Neuperlach Linienplan

Neuperlach Linienplan

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Baubeginn der SVN Dreifachsport- und Kletterhalle

SVN Sporthalle

Die ersten Arbeiten vor dem Vereinsheim an der Bert-Brecht-Allee (18.04.2014). Foto: J. W.

SVN Sporthalle

Bautafel der SVN Sporthalle (18.04.2014). Foto: J. W.

Der Münchner Osten bekommt eine Dreifachsport- und Kletterhalle. Sie entsteht an der Bezirkssportanlage des SVN an der Bert-Brecht-Allee. Der Spatenstich erfolgte bereits am 12. April 2014, nun kann es so richtig losgehen. Die Fertigstellung ist für Oktober 2015 geplant.

Die Fotos zeigen den aktuellen Stand von heute. Vielen Dank an J. W. für die Einsendung!

Mehr über das Bauprojekt findet sich hier: 3-fach-Sporthalle mit Kletterhalle

„Zuageh duats …“ mit Michaela Dietl am 9. Mai im Kulturhaus Neuperlach

Michaela Dietl

Michaela Dietl

Bairische Lieder und Geschichten von und mit Michaela Dietl bietet das Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz, Neuperlach Zentrum) am Freitag, 9. Mai 2014 um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 12,– Euro, ermäßigt 10,– Euro. Die Programmwerkstatt lädt dazu herzlich ein. Reservierung Tel. 089/63 89 18 43.

Michaela Dietl

Michaela Dietl

Michaela Dietl ist eine äußerst vielseitige Künstlerin. Sie spielt nicht nur Akkordeon, sondern ist auch Sängerin, Kabarettistin und Schauspielerin. Die gebürtige Landshuterin begann 1984, für Bühnen zu spielen und zu komponieren. Dietl erhielt den 1. Münchner Grand Prix der Straßenmusik und den zweiten Preis beim Passauer Scharfrichterbeil; zudem widmete ihr das Bayerische Fernsehen ein 45-minütiges Porträt.

Sommer-Schanzen

So langsam wird es Sommer, aber wer sagt denn, dass Sprungschanzen nur im Winter interessant sind? Am LAO (Leben am Ostpark) gibt es jedenfalls Fortschritte. Wie mehrfach berichtet, entsteht als Ersatz für das alte Ladenzentrum am Plett-Zentrum ein Wohn- und Gewerbekomplex, der sich aus vier in einem Quadrat angeordneten Gebäudeteilen zusammensetzt, die von der Form Sprungschanzen nachempfunden sind.

Die Sicht von der Plettstraße zum Allianz-Gebäude auf der anderen Seite der Ständlerstraße wird immer mehr getrübt, da die Wände jetzt so richtig wachsen. Ein großer Teil des Erdgeschosses ist bereits im Rohbau fertig. Bald werden wir hier ganz im Schatten des Vierschanzenhauses stehen.

LAO

Die LAO-Baustelle von den Wohnhäusern der Plettstraße (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Etwas näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Noch mal ein Stückchen näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Und noch einmal ein Stück näher dran (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Und nun ganz nahe dran, näher geht kaum (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Und nun so, wie es die Tauben und Raben sehen (06.04.2014) © Thomas Irlbeck

Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn

Zur Förderung des Nachwuchses für Volksmusik und Volkslied lädt der Festring Perlach am Sonntag, 30. März 2014, zu seinem 23. Kinder- und Jugendhoagartn in den Pfarrsaal St. Michael Perlach an der St.-Koloman-Straße 7 ein. Der Eintritt ist frei. Einlass für Gäste ist ab 14 Uhr, Beginn gegen 14.30 Uhr, Ende etwa um 17 Uhr. Für Kaffee- und Kuchenbewirtung ist gesorgt. Weitere Informationen: www.festring-perlach.de

Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn

Bild: Festring Perlach

Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn

Bild: Festring Perlach

Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn

Bild: Festring Perlach

Hedi Westphal liest

Hedi Westphal und Markus Rinderspacher

Vergangenheit und Gegenwart im Bayerischen Landtag: Hedi Westphal und Markus Rinderspacher

Die ehemalige Landtagsabgeordnete zu Gast in „ihrer AWO-Seniorengruppe“: Hedi Westphal liest Verse und Gedichte in bayrischer Mundart am Freitag, 21. März 2014 um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Umrahmt werden die „bayrischen Perlen“ mit stimmungsvoller Zithermusik. Der Eintritt ist frei – auch Sie sind herzlich eingeladen.

