Historisches

Werbung

Wenn Sie Dokumente und Fotos mit (Neu-)Perlach-Bezug haben, die hier unbedingt präsentiert werden sollten, dann senden Sie diese an info@neuperlach.org.

Historische Fotos

J. W. hat uns eine Menge hochinteressante historische Fotos aus Neuperlach zur Verfügung gestellt. Vielen, vielen Dank für den Einsatz!

Heinrich-Wieland-Straße/Neuperlach Nord
Wir befinden uns zwischen der Kreuzung Karl-Marx-Ring/Heinrich-Wieland-Straße und der späteren Trambahnwendeschleife Neuperlach Nord, die im Hintergrund entsteht. Der Blick geht Richtung Süden, rechts ist das Gervais Danone-Haus zu sehen. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Karl-Marx-Ring
Blick auf die Kreuzung Heinrich-Wieland-Straße/Karl-Marx-Ring (ganz rechts). Blick geht Richtung Nordwest. Im Bild links die Albert-Schweitzer-Schule. Im Bild rechts noch der Info-Pavillon, der später abbrannte und an dessen Stelle sich heute das Schulzentrum Nord befindet. Der Ostpark ist bereits im Bau, allerdings sind noch keine Aufschüttungen zu sehen. Im Hintergrund meine ich, das heutige Spielhaus (Maulwurfshausen) zu erkennen und auch ein paar Nachbarhäuser. Das Spielhaus blieb aber als einziges stehen. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Karl-Marx-Ring
Leicht anderer Blickwinkel des vorigen Fotos. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Karl-Marx-Ring
Wohnhäuser am Eck Heinrich-Wieland-Straße/ Karl-Marx-Ring. Wir befinden uns leicht östlich von der Heinrich-Wieland-Straße, im Hintergrund ist schwach der Karl-Marx-Ring zu sehen. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Karl-Marx-Ring
Leicht anderer Blickwinkel des vorigen Fotos. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Kurt-Eisner-Straße
Häuser an der Kurt-Eisner-Straße. Heute führt dort der Fußweg vom Marx-Zentrum Richtung U-Bahnstation Quiddestraße durch. Im Hintergrund sind die Max-Kolmsperger-Schule zu sehen und auch die Stelle, an der später das Marx-Zentrum entstehen wird. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Kurt-Eisner-Straße
Noch einmal Kurt-Eisner-Straße, jetzt ein weniger weiter Richtung Fußgängerunterführung Heinrich-Wieland-Straße. Unverkennbar sind die atelierähnlichen Dachwohnungen. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Neuperlach Nord Schleife
Das Gelände, an dem die Trambahnschleife Neuperlach Nord entsteht (im Hintergrund). Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Neuperlach Nord Schleife
Selber Blick wie voriges Bild ein paar Jahre später. Jetzt mit LVA-Gebäude (Bildmitte, Hintergrund). Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Neuperlach Nord
Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach Nord. Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Neuperlach Nord
Und noch einmal die Heinrich-Wieland-Straße in Neuperlach Nord. Da solche Fotos so selten sind, wäre es schade, wenn eine leicht veränderte Perspektive, aus der hier fotografiert wurde, aussortiert werden würde, Um Mitte 1970. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Karl-Marx-Ring
Heinrich-Wieland-Straße/Ecke Karl-Marx-Ring. Ähnliche Perspektive wie das vierte Foto von oben. Um 1975. Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von J. W.
Luftbild Neuperlach Nord ca. 1984
Luftbild Neuperlach Nord, ca. 1984. Aufgenommen beim Ladeanflug. Rechts ist deutlich die Heinrich-Wieland-Straße zu erkennen (führt von rechts unten ins Bild). Aus der Fotosammlung von J. W.
Ostpark ca. 1984
Blick vom Ostpark auf das Schulzentrum Nord, das Spielhaus („Maulwurfshausen“) und Neuperlach Nord, ca. 1984. Aus der Fotosammlung von J. W.
Friedrich-Engels-Bogen ca. 1985-1989
Friedrich-Engels-Bogen mit Blick aufs Marx-Zentrum und das AOK-Gebäude, ca. 1985-1989. Aus der Fotosammlung von J. W.
Quiddestraße/Ecke Plettstraße
Quiddestraße, Abzweig Plettstraße. Dort ist das heutige FestSpielHaus zu erkennen, das damals der erste Supermarkt in Neuperlach war. Um 1969/1970. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.
Quiddestraße/Plettstraße (ca. 1971)
Quiddestraße, Abzweig Plettstraße (ca. 1971). Selbe Position und Perspektive wie das vorige Foto. Die Lätarekirche scheint kurz vor dem Richtfest zu sein. Da die Lätarekirche Mitte 1971 fertig gestellt wurde, könnte das Bild von Anfang 1971 sein. Da die Bäume kahl sind, entsprechend vor dem Frühjahr. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.
U-Bahnbau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
U-Bahn-Bau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße. Im Hintergrund die Albert-Schweitzer-Schule. 1972. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.
U-Bahnbau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße
U-Bahn-Bau Quiddestraße/Albert-Schweitzer-Straße. 1972. Aus der Fotosammlung von J. W. Foto: M. B.
Trambahn Neuperlach Nord
P-Wagen-Zug der Linie 24 kurz vor der Haltestelle Neuperlach Nord (1980). Aus der Fotosammlung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Ständlerstraße
Blick von der Heinrich-Wieland-Straße auf die Ständlerstraße (Winter 1978/1979). Aus der Fotosammlung von J. W.
Heinrich-Wieland-Straße/Ständlerstraße
Blick von der Heinrich-Wieland-Straße auf die Ständlerstraße ein bisschen mehr vom Himmel (Winter 1978/1979). Aus der Fotosammlung von J. W.

