Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 10.09.2017

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Kirta
Bild: Festring Perlach

Am Sonntag, den 10. September 2017, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Burger-Lokal eröffnet im Marx-Zentrum

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Jannah Burger
„Jannah Burger“ eröffnet auf der Mittelinsel des Marx-Zentrum (22.07.2017) © Thomas Irlbeck

Neues Lokal: Im Marx-Zentrum eröffnet ein Burger-Lokal. Heute wurde die Außenreklame angebracht, innen wird auch schon gearbeitet.

Update: Das Lokal hat seit 1. August geöffnet!

Veranstaltungen des Festring Perlach e. V. im 2. Halbjahr 2017

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Hier kann die Veranstaltungsvorschau für das 2. Halbjahr 2017 heruntergeladen werden:

Festring Logo

Hier klicken: Festring Perlach e. V. – Veranstaltungen 2. Halbjahr 2017

 

Der Mini-Ostpark

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Perlach-Park
Bild 1: Der See im Perlach-Park mit dem Kunstwerk „Objekt im See“ (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Neuperlacher haben ihren Ostpark. Wo erholen sich aber die Menschen aus Neuperlach Süd? Auch wenn Neuperlach Süd selbstverständlich auch zu Neuperlach gehört, haben die Südstaatler ihren eigenen Park. In Neuperlach Süd ist alles kleiner, so auch der Park. Der Park hat den überaus kreativen Namen „Perlach-Park“ und findet sich zwischen dem südwestlichen Teil des Gustav-Heinemann-Ring und dem Dietzfelbingerplatz. Es gibt dort auch Hügel und einen See, der sogar ein überaus bemerkenswertes Kunstobjekt erhalten hat. Albert Hien schuf dort das „Objekt im See“, das eine Art Brunnen darstellt, was man aber nur im Betriebszustand erkennt (Bild 7). Insgesamt wird im Park aber leider relativ wenig geboten, aber gesehen sollte man diese grüne Lunge schon einmal.

Perlach-Park
Bild 2 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 3 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 4 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 5: Das Kunstwerk „Objekt im See“ ist … (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 6: … ein Brunnen (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park, Brunnen in Betrieb
Bild 7: Brunnen in Betrieb (Archivbild). Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Perlach-Park
Bild 8: Wohnhaus am Perlach-Park (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 9: Und noch ein Wohnhaus im ähnlichen Stil  (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Erwähnenswert sind noch zwei Wohnhäuser am Rande des Parks (Bild 8 und 9). Die Architektur kommt mir hier mit den auskragenden Dächern mit sehr sanfter Dachschräge etwas asiatisch angehaucht vor. Ich würde keinesfalls sagen, dass die Häuser eine Schönheit wären. Aber sie sind immerhin ein hübscher Kontrast zur quaderförmigen Einheitsarchitektur mit Schießschartenfenstern und weißem Anstrich.

Dem Biotop in der Kiesgrube Roth droht das Aus (Update 17.09.2017)

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Der Baggersee (Rothsee) in der ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Die ehemalige Kiesgrube Fritz Roth im Truderinger Wald gleich hinter dem Graf-Zentrum ist nicht nur für Neuperlacher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Kiesgrube selbst ist schon seit rund 30 Jahren außer Betrieb. Geblieben ist der Baggersee (Rothsee), entstanden ist ein wertvolles Biotop. Diesem droht nun die Zerstörung. Das berichtet „Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2017.

Das Problem ist der Baggersee. Dieser liegt im Wasserschutzgebiet und dessen Wasser fließt in den Versorgungsbrunnen des Förderwerks Trudering. Bei Bedarfsspitzen trägt er damit zur Trinkwasserversorgung bei. Würde nun der See verunreinigt, etwa durch Entsorgung von Abfällen, würde das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Es müssten dann die Eigentümer der Kiesgrube haften, wenn sich der Verursacher nicht feststellen ließe. Das Risiko wollen die Eigentümer nicht tragen. Daher haben sie bereits 2013 einen Antrag auf Verfüllung des Baggersees gestellt. Damit würde das Biotop zerstört werden. Ein Zaun könnte den See schützen, ist aber bisher an der Genehmigung bzw. an den Kosten gescheitert. Die Stadt könnte das Grundstück übernehmen, aber auch hier gibt es bislang keine Fortschritte bei den Gesprächen.

