Noch eine Nachverdichtung in Neuperlach Ost

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Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 1 (21.05.2018) © Thomas Irlbeck

Am Oskar-Maria-Graf-Ring/Ecke Karl-Marx-Ring wird nachverdichtet. Zur Orientierung: Der Aldi ist hier ganz in der Nähe (vgl. auch untenstehende Karte). Dabei wird der Parkplatz direkt am Eck Oskar-Maria-Graf-Ring/Karl-Marx-Ring mit einem fünfgeschossigen Wohnhaus bebaut. Eine Tiefgarage ist vorgesehen, ins Parterre wird eine Kinderkrippe einziehen. Die beiden nebenliegenden Häuser (Oskar-Maria-Graf-Ring 3 und 5) werden saniert und bemerkenswerterweise auch um jeweils ein Geschoss aufgestockt.

Der Parkplatz wurde bereits gesperrt. Die Bäume wurden mit Schutzzäunen versehen. Quelle und mehr Infos: Büscher Architekten

Oskar-Maria-Graf-Ring – Map
Der Parkplatz wird bebaut, die beiden Häuser aufgestockt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Damit setzt sich die Reihe an Nachverdichtungen fort. Immerhin muss hier nur ein Parkplatz dran glauben, keine Grünfläche. Aber Neuperlach verändert sich, die Großzügigkeit des Stadtteils geht immer mehr verloren.

Oskar-Maria-Graf-Ring – Nachverdichtung
Bild 2 (21.05.2018) © Thomas Irlbeck

pep: Neuperlach hat seit heute das größte (und schönste!?) Einkaufszentrum Münchens

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Heute war es endlich soweit. Unser erweitertes und redesigntes pep hat eröffnet. Der Andrang war nicht so groß, wie ich befürchtet hatte. Man lief nicht gegen eine Menschenwand, sondern konnte sich ohne Stress durch das Center bewegen. Natürlich steht das pep nun ganz im Zeichen des Primark, aber auch eine große Drogerie Müller kam hinzu (mit einer Spielwarenabteilung, die gar nicht so klein ist), ferner eine ganze Reihe kleiner Läden. Das neue Innendesign gefällt mir sehr gut. Ein großer Teil der Deckenlampen haben eine Art Raketentriebwerksoptik, ferner findet sich an den Decken eine Holzlattenoptik, die das Design des neuen Parkhauses Nord konsequent weiterführt.

Ich bin der Meinung: Unser pep ist seit heute nicht nur das größte, sondern auch das schönste Münchner Einkaufszentrum! Leider dürfen wir euch keine Fotos aus dem Inneren zeigen – dabei wäre das doch gerade das Interessanteste. Von außen hat sich die letzten Tage kaum noch etwas verändert.

Wer die einzelnen Bauschritte nachvollziehen will, der klickt hier.

pep: Eröffnung
Bild 1 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 2: Früher stand hier ein reines Parkhaus, nun ist der Bau zweigeteilt. Im hniteren Teil (im Bild ganz rechts erkennbar) finden sich Läden (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 3 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
pep: Eröffnung
Bild 4 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Das Band zum Primark wird durchschnitten (Quelle: Video von ganz-muenchen.de):

(Link: YouTube)

Schwebender Mopp

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Eine Besonderheit dieses Teile des Marx-Zentrum ist, dass das Gebäude mit einem Netz umspannt ist. Das soll verhindern, dass Asbestplatten abstürzen (Neuperlach.org berichtete, siehe hier und hier). Es sorgt aber auch dafür, dass ein Wischmopp augenscheinlich schweben kann. Es wäre schön, wenn die Reinigungsgeräte nur von alleine fliegen, sondern auch selbsttätig die Wohnung sauber machen würden.

Marx-Zentrum
Bild 1 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 2 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum
Bild 3 (10.05.2018) © Thomas Irlbeck

Flashback auf unser 6-Eck – Vor 10 Jahren wurde als „Nachfolger“ mit dem Bau des Phönix-Pflegeheims begonnen

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6-Eck
Bild 1: Das 6-Eck steht noch, aber wie der grüne Abfallcontainer andeutet, wurde bereits damit angefangen, das Gebäude auszuräumen. Nach diesen Aufnahmen gab es aber noch eine Abschiedsparty (01.12.2004) © Thomas Irlbeck

Vor ziemlich genau zehn Jahren – Anfang Mai 2008 – startete der Bau des Phönix-Pflegeheims am Friedrich-Engels-Bogen. Ein  Pflegeheim ersetzt einen Kindergarten und einen  Jugendtreff. Deutlicher kann sich die Vergreisung der Bevölkerung kaum ausdrücken.

Dieses Jubiläum ist eine gute Gelegenheit, noch einmal auf das 6-Eck zurückzublicken.

Der Name „6-Eck“

Der 1971 errichtete Bau hatte – obwohl man es annehmen könnte – als Ganzes keinen sechseckigen Grundriss, bestand aber aus mehreren einzelnen Teilen, in denen sich mehrfach – wenngleich nicht durchgehend – Sechsecke wiederfanden (siehe Bild 1). Es war ein eher kleiner Eingeschosser – in Fertigbauweise mit Betonsockel.

