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6-Eck

6-Eck Zeichnung
Geblieben vom 6-Eck sind nur Fotos und diese Zeichnung – und Erinnerungen

Das 6-Eck am Friedrich-Engels-Bogen 4 war ein von der Evangelischen Kirche betriebener Kindergarten und Jugendtreff. Da das Gebäude überwiegend aus einzelnen Segmenten in der Form von Sechsecken bestand, erhielt es psasenderweise den Namen „6-Eck“. Freitag und Samstag Abend konnte der Bau für Privatpartys gemietet werden.

6-Eck verschneit (1999)
Noch hat das 6-Eck ein paar Jährchen vor sich (15.01.1999) © Thomas Irlbeck
6-Eck Schema
Daher kommt der Name 6-Eck. Die Gebäudeteile bestanden überwiegend aus Segmenten mit Sechseckumriss

Im Dezember 2004 war das Ende des 6-Ecks nicht mehr abzuwenden, nachdem der Kindergarten im selben Gebäude bereits im Sommer 2003 geschlossen wurde. Grund war vor allem die Verseuchung der Räume mit dem Holzschutzmittel Lindan, aber auch der schlechte bauliche Zustand des Gebäudes generell. Chronischer Geldmangel der Evangelischen Gemeinde ließ eine Sanierung scheitern. Die Abschiedsparty im 6-Eck endet nach Randalen in einem großen Scherbenhaufen. Noch Anfang Dezember wurde der Abriss des Gebäudes bekannt gegeben. Die Abrissarbeiten wurden im Sommer 2005 abgeschlossen.

Im Mai 2008 war dann Baubeginn des „Phönix Pflegeheim Neuperlach“.

6-Eck (2004)
Der Abriss wird vorbereitet (01.12.2004)
6-Eck – Abriss (2005)
Der Abriss läuft (24.05.2005) © Thomas Irlbeck

Für alle, die das 6-Eck vermissen, gibt es als Trost hier noch die ehemalige Homepage zu sehen.

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Karl-Marx-Ring 52–62
Am Karl-Marx-Ring: Im linken Bereich ist das 6-Eck zu sehen (ca. Anfang 1980er-J)