Quetschwerk Fritz Roth
Idylle in der ehemaligen Kiesgrube (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

Kommentar: Ein Zaun wäre wohl das kleinere Übel. An dem See wird gegrillt und auch übernachtet, diese Leute will man wohl weghaben, da auch dadurch eine Vermüllung und eine Verunreinigung des Sees drohen. Bislang soll es aber keine bedenklichen Vorfälle gegeben haben, es ist alles hypothetisch. Der Zaun würde das Biotop retten, aber er könnte auch den Freizeitwert des Sees reduzieren, da Wasser und wohl auch Ufer nicht mehr zugänglich wären.

Update: Kiesgrube wird vorerst nicht verfüllt (17.09.2017)

Wie „Hallo“ in seiner Ausgabe vom 13.09.2017 berichtet, wird die Kiesgrube vorerst nicht verfüllt. Die Eigentümer der Kiesgrube haben ihren Antrag auf Auffüllung des Baggersees  zurückgezogen. Das Thema Trinkwasserschutz bleibt aber aktuell. Eine Einzäunung des Baggersees ist vorerst auch nicht zu erwarten.

 

Feuerwerksverkauf: Hier geht Neuperlach ab wie eine Rakete

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Feuerwerk-Perlach
Florian Schulz in seinem Laden

Florian Schulz aus Neuperlach verkauft Feuerwerk in Neuperlach. In den drei Tagen im Jahr, an denen der Verkauf von Feuerwerksartikeln der KAT. F2 erlaubt ist, wird aus der Fahrschule Körmer am Gustav-Heinemann-Ring 125 in Neuperlach Süd ein Laden für Feuerwerksartikel. Aus grauer StVO-Theorie wird praktische Anwendung des Schwarzpulvers.

Neuperlach.org: Warum verkaufst Du Feuerwerksartikel? Des Geldverdienens wegen oder liegt dir persönlich etwas daran?

Florian Schulz: Feuerwerke haben mich schon immer fasziniert. Nachdem ich die Ausbildung als Veranstaltungstechniker gemacht habe – auch dafür habe ich mich schon in der Schule begeistert –, habe ich den Lehrgang für Bühnenpyrotechniker abgeschlossen und zwei Jahre später dann am Lehrgang für Großfeuerwerker. Bei meinen Feuerwerken außerhalb von Silvester, etwa für Geburtstage und Hochzeiten, setze ich auch häufig Feuerwerksbatterien der KAT. F2 ein (die an den letzten drei Werktagen im Jahr frei verkäuflich sind, die Redaktion). Irgendwann habe ich mir dann gedacht, warum sollte man die Sachen, welche ich ohnehin das ganze Jahr verwende, nicht auch zu Silvester allen Interessierten anbieten? So hat alles vor ein paar Jahren begonnen.

Feuerwerk-Perlach
Der Laden von außen

N: Feuerwerksartikel kann man fast überall kaufen, in jedem Supermarkt. Warum sollte man zu dir kommen, von der Idee, Läden in Neuperlach zu unterstützen, einmal abgesehen? Bietest Du etwas Besonderes an, das man wo anders nicht erhält?

F. S.: Ich biete über 280 verschiedene Artikel von zehn Herstellern an. Eine solch große Auswahl hat man nicht im Supermarkt und Discounter, da diese meist auf einen Hersteller beschränkt sind. Außerdem gibt es bei mir Hersteller, etwa Blackboxx Fireworks (eine Firma aus dem Erzgebirge), die man nur beim Fachhändler bekommt. Ursprünglich wurden diese Artikel für Pyrotechniker entwickelt, damit diese von dem geringeren Sicherheitsabstand von KAT.-F2-Artikeln profitieren können. Nachdem diese Artikel ohnehin schon die passende Kategorie haben, kann man sie zu Silvester dann auch frei an Interessierte verkaufen.  Ein weiterer Grund ist, dass ich die Artikel auch unter dem Jahr selbst für Feuerwerke verwende. Ich kenne daher die Artikel bestens und kann die Kunden auch beraten, wenn z.B. jemand Effekte wünscht, die besonders leise sind. In welchem Supermarkt bekommt man schon so etwas? Ich habe einige Kunden, welche ziemliche Strecken zurücklegen, um bei mir Artikel zu kaufen, da sie spezielle Effekte suchen. Aber selbstverständlich führe ich nur Artikel, die für den freien Verkauf zugelassen sind. Wer es gar nicht mehr erwarten kann, kann unter www.feuerwerk-perlach.de vorbestellen.

