Zwei Bilder mit Dreiteilung: Himmel, Alpen, Wald

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Beide Bilder sind von meiner Neuperlacher Loggia entstanden.

Piederstorfer & Alpen im Herbst
Piederstorfer und Alpen im Herbst (05.10.2017) © Thomas Irlbeck
Alpen im Herbst
Alpen im Herbst (05.10.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Thema Kieswerk Piederstorfer und das geplante neue Wohnbaugebiet

Ausstellung über Waldperlach vor dem Wahllokal an der Gänselieselschule

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Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 1: Kiesgrube Roth: Panorama von Süd-Ost (Standpunkt: Friedrich-Panzer-Weg)

Zur Bundestagswahl am Sonntag, den 24. September 2017, wird im Eingangsbereich der Grundschule an der Gänselieselstraße 33 eine kleine Bilderausstellung zur lokalen Geschichte und zu Aktivitäten in Waldperlach gezeigt. Auf dem Weg zu den Wahllokalen können sich die Wähler über das „Besondere“ in Waldperlach informieren.

Die ehemalige Kiesgrube Roth ist ein Biotop geworden und kann als „Wohnzimmer“ von Waldperlach bezeichnet werden. Viele seltene Pflanzen und Tiere können da wieder beobachtet werden.

Die Entstehung der Münchner Schotterebene mit der Kiesgewinnung im Münchner Osten wird ausführlich dargestellt.

Den „Himmel über Waldperlach“ zeigt eine Fotoimpression. Waldperlach kann bei jedem Wetter schön sein!

Bis 1930 war Perlach eine selbstständige Gemeinde, und die Siedlung Waldperlach entstand ab 1912 auf dem Gemeindegebiet. Mit einem Rückblick auf die Handwerker von Perlach im 20. Jahrhundert wird die wirtschaftliche Bedeutung des ehemaligen Dorfes dargestellt.

Die Schule macht in einer Schautafel auf ihre Aufgaben und auf das kulturelle Engagement aufmerksam.

Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 2: Kiesgrube Roth, Standpunkt wie Bild 1

Werkstoff für das graue Gold

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Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Der blaue Mond

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Manchmal kann man den Mond auch tagsüber sehen. Etwa heute am Rand des Truderinger Waldes. Das Graf-Zentrum ist im Hintergrund.

Mond tagsüber
Bild 1 (14.08.20177) © Thomas Irlbeck
Mond tagsüber
Bild 2 (14.08.20177) © Thomas Irlbeck
Mond tagsüber
Bild 3 (14.08.20177) © Thomas Irlbeck

Frühlingsgefühle am Kieswerk Piederstorfer

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Kieswerk Piederstorfer
Bild 1 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 2 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Piederstorfer
Bild 3 (02.04.2017) © Thomas Irlbeck

Es ist echt schade, dass es abgerissen wird.

Dem Biotop in der Kiesgrube Roth droht das Aus (Update 17.09.2017)

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Der Baggersee (Rothsee) in der ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Die ehemalige Kiesgrube Fritz Roth im Truderinger Wald gleich hinter dem Graf-Zentrum ist nicht nur für Neuperlacher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Kiesgrube selbst ist schon seit rund 30 Jahren außer Betrieb. Geblieben ist der Baggersee (Rothsee), entstanden ist ein wertvolles Biotop. Diesem droht nun die Zerstörung. Das berichtet „Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2017.

Das Problem ist der Baggersee. Dieser liegt im Wasserschutzgebiet und dessen Wasser fließt in den Versorgungsbrunnen des Förderwerks Trudering. Bei Bedarfsspitzen trägt er damit zur Trinkwasserversorgung bei. Würde nun der See verunreinigt, etwa durch Entsorgung von Abfällen, würde das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Es müssten dann die Eigentümer der Kiesgrube haften, wenn sich der Verursacher nicht feststellen ließe. Das Risiko wollen die Eigentümer nicht tragen. Daher haben sie bereits 2013 einen Antrag auf Verfüllung des Baggersees gestellt. Damit würde das Biotop zerstört werden. Ein Zaun könnte den See schützen, ist aber bisher an der Genehmigung bzw. an den Kosten gescheitert. Die Stadt könnte das Grundstück übernehmen, aber auch hier gibt es bislang keine Fortschritte bei den Gesprächen.

Quetschwerk Fritz Roth
Idylle in der ehemaligen Kiesgrube (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

Kommentar: Ein Zaun wäre wohl das kleinere Übel. An dem See wird gegrillt und auch übernachtet, diese Leute will man wohl weghaben, da auch dadurch eine Vermüllung und eine Verunreinigung des Sees drohen. Bislang soll es aber keine bedenklichen Vorfälle gegeben haben, es ist alles hypothetisch. Der Zaun würde das Biotop retten, aber er könnte auch den Freizeitwert des Sees reduzieren, da Wasser und wohl auch Ufer nicht mehr zugänglich wären.