Das Gebäude wurde als evangelischer Kindergarten genutzt, aber auch als Jugendtreff. Dieser Jugendtreff hieß eben „6-Eck“ – in genau dieser Schreibweise. Es gab für Jugendliche (ab 16 Jahren) ein großes Angebot – mit Foyer, Bar, Küche, Clubraum, Bandübungsraum und vielem mehr. Vor dem Haus konnte man auf der großen Wiese Volleyball und anderes spielen.

Die legendären 6-Eck-Partys

Entschuldigungsschreiben 6-Eck
Entschuldigungsschreiben

Berüchtigt in der näheren Umgebung waren aber die legendären 6-Eck-Partys. Denn das Gebäude konnte man freitags und samstags mieten. Die Partys waren meist sehr laut und dauerten oft bis 9 Uhr in der Früh des Folgetages. Immerhin haben sich die Veranstalter für eine besonders laute Party per Schreiben entschuldigt (Abbildung). Auch mich als Anwohner, der direkt darüber wohnte, brachten sie immer mal wieder um den Schlaf. Aber ich bin nicht nachtragend, Schwamm darüber!

Das Aus für das 6-Eck

Es waren aber nicht die lauten Partys, die das Ende des 6-Ecks besiegelten. Vielmehr galt das Gebäude als marode (Dach undicht, Betonsubstanz angegriffen) und mit dem Holzschutzmittel Lindan belastet. Eine Sanierung hätte mindestens 150.000 Mark gekostet. Viele sahen das als Vorwand. Es hieß, die evangelische Kirche, die mit einer schrumpfenden Gemeinde konfrontiert war, brauchte Geld und würde das Grundstück gerne verkaufen. Laut Presseberichten war die Gesundheitsgefahr aber keine Verschwörungstheorie, sondern real. Ein Vorschlag, den Betrieb weiterzuführen, indem der Pavillon durch Container ersetzt wird, fand kein Gehör.

Der Kindergarten wurde bereits im Sommer 2003 geschlossen. 2005 erfolgte schließlich der Abriss des Gebäudes. Am 26. November 2004 gab es noch eine legendäre Abschiedsparty, bei der es auch zu Vandalismus am Gebäude kam – das war natürlich nicht in Ordnung, auch wenn das Gebäude ohnehin zum Abriss bestimmt war.

Hier soll noch einmal mit Fotos und anderem Material (v.a. Screenshots der längst offline gegangenen 6-Eck-Website) an das 6-Eck erinnert werden. Leider sind Fotos vom 6-Eck rar. Ich habe zu dieser Zeit nur wenig fotografiert.

So kann ich auch nur Aufnahmen von meinem Fenster präsentieren. Vom Eingangsbereich und Straßenniveau habe ich zwar auch Fotos, aber eine Genehmigung, diese hier zeigen, habe ich trotz einiger Versuche nicht bekommen.

Januar 1999

Hier ist die 6-Eck-Welt noch in Ordnung. Das Gebäude ist mit Schnee bedeckt, aber die Gebäudeteile mit der markanten sechseckigen Form sind klar erkennbar. Im Hintergrund die sogenannten Glashäuser. Auch das ehemalige Kieswerk Piederstorfer ist im linken oberen Bildbereich schwach zu sehen.

Bild 2: Noch hat das 6-Eck ein paar Jährchen vor sich (15.01.1999) © Thomas Irlbeck

2005 – Der Abriss

Das Gebäude wurde in seine Einzelteile zerlegt, weitgehend händisch (Foto). Als alles weg war, wurde die Betonbodenplatte mit schwerem Gerät zertrümmert. Es hieß damals in der Presse, man würde alles sauber zerlegen, um die Möglichkeit zu bewahren, die Stahlkonstruktion wiederzuverwenden. Ob es zu Letzterem gekommen ist, ist mir nicht bekannt.

6-Eck Abriss
Bild 3: Das 6-Eck wird abgerissen (24.05.2005) © Thomas Irlbeck

6-Eck-Website

Unter der Adresse http://www.6eck.com (also ohne Bindestrich!) konnte man sich über das 6-Eck informieren. Damals (die Screenshots sind von 2002) war das keinesfalls selbstverständlich, dass nicht nur eine Website betrieben wurde, sondern diese auch mit Veranstaltungshinweisen auf einem aktuellen Stand gehalten wurde.

Wichtig: Die Screenshots lassen sich wie andere Bilder auch vergrößern – ggf. in zwei Stufen. Klicken Sie das vergrößerte Bild ein weiteres Mal an, falls die Schrift noch nicht lesbar ist.

6-Eck-Homepage
Startseite der 6-Eck-Website. Hier sehen wir immerhin den Eingangsbereich, wenn auch nur als Zeichnung (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Über uns (Juni 2002). Gerade der Satz ganz unten dürfte bei den Anwohnern auch heute noch sehr unangenehme Erinnerungen hervorrufen
6-Eck-Homepage
Eventgalerie (Juni 2002)
6-Eck-Homepage
Programm des Jugendcafés (Juni 2002)

Aktuell

6-Eck-Homepage
Das traurige Ende. Das ist alles, was die offizielle 6-Eck-Website nach dem Ende noch zu bieten hatte. Auch diese Abschiedsseite ist längst verschwunden

Nach Abschaltung der Abschiedsseite war zeitweise ein Online-Bauernmarkt eines österreichischen Betreibers unter der Adresse zu finden. Auch dieser ist wieder verschwunden. Seit Jahren ist unter der Adresse eine Ankündigung zu lesen, dass eine „neue interessante Webseite“ entstehen würde.