Mystische Orte

Zwar gibt es hier weniger historisches historisches Fotomaterial, dafür aber etwas mit meist historischem Bezug. Die Frage ist, ob es überhaupt mystische Orte in Neuperlach gibt. Oft war ich bei der Suche mindestens ganz nahe an diesem Anspruch dran. Aber lesen Sie selbst:

Plett-Zentrum

Das Ladenzentrum des Plett-Zentrum wurde 2012 abgerissen. Der Ostteil des Baus, in dem früher die Neue Heimat untergebracht war, wurde bereits 2008 dem Erdboden gleichgemacht (siehe weiter unten unter „Abriss des Ex-Neue Heimat-Verwaltungsgebäudes“) und durch das Einkaufszentrum „Life“ ersetzt. Ein Bild aus besseren, aber nicht aus den besten Tagen des Plett-Zentrum darf hier nicht fehlen.

Das Plett-Zentrum am 06.02.2000. Bereits damals hatte es die besten Zeiten schon längst hinter sich. Die Stadtbibliothek und die Gaststätte waren noch geöffnet, die meisten anderen Räumlichkeiten standen allerdings schon leer. Foto: Thomas Irlbeck

Abriss des Ex-Neue Heimat-Verwaltungsgebäudes

Es war eines der Wahrzeichen von Neuperlach, war doch in diesem Gebäude die Verwaltung des 1986 aufgelösten Wohnungsunternehmens Neue Heimat Bayern untergebracht. 2008 wurde das Gebäude abgerissen. An seiner Stelle steht heute das Einkaufszentrum „Life“. Das Neuperlach-Logo, das an dem Gebäude angebracht war, wurde vor dem Abriss entfernt und steht jetzt vor dem Bürgerhausprovisorium am Hanns-Seidel-Platz (Nähe pep).

Die Abrissarbeiten sind noch in der Anfangsphase (23.02.2008) © Domi
Das Gebäude sieht nun endgültig nicht mehr gut aus (15.03.2008) © Domi
Die Ähnlichkeiten mit dem ursprünglichen Gebäude verschwinden zusehends (15.03.2008) © Domi

Bilder vom ehemaligen 6-Eck

Das 6-Eck war ein Jugendfreizeitheim. Neben wirklichen kulturellen Veranstaltungen war es bei den Anwohnern wegen der lauten Privatparties, die oft in den frühen Morgen gingen, berüchtigt. Auf dem ehemaligen Gelände des 6-Ecks wurde ein Pflegeheim gebaut.

Noch hat das 6-Eck ein paar Jährchen vor sich (15.01.1999). Foto: Thomas Irlbeck
Snapshot der Startseite der 6-Eck-Website vom 04.06.2002
Das bot das 6-Eck laut diesem Snapshot vom 04.06.2002. Gerade der Satz ganz unten dürfte bei den Anwohnern auch heute noch sehr unangenehme Erinnerungen hervorrufen

Wichtig: Alle Bilder lassen sich vergrößern – ggf. in zwei Stufen. Klicken Sie das vergrößerte Bild ein weiteres Mal an, falls die Schrift noch nicht lesbar ist.

