Am pep: Für den kleinen Notfall

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Sani-Automat
Sani-Automat am pep (10.01.2018) © Thomas Irlbeck

Für den Notfall gibt es an unserem Einkaufszentrum pep diesen Automaten. Wer außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten einen kleinen Notfall hat, findet hier rund um die Uhr Babynahrung, Hygieneartikel, Halsbonbons, Verhütungsmittel, Pflaster,. Verbandstoffe, Körperpflegeprodukte und ein paar weitere Dinge. Das Motto ist: Besser als nichts. Bei ernsteren Problemen kann zu unchristlichen Zeiten aber nur dringend empfohlen werden, die Notaufnahme eines Spitals aufzusuchen.

Zum alten Eisen gehören – das Bürohaus am Peschelanger droht zu verfallen

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Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 vom Karl-Marx-Ring aus gesehen (09.09.2012) © Thomas Irlbeck

Das Gebäude wurde mit Kalkül an diese Stelle gesetzt. Die Lage ist relativ zentral, direkt am Karl-Marx-Ring. Für ein Wohngebäude wäre es hier zu laut, auch wenn der Karl-Marx-Ring nie zu einer Hauptverkehrsader wurde. Seit das Lkw-Fahrverbot auf dem nordöstlichen Teil des Karl-Marx-Ring eingeführt wurde, ist hier noch weniger Verkehr. Gleichzeitig markiert das Gebäude den abzweigenden Peschelanger, über den man zum Marx-Zentrum gelangt. Vermutlich da der Haupteingang am Peschelanger liegt, erhielt das Gebäude eine Adresse dort: Peschelanger 3. Übrigens wurde ein Peschelanger 1 (und auch Peschelanger 2) nie vergeben.

Seit den frühen 1970er-Jahren steht das Bürohaus am Peschelanger. Es hat sechs Etagen und präsentiert sich in einem durchgehenden Braunton. Die Form ist fast quadratisch, zwei gegenüberliegende Ecken haben aber eine quadratische Aussparung, wie man in dem Eingangsbild gut erkennt. Jede Etage sieht von außen fast gleich aus, sie weist ein endloses Fensterband mit umlaufendem Balkon auf. Nur die unterste Etage und die oberste Etage geben sich anders. Die oberste Etage ist weit kleiner und hat eine umlaufende Dachterrasse. In der untersten Etage waren von Anfang an eine Bank und die Zugspitz-Apotheke untergebracht. Das Hochparterre ist durch eine weitgehend rundum laufende Treppe erreichbar, ebenso gibt es eine flache Rollstuhlrampe und eine steilere Rampe, die selbst für Kinderwagen eher zu steil ist.

Früher, als es im Marx-Zentrum noch zwei Banken gab (eine Raiffeisenbank und eine Vereinsbank), hatte ich eine schöne Merkhilfe. Da das Gebäude so schön metallisch wirkt, denkt man an Eisen, und schon ist man bei Raiffeisenbank. Die Vereinsbank, die im benachbarten Ärztehaus untergebracht war, ist längst Geschichte, und aus der Raiffeisenbank wurde eine Münchner Bank. Eselsbrücke ade. In den übrigen Stockwerken war anfangs ein Rechenzentrum (das war damals in den 1970er-Jahren was ganz Mysteriöses), später dann die Deutschlandzentrale von Burger King. Nachdem Burger King das Gebäude aufgab, wurde es 2007 umfassend saniert (siehe Lichtspiele). Die Zugspitz-Apotheke gibt es heute noch, die Münchner Bank ebenso, aber was die übrigen Etagen angeht, steht das Gebäude weitgehend leer.

Heutiger Zustand: zumindest von außen zum Fürchten!

Inzwischen ist der äußere Eindruck rund um das Gebäude katastrophal. In der umlaufenden Treppe wippen beim Gehen diverse Stufen, auch an den noch besser aussehenden Stellen. Einige Treppenabschnitte sind eher Zierde (sie sind zu steil und oben durch Pflanzentröge abgesperrt), dort sind die Schäden besonders schlimm. Die vermutlich sehr schweren Stufen sind teilweise ganz rausgebrochen und drohen abzurutschen. In die Lücken könnten sich Kinder beim Spielen leicht einklemmen und verletzten. Immer mehr Steinplatten an anderen Stellen brechen oder lösen sich. Überall tun sich Risse und Lücken auf, einiges bröselt schon großflächig weg. Man kann nur hoffen, dass das Gebäude demnächst saniert und nicht wie so manch anderes Gebäude der Abrissbirne übergeben wird. Es scheint ja üblich zu sein, Wohnhäuser generell zu renovieren, aber Gewerbegebäude durch Neubauten zu ersetzen. Hoffentlich durch nicht einstürzende.

Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Bürohaus Peschelanger 3
Bürohaus Peschelanger 3 (09.09.2012) © Thomas Irlbeck
Panorama Karl-Marx-Ring
Das Bürohaus aus der Vogelperspektive (08.09.2012)
Bürohaus Peschelanger 3
Ein Bild aus dem Februar 2012 © Thomas Irlbeck

Handwerkerhof: Läden sterben wie die Fliegen

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Nicht nur das Marx-Zentrum, sondern auch der Neuperlacher Handwerkerhof hat mit massivem Ladensterben zu kämpfen. Die Apotheke wurde aufgegeben, der Laden nebenan steht leer. Das Fahrradgeschäft macht einen Räumungsverkauf wegen Geschäftsaufgabe.

Im Handwerkerhof gibt es keine Apotheke mehr. Daneben ein weiterer Leerstand (21.08.2010) © Thomas Irlbeck
Rad ab statt Rad dran – das Fahrradgeschäft gibt auf wie so viele Läden im Handwerkerhof (21.08.2010) © Thomas Irlbeck

Neues aus Neuperlach – kleine Nachrichten aus den großen Häusern (Folge 3)

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Einkaufszentrum Life mit Apotheke

Als das Einkaufszentrum „Life“ an der Albert-Schweitzer-Straße am 09.09.09 um 09:09 eröffnet wurde, fehlten noch mindestens zwei Einrichtungen. Inzwischen hat sich was getan: Die Bienen-Apotheke ist nun seit dem 18.11 geöffnet. Jetzt warten die Life-Fans noch auf ihr Restaurant.

Volksbegehren: München schwächelt beim Nichtraucherschutz

Kippenberg © Knipsermann/Ernst Rose / Pixelio

Wohingegen in vielen Städten und Gemeinden die 10 %-Marke bereits überschritten ist, haben sich in München bis Samstag Abend erst 7,14 % der Wahlberechtigten für das Volksbegehren Nichtraucherschutz eingetragen. Damit bayernweit die notwendigen 10 % erreicht werden, muss auch in München ein guter Wert erreicht werden. Daher: Ab ins Rathaus, wer noch nicht war. Im Münchner Rathaus kann man sich auch diesen Sonntag eintragen (10-16 Uhr) und noch am Montag und Dienstag jeweils von 10 bis 20 Uhr sowie am Mittwoch (allerletzte Chance!) von 8 bis 20 Uhr. Auch wer schon unterschrieben hat, kann noch viel tun – nämlich alle Leute in seinem Umfeld zur Unterschrift zu bewegen. Als Argumentationshilfe: Es wird wahrscheinlich sehr knapp, sodass es wirklich auf absolut jede Stimme ankommt!