Hanns-Seidel-Platz: Grundsteinlegung am 50. Geburtstag (Update 08.06.2017)

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Gestern, am 12.05.2017, exakt an unserem 50. Geburtstag, war Grundsteinlegung am Kultur Quadrat. Wir mir im Verkaufs-Pavillon heute mitgeteilt wurde, sollen die Bauarbeiten sehr schnell starten. Der Bereich außerhalb der Parkfläche (Südostteil des Hanns-Seidel-Platzes) wird also bereits dieses Jahr bebaut, der Rest dann nach Fertigstellung der pep-Erweiterung 2018.

Update 01.06.2017: Beschädigter Grundstein – siehe weiter unten.

Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 1 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 2 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 3 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 4 (12.05.2017): Gelände von der Von-Knoeringen-Straße aus gesehen. Foto: Lesereinsendung

Update 01.06.2017

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 5 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Im südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes laufen die Bauarbeiten für die Wohnhäuser. Zwar sind noch keine Kräne aufgestellt, aber die Erdarbeiten sind im Gange. Der Grundstein sieht arg ramponiert aus, vermutlich wurde er beim Abtragen des Asphalts beschädigt (Bilder weiter unten). Die Fläche, auf der er steht, war ja asphaltiert. Hoffentlich kein schlechtes Omen, aber wir sind ja nicht abergläubisch!

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 6 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 7: Ramponierter Grundstein  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 8 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Spundwände und Kelleraushub (Update 08.06.2017)

Wer immer noch an der Bebauung des Hanns-Seidel-Platz gezweifelt hat, jetzt kann man es wirklich glauben. Nachdem die Spundwände gesetzt wurden, läuft nun bereits der Kelleraushub, jetzt gibt es kein Zurück mehr!

Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 9 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 11 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 12 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Neue Farben in Neuperlach

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Ein bisserl neue Farbe für Neuperlach …

Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner

… an der Brücke Albert-Schweitzer-Straße bei Maulwurfshausen. Den Künstlern ein herzliches Dankeschön!

Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner
Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner
Brücke Maulwurfshausen
Foto: Manfred Westner

Alt, aber erhAltEnswert (Das historische Haus, Folge 4)

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Haus in Zehntfeldstraße
Besondere Architektur. Sie gibt es noch (16.08.2014) © Thomas Irlbeck
Haus in Zehntfeldstraße
Wir lernen: Mit Katzentreppe, die aber gar nicht für Katzen gedacht ist  (16.08.2014) © Thomas Irlbeck

Wir sind hier nur einen Steinwurf von  Neuperlach entfernt. Die Michaelikapelle ist gleich nebenan. Schön, dass es noch ein paar besondere Gebäude gibt wie dieses Doppelhaus mit einem Spitzdach-Türmchen in der einen Haushälfte und einem Staffelgiebel (auch Treppengiebel, Stufengiebel oder Katzentreppe genannt) in der anderen Haushälfte. Auch die Michaeliburg, die dem Stadtteil ihren Namen gab, läge hier fast unmittelbar daneben, wäre sie nicht der Abrissbirne zum Opfer gefallen.

Man mag sich gar nicht vorstellen, dass jeder der verbliebenen Altbauten eines Tages durch gesichtslose Einheitsarchitektur ersetzt werden könnte.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Sonne von Kirchturm-Kreuz aufgespießt!

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Sonnenuntergang
Sonnenuntergang (08.03.2014) © Thomas Irlbeck

Sonnenuntergang heute gesehen von der Plettstraße. Die Sonne hat sich leider mit dem Kirchturm-Kreuz verhakt.

Das Bild wurde von ein paar Kleinigkeiten wie Belichtungskorrekturen und Horizont-Geraderücken etc. abgesehen nicht weiter bearbeitet!

Bei der Kirche handelt es sich um St. Bernhard in Ramersdorf, Görzer Straße 86.

Spitzhelm-Türmchen (Das historische Haus, Folge 3)

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Spitzhelmdach
Spitzhelmdach (30.08.2013) © Thomas Irlbeck

Ein harter Kontrast zu unserer Neuperlacher Architektur. Der Bau liegt an der Kreuzung Bajuwarenstraße / Truderinger Straße und damit nur unweit von Neuperlach. Gar nicht so schlecht passt die blaue Verkleidung im Erdgeschoss, da dort ein Schwimmbecken-Fachhandel untergebracht ist.