Sonne von Kirchturm-Kreuz aufgespießt!

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang (08.03.2014) © Thomas Irlbeck

Sonnenuntergang heute gesehen von der Plettstraße. Die Sonne hat sich leider mit dem Kirchturm-Kreuz verhakt.

Das Bild wurde von ein paar Kleinigkeiten wie Belichtungskorrekturen und Horizont-Geraderücken etc. abgesehen nicht weiter bearbeitet!

Bei der Kirche handelt es sich um St. Bernhard in Ramersdorf, Görzer Straße 86.

Als Neuperlach aus dem Boden gestampft wurde – eindrucksvolle Bilder

Neuperlach 1967 bis 1970

Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Erst waren hier Felder und Wiesen, dann kam der beste Stadtteil. Christoph Wimber hat ein weiteres Mal eindrucksvolle Bilder vom Bau des Wohngebietes Nord hervorgekramt. Vielen Dank, dass die Fotos hier gezeigt werden dürfen!

Wo und wann die Bilder genau entstanden sind, konnte (noch) nicht genau identifiziert werden. Da 1967 Grundsteinlegung war, muss davon ausgegangen werden, dass die Bilder aus dem Zeitraum 1967 bis ca. 1970 stammen.

Unstrittig beim Ort ist nur das Plett-Zentrum an der Albert-Schweitzer-Straße mit dem Verwaltungsgebäude der Neuen Heimat und dem Ladenzentrum (unterstes Bild). Im Hintergrund sind die Wohnhäuser an der Plettstraße zu sehen. Laut Angabe sollen alle Bilder bis 1969 entstanden sein. Eine hier nicht gezeigte Luftbildaufnahme beweist, dass das Plett-Zentrum 1969 noch nicht einmal im Rohbau fertig war. Das erste Stockwerk und das markante, fensterlose Stockwerk ganz oben mit dem technischen Raum fehlten noch komplett. Daher dürfte 1969 sehr eng werden, eher entstand die Aufnahme 1970 oder vielleicht auch später.

An der Zuordnung der übrigen Fotos wird noch gearbeitet. Wer Tipps hat, nur her damit! Die Kommentarfunktion wartet darauf, gefüttert zu werden.

Neuperlach 1967 bis 1970

Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Neuperlach 1967 bis 1970

Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Neuperlach 1967 bis 1970

Neuperlach 1967 bis 1970. Foto: Christoph Wimber

Neuperlach 1967 bis 1970

Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Living in the Kästchen

Box/Kästchen

Dolphin-Browser auf meinem Android-Tablet (02.03.2014) © Thomas Irlbeck

Den Dateiaustauschdienst Box (https://www.box.com) kennt ja vielleicht der eine oder andere. Im Dolphin Browser, einem Webbrowser für mobile Endgeräte, hat es die Übersetzungsabteilung zu gut gemeint. Auch wenn Programmnamen niemals übersetzt werden dürfen, wurde hier diese Sünde begangen. Der Screenshot zeigt, was daraus geworden ist.

Dann ein sehr netter Zufall: Als ich kurz vor der Fertigstellung dieses kleinen Beitrags war, lief auf einmal „Living in the Box“ von „Living in the Box“ im Radio. Da hatte ich dann auch einen ebenso schönen Titel für den Beitrag.

BA übt Kritik an pep-Erweiterung – Werden die Pläne begraben?

pep

Einkaufszentrum pep. Wird die geplante Erweiterung abgelehnt? Foto: Bpp / Lizenz siehe: Wikipedia

Die geplante Erweiterung des pep (Neuperlach.org berichtete) führt beim Bezirksausschuss (BA) Ramersdorf-Perlach zu Kritik. Das berichtet die Wochenzeitung Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim in ihrer Ausgabe vom 19.02.2014 auf Seite 1.

Guido Buchholtz von den Grünen befürchtet negative Auswirkungen auf das zukünftige Gewerbe auf dem Hanns-Seidel-Platz und verweist auf sterbende Ladenzentren in Neuperlach. Die Läden auf dem Hanns-Seidel-Platz könnten dann ebenfalls leerstehen. Buchholtz will, dass der Neubau erst einmal auf Eis gelegt und dann eventuell später realisiert wird, etwa in fünf Jahren.