Feuerwerk-Perlach
Im Inneren des Ladens

N: Jedes Jahr kommt es zu schlimmen Unfällen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerken. Welche Sicherheitstipps hast Du?

F. S.: Mit das Wichtigste ist, dass man nur geprüfte Artikel verwenden darf und sollte. Dies waren bis zum letzten Jahr nur Artikel, die von der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) getestet und für sicher befunden wurden. Seit diesem Jahr gibt es eine neue EU-Regelung. Nun dürfen alle Artikel, die eine CE-Prüfung von einer der 16 europaweit benannten Prüfstellen haben und somit für sicher befunden wurden, in Deutschland verkauft und verwendet werden. Bei Feuerwerksbatterien sollte man auf jeden Fall auf einen sicheren und geraden Stand achten. Raketen sollte man am besten aus einem Getränkekasten abschießen, da einzelne Flaschen durch den hohen Schwerpunkt leicht umfallen. Beim Anzünden am besten ein Anzündlicht (welches man eigentlich in jedem Fachhandel bekommt) verwenden, damit man noch etwas weiter von den Feuerwerkskörpern entfernt ist. Auch sollte man darauf achten das die Kleidung schwer entflammbar (Baumwolle) und eng anliegend ist, damit sich keine Feuerwerkskörper darunter verfangen können. Böller am besten auf den Boden legen und dort anzünden. Wenn man dagegen einen Böller in der Hand hält und ansteckt, kann es schon einmal passieren, dass er dort ungewollt losgeht. Bereits bei geprüften Artikeln kann es dabei zu Verbrennungen kommen, wohingegen bei illegalen Böllern große Verletzungen zu erwarten sind – etwa dem Verlust von Fingern oder schlimmer. Auf jeden Fall sollte man auch die auf den Feuerwerksartikeln angebrachten Gebrauchsanweisungen lesen und beachten. Auch ist es ratsam, erst nach dem Feuerwerk anzustoßen, da sich Pyrotechnik und Alkohol nicht vertragen.

N: Feuerwerk hat keinen guten Ruf. Die Böller werden meist in China hergestellt unter erbärmlichen Sicherheitsvorkehrungen – oft noch dazu von Kindern zusammengebaut. Es kommt oft zu tödlichen Unfällen. Das Ganze ist außerdem eine gigantische Umweltverschmutzung (Feinstaub), außerdem werden Tiere traumatisiert, die dann tagelang verschreckt herumlaufen. Was sagst Du Leuten, die hier mit der moralischen Keule kommen?

F. S.: Dass Feuerwerk keinen guten Ruf haben soll, habe ich so noch nicht gehört. Klar gibt es Leute, die dagegen sind, aber es lassen sich auch genug Menschen finden, die Weihnachten und vielem anderen kritisch gegenüberstehen. Unzählige Leute sind jedenfalls von Feuerwerken fasziniert, deshalb sind Veranstaltungen wie der Münchner Sommernachtstraum oder die Pyronale in Berlin, zu denen Tausende von Besuchern kommen, ein großer Erfolg. Zu den genannten Punkten möchte ich nichts sagen, da mir hier genaue Informationen oder Zahlen fehlen. Außerdem würde es hier sicher auch den Rahmen sprengen, zumal die Vorwürfe ja auch nicht nur auf Feuerwerke, sondern auch auf genug andere Bereiche in unserem Leben zutreffen würden. Im Prinzip soll doch jeder für sich selber entscheiden, ob er zu Silvester ein Feuerwerk machen möchte oder ob er es lieber sein lässt und das Geld für etwas anderes ausgibt oder spendet. Wer bei mir Feuerwerk kauft, hat sogar die Chance, noch etwas Gutes zu tun. Es steht während dem Verkauf wieder ein Spendenschiffchen der Seenotretter an der Kasse, in das jeder etwas reinwerfen kann. Außerdem werde ich wieder von jedem Einkauf bei mir 50 Cent spenden.

Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön – Rund um (die) Wasserburg

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Inn-Schifffahrt
Bild 1: Das herrliche Ausflugsschiff Christine. Es hat 70 Sitzplätze, davon sind 58 unter Dach und das restliche Dutzend im Freien (14.10.2016) © Thomas Irlbeck

Münchner sind mit ihrem besseren Bach, der Isar, geschlagen, die auf ihrer gesamten Länge nicht schiffbar ist. Es gibt nur die Floßfahrten von Wolfratshausen nach München Thalkirchen – die natürlich nur in diese eine Richtung verkehren. Immerhin gibt es Recycling, die Flöße werden am Ziel zerlegt und mit dem Lastwagen nach Wolfratshausen zurückbefördert, um sie dort wieder für die nächste Fahrt zu assemblieren.

Wasserburg am Inn
Bild 2: Skyline der schmucken, historischen Altstadt. Die Anlegestelle und Brücke sind vom Standpunkt aus rechts (14.10.2016) © Thomas Irlbeck

In Wasserburg am Inn ist alles anders. Hier gibt es die Inn-Schifffahrt mit dem Ausflugsschiff Christine. Doch die Anlegestelle ist verlassen, es ist niemand zu sehen. Das Infoschild am Eingang wird mehr und mehr von der Natur zurückerobert und die Schrift ist im Auflösen begriffen. Das sieht nach Stilllegung aus, schade. Doch ein Anruf beim Betreiber bringt eine ganz andere Information: Die Inn-Schifffahrt lebt! Doch wegen des derzeit sinkenden Pegels ist es unsicher, ob im Herbst 2016 noch gefahren wird. Aber im Frühjahr – April – 2017 geht es auf jeden Fall wieder los.

Inn-Schifffahrt
Bild 3: Inn-Brücke mit dem Ausflugsschiff „Christine“ im Hintergrund (14.10.2016) © Thomas Irlbeck
Inn-Schifffahrt
Bild 4: An der Anlegestelle (14.10.2016) © Thomas Irlbeck

Laut Betreiberinformationen vermittle eine Schifffahrt auf dem Inn einen besonderen Eindruck von der Stadt Wasserburg und der landschaftlichen Besonderheit der Innschleife. Hierbei kämen die bis ans Flussufer bebauten Häuserfronten und die Innleiten besonders zur Geltung. Die einstündige Standardrundfahrt kostet für Erwachsene 12 Euro, für Kinder 6 Euro. Es gibt auch eine erweiterte Rundfahrt nach Rieden (90 Minuten, Erwachsene: 16 Euro, Kinder: 8 Euro) und nach Teufelsbruck (2 Stunden, Erwachsene: 20 Euro, Kinder: 10 Euro). Bei der letztgenannten Fahrt gehe es laut des Betreibers rund 12 Kilometer flussabwärts zum Kraftwerk in Teufelsbruck, anschließend flussaufwärts bis zum Wasserburger Kraftwerk und zurück zur Anlegestelle in Wasserburg. Dabei werde der gesamte verfügbaren Fahrbereich ausgenutzt, heißt es. Es werde ein „außergewöhnlicher Einblick in die weitestgehend unberührte Natur des Flussabschnittes unterhalb von Wasserburg“ geboten. Auch Sonderfahrten, etwa für die Geburtstagsfeier von Tante Helmtraud, sind möglich.

Inn-Schifffahrt
Bild 5: Infotafel an der Anlegestelle im Detail (14.10.2016) © Thomas Irlbeck

Für alle Fahrten ist eine vorige telefonische Reservierung notwendig. Weitere Informationen (und natürlich auch die Telefonnummern für die Buchung) hält die Betreiberwebsite „Inn-Schifffahrt in Wasserburg“ bereit.

