Stuhlbau-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (04.092019)

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Für kleine Handwerker*innen ab 8 Jahren dürfte der Workshop „Stuhlbau“ in den Sommerferien in der Feierwerk Südpolstation genau das Richtige sein! Hier wird gesägt, geschliffen, gehämmert und gebohrt. Und am Ende hat so jeder nicht nur eine ganze Menge übers Werkeln gelernt, sondern noch dazu seinen ganz individuellen Stuhl gebaut. Dieser kann anschließend noch nach Lust und Laune in den eigenen Lieblingsfarben und mit kunterbunten Stoffen gestaltet werden. Da sitzt es sich gleich doppelt so gut drauf. Also: An die Sägen, fertig, werkeln!

Alle Infos

„Stuhlbau-Workshop“ für Kinder ab 8 Jahren. Teilnahmegebühr: 10 Euro. Mindestteilnehmerzahl: 6

Anmeldung bitte bis 28.08 bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder daniela.angersbach@feierwerk.de

Wann? Erster Mittwoch, 04.09.2019, 10:00 bis 15:00
Beide Workshops jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Stuhlbau-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation

Modellier-Werkstatt in der Feierwerk Südpolstation (27.08./28.08 und 30.08./31.08.2019)

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In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Bei zwei zweitägigen Workshops „Modellier-Werkstatt“ Ende August können Jugendliche sich einmal am Material Pappmaschee versuchen. Daraus können sie sowohl Skulpturen, Figuren, Gesichter, Fantasiegegenstände als auch Gebrauchsgegenstände modellieren. Auch hier sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt, es könnte allerdings ein wenig matschig werden.

Alle Infos

„Modellier-Werkstatt“ für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 35 Euro inklusive Materialkosten

Anmeldung bitte bis 20.08 bei Andreas Albrecht. Telefon: 089/46 08 86 04 oder andreas.albrecht@feierwerk.de

Wann? Erster Workshop: Dienstag, 27.08.2019, bis Mittwoch, 28.08.2019
Zweiter Workshop: Freitag, 30.08.2019, bis Samstag, 31.08.2019
Beide Workshops jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

Radio Feierwerk goes Podcast – Immer mehr spannende Audioserien aus dem Kinder- und Szenebereich

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Bei Radio Feierwerk gibt’s was auf die Ohren, und das nicht nur on air! Seit dem Start des Feierwerk Podcasts „Nahaufnahme“ vor über einem Jahr hat sich viel getan: Mit „Drei Jahre wach“ ist auf dem Sender seit Herbst 2018 auch ein Familienpodcast beheimatet, außerdem werden mit dem preisgekrönten „Rice & Shine“ sowie dem seit drei Jahren erfolgreichen „Feuer und Brot“ zwei weitere packende Podcast-Formate zugeliefert. Und nicht nur im Szenebereich ist etwas geboten: Mit der „Kurzwelle“, dem Kindermagazin von Radio Feierwerk, und der „Südpolshow“, die bereits gelungen auf YouTube performed, gibt es nun auch die Radio-on-demand-Formate für Kinder als Podcasts für die jungen Hörer*innen auf Spotify, Apple Podcasts und Podigee zu hören!

Kurzwelle (https://kurzwelle.podigee.io/)

Podcast Kurzwelle
Foto: Feierwerk Südpolstation

Was macht eigentlich Pluto, der Kosmos-Korrespondent von Radio Feierwerk? An welchem Fall arbeitet Inspektor Wirbelwort? Und wie ist  es nun wirklich um das Klima auf der Welt bestellt? Ohren gespitzt und reingehört! In der „Kurzwelle“ gibt es jede Woche ein topaktuelles Programm zu Themen, die Kinder bewegen. Reportagen, Interviews, Umfragen, Nachrichten, Spiel- und Buchtipps, ein Hörspiel und viele Fragen an Livegäste im Studio. Das Beste: Bei der Kurzwelle machen Kinder zwischen acht und 13 Jahren das Programm selbst. Unter der Anleitung von Journalist*innen und Medienpädagog*innen werden sie zu Reporter*innen. Kopfhörer auf, Podcast an und schon nimmt die Kurzwelle euch mit zur Filmpremiere, zur Lamawanderung, zum Bogenschießen, zum Interview mit der Lieblingsband und vielem mehr.

Südpolshow (https://suedpolshow.podigee.io)

Podcast Südpolshow
Foto: Feierwerk Südpolstation

Bücher, Autor*innen, Filme, Regisseur*innen, Schauspieler*innen – das sind die Schwerpunkte der „Südpolshow“. Seit über 20 Jahren entstehen an der Feierwerk Südpolstation in Neuperlach mit und von Kindern und Jugendlichen produzierte Radiosendungen. Es gibt kaum einen deutschen Promi aus Film und Fernsehen, den die Südpolreporter*innen noch nicht interviewt haben. Seit 2015 trifft man das Team rund um Medienpädagogin Patricia Bodensohn jährlich auf der Frankfurter Buchmesse oder auch bei Kinderfilmpremieren am roten Teppich. Dass sich die Kinder so leicht für die viele Arbeit motivieren lassen, liegt ganz klar an der Ernstfallsituation. Radiomachen wird hier nicht nur gespielt, sondern es entsteht eine Radiosendung, die jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr „ganz in echt“ ausgestrahlt wird – und ab sofort auszugsweise auch als Podcast verfügbar ist.