Update: Kiesgrube wird vorerst nicht verfüllt (17.09.2017)

Wie „Hallo“ in seiner Ausgabe vom 13.09.2017 berichtet, wird die Kiesgrube vorerst nicht verfüllt. Die Eigentümer der Kiesgrube haben ihren Antrag auf Auffüllung des Baggersees  zurückgezogen. Das Thema Trinkwasserschutz bleibt aber aktuell. Eine Einzäunung des Baggersees ist vorerst auch nicht zu erwarten.

 

Das Haus am alten Kieswerk Fritz Roth (Das historische Haus, Folge 11)

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Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 1 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck
Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 2 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt befindet sich an der Einfahrt zur ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth. Diese liegt gleich hinter dem Graf-Zentrum, etwas versteckt im Truderinger Wald. Das Gebiet gehört bereits zu Waldperlach.

Die Kiesgrube war über 40 Jahre in Betrieb und wurde mehrmals nach Osten vergrößert, Anfang der 1980er-Jahre kam dann das Aus. Heute ist das Gebiet der Kiesgrube mit dem Baggersee, dem Rothsee an der östlichen Grenze, als wertvolles Biotop anerkannt. Viele Neuperlacher und Waldperlacher gehen hier gerne spazieren. Wem der Ostpark zu künstlich erscheint, findet hier mehr Natur, auch wenn die Kiesgrube letztendlich ja auch etwas künstlich Geschaffenes ist.

In der näheren Umgebung des Hauses sind Technikrelikte des alten und längst abgerissenen Quetschwerks aufgestellt (imposante Bilder des alten Quetschwerks finden sich hier), es ist damit so eine Art Freiluftmuseum (Neuperlach.org berichtete).

Wohnhaus Kieswerk Fritz Roth
Bild 3 (01.11.2016) © Thomas Irlbeck

Über das Haus selbst ist wenig bekannt. Es wird als Wohnhaus genutzt, ist also nicht dem Verfall preisgegeben. Laut Bayerischem Denkmal-Atlas besteht für das Haus kein Denkmalschutz. Nur das Quetschwerk Mächler, das ein paar Meter weiter westlich am Waldrand steht und noch in Betrieb ist, ist denkmalgeschützt.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Blick ins weite Neuperland

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Wendelstein & Kieserk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer vor der Alpenkulisse (26.04.2015) © Thomas Irlbeck
Wendelstein
Wendelstein (26.04.2015) © Thomas Irlbeck

Die Idylle wird nicht mehr lange anhalten. Das Kieswerk wird aufgegeben, es sollen Wohnhochhäuser für 3.000 Menschen entstehen.

Voll die Natur, der Park

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Quetschwerk Fritz Roth
Am Rande des Quetschwerks (20.11.2014) © Thomas Irlbeck

Nein, ein Naturpark ist das offiziell nicht, aber die Atmosphäre ist naturromantisch. Wir befinden uns hier am Rande des alten Quetschwerk Fritz Roth im Truderinger Wald, der hier sich selbst überlassen zu sein scheint. Schön, dass es gleich hinter den letzten Hochhäusern solche idyllischen Kleinodien gibt. Ein Hochstand darf hier natürlich auch nicht fehlen. Der Name könnte nicht besser passen, offiziell ist das hier Waldperlach.

Hochstand Quetschwerk Fritz Roth
Hochstand (20.11.2014) © Thomas Irlbeck

Animiertes Panorama vom Kieswerk Piederstorfer

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Neuperlach bekommt ein neues Quartier für rund 3.000 Neu-Neuperlacher. Es soll zwischen Alexisweg, Heizwerk Perlach und Handwerkerhof auf dem Grundstück des Kieswerkes Piederstorfer entstehen (Neuperlach.org berichtete). Bevor andere bauen, hat Benno Steuernagel-Gniffke den Istzustand in einer beeindruckenden Panorama-Animation festgehalten. Vielen Dank!

Die Animation startet nach Anklicken der Grafik!

Panorama Kieswerk Piederstorfer
Grafik anklicken, um Animation zu starten! Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Benno Steuernagel-Gniffke und der Piederstorfer GmbH & Co. KG.

Zauberhafter Wald

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Zauberhafter Wald
Bild 1  (09.10.2014) © Thomas Irlbeck

Der Wald ist ein Zauberer. Aufgenommen im Truderinger Wald, in der Nähe des Rothsee (Baggersee am Quetschwerk Fritz Roth) hinter dem Graf-Zentrum.