Aktuell

Das traurige Ende. Das ist alles, was die offizielle 6-Eck-Website nach dem Ende noch zu bieten hatte. Inzwischen wurde auch diese Abschiedsseite verabschiedet

Schreiben der Neuen Heimat Bayern zum Thema Müllschlucker

Den Anfang macht eine Art historisches Schreiben der Neuen Heimat Bayern von 1979, das freundlich, aber bestimmt auf die korrekte Anwendung der Müllschlucker hinweist. Auch wenn in dem Schreiben indirekt gedroht wurde, dass die praktischen Müllabwurfeinrichtungen bei weiterer unsachgemäßer Anwendung stillgelegt werden könnten, macht es heute noch bong – pling – klirr. Die Müllschlucker leben, die Neue Heimat Bayern dagegen ist Geschichte.

Schreiben der Neuen Heimat von 1979

Allerdings gehören die Müllschlucker inzwischen auch zu den bedrohten Arten. Wegen der fehlenden Möglichkeit, Müll zu trennen, und aus Brandschutzgründen ist ihre Zeit wohl bald vorbei. Erste Bestrebungen einer Stilllegung des Müllschluckers in meinem Haus bekamen zwar keine Mehrheit, aber ein langfristiger Erhalt gilt als unwahrscheinlich. Update: Die Müllschlucker sind nun wie befürchtet auf den Abfallhaufen der Geschichte gewandert. Am 28.04.2011 wurden sie in meiner Wohnanlage stillgelegt. Und noch ein Update: Es ist eine Wiederinbetriebnahme für Ende 2011 geplant, vorausgesetzt, man schafft es, die Einwurfklappen rauchdicht zu bekommen.

Hallo Perlach von 1973

In unregelmäßigen Abständen zeigt Neuperlach.org Historisches. Dieses Mal gibt es einen weiten Blick zurück. Aufgetaucht ist eine Hallo Perlach vom 22.06.1973. Damals wurde die Zeitung nicht gratis verteilt, sondern kostete 30 Pfennig.

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Hallo-Verlags

Wer sich das ganz genau anschauen möchte, in voller Auflösung gibt es die erste Seite in meinem flickr-Album:

Titelseite der Hallo Perlach vom 22.06.1973

Architektur und Geschichte in Neuperlach

Bruno Tamborino hat dankenswerterweise einen hervorragenden Gastbeitrag zur Geschichte und Architektur Neuperlachs geschrieben, speziell zu Neuperlach Nord. Er nimmt uns mit in die Planungen, beschreibt die Philosophie des Stadtteils und die besonderen Umstände wie Zeit- und Kostendruck. Neben allgemeinen Vorgaben und Entscheidungen, was etwa Bauhöhe, Baumaterialien und Baustil betrifft, gibt es die besonderen Entscheidungen und Einrichtungen, die zeigen, dass Neuperlach keine anonyme Betonwüste ist, sondern lebenswert und praktisch. Der Autor lässt uns an der Entstehung der ersten Bauabschnitte teilhaben, stellt die verschiedenen Haustypen vor und lässt uns verstehen, warum Neuperlach so aussieht, wie es anfangs aussah und wie es heute aussieht. Etwa warum man die Gebäude ursprünglich nicht bonbonbunt angestrichen hat und mit welchen Tricks man Restriktionen umging und es dabei dennoch schaffte, diese Maßnahmen so zu gestalten, dass für die Bewohner sogar oft ein Mehrwert herauskam. Tamborino beleuchtet auch kritisch neue Entwicklungen, speziell im Hinblick auf Sanierungen der in die Jahre gekommenen Bauten. Entstanden ist ein Artikel, der mehr in die Tiefe geht und keine reine Bildkollektion mit ein paar Anmerkungen aus Bewohner- oder Laiensicht ist, sondern auf vielfältige Aspekte, speziell der Wohnhäuser, eingeht.