Solche herrlichen Gebäude mit Spitzhelm-Türmchen gibt es leider immer weniger, sie werden immer mehr für Einheitsarchitektur geopfert, da sich damit mehr Kasse machen lässt (siehe abgerissene Michaeliburg). Auch dieses Gebäude ist offenbar nicht denkmalgeschützt, in den offiziellen Verzeichnissen der Baudenkmäler ist es jedenfalls nicht gelistet.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Das Gesetz der Fahrradstraße – Radler auf die Straße!

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München will Radlhauptstadt sein, aber manche Radfahrer werden den Hauptstadtstatus anzweifeln. Speziell wer durch die Innenstadt fährt, erlebt noch viele Schikanen, das geht an bei Slalomparcours in Gestalt enger Radwege an, führt über eine immer größere Zahl verschiedenster Bauarten von (Fahrrad-)Ampeln, und endet an gewissen Verkehrsführungen, bei denen der Ausdruck „nicht selbsterklärend“ noch euphemistisch ist.

Lobenswerter ist das schon das Vorhaben der Stadt, die Anzahl der Fahrradstraßen deutlich auszubauen. Eine Fahrradstraße ist im Prinzip eine ganz normale Straße, die zum Radweg erklärt wird. Autos und Motorräder dürfen auch fahren, wenn es per Zusatzschild angegeben ist (was in München immer das Fall ist), werden aber eher geduldet. Im Grunde genommen ändert sich nicht viel, außer dass Radfahrer – auch in Gruppen – auch ausdrücklich nebeneinander rollen dürfen. Der motorisierte Verkehr muss ggf. die Geschwindigkeit reduzieren.

Es darf maximal 30 km/h gefahren werden, ebenso ist „rechts vor links“ Vorschrift. Da Fahrradstraßen meist in bestehenden Tempo 30-Zonen eingerichtet werden, bleibt in dieser Hinsicht in der Regel alles beim Alten.

Interessant dürfte es aber vor allem dann werden, wenn ein gut ausgeschildertes Netz entsteht, das weite Teile des Stadtgebiets abdeckt, sodass sich dann große Strecken möglichst durchgehend auf Fahrradstraßen zurücklegen lassen. Radfahrer können dann richtig Tempo machen, zumal man als Radler dort auch andere Fahrradfahrer vernünftig überholen kann, was auf den engen Radwegen kaum möglich oder mindestens gefährlich ist.

Fahrradstraße Friedenspromenade
Die Friedenspromenade Ost ist jetzt Fahrradstraße (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Anfang des Jahres gab es noch 22 Fahrradstraßen, nun sollen es 47 werden.

Heute habe ich gesehen, dass inzwischen die Friedenspromenade Ost nicht nur einen neuen Asphalt bekommen hat, was aufgrund des katastrophalen Zustandes auch dringend notwendig war, sondern bereits zur Fahrradstraße erklärt wurde. Zwischen dem Beginn (Einmündung „Am Hochacker“) bis zur Markgrafenstraße gilt nun das Gesetz der Fahrradstraße. Zur Kennzeichnung dienen sowohl Schilder als auch auf der Fahrbahn aufgemalte Piktogramme (siehe Abbildungen). Auf der parallel laufenden Straße, gewissermaßen der Friedenspromenade West, ändert sich nichts, sie behält ihren bisherigen Status. Es ist eine der letzten Straßen im Viertel, auf der sogar noch 50 km/h gefahren werden darf.

Eine komplette Übersicht der neuen Fahrradstraßen findet sich hier: Radlhauptstadt München: Fahrradstraßen 2013

Fahrradstraße Friedenspromenade
Friedenspromenade: näher dran (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Fahrradstraße Friedenspromenade
So sieht es an der Kreuzung mit der Vogesenstraße aus (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Aufrichtig sein statt krumme Dinger drehen

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Die krummen Laternen im Marx-Zentrum wurden nach schlappen 7 Jahren Planungs- und Vorbereitungszeit nun endlich ausgetauscht und stehen wieder aufrecht. Die Bilder zeigen den früheren und den Istzustand.

Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne zwischen Penny und AOK (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Neue Laternen im Marx-Zentrum
Neue Laterne vor dem Woolworth, also Ex-Schlecker (18.06.2013) © Thomas Irlbeck
Schlecker
Schiefe Laterne vor dem Schlecker (Archivbild) © Thomas Irlbeck
Schiefe Laterne Marx-Zentrum
Schiefe Laterne zwischen Penny und AOK (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt (Das historische Haus, Folge 2)

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Spielwaren Fuchs
Spielwaren Fuchs in Trudering in einem Haus mit dominantem Anstrich (17.04.2013) © Thomas Irlbeck

Im Life an der Albert-Schweitzer-Straße gibt es seit 2013 idee+spiel und damit endlich wieder Spielwaren in Neuperlach (Neuperlach.org berichtete). Tatsächlich existiert nach dem Aus für den Obletter im pep in ganz Neuperlach kein reinrassiges Spielwarengeschäft mehr. Natürlich haben einige Läden wie der Woolworth im Marx-Zentrum und die einzelnen Schreibwarengeschäfte in den umliegenden Ladenzentren auch Spielwaren, aber da handelt es sich eher um vergleichsweise winzige Spielwarenabteilungen.

Dabei ist es von Neuperlach gar nicht so weit bis zum nächsten richtigen Spielwarenladen. In Truderings Zentrum, dort wo sich Schmuckerweg und Truderinger Straße kreuzen und auch der bekannte Gasthof Obermaier zu finden ist, gibt es noch einen Laden eines Typs, die in ihrer Art immer rarer werden. Hier scheint die Zeit fast stehengeblieben zu sein. Wer erinnert sich noch daran, wie er hier mit seinen Eltern für Leistungen (Schule, Jugend forscht, Wahl zum Schulsprecher) oder Nicht-Leistungen (Geburtstag, Weihnachten) mit herrlichen Spielwaren versorgt wurde?

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Zweite Chance für Neuperlachs Erstbauten: Die Wiederauferstehung des Sudermann-Zentrum

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Revitalisierung Sudermann-Zentrum
Revitalisierung Sudermann-Zentrum (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Das Sudermann-Zentrum (Eröffnung: Januar 1974) ist eines der wenigen löblichen Beispiele, bei denen man die in die Jahre gekommenen Neuperlacher Ladenzentren aus den 1960er- und 1970er-Jahre nicht einfach abreißt, sondern ihnen eine zweite Chance gibt (Neuperlach.org berichtete). Der Grund für den Erhalt dürfte sehr profan sein. Da sich jede Menge Wohnungen im selben Gebäudekomplex befinden, wäre es schwer vermittelbar, müsste man diese auch dem Erdboden gleichmachen – schon einmal wegen der großen Wohnungsnot in München.

Revitalisierung Sudermann-Zentrum
Der neue Edeka (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Schon lange zieht sie sich hin, die Revitalisierung. Es ist immer noch Baustellen-Time, was bei manchen Anwohnern zu Frust führt. Aber die Nahversorgung ist durch den neuen Edeka wieder annähernd sichergestellt.

Die Umgestaltung der Fußgängerzone macht auch Fortschritte. Ein Wermutstropfen ist, dass der begehbare Platz weit kleiner geworden ist. Allerdings wertet das Grün und der kleine Hügel (siehe Abbildung links) das Ladenzentrum durchaus auf. Schön ist auch, dass man die bekannten Wegweiser an den Hauptstraßen wieder auffüllt (siehe die letzte Abbildung). Momentan wird für den neuen Edeka und die Backstube geworben. Das kann und sollte noch mehr werden!

Wegweiser Sudermann-Zentrum
Wegweiser Sudermann-Zentrum am Karl-Marx-Ring, Nähe Klinikum Neuperlach  (31.01.2013) © Thomas Irlbeck
Wegweiser Sudermann-Zentrum
Näher dran: Wegweiser Sudermann-Zentrum am Karl-Marx-Ring (31.01.2013) © Thomas Irlbeck

Von Unwörtern und Wörtern des Jahres – Ich verstehe die Sprachen nicht, ich höre nur ihren Klang

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Streng genommen gibt es gar keine Unwörter, genauso wenig wie es keine Unkosten oder kein Unkraut gibt. Denn ein Unwort ist ja auch wiederum ein Wort. Auf einer anderen Ebene gesehen, ist Unwort selbst ein Unwort. Nichtsdestotrotz verfolge ich die Wahl zum Wort und Unwort des Jahres immer mit großem Interesse. Heute wurde von der Sprachkritischen Aktion das Unwort des Jahres 2012 bekanntgegeben. Gewonnen hat die schweizerisch-deutsche Wetterfee Jörg Kachelmann mit ihrer unfreiwilligen Einsendung Opfer-Abo.

