Urban-Gardening-Radltour (Pressemeldung)

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Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Urbane Gärten sind öffentlicher Raum, soziales Projekt, integrative Kraft, heilender Ort, Lernstatt, Ernährungssicherung, politisches Statement, Aufbegehren gegen Agrarindustrie, antikapitalistisches Spielfeld und noch viel mehr. Sie bereichern so auf Dauer oder in Zwischennutzung den städtischen Raum, um Mensch, Natur, Tier und Pflanze ein Stückchen Stadtraum zurückzugeben.

Bei den Dreharbeiten zu „Eine andere Welt ist pflanzbar“ lernte Susanne Kurz Ella von der Haide kennen. Die Diplom-Ingenieurin für Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Künstlerin, Filmemacherin und Gartenaktivistin von der Haide drehte den 5. Teil der Serie, für den sie Kurz als Kamerafrau und Filmemacherin gewinnen konnte. „Urbane Gärten in Deutschland“ hieß es damals; ein Jahr lang zog die begeistere Krautgärtnerin Kurz mit durch die urbanen Oasen des Landes:

„Die Gärtnerinnen und Gärtner können ihre eigene Umwelt und die Stadtlandschaft selber gestalten, dadurch verändert sich ihr Bezug zur Stadt und ihre Handlungsfähigkeit. Aber auch darüber hinaus gestalten urbane Gemeinschaftsgärten die Gesellschaft, es werden alternative Ökonomien erprobt und der Umgang mit Gemeingütern oder Commons geübt. Ganz konkret verändert jede neue Pflanze die Stadt“, sagt von der Haide über ihre Erfahrungen, die sie in Gärten weltweit gesammelt hat.

Kurz fügt hinzu: „Neben Salat und Co. bringen Gärten durch bürgerschaftliches, informelles und ehrenamtliches Engagement als Gegenpol zu fehlenden politischen Visionen der Regierenden ganz konkrete Hilfe auf Gebieten wie Ernährungssicherheit und Vereinzelung in Zeiten vermeintlicher ökonomischer Unsicherheiten, wettbewerbsorientierter statt gemeinwohlorientierter staatlicher Planung und dem Verlust öffentlichen Raums. Unsere Städte bleiben so attraktiv und lebenswert.“

Urbane Gärten
Lizenz: Public Domain

Die Vielfalt, die die beiden auf ihrer Filmreise kennenlernten, wollen sie nun auch hier in München allen Interessierten vorstellen: Bewohnergärten, interkulturelle Gärten, Krautgärten, Skulpturengärten, pädagogische Gärten.

Was gilt es dabei zu beachten? Welche Hindernisse und Chancen gibt es? Wie ist das mit der Zwischennutzung? Wie wirken sich die Gärten langfristig auf die Menschen aus?

Diese Fragen erforschen von der Haide und Kurz auf der Radltour.

„Vor allem aber geht es um, na klar: Wer macht den besten Kompost, was braucht es dazu, wie werden Kürbis und Tomate noch leckerer, Kartoffeln dicker, wie kann ich Wasserverbrauch minimieren, was wächst gut im Münchner Stadtklima, warum sind Bienen wichtig und wie machen es die anderen eigentlich?“, betont die begeisterte Krautgärtnerin und Kandidatin für den Bayerischen Landtag Susanne Kurz zu der Infoveranstaltung.

Vom Treffpunkt vor dem pep geht es um 14:00 los zu ZAK, Skulpturengarten, Quidde Wildwuchs, Krautgarten Ramersdorf und ins rosen_heim. Ziel ist gegen 16:30 die Kinder- und Jugendfarm Ramersdorf. Vor Ort stehen jeweils Aktive der Projekte für Fragen bereit.

Wer mag, kann hernach auf dem Freigelände der Farm noch picknicken und sich austauschen. Das Gelände schließt um 18:00.Eckdaten der Infoveranstaltung

Treffpunkt: Samstag, den 30. Juni 2018, 14:00 vor dem pep

Ziel: Kinder und Jugendfarm Ramersdorf, Ankunft ca. 16:30

Personen:

  • Ella von der Haide, Dipl.- Ing. Stadt- und Regionalplanung, Landschaftsgärtnerin, Garten-Aktivistin, Filmemacherin, Künstlerin/
  • Susanne Kurz, Filmemacherin, urbane Gärtnerin, Kandidatin für den Bayerischen Landtag

Inklusion: Gerne kannst Du am Ziel zu uns dazu stoßen!

Für Rückfragen: sanne.kurz@gruene-muenchen.de

Im Hier und Jetzt: Eine alte Gartenlaube aus vergangener Zeit in Neuperlach

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Dass es so etwas noch gibt! Ein großer Garten mit Gartenlaube und Möglichkeiten zum Spielen, Garteln und Erholen. Erstaunlicherweise befindet sich dieser Garten auf Neuperlacher Grund. Um die Eigentümerin oder den Eigentümer vor etwaigen Spekulantenanfragen zu schützen, verzichte ich auf die Nennung der genauen Adresse. Wer aber genau hinschaut, erkennt zumindest als Insider, wo wie hier sind.

Gartenhaus
Bild 1 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 2 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 3 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck
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Bild 4 (05.04.2018) © Thomas Irlbeck