Kategorien
Architektur Bilder Historisches

Vater von Neuperlach

Hans-Jochen-Vogel-Platz
Hans-Jochen-Vogel-Platz (02.10.2021) © Thomas Irlbeck

Hans-Jochen Vogel (1926–2020) war so etwas wie der Vater von Neuperlach. Und ganz nebenbei war es ein Ausnahmepolitiker. Geehrt wurde Hans-Jochen Vogel aber mit einem Platz im Olympiapark in der Nähe des Olympiaturms. Dazu wurde ein Teil des bisherigen Coubertinplatzes umbenannt. Das ist natürlich angemessen, denn Vogel holte die Olympischen Spiele 1972 nach München.

Kategorien
Architektur Ärgerliches/Nerviges Baustellen Bilder Film, TV, Medien Historisches Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Kein Happy End für unser Siedlerhaus

Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring, Ottweilerstraße 15 (Ecke Otterfinger Straße) (05.09.2021) © Thomas Irlbeck

Das kultige Siedlerhaus vor dem Wohnring dürfte fast jeder Neuperlacher kennen. Letztes Jahr wurde bekannt, dass das zweigeschossige Doppelhaus, das schon mal in der Krimiserie „München 7“ von Franz Xaver Bogner eine Rolle spielte, durch ein 9-Parteienhaus ersetzt wird. Die aufkommenden Proteste konnten das Haus leider nicht retten. Das Haus wurde bereits entkernt, wie meine Aufnahmen von heute zeigen. Ein Plot Twist mit Happy End gibt es halt nur im Film, in der Realität ist das selten.

Update: Bereits Mitte September wurde das Haus abgerissen.

Siedlerhaaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (05.09.2021) © Thomas Irlbeck
Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (05.09.2021) © Thomas Irlbeck

So sah das Haus mal aus:

Siedlerhaus vor dem Wohnring
Siedlerhaus vor dem Wohnring (24.02.2012). Foto: Casey Hugelfink / Lizenz: CC BY-SA 2.0
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Gesellschaftliches Hightech Kunst und Denkmäler Sprache/Wortherkunft

Ex-Allianz: Bauzaun-Kunst zeigt Stadt der Zukunft

Neuperlach hat ein neues Kunstprojekt. An einem Bauzaun. Ein Bauzaun steht für Veränderung – und nicht nur das. Denn das Englische „town“ (also Stadt) entstand aus einem proto-germanischen Wort, das im Deutschen zu „Zaun“ wurde. „Town“ und „Zaun“ sind damit eng etymologisch verwandt. Eine Stadt ist schließlich genau abgesteckt, quasi eingezäunt (auch wenn wir in Neuperlach Zäune nicht so gerne sehen). Passender geht es kaum noch. Denn genau die Frage, wie könnten Städte zukünftig aussehen, ist das Thema. Bei der Vorbereitung zu  diesem Bericht hatte ich auch ein nettes Déjà-vu.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Biegung des Zauns wurde geschickt genutzt, damit der Betrachter das Gefühl bekommt, der Wagen würde tatsächlich auf ihn zusteuern! (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Auch das könnte die Zukunft der Stadt sein! (02.09.2021) © Thomas Irlbeck

Der Hintergrund: Die Allianz hat Neuperlach Ende 2020 verlassen. Das jüngere der beiden Gebäude an der Fritz-Schäffer-Straße (das weiße) soll saniert, der (dunklere) Altbau dagegen abgerissen und durch einen höheren Neubau ersetzt werden (Neuperlach.org berichtete). Bis es so weit ist, wird es im Altbau eine Zwischennutzung geben. Konkret entsteht die Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“ (siehe Ex-Allianz: Community Kitchen, das „Restaurant der geretteten Lebensmittel“).

Der Allianz-Neubau ist bereits mit Bauzäunen abgeschirmt. Der so wichtige Durchgang durch das LAO-Vierschanzenhaus zum Einkaufszentrum Life und zur Plettstraße ist als etwas schmalere Schneise erhalten geblieben. Baustellen bedeuten normalerweise Lärm und Dreck. Das wird auch hier so sein, aber in Neuperlach ist alles anders (was mein Slogan: „Neuperlach – Das ist München, aber anders!“ aussagt). Auf dem Bauzaun sind auf 200 Metern Kunstwerke unterschiedlichster Art entstanden – Graffiti, aber auch Wandgemälde. Ebenso unterschiedlich sind die Künstler. So unterschiedlich wie wir Neuperlacher.

Das Thema ist: „Wie könnte städtischer Raum eines Tages aussehen?“. Das dahinterstehende Künstlerkollektiv „Der blaue Vogel“ ist nicht unbekannt, jeder Neuperlacher dürfte schon Werke am Quidde-Zentrum gesichtet haben – und an anderen Stellen in München.

Eine dystopische Stadt von Katharina Belaga

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
Das Werk von Katharina Belaga – eine dystopische Stadt mit erstaunlichen Technologien (03.09.2021) © Thomas Irlbeck

Als ich am Bauzaun eintreffe, arbeitet die Künstlerin Katharina Belaga noch an ihrem Werk. Es ist ihr erstes Freiluftprojekt. Das Bild befindet sich in den letzten Zügen. Die letzte Farbschicht wird gerade aufgetragen.

Zu sehen ist eine dystopische Stadt. Zunächst einmal ist es ein Gemälde. Aber das ist nicht alles. Einen im Bauzaun integrierten Sehschlitz hat sie zur Klimasanduhr umfunktioniert. Wenn der Sand komplett durchgerieselt ist, dann ist totale Klimakollaps eingetreten.

Die Menschen in der dystopischen Welt leben in Wohnkapseln, die auf Säulen stehen – links im Bild einzelne, in der Bildmitte ein Konglomerat von Kapseln, das an einen Baum erinnert. Ist das die Form des Hochhauses der Zukunft? Die Kapseln können auf die Straße heruntergelassen werden. Dort sind die in der Lage, wie Autos zu fahren. Wohnen und Reisen werden in stärkerem Maße eins, als es das beste Wohnmobil heute leisten kann.

Nakagin Capsule Tower
Nakagin Capsule Tower: Ein Hochhaus aus Kapseln. Foto: Jordy Meow / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Déjà-vu – Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass ein Hochhaus in Tokio, der aus zwei verbundenen Türmen bestehende Nakagin Capsule Tower, in denen die Wohnungen aus quaderförmigen Kapseln mit kreisrundem Fenstern aufgestapelt sind, abgerissen werden soll. Die Kapseln sollen herabgelassen und an verschiedenen Orten der Welt weiterleben – als Ausstellungsobjekte, aber auch zum Wohnen. Nur fahren wie Autos können sie nicht. Belaga sagte mir, sie kenne das Projekt nicht, habe sich also nicht davon inspirieren lassen. So haben wir hier eine erstaunliche Synchronizität.

Die Wohnkapseln haben bei Belaga Solarschirme, die sich nach Bedarf in Trichter verwandeln lassen, um Regenwasser sammeln zu können.

Dadurch sind die Menschen vor Überschwemmung, Dürren, kosmischer Strahlung und Energiemangel geschützt. Rechts im Bild ist ein Verwaltungsgebäude zu sehen. Es kommt ohne Menschen aus, denn künstliche Intelligenz verwaltet alles. Im Wasser (Mitte) schwimmen Chimären, also genetische Mischwesen.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
Katharina Belaga arbeitet … (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
… (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße – Katharina Belaga
… an ihrem Werk (02.09.2021) © Thomas Irlbeck

Die anderen Kunstwerke

Die anderen Kunstwerke stellen eine Reise durch unterschiedliche Stilarten darf. Von ihnen wird eine Auswahl gezeigt, wobei das wörtlich zu nehmen ist. Sie sind hier nur zu sehen, werden aber nicht näher beschrieben. Die Werke sprechen ohnehin für sich. Jeder kann und wird Aussagen finden, auch wenn jeder auch zu unterschiedlichen Interpretationen kommen kann.

Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Bauzaun Fritz-Schäffer-Straße
Die Kunstwerke (02.09.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Bilder Historisches Kunst und Denkmäler Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!

Grandiose Graffiti und Entkernungsarbeiten
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Das Quidde-Zentrum wird derzeit für den Abriss vorbereitet und entkernt. Es ist hermetisch abgeriegelt, der Zutritt für Unbefugte strengstens verboten. Von außen sieht man kaum etwas, auch der Bewuchs verhindert Blicke ins Innerste. Doch wie es dort aussieht, muss keine Spekulation bleiben. Denn Georg und Marcus Pantel durften in das Heiligste. Dabei zeigen sie nicht nur den Stand der Entkernung, sondern halten auch die herrlichen Graffiti, die teilweise schon Jahre nicht mehr zugänglich sind, für die Nachwelt fest! Die Fotos sind am 05.07.2021 entstanden. Vielen Dank an die beiden!

Weitere Graffiti: Neuperlach Zoo: Graffiti im Quidde-Zentrum

Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Entkernung (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Der Blaue Vogel (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Quidde-Zentrum: Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!
Graffiti-Kunst (05.07.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Mehr zum Thema:

Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Kunst und Denkmäler Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Quidde-Zentrum: Der Abriss

Was keiner mehr für möglich gehalten hat, wird nun wahr. Der Abriss des Quidde-Zentrum hat begonnen. Es wird höchste Zeit. Vor fast 10 Jahren schloss dort der letzte Lebensmittelmarkt. Nach einer Zwischennutzung durch Künstler steht die Ruine seit Mitte 2019 leer und verfiel immer weiter.

Geplanter Neubau

Als Ersatz sollen zwei Wohnblöcke mit 6 bzw. 8 Geschossen mit insgesamt 177 Wohnungen gebaut werden. Wie das aussehen soll, kann man sich hier anschauen: Neues Quidde-Zentrum. Ob und welche Läden zurückkommen, da schweigt sich das Dokument allerdings aus. Es hieß aber die ganze Zeit, dass wieder Läden entstünden.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021). Foto: Lesereinsendung
Map Umleitung Quidde-Zentrum 2021
Wer das Neuperlacher Fußwegsystem zwischen Strehleranger und Plett-Zentrum benutzen will, muss die grün eingezeichnete Umleitung nehmen. Für Radfahrende ist sie ungeeignet, da für den östlichen Brückenanfang nur eine steile Treppe ohne Rampe zur Verfügung steht. Lizenz: Open Database License 1.0

Jetzt wurde das gesamte Gelände, auch der Parkplatz abgesperrt. Die Brücke über die Quiddestraße kann nur noch über den Zugang der ehemaligen Möbelapotheke benutzt werden. Es steht nur eine Treppe ohne Rampe zur Verfügung. Die Treppe findet sich direkt unterhalb der Brücke in unmittelbarer Nähe der Haltestelle Nawiaskystraße 197 Innenring.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (03.07.2021) © Thomas Irlbeck

05.07.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.07.2021) © Thomas Irlbeck

Weitere Bilder vom 05.07.2021: Quidde-Zentrum – Ein vielleicht letzter Blick ins Innere!