Drei Jahre wach (https://dreijahrewach.podigee.io/)

Podcast Drei Jahre wach
Foto: Feierwerk Südpolstation

Julia und Eveline kennen sich aus der Arbeit, aber es hat kaum vier Begegnungen in der Kaffeeküche gebraucht, da waren sie auch schon Freundinnen – und irgendwann dann Mamas. Die durch Schlafentzug gewonnene Zeit investierten die beiden schnell in ein Baby der etwas anderen Art: den Podcast „Drei Jahre wach“. Inhaltlich geht es eben nicht um die rosarote Zuckerwatte in den klinisch reinen, perfekten Familien, wie es auf Instagram und Co. gerne inszeniert wird. Sondern darum, warum unsere Kinder die größten Emotionen in uns auslösen. Liebe und so, klar; aber auch Wut, Verzweiflung, Ratlosigkeit, Überforderung. Wie steinig der Weg sein kann, bis man schwanger wird. Oder auch, warum man auf gar keinen Fall Kinder bekommen will. Julia und Eveline nennen „Drei Jahre wach“ einen „Familienpodcast“, weil sie spannende Geschichten für alle erzählen wollen: Mamas, Papas, Großeltern, Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern – denn eine Familie hat im Grunde ja jeder.

Nahaufnahme (https://nahaufnahme.podigee.io/)

Podcast Nahaufnahme
Foto: Feierwerk Südpolstation

„Panama Plus“, „Sound of Munich now“, „Nußbaumpark“ … Projekte, die in München alle kennen, die sich in der kulturellen Szene bewegen. Doch wer sind die Menschen, die dahinterstecken? Die Macher*innen, die die Münchner Subkultur gestalten? Genau das möchten Julia Viechtl, Leiterin der Fachstelle Pop im Feierwerk, und Esther Diestelmann, Chefredakteurin von Radio Feierwerk, herausfinden und haben deshalb den Feierwerk-Podcast „Nahaufnahme“ gegründet. Einmal im Monat sprechen sie mit ihren Gästen über Laster, das Sein und die Zukunft. Und warum man halt so ist, wie man ist. In den Studioräumen von Radio Feierwerk haben die beiden schon Menschen wie Florian Kreier, Rüdiger Linhof, Roger Rekless, Mira Mann oder Zehra Spindler begrüßt. Allesamt Menschen, die München prägen und bewegen. Und der Zuhörer darf Mäuschen spielen – ganze 12 Mal pro Jahr.

Rice & Shine (https://riceandshine.podigee.io/)

Podcast Rice and Shine
Foto: Feierwerk Südpolstation

Minh Thu und Vanessa sind Journalistinnen und haben sich in München an der Deutschen Journalistenschule kennengelernt. In ihrem Podcast „Rice & Shine“ erzählen die beiden von ihren Erfahrungen als Kinder vietnamesischer Einwanderer in Deutschland. Wer oder was sind wir? Wie wollen wir leben und lieben? Mit welchen Fragen und Problemen sind Menschen mit einer deutschen und einer vietnamesischen Identität konfrontiert? Diese Fragen diskutieren sie einmal im Monat, mal zu zweit, mal mit Gast, immer mit Humor und persönlichen Anekdoten. Für ihre ergreifenden Gespräche rund um Identität, Rituale und den Prozess der Anpassung sind sie bei „Apple Podcasts“ in den Top 10 im Gesellschaftsbereich gelistet und wurden jüngst für den Grimme Online Award nominiert.

Feuer und Brot (https://feuer-und-brot.podigee.io/)

Podcast Feuer und Brot
Foto: Feierwerk Südpolstation

Alice und Maxi kennen sich seit der fünften Klasse, inzwischen sind in ihren 30ern. Maxi arbeitet als Sprecherin in Berlin, Alice war freie Journalistin in Hamburg und ist mittlerweile auch in der Hauptstadt gelandet. Derzeit arbeitet sie auf Hochtouren an ihrem Buch zum Thema Alltagsrassismus, das im Herbst erscheint. In ihrem monatlich erscheinenden Podcast „Feuer und Brot“ besprechen die beiden besten Freundinnen in lockerer Atmosphäre gesellschaftlich relevante, popkulturelle und persönliche Themen wie z.B. Rap, Feminismus, Angst, Männlichkeit oder auch mal das Tabuthema Menstruation.

Podcaste – alle Infos

Alle Podcasts sind zu folgenden Zeiten auf Radio Feierwerk 92,4 zu hören:

Radio Feierwerk für Kinder

  • Südpolshow (jeden Samstag von 9 bis 10 Uhr)
  • Kurzwelle (jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr)

Radio Feierwerk für die Szene

  • Nahaufnahme (jeden 1. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Drei Jahre wach (jeden 3. Samstag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Zugelieferte Formate

  • Feuer & Brot (jeden 2. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)
  • Rice & Shine (jeden 3. Freitag im Monat von 21 bis 22 Uhr)

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Jonglage- und Zirkus-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (06. bis 08.08.2019)

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Jonglage- und Zirkus-Workshop
Keulen zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

So ziemlich jedes Kind war schon einmal im Zirkus, die meisten davon aber bisher sicherlich nur im Publikum. Wer selbst mal zum Akrobaten werden möchte, hat in der Feierwerk Südpolstation in den Sommerferien die Gelegenheit dazu. Im dreitägigen Jonglage- und Zirkus-Workshop können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren lernen, mit den unterschiedlichsten Gegenständen zu jonglieren und selbst zu Akrobatikkünstler*innen zu werden. Das sorgt neben jeder Menge Spaß auch noch für ein besseres Körpergefühl.

Alle Infos

„Jonglage- und Zirkus-Workshop“ für Kinder von 8 bis 12 Jahre. Teilnahmegebühr: 40 Euro

Anmeldung bitte bis 01.08. bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder
daniela.angersbach@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 06.08.2019, bis Donnerstag, 08.08.2019, jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation
Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

 

Feierwerk Südpolstation: Mal mal wieder! (30.07 und 31.07.2019)

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Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Gleich zu Beginn der Ferien heißt es wieder „Mal mal wieder“! Die zweitägigen Workshops bieten Jugendlichen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich anhand von Acrylfarben mal so richtig kreativ auszutoben, denn das macht nicht nur Laune, sondern baut auch noch Stress ab und hält gesund. Gemalt wird, worauf die Teilnehmer*innen Lust haben, wodurch am Ende kunterbunte Leinwände entstehen, die das heimische Kinderzimmer gleich viel schöner machen.

