eine Montessori-Schule?

Wikipedia verrät dazu Folgendes:

Zur Montessoripädagogik ist ein von Maria Montessori ab 1907 entwickeltes und namentlich in Montessori-Schulen angewandtes pädagogisches Bildungskonzept, das die Zeitspanne vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen abdeckt. Sie beruht auf dem Bild des Kindes als „Baumeister seines Selbst“ und verwendet deshalb zum ersten Mal die Form des offenen Unterrichts und der Freiarbeit. Sie kann insofern als experimentell bezeichnet werden, als die Beobachtung des Kindes den Lehrenden dazu führen soll, geeignete didaktische Techniken anzuwenden, um den Lernprozess optimal zu fördern. Als Grundgedanke der Montessoripädagogik gilt die Aufforderung „Hilf mir, es selbst zu tun“.

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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau Soziales

Gewofag-Wohnhäuser (Neue Mitte)

Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Map Neue Mitte
Neuperlachs Neue Mitte – Lage der Gewofag-Häuser sowie der anderen Bauten. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die beiden Logen-Wohnhäuser sind längst bezogen, die Perlach Plaza wächst jeden Tag. Fast schon vergessen wurden die beiden Gewofag-Wohnhäuser, die auch noch im Bau sind. Das muss sich schleunigst ändern. Gesagt, getan. Es entstehen 133 geförderte Wohnungen, früher nannte man das Sozialwohnungen.

Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
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Bilder Bildung/Erziehung Freizeit & Erholung

Baumhausidylle in Maulwurfshausen

Baumhausidylle in Maulwurfshausen

Baumhaus Maulwurfshausen
Baumhaus Maulwurfshausen (26.03.2021) © Thomas Irlbeck
Maulwurfshausen
Windrad/Kunstobjekt im Baum (26.03.2021) © Thomas Irlbeck
Baumhaus Maulwurfshausen
Baumhaus Maulwurfshausen (26.03.2021) © Thomas Irlbeck

Herrliches Baumhaus an unserem Spielhaus in Maulwurfshausen (Albert-Schweitzer-Straße). Wer hat hier als Kind gespielt – oder spielt immer noch? Ich selbst war hier ab 1974 als Bub (8) aktiv!

Noch drei Nachzügler vom Samstag:

Maulwurfshausen
Maulwurfshausen (27.03.2021) © Thomas Irlbeck
Maulwurfshausen
Maulwurfshausen (27.03.2021) © Thomas Irlbeck
Maulwurfshausen
Maulwurfshausen (27.03.2021) © Thomas Irlbeck
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Einkaufen/Ladenzentren Marodes

Etwas im Schilde führen

Ladenwegweiser Marx-Zentrum
Ladenwegweiser Marx-Zentrum (13.03.2021) © Thomas Irlbeck

Die Wegweiser zu unseren Subzentren mit den Läden sind so typisch für Neuperlach. Leider werden diese Tafeln nicht mehr gut gepflegt. Folgendes gibt es hier nicht mehr:

  • Club Bodrun
  • Rewe
  • Bäcker Bachmeier
  • Bella Calabria
  • Iskender Kebap Haus

Es wäre einfacher gewesen, das aufzulisten, das noch existiert.

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Bilder Erfreuliches Natur/Umwelt(schutz)

Unser Neuperlach wird noch grüner!

Aufforstung Kafkastraße
Aufforstung Kafkastraße (11.03.2021) © Thomas Irlbeck

Die Kafkastraße wird aufgeforstet! Soweit ich das in Google Earth sehe, sind das keine Ersatzpflanzungen für an Ort und Stelle gefällte Bäume, sondern zusätzliche Anpflanzungen.

Aufforstung Kafkastraße
Aufforstung Kafkastraße (11.03.2021) © Thomas Irlbeck
Aufforstung Kafkastraße
Aufforstung Kafkastraße (11.03.2021) © Thomas Irlbeck

Neuanpflanzung auch am Karl-Marx-Ring

Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neuanpflanzungen auch auf dem Karl-Marx-Ring vor dem Mercure-Hotel. Der Grund liegt darin, das beim Umbau der T-Kreuzung Karl-Marx-Ring/Ständlerstraße zur echten Kreuzung einige Bäume für die neue Linksabbiegerspur ins Alexisquartier entfernt werden mussten. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank!

Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neuanpflanzung Karl-Marx-Ring
Neuanpflanzung am Karl-Marx-Ring (13.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Natur/Umwelt(schutz)

Kahl schlägt im Alexisquartier zu (Update 17.02.2021)

Baumfällung am Alexisquartier
Das Miniwäldchen am Alexisquartier, das als Bestandteil des Quartierparks vorgesehen war, wird teilweise gefällt. Gesehen vom Alexisweg aus (13.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Bei der Planung des Alexisquartiers wurde vorgesehen, dass das Miniwäldchen neben dem ehemaligen Quetschwerk erhalten wird. Es wird zum Quartierspark. Daran ändert sich im Prinzip auch nichts, der Quartierspark kommt. Aber ein nicht unerheblicher Teil der Bäume muss gefällt werden, denn die Fichten sind vom Borkenkäfer befallen.

Laut Anschlag sollen – so wörtlich „im Wesentlichen nur die Fichten“ der Säge zum Opfer fallen.

Aber auch die Eschen sind vermutlich krank, da muss man noch abwarten, ob die dauerhaft erhalten werden können.