Quidde-Zentrum: Abriss begonnen (Fotos vom 22.09.2021)

Nun sind die ersten Mauern gefallen.

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (22.09.2021) © Thomas Irlbeck

Der Abriss geht unaufhaltsam weiter (23.09.2021)

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (23.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (27.09.2021) © Thomas Irlbeck

30.09.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

03.10.2021

Der Fotograf hat dem Bild den passenden Titel „Der Bus hat Verspätung“ verpasst:

Abriss Quidde-Zentrum
„Der Bus hat Verspätung“ (03.10.2021). Foto: Lesereinsendung

Und ein Video dazu vom selben Tag. Lesereinsendung, vielen Dank!

05.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (05.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

09.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (09.10.2021). Foto: Lesereinsendung

14.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (14.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

17.10.2021

Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
Abriss Quidde-Zentrum
Abriss Quidde-Zentrum (17.10.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Mystisches/Legenden

Die Anschläge vom 11. September: In puncto Numerologie auch bei uns 911-Zwillingstürme

Terroranschläge vom 11. Seeptember
Foto: Michael Foran (Flickr) / Lizenz: CC BY 2.0

„911“ steht bekanntlich als Schreckenssymbol für die islamistischen Terrorattentate vom 11. September 2001 in New York, bei denen Terroristen zwei Passagiermaschinen in die beiden Türme des World Trade Centers lenkten. Beide Gebäude stürzten dann ein, wie wir alle wissen.

Weniger bekannt dabei ist, dass 911 nicht nur das Datum in amerikanischer Schreibweise darstellt (dort wird erst der Monat und dann der Tag geschrieben), sondern auch die Notrufnummer in den USA. Eine weitere Verbindung zum Thema Unglück.

In Neuperlach mussten wegen der Einflugschneise des Flughafens Riem, der inzwischen längst stillgelegt ist, die meisten Häuser (gerechnet mit allen Aufbauten wie Fahrstuhlbetriebsräumen) unter 25 Metern und damit knapp unter der Grenze für echte Hochhäuser bleiben. Laut allgemeiner Definition muss der Fußboden des höchstgelegenen Aufenthaltsraums mehr als 22 Meter über der festgelegten Geländeoberfläche liegen, damit ein Haus als Hochhaus gilt (Quelle: Brockhaus Wissenschaft und Technik). In der Praxis bedeutete das, bei 8 Stockwerken (9 Geschossen) war Schluss.

Es gibt aber auch eine Reihe von Ausnahmen. Gebäude, die außerhalb der Hauptflugschneise liegen, durften bis zu 65 Meter hoch werden.

Die beiden höchsten Gebäude unseres Stadtteils bringen es daher doch auf immerhin 17 Stockwerke (18 Geschosse). Die Höhe beträgt jeweils 64,14 Meter. Sie stehen nahe beieinander und können durchaus als Zwillingstürme gesehen werden. Von uns Neuperlachern werden die die beiden am Gerhart-Hauptmann-Ring liegenden Wohnhäuser (in Nähe des pep, des größten Münchner Einkaufszentrums) auch oft so bezeichnet.

Der erste Turm wurde 1975 fertiggestellt, der zweite 1982. Bei der Fertigstellung waren also die Terroranschläge vom 11. September noch ganz, ganz weit weg.

Hausnummern 9–11 für diese Zwillingstürme!

Zwillingstürme in Neuperlach
Zwillingstürme in Neuperlach, links Haus 11, rechts Haus 9 (Archiv). Bild: Franco und Manuel aus Neuperlach

Ein durchaus makabrer Zufall ist, dass die beiden Türme ausgerechnet die Hausnummern 9 (der 1975 fertiggestellte Bau) und 11 (der 1982 fertiggestellte Bau) erhalten haben.

Zwillingsturm 9
Zwillingsturm 9 (Foto von 2021)
Zwillingsturm 11
Zwillingsturm 11 (Foto von 2021)
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau Sprache/Wortherkunft

Pfahlstadt bei Pandion Verde im Alexisquartier: Pfeilgerade versenkt

Alexisquartier Pandion Verde Map
Alexisquartier: Pandion realisiert hier sein Projekt Pandion Verde mit zunächst 133 Eigentumswohnungen (WA 8)

Immer werde ich gefragt, was da Seltsames im Alexisquartier abgehe – im wahrsten Wortsinn, denn es geht dort ja nach unten. Seit Ende März dieses Jahres werden unter lautem Getöse und unzähligen Hammerschlägen lange Pfähle aus Stahlbeton in die Erde gerammt. Der Vorgang ist in weiten Teilen Neuperlachs und Truderings deutlich wahrnehmbar. Inzwischen ist eine grotesk anmutende Pfahlstadt entstanden mit Pfählen, die verschieden weit aus dem Boden herausstehen.

Pfahlstadt

Zu finden ist diese „Pfahlstadt“ an dem Ende des Alexiswegs, das näher am Graf-Zentrum/Handwerkerhof liegt – auf Höhe der zukünftigen Zenzl-Mühsam-Straße. (Am anderen Ende des Alexiswegs baut bekanntlich Demos. Dort sind die ersten Häuser bereits fertiggestellt; um die Jahreswende 2020/2021 sind die ersten Bewohner eingezogen.)

Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Was jetzt noch sehr seltsam aussieht und für viele Fragen sorgt, ist in Wirklichkeit die Vorbereitung für – wer hätte es gedacht – den Bau von Wohnhäusern. Dabei realisiert das Kölner Unternehmen Pandion sein Projekt Pandion Verde. In zwei Bauabschnitten werden 256 Eigentumswohnungen entstehen. Derzeit wird am ersten Abschnitt WA 8 mit 133 Wohnungen gearbeitet. Die Häuser werden fünf Stockwerke aufweisen und voraussichtlich 2023 bezugsfertig sein.

Pfahlgründung bei zu geringer Tragfähigkeit

Die Erklärung für die Pfähle ist relativ einfach. Der Untergrund ist zu weich und daher muss ein Weg gefunden werden, eine ausreichende Tragfähigkeit zu erzielen. Sonst könnten im schlimmsten Fall später Schäden an den Häusern entstehen, sollte der Untergrund nachgeben. Man nennt das hier eingesetzte Verfahren Pfahlgründung.

Pandion Verde Pfahlstadt
Der Pfahl wird versenkt (30.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Dabei werden nebeneinander viele Pfähle in die Erde geschlagen, die hier jeweils in der Regel 13 Meter lang sind. Über jeden versenkten Pfahl wird ein weiterer, etwas kürzerer  Pfahl (meist 9 oder 10 Meter) aufgesetzt und mit einer Kupplung verbunden. Diese Konstruktion wird dann weiter versenkt, sodass die Pfähle faktisch auf eine Länge von bis zu 23 Metern kommen. Warum nimmt man nicht gleich längere Pfähle mit der gewünschten Länge? Ganz einfach, längere Pfähle als 13 Meter würden die Kapazität von Satttelschleppern sprengen und auch das Rammgerät hat Obergrenzen für ein einzelnes Pfahlelement. Das hier Beschriebene sind spezifische Parameter für diese Baugrube. An anderer Stelle kann das stark variieren, vor allem, was die Zahl der Kupplungen angeht. Das auf Pfahlgründung spezialisierte Bauunternehmen Aarsleff, das auch bei Pandion Verde zum Einsatz kommt, hat etwa bei einem Projekt in der Nähe des Bodensees gekuppelte Pfähle mit bis zu 55 Metern Gesamtlänge versenkt.

Pandion Verde Pfahlstadt
Kupplungsvorgang zur Verbindung zweier Pfähle (30.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Auf die Pfähle kommt dann die Bodenplatte des Kellers. Dabei wird aber die Last nicht von den Pfählen selbst getragen, sondern von den stabileren Bodenschichten unterhalb der Pfähle. Konkret wird der Druck durch die Reibung der Pfähle mit dem Baugrund (Mantelreibung) und den Spitzendruck der Pfähle abgetragen. Anders ausgedrückt überbrücken die Pfähle die Bodenschichten, die nicht ausreichend tragfähig sind.

Auf den Fotos und vor Ort mag die Perspektive etwas täuschen. Es sieht eher so aus, als würden die Pfähle bis ins Erdgeschoss und sogar darüber hinausragen. Doch tatsächlich ist schon ein Kellergeschoss abgegraben worden. Da es keine Steilwand gibt, sondern nur ein sanftes Gefälle, ist das nicht so gut wahrnehmbar. Der Keller wird auch nicht so tief, nur ein Kellergeschoss ist vorgesehen. Punktuell geht es aber tiefer, da Duplex-Garagen vorgesehen sind.

Mitte Juni soll die Pfahlgründung beendet sein. Danach wird 20 bis 30 cm Kies derart ausgebaggert, dass alle Pfähle aus dem Boden schauen. Dann werden die Pfähle auf eine einheitliche Höhe gekappt. Darauf kommt dann die Keller-Bodenplatte.

Dass einzelne Pfähle relativ weit und unterschiedlich herausstehen, liegt daran, dass die Pfähle mit vertretbarem Aufwand nicht weiter versenkt werden konnten, da punktuell härtere und damit wie gewünscht tragfähige Schichten erreicht wurden. Das ist also letztlich so gewünscht.