Alle Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 35 Euro inkl. Materialkosten.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Andreas Albrecht. Telefon: 089/46 08 86 04 oder andreas.albrecht@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 30.07.2019, und Mittwoch, 31.07.2019, jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation
Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

Foto-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (30.07. und 31.07.2019)

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Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation
Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation

Für alle Fotografie-Begeisterten und solche die es noch werden wollen, hält die Feierwerk Südpolstation einen besonderen Ferienworkshop bereit!

Wer schon immer einmal wissen wollte, was eigentlich die ganzen Knöpfe und Einstellungen einer Kamera bedeuten, sollte sich den 30.07. und 31.07. unbedingt freihalten. Hier lernt ihr alles rund ums Thema Fotografie – von den Grundlagen bis zur manuellen Einstellung der eigenen Kamera. Vorwissen ist keines notwendig. Wenn ihr eine eigene Kamera habt, könnt ihr sie gerne mitbringen.

Alle Infos

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 30 Euro für beide Tage.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Dani Angersbach. Telefon: 089/637 37 87 oder daniela.angersbach@feierwerk.de. Es sind mindestens 6 Teilnehmer*innen erforderlich.

Wann? Dienstag, 30.07.2019, und Mittwoch, 31.07.2019, jeweils von 9:00–15:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Alles eine Frage der Ähre – Brot backen in der Feierwerk Südpolstation

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Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Wer schon immer einmal in die Geheimnisse der Brotbackkunst einsteigen wollte, ist vom 16. bis 20.07.2019 sowie vom 23.07. bis 27.07.2019 in der Feierwerk Südpolstation bestens aufgehoben! Bei schönem Wetter können hier leckere Fladenbrote im hauseigenen Lehmofen gebacken werden. Darüber hinaus werden am 26.07.2019 unter fachkundiger Anleitung der ganzheitlichen Ernährungsberaterin, Autorin und Bäckerin Renate Winklmüller professionelle Brotspezialitäten gebacken, die am darauffolgenden Samstag (27.07.2019) getestet werden können.

Alles Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahme kostenfrei.

  • Dienstag, 16.07.2019, und Mittwoch, 17.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 18.07.2019, bis Samstag, 20.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr
  • Dienstag, 23.07.2019, und Mittwoch, 24.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 25.07.2019, bis Samstag, 27.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

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Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung

HoodWood Open Air Neuperlach vom 26.06.2019 bis 30.06.2019

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HoodWood 2019 Theatron
Flyer zum HoodWood 2019 im Theatron

Vor einem Jahr hat Kulturbunt das Open-Air-Festival HoodWood in Neuperlach mit 45.000 Litern Rindenmulch, 3,5 Tonnen Holz, etwa zwei Kilometern Kabel, 3 Tonnen Sand, 2.000 Litern Wasser und 34 Bäumen ins Leben gerufen. Die Veranstalter haben mit dieser ausgefallenen Installation zum Abschied vom Hanns-Seidel-Platz ein Zeichen gesetzt und Raum für Kreativität und Kultur geboten, obwohl das Kulturhaus seine Räume räumen musste.

Da die Nachfrage so groß war, veranstaltet Kulturbunt in diesem Jahr HoodWood bereits zum dritten Mal. Gemeinsam mit den Einrichtungen Come In, Zak, Rampe, BWZ und Stadtjugendamt Streetwork wird vom 26. bis zum 30. Juni im Theatron im Ostpark unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt ein sowohl gastronomisch als auch künstlerisch abwechslungsreiches Programm geboten. Konzerte, Freilichttheater, Kinderprogramm, viele Überraschungen und Streetfood sorgen in einem einzigartigen Pop-Up-Ambiente für unvergessliche Tage. Das Festival ist gefördert vom Bezirksausschuss 16.

HoodWood 2019 Theatron
HoodWood-Programm. Ein Klick macht groß!

Mit dabei:
BühnenWerk, Roger Rekless, Malaka Hostel, JAHCOUSTIX, Grosses K (mit Ali A$, Pretty Moe und Semi B). Als Gäste bei seinem Auftritt begrüßt Grosses K diesmal Mike Sense, Kay Gee, Kanli, Janina Bürger und DJ Kais, CIK-EXHIBITION BATTLE VOL. 2, Cat and the Kings,Titus, Jarck Boy, D!, González & Pizarro und Dj Süperfly.

Wann?
26. bis 30. Juni 2019 von 19:00–23:00 Uhr
Am 29. Juni starten wir bereits um 17:00 Uhr und am 30. Juni um 15:00 Uhr

Theatron
Der neue Veranstaltungsort für HoodWood: Theatron im Ostpark (09.06.2019) © Thomas Irlbeck

Veranstaltungsort:
Ostpark (Theatron)

Veranstalter:
Kulturbunt Neuperlach
Albert-Schweitzer-Straße 62
81735 München

Ansprechpartnerin:
Bahar Auer
info@kulturbunt-neuperlach.de
Tel: 089/63 89 18 45

Quiddetreff ist nun Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte – Impressionen von der Einweihungsfeier

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Der „Nachbarschaftstreff Quiddetreff “ wurde zum „Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte“ und findet sich nun in der Ollenhauerstraße 7 am Wohnring. Zur Orientierung: Man geht vom Hanns-Seidel-Platz durch den Haupteingang des pep durch und schnurstracks wieder aus dem pep heraus, hält sich links, schlendert an der Hofpfisterei vorbei und findet dann wenige Häuser weiter die neuen Räumlichkeiten. Die Eröffnung wurde am Freitag, den 7. Juni 2019, bei herrlichem Sommerwetter ausgiebig gefeiert. Als Besucher des Festes zeige ich hier ein paar Impressionen.