So schade das Abholzen auf der einen Seite auch klingt, aber wer möchte schon neben einer Kita, welche gleich daneben gebaut werden soll, kranke Bäume stehen haben, die bei einem Sturm Kinder, Personal und Gebäude gefährden?

Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank!

Baumfällung am Alexisquartier
Links ist ein Teil des Miniwäldches zu sehen (13.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Bekanntmachung Baumfällung (13.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Bekanntmachung Baumfällung (13.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 17.02.2021 (Bilder + Video)

Seit dem Vortag laufen nun die Fällarbeiten. Ein großer Teil der Fichten war beim Aufnahmezeitpunkt bereits nicht mehr am Leben.

Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021) © Thomas Irlbeck
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021) © Thomas Irlbeck
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021) © Thomas Irlbeck
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021) © Thomas Irlbeck
Baumfällung am Alexisquartier
Baumfällung am Alexisquartier (17.02.2021) © Thomas Irlbeck
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Ärgerliches/Nerviges Bilder Marodes Vandalismus

(Ehemals) orange Fußgängerbrücke

So sieht nun also unsere (ehemals) orange Fußgängerbrücke aus, die das Marx-Zentrum mit der Grundschule am Karl-Marx-Ring verbindet. Auf der anderen Seite ist sie noch orange. Es sieht nach dem „Werk“ eines Anhängers des Fanpoint München aus.

Orange Brücke
Nicht mehr so ganz orange Brücke (06.02.2021) © Thomas Irlbeck
Orange Brücke
Nicht mehr so ganz orange Brücke (06.02.2021) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Hotel Königshof: Der Neubau

Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wurde 2019 abgerissen. Jetzt entsteht ein luxuriöser Neubau.

Dieser Artikel dokumentiert ausführlich den Neubau des Hotels.

Der Hauptartikel mit umfangreichen Informationen zu Historie, zur Architektur des alten Baus und des Neubaus findet sich hier: Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau

Stand 06.02.2021

Es werden erste Formen sichtbar.

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
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Bilder Freizeit & Erholung Sport

Steht er noch?

Sprungturm Michaelibad
10-Meter-Sprungturm im Michaelibad (09.01.2021) © Thomas Irlbeck

Vor ein paar Tagen kam die Frage auf, ob es den 10-Meter-Sprungturm in unserem Michaelibad noch gäbe. Denn immerhin schrieb der Merkur Folgendes:

Über die Ortsgrenzen hinaus ist das Unterhachinger Freibad unter anderem deshalb beliebt, weil es – neben der Anlage im Münchner Olympiapark – über den einzigen Zehn-Meter-Sprungturm der Region verfügt.

Aber was ist mit dem Michaelibad? Gibt es unseren 10-Meter-Sprungturm etwa nicht mehr? Laut SWM-Website steht er noch. Aber das ist kein Beweis. Also habe ich heute beim Michaelibad auf einen Sprung vorbeigeschaut. Ergebnis: Den Turm gibt es noch, er hat nicht mal einen Sprung!

Gar nicht 10 Meter hoch?

Ich wurde darauf hingewiesen, der Turm sei ja laut Aufdruck gar keine 10 Meter hoch, sondern nur 9,36 Meter. Also wäre es streng genommen ja kein 10-Meter-Turm. Die SWM führen ihn aber mit 10 Metern. Außerdem liegt der Wasserpegel meist ein schönes Stück unterhalb des Wasserpegels, sodass die effektive Sprunghöhe doch 10 Meter betragen könnte. Die exakte Höhe der Türme im Olympia-Schwimmbad und im Unterhachinger Freibad wären auch zu hinterfragen.

Wie auch immer: Der Sprungturm im Michaelibad ist der höchste, der sich auf städtischem Münchner Grund befindet und zu einem Freibad gehört. Ein Rekord! Aber, Moment mal, was ist mit dem 10-Meter-Sorungturm im Dantebad? Dieser wurde inzwischen abgebaut.

Nachtrag: Wasserspiegel angehoben

Ein Leser wies mich darauf hin, dass man den Wasserspiegel um 70 cm angehoben habe. Gesetzliche Bestimmungen hätten dies erforderlich gemacht. Der Beckenrand sei jetzt erhöht worden, man könne jetzt darauf sitzen. Vermutlich erreicht man nun auf diese Weise die geforderte höhere Wassertiefe – ohne mit riesigem Aufwand den Beckenboden tieferlegen zu müssen. Das bedeutet, dass die Sprungtiefe offenbar doch ein schönes Stück unterhalb der 10-Meter-Marke liegt. Ein paar Zentimeter sind jetzt nicht gravierend, aber ich versuche immer, Angaben so genau wie möglich zu machen. Das Michi behält aber sprachlich auf jeden Fall gesehen seinen „Zehner“.

Sprungturm Michaelibad
10-Meter-Sprungturm im Michaelibad (09.01.2021) © Thomas Irlbeck
Sprungturm Michaelibad
10-Meter-Sprungturm im Michaelibad (09.01.2021) © Thomas Irlbeck
Sprungturm Michaelibad
10-Meter-Sprungturm im Michaelibad (09.01.2021) © Thomas Irlbeck
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Architektur Bilder Mystisches/Legenden Natur/Umwelt(schutz) Wetter

Kann man den Wohnring vom Mars aus sehen?