Gründe für die verringerte Tragfähigkeit

Warum aber ist der Boden an diesem Bauabschnitt relativ weich? Hier wurde früher Kies abgebaut. Später wurde das mit Erde und Bauschutt aufgeschüttet. Das bedeutet aber nicht, dass bei den anderen Bereichen des Alexisquartiers, die schon fertiggestellt oder noch im Bau sind, bester, tragfähiger Schotter die Basis war. Auch dort gab es zumindest teilweise auch weichere Bereiche, bei denen aber dann ein anderes Verfahren, nämlich Bohren und anschließendes Betonpfahl-Gießen eingesetzt wurden. Jedes Verfahren hat Vor- und Nachteile. Die Anwohner spüren bis heute bei der Pfahlgründung den Nachteil der besonders hohen Geräuschemission. Dafür müssen aber keine Unmengen an Betonmischern durch die halbe Stadt fahren, um den Beton zum Pfahlgießen anzukarren.

Namensherkunft Pandion Verde

Pandion ist die Immobilienfirma, der Ausdruck ist sehr wahrscheinlich altgriechischer Herkunft. Über weitere Hintergründe schweigen sich die Quellen aus.  Weit besser gesichert ist der zweite Teil, der eigentliche Projektname. Das verde ist Spanisch und steht schlicht für „grün“ und (das) „Grün“. Auch in anderen romanischen Sprachen gibt es verde oder einen ähnlichen Begriff. Zurückzuführen ist verde auf Lateinisch viridis, das für „grün, grünlich“ und im übertragenen Sinne für „frisch, munter, jugendlich, rüstig“ steht. Im Englischen findet sich verdure, das „Grün“ und „Kraft“ bedeutet. Die indogermanische Wurzel für verde lautet „weys“, aus dem später deutsch „Wiese“ wurde. Pandion Verde bedeutet also etymologisch schlicht „Wiese“, ist das nicht traumhaft?

Bilderstrecke

Pandion Verde Pfahlstadt
Ein Pfahl wird in Position gebracht (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Angelieferte Pfähle mit Meterangaben (29.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt mit einigen der bereits bestehenden Alexisquartier-Häusern (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier, im Hintergrund hinter der Alexisweg (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier, auch hier ist im Hintergrund hinter der Alexisweg erkennbar (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Hochbauarbeiten starten (16.07.2021)

Pandion Verde
Ausblick auf die Alexisquartier-Baustelle (oben) und auch ein wenig auf die Baustelle der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Dr Pfeil markiert den eben aufgestellten Kran im Quartier Pandion Verde. Unten ist das Phönix-Pflegeheim zu sehen (16.07.2021) © Thomas Irlbeck

Nachdem die Pfahlgründung beendet wurde, starten nun die Hochbauarbeiten. Gestern wurde der erste Kran aufgestellt.

Mein Blick von meinem Fensterbankerl zeigt den Kran auf der rechten Seite hinter des langgezogenen Wohnbaus am Karl-Marx-Ring 75-83, Ecke Hugo-Lang-Bogen. Der Pfeil erleichtert das Auffinden.

Pandion Verde
Der erste Kran für Pandion Verde (17.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Der erste Kran für Pandion Verde (17.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Pandion Verde-Baustelle mit den versenkten Pfählen und dem ersten, eben aufgestellten Kran (links) (17.07.2021) © Thomas Irlbeck

Kran #2

Am Dienstag, den 20.07.2021, wurde der zweite Kran aufgestellt.

Pandion Verde
Kran #2 bei Pandion Verde (21.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Eine speziellere Ansicht, auch ganz nett (21.07.2021) © Thomas Irlbeck

Stand August

Pandion Verde Pfahlstadt
Pandion Verde (06.08.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde Pfahlstadt
Pandion Verde 06.08.2021) © Thomas Irlbeck

 

Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau Soziales

Gewofag-Wohnhäuser (Neue Mitte)

Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Map Neue Mitte
Neuperlachs Neue Mitte – Lage der Gewofag-Häuser sowie der anderen Bauten. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die beiden Logen-Wohnhäuser sind längst bezogen, die Perlach Plaza wächst jeden Tag. Fast schon vergessen wurden die beiden Gewofag-Wohnhäuser, die auch noch im Bau sind. Das muss sich schleunigst ändern. Gesagt, getan. Es entstehen 133 geförderte Wohnungen, früher nannte man das Sozialwohnungen.

Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz
Gewofag, Hanns-Seidel-Platz (04.04.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Hotel Königshof: Der Neubau

Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wurde 2019 abgerissen. Jetzt entsteht ein luxuriöser Neubau.

Dieser Artikel dokumentiert ausführlich den Neubau des Hotels.

Der Hauptartikel mit umfangreichen Informationen zu Historie, zur Architektur des alten Baus und des Neubaus findet sich hier: Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau

Stand 06.02.2021

Es werden erste Formen sichtbar.

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (06.02.2021) ©Thomas Irlbeck

Stand 21.05.2021

Es ist gewaltig nach oben gegangen.

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (21.05.2021) ©Thomas Irlbeck

Stand 05.06.2021

Neubau Hotel Königshof^
Neubau Hotel Königshof (05.06.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (05.06.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (05.06.2021) ©Thomas Irlbeck

Stand 17.06.2021

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (17.06.2021) ©Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (17.06.2021) ©Thomas Irlbeck

Stand 20.07.2021

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (20.07.2021) © Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (20.07.2021) © Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (20.07.2021) © Thomas Irlbeck

Stand 13.09.2021

Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (13.09.2021) © Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (13.09.2021) © Thomas Irlbeck
Neubau Hotel Königshof
Neubau Hotel Königshof (13.09.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Bilder Mystisches/Legenden Natur/Umwelt(schutz) Wetter

Kann man den Wohnring vom Mars aus sehen?

Luftbild Neuperlach Oliver Betz
Luftbild Neuperlach mit dem legendären Wohnring © Oliver Betz. Mit freundlicher Genehmigung von Oliver Betz. Weiterverbreitung nur mit schriftlicher Genehmigung von Oliver Betz!

In der Architekturszene kursiert der Witz, den Neuperlacher Wohnring könne man sogar vom Mars sehen. Doch zumindest von den Alpen, dem Brauneck bei Lenggries, ist er sichtbar, wie es das Foto beweist. Danke an Julian Reischl dass ich die Bilder hier zeigen darf!
Der Wohnring ist im obersten linken Teil des ersten Fotos zu sehen:

Wohnring vom Brauneck
Wohnring vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl

Ich lege noch zwei Fotos vom selben Standpunkt aus der Serie bei, damit ihr einen Eindruck davon habt, wo Julian genau war:

Bad Tölz vom Brauneck
Bad Tölz vom Brauneck (30.10.2020). Foto: Julian Reischl
Berge vom Brauneck aus
Berge vom Brauneck aus (30.10.2020). Foto: Julian Reischl
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Esoterik/Parapsych. Historisches Sanierung/Abriss/Bau

Rückblick auf Bau und Eröffnung unseres Life, dem Einkaufszentrum nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Der Bau des Life. Hier sind heute Zufahrt und Parkplatz. Die „Nase“ dagegen ist schon annähernd fertiggestellt. In sie wird ein Blumenladen einziehen – leider kein Café, obwohl sich die Aussicht dafür eignen würde (15.05.2009). Foto: Georg Pantel

Am 09.09.2020 jährte um 09:09 sich die Eröffnung unseres Einkaufszentrums Life (offizielle Website) an der Albert-Schweitzer-Straße zum 11. Mal. Dies sind nicht nur viele Schnapszahlen, sondern ist auch eine gute Gelegenheit, noch einmal zurückzuschauen – vor allem darauf, wie der Bau entstand.

Dankenswerterweise hat der Neuperlacher Georg Pantel sein Archiv geöffnet. Er hat damals den Bau des Life von Anfang an verfolgt. Erstmals ist seine Fotoserie öffentlich zu sehen (als Ergänzung werden auch noch einige Bilder anderer Fotografen gezeigt).

Fangen wir ganz vorne an: Nach dem Abriss des Neue-Heimat-Verwaltungsgebäudes am Plett-Zentrum (siehe folgendes Foto von 1970; Bruno Tamborino hat zu diesem Bau den bemerkenswerten Artikel Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum verfasst) entstand ein vollklimatisiertes, hochmodernes Einkaufszentrum, das Life. Es ersetzt das alte Ladenzentrum des Plett-Zentrum, das vorerst noch als Ruine im Südteil des Plett-Zentrum-Gebäudes stehenblieb und noch bis Anfang 2012 eine Durchgangsfunktion Richtung Allianz/pep hatte.

Neuperlach 1967 bis 1970
Bild 1: Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Das Life ist nach dem pep das zweite Einkaufszentrum in Neuperlach, das nicht mehr den ursprünglichen Neuperlacher Ladenzentren (Subzentren) folgt. Letztere stellen keine abgeschlossenen Gebäudekomplexe dar, sondern bestehen aus im Freien verteilten Läden (meist als Bestandteil von Wohnhäusern; etwa im Marx-Zentrum) oder sind als weitgehend überdachte Ladenpassage realisiert (etwa das inzwischen abbruchreife Quidde-Zentrum). Aber die Passagen sind immer – auch nach Ladenschluss – begehbar, es gibt keine zentralen Eingangstüren. Bei Regen, Kälte oder Hitze ist das Einkaufen auf dieser Art wenig angenehm. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder auch für Mütter und Väter mit Kinderwagen sind die Festtreppen eine Zumutung oder gar ein K.-o.-Kriterium. Und gerade beim Plett-Zentrum musste erst eine steile Festtreppe überwunden werden, um zur Ladenpassage zu gelangen.

Das Life erfüllt die heutigen Standards. Es ist durch Rollsteige und Fahrstühle barrierefrei. Selbstverständlich gibt es auch eine Tiefgarage. Das Konzept „alles unter einem Dach“ erlaubt das bequeme Einkaufen unabhängig von Wind und Wetter.

Hochmodern und nach Feng-Shui-Prinzipien

Bau des Life
Bau des Life (11.06.2009) © Thomas Irlbeck

Eine Besonderheit ist, dass der 9.700 m² große,  zweigeschossige Bau mit seinen rund 20 Läden nach Feng-Shui-Prinzipien gebaut wurde. Das Wellendach (nebenstehende Abbildung), das in einer Art „Nase“ über dem Haupteingang endet, ist dabei nach dem „Reisschalenprinzip“ (Einkaufen unter der Reisschale) konstruiert und soll nach der Lehre des Feng Shui positive Energie (Himmels-Qi) sammeln. Auf Ecken am Gebäude wurde konsequent verzichtet, alles wurde stattdessen penibel abgerundet. Die Fenster sind mit Metallbedampfung, Aluminiumrahmen und Wärme isolierendem Glas versehen und sollen auf diese Weise einen lückenlosen Schutz vor Funkbelastung bieten.