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 1: Einweihungsfest bei herrlichem Sommerwetter … (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 2: … und vor prächtiger Architektur (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 3: Eingangsbereich – mit wenig Betrieb, denn das Fest war ja draußen! (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Ansprache der Projektleiterin Lovisa Börjesson zur Eröffnung

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 4 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Kulinarisches

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 5: Popcorn – daneben gab es Gegrilltes, Getränke und eine Cocktail-Bar (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Programm für Kinder

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 6: Karussell (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 7: Hüpfburg (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 8: Bull Riding (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 9: Mega-Seifenblasen (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 10: Mega-Seifenblasen (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 11: Mega-Seifenblasen (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Sanja Brückner

Die Musikerin tritt mit eigenen Liedern auf.

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 12 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 13 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Trommeln

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 14 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Qi Gong

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 15 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 16 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 17 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 18 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 19 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 20 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 21 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Fest, Natur und Architektur

Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 22 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck
Einweihungsfeier Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte
Bild 23 (07.06.2019) © Thomas Irlbeck

Quiddetreff wird Nachbarschaftstreff Neuperlach Mitte – Einweihungsfeier am 07.06.2019

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Lasst die Korken knallen! Unser Nachbarschaftstreff zieht um!

Einweihungsfeier

Wann? Freitag, dem 7. Juni, von 14:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Wo: Ollenhauerstraße 7

Die letzte Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern hat die alten Räumlichkeiten im Quiddetreff endgültig verlassen. Jetzt bereiten wir uns auf eine schöne und feierliche Eröffnung in den neuen Räumen der Ollenhauerstraße 7 vor. Sie sind ganz herzlich eingeladen, diesen Tag mit uns zusammen zu feiern. Es wird ein buntes Programm geben, das sich über den Nachmittag verteilt. Mit dabei sind Musik, Auftritte verschiedener Gruppen aus dem Treff, Kinderaktivitäten (unter anderem Kinderschminken, Hüpfburg und Basteln), Grillen, einer alkoholfreien Cocktailbar und vieles mehr. Wir freuen uns sehr auf Sie und auf ein schönes Fest!

Hier eine kleine Orientierungshilfe:

ca. 15:30: Programmpunkte von aktiven Gruppen aus dem Treff (unter anderem mit Sanja Brückner, die eigene Lieder spielt)

ca. 16:30: Ansprachen zur Eröffnung

ca. 18:00: weitere Aufführungen von Gruppen aus dem Treff (z.B. indische und bolivianische Tänze)

Schlussakkord im Kunsttreff Quidde-Zentrum

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Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)

Am Samstag, den 25.05.2019, ist es so weit: Der Kunsttreff Quidde-Zentrum und mit ihm die umliegenden Künstlerateliers öffnen zum letzten Mal ihre Pforten. Kunstrefugium e. V., die Künstlervereinigung, die hinter der Organisation steht, beendet den 5 Jahre bestehenden Kulturbetrieb mit einem Paukenschlag. Es werden an diesem Nachmittag alle Künstler der Ateliers anwesend sein, im Kunsttreff gibt es in der Ausstellung „art space“ noch einmal „Art to go“, im Atelier Belaga kann man an einem Workshop teilnehmen und ein Konzert erleben … und natürlich wird auch Manfred Ossenbrunner dabei sein, denn ohne ihn und sein ehrenamtliches Engagement zu Beginn gäbe es das Projekt nicht. So lädt er um 17 Uhr zu einer Führung durch das Areal, erklärt Hintergründiges, stellt die Künstler vor und steuert die ein oder andere Anekdote aus den letzten 5 Jahren bei.

Manfred Ossenbrunner hatte die Idee, in der ehemaligen Stadtbücherei des Quidde-Zentrum bis zum Abriss Kunstausstellungen zu zeigen. Die Motivation dazu war, eine Verwaisung und Verwahrlosung des ehemaligen Ladenzentrums abzuwenden. Das Szenario des abgerissenen Plett-Zentrum hatten noch viele vor Augen und es sollte sich im Quidde-Zentrum nicht wiederholen. Manfred Ossenbrunner nahm Kontakt auf zu Künstlern und Künstlergruppen, lernte so Ingrid Müller und mit ihr das Kunstrefugium kennen, dessen Vorstand sie war und ist. Schnell machte er den Vorschlag, dass das Kunstrefugium als erfahrener Verein in der Durchführung von Kunstveranstaltungen die Organisation des Ausstellungsraumes übernehmen sollte. Kurz darauf präsentierte Ingrid Müller ein Konzept mit im Zwei-Wochen-Turnus wechselnden Werkschauen. Die WSB (Wohnungs- und Siedlungsbau Bayern) als Besitzerin des Areals stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, der Bezirksausschuss die finanzielle Unterstützung und das Kulturreferat beschickte seinen Verteiler mit den Flyern des Kunsttreffs.

Dann startete ein Kulturbetrieb, der erst einmal nur für ein halbes Jahr gedacht war, aber dann 5 Jahre lang durchgehend ein stetig wechselndes Programm bot. Nur die Heizung, die im 3. Winter den Geist aufgab, bremste die Dynamik des Kunsttreff in der kalten Jahreszeit. Trotzdem kamen knapp 90 Ausstellungen mit zusätzlichen Events wie Lesungen, Performances, Konzerten, Theateraufführungen und anderem zustande. Es gab viele Einzelausstellungen von Berufskünstlern, von Freizeitmalern oder Nachwuchstalenten, von studierten Künstlern oder Autodidakten, Künstlergruppen aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich. Die Münchner Schulen zeigten „Kunst bewegt Schule“, die Wilhelm-Busch-Realschule „Head, hand and heart“. Es gab die Werke der in Neuperlach allseits bekannten, schon verstorbenen Künstler Wolfgang Niesner und Wolfgang Wölfl zu sehen. Mit dem Projekt „art in motion“ wurde die Symbiose aus bildender Kunst, Musik und Tanz erlebbar. Nicht zu vergessen natürlich die Eröffnung des Neuperlacher Zoos, mit dem die Streetart-Gruppe „Blauer Vogel“ das Quidde-Zentrum zu einem Hotspot für Spaziergänger machte, die hier mit ihren Fotoapparaten die blau aufgesprayten Tiere einzufangen versuchten.