Luftbild Neuperlach Oliver Betz
Luftbild Neuperlach mit dem legendären Wohnring © Oliver Betz. Mit freundlicher Genehmigung von Oliver Betz. Weiterverbreitung nur mit schriftlicher Genehmigung von Oliver Betz!

In der Architekturszene kursiert der Witz, den Neuperlacher Wohnring könne man sogar vom Mars sehen. Doch zumindest von den Alpen, dem Brauneck bei Lenggries, ist er sichtbar, wie es das Foto beweist. Danke an Julian Reischl dass ich die Bilder hier zeigen darf!
Der Wohnring ist im obersten linken Teil des ersten Fotos zu sehen:

Wohnring vom Brauneck
Wohnring vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl

Ich lege noch zwei Fotos vom selben Standpunkt aus der Serie bei, damit ihr einen Eindruck davon habt, wo Julian genau war:

Bad Tölz vom Brauneck
Bad Tölz vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl
Berge vom Brauneck aus
Berge vom Brauneck aus (30.10.2020). Foto: Julian Reischl
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Bilder Brennpunkte/Kriminell Hightech

Cyber-Betrug in immer höheren Stratosphären

Strato-Betrug
Betrugs-Mail
Dieb
Lizenz: Public Domain

Diese Mail sieht durchaus echt aus. Auffällig ist erst einmal nur, dass es „Sehr geehrter Kunde“ heißt und ich nicht namentlich angesprochen werde. Da Provider sich auch um die Domain-Registrierungen und -verlängerungen kümmern, kann es jedoch kaum sein, dass meine Domain ausläuft – und das schon in wenigen Stunden.
Der Link wirkt authentisch aus, beginnt er doch mit

https://www.strato.de/

Also klicken wir doch mal darauf und schauen nach, was da los ist! Nicht, dass die Seite in wenigen Stunden offline ist!

Doch,. halt, das ist nur der Linktext, hinterlegt ist eine Adresse, die ganz wo anders hingeht. Wer da drauf klickt, leitet vermutlich den ersten Schritt dazu ein, dass sein Rechner infiziert wird. Oder dass seine Daten in fremde Hände geraten. Oder irgendwas anderes Kriminelles!

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Bilder Bildung/Erziehung Historisches Kirche/Religion Kultur und Bräuche

Büchertausch-Regal – und eine kleine Anekdote aus den 1970er-Jahren

Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal unter dem freistehenden Kirchturm der St. Monika, dem ersten denkmalgeschützten Bau Neuperlachs (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck
Büchertausch-Regal St. Monika
Büchertausch-Regal St. Monika (30.09.2020) © Thomas Irlbeck

Gesehen am 30.09.2020 an unserer St. Monika am Marx-Zentrum. Unter dem Kirchturm steht ein Regal zum Bücher-Tauschen (neudeutsch eher Sharen/Teilen). Eine nette Idee, wie ich finde, zumal „Teilen“ auch ein christlicher Begriff ist. Das meine ich jetzt keineswegs abwertend. Ich bin Atheist, aber manchmal war ich in der Kirche, etwa wenn Freunde gehen mussten, weil es die Eltern befohlen hatten. Exakt in dieser Kirche bzw. genauer dem Vorgänger der St. Monika in Gestalt eines Holzprovisoriums erinnere ich mich noch genau an einen Gottesdienst. Als Bewohner des Marx-Zentrum (Peschelanger 12) war dies ja „meine“ Kirche.

Das Thema war „Teilen“. Der Pfarrer sagte, man sollte mit anderen teilen. Er bezog das auf alles Erdenkliche. Als Kinder, die damals vielleicht 10 Jahre oder so waren, probierten wir es aus und gaben uns untereinander Süßigkeiten ab. Nicht, dass wir das vorher abgelehnt hätten. Aber wir wollten gezielt die Empfehlung des Pfarrers umsetzen. Eigentlich könnte man die Geschichte unter „nicht besonders erwähnenswert“ abheften. Aber da ich wie angedeutet so selten einen Gottesdienst besucht habe, verbinde ich die St. Monika immer mit dem Vorgang des Teilens. Heute bin ich bei Facebook.

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Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Straßenverkehr

Fußgängerampel vor dem Life! (Update 18.12.2020)

Life-Fußgängerampel
Albert-Schweitzer-Straße vor dem Life (13.08.2020). Foto: Lesereinsendung

Es war die wohl die gefährlichste und nervigste Stelle im Neuperlacher Straßennetz: Der Übergang an der viel befahrenen Albert-Schweitzer-Straße, Ecke Siegfried-Mollier-Straße, vor dem Einkaufszentrum Life. Oft musste man als Fußgänger oder Radfahrer Minuten warten, bis man eine Lücke fand. Es kam immer wieder zu gefährlichen Situationen.

Endlich wurde hier eine Fußgängerampel installiert. Die Arbeiten haben im August 2020 begonnen, wenngleich die Ampel eigentlich erst für 2021 vorgesehen ist.

Als sichere Alternative gab es zwar die U-Bahnunterführung, die aber von Radfahrern nur schiebend benutzt werden darf. Auch für Fußgänger ist sie eher dann praktisch, wenn diese geradeaus Richtung Plett-/Quidde-Zentrum weiter möchten. Zum Life ist es ein Umweg.

Fortschritte (Update 26.08.2020)

Es geht voran. Die Masten stehen schon!

Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (26.08.2020) © Thomas Irlbeck

Ampel vor der Fertigstellung (Update 27.11.2020)

Die Fahrbahnmarkierungen wurden gezogen, die südliche Mittelinsel verbreitert und die Ampeln an die schon länger stehenden Masten montiert. Mit der verbreiterten Mittelinsel (diese macht jetzt einen kleinen Kurve; siehe nachfolgendes Bild) soll offenbar verhindert werden, dass ein stadtauswärts fahrender Bus an der Haltestelle überholt werden kann. Es dürfte zumindest jetzt knapp werden.

Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel. Hier die verbreiterte Mittelinsel (27.11.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (27.11.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (27.11.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (27.11.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (27.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update

Die Ampel ist seit Anfang Dezember in Betrieb.

Fotos vom Betrieb (Update 18.12.2020)

Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (18.12.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (18.12.2020) © Thomas Irlbeck
Life-Fußgängerampel
Life-Fußgängerampel (18.12.2020) © Thomas Irlbeck
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Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Esoterik/Parapsych. Historisches Sanierung/Abriss/Bau

Rückblick auf Bau und Eröffnung unseres Life, dem Einkaufszentrum nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Der Bau des Life. Hier sind heute Zufahrt und Parkplatz. Die „Nase“ dagegen ist schon annähernd fertiggestllt. In sie wird ein Blumenladen einziehen – leider kein Café, obwohl sich die Aussicht dafür eignen würde (15.05.2009). Foto: Georg Pantel

Am 09.09.2020 jährte um 09:09 sich die Eröffnung unseres Einkaufszentrums Life (offizielle Website) an der Albert-Schweitzer-Straße zum 11. Mal. Dies sind nicht nur viele Schnapszahlen, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzuschauen – vor allem darauf, wie der Bau entstand.

Dankenswerterweise hat der Neuperlacher Georg Pantel sein Archiv geöffnet. Er hat damals den Bau des Life von Anfang an verfolgt. Erstmals ist seine Fotoserie öffentlich zu sehen (als Ergänzung werden auch noch einige Bilder anderer Fotografen gezeigt).

Fangen wir ganz vorne an: Nach dem Abriss des Neue-Heimat-Verwaltungsgebäudes am Plett-Zentrum (siehe folgendes Foto von 1970; Bruno Tamborino hat zu diesem Bau den bemerkenswerten Artikel Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum verfasst) entstand ein vollklimatisiertes, hochmodernes Einkaufszentrum, das Life. Es ersetzt das alte Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das vorerst noch als Ruine im Südteil des Plett-Zentrum-Gebäudes stehenblieb und noch bis Anfang 2012 eine Durchgangsfunktion Richtung Allianz/pep hatte.

Neuperlach 1967 bis 1970
Bild 1: Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Das Life ist nach dem pep das zweite Einkaufszentrum in Neuperlach, das nicht mehr den ursprünglichen Neuperlacher Ladenzentren (Subzentren) folgt. Letztere stellen keine abgeschlossenen Gebäudekomplexe dar, sondern bestehen aus im Freien verteilten Läden (meist als Bestandteil von Wohnhäusern; etwa im Marx-Zentrum) oder sind als weitgehend überdachte Ladenpassage realisiert (etwa das inzwischen abbruchreife Quidde-Zentrum). Aber die Passagen sind immer – auch nach Ladenschluss – begehbar, es gibt keine zentralen Eingangstüren. Bei Regen, Kälte oder Hitze ist das Einkaufen auf dieser Art wenig angenehm. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder auch für Mütter und Väter mit Kinderwagen sind die Festtreppen eine Zumutung oder gar ein K.-o.-Kriterium. Und gerade beim Plett-Zentrum musste erst eine steile Festtreppe überwunden werden, um zur Ladenpassage zu gelangen.

Das Life erfüllt die heutigen Standards. Es ist durch Rollsteige und Fahrstühle barrierefrei. Selbstverständlich gibt es auch eine Tiefgarage. Das Konzept „alles unter einem Dach“ erlaubt das bequeme Einkaufen unabhängig von Wind und Wetter.

Hochmodern und nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Bau des Life (11.06.2009) © Thomas Irlbeck

Eine Besonderheit ist, dass der 9.700 m² große,  zweigeschossige Bau mit seinen rund 20 Läden nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wurde. Das Wellendach (nebenstehende Abbildung), das in einer Art „Nase“ über dem Haupteingang endet, ist dabei nach dem „Reisschalenprinzip“ (Einkaufen unter der Reisschale) konstruiert und soll nach der Lehre des Feng Shui positive Energie (Himmels-Qi) sammeln. Auf Ecken am Gebäude wurde konsequent verzichtet, alles wurde stattdessen penibel abgerundet. Die Fenster sind mit Metallbedampfung, Aluminiumrahmen und Wärme isolierendem Glas versehen und sollen auf diese Weise einen lückenlosen Schutz vor Funkbelastung bieten.

Damit nicht das Zentrum des Gebäudes attackiert wird – nach Feng Shui der Herzpunkt – wurden die Rollsteige im Ober- und Erdgeschoss außerhalb der Mitte angeordnet.

Erwähnenswert – wenngleich spätestens jetzt der eine oder andere den Kopf schütteln dürfte – ist die vor Baubeginn durchgeführte Landreinigung mithilfe von Erdakupunktur. Auf diese Weise sollen nach Feng-Shui-Lehre die positiven Punkte aktiviert werden.

