Sommerfest: Hobbykünstler aus Neuperlach gesucht

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Der Bezirksausschuss 16 und die WSB Bayern veranstalten am Samstag, den 15. Juli 2017, von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Sommerfest zum Thema „50 Jahre Neuperlach“ im Wohnring (zwischen pep und ZAK).

Dazu planen wir einen Hobbykünstler-Markt. Wir wünschen uns ein buntes Angebot an vielerlei schönen Dingen, die selbst hergestellt und zum Verkauf angeboten werden, z.B. Patchwork, Bilder, Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Deko und vieles mehr …

Auf Wunsch werden Tische zur Verfügung gestellt. Es gibt keine Standgebühren,
gewerbliche Händler sind nicht erlaubt.

Bitte sprechen Sie uns an, wir geben gerne weitere Informationen. Anmeldung bitte zeitnah:

Quiddestraße 45
Tel: 089/63 83 88 72
www.quiddetreff.de

Nachverdichtung nach oben: An der Kafkastraße wird aufgestockt (Update 19.06.2017)

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Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 1: Montage eines Fußbodenelements des neuen Geschosses. Die schwarzen Elemente (Bildmitte) sind Dämmmaterial (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 2 (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Sanierungen kann man meist auf einen Kran verzichten. Doch in Neuperlach Ost ist von weitem schon ein Kran zu sehen. Es scheint sich also um etwas Größeres zu handeln. Nein, es ist kein Neubau. Vielmehr werden in der Kafkastraße, Höhe Tucholsykstraße, gegenüber der Kirche St. Philipp Neri, zwei derzeit achtstöckige Wohnhäuser (Baujahr 1972) um ein Geschoss aufgestockt. Es entstehen insgesamt vier zusätzliche Dachterrassenwohnungen mit jeweils rund 100 m² in gemischter Ziegel- und Betonbauweise. Es gibt dabei auch eine soziale Komponente. Mit der vereinbarten Mietpreisgarantie müssen die Bewohner keine unerwarteten, drastischen Mieterhöhungen befürchten.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 3: Wachsen sollt ihr! Hier wird aufgestockt. Die Häuser links sind schon höher, sie haben 12 Stockwerke (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Vier zusätzliche Wohnungen entstehen

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 4: Die Häuser nebenan kriegen ein wenig Konkurrenz, auch wenn es nur ein Stockwerk ist (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Man darf sich fragen, ob der enorme Aufwand der Aufstockung für nur vier zusätzliche Wohnungen gerechtfertigt ist. Aber da das Dach ohnehin undicht und damit sanierungsbedürftig war, entstand die Idee, die Gelegenheit zu nutzen und noch ein Geschoss aufzusetzen. Schließlich ist der Bedarf an Wohnraum enorm. Da die beiden Häuser damit zu echten Hochhäusern werden (bei der üblichen Neuperlacher Geschosshöhe ist die Grenze in der Regel mit dem 9. Stockwerk, also dem 10. Geschoss, überschritten), sind verschärfte Vorschriften insbesondere beim Brandschutz zu beachten. Auch gibt es inzwischen bei der Wärmedämmung erhöhte Anforderungen. Dies alles bedeutete sehr intensive Verhandlungen. Oft scheitern solche Projekte am Widerstand von Eigentümern, Bewohnern, Nachbarn und Behörden. Doch hier hat es geklappt. Damit findet nun eine der ganz wenigen Aufstockungen statt, die es bislang in Neuperlach gegeben hat.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 5: Herrlicher Blick von hier oben. Wer genau hinsieht, erkennt auch das Marx-Zentrum links neben dem Fahrstuhl-Maschinenraum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Projekt ist so spannend, dass ich mir das vor Ort mal anschaue. Der Projektleiter der ausführenden Planungsgruppe Hochbau empfängt mich. Auf dem Rasen liegen vormontierte Platten aus Ziegeln. Sie sehen aus wie Wände, doch ich werde aufgeklärt, dass diese der neue Boden des zusätzlichen Geschosses werden.