Ein paar Installationen in Neuperlach Nord

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Installationen
Bild 1: Solarlampe am Karl-Marx-Ring (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Unser Stadtteil ist ständigen Veränderungen unterworfen. Manche sind fein, manche deutlich, manche innen, manche außen. Hier werden einige aktuelle Veränderungen in Neuperlach präsentiert. Lesereinsendung, vielen Dank!

Die ersten drei Fotos zeigen, dass ein 48 Jahre unbeleuchteter Weg in der Nähe des Karl-Marx-Ring nun erhellt wird – durch Anbringung von Solarlampen. Was die Sonne tagsüber gibt, wird in der Nacht zurückgegeben. Wie auch anzunehmen ist, wurden laut Beobachtung keine Kabel verlegt.

An einem anderen Bau wurde ein Zaun auf dem Flachdach installiert (ab Bild 4). Wir spekulieren einmal, er soll wohl verhindern, dass Unbefugte zu dem ehemaligen, inzwischen zugeschütteten Dach-Swimmingpool gelangen können.

Bild 7 zeigt ein Stiegenhaus zwischen dem 7. und 8. (letzten) Stockwerk. Es wirkt hell und keinesfalls heruntergekommen, die rot-violette Türe verleiht dem Bau sogar noch einen Hauch Ästhetik. Nun wurde ihm noch eine Leiter spendiert, die wohl mit einem Vorhängeschloss gesichert wird – Vorrichtungen sind bereits vorhanden.

An der Rauchentlüftung wurde ein Gitter montiert wurde und an der verbleibende Öffnung eine Halterung für die Leiter (Bild 8). Das Gitter ist wahrscheinlich eine Trittfläche, als Hilfe, wenn man über die Leiter das Flachdach besteigt. Der Grund für die Veränderung ist nicht bekannt.

Installationen
Bild 2 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 3 (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 4: Zaun … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 5: … Flachdach einer Wohnanlage … (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 6: … in Neuperlach Nord (18.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 7: Stiegenhaus … (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung
Installationen
Bild 8: … in Neuperlach Nord (20.04.2018) Foto: Lesereinsendung

Die Brücke zwischen dem Spektakulären und Alltäglichen

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Stemplingeranger
Bild 1: Die Verbindungen zwischen dem Gebäudeinneren und dem Treppenhaus sind auch eine Art Brücken – und treffen das Thema des Artikels im übertragenen Sinne (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Der Abriss des Quetschwerks Piederstorfer zieht durchaus auch Schaulustige an. Immer wieder trifft man auf Menschen, die bei den Abrissarbeiten fotografieren oder einfach nur dem Geschehen zuschauen. Im Vergleich zu anderen Bauprojekten ist die Zuschauermenge aber sehr, sehr überschaubar. Zu Unrecht, wie ich finde, denn erstens war das Quetschwerk nach meinem Empfinden durchaus ästhetisch (ein ähnliches Gebäude, das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße, ist gar denkmalgeschützt), sodass es sich anbietet, sich von ihm zu verabschieden, auch wenn es ein vielleicht wehmütiges Servus-Sagen ist. Zweitens liegt es sehr idyllisch am Waldrand und ist einen Besuch wert. Drittens gab und gibt es während des Abrisses Maschinen- und Metallhaufen zu sehen, die in ihrer Aufstapelung außerordentlich grotesk und auch wieder irgendwie ästhetisch wirken (Bild 2).

Kieswerk Piederstorfer – Abriss
Bild 2: Metallhaufen am Quetschwerk Piederstorfer (13.04.2018) © Thomas Irlbeck

Doch auch bei Abrissarbeiten gibt es immer wieder Pausen, oft sehr lange. Diese mögen für Beobachter und Dokumentatoren frustrierend sein. Doch in diesen Pausen entgeht vielen der Blick auf das Alltägliche, Unspektakuläre, auf das am Rande Stehende. Benno Steuernagel-Gniffke hat dagegen eine Unterbrechung genutzt, um die Hochhäuser am Stemplingeranger, einer Abzweigung des Oskar-Maria-Graf-Rings (der Handwerkerhof liegt diesen Häusern zu Füßen), auf virtuelles Zelluloid zu bannen. Immerhin handelt es sich um echte Hochhäuser, sie haben 12 Stockwerke (also 13 Geschosse). Diese Fotos werden hier gezeigt. Lassen wir sie wirken! Wer genau hinsieht, entdeckt auch im scheinbar Profanen Besonderheiten.

Stemplingeranger
Bild 3 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Stemplingeranger
Bild 4 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Stemplingeranger
Bild 5 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Stemplingeranger
Bild 6 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Stemplingeranger
Bild 7 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Stemplingeranger
Bild 8 (19.04.2018). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Turnerschule – die ehemals schönste Schule Münchens (Das historische Haus, Folge 25)

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Grundschule an der Turnerstraße
Bild 1: Die Turnerschule mit dem Haupteingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges Objekt ist ein Stückchen von Neuperlach entfernt, aber noch mit einem kleinen Spaziergang gut zu erreichen. Die „Grundschule an der Turnerstraße“ (kurz: Turnerschule) liegt in Waldtrudering. Es ist unschwer zu erraten, dass die Schule an der Turnerstraße zu finden ist (die nach dem ehemaligen „Turnerplatz“, dem heutigen Gelände der Schule, benannt ist). Aber die Tunerstraße ist lang, sie verläuft vom „Am Hochacker“ bis zur Wabula. Daher soll die Position mit „Höhe Reiherweg“ genauer angegeben werden. Von hier aus ist es nicht mehr weit zur Wabula.