Opfer-Abo – Unwort des Jahres 2012

Kachelmann sagte im Oktober 2012 in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL:

Das ist das Opfer-Abo, das Frauen haben. Frauen sind immer Opfer, selbst wenn sie Täterinnen wurden. Menschen können aber auch genuin böse sein, auch wenn sie weiblich sind.

Die Begründung der Jury:

Im Herbst 2012 sprach Jörg Kachelmann in mehreren Interviews (z.B. im Spiegel vom 8.10.2012) davon, dass Frauen in unserer Gesellschaft ein „Opfer-Abo“ hätten. Mit ihm könnten sie ihre Interessen in Form von Falschbeschuldigungen – unter anderem der Vergewaltigung – gegenüber Männern durchsetzen. Das Wort „Opfer-Abo“ stellt in diesem Zusammenhang Frauen pauschal und in inakzeptabler Weise unter den Verdacht, sexuelle Gewalt zu erfinden und somit selbst Täterinnen zu sein. Das hält die Jury angesichts des dramatischen Tatbestands, dass nur 5-8 % der von sexueller Gewalt betroffenen Frauen tatsächlich die Polizei einschalten und dass es dabei in nur bei 3-4 % der Fälle zu einer Anzeige und einem Gerichtsverfahren kommt, für sachlich grob unangemessen. Das Wort verstößt damit nicht zuletzt auch gegen die Menschenwürde der tatsächlichen Opfer. Die Jury urteilt damit in keiner Weise darüber, ob und inwiefern Einzelpersonen von Verleumdungen betroffen sein können und somit auch nicht über den Fall Kachelmann. Sie kritisiert vielmehr einen Wortgebrauch, der gängige Vorurteile in Bezug auf eine Vortäuschung von Vergewaltigungen oder eine Mitschuld der Frauen bestätigt. Ausdrücke dieser Art drohen letztlich den zivilgesellschaftlichen und juristischen Umgang mit sexueller Gewalt in bedenklicher Weise zu beeinflussen.

Quelle: Presseerklärung Unwort des Jahres

Jörg Kachelmann
Die schweizerisch-deutsche Wetterfee Jörg Kachelmann (2006). Foto: cgommel / Lizenz siehe: flickr

Die Begründung ist schlüssig, das Wort unterstellt wegen der belehrenden und diskriminierenden Pauschalisierung sowohl Gesellschaft als auch Justiz, einem gewaltigen Irrtum zu unterliegen. Es schwingt auch ein Rückblick in längst vergangene Zeiten mit, als die Emanzipationsbewegung der Frauen noch ganz am Anfang stand. Ferner wird in Zweifel gezogen, dass die Justiz bei der Aufarbeitung sexueller Gewalt angemessen und korrekt urteilen kann, da der Gesellschaft offenkundig in solchen Fragen ein Männer-Malus und Frauen-Bonus innewohnt.

Überrascht und auch irritiert hatte mich dagegen im Dezember letzten Jahres die Bekanntgabe das Wort des Jahres 2012 „Rettungsroutine“. Die Gesellschaft für deutsche Sprache prämierte ein Wort, das erst nach dieser Wahl eine nennenswerte Verbreitung fand. Zwar drückt das Wort in polemischer Weise hervorragend aus, dass die Rettung des Euro nicht mehr langfristig angelegt ist, sondern regelmäßig wiederholt werden muss, obgleich man mit Rettung eine eher einmalige oder zumindest nachhaltige Aktion assoziiert. Aber das Wort war zum Zeitpunkt der Wahl kaum bekannt. Immerhin wurden keine Leitlinien verletzt, denn laut den Kriterien ist eine häufige Verwendung des Wortes keine zwingende Voraussetzung.

Ein Börsen-Unwort des Jahres wurde heute auch von der Sprachkritischen Aktion in Kooperation mit der Börse Düsseldorf bekanntgegeben: freiwilliger Schuldenschnitt.

Was liegt da näher, als auch ein Neuperlach-(Un)Wort des Jahres ins Leben zu rufen?