Inn-Schifffahrt
Bild 6: Christine aus einer anderen Perspektive (14.10.2016) © Thomas Irlbeck
Inn-Schifffahrt
Bild 7: Christine, Detailaufnahme (14.10.2016) © Thomas Irlbeck

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 11.09.2016

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Perlacher Kirta
Perlacher Kirta. Bild: Festring Perlach
Kirta-Plakat 2016
Offizielles Kirta-Plakat 2016

Am Sonntag, den 11. September 2016, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

AWO Neuperlach: Spargelfahrt

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Herzliche Einladung zu einer Fahrt zum Spargelessen nach Reicherstein und zum Dehner nach Rain am Lech, am Freitag, den 10. Juni 2016. Fahrpreis 14 Euro, Abfahrt 9 Uhr, Neuperlach Zentrum, Anmeldung: Tel. 089/460 37 82 (Barbara Meier).

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz

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Am Sonntag, den 13. September 2015, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv (Sonderausstellung „Handwerk“) an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Kirta
Bild: Festring Perlach
Perlacher Kirta
Bild: Festring Perlach

Trockener Ostpark

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In Neuperlach perlt derzeit alles, nur das Wasser nicht mehr. Aufgrund ausbleibender Niederschläge ist die Ostparkwiese derzeit vor allem eines: trocken wie Zunder. Foto von heute, Lesereinsendung, vielen Dank!

Trockener Ostpark
Trockener Ostpark. Foto: Lesereinsendung

AWO Neuperlach: Fahrt nach Kelheim

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Die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Neuperlach, lädt herzlich ein am Freitag, den 14. August 2015 zu einer Busfahrt. Ziel ist Kelheim an der Donau. Die Befreiungshalle, das Kloster Weltenburg und eine Schifferlfahrt stehen auf dem Programm.

Fahrpreis: 14,00 Euro, Abfahrt 09:30 Uhr, Hanns-Seidel-Platz. Anmeldung bei Barbara Meier, Tel. 0897/460 37 82

Radlexkursion: Antike Stätten im Hachinger Tal

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Im Festjahr „1225 Jahre Perlach“ führt uns eine Radlexkursion zu antiken Stätten im Hachinger Tal – mit Begehung der ältesten Fundstellen, Siedlungspunkte und Kirchenbauten.

Treffpunkt

Am Samstag, den 11. Juli 2015, um 09:00 Uhr, auf dem Parkplatz am Deininger Weiher.

Route

Kleindingharting → Ödenpullach → Quelle Hachinger Bach → St. Stephanus in Oberhaching – St. Johannes in Taufkirchen → St. Korbinian in Unterhaching – Mittagspause im Gasthof Kammerloher, Heimatmuseum in Unterhaching → St. Georg in Unterbiberg → Perlach (Heimatarchiv Sonderöffnung), Abschluss Pfanzeltplatz. Festring Perlach und Münchner Forum laden ein. Anmeldung/Info mit Name und Handy-Nr. bei Dr. Wolfgang Beyer: Tel: 089/680 15 81, E-Mail: bybc@gmx.de

Ödenpullach, Wegetafel
Ödenpullach, Wegetafel
St. Stephanus, Oberhaching
St. Stephanus, Oberhaching
St. Johannes, Taufkirchen
St. Johannes, Taufkirchen
Gasthof Kammerloher, Unterhaching
Gasthof Kammerloher, Unterhaching
St. Georg, Unterbiberg
St. Georg, Unterbiberg
Hachinger Bach, Hofanger
Hachinger Bach, Hofanger

Wandern an Christi Himmelfahrt mit dem SVN: Schaftlach – Gmund

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Schaftlach-Gmund
Bild 1

Die SVN-Abteilung Gymnastik lädt am Donnerstag, den 14. Mai 2015, zu einer kleinen Wanderung abseits großer Wanderwege ein. Vom Bahnhof Schaftlach (Bahn nach Lenggries/Tegernsee) gehen wir erst einmal durch den Ort zur Heilig-Kreuz-Kirche mit dem sehenswerten Kreuz aus dem 10. Jahrhundert.