Andere BA-Mitglieder rechnen mit einem Parkchaos, zumindest in der Bauphase. Es soll zwar für die Bauphase ein provisorisches Parkhaus auf dem Hanns-Seidel-Platz errichtet werden. Dennoch werden weniger Parkplätze als momentan zur Verfügung stehen. Auch sorgt man sich um die Verkehrssicherheit. Kunden könnten vom provisorischen Parkhaus direkt über die Thomas-Dehler-Straße zum pep laufen und nicht den mit Ampeln versehenen Fußgängerüberweg am Busbahnhof benutzen. Auch befürchtet man, dass das provisorische Parkhaus zur Dauereinrichtung werde.

Ferner wird bemängelt, dass das pep als ein in sich als geschlossenes Einkaufszentrum angelegt sei. Außerhalb der gesetzlichen Ladenöffnungszeiten könne man die Passagen nicht betreten. Derzeit sind nur einige Gastronomiebetriebe auch außerhalb der Ladenöffnungszeiten nutzbar. Hier wünsche man sich mehr Öffnung, speziell bei der geplanten zusätzlichen Gastronomie.

Kommentar

Mir scheint es zu viele Bedenkenträger zu geben. Warum kann man nicht einmal etwas wagen? Wenn man die Pläne auf Eis legt, was passiert dann mit dem angeblichen so maroden Parkhaus Nord? Sollte man es tatsächlich nicht sanieren können, müsste das pep ein neues Parkhaus in der gleichen Größe wie bisher bauen. Neue Ladenflächen gäbe es dann nicht, das Parkhausproblem würde sich während der Bauphase dennoch stellen. Was wäre damit gewonnen?

Was die Ladenöffnungszeiten angeht. Hier könnten sich alle beteiligten Politiker dafür einsetzen, dass endlich das Ladenschlussgesetz in Bayern liberalisiert wird. Bayern ist das einzige Bundesland ohne eigenes Ladenschlussgesetz. Nur in Bayern und im Saarland müssen die Läden werktags um 20 Uhr schließen. In den anderen Bundesländern darf bis 22 Uhr oder sogar rund um die Uhr geöffnet werden. In Bayern gilt damit eine der strengsten Verordnungen weltweit.

Würde hier – auch in anderen bayerischen Städten – ein wenig Druck gemacht werden, würde der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sicherlich seine Haltung noch einmal überdenken, er ist ja schließlich als Drehhofer bekannt. Es könnte so einfach sein – ein länger geöffnetes pep, und die Verödung des Zentrums von Neuperlach wäre kaum mehr ein Thema.

Was die Pläne generell angeht: Der Einfluss des BA auf die Stadtratspolitik soll ja nicht allzu hoch sein. Dennoch vermag ich nicht abzuschätzen, ob die Erweiterungspläne in Gefahr sind.

Hahn kauft Einkaufszentrum Life

Das Einkaufszentrum Life an der Albert-Schweitzer-Straße hat einen neuen Eigentümer (Archivfoto) © Thomas Irlbeck

Der Asset Manager-Hahn hat das Neuperlacher Einkaufszentrum „Life“ für den institutionellen Fonds „Hahn-FCP-FIS-German Retail Fund“ vom Projektentwickler Accumulata gekauft. Das berichtet haufe.de. Der Kaufpreis lag bei etwa 35 Millionen Euro.

Festring Perlach: Besuch Verkehrszentrum

Verkehrszentrum

Verkehrszentrum des Deutschen Museum. Foto: JaBB / Lizenz siehe: flickr

Eine Führung im Verkehrszentrum des Deutschen Museum auf der Schwanthalerhöhe bietet der Festring Perlach am Samstag, den 22.02.2014, um 14 Uhr an. Anschließend geht’s zum Dämmerschoppen. Wer teilnehmen möchte, ruft 089/637 33 11 an (Westner).

Gemütlicher Fahrstuhl

Teppiche im Fahrstuhl

Teppiche im Fahrstuhl (11.02.2014) © Thomas Irlbeck

Gesehen heute in meinem Wohnhaus. Kein Gag, kein Fake. Aber da hat wohl heute jemand etwas transportiert und Vorsorge getroffen, dass der Boden nicht verkratzt wird.

Brückenbauer

Brückenbauer

Zwei Brücken – eine Illusion (09.02.2014) © Thomas Irlbeck

Wegen des Baus des LAO (Neuperlach.org berichtete) ist die grüne Fußgängerbrücke, die ehemals das Ladenzentrum des Plett-Zentrum mit der Allianz verband und damit als Verbindung Richtung pep diente, noch für viele Monate gesperrt.

Die Baufirma Leitner nutzt die Sperrung für Werbung in eigener Sache. Auf der Brücke darf niemand stehen, nur das Schild hat eine Sondergenehmigung.