Auffällig trägt der dreigeschossige Bau, für den Denkmalschutz beantragt, der aber noch nicht bewilligt wurde, die große Jahreszahl 1938 unter dem Dachgiebel.

Nationalsozialistische Geschichte

Ursprünglich hieß die Schule „Ostmark-Schule“, was auf den Anschluss Österreichs 1938 an Deutschland anspielt und natürlich nichts mit der Währung der DDR zu tun hat. Die Schule wurde errichtet, um die 1930 gebaute und schon bald zu klein gewordene Waldschule zu entlasten. Die Bauphase war von 1938 bis 1939. Der Bezug fand am 12. Juni 1939 statt, die offizielle Einweihung am 28. September 1939. Die Schule galt als schönste von ganz München, wozu die „wunderbar ausgemalten Türblätter und Trachtenfiguren der österreichischen Landschaften“ beitrugen. Damit wird klar, dass auch die malerische Gestaltung auf den Anschluss Österreichs Bezug nimmt.

Über dem Portal gab es eine Inschrift, die nach dem Krieg wenig überraschend übermalt wurde:

Dieses Schulgebäude wurde erbaut im Jahre 1938, in dem die Ostmark in das Reich heimgekehrt ist.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges – ab dem 29. August 1943 – wurde die Schule zum Hilfskrankenhaus. Erst im April 1948 kamen die Schüler zurück. 1969 wurde die Schule um einen Anbau erweitert. 2015 wurde eine neue Mensa (Bild 5) gebaut und am 13. März 2017 eröffnet. Derzeit besuchen rund 600 Schülerinnen und Schüler in über 20 Klassen die Schule.

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Ehem. Volksschule, sog. Ostmark-Schule, jetzt Grundschule an der Turnerstraße, dreigeschossiger Satteldachbau mit weit überstehendem Dach und niedrigem Nebenflügel mit Turnhalle, im Heimat- bzw. Heimatschutzstil, von Hermann Leitenstorfer, 1937/38. Benehmen nicht hergestellt.

Grundschule an der Turnerstraße
Bild 2: Totale (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 3: Eingang (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 4: Jahreszahl unter dem Giebel (03.04.2018) © Thomas Irlbeck
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 5: Die neue Mensa (29.10.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 6: Herbststimmung (12.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 7: Herbststimmung (05.11.2016). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Grundschule an der Turnerstraße
Bild 8: Winterstimmung (14.01.2017). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

3D-Ansicht der Schule (Google Maps)

Hinweis: Die neue Mensa ist in dieser Ansicht mit dem Stand April 2018 noch nicht zu sehen.

Quelle

Trudering – Waldtrudering – Riem: Münchens ferner Osten / hrsg. von Willibald Karl. Mit Beitr. von Karl Bachmair … – München: Buchendorfer Verl., 2000

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Neuperlach Mitte: Nettes Häuschen – aber …

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Was für ein hübsches Häuschen! Wir sind hier in Neuperlach Mitte in der Ottweilerstraße/Ecke Heinrich-Lübke-Straße. Die Räumung des Gartens sieht mir aber leider nach einer Abrissvorbereitung aus. Schade! Im Hintergrund: Unser Telekom-Funkmast

Haus an der Ottweilerstraße/Ecke Heinrich-Lübke-Straße
Bild 1 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Haus an der Ottweilerstraße/Ecke Heinrich-Lübke-Straße
Bild 2 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Haus an der Ottweilerstraße/Ecke Heinrich-Lübke-Straße
Bild 3 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck
Haus an der Ottweilerstraße/Ecke Heinrich-Lübke-Straße
Bild 4 (25.03.2018) © Thomas Irlbeck

 

St. Monika im Dämmerschlaf

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St. Monika Dämmerung
St. Monika (12.02.2018) © Thomas Irlbeck

Die Dämmerung ist schon weit fortgeschritten, doch St. Monika im Marx-Zentrum zeigt sich noch schwach für wenige Minuten, um dann in der Dunkelheit zu verschwinden.

Abgründe heute und gestern (Update 09.02.2018)

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An der Kurt-Eisner-Straße wurden heute zwei Tiefgaragenabgänge neu verkleidet. Das hässliche Grün ist nun Geschichte. Die neue Verkleidung sieht sehr edel aus, finde ich. Denn das Auge steigt mit „ab“ in den „Grund“!

Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 1 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 2 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 3 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 4 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Neuer Tiefgaragenabgang
Bild 5: Aus dieser Perspektive sieht das Teil fast wie eine Buswartehäuschen aus (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum Ende 1980er
Bild 6: Aus der Fotosammlung von J. W.