Ingrid Müller erinnert sich an viele wunderbare Momente, besonders bei Projekten, die sie selbst gemeinsam mit ihren Kollegen vom Kunstrefugium, allen voran ihr Mann Frank Müller, sowie Richard Schleich, Lieselotte Ott und Manuela Clarin initiiert hat. So das Land-Art-Projekt mit Flüchtlingen 2015, die öffentlich ausgeschriebenen Werkschauen „Kunsttreff für alle: Ramersdorf-Perlach stellt aus“, die Themenausstellung „Heimat“ und natürlich das größte und bewegendste Ereignis im Kunsttreff: „50 Gesichter Neuperlach“ zum 50-Jährigen des Stadtteils, bei der Ute Schwab zum Organisationsteam dazu kam. Nicht zu vergessen auch die Mach-mit-Reihe, bei der Aktzeichnen, Druckverfahren, Papierschöpfen und vieles mehr als offenes Angebot ausprobiert werden konnten. Als letztes dieser partizipativen Projekte gab es den „Skulpturengarten“, an dem sich neben vielen Künstlern rund um das Quidde-Zentrum sogar eine Künstlerin aus Belgien beteiligt hat und über 20 Kinder des Kindertreffpunkt Oskar-Maria-Graf-Ring.

Im Kunsttreff ist viel passiert, weil durch die Struktur der Zwischennutzung schnelles Handeln angesagt war und durch die unkomplizierte Organisation, die Großzügigkeit der WSB und die Offenheit des örtlichen Bezirksausschusses vieles ausprobiert werden konnte. Und so wuchs aus einer Idee die nächste: ein inspirierender Ort, an dem Neues entstehen konnte und der offen war für jeden, der Kunst betrachten, seine eigene zeigen oder vor Ort selbst kreativ werden wollte. Seit bekannt wurde, dass der Abriss näher rückt, wurde es etwas ruhiger und statt der ständig wechselnden Ausstellungen kam mit „Art Space“ eine beständige Schau von 16 Mitgliedern des Kunstrefugium, die seit einem halben Jahr jeden Samstag von 15 bis 19 Uhr geöffnet ist. Zum allerletzten Mal am Samstag, den 25.05.2019, wenn auch die Ateliers von Jan Deichmann (aka CAZ132), Robert Posselt, Dr. Katharina Belaga, Manuela Clarin, Ingrid und Frank Müller und im Untergeschoss des Kunsttreff das von Angela Widholz die Türen öffnen.

Um 17 Uhr wird Manfred Ossenbrunner eine Führung durch das „Neuperlacher Kunstareal“ und seine 5-jährige Geschichte inklusive Besichtigung der Ateliers und des Skulpturengartens starten. Treffpunkt ist vor dem Kunsttreff in der Quiddestraße 45. Davor gibt es um 16 Uhr mit Katharina Belaga die Malaktion „Freundschaftsband“: ein 10 Meter langes Bild, auf dem sich jeder künstlerisch zu dem Kunsttreff mitteilen kann, Einkleben von mitgebrachten Fotos und Zeitungsausschnitten ist erwünscht! Um 18 Uhr gibt es im Atelier Belaga noch ein Klavierkonzert mit Maria Roters. Auch wenn der 25.05.2019 ein Tag des Abschieds ist, ist der Blick der Organisatoren doch schon wieder nach vorne gerichtet. Die WSB kam auf Ingrid Müller zu und hat ein Ersatzgebäude für die Fortführung des Kunsttreff angeboten. Es ist um einiges kleiner, liegt nicht in Neuperlach, sondern in Moosach, aber es geht weiter, dieses Ende ist gleichzeitig ein Neuanfang. Künstler sollten flexibel sein und vielleicht hat auch der ein oder andere Neuperlacher Lust, den Kunsttreff zur Eröffnung in Moosach zu besuchen, der schon Mitte Juli mit seinem Programm dort startet, mit einer Kunstausstellung von Kunstrefugium e. V.

 Aktzeichnen im Kunsttreff
Aktzeichnen im Kunsttreff
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller
Richard Schleich, Susanne evamaria Fischbach, Gabriela Popp, Ingrid Müller (von links nach rechts)
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT
Foto aus den Anfängen mit der österreichischen Künstlergruppe AKT

ART SPACE
Finissage: 25.05.2019, 15 – 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Beteiligte Künstler

Klaus von Bötticher – Manuela Clarin – Silvia Deml – Axel Dziallas – Susanne eva maria Fischbach – Brigitte Haberger – Sylwia Komperda – Frank Müller – Ingrid Müller – Lieselotte Ott – Gabriela Popp – Richard Schleich – Bernd Georg Schwemmle – Gabriele Sodeur – Angela Widholz – Wolfgang Wölfl

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacherstraße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66

Kunstrefugium e. V.
Laibacherstraße 4
info@kunstrefugium.de
www.kunstrefugium.de

Kunsttreff Quidde-Zentrum
Kunsttreff von außen (ehemalige Räume der Stadtteilbibliothek)

Mädchennachmittag im Frauentreffpunkt Neuperlach am 11.05.2019

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Basteln zum Muttertag
Basteln zum Muttertag

Am Samstag, den 11.05.2019, von 15 bis 18 Uhr lädt Anna Pajonk Mädchen zwischen 7 und 12 Jahren ein: Backen und Basteln zum Muttertag. In einer gemütlichen Runde wird der Nachmittag kreativ gestaltet und tolle Überraschungen für die Mamis vorbereitet. Zusammen werden kleine Törtchen gebacken und liebevolle Bastelideen verwirklicht. Der Eintritt ist frei, es fällt nur Materialgeld von 2 Euro an. Die Anmeldung (maximal 6 Teilnehmerinnen) muss bis Dienstag, den 07.05.2019, erfolgen, entweder telefonisch unter Tel: 089/670 64 63, per Mail an info@frauentreffpunkt-neuperlach.de oder direkt vor Ort im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 (Innenhof) zu den Öffnungszeiten des Frauentreffpunkts: Montag 9:30 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Dienstag 9 bis 13 Uhr und 16 bis 18 Uhr, Mittwoch 10 bis 13 Uhr, Donnerstag 9:30 bis 12 und 16 bis 18 Uhr, Freitag 9:30 bis 12:30 Uhr.