Aus dieser Perspektive – wir stehen hier auf der Brücke in der Albert-Schweitzer-Straße, die die Ständlerstraße überspannt – sieht es fast so aus, als gäbe es nur eine Brücke oder die dahinterliegende blaue Fußgängerbrücke, die Generali mit der Plettstraße (Höhe Eiscafé an der Ex-Spielstraße) verbindet, wäre unmittelbar daneben. Tatsächlich trennen beide Brücken etwa 220 Meter. Die Tatsache, dass die blauen Schilderpfosten die gleiche Farbe haben wie die Elemente der hinteren Brücke und scheinbar auch etwa dieselbe Dicke, verstärkt die Illusion. Wir blicken hier übrigens Richtung Harlaching, also Richtung Westen.

Grüße aus Perlach …

Festring  Perlach Ansichtskarten

Themenheft „Grüße aus Perlach“ mit historischen Ansichtskarten. Bild: Festring Perlach

… heißt das neue Themenheft im Großformat des Festring Perlach. 150 historische Ansichtskarten aus Perlach, ergänzt durch Exemplare aus Neuperlach, Waldperlach, Fasangarten und Unterbiberg, umfasst die Dokumentation. Idee und Bildredaktion: Uli Walter; das Vorwort schrieb Dr. Willibald Karl, und die Gesamtherstellung besorgte Manfred Westner.

Das „Schmuckstück“ hat 48 Seiten und ist für 12 Euro erhältlich beim Tag der offenen Tür am Samstag, 08.02.2014 (auch 08.03., 12.04., 10.05.) von 13–16 Uhr im Perlacher Heimatarchiv, Sebastian-Bauer-Straße 25. Weitere Verkaufsstellen: Sophias Bokhandel am Pfanzeltplatz und bei Westners, Tel. 089/637 33 11.

Aufgepeppt? Das pep will wachsen

pep

Einkaufszentrum pep. Bald noch größer und moderner? Foto: Bpp / Lizenz siehe: Wikipedia

Das pep will noch größer werden. Dabei soll das „marode“ Parkhaus Nord (das ist das neuere (!) der beiden Parkhäuser, also das Parkhaus gegenüber der Deutschen Rentenversicherung (DRV)) abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser soll um zwei Etagen aufgestockt werden und neben den Parkplätzen auch zusätzliche Ladenflächen aufnehmen. Das berichtet „Hallo“ in der Ausgabe Ramersdorf / Perlach / Berg am Laim vom 29. Januar auf Seite 3.

Die Anzahl der Stellplätze soll sogar leicht erhöht werden, die zusätzliche Verkaufsfläche 8.500 qm betragen. Derzeit weist das pep 42.000 qm Verkaufsfläche auf.

Damit es in der Bauphase nicht zu einem Verkehrschaos kommt, soll ein Behelfsparkhaus auf dem Hanns-Seidel-Platz aufgestellt werden.

Neben der Vergrößerung der Ladenfläche soll auch die Fassade des pep und die Einkaufspassage generell modernisiert werden. Ebenso soll ein Food-Court samt zusätzlicher Gastronomie eingerichtet werden.

Die Bauarbeiten könnten schon Mitte 2015 starten, Im Herbst 2016 könnte dann das neue pep bereits Eröffnung feiern.

Die Pläne müssen noch genehmigt werden.

Kommentar

Ein interessanter Plan. Wenn keine weiteren Grundstücke zur Verfügung stehen, muss man halt auf dem eigenen Grundstück nach oben wachsen. Es ist nicht das erste Mal, dass das pep auf eine ähnliche Weise an Verkaufsfläche gewinnt. So wurde für den Elektromarkt „Saturn“ einfach ein Geschoss des alten Parkhauses geopfert. Dort, wo man heute Gefrierschränke und Flachbildfernseher bewundert, parkten früher Autos.

Vor Jahren waren bereits einmal Expansionsplänen von der Kommunalpolitik eine Abfuhr erteilt worden. Damals wollte das pep einen Erweiterungsbau auf die andere Seite der Thomas-Dehler-Straße hinstellen, also auf dem Hanns-Seidel-Platz. Dabei wollte man dem Stadtteil auch gleich ein Bürgerhaus überlassen, das das heutige Provisorium ersetzt hätte. Doch die Kommunalpolitiker sorgten sich um die alteingesessenen Läden in der Umgebung und in den benachbarten Stadtteilen. Ein zu mächtiges pep wollte man nicht. Diese Argumente mögen auch heute teilweise noch eine Rolle spielen, aber ein Umbau bzw. Neubau bei eher moderater Verkaufsflächenerweiterung ist vermutlich leichter genehmigungsfähig.