Mit dem Behelfslift am Gerüst geht es auf das Dach. Die oberste Schicht des alten Daches wurde abgetragen. Das Dach war wie erwähnt undicht und war bereits mehrfach notdürftig geflickt worden. Tragfähig für ein zusätzliches Geschoss wäre es ohnehin nicht gewesen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 6: Phantastische Sicht auf die Zwillingstürme (19.06.2017) © Thomas Irlbeck

Die Umrisse der Wohnungen sind bereits zu sehen. In die Aussparungen wird schwarzes Dämmmaterial, das an Kohle erinnert, eingefüllt. Tatsächlich handelt es sich um Foamglas (Schaumglas), das extrem leicht ist. Die neuen Böden werden dann darauf gesetzt und mit Beton vergossen. An einigen Stellen ist es bereits passiert, wie die Bilder zeigen. Die bestehende Attika als Abschluss der entstehenden Dachterrassen muss erhöht werden, die Vorschriften wollen das so.

Die Aufzüge werden bis ins neue oberste 9. Stockwerk fahren. Heutige Aufzüge benötigen keinen Maschinenraum mehr, der ein Geschoss über das Dach hinaussteht. Daher muss der bestehende Maschinenraum nur minimal erhöht werden, um ein zusätzliches Geschoss zu bedienen.

Bewohner profitieren: Neuer Aufzug schneller und halbe Treppe im Erdgeschoss entfällt

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 7: Blick auf das Marx-Zentrum (19.06.2017) Thomas Irlbeck

Für die bestehenden Bewohner hat der Umbau Vorteile: Denn es wird ein neuer, schnellerer Lift eingebaut. Und nicht nur das: Bislang musste man im Erdgeschoss ein halbe Treppe nach oben steigen. Erst von dort – im Hochparterre – startete der Lift. Nun wird er auch auf Straßenniveau halten. Gerade für Ältere, Familien mit kleinen Kindern und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist das eine erhebliche Verbesserung.

Wenn man derzeit das Haus betritt, steht man zunächst vor dem Aufzugschacht, aber letztlich nur vor einer Wand. Man muss erst ein paar Stufen raufsteigen und steigt dann von der gegenüberliegenden Seite in den Lift.

Das bedeutet aber, dass der bestehende Aufzugsschacht wie gemacht ist für einen Umbau, so als hätte der Architekt Visionen gehabt. Man fräst vorne – auf Straßenniveau – eine zusätzliche Türe rein. Ganz so einfach ist es natürlich nicht, da an dieser Wand das Gegengewicht der Fahrstuhlkabine läuft. Niemand möchte von so etwas geköpft werden. Daher muss das Gegengewicht an die Seite verlegt werden. Die Fahrstuhlkabine bekommt logischerweise zwei gegenüberliegende Türen, die zusätzliche ist dann für den neuen Halt im Erdgeschoss (Straßenniveau) vorgesehen.

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 8 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 9: Blick Richtung Graf-Zentrum (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 10 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 11: Detail Bodenplatte (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 12 (19.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Bild 13: Für die Bewohner geht es nicht ganz ohne Einschränkungen. Der Weg ist hier unterbrochen (18.06.2017) © Thomas Irlbeck

Seniorenbeiratswahl

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Herbert Topfstädt informiert über die Neuwahl der Münchner Seniorenvertretung am Freitag, den 23. Juni 2017, um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Die AWO-Seniorengruppe lädt herzlich ein, der Eintritt ist frei.

Literaturprojekt im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum

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Ein Leben ohne Bücher ist wie eine Kindheit ohne Märchen, ist wie eine Jugend ohne Liebe, ist wie ein Alter ohne Frieden. (Carl Peter Fröhling)

Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum
Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (Archivbild)

Der Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (www.quiddetreff.de) erweitert sein Angebot. Ab sofort gibt es auch die Möglichkeit, seinen literarischen Durst zu stillen. Das neue Literaturprojekt macht es möglich! Ihr wollt euch über aktuelle Bestseller austauschen? Tief eintauchen in die Welt der Bücher? Dann seid ihr bei uns richtig!

Aktuell befindet sich ein Literaturkreis im Aufbau, den ihr aktiv mitgestalten könnt! Wie das funktioniert? Kommt einfach an unserem Infoabend (Mittwoch, den 14.06.2017, um 17:00 Uhr) zu uns in den Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum und erfahrt mehr! Ihr könnt es kaum noch erwarten und wollt vorab schon weitere Informationen oder uns eure Ideen mitteilen? Dann schreibt uns eine E-Mail unter: f.mayr@quiddetreff.de.