Der  Bau (02.07.08–27.06.09)

Bau des Life
Bild 2: Bautafel zum Life. Aldi, Rewe, dm, Alnatura und Vinzenzmurr sind bis heute Mieter. Als wichtiger Mieter ist später noch die Postbank dazugekommen (02.07.2008). Foto: Georg Pantel

Den Abriss überspringen wir nun und starten mit dem Baubeginn. Als Erstes schauen wir uns die Bautafel an und betrachten dann die einzelnen Stationen bis zur Eröffnung.

Bau des Life
Bild 3: Es geht los! (02.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 4 (12.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 5 (22.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 6 (21.08.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 7 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 8 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 9 (20.10.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 10 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 11 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 12 (14.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 13 (16.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 14 (07.02.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 15 (22.02.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 16 (13.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 17 (19.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 18 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 19 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 20 (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 21  (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 22 (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 23 (11.06.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 24 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 25 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel

Eröffnung (09.09.09 um 09:09)

Es ist so weit! Die Tore sind auf, die Massen strömen ins Life!

Life Eröffnungstag
Bild 26: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 27: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 28: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
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Boardinghouse in Neuperlach Süd: „Zuhause auf Zeit“

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 1: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 2: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden.

Ein Blickfang dürfte die Fassade mit ihrer ungewöhnlichen Bullaugenoptik werden. Es entstehen 607 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern mit einer Fläche von 20,5 m² bis 61,1 m². Die Appartements sind als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt.

Highlights sind die Skydeck-Bar, die Fitness-Area mit Alpenblick,  Rewe und Rossmann im Erdgeschoss und das Restaurant. Ein Garten, eine Co-Working-Area und eine Tiefgarage sind ebenso vorhanden.

Die offizielle Homepage findet sich hier: Revo Serviced Apartments

Was ist ein Boardinghouse?

Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel.

Stand der Bauarbeiten (19.04.2019)

Die Baugrube mit den U-Bahnzügen im Hintergrund ist imposant. Die Verbauwand entsteht mittels Mixed-In-Place-Verfahren.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 3 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 4 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 5 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 6 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 7 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 8 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 9 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 10 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 11 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 12 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 13 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 14 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 15 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 28.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 16: Imposante Baugrube (28.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (28.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 29.09.2019

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 18 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 19 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 20 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 21 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 22 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.08.2020

Der Bau wächst immer mehr in der Höhe. Die Bullaugen ziehen bereits jetzt ihre Blicke auf sich.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 23 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 23.10.2020

Es wächst, verleiht aber keine Flügel wie Red Bull!

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (23.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 06.11.2020

Das Haus wächst weiter. Die Bullaugen-Optik trennt Optimisten und Pessimisten. Erstere denken dabei an Urlaub und Schiffsreise, Letztere an die Arbeit in der Waschküche! Weiterlesen →

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 25 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 26 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 31.12.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 27 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 28 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 29 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 30 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 31 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 32 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 33 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 04.02.2021

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 34 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 35 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 36 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 37 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 11.04.2021

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 38 (11.04.2021) © Thomas Irlbeck

 

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Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Gasthaus zur Post
Gasthaus zur Post am Perlacher Pfanzeltplatz (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Artikel Bedrohtes Kulturgut, dass der Eigentümer des Gasthaus zur Post am Pfanzeltplatz plane, Wirtshaussaal und Dachgeschoss in Gästezimmer umwandeln. Damit müssten im Dachgeschoss Gauben eingebaut werden, was die Optik verändere. Die Gaststätte im Erdgeschoss soll bleiben, der Biergarten vergrößert werden. Aber der Saal im 1. Obergeschoss würde wegfallen. Die Gästezimmer sollen offenbar als Boardinghouse genutzt werden. Stadtviertelvertreter und Denkmalschützer lehnen die Pläne entschieden ab.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900
Gasthaus zur Post Perlach um 1900. Quelle: „Grüße aus Perlach“, Festring Perlach, Seite 1

Allerdings zeigt eine alte Postkarte (um 1900) das Gasthaus zur Post ziemlich eindeutig mit Gauben.  Die jetzigen Fensterluken scheinen mir neuere Datums zu sein (vielleicht 1950er- bis 1970er-Jahre). Vielleicht wäre ja ein Kompromiss möglich: Gästezimmerausbau im Dachgeschoss ja, 1. Obergeschoss unverändert. So könnte das Haus eventuell sogar wieder seine ursprüngliche Dachoptik zurückerhalten, was ein Gewinn sein könnte. Wichtig: Die Gedanken in diesem Absatz sind nur eine persönliche Meinung und basieren auf dieser alten Postkarte. Im Demkmalschutzliste ist sicherlich die jetzige Optik geschützt. Damit müsste die Machbarkeit erst geprüft werden.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900, Detail Gauben
Postkarte von oben, Detail Gauben
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Funkmast in Neuperlach abgefackelt – Serientäter?

Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook
Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook
Funkmast Neuperlach Brand
Brennender Funkmast (08.07.2020). Foto: Facebook, freundliche Genehmigung liegt vor

Unser Funkmast an der Heinrich-Lübke-Straße, Ecke Schumacherring. ist heute Nacht (von Dienstag auf Mittwoch) in Brand geraten. Es wird von Brandstiftung ausgegangen. Das berichtet die Abendzeitung. Ende Mai wurde bereits ein Funkmast auf dem BR-Gelände in Freimann in Brand gesteckt. In all diesen Fällen ermittelt das Kommissariat 43, das sich für politisch motivierte Kriminalität von links zuständig zeichnet. Wobei ich mir eher vorstellen kann, dass 5G-Verschwörungstheoretiker am Werk waren, die eher rechts zu finden sein dürften, auch wenn es freilich auch genug Verschwörungstheoretiker aus dem linken Spektrum gibt. Aber ob links oder rechts, so etwas ist natürlicher gleichermaßen abzulehnen.

Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Funkmast Neuperlach Brand
Funkmast mit Brandschaden (08.07.2020) © Thomas Irlbeck
Telekom-Funkmast Heinrich-Lübke-Straße 27
Intakter Funkmast (2017)

Ein Bericht über das Gebäude nebenan und den Funkturm gibt es hier. Aus diesem stammt auch vorangegangene Foto mit dem intakten Funkturm: Waschbeton am Funkmast.

Nichts hält länger als ein Provisorium! (20.07.2020)

Um die reduzierte Mobilfunkabdeckung auszugleichen, wurde neben dem alten Sendemast ein provisorischer Sendeturm aufgestellt.

Funkmast Neuperlach Provisorium
Provisorischer Funkmast (20.07.2020) © Thomas Irlbeck
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Etymologie

Hier ist die Herkunft von Ortsnamen das Thema. Es sollen bald auch weitere Arten von Namen dazukommen, etwa Straßennamen. Nur den Karl-Marx-Ring muss man wohl nicht erklären!

Perlach – Nomen est omen

Sitz zu Perlach
„Sitz zu Perlach“. Kupferstich von Michael Wening (1701). Lizenz: Public Domain

Perlach ist die Perle Münchens, zumindest fast. Doch mit der Perle hat Perlach etymologisch nichts zu tun. Woher kommt aber dann der Name? Der Anfang klingt ein wenig wie Bär, und das ist sogar ein Teil der Lösung. Per oder Pera ist ein altgermanisches Wort, das für Bär oder aber Eber (also Wildschein, Saubär steht). Ob jetzt Braunbären gemeint waren oder Eber, da gehen die Meinungen auseinander. Beide Theorien finden sich in etwa gleichwertig und beide Tierarten waren seinerzeit in der Umgebung verbreitet.

Braunbären im Wald
Der bärigste Stadtteil!? Braunbären im Wald. Ein wahrscheinlicher Ursprung des Namens „Perlach“, der schlicht „Bärenwald“ bedeuten könnte. Lizenz: Public Domain

Der zweite Wortbestandteil lach ist schwieriger aufzulösen. Dazu muss man wissen, dass Perlach früher mal Peralooh hieß (erstmalige Erwähnung 780, der Ort existierte aber vermutlich schon um 600 herum; verbreitet sind auch die Schreibweisen Peralohc, Peraloh (heute noch als Straßenname in Perlach existent), Peroloch, Perloch, Perloh, Perlôhen, Perloch). Das Looh führt uns zu dem alten deutschen Wort Lohe, also dem Auwald.

Perlach bedeutet also schlicht Bärenwald oder Eberwald. Wälder gibt es immer noch, auch mit dem Namen Perlach, eben den berühmten Perlacher Forst. Bären sind aber äußerst rar geworden und allenfalls darauf beschränkt, dass ein Verwandter des Problembären Bruno Perlach als neue Heimat entdecken könnte.

Perlachturm  in Augsburg

Nicht zu verwechseln ist das Münchner Perlach mit dem Perlachturm in Augsburg Interessanterweise kommt hier etymologisch auch die Bären-Erklärung zum Zuge: Nach der gängigsten These gab es im Mittelalter auf dem Platz vor dem damaligen Wachturm regelmäßige Vorführungen mit wilden Bären; das lach soll Fest oder Vorführung bedeuten.

München Südost von A-Z

Nicht nur Perlach ist ein besondere Name in München, auch die Umgebung ist reich an weiteren besonderen Namen: Entsprechend geht es hier weiter mit Nachbarstadtteilen und Nachbarorten.

Berg am Laim

Der Münchner Stadtbezirk wurde am 23. April 812 als „ad Perke“ erstmals urkundlich erwähnt, der Zusatz „am Laim“ in Gestalt von „auf dem Laimb“ das erstmalig 1430. Der Begriff Laim bedeutet schlicht „Lehm“. Der Name nimmt auf die Lage Anspielung. Denn der Stadtbezirk befindet sich auf einer Erhöhung (Berg), die auf der etwa ein Kilometer breiten Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene zwischen Ismaning und Berg am Laim liegt.

Grasbrunn

St. Ulrich, Grasbrunn
St. Ulrich, Grasbrunn. Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Die Gemeinde wurde 1140 erstmals als Gramasprunnen erwähnt. Der Name leitet sich vom adeligen Grundbesitzers Graman ab, der gesamte Name bedeutet Brunnen des Graman.

Großkarolinenfeld

Siehe unter Kleinkarolinenfeld.

Haar

Der Name der Gemeinde Haar hat seinen Ursprung nicht von der Haarpracht der Bevölkerung oder der Dichte an Frisören. Es leitet sich vielmehr von dem Begriff Hardt (harde/hart) ab, welches ein leicht bewachsenes Waldland beschreibt. Daran erinnert auch das Beil im Haarer Wappen, das für die Rodung des Waldes steht.