Backen und Basteln zum Muttertag

Am Samstag, den 11.05.2019, 15–18 Uhr.
Anmeldung bis Dienstag, den 07.05.2019, max. 6 Teilnehmerinnen, 7-12 Jahre,
Eintritt: frei/ Materialgeld: 2 Euro

Programm zum Herunterladen

Sommerprogramm mit Monats- und Wochenübersicht zum Herunterladen als PDF:

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Flohmarkt für Baby- und Kindersachen in der St. Monika am 17.11.2018

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Flohmarkt St. Monika
Flohmarkt in der St. Monika

Am Samstag, den 17. November 2018, von 9:30 bis 15 Uhr organisiert der Elternbeirat von St. Jakobus wieder den beliebten Flohmarkt im Pfarrsaal von St. Monika (Max-Kolmsperger-Straße 7). Angeboten werden Baby- und Kindersachen. Der Kindermaltisch und das Bistro sind auch wieder dabei. Der Gewinn geht wie immer auf das Kita-Konto für die Kinder. Von dem Geld werden unter anderem neue Spielsachen angeschafft.

Tischreservierung unter elternbeirat_st.jakobus@gmx.de. Tischgebühr: 10 Euro.

Frauentreffpunkt Neuperlach startet mit Ausstellung „Farborgel“ in den Herbst

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Katharina Belaga
Werk von Katharina Belaga

Mit Beginn des neuen Herbstprogramms, in dem wieder einige Highlights wie „Tanz dich frei“, „Kreativer Nähtreff“ oder der Afghanische Kochkurs dabei sind, kommt auch eine neue Ausstellung in die Räumlichkeiten des Frauentreffpunkt Neuperlach im Graf-Zentrum:

Katharina Belaga zeigt dort ab Samstag, den 22.09., einige ihrer farbstarken, abstrakt-expressiven Werke.

Nach den Sommerferien öffnet der Frauentreffpunkt Neuperlach wieder mit seinen gewohnten Angeboten für Frauen jeden Alters, in unterschiedlichsten Lebenssituationen und verschiedenster Couleur. Das regelmäßige Programm mit dem Café International, Frauenbrunch, gemeinsamen Singen oder den Mutter-Kind-Gruppen ist grundsätzlich ein offenes Angebot, zu dem jede Frau einfach dazukommen kann. Bei einigen eintägigen Aktionen wie dem kreativen Nähtreff, dem afghanischem Kochkurs oder dem gemeinsamen Backen mit Mama und Kind ist eine Anmeldung (telefonisch unter 089/670 64 63 oder per E-Mail unter info@frauentreffpunkt-neuperlach.de) nötig. Das neue Programm mit allen Zeiten und Details ist vor Ort zu den Öffnungszeiten (Mo 9:30–12 und 15–18 Uhr; Die 9–13 Uhr, Mi 10–13 Uhr; Do 9:30–12 und 16–18 Uhr, Fr 9:30–12:30 Uhr) im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 erhältlich.

Katharina Belaga
Werk von Katharina Belaga

Oder man holt es sich direkt bei der Vernissage von Katharina Belagas „Farborgel“ am Samstag, den 22.09., um 18 Uhr, bei der übrigens auch Männer herzlich willkommen sind. An diesem Abend gibt nicht nur die in Neuperlach lebende Malerin und Mathematikerin Dr. Katharina Belaga mit einigen kleinen und mittelgroßen abstrakten Ölbildern Einblick in ihr Schaffen, sondern es gibt darüber hinaus auch ein Klavierkonzert mit Maria und Margarethe Roters, die wie die Malerin russische Wurzeln haben.

In ihrem künstlerischen Schaffen setzt sich Katharina Belaga mit einem expressiven Farbspektrum auseinander. Inspiriert durch Musik – Tanz/Bewegung – Körper – Raum – Licht: „Die meisten meiner Bilder haben mit Musik zu tun. Sei es, dass sie von außen kommt, oder – wie in den abstrakten Bildern – ganz von innen. Obwohl ich manches Bild wochenlang austrage, verzichte ich bewusst auf jegliche Bildkonstruktion. Die fertigen Bilder brauchen wiederum Zeit, bis ich sie von außen sehen und beurteilen kann. Beim Malen, beim inneren Entstehen des Werks, folge ich mit dem ersten Impuls einem Pfad, den ich vorher nur erahne. Es ist eine Vorstellung, mit der ich schwanger gehe. Mit dem Griff in die Farbe fixiere ich diesen Moment. Wenn ich es nicht rechtzeitig ausdrücken kann, ist dieser eine Moment vorbei. Das ist das Unmittelbare im Malen.“ Belagas Werke in Acryl, Gouache und Öl sind dynamisch und kraftvoll. Ihre Hingabe an den Prozess zeigt sich in leuchtenden Farbkompositionen und einer intuitiven Formgebung. Mit dem Pinsel malt die Künstlerin eher selten. Mit unkonventionellen Instrumenten entstehen Gekringelbilder. Die Farbe kräuselt sich zu dichten Intervallen, ganz kleinen Bewegungen. Sie malt an der Staffelei und am Tisch. Im letzten Moment entscheidet sich, welchen Lauf die Malerei nimmt. In ihrer künstlerischen Intention folgt sie unbewusst den Strukturen im Gehirn. Formen entstehen, ohne dass konstruiert wird. Ihre Bilder enthalten nichts Überflüssiges. Seit 2007 stellt die Künstlerin ihre Bilder in Galerien und Werkschauen aus.