Einen Vergleich zu den alten Modellen gibt es auch, sogar einen richtig historischen. Wir blicken etwa Ende der 1980er-Jahre auf das Marx-Zentrum und St. Monika. Unten im Bild sind die alten Abgänge zu sehen …

… und hier noch einmal in einer Vergrößerung:

Marx-Zentrum Ende 1980er Ausschnitt
Bild 7: Ausschnitt mit den Tiefgaragenabgängen

Auch wenn es hier „ab“ in den „Grund“ geht, „Abgründe“ als Überschrift ist natürlich nur Clickbaiting. Denn es waren ja sogar vor der Modernisierung recht passable Abgänge. Ein hässliches Wort passt aber eher schon hier: Denn die Tiefgaragenabgänge, die es hier in diesem Archivartikel zu sehen gibt, sind nicht so gut in Schuss, sie sind quasi der Abstieg in die Hölle.

Update 09.02.2018

Zum besseren Vergleich habe ich heute noch ein Exemplar des alten Tiefgaragenzugangs fotografiert. Man weiß ja nie, wie lange die noch erhalten bleiben. Besser jetzt als zu spät!

Alter Tiefgaragenabgang
Bild 8 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 9 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 10 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 11 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 12 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 13 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck
Alter Tiefgaragenabgang
Bild 14 (09.02.2018) © Thomas Irlbeck

Was unser Neuperlach ausmacht

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Gartenanlage Quidde-Zentrum
Bild 1 (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

Selbst im Winter zeigt sich, was unser Neuperlach ausmacht. Überall hinter den Wohnanlagen gibt es Wege, die durch Gartenanlagen und sogar kleine Wäldchen führen. Der Besucher, der nur die Hauptstraßen und das pep wahrnimmt, kriegt das alles gar nicht zu Gesicht und schimpft auf den angeblichen grauen Betonstadtteil. Zwei Fotos von heute in der Nähe des Quidde-Zentrum. Wir sind also hier nicht im Ostpark. Sprachlich plump könnte man sagen: In Neuperlach ist überall „Park“.

Gartenanlage Quidde-Zentrum
Bild 2 (03.02.2018) © Thomas Irlbeck

Die Bilder deuten an, auf was es den Planern in puncto Fortbewegung ankam: Die Menschen sollen sich zu Fuß und auf dem Rad fernab der Hauptstraßen bewegen, auf dem sogenannten Fußwegsystem mit einer an eine kleine Landstraße grenzenden Breite und auch auf Nebenwegen, wie man sie hier sieht. Neuperlach ist als auto- und fußgänger-, radfahrer-, kinder- sowie menschengerechte Stadt in der Stadt entworfen worden. Lassen wir mal den automobilen Aspekt außer Acht, waren die Gründer ihrer Zeit weit voraus. Ihr Gedanke wird aber kaum mehr verfolgt, man baut heutzutage wieder erheblich enger aufeinander und verdichtet auch unser Neuperlach immer mehr.

Ende Geländer am LAO – Es geht endlich weiter an der Rampe (Update 17.05.2018)

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LAO Rampe
Bild 1: Das LAO mit der noch gesperrten Rampe (links). Endlich wird das Geländer montiert (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck

Lange Zeit war Pause an der Baustelle der neuen, flacheren Rampe am LAO (Leben am Ostpark). Die neue Rampe soll den Zugang zur Brücke endlich barrierefrei machen, sodass sie von allen Menschen und nicht nur Sportlern benutzt werden kann (Neuperlach.org berichtete). In Zukunft können auch Menschen, die einen Kinderwagen oder Rollator mitführen, im Rollstuhl unterwegs oder nicht schwindelfrei sind, vom LAO zur Brücke gelangen und umgekehrt. Die alte Rampe, die mit ca. 65 % Steigung so manche Bergbahn schlägt, wird dann obsolet und kann abgebaut werden. Die Verbindung von Neuperlach Mitte (pep/Stadtbibliothek/Allianz) zum Plett-Zentrum (LAO, Life) wird damit erheblich verbessert, Umwege über die verkehrsreiche Albert-Schweitzer-Straße entfallen.

Nun endlich ist die Winterpause vorbei. Es fehlt eigentlich nur noch das Geländer sowie wohl noch die letzte Asphaltschicht. Ersteres ist das heutige Thema. Es wurde damit begonnen, das Geländer zu montieren. Montage am Montag quasi. E scheint optisch schnell zu gehen, der Bauarbeiter konnte aber nicht sagen, wann mit der Freigabe der Rampe zu rechnen ist.

Großartige Presse zur Dokumentation des Ereignisses war nicht anwesend, obwohl die ursprüngliche Rampen-Fehlplanung längst ein lokalpolitischer Aufreger ist. Es war zwar eine Person mit offenbar professioneller Fotoausrüstung zu sehen, die aber wohl nur die Baustelle passierte, ohne Aufnahmen zu machen.

Im Anschluss zeige ich hier eine Reihe von Bildern vom Baufortschritt.

LAO Rampe
Bild 2: Das erste angelieferte Geländerelement (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 3 (29.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 4: Positionierung eines Geländerelements (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 5 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 6 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 7 (29.01.2018) @ Thomas Irlbeck

Wer es noch nicht kennt, hier noch ein Archivbild von der bestehenden Rampe, so wie sie auch heute noch genutzt werden muss. Da die Rampe in die Feuerwehreinfahrt hineinragt, war sie gleich in mehrfache Weise eine Fehlplanung.

LAO Rampe
Bild 8: Bestehende Treppe mit Rampe (01.10.2017) © Thomas Irlbeck

Update 30.01.2018

Ein Großteil des Geländers steht schon.