„Bebauungsplan“ – mein Neuperlach-Unwort des Jahres 2012

Siegerentwurf Hanns-Seidel-Platz © Formfest – Daniel C. Wolf. Mit freundlicher Genehmigung von Spacial Solutions

Es gibt tatsächlich ein Wort, das für einigen Zorn bei Bürgern und Kommunalpolitikern sorgte und angemessen in der Presse verbreitet wurde: Bebauungsplan. Seit vier Jahrzehnten warten die Neuperlacher auf ihr Zentrum. Bereits in den 1970er-Jahren sollte die Bebauung abgeschlossen werden. Doch noch immer ist die Mitte Neuperlachs ein riesiger Parkplatz. 2010 wurde nach einem Ideenwettbewerb zur Bebauung des Hanns-Seidel-Platzes ein Sieger gekürt und es sah so aus, dass es nun recht schnell losgehen könnte. Doch 2012 war man nicht viel weiter. Stadtteilpolitiker erfuhren, dass es keinen Bebauungsplan gebe. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das, dass man ein Gericht zubereiten will, aber die Zutaten noch nicht einmal eingekauft sind, ja man sich noch nicht mal entschieden hat, welche Zutaten man genau braucht. Der Münchner Wochenanzeiger textete „Neuperlach – Herbe Enttäuschung“. Nun geht man davon aus, dass die Baumaschinen selbst bei der optimistischsten aller Annahmen frühestens Mitte 2017 anrücken werden.

„Schanzenhaus“ – mein Neuperlach-Wort des Jahres 2012

Plett-Zentrum - vier Schanzen
Das geplante neue Gebäude. Mit freundlicher Genehmigung von Paulus2. Visualisierung von Jürgen Engel Architekten

Ein weiteres Wort machte letztes Jahr von sich reden, aber in einer weit positiveren Weise. 2012 wurden neue Pläne für den Ersatz des ehemaligen Westflügels des Plett-Zentrum vorgestellt. Das Gebäude verblüfft durch seine spektakuläre Form, die an vier im Quadrat angeordneten Sprungschanzen erinnert. Schnell verbreitete sich der Begriff „(Vier-)Schanzenhaus“. Die lange Version „Vierschanzenhaus“ ist außerdem eine treffende Anspielung an die Vierschanzentournee. Etwas weitergedacht könnte man die vier Gebäudeflügel nach den einzelnen Austragungsorten der Vierschanzentournee benennen: Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen.

Edeka eröffnet im Sudermann-Zentrum – Nahversorgung wird wiederhergestellt (Update 21.09.2012)

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Sudermann-Zentrum Revitalisierung EDEKA
In diesen Räumen wird der Edeka eröffnen (09.08.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung EDEKA
Hier entsteht ein frischer Edeka-Markt (14.08.2012) © Thomas Irlbeck

Die Revitalisierung des Sudermann-Zentrum (Neuperlach.org berichtete) neigt sich so langsam dem Ende. Endlich werden die Anwohner wieder hinreichende Einkaufsmöglichkeiten erhalten. In den vergrößerten und sanierten Räume des früheren KiK wird eine Edeka-Fililale eröffnen. Der Pächter sucht zum 01.10.2012 noch Verkäufer und Auszubildende.

Das Sudermann-Zentrum zeigt, dass es nicht immer der Abriss sein muss, sondern dass auch Sanierungen mit dem Ziel des Erhalts der Subzentren, die Neuperlach ausmachen, möglich sind.

Update 14.08.2012

Man hat nun angefangen, die Fußgängerzone neu zu pflastern. Vor dem Sudermann-Zentrum steht ein Schild, das auf die bevorstehende Edeka-Eröffnung hinweist.

Update 23.08.2012: Rote Karte für rote Ziegel – Grau ist das neue Rot!

Das Pflastern der Fußgängerzone ist im vollen Gange. Neuperlach.org-Leser Flint hatte hier einen Wunsch geäußert:

Ich hoffe sehr, man bleibt bei den gewohnten ziegelroten(?) Pflastersteinen, die haben nämlich sehr gut zum Gesamtbild des Sudermann-Zentrums gepasst.

Dem Wunsch wurde leider nicht entsprochen. Den roten Ziegeln wurde eine Rote Karte erteilt, Grau ist das neue Rot!

Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Die Fußgängerzone wird neu gepflastert (23.08.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
In Grau! (23.08.2012) © Thomas Irlbeck

Update 09.09.2012: Grünes Licht für graue Ziegel: Die ersten Pflastersteine liegen

Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Sudermann-Zentrum Revitalisierung Pflastersteine
Grünes Licht für graue Ziegel (09.09.2012) © Thomas Irlbeck

Update 21.09.2012: EDEKA

EDEKA Sudermann-Zentrum
Edeka Sudermann-Zentrum (21.09.2012) © Thomas Irlbeck

Bald bekommt das Sudermann-Zentrum wieder einen Supermarkt. Die Leuchtreklame hängt schon. Erstaunlich, wie groß der Markt zu werden scheint (Bild anklicken zum Vergrößern).