Langer Tag der Poesie und Musik

Am Samstag, den 15. Juli 2017, ab 17.00 Uhr gibt es den „Langen Tag der Poesie und Musik“. Mit Wort und Poesie machen prominente Autoren, Poetry-Slammer, Schauspieler, Kabarettisten und viele kleine und große und junge und jung gebliebene Neuperlacherinnen und Neuperlacher das pulsierende Leben auf unterhaltsame Weise spürbar.

Als Höhepunkt und zum Abschluss des Programms stellt der bekannte Münchner Schauspieler und Kabarettist Winfried Frey Ausschnitte aus seinem neuen Soloprogramm „Endlich Frey!“ vor.

Die musikalische Gestaltung übernimmt mit Ragtime, Blues und noch viel mehr das Bernd-Bauer-Blues-Trio.

Wann und wo? Am Samstag, den 15. Juli 2017, um 17:99 Uhr im Kulturhaus Neuperlach, Hanns-Seidel-Platz 1, 81737 München

Eintritt frei!
Platzreservierungen erbeten: 089/63 89 18 43

Programm

17 Uhr
Greeny und 100 Jahre Neuperlach – Max Neuperlach
Hören Sie super-phantastische Geschichten ausgedacht und erzählt von Schülerinnen und Schülern der Wilhelm-Röntgen-Realschule und der Grundschule am Strehleranger.
Neue Lyrikperlen aus Neuperlach Teil I und II – Schülerinnen und Schüler von zwei sechsten Klassen entdecken sich und ihr Stadtviertel in der Poesie. Der Poetry-Slammer und Kabarettist Alex Burkhard stellt die Werke der jungen Dichterinnen und Dichter vor.

Gegen 18 Uhr
Neuperlacher kreativ – Von Gründungsmythen bis Zukunftsvisionen
Mitglieder der Senioren-Schreib-Werkstatt des ASZ Perlach und junge und jung gebliebene Neuperlacherinnen und Neuperlacher lesen ihre humorvollen, nachdenklichen und erdachten und erlebten Geschichten und Gedichte.

Gegen 19 Uhr
Dönerröschen
Der Autor und Poetry-Slammer Jaromir Konecny stellt in seinem literarischen Kabarett Ausschnitte aus seinem Buch Dönerröschen vor, das von liebenswerten Charakteren nicht nur junger Leute und rasend komischen kulturellen Missverständnissen in Neuperlach handelt: Jonas (16) aus Oberhaching verliebt sich in Sibell (noch 15) in Neuperlach …

Gegen 20:15 Uhr
Winfried Frey

Der bekannte Münchner Schauspieler, Kabarettist und Moderator Winfried Frey stellt Ausschnitte aus seinem neuen Soloprogramm „Endlich Frey!“ vor.

Der lange Tag der Poesie und Musik Flyer
Flyer „Der lange Tag der Poesie und Musik“

Karneval der Tiere – Eine zoologische Fantasie

Am Sonntag, den 25. Juni 2017, um 14:30 Uhr gibt es das 8. Perlacher Familienkonzert der Reihe „Klassik für kleine und große Leute“,  das ganz im Zeichen des Jubiläums „50 Jahre Neuperlach“ steht. Mit dem Sonderkonzert „Karneval der Tiere“ präsentieren wir Ihnen Big-Band-Klassik.

Über 20 Musikerinnen und Musiker garantieren für ein außergewöhnliches Klassik-Musik-Erlebnis für kleine und große Leute ab 5 Jahren.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt!

Alle Infos zum Konzert

8. Perlacher Familienkonzert
Klassik für kleine und große Leute
spannend – verbindend – grenzenlos

Wann und wo? Am Sonntag, den 25. Juni 2017, um 14:30 Uhr im Kulturhaus Neuperlach, Hanns-Seidel-Platz 1, 81737 München

14:30 Uhr: Einführung ins Stück
15:00 Uhr: Zeit für Kaffee und Donuts
15:30 Uhr: Aufführung

Eintritt
Kleine: 5 Euro / Große: 8 Euro
Reservierung unter: 089/63 89 18 43

Komponist
Camille Saint-Saëns

Ausführende
Kammerorchester „Trisono“, Freising
Leitung: Andreas Lübke

Sprecherin
Tanja Maria Froidl

Inhalt

Der große, musikalische Faschingsball von Löwe, Elefant, Schwan, Fischen, Fossilien und vielen anderen Tieren in der Originalversion von Camille Saint-Saëns, gestaltet für Kinder und ihre Familien.