Am Ende der Ortschaft wandern wir ein Stück auf der Bürgermeister-Erl-Straße und biegen dann rechts ab. Anschließend geht es weiter auf kleinen Straßen, Feld- und Wanderwegen über Moosrain zum Bahnhof Gmund. Es wird ein gutes Stück auf Pfaden gegangen. Ansonsten gibt es kaum Steigungen und man hat fast immer Blick auf die Tegernseer Berge.

Schaftlach-Gmund
Bild 2

Die Wanderung umfasst ohne Zwischenstopp 8,9 (!) km. Bitte Brotzeit und Getränke mitbringen; erst in Gmund besteht Einkehrmöglichkeit. Am Endpunkt Bahnhof Gmund erwartet uns ein Grillfest im Freien beim Bistrso Odessa. Spezialität: original fränkische Bratwürste.

Infos

Am: Donnerstag, den 14. Mai 2015 (Christi Himmelfahrt). Treffpunkt: 9:15, Neuperlach Zentrum. Wir lösen das Bayern-Ticket. 10:05 ab Hauptbahnhof. Um 10:45 kommen wir in Schaftlach an.

Schaftlach-Gmund
Bild 3

Rückfahrt ab Gmund 16:31, 17:01, 17:31.

Teilnehmen kann jede(r) auf eigene Gefahr; Anmeldung nicht nötig.

Mehr Infos bei Westners: Tel. 089/637 33 11 (Bitte Rückfragen nur unter dieser Telefonnummer).

In Aussicht gestellt

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Ostpark – Beschnitt
Ostpark – Beschnitt am Aussichtshügel (08.03.2015). Foto: Lesereinsendung

Seit Jahren wird immer wieder kritisiert, dass der Blick vom Aussichtshügel im Ostpark durch Büsche immer inzwischen weitgehend versperrt ist. Sogar ein Aussichtsturm wurde schon gefordert.  Mit dem jetzt durchgeführten Beschnitt sollte der Blick nun wieder ungetrübt sein.

Hier haben Pferde Vorfahrt!

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Gestüt Schwaiganger
Hier haben Pferde Vorrang!

Die Abteilung Gymnastik des SVN München e. V. lädt ein zu einer Genusswanderung (optisch und kulinarisch) von Ohlstadt zum Gestüt Schwaiganger (größtes bayerisches Pferdezentrum).

Wann und wo?

Freitag, 3. Oktober (Feiertag). Treff: 9:20 Uhr an der U-Bahn-Station Neuperlach Zentrum, Bayern-Ticket.

Gemütliche 8 km, wem das zu wenig ist, der kann auf eigene Faust zur Kreutalm weiterwandern. Der Weg ist befestigt und für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Teilnehmen kann jede(r). Teilnahme auf eigene Gefahr. Anmeldung nicht nötig. Info Westners, Tel. 089/637 33 11

Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München
Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München
Gestüt Schwaiganger
Wandern mit dem SVN München

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz

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Am Sonntag, den 14. September 2014, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem, es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv (mit zwei Sonderausstellungen) an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Kirta 2014
Bild: Festring Perlach
Kirta
Bild: Festring Perlach

Die Königseiche bei Moosach (Grafing) – Mystische Orte (Teil 14)

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Königseiche
2013 stellte ich mir noch die Frage: Was soll dieses Objekt darstellen? (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Bereits letztes Jahr kam ich bei einer Radtour an diesem seltsam erscheinenden Objekt vorbei, das sich unweit von Moosach bei Grafing befindet. Es sind aufrechte Holzpfähle und Holzstücke, teilweise mit länglichen Metallplatten verbunden, die in einem riesigen Kreis angeordnet sind. Was soll dies darstellen? Eine Kultstätte? Ein Kunstwerk? Ich kam nicht darauf, aber schoss ein Foto.

Vermutlich lässt sich das Rätsel durch Kombinieren und Überlegen alleine nicht lösen. Erfreulicherweise hat man nun zwei Infotafeln aufgestellt, welche die Fragen beantworten.