Damit nicht das Zentrum des Gebäudes attackiert wird – nach Feng Shui der Herzpunkt – wurden die Rollsteige im Ober- und Erdgeschoss außerhalb der Mitte angeordnet.

Erwähnenswert – wenngleich spätestens jetzt der eine oder andere den Kopf schütteln dürfte – ist die vor Baubeginn durchgeführte Landreinigung mithilfe von Erdakupunktur. Auf diese Weise sollen nach Feng-Shui-Lehre die positiven Punkte aktiviert werden.

Der  Bau (02.07.08–27.06.09)

Bau des Life
Bild 2: Bautafel zum Life. Aldi, Rewe, dm, Alnatura und Vinzenzmurr sind bis heute Mieter. Als wichtiger Mieter ist später noch die Postbank dazugekommen (02.07.2008). Foto: Georg Pantel

Den Abriss überspringen wir nun und starten mit dem Baubeginn. Als Erstes schauen wir uns die Bautafel an und betrachten dann die einzelnen Stationen bis zur Eröffnung.

Bau des Life
Bild 3: Es geht los! (02.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 4 (12.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 5 (22.07.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 6 (21.08.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 7 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 8 (06.09.2008) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 9 (20.10.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 10 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 11 (04.11.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 12 (14.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 13 (16.12.2008). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 14 (07.02.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 15 (22.02.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 16 (13.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 17 (19.03.200). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 18 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 19 (15.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 20 (17.05.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 21  (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 22 (30.05.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 23 (11.06.2009) © Thomas Irlbeck
Bau des Life
Bild 24 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel
Bau des Life
Bild 25 (27.06.2009). Foto: Georg Pantel

Eröffnung (09.09.09 um 09:09)

Es ist so weit! Die Tore sind auf, die Massen strömen ins Life!

Life Eröffnungstag
Bild 26: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 27: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Life Eröffnungstag
Bild 28: Eröffnungstag (09.09.2009) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder

Boardinghouse in Neuperlach Süd: „Zuhause auf Zeit“

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 1: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 2: Werbetafel für Boardinghouse in Neuperlach Süd (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Der offizielle Name: R.evo Serviced Apartments.

Ein Blickfang dürfte die Fassade mit ihrer ungewöhnlichen Bullaugenoptik werden. Es entstehen 607 Apartments mit 1 bis 2 Zimmern mit einer Fläche von 20,5 m² bis 61,1 m². Die Appartements sind als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt.

Highlights sind die Skydeck-Bar, die Fitness-Area mit Alpenblick,  Rewe und Rossmann im Erdgeschoss und das Restaurant. Ein Garten, eine Co-Working-Area und eine Tiefgarage sind ebenso vorhanden.

Die offizielle Homepage findet sich hier: R.evo Serviced Apartments

Was ist ein Boardinghouse?

Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel.

Stand der Bauarbeiten (19.04.2019)

Die Baugrube mit den U-Bahnzügen im Hintergrund ist imposant. Die Verbauwand entsteht mittels Mixed-In-Place-Verfahren.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 3 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 4 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 5 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 6 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 7 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 8 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 9 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 10 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 11 (19.04.2019) © Thomas Irlbeck

Update 05.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 12 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 13 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 14 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 15 (05.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 28.06.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 16: Imposante Baugrube (28.06.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (28.06.2019) © Thomas Irlbeck

Update 29.09.2019

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 17 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 18 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 19 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 20 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 21 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 22 (29.09.2019) © Thomas Irlbeck

Update 27.08.2020

Der Bau wächst immer mehr in der Höhe. Die Bullaugen ziehen bereits jetzt ihre Blicke auf sich.

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 23 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (27.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 23.10.2020

Es wächst, verleiht aber keine Flügel wie Red Bull!

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 24 (23.10.2020) © Thomas Irlbeck

Update 06.11.2020

Das Haus wächst weiter. Die Bullaugen-Optik trennt Optimisten und Pessimisten. Erstere denken dabei an Urlaub und Schiffsreise, Letztere an die Arbeit in der Waschküche! Weiterlesen →

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 25 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 26 (06.11.2020) © Thomas Irlbeck

Update 31.12.2020

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 27 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 28 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 29 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 30 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 31 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 32 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 33 (30.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 04.02.2021

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 34 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 35 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 36 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck
Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 37 (04.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 11.04.2021

Boardinghouse Neuperlach Süd
Bild 38 (11.04.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Bilder Historisches Kunst und Denkmäler

Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Boardinghouse im Gasthaus zur Post?

Gasthaus zur Post
Gasthaus zur Post am Perlacher Pfanzeltplatz (28.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Artikel Bedrohtes Kulturgut, dass der Eigentümer des Gasthaus zur Post am Pfanzeltplatz plane, Wirtshaussaal und Dachgeschoss in Gästezimmer umwandeln. Damit müssten im Dachgeschoss Gauben eingebaut werden, was die Optik verändere. Die Gaststätte im Erdgeschoss soll bleiben, der Biergarten vergrößert werden. Aber der Saal im 1. Obergeschoss würde wegfallen. Die Gästezimmer sollen offenbar als Boardinghouse genutzt werden. Stadtviertelvertreter und Denkmalschützer lehnen die Pläne entschieden ab.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900
Gasthaus zur Post Perlach um 1900. Quelle: „Grüße aus Perlach“, Festring Perlach, Seite 1

Allerdings zeigt eine alte Postkarte (um 1900) das Gasthaus zur Post ziemlich eindeutig mit Gauben.  Die jetzigen Fensterluken scheinen mir neuere Datums zu sein (vielleicht 1950er- bis 1970er-Jahre). Vielleicht wäre ja ein Kompromiss möglich: Gästezimmerausbau im Dachgeschoss ja, 1. Obergeschoss unverändert. So könnte das Haus eventuell sogar wieder seine ursprüngliche Dachoptik zurückerhalten, was ein Gewinn sein könnte. Wichtig: Die Gedanken in diesem Absatz sind nur eine persönliche Meinung und basieren auf dieser alten Postkarte. Im Demkmalschutzliste ist sicherlich die jetzige Optik geschützt. Damit müsste die Machbarkeit erst geprüft werden.

Gasthaus zur Post Perlach um 1900, Detail Gauben
Postkarte von oben, Detail Gauben
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches In eigener Sache Marodes Sanierung/Abriss/Bau

Marx-Zentrum: Grau ist das neue Schwarz! – „Leg mal eine neue Platte auf!“

St. Monika
Das Marx-Zentrum,. so wie wir es kennen. Doch das Schwarz wird weichen. Grau ist das neue Schwarz! (25.08.2012). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Vergrößerung: Die neue Farbe

Viele werden mich jetzt nicht verstehen. Aber ich habe mein halbes Leben in einem schwarzen Haus gewohnt, verkleidet mit asbesthaltigen Eternit-Fassadenplatten. Daher ist heute für mich ein besonderer Tag.

Konkret wohnte ich vom Herbst 1974 bis ca. 1979* im Peschelanger 12, dann mit zweimal farblichem Fremdgehen (aber dennoch Neuperlach) von 1991 bis heute im Karl-Marx-Ring 58, siehe Foto ganz unten.

(* Genau kann ich es nicht mehr sagen, aber ich habe hier eine Ansichtskarte von Ende 1979, die noch an den Peschelanger 12 ging. Damit dürfte 1979 ein sehr guter Anhaltspunkt sein, Umzug vermutlich 1980?)

Anfangs hatte ich mich für das Schwarz geschämt. Ich hielt es für düster. Bis ich die Geschichte hörte, Architekten würden bei Hochhäusern immer Gebirge nachbauen. Das ist tatsächlich so, es lässt sich verifizieren. Hier hätten sie ein Schiefergebirge als Vorbild genommen, hieß es. Das hatte mich überzeugt und seitdem gefallen mir schwarze Häuser. Fast überall. Oft habe ich welche fotografiert und auch hier gezeigt. Schwarz ist bekanntlich streng genommen keine Farbe. dennoch, sind wir nicht päpstlicher als der Papst. Im Kleidungsbereich ist Schwarz jedenfalls edel. Warum also nicht auch auf schwarze Häuser setzen? Ende der 2010er Jahre gab es sogar wieder einen Trend hin zu schwarzen Häusern. Eher im kleineren Rahmen, aber immerhin.

Nun aber geht in Neuperlach eine Ära zu Ende. Es ist ein Einschnitt.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Anlieferung am Peschelanger, offenbar handelt es sich um die neuen Fassadenplatten. Fotostandpunkt: Bürgersteig am Peschelanger, kurz vor Beginn des Marx-Zentrum-Grundstücks (03.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger. Entscheidend ist der per Pfeil markierte Bereich. Die unteren Platten zeigen wahrscheinlich die Rückseite. Standpunkt wie  Vorgängerfoto (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Das Ereignis: Am Peschelanger wurden Platten angeliefert, die offenbar die neuen Fassadenplatten darstellen. Denn wie berichtet werden die Fassadenplatten im Marx-Zentrum durch absestfreie ersetzt.

Die neuen Platten sind nun anthrazit. Ihre Form ist nicht mehr annähernd quadratisch wie früher, sondern länglich.

Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen. Das Marx-Zentrum verliert sein schwarzes Kleid, und zwar zuerst der Wohnblock Peschelanger 8–12, also genau der Block, in dem ich in den 1970er-Jahren wohnte.

Die schwarzen Eternitplatten in meiner Wohnanlagen bleiben dagegen bis auf Weiteres. Es gibt keinen Beschluss zum Austausch. Daher wird meine Wohnanlage mit ihren sechs Häusern in einiger Zukunft einen Sonderfall darstellen – wir sehen also quasi für die Zukunft schwarz, aber nur in hinsichtlich der Farbe, versteht sich. Auch wenn eines Tages die Platten ausgetauscht werden sollten, ist noch völlig offen, welche Farbe die neuen Platten haben werden.

Ich bin schon ein bisschen traurig, ich hätte das Schwarz gerne auch im Marx-Zentrum weiter gesehen.