Zum Artikel „Architektur und Geschichte in Neuperlach“

Altes aus Neuperlach – spektakuläres Video mit historischen Bildern

Peter Wahrendorff, der 2011 tragischerweise verstorben ist, hat Neuperlach in der Anfangszeit in einem äußerst bemerkenswerten Film festgehalten. Alles beginnt damit, dass der Flieger landet – die Wahrendorffs ziehen von Berlin nach München. Es gibt Bilder vom Bau der Häuser, von den Rohbauten, den ersten Jahren. Nach Neuperlach fährt die Trambahn, dem Ostpark fehlen noch der Ostparksee und der Michaeligarten, dafür düsen Flugzeuge mit ohrenbetäubendem Lärm über den Park, und auf der fast schon vergessenen Sommersprungschanze legte der Nachwuchs respektable Hüpfer hin. All das ist längst Vergangenheit, aber dieses Video holt diese zurück ins Jetzt – mit Bildern von 1968 bis 1975.

→ Video anschauen

Ein paar Screenshots aus dem Video:

Altes aus Neuperlach - Video
Neuperlach entsteht (Quiddestraße/Plettstraße)
Altes aus Neuperlach - Video
Vom Dach
Altes aus Neuperlach - Video
Quiddestraße
Altes aus Neuperlach - Video
Neuperlach Information, Albert-Schweitzer-Straße
Altes aus Neuperlach - Video
Neuperlach Mobile, im Video steht es noch am ursprünglichen Platz: vor dem Verwaltungsgebäude der Neuen Heimat im Plett-Zentrum
Altes aus Neuperlach - Video
Ostpark mit Sommersprungschanze
Altes aus Neuperlach - Video
Trambahn auf der Heinrich-Wieland-Straße/Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße

Panorama Neuperlach Nordost (Juli 1996)

Neuperlach Nordost Juli 1996
Neuperlach Nordost (Juli 1996). Foto: Flint Fandango

Vielen Dank an Flint Fandango für diese tolle Aufnahme!

Spielereien aus der Vergangenheit (ca. 1974)

Plettstraße/Spielstraße ca. 1974
Plettstraße/Spielstraße (ca. 1974). Foto: A. K.

Damals, ca. 1974, war die Spielstraße der Stolz in Neuperlach Nordwest. Wir sind hier an der Plettstraße Nähe Eisdiele. Doch der Glanz ist lange vorbei. Zumindest die Spielstraße gibt es nicht mehr. Der Betonzylinder ist zwar noch existent (siehe Bilder unten), aber für den Durchgang gesperrt. Die roten Rohre sind Geschichte. Vielen Dank an A. K. für die tolle Einsendung!

Ex-Spielstraße/Plettstraße
Der traurige Rest der Spielstraße … (2012) © Thomas Irlbeck
Ex-Spielstraße/Plettstraße
… (2012) © Thomas Irlbeck
Ex-Spielstraße/Plettstraße
… an der Plettstraße (2012) © Thomas Irlbeck

Quiddestraße/Quidde-Zentrum  (ca. 1968/1969)

Bild 1: Wir sind an der Quiddestraße, rechts steht heute das FestSpielHaus. Blick ist Richtung Albert-Schweitzer-Straße. Die blaue Brücke und einige Häuser wurden erst später gebaut..

Bild 2: Am Quidde-Zentrum. Vom Ladenzentrum steht so gut wie noch nichts.

Vielen Dank an Uschi Wölfl, dass diese beiden Fotos hier gezeigt werden dürfen.

Quiddestraße_ca_1969
Quiddestraße (ca.1969). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl
Quidde-Zentrum ca. 1968/1669
Bild 2: Quidde-Zentrum (ca. 1968/1669). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970)

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970)
Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Wir schreiben das Jahr 2 nach Beginn der Neuperlacher Zeitrechnung (das heißt 1969, denn 1967 war bekanntlich Grundsteinlegung) und befinden uns an der Ecke Albert-Schweitzer-Straße/Ecke Quiddestraße. Oben etwas links von der Mitte erkennt man das heutige Spielhaus (Maulwurfshausen). Wie schon anderer Stelle erwähnt und wie hier gut im Bild zu sehen, gab es noch ein paar weitere ähnliche Häuser in der nähern Umgebung. Es überlebte nur das Spielhaus.

Rechts oben entstand das Schulzentrum Nord, rechts unten ist das Grundstück der Albert-Schweitzer-Schule. Bemerkenswert ist, dass die Albert-Schweitzer-Straße noch keine richtige rechte Fahrspur hat. Für den etwas später anstehenden U-Bahnbau hat man da aber ohnehin alles aufgerissen, denn der U-Bahn-Tunnel entstand in offener Bauweise. An der Kreuzung im Bild ist heute der Nordausgang der U-Bahnstation Quiddestraße.