Königseiche
Königseiche 1909 (von der Infotafel abfotografiert)

Es handelt sich bei diesem Objekt um ein Naturdenkmal auf der Flur Breitwiese. Es entstand 2012 und erinnert an die mächtige Maximilians- oder Königseiche, einer Stieleiche, die rund 1.000 Jahre alt gewesen ist und am 7. April 1988 exakt an dieser Stelle Opfer der Osterstürme wurde. Der Kreis des Naturdenkmals bildet den enormen Stammumfang ab, der stolze 13 Meter betrug. Mit integriert wurden die letzten noch enthaltenen Stammreste der Königseiche sowie fünf Sitzsteinblöcke aus heimischem Nagelfluh. Wenige Meter entfernt (im ersten Bild ganz rechts) wurde – ebenso 2012 – eine neue Stieleiche gepflanzt.

Frühe urkundliche Erwähnung

Bereits in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert wurde die Königseiche als „alter und großer Baum“ erwähnt.

Namensherkunft Königs-/Maximilianseiche

König Ludwig I. kaufte die Eiche 1846 von Kaspar Maier ab, dem Bauern am nahe gelegenen Schartlhof, und zahlte ihm 70 Gulden, um den Baum vor Abholzung zu schützen und der Nachwelt zu erhalten. Dennoch wurde die Eiche Maximilianseiche und nicht etwa Ludwigseiche genannt. Eine Erklärung könnte eine Namensverwechslung sein. Auf dem an der Eiche angebrachten Schild stand fälschlicherweise „Diese mehr als tausendjährige Eiche wurde von weiland Maximilian II. König von Bayern, dem Unvergeßlichen, gekauft, um sie vor Vernichtung durch die Axt zu bewahren (gestiftet von Bürgern Haidhausens 1882, renov. 1892 und 1898)“. Erst 1952 wurde der Fehler in einem neuen Schild korrigiert.

Die 1.000-jährige Königseiche – Ausflugsziel und Kraftplatz

Eine historische Aufnahme von 1909 lässt erahnen, wie mächtig der Baum war. Schon damals war die Eiche längst zu einem beliebten Ausflugsziel geworden. Die Besucher schätzten den Ort als Kraftzentrum.

Rettungsversuche

Die Eiche wurde keinesfalls ihrem Schicksal überlassen. Bereits 1949 wurden Sanierungen an dem altersschwachen Baum durchgeführt. Dabei wurde im Inneren des Baumes ein Gerüst aus Eichenpfählen installiert und mit 12 Kubikmetern Beton aufgefüllt. Herausbrechende Teile des Baumes konnten auf diese Weise durch starke Verschraubungen an dem Gerüst wieder fixiert werden. Mit einer 25 Meter langen Eisenkette, mehrere Zentner schwer, wurde der Baum zusammengeschnürt. Derartige Reparaturen unter Einsatz von Beton werden heute nicht mehr durchgeführt, da sie dem Baum mehr schaden als nützen. Denn die sich dort festsetzende Feuchtigkeit führt zu Pilzbefall. Auch geht die Sicherheit vor, gerade wenn Bäume nahe an Straßen stehen. Bäume, die ein Risiko darstellen, werden gefällt. Alleebäume werden heutzutage kaum mehr als 80 bis 100 Jahre alt.

Reste Königseiche
Reste Königseiche (von der Infotafel abfotografiert)

Bei der Sanierung von 1949 wurden auch drei Ruhebänke aufgestellt und eine Treppe errichtet, um den Zugang von der Straße zu erleichtern. Ebenso wurde das Alter der Eiche näher bestimmt. Bei eine Zählung der Jahresringe an einem herausgebrochenen Stammstück kommt der Heimatkundler Ludwig Aicher zu dem Ergebnis, dass der Baum mehr als 1.000 Jahre alt ist.

Das Ende – und ein Weiterleben als Denkmal und Madonnenskulptur

Ab 1960 verfällt der Baum zusehends. Schuld an dem Niedergang soll auch der Fichtenaufwuchs gehabt haben, der dem Baum Licht entzog. Denn Eichen brauchen viel Licht. Pläne, die Fichten zu entfernen, konnten nicht umgesetzt werden, da Verhandlungen der Behörden scheiterten.