Bewegung bei den Mülltonnenaufzügen (Update 25.10.2012)

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Betrieb auf dem Mülltonnenspielplatz
Betrieb auf dem Mülltonnenspielplatz (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Ende April letzten Jahres hat der TÜV die Mülltonnenaufzüge meiner Wohnanlage stillgelegt. Grund waren Sicherheitsmängel: So fehlt ein Einklemmschutz, ferner gab es Verstöße gegen den Brandschutz. Nun stehen seit 16 Monaten die Mülltonnen an der Oberfläche, da die Tonnen nicht mehr aus den Müllräumen im Keller an die Oberfläche transportiert werden können. Wegen des begrenzten Platzes mussten die Mülltonnen unter anderem auf dem Spielplatz und an dem Platz mit der Tischtennisplatte positioniert werden. Da die Müllschlucker in den Müllräumen im Keller enden, mussten auch all diese Müllabwurfanlagen vorübergehend stillgelegt werden.

Erneuerung Mülltonnenaufzüge
Die Mitteilung ist wichtig (29.06.2012) © Thomas Irlbeck

Bereits im Juli 2011 wurde ein Beschluss gefällt, die Mülltonnenaufzüge zu erneuern. Außerdem müssen in einem der Häuser eine Sprinkleranlage in den Müllraum eingebaut werden, da dieses mit mehr als acht Stockwerken als echtes Hochhaus gilt und damit strengeren Brandschutzbestimmungen unterliegt. Ferner ist es aus dem gleichen Grund notwendig, die Müllabwurfklappen in diesem Haus speziell abzudichten, sodass im Feuerfall der gefährliche Qualm zurückgehalten wird.

Als Ersatz für die alten Aufzüge mit Seilzugmechanik werden nun moderne Unterfluraufzüge eingebaut. Ein spezieller Korrosionsschutz soll der Witterung ausgesetzter Bauteile, z.B. der Plattform, ein längeres Leben bescheren. Angeblich sind für die nächsten 20-30 Jahre keine Probleme zu erwarten.

Entfernung Mülltonnenaufzug
Ausbau der alten Mülltonnenaufzüge (03.07.2012) © Thomas Irlbeck

Doch erst jetzt nach ewigem Warten wird der Beginn der Arbeiten per Aushang angekündigt. Als erster Schritt werden ab dem 2. Juli die alten Mülltonnenaufzüge entfernt. Das Projekt hat eine hohe Dringlichkeit, da halte ich ehrlich gesagt Zeiträume, die ein Jahr deutlich überschreiten, für nicht akzeptabel. Klar muss alles penibel geplant werden, es müssen Ausschreibungen gemacht werden. Aber man sollte doch zumindest innerhalb eines Jahres eine Erneuerung zustande bringen. Jetzt werden wohl 1½ Jahre daraus. Es sei die Frage erlaubt, wie viel Jahre solch ein Projekt dauern würde, hätte es keine so hohe Priorität.

Update (01.07.2012, 02.07.2012)

Am 02. Juli begannen wie geplant die Arbeiten, die ersten Mülltonnenaufzüge wurden ausgebaut, die Schächte mit Brettern und Bauzäunen gesichert. Heute, am 03. Juli, war bereits mein Haus an der Reihe (siehe Foto).

Update (04.07.2012)

Im angrenzenden Marx-Zentrum fahren die Museumsstücke noch, wie das Foto (ganz unten links) zeigt.

Update (30.08.2012)

Mülltonnenaufzug im Marx-Zentrum
Mülltonnenaufzug im Marx-Zentrum (04.07.2012) © Thomas Irlbeck

Die alten Aufzüge wurden entfernt, aber seit Anfang Juli ruhen die Arbeiten wieder. Angeblich gibt es Lieferschwierigkeiten bei den neuen Mülltonnenaufzügen. Das heißt schon wieder rund zwei Monate Stillstand. Wenigstens können sich die Kinder über neuen Sand freuen, denn der wurde auf dem Spielplatz ausgetauscht. Ebenso wurden einige Gehwegplatten erneuert. (Bild entfernt)

Update (06.10.2012)

Mülltonnenaufzug
Mülltonnenaufzug fertig eingebaut (06.10.2012) © Thomas Irlbeck

Nach 1,5 Jahren Warten sind nun unsere Mülltonnenaufzüge endlich fertig eingebaut. Aber sie sind noch nicht in Betrieb, es fehlt wohl noch die Abnahme durch den TÜV. Nächstes Jahr (vielleicht sogar noch die letzten erträglichen Herbsttage in diesem Jahr) können die Kinder wieder auf dem Spielplatz herumtollen, ohne den Gestank der dort stehenden Mülltonnen abzubekommen.