Zauberhafter Wald
Bild 2 (09.10.2014) © Thomas Irlbeck
Zauberhafter Wald
Bild 3 (09.10.2014) © Thomas Irlbeck

Herbst für das Kieswerk! (Update 07.10.2014)

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Herbst Piederstorfer
Das Kieswerk Piederstorfer. Ganz oben: der Truderinger Wald. Wer ganz genau hinsieht, erkennt unten Straßenlaternen, die auf dem Karl-Marx-Ring stehen (06.10.2014) © Thomas Irlbeck

Das Foto zeigt das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg, umgeben von herrlichen Herbstfarben. Bald wird es hier wohl nicht mehr so idyllisch aussehen. Was sicherlich die meisten schon wissen: Das Kieswerk wird aufgegeben und das 13 Hektar große Areal zwischen Alexisweg und Handwerkerhof bebaut, wie „Hallo“ meldet (Artikel ist aus dem April 2014).

Bis 2020 soll eine Hochhaussiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Läden sowie soziale Einrichtungen sind auch vorgesehen. Einen Teil der Versorgung können der Handwerkerhof (mit Lidl-Markt, Bäcker etc.) und das Graf-Zentrum (Aldi-Markt) übernehmen, die beide kaum mehr als einen Steinwurf entfernt liegen.

Zur Verkehrserschließung soll vom Karl-Marx-Ring aus eine Verbindungsstraße zur Friedrich-Creuzer-Straße gebaut werden. Selbstverständlich soll auch ein Linienbus die neue Siedlung erschließen, entweder durch Verlegung einer bestehenden Buslinie oder durch Einrichtung einer neuen Linie.

Rückkehr der Wohn-Hochhäuser?

Map Piederstorfer
Umgebungskarte Kieswerk Piederstorfer. Die Karte zeigt, dass das Areal teilweise auf Truderinger und teilweise auf Neuperlacher Gebiet liegt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Es soll wohlgemerkt wieder höher gebaut werden. Die Zeiten, als man sich bei Neubausiedlungen weitgehend auf maximal vier Stockwerke begrenzt hatte, etwa in der Messestadt Riem, scheinen vorbei zu sein. Ob nun hier tatsächlich bis zu 13 Geschosse übereinander gesetzt werden – teilweise war auch von 20 Geschossen die Rede –, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Zwei Kieswerke – nicht zu verwechseln!

Das Kieswerk Piederstorfer, das in der Nähe des Heizwerks Perlach kurz nach dem Ende der Ständlerstraße liegt (siehe Karte), ist nicht zu verwechseln mit dem Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße. Letzteres ist denkmalgeschützt und bleibt uns schon einmal deshalb selbst nach einer möglichen Aufgabe des kiesverarbeitenden Betriebs dauerhaft erhalten.

Update 07.10.2014 – Mehr Bilder

Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Das Kieswerk Piederstorfer (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Der Handwerkerhof mit dem Colina-Hotel am Marieluise-Fleißer-Bogen und den Türmen des Heizwerks Perlach im Hintergrund. Das Neubaugebiet ist rechts davon (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Kieswerk Piederstorfer
Dieselbe Ansicht wie das Vorgängerbild mit etwa mehr Abstand betrachtet (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Grüngut abladen strengstens verboten

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Grüngut
Verbotsschild am Waldrand (30.09.2014) © Thomas Irlbeck

Herrlichstes Bürokratendeutsch. Grüngut sind Pflanzenabfälle, auch wenn der Duden das Wort gar nicht kennt. Auch schön, wenngleich es auf diesem Schild nicht zu lesen ist: Großgrün statt Bäume.

Gesehen am Alexisweg, dem Verbindungsweg zwischen dem Kieswerk Piederstorfer und dem Neuperlacher Handwerkerhof.

Das Kruzifix in Trudering – Mystische Orte (Teil 13)

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Kruzifix Trudering
Kruzifix in Trudering (18.10.2013) © Thomas Irlbeck

Viele Orte sind für jeden auffindbar, da man regelrecht darüber stolpert. Bei dem Kruzifix in Trudering an der Friedenspromenade, Höhe Gartenstadtstraße/Markgrafenstraße, ist dies nicht unbedingt der Fall. Wer mit dem Auto vorbeifährt, wird das Kruzifix kaum entdecken, da es hinter Bäumen in einer kleinen Parkanlage versteckt ist. Die Parkanlage befindet sich an der linken Seite der Friedenspromenade, wenn man von Neuperlach kommend Richtung Wasserburger Landstraße fährt (siehe Umgebungskarte). Die Abgeschiedenheit gibt dem Ort etwas Besonderes, Ruhiges, Idyllisches. Durch die Parkanlage führt ein Fuß- und Radweg zur Feldbergstraße. Radfahrer und Fußgänger leben nicht nur gesünder, sondern sie sehen und erleben auch mehr.