Karl-Marx-Ring 52-62
In diesem Haus (Nummer 58) der Anlage Karl-Marx-Ring 52–62 wohne ich. Hier wird das Schwarz bleiben. Wie lange, ist offen (16.03.2017) © Thomas Irlbeck

Update 24.06.2020

Inzwischen hängen schon stellenweise die neuen Platten. Wie es mal aussehen wird, verschweigt momentan noch die Verhüllung des Gerüstes. Um die neuen Flächen besser erkennen zu können, ist auf einem der Bilder eine der Flächen durch einen roten Rahmen hervorgehoben.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Die ersten Platten hängen! (24.06.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Im Hintergrund das noch schwarze Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 (24.06.2020) © Thomas Irlbeck

Die Fassade in einem helleren Licht erscheinen lassen – davon ein Bild machen! (Update 26.07.2020)

An einigen wenigen Stellen wurde inzwischen die Verhüllung abgenommen. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos, die die neue Farbgebung ohne verfälschende Plane zeigen Bild 1 und 2). Wie gefällt euch die neue Optik? Fotos von heute. Ich lege als Vergleich noch Aufnahmen bei (Bild 3 und 4), die die originalen schwarzen asbesthaltigen Eternit-Platten zeigen. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Was ich erstaunlich finde, zumindest dieser Vergleich lässt die Fassade gar nicht in einem viel helleren Licht erscheinen. Aber es hängt von der Intensität des Tageslichts, von den Kameraeinstellungen und der Nachbearbeitung ab. Man kann sich hier nur „ein Bild machen“. Im wahrsten Wortsinn.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Detail neue Fassadenplatten in Anthrazit (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (24.11.2013) © Thomas Irlbeck
Eternit-Platten Karl-Marx-Ring
Schwarze Eternit-Platten am Karl-Marx-Ring 58 (26.07.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger Vergleich
Neue Fassadenplatten am Peschelanger im Vergleich (26.07.2020) © Thomas Irlbeck

Beton wie neu! (Update 10.08.2020)

Nun werden auch auf den Vordereingängen der Häuser am Peschelanger die alten asbesthaltigen Eternit-Fassadenpatten und die Isolierwolle entfernt, Erstmals seit ca. 1973 ist wieder der nackte Beton zu sehen. Der Beton sieht wie neu aus, als wäre er gerade gegossen worden. Die Fassadenplatten haben die Abnutzung mindestens sehr stark reduziert.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Fassadensanierung auf der Vorderseite des Peschelanger (10.08.2020) © Thomas Irlbeck

Erste größere Fläche in neuer Optik freiliegend (Update 18.08.2020)

Der erste größere Bereich mit den neuen grauen Fassadenplatten ist nun sichbar. Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier:

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (18.08.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger, siehe oben, Kamin (18.08.2020) © Thomas Irlbeck

Update 02.09.2020

Erstmals sind nach Entfernung der Plane ganze Geschosse im neuen Kleid sichtbar geworden. Die Fassade ist jetzt asbestfrei! Die vielleicht ersten Fotos davon gibt es hier!

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (02.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 03.09.2020

Das Gerüst wird nun so langsam abgebaut und man sieht immer größere Flächen der neu gestalteten Fassade.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (03.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 10.09.2020

Da nun ganze Fassaden von dem Gerüst befreit wurden, kann man sich erstmals ein umfassendes Bild von der neuen Optik machen. Je nach Tageslicht erscheinen die neuen grauen Fassadenplatten mal deutlich heller als die alten Platten, mal ähnlich dunkel.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger (10.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 04.01.2021

Peschelanger 8 zeigt bereits das neue, hellere Kleid mit asbestfreien Platten ohne Gerüst. Peschelanger 12 ist gerade in Bearbeitung.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschalanger 8 (hinteres Gebäude, rechts) -14 (hinteres Gebäude, links) (04.01.2021) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Wie vorherige Aufnahme, aber etwas näher dran (04.01.2021) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 8 mit neuem Kleid (04.01.2021) © Thomas Irlbeck

Beginn der Sanierung bei Haus 14

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 mit dem Biergarten der Gaststätte „Zum Löwen“ (16.04.2021) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (16.04.2021) © Thomas Irlbeck

Bilder vom Peschelanger 14

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (04.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (04.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (14.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 (14.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Regenbogen über dem Marx-Zentrum
Regenbogen über dem Marx-Zentrum. Er trifft den eingerüsteten Teil – Peschelanger 14 (18.05.2021). Foto: Lesereinsendung
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Neue Fassadenplatten am Peschelanger14 (02.06.2021) © Thomas Irlbeck

Stand 21.07.2021

Die Nordseite von Peschelanger 8 bis 14 ist fertig. Auf der anderen Seite wird an Peschelanger 14 noch gearbeitet.

Neue Fassadenplatten Peschelanger
Das neue Neuperlacher Marx-Zentrum: Peschelanger 8–14 von der Nordseite. Die Häuser sehen wie neu aus! (22.07.2021) © Thomas Irlbeck
Neue Fassadenplatten Peschelanger
Peschelanger 14 mit der Gaststätte „Zum Löwen“ mit dem Biergarten. Trotz der Arbeiten habe Gaststätte und Biergarten ohne Einschränkungen geöffnet (22.07.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Bilder Bildung/Erziehung Kunst und Denkmäler Veranstaltungen/Ausstellungen

Mensa am Schulzentrum an der Quiddestraße – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Die Mensa des „Schulzentrum an der Quiddestraße“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Die Mensa des „Schulzentrum an der Quiddestraße“  steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Es ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs mit Denkmalschutz.

Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Ein kurzer Rückblick: Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika, ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum an der Quiddestraße mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

Quellen

Kategorien
Architektur Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße

Hölzern!

Das ist ja mal eine Überraschung. Unser Bürohaus an der Albert-Schweitzer-Straße zeigt sein neues Kleid. Ob das jetzt so bleibt? Immerhin wurde das Gerüst abgebaut. Mir hat die alte bunte Optik viel besser gefallen Was meint ihr?

Ich lege noch zwei Archivbilder von 2013 als Vergleich bei.

Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Neue Optik (08.05.2020)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (15.07.2013)
Bürohaus Albert-Schweitzer-Straße
Archiv (13.05.2013)

Mehr zum Projekt gibt es auf der Seite Paulus² Immobilien.

Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Bildung/Erziehung Historisches

Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Neubau der Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügigen
Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

28 Meter hohe Schallschutzwand – entsteht hier die Optik eines Hochsicherheitsgefängnisses?

Der Bau war in die Kritik geraten, da eine 28 Meter hohe Schallschutzwand um das Gebäude gezogen werden sollte, das wäre in etwa die Höhe eines 9-stöckigen Hauses. Die Schallschutzwand soll aber nun doch nicht realisiert werden. Quelle: tz: Pläne für Münchner Schule bekannt – Lokalpolitiker entsetzt: „Hat uns aus den Socken gehauen“

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. We zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Die Turnhalle (weißes Gebäude hinter der Wand) bleibt stehen, damit der Sportbetrieb weitergehen kann (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (Update 28.08.2020)

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck

September 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.09.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.09.2020). Foto: Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.09.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

November 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (12.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (16.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (17.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (17.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Dezember 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (02.12.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.12.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Januar 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (24.01.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Es geht voran (Update 05.02.2021)

Punktuell ist man bereits im 1. Obergeschoss angekommen.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Zur Fortsetzung des Schulbetriebes wurde eine Containerstadt errichtet (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.02.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

März 2021: Geschoss Nr. 3 in Arbeit!

Grundschule am Strehleranger
Auch zu sehen: Die alte Turnhalle steht noch, links vom zweiten Kran im Hintergrund (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Auch bei Schneefall fällt der Weiterbau keinesfalls aus! (17.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (25.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

April 2021: Geschoss Nr. 4 steht bevor!

Grundschule am Strehleranger
Eine Betonpumpe rollt an (10.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (16.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Die endgültige Höhe ist nun erreicht:

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Turnhalle

Grundschule am Strehleranger
Das längliche weiße Gebäude in der Bildmitte ist die alte Turnhalle (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Auch hier ist die alte Turnhalle zu sehen: rechts oben (19.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Es kam hier jüngst die Frage auf, warum nur die Schulgebäude abgerissen worden seien, aber die Turnhalle bis heute stehen geblieben sei. Ganz einfach: Sie wird weiter gebraucht für den Sportunterricht. Der normale Unterricht erfolgt ja in der Containerstadt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Turnhalle aber doch noch durch einen Neubau ersetzt. Die Schüler müssen dann auf andere Sportanlagen ausweichen.

Mai 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (12.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Baustellenromantik (13.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Juni 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (02.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Baustellenbesuch bei der Grundschule am Strehleranger (15.06.2021)

Wo andere „einen“ Blick haben, haben wir ganz andere „Ein“-Blicke – und den vollen Durchblick!

Unser Neuperlach ändert sich täglich in einer Weise, wie es seit Ende der 1960er-Jahre nicht mehr der Fall ist. Überall wird neu gebaut. In erster Linie entstehen Wohnungen. Neue Wohnbebauung erfordert aber natürlich auch entsprechende pädagogische Angebote. Die Bestandsschulen sind meist marode und auch noch viel zu klein. Damit ist eine Sanierung nicht mehr sinnvoll und man entscheidet sich für einen Neubau. Genau aus diesem Grund wird unsere Grundschule am Strehleranger derzeit neu gebaut – größer und moderner.

Jeder kann heute Fotos vom öffentlichen Raum schießen und damit den Fortschritt einer Baustelle dokumentieren. Dass dabei ein Großteil verborgen bleibt, ist eine bittere Pille. Erst eine Begehung vor Ort bietet andere Einblicke und damit den vollen Durchblick.

Grundschule am Strehleranger
Georg Pantel (15.06.2021)

neuperlach.org-Korrespondent Georg Pantel durfte am 15.06.21 auf das Heiligste, auf die Baustelle selbst. Es sind eindrucksvolle Bilder entstanden.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Blick von der Baustelle auf ein Wohnhaus (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Panoramaaufnahmen und Probeklinkerung (29./30.06.2021)

neuperlach.org-Korrespondent Georg Pantel hat phantastische Panoramaaufnahmen von seinem Hausdach gemacht. Zudem zeigt er auf einigen Fotos eine Probeklinkerung. So soll offenbar die zukünftige Fassade unserer Schule aussehen. Die endgültige Entscheidung dazu wird wohl erst nach einer Probeklinkerung auf einer größeren Wand vor dem vierstöckigen Gebäude fallen.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (30.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (30.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Erfolg ist eine Treppe, keine Tür! (11.08.2021)

Auch wenn die einzelnen  Gebäude bereits die endgültige Höhe erreicht haben, fehlt hier und da etwas Entscheidendem. Etwa Treppen. In dieser Fotoserie sind zwei angelieferte Teile zu sehen. Das längere ist eine tragende Unterkonstruktion, auf die noch die eigentliche, wesentlich breitere Treppe montiert wird.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger – Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Auf dem nächsten Foto sind auf der Oberseite des Objekt schwarze Längsstreifen zu sehen. Dabei dürfte es sich um Hartgummistreifen handeln, auf die noch die eigentlichen Treppenteile gelegt werden. Die Gummistreifen dienen der Dämpfung des Trittschalls, der bei den wepsigen, trampelnden Horden an Schülerinnen und Schülern durchaus ein wichtiges Thema ist.

Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion. Die schwarzen Längsstreifen sind erkennbar (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Das zweite Objekt ist leichter zu erkennen, es ist schlicht und ergreifend ein Treppenelement. Beide Teile schweben an ihren Bestimmungsort.

Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

September 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Oktober 2021

Es wurdern große Mengen an Flachdach-Dämmplatten angeliefert:

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Einkaufen/Ladenzentren

Alexisquartier – der Bau

Alexisquartier Map
Alexisquartier: Map. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (inzwischen abgerissen) am 02.04.2017 © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexiweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist.

Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser (beide mit 52,0 Metern Höhe) werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Das Grundstück reicht von der Niederalmstraße im Norden bzw. der Friedrich-Creuzer-Straße im Nordosten bis zum Handwerkerhof (am Graf-Zentrum) und der Wohnanlage am Stemplingeranger im Süden. Östlich wird das Quartier vom inzwischen asphaltierten Alexisweg (und damit dem dort beginnenden Truderinger Wald) begrenzt, westlich von der vorhandenen Bebauung am Karl-Marx-Ring (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75-83, Merccure-Hotel, Heizwerk Perlach).

Das gesamte Alexisquartier liegt auf  Neuperlacher Grund, grenzt im Nordosten aber haarscharf an Trudering (Truderinger Grenzkolonie) an und im Osten an Waldperlach.

Als Architekturbüro fungiert Riegler Riewe Architekten, Graz. Weiter beteiligt: yellow z Stadtplanung, Berlin, und lad Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestartet hat das Immobilienunternehmen Demos, das auf dem Gelände auch Reihenhäuser baut. Als zweites Unternehmen ist inzwischen Pandion mit dem Projekt Pandion Verde dazugekommen.

Die neuen Straßen

Siehe auch in der Karte ganz oben!

  • Franz-Heubl-Straße
  • Hans-A.-Engelhard-Straße (erster Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)
  • Hararestraße
  • Kiewstraße
  • Veronastraße
  • Zenzl-Mühsam-Straße (zweiter Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)

Update 17.04.2020

Fotos am Demos-Verkaufscontainer aus (Zufahrt am Mercure-Hotel).

Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2020: Schuss und Gegenschuss

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Im ersten Foto ist das Graf-Zentrum zu sehen, und es wird eindrucksvoll klar, wie groß das Gelände ist (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.05.2020: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 03.06.2020

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (03.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Unterschiede (Update 06.06.2020)

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (01.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das Foto entstand ungefähr vom Standpunkt wie dieses Foto hier, das von 2018 stammt:

Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

„Ganz in Weiß“ …

… sang einst der Roy, obwohl er ja „Black“ heißt. Gefühlt wurde hier gestern noch Kies verarbeitet, nun macht im Alexisquartier das erste Haus äußerlich einen fertigen Eindruck. Das Alexisquartier wird aber kein völlig weißes Viertel, es wird auch stellenweise Farbe kommen, wie die Website von „Demos“ verrät. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Die Veröffentlichung der Fotos wurden von Demos genehmigt, vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier- Im Hintergrund die Wohnhäuser am Stemplingeranger (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.07.2020

Der aktuelle Stand der Bauarbeiten. Die Bilder sind am Übergang Friedrich-Creuzer-Straße/Alexisweg entstanden. Dort befand sich der frühere Kieswerk-Haupteingang.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Ganz rechts entstehen die Reihenhäuser, die an die bestehenden Häuser der Niederalmstraße-Südseite anschließen (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 22./23.09.2020

Neuer Bauabschnitt „Wohnen an der Allee“ an unserem Alexisquartier, ein neuer Kran steht.

Alexisquartier
Neuer Kran (22.09.2020) © Thomas Irlbeck

Zur offiziellem Homepage von Demos zu diesem Bauabschnitt

Noch ein Kran am 23.09.2020. Es sind dann noch einmal zwei weitere Kräne vorgesehen, aber die kommen viel später. Alle Bilder von meiner Wohnung am Karl-Marx-Ring aus geschossen.

Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020: Stand und Start am Wohnabschnitt 4 (Wohnen an der Allee)

Ein Blick ins Alexisquartier. Es ist erstaunlich, wie viele Bauten dort schon entstanden ist. Nun beginnen die Arbeiten am Wohnabschnitt 4 („Wohnen an der Allee“). Der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke entführt uns auf die Baustelle und zeigt bei der Gelegenheit (zwei weitere Kräne werden aufgestellt, was hier jetzt nicht das Thema sein soll), wie es hier generell aussieht. Interessant sind die „Swimmingpools“. Natürlich werden diese Wasserbecken keine Hallenbäder, sondern ein Teil der Autos wird in Duplex-Garagen unterhalb des Grundwasserspiegels parken. Daher muss hierfür eine Betonwanne gegossen und das Wasser abgepumpt werden. Schließlich sollen die Karossen später mal trocken bleiben!

Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke! Ebenso geht ein Dank an Demos für die Erlaubnis, die Fotos zu zeigen.

Alexisquartier
Auch die Fahrbahnen und Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Wasserbecken. Das werden Parkplätze, aber keine Unterwasserparkplätze. Mehr im Text weiter oben (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.10.2020

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Unser Alexisquartier. Von der anderen Seite sieht unser Wendelstein zu. Die Fotos sind heute von meinem Fenster im 8. Stock entstanden. Weitterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Wendelstein (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Teer-Special (10.11.2020)

Nein, es geht nicht ums Rauchen. Und ich weiß, es heißt „Asphalt“ und man sagt nur umgangssprachlich „Teer“. Aber irgendeinen Aufhänger braucht man ja.

Konkret wird im Alexisquartier nun asphaltiert. Die Veronastraße, die Hararestraße und Teile der Franz-Heubl-Straße bekommen den erwarteten schwarzen Belag. Schließlich sollen Anfang 2021 die ersten Neu-Neuperlacher ins Alexisquartier einziehen. Eine Staubpiste aus dem Wilden Westen wäre da eher unpraktisch.
Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke; Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Nächtliches (24.11.2020)

Die Nacht öffnet die Seelen. Als Benno Steuernagel-Gniffke am Alexisquartier eintrifft, ist es noch stockduster. Daher sind Bilder mit ganz besonder Atmosphäre entstanden. Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Das Alexisquartier von der derzeit gesperrten Hippelstraße aus (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
In Reih und Glied Die Reihenhäuser im Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Aufbau von Kran #4 im Wohnabschnitt 2 (02.12.2020)

Alexisquartier
Kranaufbau (02.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Kranaufbau (02.12.2020) © Thomas Irlbeck

Was darf es sein? Ladenzeile, Kunst, Spielen, Dampf? (08.12.2020)

Am Alexisquartier gibt es eine Menge zu sehen. Ein Haus präsentiert seine Ladenzeile, die schon weit fortgeschritten ist. Mal sehen, was da reinkommt:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Vor einem Haus wurden Holzstämme aufgestellt. Hier darf man raten, ob das ein Kunstwerk oder ein Spielgerät werden soll. Ich tippe einmal auf Letzteres, das könnte mal eine Hängebrücke geben:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ein weiterer Ort: Wasser auf frischem Asphalt sorgt für Dampf in den Sonnenstrahlen. Hier wird gerade die Verbindung zum Alexisweg asphaltiert:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

An anderer Stelle ist man noch ganz am Anfang – bei den Kellerarbeiten:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Und es gibt noch mehr zu sehen:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Ein besondere Dank geht auch an die Firma Demos, die uns erlaubt hat, die Fotos zu zeigen.

Die Zeit frisst Stahl und Eisen, aber die Fotos bleiben (08.12.2020)

Aus Eisendraht kann man Kunstwerke machen. Oft ist das gar nicht notwendig. Benno Steuernagel-Gniffke hat auf der Alexisquartier-Baustelle den Bewehrungsstahl für den guten bewährten (nein, jetzt nicht „bewehrten“) Stahlbeton so fotografiert, dass Fotokunst entstanden ist. Really awesome! Vielen Dank! Ein besondere Dank geht auch an die Firma Demos, die uns erlaubt hat, die Fotos zu zeigen.

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Bau(m)stelle (10.12.2020)

Alexisquartier
Weihnachtliches Alexisquartier (10.12.2020) © Thomas Irlbeck

Nicht nur im Marx-Zentrum gibt es einen Christbaum. Auch auf einem Kran im Alexisquartier wurden ein Christbaum montiert und eine Lichterkette angebracht.

Alexisquartier
Weihnachtliches Alexisquartier (10.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 23.12.2020

Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 06.01.2021

Alexisquartier
Alexisquartier (06.01.2021) © Thomas Irlbeck

Update 24.01.2021

Der Bereich mit den nahezu fertiggestellten Häusern ist seit dem 20.01.2021 für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich.

Alexisquartier
Wohnblock mit Läden im Erdgeschoss an der Franz-Heubel-Straße, rechts abzweigend die Hararestraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Franz-Heubel-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Reihenhäuser an der Veronastraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Reihenhäuser und größere Wohnhäuser an der Veronastraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße, ganz rechts im Hintergrund bei genauem Blick erkennbar: Häuser an der Niederalmstraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Blick vom Hugo-Lang-Bogen auf das Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Blick vom Hugo-Lang-Bogen auf das Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck

Einen krummen Buckel machen

Fensterblick mit der Betonpumpe. Direkt dahinter ist schon der Truderinger Wald und das Ende der Stadt.