Update (25.10.2012)

Am 25.10.2012 wurde endlich die Freigabe erteilt. Die Müllräume und Müllschlucker können wieder genutzt werden! Fast auf den Tag genau hat es 1½ Jahre gedauert.

2011: Blick aus großer Höhe zurück

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Kalender 2011
Kalender 2011. Foto: eaglegrl76 / Lizenz siehe: flickr

Zum ersten Mal gibt es eine Art Jahresrückblick auf Neuperlach.org. Vor einem Jahr wurde zwar auch schon zurückgeblickt, doch blieb es bei einem viel allgemeineren Rückblick.

Januar

Flaue Nachrichtenlage

Februar

Das Plett-Zentrum, das nur noch eine Ruine ist und nur noch als Durchgang zwischen der Plettstraße und dem pep dient, soll durch einen 8-geschossigen Gebäudekomplex mit Läden, Büros, Kitas und Wohnungen ersetzt werden. Der Baubeginn wird für 2012 erwartet

März

Im Marx-Zentrum eröffnet ein Bildungslokal

April

Flaue Nachrichtenlage, die nicht mal für einen gescheiten Aprilscherz reicht

Mai

Im Gefilde entsteht eine Grünanlage mit multifunktionaler Skateanlage

Bei einem Medienrundgang der MVG wurde heute der modernisierte U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd vorgestellt

Juni

Was schreibt man da außer erneut die Floskel „flaue Nachrichtenlage“?

Juli

Was schreibt man da außer erneut die Floskel „flaue Nachrichtenlage“?

August

Die Wilhelm-Röntgen-Realschule wird modernisiert und gestutzt

September

Ein Comeback der 1980 stillgelegten Trambahn nach Neuperlach wird geprüft

Das pep wird 30. Eigentlich war das pep je nach Betrachtung zu diesem Zeitpunkt bereits 30½ oder gar 31 Jahre alt. Aber im Herbst feiert es sich halt besser

Oktober

5 Tage am Stück fährt wegen Gleisarbeiten ab 21:30 keine U-Bahn mehr nach Neuperlach. Es wurde ein SEV mit der Autobuslinie 105 eingerichtet.

November

Es wird bekannt, dass die Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum abgerissen wird. Es wird keine neue Kirche gebaut, sondern nur noch eine Kapelle. Dafür wird aber die Kita erweitert und es werden neue Gemeinderäume geschaffen

In der Methadon-Praxis im Marx-Zentrum versucht einer der Substitutions-Patienten, die Herausgabe einer verweigerten Methadondosis mit Waffengewalt zu erzwingen. Dem Arzt gelingt die Flucht aufs Dach, seine Patientin muss er zurücklassen, da sie an Höhenangst leidet. Das SEK kann den Täter überwältigen, die Waffe entpuppt sich als Schreckschusspistole. Verletzt wurde niemand, der Täter kommt in die Psychiatrie nach Haar

Dezember

Neuperlach hat wieder eine zweite U-Bahn-Linie. Die U7 verkehrt ausschließlich im morgendlichen Schulverkehr von ca. 7:00 bis 9:00 zwischen Neuperlach Zentrum und Westfriedhof

Der US-Lehrerpensionsfonds TIAA-CREF kauft das Einkaufszentrum pep für 408 Millionen Euro

Das schöne und hässliche Neuperlach

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Das hässliche Neuperlach
Das hässliche Neuperlach (26.04.2011) © Thomas Irlbeck

In den letzten Jahren wurde ein Großteil der Häuser in Neuperlach saniert und verschönert. Mit einem bunten Anstrich anstelle des ursprünglichen Grau oder Beige, das in den 1970er-Jahren in der Architektur vorherrschte, obwohl die 1970er-Jahren eigentlich als bunt, schrill gelten (was aber mehr auf die Inneneinrichtung und Mode zutraf), sieht alles viel freundlicher aus. Aber es wurden auch die Fenster erneuert, die Hauseingänge modernisiert, die Fahrstühle ausgetauscht und vieles mehr. Natürlich kann das aus einem quaderförmigen 08/15-Hochhaus keinen Designerbau machen. Aber eine deutliche Verbesserung ist es allemal.