Umgebungskarte Trudering
Umgebungskarte Trudering mit dem Kruzifix und dem neuen Gymnasium. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Zur wohl wichtigsten bildlichen Darstellung des Christentums, dem Kruzifix, wurde in Teil 11 der Mystischen Orte schon alles gesagt, daher möchte ich einfach auf diesen Artikel verweisen: Das Kruzifix vor Oedenstockach.

Der Widerspruch mag sein, dass nur wenige Meter vom Kruzifix entfernt das neue Truderinger Gymnasium errichtet wurde. Es befindet sich bezogen auf das Eingangsfoto hinter dem Fotografen. Es sei hier auf den Artikel Die Mauer – das neue Truderinger Gymnasium stellt sich vor verwiesen.

Die Mauer – das neue Truderinger Gymnasium stellt sich vor

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Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 1 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck

Bereits zu Beginn des neuen Schuljahres 2013/2014 wurde das neue Truderinger Gymnasium eröffnet (Neuperlach.org berichtete von der Bauphase). Höchste Zeit also, den Bau an der Markgrafenstraße (Ecke Friedenspromenade) einmal vorzustellen. Obwohl bereits Schüler unterrichtet werden, wird noch an unzähligen Stellen geschraubt und geschaufelt.

Wie eine Mauer

Der Bau ist wie in der Gegend üblich auf drei Etagen begrenzt. Dennoch wirkt das Gebäude durch seine enorme Länge – es reicht die Markgrafenstraße entlang bis fast an den Truderinger Wald – übermächtig, vereinnahmend. Wie eine Mauer. Trotz Weitwinkelbereich gelang es mir nicht, den Bau an einem Stück in voller Länge zu zeigen.

Womöglich wäre es städtebaulich verträglicher gewesen, ein höheres Gebäude hinzustellen. Dann hätten bei gleicher Gebäudekapazität mehr Freiflächen erhalten werden können. Ausnahmen von der Bauhöhe gibt es bei den Wohnhäusern nebenan an der Felicitas-Füss-Straße. Wie das Gelände früher aussah, zeigen die Bilder ganz am Ende der Bilderstrecke.

Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 2 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 3 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 4 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 5 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 6 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 7 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Trudering
Gymnasium Trudering, Bild 8 (20.10.2013) © Thomas Irlbeck

So sah es früher aus

Gymnasium Markgrafenstraße
Das Baugelände vor Beginn der Bauarbeiten (04.05.2011) © Thomas Irlbeck
Gymnasium Markgrafenstraße
Das Baugelände aus einem leicht anderen Blickwinkel. Ganz rechts im Bild ist die bestehende Grundschule zu sehen (04.05.2011) © Thomas Irlbeck

Das Kruzifix vor Oedenstockach – Mystische Orte (Teil 11)

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Kruzifix vor Oedenstockach
Kruzifix vor Oedenstockach (06.06.2013) © Thomas Irlbeck

Ich bin keineswegs katholisch oder anderweitig religiös erzogen worden, auch heute würde ich mich nicht als religiös bezeichnen, vielleicht bestenfalls noch als Agnostiker. Dennoch faszinieren mich die Themen Religion und alle damit verbundenen Bauwerke, Kultstätten und sonstigen Einrichtungen, vor allem, wenn sie älter sind und auf mich in irgendeiner Weise mystisch wirken. Es geht von ihnen irgendetwas Unfassbares, Unheimliches, Faszinierendes aus.

Oedenstockach Kapelle, Wasserturm
St.-Anna-Kapelle und Wasserturm in Oedenstockach (Archivbild) © Thomas Irlbeck

Die wohl wichtigste bildliche Darstellung des Christentums ist das Kruzifix (von lateinisch cruci fixus; „ans Kreuz geheftet“), also die Darstellung des gekreuzigten Jesus Christus. Solche Kruzifixe finden sich nicht nur in Kirchen sowie in deutschen Gerichtssälen und Klassenzimmern (in letzteren beiden Orten sind sie nicht unumstritten, man beachte die juristischen Auseinandersetzungen dazu), sondern auch z.B. in Gestalt von Flur- und Wegekreuzen in katholischen Landstrichen. Auch für Nichtgläubige bieten solche Flurkreuze oft einen Ort zum Verweilen und dienen auch häufig als Markierungen an Weggabelungen. Nicht nur solche Orte werden als Aufstellorte auserwählt, sondern auch Orte, an denen schwere Unfälle oder Verbrechen geschehen sind. Es ist also keinesfalls eine neuzeitliche Modeerscheinung, Unfallkreuze aufzustellen.