Ein Freund, Gebäude bereits nach wenigen Jahrzehnten abzureißen, bin ich nicht, speziell dann, wenn es sich um gewerbliche oder gar Wohnhäuser handelt, die eine besondere Architektur haben. Das trifft hier aber nicht zu, man darf nicht vergessen, es geht hier um ein schnödes Parkhaus, was nicht heißt, dass es nicht an anderer Stelle auch architektonisch interessante Parkhäuser gibt.

Der Festring Perlach zu Gast beim Münchner Merkur

Das Halbjahresprogramm des Festring Perlach versprach für den 21.01.2014 einen Besuch in der Druckerei Dessauerstraße in München Moosach. Wir erlebten eine eindrucksvolle Führung durch ein hochtechnisiertes Unternehmen und waren Zeuge des Andrucks der „tz“. Auch „Hallo“ wird ja dort gedruckt. Da eine Zeitungsdruckmaschine 15 Millionen Euro kostet und der Festring-Jahresbeitrag von 20 Euro keine Riesensprünge erlaubt, wird von einer Investition in dieser Richtung abgesehen. Zur Website des Festring Perlach: www.festring-perlach.de

Besuch Druckerei Dessauerstraße. Foto: Festring Perlach

Besuch in der Druckerei Dessauerstraße (21.01.2014). Foto: Festring Perlach

Besuch Druckerei Dessauerstraße. Foto: Festring Perlach

Besuch in der Druckerei Dessauerstraße (21.01.2014). Foto: Festring Perlach

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970)

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970)

Albert-Schweitzer-Straße/Quiddestraße (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Heute geht es mit der Zeitmaschine ganz weit in die Anfänge von Münchens bestem Stadtteil zurück. Wir schreiben das Jahr 2 nach Beginn der Neuperlacher Zeitrechnung (das heißt 1969, denn 1967 war bekanntlich Grundsteinlegung) und befinden uns an der Ecke Albert-Schweitzer-Straße/Ecke Quiddestraße. Oben etwas links von der Mitte erkennt man das heutige Spielhaus (Maulwurfshausen). Wie schon anderer Stelle erwähnt und wie hier gut im Bild zu sehen, gab es noch ein paar weitere ähnliche Häuser in der nähern Umgebung. Es überlebte nur das Spielhaus.

Rechts oben entstand das Schulzentrum Nord, rechts unten ist das Grundstück der Albert-Schweitzer-Schule. Bemerkenswert ist, dass die Albert-Schweitzer-Straße noch keine richtige rechte Fahrspur hat. Für den etwas später anstehenden U-Bahnbau hat man da aber ohnehin alles aufgerissen, denn der U-Bahn-Tunnel entstand in offener Bauweise. An der Kreuzung im Bild ist heute der Nordausgang der U-Bahnstation Quiddestraße.

Wer genau hinsieht, erkennt in dem Bild auch die Michaelikapelle und es ist wohl auch ein Trambahnzug zu sehen. Das Bild ist angeblich von 1969. Da die Tram erst am 12 .September 1970 eröffnet wurde, kommt wohl nur 1970+x infrage. Da die Bäume hier noch keine herbstliche Verfärbung zeigen, ist 1970 unwahrscheinlich, sodass von Frühjahr 1971 auszugehen ist. Viel später kann es aber dann nicht sein, da noch keine Arbeiten am Schulzentrum Nord zu sehen sind.

Vielen Dank an Christoph Wimber, dass diese Foto hier gezeigt werden darf.

Mehr historische Fotos in der Abteilung Historisches.

Quiddestraße/Quidde-Zentrum (ca. 1968/1969)

Bild 1: Wir sind an der Quiddestraße, rechts steht heute das FestSpielHaus. Blick ist Richtung Albert-Schweitzer-Straße. Die blaue Brücke und einige Häuser wurden erst später gebaut.

Bild 2: Am Quidde-Zentrum. Vom Ladenzentrum steht so gut wie noch nichts.

Vielen Dank an Uschi Wölfl, dass diese beiden Fotos hier gezeigt werden dürfen.

Mehr historische Fotos in der Abteilung Historisches.