Nach der Vernissage ist die Ausstellung „Farborgel“ bis Ende Januar 2019 zu den oben genannten Öffnungszeiten des Frauentreffpunkt Neuperlach im Innenhof des Graf-Zentrum zugänglich, dann allerdings nur noch für Frauen.

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Für Frauen aus aller Welt!

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Team des Frauentreff
Das Team: Frauen aus 6 Nationen organisieren gemeinsam und eigenverantwortlich das Programm des Frauentreff

Der Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. ist eine offene Einrichtung: Hier ist jede willkommen, die sich mit anderen jungen Müttern austauschen will, Beratung – entsprechende Adressen und Kontaktstellen – braucht, mit ihren Kindern spielerisch Deutsch lernen will, nach dem Berufsleben sozialen Anschluss sucht oder einfach ein paar gesellige Stunden mit Gleichgesinnten verbringen möchte beim Qigong, offenen Singen oder dem Frauencafé mit literarischem Auftakt.

Die Angebote des Frauentreffpunkts sind vielfältig und abgestimmt auf die Besucherinnen, die aus dem umliegenden Viertel kommen, aber auch schon mal eine längere Anfahrt auf sich nehmen, weil sie sich in dieser Institution, die es schon seit über 40 Jahren gibt, besonders wohlfühlen. Im gerade neu erschienenen Sommerprogramm für die Monate Mai bis August sind alle regelmäßigen Frauencafés, Spielgruppen, Fitness- oder Kursangebote aufgeführt. Natürlich gibt es auch wieder besondere Veranstaltungen, bei denen „frau“ z.B. gemeinsam kreativ werden kann (Bastelkurs: originelle Papeterie am Samstag, den 16.06.) oder in kleiner Runde ein köstliches orientalisches Gericht auf den Tisch bringen kann (Kochkurs: afghanische Küche am Samstag 21.07.). Bei diesen Angeboten ist die Teilnehmerzahl begrenzt, deshalb ist eine Anmeldung per Mail an info@frauentreffpunkt-neuperlach.de oder telefonisch unter 089/670 64 63 erforderlich.

Neu im Programm ist der Frauenbrunch mit Pelagia Pajonk an drei Samstagen von 10–13 Uhr (05.05., 09.06. und 14.07). Speziell für alleinerziehende Frauen bietet der VAMV (Verband alleinerziehender Mütter und Väter) in Kooperation mit dem Frauentreff zweimal sonntags (06.05. und 08.07) von 10–13 Uhr ein Treffen mit Kinderbetreuung in Raum 20 an (Eingang links vom Frauentreff).

Einmal im Monat, jeweils freitags, wird es ab jetzt international. Mit der neuen Veranstaltungsreihe „Länderabende“ will die Gastgeberin Belgis Said Habibullah Frauen mit und ohne Migrationshintergrund einladen, sich über die Heimat auszutauschen: von persönlichen Geschichten, über Musik bis hin zu traditionellem Essen. Jede Einzelne bekommt, wenn sie dies möchte, die Möglichkeit, kurz über die eigene Heimat zu berichten. Dabei wäre es auch schön, wenn jede eine Kleinigkeit mitbringt: eine CD mit Musik, ein paar Fotos, eine kleine Köstlichkeit … Der Eintritt zu diesen Abenden ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich.

Das vollständige Sommerprogramm mit Monats- und Wochenübersicht gibt es

  • vor Ort im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 (Innenhof) während der Öffnungszeiten: Montag 9:30–12 Uhr und 15–18 Uhr; Dienstag 9–13 Uhr, Mittwoch 10–13 Uhr, Donnerstag 9:30–12 Uhr und 16–18 Uhr, Freitag 9:30–12:30 Uhr

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Bunte Herbstferien mit Lilalu am Gerhart-Hauptmann-Ring

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Lilalu
Letztjährige Show in Neuperlach. Foto: Mokati
Lilalu
Showfinale in der letzten Woche der Sommerferien. Foto: Achim Schmidt

Hier werden Kinder und Jugendliche zu wagemutigen Luftartisten, lässigen Tänzern oder furchtlosen Stuntmen: Lilalu, das Bildungs- und Ferienprogramm der Johanniter, bietet in den Herbstferien (2. bis 6. November) in Neuperlach fünftägige Workshops für Drei- bis 16-Jährige an. Für Teilnehmer aus einkommensschwächeren Familien gibt es in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München ermäßigte Tickets. Das Spektrum der von Profis angeleiteten Workshops reicht von Basis-Akrobatik in Tierkostümen (für die Jüngsten) bis Luftartistik, von Ballett bis Hip-Hop, von Parkour bis Stunt-Action und von Seiltanz bis Slackline.

Lilalu
Letztjährige Show in Neuperlach. Foto: Mokati

Die Workshops finden in der Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring 15 (umgangssprachlich „Schwarze Schule“) statt; die Trainingszeiten sind täglich von 9 bis 16 Uhr. Auf Wunsch werden die Teilnehmer täglich von 7 bis 18 Uhr betreut. Alle Informationen zum Programm und zu den ermäßigten Tickets (ab 17,50 Euro/Woche) gibt es unter www.lilalu.org oder Tel. 01801/54 52 58. Reguläre Tickets sind bei München Ticket erhältlich: www.muenchenticket.de, Tel. 0 89 / 54 81 81 81. Schöne Ferien!

