Was wird das? Containerstadt vor dem Eislaufstadion

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Container Eislaufstadion
Bild 1 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Auf dem Parkplatz unseres Eislaufstadions am Ostpark wird derzeit eine Containerstadt aufgestellt. Laut Leserinformationen werden die Container als Unterrichtsräume während des Abrisses und Neubaus der Grundschule am Strehleranger (Neuperlach.org berichtete) genutzt. Es handelt sich um die Container, die bislang an der Fröttmaninger Straße 21 aufgestellt waren und dort als Provisorium während der Sanierung der dortigen Grundschule dienten. Die Container kommen aber dafür noch an einen anderen Platz – nämlich auf die andere Straßenseite und damit etwas näher an das bestehende Schulgebäude. Dort werden sie gegenüber der bereits bestehenden roten mobilen Raumeinheit u-förmig aufgebaut. Die Zufahrt erfolgt über die Staudingerstraße. Dafür wird auch eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben.

Zeitplan

Die Container sollen in den Sommerferien 2019 bezogen werden, sodass das kommende Schuljahr dort starten kann. Im Schuljahr 2023/2024 geht es dann voraussichtlich in den hoffentlich planmäßig fertiggestellten Neubau.

Container Eislaufstadion
Bild 2 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 3 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 4 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 5: Das Kürzel STRE deutet auf die Verwendung als Ersatzräume für die Strehleranger-Grundschule hin (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 6 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 7 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck
Container Eislaufstadion
Bild 8 (17.03.2019) © Thomas Irlbeck

Alexisquartier: Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?

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Willibald Alexis
Willibald Alexis um 1840. Lizenz: Public Domain

Wie schon mehrfach berichtet, entsteht zwischen der Niederalmstraße und dem Graf-Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer ein neues Neuperlacher Quartier, das Alexisquartier. Es ist nach dem dort befindlichen Alexisweg benannt (der 1972 seinen Namen erhielt), der an der östlichen Grenze des Quartiers verläuft. Dieser beginnt an der Hippelstraße und führt am Bogenschießplatz vorbei bis zum Marieluise-Fleißer-Bogen (Handwerkerhof). Wer aber ist Alexis? Zunächst einmal ist Alexis sowohl als weiblicher als auch als männlicher Vorname bekannt. Hier aber ist Alexis ein Nachname. Konkret handelt es sich um Willibald Alexis (* 29. Juni 1798 in Breslau; † 16. Dezember 1871 in Arnstadt).

„Alexis“ nur der Künstlername

Der Name Alexis ist dabei ein Künstlername. Eigentlich heißt er Georg Wilhelm Heinrich Häring. Um Witze über seinen Namen Häring zu vermeiden, übersetzte er diesen ins Lateinische (allec=Hering). Alexis wurde auch in einigen anderen Städten geehrt, so gibt es etwa in Arnstadt, Berlin sowie Brandenburg an der Havel eine Willibald-Alexis-Straße.

Sein Schaffen

Alexis war ein deutscher Schriftsteller, der als Begründer des realistischen historischen Romans in der deutschen Literatur gilt. Seine Romane hatten meist großen Erfolg. Sein erstes eigenes fiktionales Werk ist Die Treibjagd, ein satirisch-idyllische Epos, das 1820 erschien. Mit Walladmor veröffentlichte Alexis 1824 seinen ersten Roman. Dieser wurde – wie von ihm beabsichtigt – vielfach für eine Übersetzung eines Originalwerkes des schottischen Dichters Walter Scott gehalten, den Alexis verehrte. 1832 startete Alexis mit Cabanis die Reihe seiner sogenannten Vaterländischen Romane. In diesen beschreibt er die bedeutendsten Abschnitte der brandenburgisch-preußischen Geschichte vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Cabanis spielt dabei in Berlin zur Zeit Friedrichs des Großen.

Alexis hatte aber auch andere Tätigkeitsfelder. Er rief mehrere Lesegesellschaften ins Leben, betrieb Buchhandlungen, war Immobilienhändler und arbeitete als Theaterkritiker bei der Vossischen Zeitung.

Mehr Infos zu Willibald Alexis in der Wikipedia.

Mehr zum Thema: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau

Neubaugebiet Piederstorfer – der Bau
Neubaugebiet Alexisquartier (23.02.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Alexisquartier: Verkaufsstart am Neubaugebiet (Ex-Piederstorfer)

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Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 1 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Wir bekommen Zuwachs in Neuperlach. Am Alexisquartier (Ex-Kieswerk Piederstorfer; zwischen Niederalmstraße und Graf-Zentrum/Handwerkerhof) entstehen rund 1.300 Wohnungen für etwa 3.000 Menschen (Neuperlach.org berichtete). Neben Mehrfamilienhäusern werden auch Reihenhäuser gebaut. Am 1. März war Verkaufsstart für den ersten Bauabschnitt. Wer sich informieren oder gleich eine Immobilie reservieren oder kaufen möchte, für den steht der Verkaufspavillon der Firma Demos zur Verfügung.

Zum Preisniveau ein paar Beispiele:

Wohnung/Haus OG Wohnfläche qm Preis Euro
2 Zimmer + Balkon 2 57,32 457.000
3 Zimmer + Loggia 5 75,4 617.000
4 Zimmer + Balkon 4 102,02 711.000
Reihenmittelhaus 139,52 939.000
Reiheneckhaus 167,13 1,259 Millionen

Der Verkaufspavillon ist über die Einfahrt am Karl-Marx-Ring, Höhe Mercure-Hotel, erreichbar. Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke für die Fotos!

Weitere Infos:

Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 2 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 3 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 4: Werbebanner am Ende der Ständlerstaße (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 5: Umleitungsweg für Fußgänger und Radfahrer während des Durchstichs zur Verlängerung der Ständlerstraße, die als Wohnstraße gebaut wird und kurz vor dem Alexisweg endet. Keine Autobahn durch den Wald! (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 6: Häuser am Stemplingeranger (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 7 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 8 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 9 (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier
Bild 10 (04.03.2019) © Thomas Irlbeck

Wie die Feuerwehr – unsere Feuerwache 9 an der Heidestraße

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Feuerwache 9
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Mit der Entstehung von Neuperlach brauchte der neue Stadtteil auch eine Feuerwache. 1975 war es nach zwei Jahren Bauzeit so weit, die Feuerwache 9 an der Heidestraße, Ecke Putzbrunner Straße, wurde eröffnet. Der Standort liegt bereits in Neuperlach Süd.