LAO Rampe
Bild 9 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 10 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 11 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 12 (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 13: Zaunverhau (30.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 14: Bestehende Rampe (30.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 31.01.2018

Wie zu sehen ist, ist die Rampe immer noch ein Stückchen von der Freigabe entfernt.

LAO Rampe
Bild 15 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 16 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 17 (31.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 02.02.2018

Im Vergleich zu Mittwoch erkenne ich keine Fortschritte. Heute Mittag habe ich keine Arbeiter gesehen. Dazu ein Bild:

LAO Rampe
Bild 18 (02.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 08.02.2018

Es sind Fortschritte erkennbar, aber noch sind längst nicht überall die Geländer sowie die in verschiedenen Höhen vorgesehenen Handläufe montiert. Also, noch Geduld! Der BER wurde auch nicht an einem Tag erbaut!

LAO Rampe
Bild 19 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 20 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 21 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 22 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 23 (08.02.2018) © Thomas Irlbeck

Update 15.03.2018

Heute habe ich erstmals wieder Arbeiter gesehen. Es geht weiter.

LAO Rampe
Bild 24 (15.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 25 (15.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 17.03.2018

Die Rampe hat nun ihren finalen Asphaltbelag erhalten, ebenso wurden die letzten Geländerstücke montiert. Optisch ist fast alles fertig. Aber eben nur fast. Derzeit muss man noch die alte Treppe benutzen, denn die Rampe ist noch per Bauzaun abgesperrt. Wir dürfen aber wohl auf eine Eröffnung nächste Woche hoffen.

LAO Rampe
Bild 26 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 27 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 28 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 29 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 30 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 31 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 32 (17.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 22.03.2018

Sich zu Ende neigen. Die vielen Wintereinbrüche haben bewirkt, dass die neue Rampe am LAO immer noch nicht eröffnet werden konnte. Heute wurde heute wieder am Geländer der Rampe gearbeitet.

LAO Rampe
Bild 33 (22.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 24.03.2018

Zwar wurden die Arbeiten diese Woche fortgesetzt, aber die Rampe ist immer noch nicht freigegeben.

LAO Rampe
Bild 34 (24.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 35: Noch fehlendes Geländerstrück (24.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 36 (24.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 30.03.2018

In den letzten Tagen wurde wieder an der Rampe gearbeitet. Optisch ist die Rampe samt Geländer nun weitestgehend fertiggestellt. Aber sie ist immer noch nicht freigegeben und weiterhin durch Bauzäune abgesperrt.

LAO Rampe
Bild 37: Die Rampe ist immer noch gesperrt (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 38 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 39 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 40 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 41 (30.03.2018) © Thomas Irlbeck

Update 18.04.2018

In den letzten Tagen wurde immer wieder phasenweise an der LAO-Rampe gearbeitet, am Mittwoch-Nachmittag war die Rampe aber immer noch gesperrt. Dafür wurden am LAO eine ganze Reihe an Zäunen aufgestellt. Manche erscheinen sinnvoll. Einer soll verhindern, dass v.a. Kinder in den Life-Ladehof laufen und dort vom Lkw erwischt werden. Ein anderer Zaun soll verhindern, dass Leute außerhalb des Fußwegs die Life-Tiefgarageneinfahrt überqueren. Diese Kanalisierung ist wohl eine gute Idee. Aber der Zaun reicht zumindest bis an die äußerste Kante des Fußweg-Randsteins (Foto). Ich hoffe, dass das noch verbessert wird. Ich kann nicht ausschließen, dass hier v.a. im Dunkeln ein Fußgänger oder Radfahrer hängen bleibt und sich verletzt.

LAO Zaun
Bild 42 (17.04.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Zaun
Bild 43 (17.04.2018): Life-Tiefgarageneinfahrt (Bildmitte, rechts) © Thomas Irlbeck

Update 30.04.2018

Am Freitag, den 30.04.2018, ca. 16:30, war die Rampe immer noch gesperrt.

Update 02.05.2018

Die unendliche Geschichte soll am Mittwoch endlich ein Happy End finden. Seit Wochen ist die neue Rampe am LAO fertiggestellt, doch freigegeben wurde sie bis heute nicht. Dennoch benutzen immer wieder Leute die Rampe und zwängen sich am Bauzaun vorbei. Die Bauzaunelemente werden immer wieder zurückgestellt, um ein Betreten der Rampe zu verhindern. Offenbar aber verschieben Passanten die Elemente wieder, um sich Zutritt zu verschaffen. Ein auf den ersten Blick berechtigtes Interesse, wenn jemand mit einem Rollstuhl durch will, denn die alte Rampe ist nicht rollstuhltauglich. Es muss aber darauf hingewiesen werden, dass die Benutzung der Rampe derzeit noch verboten ist. An den Bauzäunen sind eindeutige Schilder.

Wie mir von verantwortlicher Seite heute gesagt wurde, soll die Abnahme und Freigabe der Rampe nun am Mittwoch, den 9. Mai, erfolgen. Hoffentlich klappt es!

LAO Rampe
Bild 44 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 45 (02.05.2018): © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 46 (02.05.2018) © Thomas Irlbeck

Update 09.05.2018

Heute am sehr frühen Nachmittag fand wie angekündigt der Versuch statt, die neue Rampe am LAO freizugeben. Ich durfte die Rampe Rollstuhl schiebend passieren. Diese Fahrt wurde in einer Weise kommentiert, die ich förderlich für die Freigabe bewerte. Am späten Nachmittag dann die Enttäuschung: Die Rampe ist immer noch gesperrt. Das heißt aber nicht zwangsläufig, dass etwas der Abnahme im Wege stand. Vielleicht müssen ja jetzt nur noch die Bauzaunelemente abgeholt werden.