Fußball Rasen Ball Betreten Mannschaftsspiel Verboten

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Verbotsschilder
Bild 1 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 2 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 3 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 4 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 5 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck
Verbotsschilder
Bild 6 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

In dieser Wohnanlage in Neuperlach West hat man es gut gemeint und alles voller Verbotsschilder gepflastert, damit in der Fußballnation Deutschland nicht Fußball gespielt wird. Auch hat man die Rasen penibel mit Zäunen eingefriedet, um in der Fahrradnation Deutschland die Trampelpfade von Mountainbikefahrern freizuhalten. Sicherlich können spielende Kinder kriminell laut sein, aber das kann dennoch nicht der richtige Weg sein.

Zum Schreien – die Kinderkrippe im eigenen Haus

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Was nicht als Geräusch, sondern als störender Lärm empfunden wird, fällt individuell sehr verschieden aus. Den einen stört der tropfende Wasserhahn, den anderen die Geräusche von Windrädern oder das quietschende Gartentor vom senilen Nachbarn. Verkehrslärm ist der schlechte Lärm, dieser darf stören. Kinderlärm ist der gute Lärm und niemand hat etwas gegen Kinderlärm, solange er nicht vor der eigenen Haustüre stattfindet. Gegen Verkehrslärm kann man viel machen und die technischen Möglichkeiten sind längst noch nicht ausgeschöpft. Das geht bei leiseren Automobilen los, die auf Flüsterasphalt hinter Erdwällen und Schallschutzwänden fahren, und hört bei Gegenschallanlagen auf, die den rollenden Verkehr fast vollständig ruhig stellen. Mindestens Letzteres ist noch weitgehend Zukunftsmusik, aber Musik kann ja auch stören.

Sicher kann auch Kinderlärm schrecklich unangenehm sein. Bei gleicher Lautstärke wird das Schreien von Kindern nicht von allen als angenehmer empfunden als Justins aufgepimptes Moped, mit dem der Kerl verbotenerweise dauernd um den Häuserblock kurvt. Kinderlärm ist sicher nicht der besserer Lärm, aber der natürlichere.

Was sind wir doch für eine feine Gesellschaft, in der Anwohner durchsetzen, dass die Kinder der Kita Marienkäfer hinter einer hohen Schallschutzwand verschwinden müssen oder nicht mehr im Garten, sondern nur noch drinnen spielen dürfen? Aber es geht noch besser: Nicht selten verhindern besorgte Anwohner auf dem Klageweg, dass Kitas überhaupt gebaut werden. Vielleicht baut man ja statt eines Spielplatzes dann einen Parkplatz, der hat ja wenigstens noch einen Sinn.

Aber auch wenn früher nicht alles besser war, könnte es das jetzt werden. Denn die Bundesregierung will jetzt den Kinderhassern den Marsch blasen. Kurzum: Gegen Kinderlärm soll man in Zukunft juristisch nicht mehr oder nur noch unter erheblich erschwerten Bedingungen vorgehen können und Kitas sollen auch in reinen Wohngebieten generell zulässig werden.

Ein paar Häuser von meinem Wohnhaus entfernt hat es die Bewohner eines Wohnblocks ganz hart getroffen (siehe Abbildungen). Im Erdgeschoss ist eine Kinderkrippe beheimatet. Die ungeliebte Kinderkrippe gibt also es nicht nur vor dem Haus, sondern auch im eigenen Haus. Das Erdgeschoss eignet sich prima dafür. Damit die Gören nicht auch noch im Hausflur lärmen und das Treppenhaus blockieren, hat man nun zwei zusätzliche Türen in die Außenwände eingesetzt. Da das Haus Neuperlach-typisch über Hochparterre verfügt, musste man auch noch zwei Treppen errichten. Schön sieht das alles nicht aus, was aber auch daran liegt, dass der gesamte Wohnblock mal saniert gehört.

Durch die künstliche, nachträglich vorgenommene Trennung zwischen der Kindereinrichtung und den übrigen Wohnungen werden also Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten. Die Bewohner im ersten Stockwerk haben dank den dünnen Neuperlacher Deckenbetons sicher nicht mehr so viel Ruhe wie früher, aber hoffentlich die „Ruhe weg“, aber in den oberen Stockwerken dürfte die Einrichtung sich wie eine Art Black Box verhalten – da ist etwas, aber man kennt sein Inneres nicht und kriegt von dem Ganzen nicht viel mit.

Das Konzept, die Wohnungen im Erdgeschoss zusammenzulegen und in eine Kita mit eigenem Zugang umzuwandeln, könnte fallweise ein Modell für die Zukunft sein. Gerne, solange sie nicht das eigene Haus umbauen. Aber mal im Spaß: Mich stört Kinderlärm auch gelegentlich. Aber für mich ist es am wichtigsten, nachts Ruhe zu haben und schlafen zu können. Vor meinem Haus war ein Kindergarten, in dem es vormittags und mittags mitunter krakelenmäßig laut war. Dasselbe Gebäude wurde in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag regelmäßig für Privatpartys an Jugendliche und junge Erwachsene vermietet. Hier war bis zum Morgengrauen an Schlaf nicht mal zu denken. Man konnte nicht mal denken, an Schlaf zu denken. Dann doch lieber eine reine Kindertagesstätte. Und jetzt: Ruhe, bitte!

Kinderkrippe im Wohnblock
Der Wohnblock mit Kinderkrippe in der Totalen (16.01.2011) © Thomas Irlbeck
Kinderkrippe im Wohnblock
Etwas näher an der (Lärm?)quelle. Hier im Erdgeschoss ist die Kinderkrippe (16.01.2011) © Thomas Irlbeck
Kinderkrippe im Wohnblock
Einer der beiden zusätzlich errichteten Eingänge (16.01.2011) © Thomas Irlbeck
Kinderkrippe im Wohnblock
Und hier der zweite. Ist das Treppchen nicht schön elegant? (16.01.2011) © Thomas Irlbeck