Hachinger Bach

Hachinger Bach
Der Hachinger Bach in Perlach Süd

Der Name Hachinger Bach leitet sich von Hacho ab, einem Bajuwaren, der zwischen dem 5. und dem 8. Jahrhundert Siedlungen entlang des Bachlaufs errichtete.

Kleinkarolinenfeld

Die Siedlung, die zu Aying gehört, entstand ab 1802 als planmäßige Neugründung durch die Ansiedlung protestantischer Siedler aus der Pfalz und aus Baden. Wie auch Großkarolinenfeld wurde sie nach der zweiten Gemahlin Max IV. Joseph, der Prinzessin Karoline von Baden, benannt.

Michaeliburg

Michaeliburg
Die Michaeliburg. Foto: Thomas Irlbeck, als Public Domain freigegeben

Der Name der Siedlung (die teilweise auf Perlacher Gebiet liegt) kommt entweder vom Gastwirt Michael Neumeyer (manche Quellen sagen auch Obermayer oder Obermeyer), der 1898 auf dem Gebiet ein burgähnliches Gebäude errichtet hat (die Michaeliburg; 2009 abgerissen), oder von der 1900 gebauten Michaelikapelle, die St. Michael geweiht ist. Näheres im Artikel: Auf der Suche nach der Michaeliburg

Neubiberg, Unterbiberg

Der Name Biberg leitet sich von althochdeutsch pipurc (Umwallung, Ringburg) ab. Eine Umwallung in Gestalt einer Keltenchanze wurde in der Gegend durch Luftbildarchäologie nachgewiesen. Der Ort findet erstmals als Villa piburc zwischen 1034 und 1041 als Schenkung an das Kloster Tegernsee Erwähnung. Das heutige Neubiberg besteht aus zwei Teilen. Das westlich gelegene Unterbiberg ist der historische Teil des Ortes, gehört aber formal zur Gemeinde Neubiberg, dem – der Ausdruck neu deutet es an – später entstandenen Ort östlich vom historischen Kern.

NPL83

Künstlervereinigung, die von Hakan K., Grosses K, ENZ und CAZ132 gegründet wurde. Schwerpunkte sind Musik und bildende Kunst. NPL steht dabei natürlich für Neuperlach. Die 83 ist nicht das Gründungsjahr, sondern der alte Postleitzahlzusatz für Neuperlach (8000 München 83). Gegründet wurde NPL83 auch „erst“ 1986.

Ottobrunn

Die Gemeinde Ottobrunn hat ihren Namen von Prinz Otto von Wittelsbach. Der damals 17-Jährige war 1832 auf der Reise in sein künftiges Königreich Griechenland. Vor den Toren Münchens, 13 km vom Münchner Marienplatz entfernt, verabschiedete er sich von seinem Vater. Zwei Jahre später wurde an diesem Schauplatz eine dorische Säule errichtet, die an dieses Geschehen erinnert. Die knapp 10 Meter hohe Ottosäule ist heute das Wahrzeichen der Gemeinde und auch im Gemeindewappen abgebildet. Ottobrunn ist also noch verhältnismäßig jung, als politische Gemeinde existiert der Ort gar erst seit 1955.

Putzbrunn

 

E.T.-Hochhaus in Putzbrunn
E.T.-Hochhaus in Putzbrunn

Die erste Gemeinde hinter der Stadtgrenze in Waldperlach hat ihren ersten Namensbestandteil einem gewissen Puzzi zu verdanken, dessen Sippe sich dort im achten Jahrhundert niederließ. Der gesamte Name bedeutet Brunnen des Puzzi. In der ersten urkundlichen Erwähnung heißt der Ort noch Puzeprunnin. Südöstlich von München, auf der Münchner Schotterebene, musste das Trinkwasser aus mehreren Metern Tiefe geholt werden. Um die errichteten Brunnen bildeten sich Ansiedlungen, daran erinnert in vielen Ortsnamen der hinterer Namensbestandteil brunn.

Ramersdorf

Wohnhaus Rosenheimer Straße/Wilramstraße
Fast wie ein Schloss: Wohnhaus in Ramersdorf (Rosenheimer Straße/Wilramstraße)

Der Stadtteil bildet heute zusammen mit Perlach, Neuperlach und Waldperlach den Stadtbezirk Nummer 16 Ramersdorf-Perlach. Namensgeber war die Familie Rumoltes. Entsprechend lautete der Name ursprünglich Rumoltesdorf. Der Name wurde erstmals 1006 bis 1022 in einer Freisinger Urkundenabschrift erwähnt. Die Endung „-dorf“ deutet aber darauf hin, dass es bereits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts eine Siedlung gegeben haben könnte, zumal einzelne Mitglieder der Familie seit dem 8. Jahrhundert urkundlich bezeugt sind.

Riem

Diesen Stadtteil kann man wörtlich nehmen und muss sich bei der Herleitung nicht am Riemen reißen. Oder genau doch, denn eben der Begriff Riemen ist Namensgeber, im Mittelhochdeutschen rieme. Der Ortsname bedeutet also schlicht Streifen, spezifischer (schmaler) Ackerstreifen, Gürtel, Kanal, Traufe. Die letzten beiden Deutungen sind die wohl entscheidenden. Denn in Riem tritt der Grundwasserstrom an die Oberfläche. Es gibt aber auch die Theorie, die Höfe des ursprünglichen Ortes seien wie ein Gürtel um die Kirche herumgebaut gewesen. Die erste urkundliche Nennung war 957 bzw. 972 als Riema. Doch bereits um 700 soll ein fränkischer Ritter den Ort gegründet haben.