Update 14.05.2018

Zwei Bauzaunelemente sind um 180 Grad umgeklappt, sodass die Rampe derzeit benutzt werden kann, auch  mit einem etwas breiteren Gefährt. Allerdings befinden sich nach wie vor Schilder auf dem Bauzaun, die ein Betreten der Baustelle verbieten. Streng genommen darf man diese „Baustelle“ also nicht passieren.

Update 17.05.2018

Endlich geschafft! Die Rampe ist offiziell freigegeben, der Bauzaun wurde entfernt. In den letzten Wochen war die Rampe bereits faktisch offen, da meistens eine Lücke im Zaun war. Offiziell benutzen darf man die Rampe aber erst seit heute!

LAO Rampe
Bild 47 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 48 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 49 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck
LAO Rampe
Bild 50 (17.05.2018) © Thomas Irlbeck

Sonnenlichtblick am Marx-Zentrum

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Einfach ein spontaner Schnappschuss vor dem Marx-Zentrum mit der schwachen Januar-Sonne als Begleiter.

Sonnenlichtblick
Sonnenlichtblick. Das Parkhaus (unten) und Ärztehaus (graues Gebäude rechts oberhalb des Parkhauses) am Peschelanger sind auch zu sehen (28.01.2018) © Thomas Irlbeck

Burghausen in einer Schneenacht

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So könnte man unser Marx-Zentrum durchaus nennen, denn es ist eine Burg, in der Hunderte Menschen „hausen“, was aber aufgrund der hohen Wohn(ungs)standards fast etwas negativ klingt.

Wie auch immer, was wir hier sehen, ist eine Wahnsinns-Aufnahme von unserer Burg. Es ist übrigens die einzige Burg weltweit mit integrierter moderner Kirche (St. Monika ist auch auf dem Bild zu sehen, wie es sich gehört). Aufnahme an Samstag entstanden. Lesereinsendung, vielen Dank!

Burg bei Nacht und Schnee
Marx-Zentrum mit St. Monika (links). Die Grundschule ist auch im Bild (20.01.2018). Foto: Lesereinsendung

Kranberry – Die vierte Hebeeinrichtung am Kultur Quadrat wird aufgestellt (Update 12.01.2018)

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Am Kultur Quadrat auf dem Hanns-Seidel-Platz entstehen die Wohnhäuser der Loge № 1 (Neuperlach.org berichtete). Neuperlach bekommt endlich sein Zentrum, seine Mitte. Heute liefen die Arbeiten zur Aufstellung des vierten Krans. Neuperlach.org war dabei.

Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 1 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 2 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 3: Damit der Kran später mal nicht kippt, werden die Ausgleichsgewichte am Fuß angebracht (11.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 4 (11.01.2018) © Thomas Irlbeck

Update 12.01.2018

Der vierte Kran ist fertig aufgebaut, die Bilder zeigen jeweils alle vier Kräne:

Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 5 (12.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 6 : Kleiner Scherz – einer der Kräne scheint aus Holz zu sein (12.01.2018) © Thomas Irlbeck
Kran #4, Kultur Quadrat
Bild 7: Noch ein kleiner Gag – ein Kran scheint  zwei Ausleger zu haben (12.01.2018) © Thomas Irlbeck

 

Das etwas andere Fundbüro im Marx-Zentrum: Das ist die Höhe!

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Gegenstände im Taubennetz
Bild 1: Vernetzt – Reh und Schnuller (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Im Marx-Zentrum wurde 2016 der Häuserriegel Peschelanger 8, 10, 12 und 14 mit einem Netz verhüllt, es erinnert an ein Taubennetz. Das Netz soll dazu dienen, sich lösende Eternit-Asbestplatten vor dem Absturz zu bewahren. Im schlimmsten Fall könnten Menschen von den Platten getroffen und verletzt werden.

Gefangen im Netz!

Das Netz hat aber einen Nebeneffekt. Da es auch über die Fenster gespannt ist, fängt es auch allerlei Gegenstände auf, die mal aus dem Fenster fallen. So finden sich inzwischen Stofftiere, Schnuller, Unterwäsche und einiges mehr im Netz. Es ist eine Art Freiluft-Fundbüro entstanden.

Es geht nicht darum, das Netz infrage zu stellen, sondern um die kleinen Skurrilitäten im Leben.

Gegenstände im Taubennetz
Bild 2 (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 3: Wer vermisst seine Unterwäsche? (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 4: Auch „verschiedenes“ ist im Angebot (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Mickey Mouse in ihrem härtesten Abenteuer (09.01.2018) © Thomas Irlbeck
Gegenstände im Taubennetz
Bild 5: Alles vernetzt! Aus dieser Perspektive sieht man das Netz kaum. Wer genau hinsieht, entdeckt aber die heruntergefallenen Gegenstände im Netz – vor allem am Netzende oberhalb der Hochparterres , aber nicht nur dort (09.01.2018) © Thomas Irlbeck

Abschied von der Idylle – 2019 starten Hochbauarbeiten für neues Quartier

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Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer: Es heißt nun, Abschied zu nehmen! (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

Heute hat sich der Nebel kaum aufgelöst. Dennoch gibt sich unser Kieswerk Piederstorfer idyllisch. Der Anlass dieses Beitrags ist, dass uns laut Zeitungsbericht nur noch wenig Zeit bleibt, den Anblick zu genießen. Bereits 2019 sollen die Hochbauarbeiten am neuen Hochhausquartier für 3.000 Menschen beginnen.