1988 kam dann, wie schon erwähnt, das Ende. Der Baum konnte den Osterstürmen nichts mehr entgegensetzen und stürzte um. Der Platz mit den Resten der Königseiche (Foto) wurde abgesichert. Aus den vermodernden Resten des Baumes wird 2000 ein großer Ast geborgen, aus dem der Ebersberger Bildhauer German Larasser eine lebensgroße Madonnenskulptur mit Christuskind schnitzte, die in de Kapelle des Schartlhofes angebracht wurde. Der Baum ist damit nicht nur durch sein Naturdenkmal unsterblich geworden, sondern lebt auch in dieser Madonnenskulptur weiter.

Das Naturdenkmal

Die aktuellen Fotos vom 18. Juli 2014 zeigen das Naturdenkmal. Deutlich sind die alten Stammreste zu erkennen. Eine der beiden Infotafeln wurde in die Mitte des eigentlichen Denkmals gesetzt und die andere neben der Neupflanzung platziert (letztes Foto). Die neu geschaffene Lichtung soll dauerhaft freigehalten, also Wildwuchs regelmäßig entfernt werden, damit die neue Eiche genug Licht erhält. Dazu hat der Landkreis Ebersberg eigens einen 903 Quadratmeter großen Bereich um das Naturdenkmal herum erworben. Dennoch erscheint es eher unwahrscheinlich, dass die Nachfolger-Eiche auch eines Tages 1.000-Jähriges feiern darf.

Königseiche
Naturdenkmal Königseiche. Deutlich … (18.07.2014) © Thomas Irlbeck
Königseiche
… lassen sich die Originalstücke … (18.07.2014) © Thomas Irlbeck
Königseiche
… der Königseiche erkennen (18.07.2014) © Thomas Irlbeck
Königseiche Neupflanzung
Königseiche Neupflanzung (18.07.2014) © Thomas Irlbeck
Umgebungskarte Königseiche
Umgebungskarte Naturdenkmal Königseiche. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Trivia

Blitzableiter

Der Baum verfügte über einen Blitzableiter. Auch wenn das jetzt kurios erscheinen mag, bei Mammutbäumen ist eine solche Einrichtung nicht unüblich.

Verschwundene Neupflanzung

Laut einem Bericht des Münchner Merkur wurde bereits 1990 eine neue Eiche gepflanzt und eine Gedenktafel angebracht. Im Frühjahr 2011 stellte man dann fest, dass der Baum verschwunden ist. Es wird vermutet, dass ein Arbeitstrupp den Baum versehentlich beseitigt hat.

Wanderung am Vatertag – für Mütter

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Wandern – Kloster Schäftlarn
Wandern – Kloster Schäftlarn
Wandern – Kloster Schäftlarn
Wandern – Kloster Schäftlarn

Die Abteilung Gymnastik des SVN München e. V. lädt ein zur Wanderung am 29. Mai 2014 von Icking über Kloster Schäftlarn nach Ebenhausen. Treff: 9:25 Uhr U-Bahnstation Neuperlach Zentrum. Wir lösen die Partner-Tageskarte München XXL (5 Personen = 14,20 Euro). Mittagspause im Klosterbräustüberl Schäftlarn – bei schönem Wetter im Biergarten. Empfehlung: Führung Klosterkirche um 14:00 Uhr. Rückfahrt S7 ab Ebenhausen. Anmeldung nicht notwendig. Info Westners, Tel. 089/637 33 11

Frühling im Botanischen Garten

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Botanischer Garten
Foto: Festring Perlach
Botanischer Garten
Foto: Festring Perlach

Eine Führung im Botanischen Garten bietet der Festring Perlach am Samstag, 24. Mai 2014,um 11 Uhr an. Treff :10:45 Uhr, Haupteingang Menzinger Straße 61, Tram 17. Gruppeneintritt: 2,50 Euro, Führung: 4,00 Euro, Nichtmitglieder: 5,00 Euro. Die Führung endet am Café-Restaurant (Selbstbedienung). Wer teilnehmen möchte, ruft 089/637 33 11 an (Westner).