Die Feuerwache 9 ist dabei nicht nur für Neuperlach zuständig, sondern deckt auch Waldperlach, Perlach, Trudering und Teile von Josephsburg ab. Ferner finden sich hier die Zentralwerkstätten für das komplette Fahrzeug- und Gerätewesen für die Münchner Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Nicht zuletzt ist außerdem hier die Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr beheimatet.

Der Hauptbau ist unspektakulär als Quader und mit Sichtbetonfassade ausgeführt. Damit fügt er sich in seiner zweckmäßigen Gestaltung gut im Rest Neuperlachs ein. Eine der wenigen Abwechslungen sind die Säulen im Eingangsbereich, die den überstehenden Gebäudeteil stützen. Ob die in Rot gehaltenen Fenster, Tore und Zäune für das Thema Feuer stehen sollen, soll dem Leser überlassen werden, zumal Brände nur ein Teilbereich einer Feuerwehr sind.

Feuerwache 9
Bild 2: Kunst vor dem Bau:– „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Kunst am Bau findet man nicht – aber immerhin ein Kunstwerk vor dem Bau: 1978 wurde hier passend zum Thema der „Feuervogel“ von Joseph Michael Neustifter aufgestellt, der aus Bronze und Edelstahl besteht. Das teilweise rot lackierte Kunstwerk symbolisiert die zerstörende Wirkung von Feuer (Foto, weitere Ansichten des Kunstwerks in den Bildern weiter unten – Bild 8 und 9).

Ab 2020: Umfassende Sanierung und Umbau

Der optisch gute Eindruck trügt. Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen und soll umfassend saniert werden. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um eine Modernisierung und Anpassung an veränderte und gestiegene technische Anforderungen.

Die Stadt will dabei 68 Millionen Euro ausgeben. Die bestehende Fahrzeughalle soll Richtung Heidestraße vergrößert werden. Noch größer ist der Eingriff beim Trakt mit der Gerätewerkstatt und bei der Rolltor-Halle. Beide werden abgerissen und neu gebaut. Ferner ist auf dem Gelände der Bau von Dienstwohnungen vorgesehen.

2020 sollen die Arbeiten starten, die Fertigstellung ist für 2027 anvisiert.

Feuerwache 9
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 8: Kunstwerk „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 9: Detaildarstellung des Kunstwerks „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Quellen:

Es geht los: Sanierung Feuerwache 9 in München

Gestaffelte Giebel

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Staffelgiebel habe ich bei Neubauten bislang eher selten gesehen. Hier „Im Gefilde“ in Waldperlach kommen sie zum Einsatz. Wie gefallen sie euch? Mit moderner Architektur, auch speziell modernen Reihenhäusern, habe ich oft meine Probleme. Ich meine aber, die Giebel retten das Ganze eher. Oder geht es schon in Richtung Kitsch?

Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 2 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Staffelgiebel Im Gefilde
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Ganz in dsr Nähe: Die Skate- und Sportanlage „Im Gefilde“, natürlich immer noch in Waldperlach, im Hintergrund unser Neuperlacher Spital! Wie die Bilder zeugen, war ein herrlicher Frühlingstag. Und das eigentlich noch im Winter!

Skate- und Sportanlage Im Gefilde
Bild 8 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Skate- und Sportanlage Im Gefilde
Bild 9 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Kardinal Reinhard Marx weiht neue Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum ein

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St. Jakobus – Einweihung
Bild 1: Kardinal Reinhard Marx weiht das neue St. Jakobus ein (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Neuperlach hat nun ganz offiziell eine neue Kirche! Kardinal Reinhard Marx hat am Samstag, den 09.02.2019, die Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum eingeweiht. Eine vollständige Chronik des Baus ist hier zu finden.

Einweihungen von Gotteshäusern sind in Deutschland selten geworden. Elf Jahre ist Marx (was für ein passender Name für Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring und Marx-Zentrum) bereits im Amt, doch es ist erst das vierte Mal, dass er ein neues Gotteshaus weiht. Das liegt daran, dass die beiden christlichen Kirchen in Deutschland massive Austritte zu verzeichnen hatten und haben. Die Kirche ist für viele Leute nicht mehr attraktiv und modern genug, sie erreicht gerade jüngere Leute kaum noch. Auch die noch vorhandenen Kirchenmitglieder gehen seltener in den Gottesdienst. Auch die Zuwanderung aus Ländern, in denen andere Religionen vorherrschen, spielt eine nicht unbedeutende Rolle.

St. Jakobus – Einweihung
Bild 2: Die Kirche – zwei verschieden große Quader formen sie (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Fazit: Man braucht weniger Kirchen bzw. kleinere Kirchen. Das ist aber nicht der Grund für den Neubau. Denn die alte Kirche St. Jakobus war marode, sogar einsturzgefährdet, und wurde 2012 abgerissen (Neuperlach.org berichtete).

Wenn die Kirche schon abgerissen werden muss, ergibt es Sinn, den Neubau an den sinkenden Bedarf anzupassen. So wurde eine weit kleinere Kirche gebaut. Die Anzahl der Sitzplätze sank von mehreren Hundert auf nun 50.

Die Kirche wurde auf dem Standplatz des alten Kindergartens gebaut, der ebenfalls marode war und abgerissen worden war. Dafür entstand am alten Platz der Kirche nun ein neuer Kindergarten. Es wurden also die Plätze getauscht.

Ergänzung/Richtigstellung: Kapelle oder Kirche?