Wer genau hinsieht, erkennt in dem Bild auch die Michaelikapelle und es ist wohl auch ein Trambahnzug zu sehen. Das Bild ist angeblich von 1969. Da die Tram erst am 12 .September 1970 eröffnet wurde, kommt wohl nur 1970+x infrage. Da die Bäume hier noch keine herbstliche Verfärbung zeigen, ist 1970 unwahrscheinlich, sodass von Frühjahr 1971 auszugehen ist. Viel später kann es aber dann nicht sein, da noch keine Arbeiten am Schulzentrum Nord zu sehen sind.

Vielen Dank an Christoph Wimber, dass dieses Foto hier gezeigt werden darf.

U-Bahnbau am Spielhaus (ca. 1972)

U-Bahnbau am Spielhaus ca. 1972.
U-Bahnbau am Spielhaus ca. 1972. Foto: Werner Lechner

Neuperlach bekommt seine U-Bahn. Wir sehen die in Bau befindliche Röhre. Wie das Bild speziell in der Vergrößerung zeigt (Bild anklicken, um zu vergrößern), reicht die Baustelle bis praktisch unmittelbar an die Fassade des heutigen Spielhauses heran (ganz links). Das nährt die These, dass das Gebäude während des U-Bahnbaus gefährdet war.

Das Bild zeigt, dass die Albert-Schweitzer-Schule bereits fertig ist, das Schulzentrum Nord (links im Bild) befindet sich bereits im Bau.

Das Foto ist wohl um 1972 herum entstanden. 1972 ist realistisch, zumal das Schulzentrum Nord Ende 1973 Richtfest feierte. Das Bild zeigt, dass die Bauarbeiten sich noch ziemlich im Anfangstatdium befinden. Von der Jahreszeit ist zumindest nicht Sommer, die Bäume sind kahl, ein Baum scheint noch Herbstlaub zu tragen. Ob das jetzt ein Hinweis auf Anfang oder Ende 1972 ist, ist unklar. Wer das Datum noch weiter/besser einschätzen kann, darf gerne kommentieren oder mailen.

Vielen Dank an Werner Lechner, dass dieses Foto hier gezeigt werden darf!

In der Blütezeit des Marx-Zentrum

Wer erinnert sich noch? Die Mittelinsel des Marx-Zentrum hatte mal eine öffentliche Dachterrasse mit Wegen, Bänken und Spielplätzen. Aufnahmen aus der Zeit sind selten, denn bereits, als die erste größere Sanierung anstand, wurde die Dachterrasse geschlossen. Die Pflanzen durften noch bleiben, später wurde eine Mondlandschaft auf dem Areal. Die Aufnahme dürfte Mitte bis Ende der 1970er-Jahre entstanden sein. Links im Bild: Die AOK am Friedrich-Engels-Bogen im alten Anstrich.

Marx-Zentrum: Intakte Dachterrasse auf Mittelinsel
Marx-Zentrum: mit intakter Dachterrasse auf Mittelinsel © Thomas Irlbeck

4 Gedanken zu „Historisches“

  1. Ist denn inzwischen schon was klar, was auf das Gelände der ehemaligen ARAL-Tanke (vormals BP, kenn ich auch noch) hin soll??

    Außerdem: Großes Lob für die tollen Fotos! Echte Perlen! Dank an die Fotografen!

  2. @doro: Angeblich gehört das Grundstück einem älteren Ehepaar, das es ursprünglich an BP/Aral verpachtet hatte. Obwohl ich mich überall umgehört habe, habe ich noch nichts Neues erfahren, was mit dem Grundstück geschehen soll.

  3. ich finde es toll wie Ihr Blog Neuperlach so innovativ dokumentiert, mit dem blick fürs detail, für das geschehen am rand, das unpopuläre, ungewohnte.
    und daß das 6eck nochmal auftaucht. dort habe ich in den spätachzgern einige zeit verbracht (ratschen, feiern, kreativ sein, musik).
    und gleich vorne am eck in der evangelisch reformierten kirche kurt eisner straße 52 ne zeitlang 2.geige im neuperlacher kammerorchester.

    beim ttc perlach tischtennis spielen, das hat auch spaß gemacht !

    viele gemeinsame aktivitäten in neuperlach liefen damals über nachbarschaft, kirche, schule oder gar nicht.
    irgendwann fährt jedeR neuperlacherIn mit dem radl oder ubahn in die stadt oder raus aufs land.
    gruß von einem ehemaligen neuperlacher.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.