Bank bei Kruzifix vor Oedenstockach
Bank neben dem Kruzifix (06.06.2013) © Thomas Irlbeck

Zurück zu den traditionellen Flurkreuzen: Direkt am Truderinger Wald, der bekanntlich an Neuperlach grenzt, allerdings genau an der gegenüberliegenden Seite, steht solch ein Flurkreuz. Es liegt vor den Toren von Oedenstockach, einem kleinen Dorf ein paar Meter vor der Gemeinde Putzbrunn, zu der es verwaltungsrechtlich gehört. Radfahrer und Spaziergänger finden hier eine Route, die weit abseits von der hektischen Hauptstraße durch den Truderinger Wald führt. In Oedenstockach sind die St.-Anna-Kapelle aus dem 19. Jahrhundert mit dem markanten hölzernen Turm (der allerdings aus dem 20. Jahrhundert stammt) sowie der Wasserturm (1905) erwähnenswert.

Kruzifix vor Oedenstockach
Näher dran am Kruzifix (06.06.2013) © Thomas Irlbeck
Umgebungskarte Kruzifix Odenstockach
Umgebungskarte Kruzifix Oedenstockach. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Alien crossing at „Truderinger Wald“

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Lucasfilm, LucasArts & ILM
Foto: Scott Beale / Laughing Squid. Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0. Quelle: http://laughingsquid.com/

Sicherlich geht es vielen so: Es gibt einige Filmklassiker, die man nie gesehen hat. Bei mir war es E.T. Die Gründe können vielfältig sein. Eigentlich hat man als Jugendlicher jede Zeit der Welt. Und so geht man ins Kino – bei allen großen Blockbustern, die einen interessieren. Zumindest war das in den 1980er-Jahren so. Doch aus einem nicht mehr nachvollziehbaren Grund stattete ich E.T. keinen Besuch ab. Gut, der Film lief unzählige Male im Fernsehen. Aber nicht auf meiner TV-Karte.

Vor ein paar Monaten surfte ich bei einem großen Onlineversandhändler. Beim Stöbern in den DVDs wurde ich erinnert, E.T. nie gesehen zu haben. Also rein mit dem Film in den Warenkorb. Dann aber lag der Film lange auf meinem Schreibtisch, bis er endlich gestern ins DVD-Laufwerk kam.

Die Frage ist: Kann ein so bekannter Film an Kraft verlieren, immerhin wurde er x-mal diskutiert, zitiert und kopiert. Auch ist das Thema Außerirdische ziemlich out. Ein Facebook-Freund bemerkte vor ein paar Tagen treffend, dass bei der gewaltigen Zunahme an Digitalkameras, Überwachungstechnik und Webcams ja die Anzahl der UFO-Sichtungen immer mehr zunehmen müsste. Tatsächlich scheint sie gegenläufig zu sein: Bei immer mehr Fotos, die generell geschossen werden, ist E.T.s Raumschiff offenbar immer seltener zu sehen.

Alien crossing
Alien crossing at Truderinger Wald (17.12.2012) © Thomas Irlbeck

Trotz alledem war ich angenehm überrascht, der Film ist schon so eine Art Meisterwerk. Er hat mich gut unterhalten. Ich merkte aber auch, was sich heute alles geändert hat. Bei der ersten Begegnung mit dem niedlichen Wesen hätte der kleine Filmheld Elliott sicherlich sein Smartphone gezückt, woraufhin Sekunden später der Fotobeweis auf seiner Facebook-Seite gelandet wäre. Alles, von dem man sich ein Bild machen kann, verliert an Mystischem. Zu der Zeit, in der der Film spielt und gedreht wurde, waren ja selbst Handys zum reinen Telefonieren noch in weiter Ferne, wenngleich im Film E.T. mit handwerklichem Geschick aus ein wenig Spielzeugschrott und einem Kreissägeblatt das vielleicht erste Smartphone auf Erden bastelt, um – an dem abgedroschenen Zitat komme ich nicht vorbei – „nach Haus‘ zu telefonieren“.

Um den Anteil an Fotos mit außerirdischem Bezug etwas nach oben zu schrauben, tat ich heute mein Bestes. Am Truderinger Wald entstand das Foto (nein, leider nicht das Foto links oben, sondern das Foto rechts).