Im Münchner Südosten und im Umland gibt es sicherlich noch weitere interessante Geschichten hinter Ortsnamen. Dazu vielleicht irgendwann mal in einem weiteren Teil.

Solalinden und Oedenstockach

Hinsichtlich dieser Ortsteile von Putzbrunn, die abgesetzte Dörfer darstellen, habe ich nichts in puncto Namensherkunft gefunden. Bei Solalinden drängt sich etwas mit solar (Sonne) auf, aber das ist nur ein vager Verdacht.

Oedenstockach
Oedenstockach mit dem Wasserturm und der Holzkapelle St. Anna

Taufkirchen

Der Name der Gemeine im Landkreis München leitet sich vom bayerischen Adelsgeschlecht der Taufkircher ab. Die erste Vertreterin des Geschlechts könnte Juditha de Tovkirchen um die Mitte des 12. Jahrhunderts sein (der Ort entsprechend anfangs Tovkirchen). Es gibt aber auch die These, dass die Linie aus der Gefolgschaft des Klosters Tegernsee abstammt. Ob sich der Name des Adelsgeschlechts an den heiligen Johannes der Täufer anlehnt, dafür konnte ich keinen direkten Beleg finden. Es ist aber anzunehmen, da bereits 1052 die Taufkirche St. Johannes der Täufer urkundlich erwähnt wird, die in Taufkirchen liegt.

Trudering

Der Stadtteilname ist auf einen Bauern namens Truchtaro zurückzuführen, der sich dort um 500 mit seiner Sippe niederließ. Im Auftrag seines Grundherrn, wahrscheinlich handelt es sich um den adeligen Fagana, kultivierte er Fluren und errichtete Stallungen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit war die erste Siedlungsstätte der Zehentbauernhof in Kirchtrudering oder der Mayrhof in Straßtrudering. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung ist 772 als Truhtheringa. Als Schreibweise ist noch Truchteringa bekannt. An den alten Namen erinnert heute noch der Straßenname Truchthari-Anger in Kirchtrudering, an dem im Rahmen eines Bauprojekts Reste einer Kelten-Siedlung aus vorchristlicher Zeit gefunden wurden. Trudering ist also so gesehen viel älter.

Valley

Zu der Gemeinde, die südlich von Aying liegt, gehören u.a. das Dorf Valley und das Dorf Kreuzstraße (Endpunkt der S7). Der Gemeindename hat nichts mit den englischen Wort valley, das Tal bedeutet, gemein. Vielmehr stammt der Name vermutlich von der keltischen Göttin Fallada. Entsprechend wird der Name auch nicht wie das englische valley (Lautschrift: vălē) gesprochen, sondern so, wie man es bei einem deutschen Wort üblich wäre (Lautschrift: faˈlaɪ]).

Vaterstetten

Die Nachbargemeinde von Haar ist mit knapp 25.000 Einwohnern die nach Unterhaching bevölkerungsreichste Gemeinde Bayerns, die weder die Bezeichnung Stadt noch Markt führt. Die erste Vaterstettener Siedlung entstand bereits in der Zeit zwischen 750 und 600 v. Chr. im Ortsteil Purfing. Der Name Vaterstetten leitet sich vom altbajuwarischen Geschlecht der Fater ab, die den Ort gegründet haben.

Wabula

Hochhaus Haar
Hochhaus in Haar in der Münchener Straße als Verlängerung der Wabula (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Selbst viele Münchner stutzen bei diesem Namen, obwohl er in der Lokalpresse oft erwähnt wird. Der Name ist schlicht die Abkürzung für „Wasserburger Landstraße“, die als mehrspurige Hauptstraße Richtung Wasserburg am Inn führt. Am Rand liegen unzählige Läden und Gewerbebauten, diverse Autohäuser prägen das Bild. Sie beginnt in Trudering ab der Kreuzung mit der Bajuwarenstraße als Fortsetzung der Kreillerstraße und läuft in östlicher Richtung. Ab der Stadtgrenze in Haar ändert sich der Namen in Münchner Straße, später – noch in Haar – gibt es eine weitere Namensänderung. Nun heißt sie Wasserburger Straße. Am östlichen Ende von Haar – dass Gebiet gehört zu Grasbrunn – erhält sie ihren alten Namen „Wasserburger Landstraße“ zurück. Am Ortsende in Vaterstetten geht sie in die B 304 über. Auch in Zorneding existiert eine „Wasserburger Landstraße“ (die Wabula gibt es also gleich mehrfach) als Teil der ehemaligen Hauptverbindung München – Wasserburg am Inn. Durch Ortsumgehungen in Zorneding und Ebersberg wurde der Durchgangsverkehr zu großen Teilen ausgesperrt, wodurch die ursprünglich Hauptstraße den Charakter der Verbindung München – Wasserburg am Inn eingebüßt hat.

Quellen

  • Trudering – Waldtrudering – Riem: Münchens ferner Osten / hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair … – München: Buchendorfer Verl., 2000
  • Pfarrverband Taufkirchen bei München
  • Wikipedia-Seiten der Ortsnamen