Anfangs wurde das neue St. Jakobus als „Kapelle“ bezeichnet. In jüngerer Vergangenheit ist davon die Rede , dass es doch eine „Kirche“ geworden sei. Laut Pressemitteilung der Erzdiözese ist St. Jakobus eine „Kirche“. Die Tagespresse hat das übernommen. Laut der Kathpedia liegt der Unterschied nicht in der Größe des Baus, sondern darin, ob der Bau eine eigene Pfarrei besitzt. Auch wenn in Neuperlach Pfarreien zusammengelegt wurden, würde ich schon bejahen, dass St. Jakobus über eine Pfarrei verfügt. Bezeichnen wir St. Jakobus also als „Kirche“.

Architektur

Die neue Kirche hat 2,6 Millionen Euro gekostet. Die Nutzfläche beträgt 315 Quadratmeter. Letztlich besteht der Bau aus zwei unterschiedlich großen Quadern. Einer ist gemauert und wurde mit Holz verkleidet. Der größere Hauptbau, der den Gebetsraum enthält, ist aus Beton und behielt seinen Sichtbeton. Nur der schräg versenkte Eingangsbereich des Hauptbaus stört die strenge mathematische Form, aber selbst das Kreuz fügt sich der Quaderstruktur, da es nicht freisteht, sondern – ums Eck gebogen – mit der (Sichtbeton-)Oberfläche verschmilzt (siehe u.a. Bild 3).

St. Jakobus – Einweihung
Bild 3 (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Diese „brutale“ Architektur (Brutalismus heißt der Stil, was aber nicht „brutal“, sondern mehr „Beton“ bedeutet) stieß und stößt auch auf Kritik. Immer wieder erhalte ich Kommentare, wie hässlich die neue Kirche doch sei.

Vielleicht gefällt den Kirchenbesuchern aber der Altarstein besser, den das Künstlerpaar Lutzenberger & Lutzenberger, das sich für die Innenausstattung verantwortlich zeichnet, auf einer Wanderung im Allgäu entdeckt hat.

Der Bau war gezeichnet von vielen Verzögerungen. Bereits im Februar 2017 (!) schien die Kirche vom Rohbaustadium nicht mehr weit entfernt zu sein und dennoch mussten wir noch zwei weitere Jahre auf die Fertigstellung warten.

Vielen Dank an Tobias D. für die Fotos!

St. Jakobus – Einweihung
Bild 4 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 5 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 6: Kunst in Form von Tafeln zum Thema Heiliger Jakobus (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Die Kirche drei Tage vor der Einweihung

Neubau St. Jakobus
Bild 7 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
Neubau St. Jakobus
Bild 8 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck

Rückblick

Das war die alte Kirche St. Jakobus, die 2012 abgerissen wurde.

St. Jakobus
St. Jakobus vor dem Abriss (19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Quellen

Neuperlach ohne Ständlerstraße (1969/1970)

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Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 1: Blick von einem Wohnhaus am Strehleranger Richtung Perlach (1969/1970).  Wo nur ist die Ständlerstraße? Foto: Astrid Stähn; Farben aufgefrischt von neuperlach.org
Map – Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 2: Umgebungskarte Nawiaskystraße mit Standort des nachgestellten Fotos, der in etwa dem ursprünglichen Standpunkt entsprechen sollte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Was heute unvorstellbar erscheint, Neuperlach gab es einmal ohne Ständlerstraße. Astrid Stähn hat ein herrliches Foto ausgegraben, das 1969 oder 1970 entstanden ist. Es wurde von einem Wohnblock am Strehleranger aufgenommen. Der Blick geht Richtung Perlach, St. Michael Perlach ist gut zu erkennen. Die Querstraße im Bild unten ist die Nawiaskystraße. Hinter dieser wurde später der Neuperlacher Teil Ständlerstraße gebaut – das heißt, die bestehende Ständlerstraße in Harlaching wurde verlängert –, abgetrennt durch einen bepflanzten Erddamm, um den Verkehrslärm abzuschirmen. (Wann diese Verlängerung der Ständlerstraße genau eröffnet wurde, fehlt leider in meiner sonst einigermaßen kompletten Neuperlach-Chronologie. Wer bei der Komplettierung dieser und anderer Angaben helfen kann, darf sich gerne melden.)

Im historischen Foto erkennt man ganz links und ganz rechts zwei Tiefgaragenabfahrten. Die rechte existiert noch, die andere Tiefgarage wurde im Rahmen einer Nachverdichtung (Patrizia Bachquartier) abgerissen und neu gebaut (in Bild 3 ist die Tiefgarageneinfahrt mit „2“ markiert). Der Grund: Die in Neuperlach lange üblichen Tiefgaragen sind nicht so stabil, um Häuser tragen zu können. Auch benötigt man bei Nachverdichtungen zusätzliche Abstellplätze, also braucht es in solchen Fällen neue, stabilere Tiefgaragen.

Foto nachgestellt

Nachgestellt – Blick vom Strehleranger Richtung Perlach 1969 1970
Bild 3: Heutige Position – 1: Nawiaskystraße, 2: Einfahrt neu gebaute Tiefgarage, 3: bestehende Tiefgaragenabfahrt (hinter Büschen), 4a/b/c: Wohnhäuser des Patrizia Bachquartier  (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Nun habe ich das alte Foto nachgestellt. Dabei befinde ich mich tatsächlich wohl ziemlich genau an der Stelle, an der das alte Foto geschossen wurde. Das neue Foto entstand mit dem Rücken zu dem Wohnblock, quasi lehnend an ihm. Dabei konnte ich leider lediglich vom Erdgeschoss aus fotografieren.

Die Stelle ist natürlich nicht mehr wiederzuerkennen. Immerhin kann man die Nawiaskystraße identifizieren (mit „1“ markiert). Die rechte Tiefgaragenabfahrt (mit „3“ markiert) ist hinter Büschen versteckt. Die drei weißen Häuser (man sieht zwei ein halb davon – mit „4a/4b/4c“ markiert) mit den gemischten Hoch- und Querformatfenstern – das bereits erwähnte Patrizia Bachquartier – wurden übrigens erst 2015/2016 gebaut.

Um das Ganze etwas besser herauszuarbeiten, zeige ich weitere Fotos mit anderen Ansichten dieses Quartiers.