Alexisquartier
Alexisquartier (04.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 01.03.2021

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Panoramischer Nachschlag am 02.03.2021

Alexisquartier
Das ganze Gelände! (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Rohbau am WA 2 (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Fertiggestelltes Haus am WA 3 mit Ladenzeile im Erdgeschoss (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Die erste Baugrube von Pandion Verde am Alexisquartier (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update (20.03.2021)

Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Eindrucksvolles Wetter. Wir wissen nun aber auch, warum an dieser Stelle nur 5 Geschosse gebaut wurden. Die Lampe wäre im Weg gewesen. Gut, das ist nur eine optische Täuschung, aber eine gute.

Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 16.05.2021

Der bebaute Teil des Alexisquartiers ist inzwischen nahe an die bestehende Wohnanlage am Karl-Marx-Ring, Ecke Hugo-Lang-Bogen, gerückt. Weiterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck

Der Mond meint es gut mit uns (22.07.2021)

Alexisquartier Mond
Fensterblick auf das Alexisquartier (22.07.2021) © Thomas Irlbeck

Das ist derzeit mein Wohnungsausblick. Ich zähle 7 Kräne. 2 gehören zur Grundschule am Karl-Marx-Ring, 4 zum Demos-Teil des Alexisquartiers und einer (ganz rechts) zum Pandion-Verde-Teil des Alexisquartiers. Dämmerungsfoto von heute.

Das Dutzend fast voll (19.08.2021)

11 Kräne Alexisquartier
11 Kräne! 3 × Grundschule am Karl-Marx-Ring, 4 × Alexisquartier/Demos, 4 × Alexisquartier/Pandion Verde. Der neue Kran ist per Pfeil markiert (19.08.2021) © Thomas Irlbeck
Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bild von Phase 1 (2020) © Thomas Irlbeck

In der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 wird eine Betonsanierung an der Südseite durchgeführt. Betroffen sind die Loggien und Balkone sowie weitere Sichtbetonstellen. Die Sanierung erfolgt in drei Phasen:

Jahr Häuser Anzahl Wohnungen
2020 52, 54 31
2021 56, 58, 60 rechts 72
2022 60 links, 62 36
Gesamt 139

Noch eine Klarstellung, da es hier Irritationen gegeben hat: Die schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten bleiben!

Sanierung Phase 1: Häuser 52 und 54 (2020)

2020 wurden bereits die Häuser 52 bis 54 saniert. Die folgende Bilderstrecke zeigt einzelne Phasen der Sanierung.

Gerüstaufbau (30.03.2020)

Am 30.03.2020 hatte bei leichtem Schneefall der Gerüstaufbau begonnen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bei leichtem Schneetreiben hat der Aufbau des Gerüsts begonnen! (30.03.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck

Verhüllung (Update 14.04.2020)

In den Morgenstunden begann die Verhüllung der Fassade.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 14.04.2020 © Thomas Irlbeck

19.04.2020: Häuser verhüllt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck

21.05.2020: Farbtests

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich in Orange. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann.

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf’s denn sein?

Die Sanierung läuft weiter, aber nun steht eine Entscheidung an. Die Eigentümer werden zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab. Die Entscheidung gilt für alle Balkone/Loggien und auch für alle drei Bauabschnitte, die wie gemeldet dieses Jahr, 2021 und 2022 erfolgen.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuem Bodenbeschichtung (Estrich) der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Entscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt. Update 13.07.2020: Muster #2 ist der Gewinner!

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden. Hier sind Muster vor dem Haus 56 aufgestellt. Die Decken der Balkone und Loggien werden auf jeden Fall in Weiß gestrichen. Update 13.07.2020: Hellgrau ist der Gewinner!

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringerer Rutschhemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und höherer Rutschhemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck – Update 13.07.2020: Das ist der Gewinner!

Update 18.09.2020

Die Hüllen sind gefallen. Endlich haben unsere Bewohner wieder einen Blick nach draußen. Die Großsanierung der Häuser 52 und 54 neigt sich wie angekündigt dem Ende zu. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos ohne Verhüllung

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020

Das Gerüst wurde abgebaut, die Sanierung ist so gut wie beendet.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 01.03.2021 – Phase 2a gestartet

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiter-Stützpunkt wird angeliefert (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiter-Stützpunkt steht (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck

Wie angekündigt wurde heute mit der Phase 2 begonnen. Saniert werden die Häuser 56, 58 und der rechte Teil von Haus 60. Es wurde bereits der Bauarbeiter-Stützpunkt aufgestellt. Auch ein Teil des Gerüsts steht schon. Die Loggien und Balkone von Haus 56 sowie Haus 58 (dort die beiden Loggien ganz rechts) sind bis 15.03. vollständig zu räumen. Auch die Pflanzentröge müssen vollständig geleert werden. Markisen müssen ebenfalls abgebaut werden. Ab dem 26.04 wird das Gerüst Nr. 2 (von 3 Gerüsten) aufgebaut.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck

Update 02.03.2021: Pause beim Gerüstaufbau

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Am 01.03.2021 stand bereits ein Teil des Gerüsts © Thomas Irlbeck

Heute wurde nicht am Gerüst gearbeitet. Am Esszimmerbereich (die Fenster links im nebenstehenden Foto) wird übrigens kein Gerüst aufgestellt. Der Grund: Dort befinden sich nur schwarze und orange Fassadenplatten, aber kein an der Oberfläche liegender Beton zur Gerüstverankerung. Es gibt dort also auch keinen Bedarf für eine Betonsanierung. Aber die orangen Fassadenplatten sollen überstrichen werden. Doch hierfür kann man auch eine Hebebühne einsetzen.

Update 10.03.2021

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (10.03.2021)

Mit dem Gerüstaufbau ist man nun zumindest im Nebenhaus im obersten Stockwerk angekommen.

11.03.2020 Das Gerüst ist fast fertig!

Am Haus 58 ist man am obersten Stockwerk angekommen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)

Gerüst verhüllt (Update 16.03.2021)

Erst war es ein langweiliges Gerüst, nun hat es ein bisschen was von Christo. Da nun alles verhüllt ist, kann der Presslufthammer sprechen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62. Im Vordergrund wird die Grundschule am Karl-Marx-Ring neu gebaut (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)

Schnee von heute (17.03.2021)!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (17.03.2021) © Thomas Irlbeck

Keine Idealbedingungen für den Start der Großsanierung!

Ratatazong! Weg ist der Balkon (23.03.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 vom Alexisquartier aus gesehen. Genauer ist nicht viel zu sehen, die Baustelle ist ja verhüllt (23.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (23.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestern wurde noch alles abgeklebt, heute früh ging es nun so richtig los. Die Betonabplatzungen werden jetzt erst einmal aufgestemmt.Vielen Dank an Steuernagel-Gniffke für das Foto!

Phase 2b gestartet: Gerüstaufbau Haus 58 gestartet (28.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck

Zugebaut (29.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52 bis 62: Mein Stockwerk ist nun erreicht. Den nächsten freien Blick gibt es dann vermutlich im Herbst wieder. Anfang der 1990er-Jahre wurde die letzte Betonsanierung hier an der Südseite durchgeführt. Das war auch das letzte Mal, dass hier ein Gerüst aufgebaut wurde. Es hat sich viel verändert. Das Gerüst wird heute zusammengesteckt. In nur zwei Tagen hat man schon das 8. Stockwerk erreicht. Und es gibt jetzt einen Lift. Anno dazumal gab es nur einen Seilzug und eine Treppe. Keine Elektrik. Das ist jetzt schon komfortabler!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Noch habe ich einen ganz guten Blick auf das Phönix-Pflegeheim (links). In wenigen Tagen wird man hier nur noch eine undurchsichtige Plane sehen (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das ist die vorläufige Endstation des Gerüstlifts (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ausblick: das Aus! (30.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ich hatte mal so eine tolle Aussicht – mit Alpenblick. Dieser traurige Rest ist nun davon übriggeblieben.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das sehe ich jetzt! (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Getrübter Blick (04.05.2021)

Die Fenster und Türe hat man mir zugeklebt, meine Loggia kann ich nicht mehr betreten. Aber man hat mir in der Türe freundlicherweise ein Guckloch gelassen, über das ich auf die Loggia schauen und die Arbeiten verfolgen kann.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Türe ohne Ausgang (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Nur ein Guckloch (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Blick nach draußen (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Die Fenster und Türe hat man mir zugeklebt, meine Loggia kann ich nicht mehr betreten. Aber man hat mir in der Türe freundlicherweise ein Guckloch gelassen, über das ich auf die Loggia schauen und die Arbeiten verfolgen kann.

Update: Die nun angezeichneten Schadstellen halten sich auf meiner Loggia in Grenzen. Habe sie halt gut gepflegt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Schäden wurden markiert (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Der Lack … nein, Beton ist ab! (06.05.2021)

Betonsanierung bei mir im Haus. Das hier ist schon ganz nett. Der Beton ist ab, der Bewehrungsstahl freigelegt. Ich wünsche mir nächstes Mal ein Hochhaus nur aus Holz, da gibt es dann keine extrem laute (Beton-)Sanierung. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck

Auch aus der Ferne gibt es etwas zu sehen:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (fast) ganz fern (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Geschichte der Fliesen ist hier zu Ende!

Nach zwei Stunden Höllenlärm waren die Fliesen Geschichte:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Noch mal zur Erinnerung mit Fliesen (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Jetzt mit ohne Fliesen (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

Auf der Loggia eine Wohnung oberhalb meiner haben sie einiges abgenommen:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Freiliegender Bewehrungsstahl (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

Beton brutal – weg! (10.05.2021)

Meine Loggia heute. Die fleißigen Arbeiter haben mir ganz schön viel von meinem Pflanzentrog weggestemmt. Aber es ist gut, dass der poröse Beton weg ist. In einigen Wochen wird alles wieder wie neu aussehen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (10.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (10.05.2021) © Thomas Irlbeck

Nicht in Beton gegossen

Auf meiner Loggia haben sie ja schon einiges weggestemmt. Aber diese Loggia hat viel mehr leiden müssen. Von dem Pflanzentrog fehlt nun ein schönes Stückchen. Voraussichtlich Mitte August wird das alles wieder wie neu aussehen. Fotos von heute. Mehr zur Großsanierung, die drei Jahre dauert, hier →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck

Nächste Phase Großsanierung Karl-Marx-Ring vor Start

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck

Karieslöcher plombiert (07.06.2021)

Die Löcher auf meiner Loggia wurden größtenteils geschlossen. Jeweils in der Aufnahme links zeige ich noch mal den vorherigen Stand.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Vorheriger Stand (07.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Vorheriger Stand (10.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck

Verzögerungen bei Phase 2c

Am 28.05. sollte der Gerüstaufbau am Haus 58 links sowie am Haus 60 rechts beginnen. Bis spätestens 11.06. sollten die Loggien komplett geräumt sein. Doch man ist im Verzug. Der Gerüstaufbau hat noch nicht begonnen.