Baubeginn Phönix-Pflegeheim Neuperlach: 2008

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Sonnensegel Pflegeheim Neuperlach
Phönix-Pflegeheim mit Terrasse, die gerne zum Rauchen genutzt wird (05.11.2014) © Thomas Irlbeck

Bald, genauer im Mai, jährt sich der Baubeginn des Phönix-Pflegeheims am Karl-Marx-Ring/Ecke Friedrich-Engels-Bogen das 10. Mal. Mit Schrecken erinnern sich viele an eine Raucherin zurück, die teilweise alle 15 Minuten – auch nachts – zum Rauchen auf die Terrasse oder zur Bushaltestelle lief und dort ein lautstarkes Hustkonzert veranstaltete, das auch von Würge- und Brechgeräuschen begleitet war. Nach einer Reihe von Jahren verschwand die Raucherin, über ihren Verbleib ist nichts bekannt. Eine Dame in meiner Wohnanlage meinte, sie könne ihre Loggia wegen des ekelhaften Hustens nicht mehr nutzen. Ein zugezogener Bewohner, der wo anders wohnt, störte sich an den Geräuschen beim Warten auf den Bus und erfand den Namen Kotzbrocken. Vielen Dank für den Namen! Es sei aber erwähnt, die Dame hustete doch nicht mit Absicht, sie war/ist halt süchtig. Seit die Raucherin nicht mehr zu hören ist, ist wieder Ruhe und Frieden eingekehrt.

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stillstand und Verfall

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An unserem St. Jakobus am Quidde-Zentrum hat sich optisch nichts mehr getan. Ich glaube, dass wir noch ein viele, viele Monate, vielleicht auch noch länger, auf die Fertigstellung der Kapelle warten müssen (Neuperlach.org berichtete, dort sieht man auch, dass im Februar 2017 die Baustelle kaum anders als Ende November 2017 aussah). Aber es ist eine Gelegenheit, sich das daneben befindliche Wohnhaus (mit Gewerbe im Erdgeschoss) einmal genauer anzuschauen, schließlich ist es das letzte Überbleibsel des ursprünglichen St.-Jakobus-Ensembles. Auf den ersten Blick steht das Haus noch ganz gut da. Bei näherer Betrachtung kann einem dann aber doch das Grausen kommen. Da haben sich zumindest stellenweise Moose, Flechten und wohl auch Schimmel breitgemacht.

Quiddestraße 35
Bild 1: Das Wohnhaus am St. Jakobus, ganz rechts ist noch die Baustelle der neuen Kapelle zumindest angedeutet (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 2 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 3 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 4 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck
Quiddestraße 35
Bild 5 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Bei dieser Gelegenheit noch ein Foto vom Zugang zum alten Quidde-Zentrum. Das sah auch schon mal besser aus:

Durchgang zum Quidde-Zentrum
Bild 6 (06.01.2018) © Thomas Irlbeck

Alte Zeiten, die nie wieder zurückkehren

An dieser Stelle soll mal wieder an die alte Kirche mit ihrem Parkhaus-Beton-Charme erinnert werden:

St. Jakobus
Bild 7: Die Kirche St. Jakobus vor dem Abriss. Von der Optik könnte man hier ein Parkhaus erwarten (19.11.2011) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8: Diese Ansicht der Kirche lässt eher auf eine Schule schließen 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Friedenspromenade: Kiosk-Erinnerungen und ein altes Schild

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Nach längerer Zeit habe ich mal wieder geschaut, was aus unserem Eck mit dem ehemaligen Kiosk an der Friedenspromenade geworden ist (Neuperlach.org berichtete). Die neuen Häuser nähern sich der Fertigstellung, wie die Bilder zeigen. Zwei Fotos vom alten Kiosk dürfen aber auch nicht fehlen.

In der Nähe – am Hugo-Lang-Bogen – gab es einen weiteren Kiosk, der auch schon längst Geschichte ist. Aber es findet sich noch ein Schild, das mir wohl bislang noch nicht aufgefallen ist. Vielleicht, weil es bislang hinter Edeu verschwunden war und man schon sehr genau hinschauen muss. Auch dieses Schild zeige ich.

Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 1: Kreuzung Friedenspromenade/Hochacker. Vom alten Kiosk ist nichts übriggeblieben (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Ex-Kiosk, Friedenspromenade
Bild 2 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck

Der alte Kiosk (2013)

Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

Kiosk-Schild am Hugo-Lang-Bogen

Das Schild hängt wenige Gehminuten entfernt am Hugo-Lang-Bogen. Es verweist auf einen anderen Kiosk, den es auch nicht mehr gibt. Er lag am Ende des Hugo-Lang-Bogen, kurz vor der Kreuzung Zehntfeldstraße/Feldbergstraße.

Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 5 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck
Schild, Kiosk, Hugo-Lang-Bogen
Bild 6 (25.12.2017) © Thomas Irlbeck