Rechte Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 4: Näher an der zweiten, rechten Tiefgaragenabfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 5: Einfahrt zu der neu gebauten, ersten (linken) Tiefgarage (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Neue Tiefgarage Nawiaskystraße
Bild 6: Näher dran an der Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, rechte Tiefgarage
Bild 7: Die zweite, noch bestehende Tiefgarageneinfahrt von der anderen Seite aus gesehen (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt
Bild 8: Spielplatz nahe Tiefgarageneinfahrt (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße, Blick Richtung Lidl und Quiddestraße
Bild 9: Blick Richtung Lidl und Quiddestraße. In das Gebäude rechts ist die neue Tiefgarageneinfahrt integriert (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 10: Nawiaskystraße – Die Häuserdurchfahrt aus dem obigen Bild nun von der anderen Seite aus gesehen. Wir stehen hier nahe Lidl/Quiddestraße (26.01.2019) © Thomas Irlbeck
Nawiaskystraße
Bild 11: Wie Bild 10, aber näher dran (26.01.2019) © Thomas Irlbeck

Der weiße „Schwarze Marx“

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Das Marx-Zentrum wird zuweilen auch ehrfurchtsvoll als „Schwarzer Marx“ bezeichnet. Heute wird dank dem Schneefall aus dem „Schwarzen Marx“ jedoch eher ein weißer „Schwarzer Marx“.

Marx-Zentrum im Schnee
Bild 1 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 2 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 3 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 4 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 5 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 6 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 7 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 8 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 9 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck
Marx-Zentrum im Schnee
Bild 10 (05.01.2018) © Thomas Irlbeck

Historische St. Monika, historische Parkanlage

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Marianne Niedermeier hat zwei tolle Fotos eingeschickt. Vielen Dank! Das erste Foto zeigt den Bau der St. Monika, ein sehr rares Motiv. Das Foto ist auf August 1980 datiert. Die Bäume scheinen kahl zu sein, was etwas gegen das Datum spricht. Da aber am 1. Juni 1980 Grundsteinlegung für St. Monika war und die Bauarbeiten hier noch ziemlich am Anfang sind, sollte das Datum in etwa stimmen. Ob die Arbeiter geahnt haben, dass ihr Werk später einmal den Denkmalstatus verliehen bekommt?

St. Monika im Bau
St. Monika im Bau (ca. August 1980). Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Beide Fotos hatten übrigens massive Alterungserscheinungen in Gestalt eines starken Gelbstichs. Der gelbe Stich, hauptsächlich im Bereich des Marx-Zentrum zu sehen, wurde entfernt. Dadurch wirkt das Bild viel angenehmer.

Das zweite Bild zeigt die Parkanlage nördlich des Karl-Marx-Ring, das auf 1970/1971 geschätzt wird.  Man kann diese Grünanlage durchaus als Verlängerung des Ostparks sehen, auch wenn die Heinrich-Wieland-Straße beide Anlagen trennt. Eine Besonderheit sind die einfachen Hochspannungsmasten in Holzausführung, die damals bis in den Truderinger Wald geführt haben. Auch die vielen Bungalows, die hier einen sanften Übergang nach Trudering bilden, sind gut auf dem Foto erkennbar.

Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich
Parkanlage Karl-Marx-Ring westlich. Um 1970/1971 Lesereinsendung von Marianne Niedermeier

Besichtigung: Pflegeheim PerlachStift am Gerhart-Hauptmann-Ring eröffnet!

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PerlachStift Eröffnung
Bild 1 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 2: Am Eingang (01.12.2018) © Thomas Irlbeck

Nach einer Bauzeit von rund 17 Monaten wurde das Pflegeheim PerlachStift am Gerhart-Hauptmann-Ring eröffnet (Neuperlach.org begleitete die Bauphase). Das Haus hat vier Geschosse (ein Kellergeschoss gibt es nicht) und wird 72 Bewohnern ein Zuhause geben (63 Einzel- und 9 Doppelzimmer). Das PerlachStift liegt ganz nahe am Sudermann-Zentrum, die Sudermann-Apotheke und der KIK sind fast unmittelbare Nachbarn. Auch die Mittelschule am Gerhart-Hauptmann-Ring (vor allem früher wegen der anfangs schwarzen Fassadenplatten – heute sind diese blaugrau – auch als „Schwarze Schule“ bekannt) ist ganz in der Nähe. Auf dem Grundstück war früher die Kinderarche mit ihrer heilpädagogischen Einrichtung ansässig, die wieder in den neuen Bau integriert wurde und dort im Erdgeschoss zu finden ist.

Heute war im PerlachStift Tag der offenen Türe, am Montag, den 3. Dezember 2018, werden schließlich die ersten Bewohner einziehen.

Heute konnten das Erdgeschoss und das erste Stockwerk besichtigt werden. Stockwerk 2 und 3 sind derzeit zwar auch baulich fertiggestellt, aber noch nicht bezugsfertig.

Zimmer mit modernem Equipment

Das Haus wirkt sehr hell. Die Möbel sind sehr stilvoll und modern, wirken wie hochwertige Designermöbel. Ich habe eine solch aufwändige Einrichtung, die eher an ein Hotel erinnert, noch in keinem anderen Pflegeheim gesehen. Es konnten zwei Musterzimmer besichtigt werden, ein Einzel- und ein Doppelzimmer.

Die Ausstattung umfasst zunächst das Übliche – die Zimmer haben eigene, integrierte Badezimmer sowie Telefon- und Fernsehanschluss –, geht aber darüber hinaus. So wird erfreulicherweise ein Internetzugang angeboten, der leider noch nicht überall Standard ist. In manch anderen Häusern müssen Bewohner auf Internetnutzung verzichten, was ich für einen durchaus großen Mangel halte, denn auch Senioren sind heutzutage längst im Netz angekommen! Im PerlachStift heißt es aber: „Ich bin drin!“

Privatsphäre ist natürlich wichtig. In anderen Häusern sind die Räume meist so geschnitten, dass das Bett im toten Winkel liegt, wenn man vom Standpunkt an der Türe ausgeht. Oder ein Schrank bietet Sichtschutz. Hier aber stellt eine im oberen Teil halbdurchlässige Holzwand Privatsphäre sicher (Bild 4). Eine sehr elegante Lösung, die mir sehr gut gefällt.