Formen formen (08.06.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Beschädigter Balkontrog (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Beschädigter Balkontrog (13.05.2021) © Thomas Irlbeck

Heute wurde ein besonders stark beschädigter Beton-Pflanzentrog im Haus 58 angegangen. Mit einem gebogenen Brett wird eine passende Rundung geformt. Das Brett bildet dann die Form, in die der Beton eingefüllt wird. Die Bilder am Rand zeigen zudem den vorherigen Zustand vom 13.05., bei dem vom Pflanzentrog stellenweise nur noch das Bewehrungsstahl-Gerippe vorhanden ist.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gebogenes Brett als Gussform (08.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gebogenes Brett als Gussform (08.06.2021) © Thomas Irlbeck

22.06.2021

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Auch zu sehen: Das SZ-Hochhaus in Berg am Laim (22.06.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

So sieht es jetzt auf meiner Loggia aus (24.06.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (24.06.2021) © Thomas Irlbeck
  • Die Löcher wurden zubetoniert.
  • Die erste Farbschicht ist aufgetragen.

Noch fehlt da einiges:

  • Der endgültige Anstrich
  • Die beiden Pechnasen
  • Der Estrich

Wie neu! (25.06.2021)

Der stark beschädigte Pflanzen-Betontrog konnte gerettet werden., wie die Bilderstrecke zeigt. Mit der Rundung wohl kein leichtes Unterfangen. Zwei Pflanzentröge sind aber vollständig verloren, sie müssen komplett ersetzt werden.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Geretteter Pflanzentrog (25.06.2021) © Thomas Irlbeck

Hier noch mal die einzelnen Stationen im direkten Vergleich:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Es musste viel weggestemmt werden (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Näher dran (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Mittels eines gebogenen Brettes wird eine Form geschaffen, in die Beton eingefüllt wird (08.06.2021) © Thomas Irlbeck

Großsanierung: Farbe bekennen! (07.07.2021)

So sieht es jetzt bei mir auf der Loggia aus. Wände und Decke wurden gestrichen. Es fehlen noch der Boden (da kommt eine Art Skateboardbahn-Beschichtung drauf) und die Pechnasen im Blumenkasten.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wird saniert: meine Loggia (07.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wird saniert: meine Loggia (07.07.2021) © Thomas Irlbeck

19.07.2021: Phase 2c startet

Heute wurden die Häuser 58 (links) und 60 (rechts) für das Gerüst abgemessen, das die nächsten Tage aufgestellt werden soll. Damit startet nun Phase 2c mit rund zwei Monaten Verspätung. Mitte Oktober soll sie abgeschlossen sein.

23.07.2021: Aufbau des dritten Gerüsts (Phase 2c) begonnen

Heute (23.07.2021) hat mit fast zweimonatiger Verspätung der Aufbau des dritten Gerüsts für die Beton-Großsanierung der Südseite begonnen. Bereits am 28.05.2021 hätte die Arbeiten starten sollen. Eingerüstet werden die beiden Spalten (eine Fenster- und eine Loggiaspalte) von Haus 60 ganz rechts sowie die beiden Spalten (ebenfalls Loggia- und Fensterspalte) von Haus 58 ganz links (die Fensterspalten sind jeweils an der orangen Farbgebung erkennbar). Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober dauern, ursprünglich war bis Mitte August veranschlagt.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck

26.07.2021

Am Ende des zweiten Arbeitstages sind die Gerüstbauer bis zur halben Haushälfte gekommen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (26.07.2021) © Thomas Irlbeck

27.07.2021

Am dritten Tag des Aufbaus von Gerüst #3 (links oben im Foto) wurde nun das oberste Stockwerk erreicht.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (27.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (27.07.2021) © Thomas Irlbeck

29.07.2021: Gerüst verhüllt

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck

30.07.2021: Terrassige Fotos trotz Großsanierung

Das Gerüst hat nun auch meine Dachterrasse erreicht. Zumindest der Staubschutz ragt in die Terrasse hinein. Zum Glück geht nur wenig Ausblick verloren. Terrassige Fotos, auch in die andere Blickrichtungen. Neuperlach ist einfach schön!

Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck

02.08.2021: Pechnasen

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Loggia nach dem Einsetzen der beiden Pechnasen. Es sind erst einmal nur Provisorien (02.08.2021) © Thomas Irlbeck

Lange, sehr lange hat sich auf meiner Loggia nichts mehr verändert. Nach dem mehrfachen Farbanstrich wurde noch der Boden abgeschleift, aber mehr war da nicht zu sehen. Nun aber wurden die Pechnasen eingesetzt, auch wenn es erst einmal nur Provisorien sind. Nun fehlt noch der Bodenbelag.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Pechnase Detail (02.08.2021) © Thomas Irlbeck

04.08.2021: Auf dem Boden der Tatsachen

Manchmal geschehen kleine Wunder. Auf meiner Loggia ist die erste Schicht des Bodenbelags drauf!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Loggia-Bodenbelag (04.08.2021) © Thomas Irlbeck

10.08.2021: Schutzfolien für Phase 2c

Heute wurde damit angefangen, die Fenster und Loggien-Türen mit einer Schutzfolie zu versehen. Die Stemmarbeiten können bald beginnen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Schutzfolien für Phase 2c (10.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Schutzfolien für Phase 2c (10.08.2021) © Thomas Irlbeck

11.08.2021: Der Estrich ist bei mir drauf!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Estrich auf meiner Loggia (11.08.2021) © Thomas Irlbeck

16.08.2021: Das Ende ist nah

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.08.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2a: Endlich! Die Planen wurden entfernt, jetzt ist die Fertigstellung zum Greifen nahe. Am 1. März ging es los, Ende Mail hätte alles fertig sein sollen. Nun werden es statt 3 Monaten doch stolze 5½.

18.08.2021

Heute haben die Stemmarbeiten für Phase 2c begonnen. Das letzte große Loch am Eingang zu Haus 58 wurde zugemacht.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Loch am Eingang von Haus 58 ist nun (fast) zu (18.08.2021) © Thomas Irlbeck

Am gleichen Tag sah meine Loggia so aus:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (18.08.2021) © Thomas Irlbeck

26.08.2021: Folie abgenommen

Die Folien von den Fenstern und der Loggia-Türe wurden heute abgenommen. Das erleichtern das Lüften, wenngleich die äußere Plane noch dran ist.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Fensterfolien wurden heute abgenommen (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Auch die Asbestplatten wurden heute von der Folie befreit (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Statt Fernsicht sehe ich nur auf eine Plane (26.08.2021) © Thomas Irlbeck

Abrüstung (ab 30.08.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (30.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (31.08.2021) © Thomas Irlbeck

Fast auf den Tag genau nach 6 Monaten wird nun das Gerüst am Karl-Marx-Ring 56 (komplett) und Karl-Marx-Ring 58 (rechts) abgebaut. Ursprünglich sollte die Sanierung 3 Monate dauern.

Am 30.08.2021 begann die Abrüstung, die am 31.08.2021 und 01.09.2021 fortgesetzt wurde. Am späten Nachmittag des 01.09.2021 steht immer noch ein Teil des Gerüsts. Am 02.09.2021 und 03.09.2021 wurde der Rückbau des Gerüsts pausiert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (01.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

Loggiaboden (01.09.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

Loggiaboden (04.09.2021)

Ja, Samstag, aber es wurde gearbeitet!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (04.09.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2a beendet (06.09.2021)

Am 06.09.2021 wurde schließlich der letzte Teil des Gerüsts abgebaut. Damit endet die Phase 2a, die am 01.03.2021 begann. Ursprünglich sollte sie bis Ende Mai dauern, also knapp 3 Monate. Nun wurde ein 6. September daraus. Damit nahm die Phase mehr als 6 Monate in Anspruch, mehr als doppelt so lang wie geplant.

Das Ergebnis verdient aber ein Lob, die Loggien und Balkone sind wieder wie neu!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Lange hat’s gedauert, nun ist Phase 2a beendet! (06.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Loggien und Balkone sind wieder wie neu! Gute Arbeit, die aber mehr als doppelt so lange wie geplant in Anspruch nahm. Die Aufnahme entstand bereits vor ein paar Tagen, der obere Teil war da bereits abgerüstet (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

So ein Glück, die endgültigen Pechnasen sind da

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck

Letzte Schicht im Schacht? (09.09.2021)

Großsanierung bei mir in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62. Ich habe aufgehört, die Schichten des Bodenbelags zu zählen. Die heutige Schicht könnte nun aber die letzte sein, offenbar mit Rutschhemmung. Fotos von heute. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Weitere Bodenschicht (09.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Detail (09.09.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2b vor dem großen Finale!

Heute wurde eine weitere Schicht im Pflanzentrog aufgetragen. Das sieht mir jetzt ziemlich final aus. Jetzt scheint sich die Sanierung der Phase 2b endlich dem Ende zu nähern. Zeit wird’s! Den ganzen Sommer konnte ich meine Loggia nicht nutzen, und dieses Mal nicht wegen eines Ekelrauchers!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (17.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Detail Pflanzentrog (17.09.2021) © Thomas Irlbeck

Noch eine Abrüstung (24.09.2021)

Das Gerüst an Haus 58, Mitte, also Bauabschnitt 2b wird abgebaut. Die letzten Reste verschwinden auf meiner Loggia gerade aus der Sichtlinie.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau nach fast 5 Monaten (24.09.2021) © Thomas Irlbeck

Zwei Geschosse hat man heute geschafft. Die Fotos sind vom späten Freitagnachmittag:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau am Haus 58 (24.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau am Haus 58 (24.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09.2021

Heute hatte der Gerüstabbau eine Pause.

28.09.2021

Bislang (Stand heute früh) auch kein weiterer Gerüstabbau.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Pausierter Gerüstabbau (28.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09. bis 02.10.2021

Die gesamte Woche hatte der Gerüstabbau Pause.