Quiddestraße_ca_1969

Bild 1: Quiddestraße (ca.1969). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl

Quidde-Zentrum ca. 1968/1669

Bild 2: Quidde-Zentrum (ca. 1968/1669). Aus der Fotosammlung von Uschi Wölfl

Ausstellung „Der 1. Weltkrieg in Perlach“

Beim Tag der offenen Tür im Perlacher Heimatarchiv ist eine kleine Ausstellung zu sehen: Bilder und Dokumente aus dem Perlacher Heimatarchiv zum Thema 1. Weltkrieg (1914–18). Es können auch Perlacher Bücher gekauft werden.

Wann und wo?

Samstag, 11.01.2014, Sebastian-Bauer-Straße 25, 13–16 Uhr (Führung 15 Uhr, Eintritt frei).

Veranstalter

Festring Perlach e.V.

Der 1. Weltkrieg in Perlach

Quelle: Perlacher Heimatarchiv

Der 1. Weltkrieg in Perlach

Quelle: Perlacher Heimatarchiv

Was Kunst wirklich ist (Update Dezember 2013)

Was ist Kunst? Wenn man es kann, ist es keine Kunst. Wenn man es nicht kann, ist es erst recht keine.*

Neuperlach.org-Leser A. K. hat im November 2012 dieses Kunstwerk in der Nähe des Quidde-Zentrum entdeckt. Es ist ein Steinblock, der an einen Grabstein erinnert. Offenbar stand das Werk zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange da, speziell der Untergrund wirkte damals noch frisch. Es stellt sich die Frage, von wem das Kunstwerk stammt, wie es heißt und was damit ausgesagt werden soll. Es stehen noch mehr Objekte dieser Art in der Nähe. Insgesamt sind es mindestens drei.

Kunst Quiddestraße

Bild 1: Kunstwerk (05.11.2012). Foto: A. K.

Kunst Quiddestraße

Bild 2: Das Werk steht sehr nahe an den Häusern (05.11.2012). Foto: A. K.

Kunst Quiddestraße

Bild 3: Ob der Hydrant auch Kunst ist? ;) (05.11.2012). Foto: A .K.

* Wandspruch in einer Kunstausstellung im Wissenschaftszentrum Bonn, ganz grob um 1985 (Quelle: Wiktionary)

Update Dezember 2013

St. Jakobus

Bild 4: Der Kirchturmersatz von St. Jakobus an der Quiddestraße. Links unten lässt sich schwach einer der Steine erkennen (Archivbild vom 19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Zunächst spekulierten Neuperlach.org-Leser, dass es sich um Steine handele, die sich ursprünglich vor St. Jakobus befanden und nun wegen des Kirchenabrisses nicht stehen bleiben konnten und daher versetzt wurden. Das alles klingt zunächst durchaus logisch. Auf dem Foto von 2011 (Bild 4, zum Vergrößern anklicken), welches das vor der Kirche befindliche Kreuz zeigt, als sich St. Jakobus kurz vor dem Abriss befand, kann man bei genauer Hinsicht im linken unteren Bereich einen dieser Steine erkennen. Das Kreuz, das erst 1989 als eine Art Kirchturmersatz aufgestellt wurde, stammt wie auch sehr wahrscheinlich wie die damals in Kreuznähe postierten Steine vom Künstler Karl-Jakob Schwalbach (Quelle: Kunstwerke in Perlach).

Doch diese Steine wirken weit älter und sind von einer anderen Struktur als die 2012 vor den Wohnhäusern aufgestellten Steine. Aber auch aus einem anderen Grund muss die These von den versetzten Steinen wohl zu den Akten gelegt werden, denn die alten Steine (zumindest sechs Stück davon, unklar ist, ob es noch mehr von ihnen gab) wurden zwar von ihrem ursprünglichen Platz entfernt, lagern aber nun recht lieblos unter dem Kreuzgerüst (Bild 5 und 6).

Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus

Bild 5: Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus (25.12.2013) © Thomas Irlbeck

Gestapelte Steine unter dem Kreuz von St. Jakobus

Bild 6: Näher dran (25.12.2013) © Thomas Irlbeck

Ein weiteres von den neuen Kunstwerken findet sich vor dem Quidde-Zentrum in unmittelbarer Nähe der Bushaltestelle Nawiaskystraße (Bild 7 und 8). Noch immer stellt sich die Frage, was es mit diesen neuen Steinen auf sich hat.

Kunstwerk Quidde-Zentrum

Bild 7: Eines der neuen Kunstwerke am Quidde-Zentrum (25.12.2013) © Thomas Irlbeck

Kunstwerk Quidde-Zentrum

Bild 8: Näher dran (25.12.2013) © Thomas Irlbeck