Der Aufenthaltsraum (ab Bild 6) ist ebenso sehr ästhetisch eingerichtet. Hier speist man, man unterhält sich, man kann fernsehen und spielen. Im ersten Stockwerk gibt es eine große Gemeinschaftsterrasse (ab Bild 9), in dem zweiten und dritten Stockwerk jeweils einen Gemeinschaftsbalkon.

Lassen wir doch einfach die Bilder sprechen. Denn Bilder können das am besten. Nur eines können sie nicht: Es riecht im ganzen Haus stark, aber sehr angenehm nach frischem Holz. Das muss sich der Leser jetzt hinzudenken.

Das Personal ist sehr freundlich und auskunftsbereit. Ich sage vielen Dank und wünsche dem Haus viel Erfolg!

PerlachStift: Zur offiziellen Website

PerlachStift Eröffnung
Bild 3: Doppelzimmer – erinnert eher an ein Hotel als ein Pflegeheim (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 4: Doppelzimmer mit Sichtschutzwand (rechts) (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 5: Einzelzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 6: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 7: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 8: Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 9: Terrasse (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 10: Terrasse (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 11: Pflegebad (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 12 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 13 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 14: Detail Aufenthaltsraum (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 15: Schwesternzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 16: Schwesternzimmer (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 17: Fahrstuhl. Die Stockwerke haben Alpennamen (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 18 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 19 (01.12.2018) © Thomas Irlbeck
PerlachStift Eröffnung
Bild 20: Der bunt gestreifte Teil ist die Kinderarche (01.12.2018) © Thomas Irlbeck

Der Spiegel lügt, der Schein trügt

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Herrlich! Einer unserer Zwillingstürme spiegelt sich im pep!

Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 1 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck
Zwillingsturm spiegelt sich im pep
Bild 2 (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Hier noch eine andere Spiegelung in einem anderen Stadtteil. Einen kleinen Neuperlach- Bezug gibt es dort auch und eine interessante Besonderheit. Einfach hier klicken

Großsanierung in meiner Wohnanlage! (Update 22.11.2018)

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Karl-Marx-Ring
Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (06.11.2018) © Thomas Irlbeck

Gebaut als Bestandteil des Marx-Zentrum mit der Besonderheit, dass die Wohnungen von Anfang an Eigentumswohnungen waren, inzwischen verwaltungsrechtlich eigenständig, ist meine Wohnanlage am Karl-Marx-Ring in die Jahre gekommen. Die Loggien sind marode, langfristig könnte sogar die Statik gefährdet sein, wenn jetzt nichts unternommen wird. Die geplante Großsanierung in drei Bauabschnitten verzögert sich wegen Kapazitätsengpässen der Baufirmen und soll vorbehaltlich des noch ausstehenden Eigentümerbeschlusses nun voraussichtlich 2020 starten. Neben einer generellen Betonsanierung wird voraussichtlich auch die Betondicke um 10 mm erhöht werden, damit der Bewehrungsstahl nicht mehr so nahe an der Oberfläche sitzt und besser geschützt wird. Ebenso ist eine Sanierung der Loggiaböden geplant. Bestehende Fliesen werden wohl grundsätzlich entfernt. Ob Eigentümer, die ihren Boden erst vor wenigen Jahren haben neu fliesen lassen, eine Möglichkeit erhalten, die Fliesen zu behalten, muss noch geklärt werden.

Neben dieser Sanierung ist außerdem eine Flachdachsanierung eines unserer sechs Häuser geplant (es ist Haus 62) , ebenso vorbehaltlich des noch ausstehenden Eigentümerbeschlusses. Es wird nicht die letzte Sanierung bleiben, 2021 soll die anstehende Großsanierung unserer Tiefgarage starten.

Heute: Eigentümerversammlung (Update 22.11.2018)

Heute haben wir Eigentümer auf der Eigentümerversammlung dem neuen Zeitplan für die Loggiasanierung zugestimmt. Es soll also 2020 mit den Sanierungsarbeiten losgehen.

Eine Nachfrage ergab heute, dass es bei dieser Betondickenerhöhung bleiben soll. Es kann aber sein, dass die Erhöhung punktuell geringer oder höher als 10 mm ausfallen wird.

Da für die Instandsetzung der Dachfläche am Haus 62 ein Gerüst benötigt wird, haben wir beschlossen, diese Maßnahme aus Effizienzgründen mit der Loggia-Sanierung zusammenzulegen, bei der natürlich auch ein Gerüst aufgestellt wird.

2021 wird wie bereits oben erwähnt dann schließlich die Großsanierung unserer Tiefgarage starten.

Ein Austausch der asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten durch asbestfreie ist derzeit noch kein Thema.

Abschließend noch ein Dank an Verwaltung und Beirat, aber auch an alle engagierten Eigentümer.

Ein Spiegel vertauscht Wahrheit und Täuschung

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Heute zufällig entdeckt: Hier an der Zirkus-Krone-Straße, Ecke Georg-Schätzel-Straße, ist unter anderem Korian ansässig, das Mutterunternehmen unseres Phönix-Pflegeheims am Friedrich-Engels-Bogen. Das Schild, vermutlich aus Messing, spiegelt herrlich. Ändert man seinen Standpunkt vor dem Schild nur geringfügig, ergeben sich völlig verschiedene Motive, wie die Fotos weiter unten zeigen.