Doch auch das alte, hässliche Neuperlach gibt es noch. Schmutzige Häuser mit zum Teil abgeblätterter Farbe, graue Stellen, bei denen nicht so klar ist, ob das Schimmel ist oder einfach nur Dreck, marode Eingangsbereiche, verbeulte Klingeltableaus und Briefkästen, einfach gruselig. Man kann nur hoffen, dass auch bei dem hier gezeigten Wohnblock mal die Arbeiter anrücken und den Bau zumindest auf das Niveau der umliegenden Häuser anheben. Für die Rubrik die hässlichsten Gebäude der Welt hat es zwar nicht ganz gereicht, aber das ist natürlich eine subjektive Einschätzung. Nah dran für die Nominierung in der Kategorie ist dieses Gruselhaus aber sicherlich.

Das hässliche Neuperlach
Der Block in der Kurt-Eisner-Straße muss  dringend saniert werden (26.04.2011) © Thomas Irlbeck
Das schöne Neuperlach
Farbenfrohe Wohnblocks nach der Sanierung, ebenfalls an der Kurt-Eisner-Straße (26.04.2011) © Thomas Irlbeck

Kein Rad ab, sondern Lob: So geht es auch

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Fahrradspur
Fahrradspur (26.04.2011) © Thomas Irlbeck

Nachdem ich letztes Jahr viel über die Radpolitik der Kommunen gemeckert habe, gibt es jetzt mal ein Lob. Ich bin ein Anhänger von Fahrradspuren, wobei sie natürlich nur punktuell Sinn ergeben. An vielen Stellen sind sie aber besser als manche unübersichtlichen, vollgeparkten, schmalen, unerwartet beginnenden und endenden Radwege mit Slalomkurs.

Hier in Putzbrunn hat man eine Fahrradspur und nicht nur das: Vor der Ampel wird die Fahrradspur zu einer Fahrradzone, die über die gesamte Fahrbahn der Fahrtrichtung geht. Damit wird bei Rot den Radlern ein leichteres und sichereres Einordnen zum Linksabbiegen ermöglicht. Andere Fahrzeuge müssen bei Rot vor der Fahrradzone warten.

MVV setzt Kombinationsverbot von Fahrkarten aus

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Der MVV hat nach Protesten das neue Kombinationsverbot von bestimmten Fahrkarten (Neuperlach.org berichtete), das vom 12.12.2010 an gelten sollte, wieder ausgesetzt. Es bleibt zunächst alles beim Alten. Tageskarten dürfen also weiterhin z.B. mit Streifenkarten und Einzelfahrkarten kombiniert werden. Damit gibt es auch erst einmal keine versteckten Preiserhöhungen.

Vorher – nachher: Unsere Trabantenstadt wird schöner

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Immer mehr Häuser in Neuperlach werden aufwändig saniert und erheblich verschönert. Neuperlach verliert nun langsam das Marode, kurz, seine hässliche Fratze. Letztes Jahr sah diese Wohnanlage in der Kurt-Eisner-Straße noch zum Fürchten aus:

Wer möchte hier an der Kurt-Eisner-Straße wohnen? Doch halt: Die Aufnahme ist vom letzten Jahr (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck (Handycam)

Ein Jahr später ist aus den Häusern fast schon eine Augenweide geworden:

Einfach nur herrlich (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Die Sanierung ist optisch mehr als nur geglückt. Das hässliche Blaugrau wurde durch ein kräftiges Rot ersetzt:

Die letzten Arbeiten laufen. Die Anlage ist nicht wiederzuerkennen  (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Hier liegt zwar kein Vorher-nachher-Vergleich vor, aber diese Sanierung im benachbarten Haar scheint schon fast einem Neubau nahe zu kommen:

Unter anderem wurden die baufälligen Balkone abgebrochen und werden jetzt durch erheblich größere ersetzt (22.08.2010) © Thomas Irlbeck

Wer es nicht glaubt, dass der Häuserblock nicht gerade neu gebaut wird, sondern tatsächlich nur saniert wird, der lese die Sanierungsbeschreibung:

Die WSB-Bayern hätte lieber auflisten sollen, was nicht erneuert wird, dann wäre die Liste vielleicht kürzer ausgefallen (22.08.2010) © Thomas Irlbeck