Korian
Bild 1: Das Gebäude. Das Schild ist links neben der  Eingangstüre (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 2: Hier stimmt eine Kleinigkeit nicht, man betrachte den Schriftzug ganz genau (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 3 (12.10.2018) © Thomas Irlbeck
Korian
Bild 4: Dasselbe Schild, aber ein geringfügig veränderter Standpunkt (12.10.2018) © Thomas Irlbeck

Asbestplatten: „Uns bleibt ein Erdenrest“ (Update 28.11.2018)

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KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 1: Defekte Asbestplatten am Hauseingang (07.10.2018) © Thomas Irlbeck

Gesehen in meiner Wohnanlage. Selbst wenn das unabsichtlich passiert sein sollte (Ballspiel etwa), ist so etwas unbedingt zu vermeiden. Beim Brechen der Eternit-Asbestplatten wird gefährlicher, krebserregender Asbeststaub frei. Daher dürfen die Asbestplatten auch nicht gebohrt, gesägt oder gebrochen werden. Abgenommene Platten dürfen nicht wieder angebracht werden. Es gelten weitere Vorschriften, etwa zur Entsorgung. Als Ersatz gibt es asbestfreie Faserzementplatten.

Uns bleibt ein Erdenrest
Zu tragen peinlich,
Und wär’ er von Asbest
Er ist nicht reinlich.

Goethe, Johann Wolfgang von: Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Stuttgart, 1832

Erneuter Schaden (Update 27.11.2018)

Und wieder einmal. Heute an meinem Haus. Wie passiert so etwas, wer macht so etwas? Sieht nach roher Gewalt aus. Ballspielen bei Minusgraden war es eher nicht.

Eines Tages müssen die Asbestplatten runter. Wir Eigentümer hoffen, dass der Tag noch in weiter Ferne ist, denn das wird nicht ganz billig. Im Marx-Zentrum sieht es dagegen schlechter aus. Zumindest einer der drei Wohnblöcke wurde inzwischen mit einem Netz überspannt, um zu verhindern, dass herunterfallende Platten Menschen verletzen.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 2 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 3 (27.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 4: Asbestscherben am Boden (27.11.2018) © Thomas Irlbeck

Update 29.11.2018

Gestern ist mir noch ein weiterer Asbestplatten-Schaden aufgefallen, den ich heute fotografiert habe. Nun wieder am Haus 52, bei dem es vor kurzem fast an der gleichen Stelle (eine Reihe und Spalte daneben) schon einmal einen Plattenbruch gegeben hatte (vergleiche hierzu Bild 1 mit Bild 6). Die Scherben am Boden deuten auf ein frisches Ereignis hin. Eine andere Seite, die sich wohlwollend über meine Berichterstattung und auch meine Meinung, dass man beim Kauf von alten Wohnungen bedenken sollte, dass immer wieder höhere Sanierungskosten anstehen, geäußert hatte, spekulierte zu dem letzten Schaden, es könne auch die Leiter eines Handwerkers gewesen sein. So viele Handwerker mit so vielen Leitern laufen aber selbst bei uns nicht rum. Vandalismus ist daher wahrscheinlich, aber nichts Genaues weiß man nicht.

KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 5 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte AsbestplattenKMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 6 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck
KMR 52-62, defekte Asbestplatten
Bild 7 (29.11.2018) © Thomas Irlbeck

Bürgerdialog für die Neugestaltung der öffentlichen Flächen am Hanns-Seidel-Platz

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Bürgerdialog Kultur Quadrat
Zum Download anklicken

Am Hanns-Seidl-Platz in Neuperlach entsteht ein neues attraktives Stadtteilzentrum. Um eine zentrale Grünfläche gruppieren sich zahlreiche neue Wohnungen, Einzelhandel und Büroflächen; ein kulturelles Bürgerzentrum wird den jetzigen provisorischen Bau ersetzen. Zudem entstehen öffentliche Platzflächen. Als Auftakt für die anstehende Planung der vorgesehenen öffentlichen Grün- und Platzflächen des neuen Stadtteilzentrums soll nun die Öffentlichkeit informiert und im Dialog mit der Bürgerschaft Ideen und Anregungen zur Gestaltung dieser Flächen diskutiert werden. Die Ergebnisse sollen dann in die Planung einfließen.

Zur Veranstaltung lädt die BHB Bauträger GmbH, die im Auftrag des Baureferates die öffentlichen Flächen planen und bauen wird. Die Bürgerinformations- und Dialogveranstaltung findet am Samstag, 13.10.2018 von 11-14 Uhr im Alten- und Servicezentrum Perlach am Theodor-Heuss-Platz 5 statt.

Der Hanns-Seidel-Platz an der U-Bahn-Haltestelle Neuperlach Zentrum liegt in Nachbarschaft zum Einkaufszentrum pep. 2009/2010 gab es einen ldeenwettbewerb für die städtebauliche und landschaftsplanerische Entwicklung des Areals, auf dessen Grundlage der mittlerweile rechtsgültige Bebauungsplan entstanden ist. Der Wettbewerbsgewinner, Herr Prof. Roland Dieterle vom Architekturbüro Spacial Solutions, wird bei der Veranstaltung anwesend sein und über das städtebauliche Konzept des neuen Stadtteilzentrums berichten.

Noch mehr Büroflächen (Update 16.02.2019)

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Büros Kreillerstraße
Bild 1 (30.09.2018) © Thomas Irlbeck

Überall wird gebaut. Hier ist es mit einer Prise Ironie gesagt etwas ganz anderes, nämlich Büroräume nebst Tiefgarage. Die Größe beträgt rund 4.190 m². Ebenso soll ein Fitnessstudio einziehen.

Wir sind hier an der Kreillerstraße, Ecke Marianne-Plehn-Straße. Das Grundstück gehört laut OpenStreetMap zur Gartenstadt Trudering. (Ein Leser ist sich dagegen sicher, dass es noch dem Stadtteil Michaeliburg zuzuordnen ist. Ich zweifle aber daran, zumal sich einige Einrichtungen, etwa die Forellenschule, die sogar noch südlicher und damit Richtung Michaeliburg liegen, in ihrer Anschrift „Gartenstadt Trudering“ angeben.)

Büros Kreillerstraße
Bild 2 (30.09.2018) © Thomas Irlbeck
Büros Kreillerstraße
Bild 3 (30.09.2018) © Thomas Irlbeck

Update 16.02.2019

Eine Ansicht ist verhüllt, da ist gewissermaßen der Mantel des Schweigens darüber ausgebreitet. Aber die anderen Perspektiven sind weit aussagekräftiger.

Büros Kreillerstraße
Bild 4 (16.02.2019) © Thomas Irlbeck
Büros Kreillerstraße
Bild 5 (16.02.2019) © Thomas Irlbeck
Büros Kreillerstraße
Bild 6 (16.02.2019) © Thomas Irlbeck

Hervor ragend, aber auf der Kippe – Bürokomplex Kap West am S-Bahnhof Hirschgarten

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Friends-Tower, Hotel Holiday Inn Express und Kap West
Bild 1: Von links nach rechts: Friends-Tower 1#, Hotel Holiday Inn Express, Friends-Tower 2 (leicht verdeckt)  und – ab Bildmitte – Kap West (25.09.2018) © Thomas Irlbeck

Schauen, was die anderen bauen. An der S-Bahnstation Hirschgarten entsteht neben der Friedenheimer Brücke der Bürokomplex Kap West. Die Besonderheit: Das obere Teil einer der beiden Türme ragt 18 Meter über den Abgrund hinaus. Dieser Turm wird 17 Geschosse haben, der andere 15. Links daneben befinden sich die beiden „Friends“-Wohntürme und das Hotel Holiday Inn Express. Langweilig ist die Architektur sicherlich nicht. Mehr zum Kap West auf der offiziellen Seite und in einem Bericht der Süddeutschen Zeitung.

Kap West
Bild 2: Kap West (25.09.2018) © Thomas Irlbeck
Kap West
Bild 3: Kap West (25.09.2018) © Thomas Irlbeck
Friends-Tower
Bild 4: Friends-Tower (25.09.2018) © Thomas Irlbeck

Das Spatzennest zieht zum Spatzenturm um (Verlegung der „Legung“)

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Eisengeflecht
Bild 1: Eisengeflecht-Kunstwerk am ursprünglichen Standort vor dem Kulturhaus (Archivbild von 2017) © Thomas Irlbeck

Heute wurde bei herrlichem Spätsommerwetter unser Kunstwerk Legung (auch als Legung III, Eisengeflecht und Spatzennest bekannt) des Künstlers Adrian Maryniak um rund 150 Meter vom Kulturhaus zum Spatzenturm vor die Loge №2 versetzt. Grund sind bald beginnende Bauarbeiten rund um das Kulturhaus, das spätestens zum Jahresende abgerissen werden soll. Die zukünftigen Bewohner der Loge №2 und auch der anderen derzeit entstehenden Wohnhäuser (Loge №1, Gewofag-Wohnhaus) dürfen sich über Kunst freuen, immerhin wohnen sie ja im Kultur Quadrat. Der Vorgang wurde auch von einigen Profi-Presseleuten, Hobbyfotografen und Schaulustigen begleitet.

Das Kunstwerk Legung wird auch Spatzennest genannt, da in dem Eisenverhau einige Vogelarten Nistmöglichkeiten gefunden haben. Als Ausweiche wurde bereits vor Längerem der bereits erwähnte Spatzenturm (Bild 11) aufgestellt. Nun liegen beide Orte in unmittelbarer Nachbarschaft.

Eisengeflecht, Umzug
Bild 2: Verlegung der „Legung“ (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 3 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 4 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 5 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 6: Am neuen Standort angekommen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 7 (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 8: Der Haken wird gelöst  (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 9: Diro, der Haken ist fast los (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 10: Geschafft! Das Kunstwerk ist frei (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 11: Der endgültige Standort am Spatzenturm (links) in der Totalen (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 12: Das Kunstwerk befreit von der Transportsicherung (18.09.2018) © Thomas Irlbeck
Eisengeflecht, Umzug
Bild 13: Der LBV (Landesbund für Vogelschutz) kündigt den Spatzennest-Umzug am Kulturhaus an (18.09.2018) © Thomas Irlbeck

Noch ein Video vom Umzug:

(Link: YouTube)

Immer noch im Bau: Neubaugebiet an der Hochäckerstraße

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Nach längerer Pause habe ich heute mal wieder unser Neubaugebiet Hochäckerstraße in Perlach besucht. Im Ostteil laufen noch die Bauarbeiten, daher sind dort die Fotos (mit einer Ausnahme; dem letzten Foto) entstanden. Entdeckt habe ich unter anderem einen futuristisch anmutenden Spielplatz (Bild 6 und 7).

Hochäckerstraße
Bild 1 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 2 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 3 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 4 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 5 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 6 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 7 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 8 (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 9:  Dieter, wir vermissen Dich! (17.09.2018) © Thomas Irlbeck
Hochäckerstraße
Bild 10: Haus direkt vor der Autobahn ganz im Westen der Siedlung. Das einzige höhere Haus. Es hat 7 Geschosse (17.09.2018) © Thomas Irlbeck

Neuperlach hat sein erstes denkmalgeschütztes Gebäude: St. Monika

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St. Monika
Bild 1: St. Monika mit dem Marx-Zentrum im Hintergrund (06.09.2018) © Thomas Irlbeck

Die katholische Kirche St. Monika am Marx-Zentrum hat jetzt Denkmalschutz. Für Neuperlach ist das ein Novum.

Bislang war Neuperlach ein weißer Fleck auf der Karte, was den Denkmalschutz angeht. Kein einziges Gebäude hatte es auf die Denkmalschutzliste geschafft. Es ist naheliegend, dass man das geringe Alter des Stadtteils als Begründung sucht. Meist stellt man sich ja beim Thema Denkmalschutz ältere Gebäude in ebenso älteren Baustilen vor. Der Olympiapark, 1972 eröffnet, bekam jedoch 1998 den Denkmalschutz – übrigens inklusive aller Häuser, auch der Hochhäuser, die denen von Neuperlach nicht unähnlich sind. Nun hat der weltweit einzigartige Olympiapark aber internationale Bedeutung, Neuperlach wird da immer im Schatten liegen. Dennoch, für das Ansehen eines Stadtteils ist es förderlich, wenn er auch architektonisch etwas Besonderes schafft, quasi für die Ewigkeit, denn denkmalgeschützte Gebäude müssen ja erhalten werden.

Regenbogen Marx-Zentrum
Bild 2: Der Regenbogen zeigt, dass St. Monika und das Marx-Zentrum zusammengehören (25.08.2012). Foto: J. W.

Beim dem Thema Denkmalschutz in Neuperlach könnte man aber auf den Gedanken kommen, ob vielleicht einer der Altbauten, die es in sehr geringer Anzahl gibt, Denkmalschutzstatus bekommen hat. Tatsächlich stehen die Michaelikapelle und das Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße schon seit längerer Zeit unter Denkmalschutz. Der Haken ist, beide befinden sich haarscharf nicht mehr in Neuperlach, sondern ein paar Meter außerhalb der Grenze, genauer in Michaeliburg (Michaelikapelle) bzw. in Waldperlach (Quetschwerk Mächler).

Tatsächlich aber wurde einem der Neubauten der Denkmalstatus verliehen: Unsere Kirche St. Monika an der Max-Kolmsperger-Straße 3 bis 9, die übrigens zur Pfarrei Christus Erlöser gehört, ist nun auf der Denkmalschutzliste.

Namensherkunft St. Monika

Den Namen hat die Kirche von der heiligen Monika von Tagaste (* um 332 in Tagaste in Numidien; † Oktober 387 in Ostia). Sie ist die Mutter des heiligen Augustinus. Die heilige Monika gilt als Patronin der christlichen Frauen und Mütter sowie für die Seelenrettung der Kinder.

Chronologie St. Monika

1970, 4. Advent: Erster Gottesdienst in der Behelfskirche (Holzbaracke).
01.06.1980: Grundsteinlegung
29.11.1981: Einweihung
23.01.1982: Glockenweihe
2018: Eintrag in das Denkmalschutzregister.

Ich persönlich kann mich noch an das Provisorium in der Holzbaracke erinnern, habe dort auch mal einen Gottesdienst besucht. Dann, 1980, begannen die Arbeiten für den massiven Bau mit seiner Klinkerfassade (Sichtziegel) und seinem recht mächtigen Glockenturm (und einem besonderen Kreuz; siehe für Detailaufnahme Bild 15), der aber wegen des Flughafens Riem nicht höher werden durfte als die umliegenden Häuser. Genauer, die Grenze lag bei 35 Metern. Eine Besonderheit ist, dass der – freistehende – Kirchturm ins Neuperlacher Fußwegsystem integriert wurde. Man geht gewissermaßen durch den Turm, der Tordurchgang ist nur marginal schmaler als der Fußweg. Hier wurde Neuperlach konsequent weitergebaut.

St. Monika
Bild 3: Eines der wenigen Bilder, welches annähernd das gesamte Kirchengebäude zeigt (2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach

Architektur

Der Stil ist nichtsdestotrotz eher klassisch. Viele moderne Kirchen im Brutalismusstil wirkend verstörend. Nicht so St. Monika: Form, Fassade und Material (Ziegeloptik) sind zurückhaltend. Trotz des Fassadenstilbruchs mit den umliegenden Gebäuden, speziell dem mit schwarzen Asbestplatten verkleideten Marx-Zentrum, wirkt die Kirche keineswegs wie ein Fremdkörper. Das mag auch daran liegen, dass der Bau nur zwei Geschosse hoch ist und die Kirche primär durch ihren Turm in Erscheinung tritt. Dieser wiederum folgt einer strengen Quaderform, was ihn zu den Hochhäusern optisch kompatibel macht.

Bild 3 zeigt das mehrteilige und mehrstufige Pultdach besonders gut. Der erste äußere Dachteil läuft längs, der andere äußere quer, der große Mittelteil hingegen verbindet durch seine Ausrichtung im 45°-Winkel die anderen beiden elegant. Der auf diese Weise geformte Eingangsbereich erweckt den Eindruck eines Viertelkreisbogens, wodurch er besonders einladend, imposant wirkt (Bild 4).

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Kirchenzentrum St. Monika; Pfarrkirche, sechseckiger Sichtziegelbau in Ecklage mit mehrfach gestuftem Pultdach, Pfarrhaus und Pfarramt angegliedert, freistehender Kirchturm mit erdgeschossigem Tordurchgang; Kinderhort, zweigeschossiger Riegel mit Stirnwand aus Sichtziegeln; Kindergarten, eingeschossiger Putzbau aus vier Pavillons mit Pultdächern; Hausmeisterhaus, eingeschossiger Pultdachbau, von Josef Wiedemann mit Rudolf Ehrmann und Volker Westermayer, 1975-1981; Altar, Ambo, Taufstein und Tabernakel, von Blasius Gerg, gleichzeitig; Werktagskapellenfenster, von Edzard Seeger, gleichzeitig.

St. Monika
Bild 4: Haupteingangsbereich (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 5 mit dem Haupteingang, rechts beginnt der Biergarten der Gaststätte „Zum Löwen“ (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 6 (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 7: Kindergarten St. Monika (06.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 8: Dito, Kindergarten St. Monika (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 9: Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 10: Andere Seite – Detail Tordurchgang und Turmzugang via Brücke (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 11 (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 12: Detail Haupteingang (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 13: Turm mit Durchgang auf dem Neuperlacher Fußwegsystem. Foto: Immomakler / Lizenz: CC BY-SA 4.0
St. Monika
Bild 14 (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 15: Kirchturmkreuz (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 16: Kirchturm von der Max-Kolmsperger-Straße aus gesehen (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
Ein Blick aus luftiger Höhe auf das Marx-Zentrum und St. Monika. Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach
Bild 17: Ein Blick aus luftiger Höhe auf das Marx-Zentrum und St. Monika (2010). Foto: Franco und Manuel aus Neuperlach
St. Monika
Bild 18: Der Kirchturm von St. Monika ist noch in weiter Entfernung zu sehen. Hier überragt er die Mittelinsel (Peschelanger 13) des Marx-Zentrum (05.09.2018) © Thomas Irlbeck

Fotospielereien

St. Monika
Bild 19: Der Kirchturm wächst aus der Litfaßsäule (05.09.2018) © Thomas Irlbeck
St. Monika
Bild 20: Uhrenspielerei (05.09.2018) © Thomas Irlbeck