Karneval der Kulturen Flyer
Flyer „Karneval der Tiere“

24. Juni 2017: AWO-Kinder- und Bürgerfest

AWO Kinder- und Bürgerfest
AWO-Kinder- und Bürgerfest …
Kinderzirkus Bambino
… mit dem Kinderzirkus Bambino

Auch heuer lädt der AWO-Ortsverein Neuperlach zum Kinder- und Bürgerfest im Garten des Horst-Salzmann-Zentrum Plievierpark (Eingang Putzbrunner Straße) ein: am Samstag, den 24. Juni 2017, Beginn ist um 14 Uhr, der Eintritt ist frei!

Es gibt Spiele und Spaß für alle, der Kinderzirkus Bambino kommt, die SVN Fun Kids treten auf … und nicht zu vergessen: Für jedes Kind gibt es ein Paar Würstl und ein Getränk gratis. Selbstverständlich kommen auch die Erwachsenen auf ihre Kosten.

Bairischer Hoagartn 2017

Gerhard Holz
Gerhard Holz

Auch heuer lädt die Programmwerkstatt zu einem gemütlichen bayerischen Abend ein: am Freitag, den 23. Juni 2017, um 19:30 Uhr im Kulturhaus Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz. Für Bewirtung ist gesorgt. Es wirken mit: Brücklmeier Musi, Feldmochinger Zwoagsang, Sprecher ist Mundartpfleger Gerhard Holz.

Der Eintritt ist frei – ein Spendenkörbchen steht bereit. Platzreservierung Tel. 089/63 89 18 43

Feldmochinger Zwoagsang
Feldmochinger Zwoagsang
Brücklmeier Musi
Brücklmeier Musi

Nachbar im Stadtteil: Führung im Technischen Hilfswerk

Der Festring Perlach lädt herzlich ein zur Führung im Technischen Hilfswerk (THW), Unterbiberger Straße 5.

Wann und wo? Alle Daten

Freitag, den 23. Juni 2017, 16 Uhr
Teilnahme: 3 Euro, Festring-Mitglieder frei.
Anmeldung: Tel. 089/637 33 11 (Westner)

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Festring Perlach THW 2017
Der Festring Perlach lädt ein

Festring Perlach: Letzte Archivöffnung vor der Sommerpause

Festring Perlach
Bild: Festring Perlach

Am Samstag, den 10.06.2017, lädt der Festring Perlach e.V. von 13 bis 16 Uhr wieder in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Es erwartet Sie auch eine Sonderausstellung „30 Jahre Festring Perlach“. Es ist der letzte Tag der offenen Tür vor der Sommerpause. Der Eintritt ist frei. Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Hanns-Seidel-Platz: Grundsteinlegung am 50. Geburtstag (Update 08.06.2017)

Gestern, am 12.05.2017, exakt an unserem 50. Geburtstag, war Grundsteinlegung am Kultur Quadrat. Wir mir im Verkaufs-Pavillon heute mitgeteilt wurde, sollen die Bauarbeiten sehr schnell starten. Der Bereich außerhalb der Parkfläche (Südostteil des Hanns-Seidel-Platzes) wird also bereits dieses Jahr bebaut, der Rest dann nach Fertigstellung der pep-Erweiterung 2018.

Update 01.06.2017: Beschädigter Grundstein – siehe weiter unten.

Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 1 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 2 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 3 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grundsteinlegung Hanns-Seidel-Platz
Bild 4 (12.05.2017): Gelände von der Von-Knoeringen-Straße aus gesehen. Foto: Lesereinsendung

Update 01.06.2017

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 5 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Im südöstlichen Teil des Hanns-Seidel-Platzes laufen die Bauarbeiten für die Wohnhäuser. Zwar sind noch keine Kräne aufgestellt, aber die Erdarbeiten sind im Gange. Der Grundstein sieht arg ramponiert aus, vermutlich wurde er beim Abtragen des Asphalts beschädigt (Bilder weiter unten). Die Fläche, auf der er steht, war ja asphaltiert. Hoffentlich kein schlechtes Omen, aber wir sind ja nicht abergläubisch!

Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 6 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 7: Ramponierter Grundstein  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Kultur Quadrat Erdarbeiten
Bild 8 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Spundwände und Kelleraushub (Update 08.06.2017)

Wer immer noch an der Bebauung des Hanns-Seidel-Platz gezweifelt hat, jetzt kann man es wirklich glauben. Nachdem die Spundwände gesetzt wurden, läuft nun bereits der Kelleraushub, jetzt gibt es kein Zurück mehr!

Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 9 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 10 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 11 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck
Hanns-Seidel-Platz: Kelleraushub
Bild 12 (08.06.2017) © Thomas Irlbeck

Home Base: fertig – und doch nicht fertig

Home Base Juni 2017
Bild 1: Das Home Base vom Marx-Zentrum au gesehen. Vorne die Rampe zur Tiefgarage, die ihre alte Hausnummer Peschelanger 3 behielt. Das Gebäude selbst hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 und 46a (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 2: Ansicht vom Karl-Marx-Ring mit einem Teil des Marx-Zentrum im Hintergrund. Im Erdgeschoss: die Münchner Bank (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Das Studentenwohnheim Home Base am Karl-Marx-Ring, Ecke Peschelanger, war in Rekordzeit bezugsfertig. Ende Oktober letzten Jahres zogen die ersten Studenten in ihre Appartements ein. Schön ist es geworden, wie die Bilder zeigen. Doch die Außenarbeiten und einige weitere Arbeiten laufen immer noch. Der Sportplatz auf dem Dach besteht derzeit nur aus Stangen, die wie Spieße in den Himmel ragen. Der Käfig, der das Abhandenkommen der Bälle verhindern soll, fehlt immer noch (siehe Fotos weiter unten). Die Kita ist auch noch nicht eröffnet.

Der Durchgang vom Haupteingang des Peschelanger 9 und von den Hintereingängen der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 war einige Zeit wieder passierbar, wurde aber jetzt durch Bepflanzung (siehe Fotos weiter unten) wieder eingeschränkt. An einer einzigen Stelle kann noch passiert werden, ohne Grünzeug niederzutreten. Doch mit Eröffnung der Kita ist zu befürchten, dass diese Abkürzung für immer verlorengeht, da Kitas sich ohne Sondergenehmigung einzäunen dürfen. Für die erwähnten Bewohner bedeutet das einen Umweg, wenn sie zum Karl-Marx-Ring oder (spät abends) noch zur Tankstelle möchten, sie müssen einmal um das ganze Home Base herumlaufen. Dabei wäre ganz an der Seite neben dem Tankstellenzaun ausreichend Platz für einen schmalen Pfad gewesen. Aber vielleicht will man ja da keinen Durchgangsverkehr.

Ein undichter Hydrant vor dem Home Base verliert seit Wochen Wasser, sodass Fußgänger und Radler durch eine Dauerpfütze müssen (siehe Fotos weiter unten).

Hoffentlich hat diese Dauerbaustelle mal ein Ende.

Home Base Juni 2017
Bild 3: Ansicht vom Peschelanger aus. Der Sportplatz auf dem Dach ist rechts oben erkennbar. Die Stangen, die einmal den Käfig tragen sollen, ragen wie Spieße in den Himmel  (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 4:  Ansicht vom Eck Karl-Marx-Ring/Peschelanger. Auch hier sind die Stangen des Sportplatzes erkennbar (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 5: Ansicht vom Karl-Marx-Ring Richtung Tankstelle. Der hier nach rechts abzweigende Weg endet derzeit im Nichts (siehe Bild 6). Früher war vorne am Tankstellenzaun ein Verbindungsweg Richtung Peschelanger 5/9 und Karl-Marx-Ring 52-62 (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 6: Ansicht vom Karl-Marx-Ring: Das wird wohl der Garten und Spielplatz (mit Sandkasten) der Kita. Die alte Wegverbindung ist durch die Bepflanzung (im Hintergrund zu sehen), die in den letzten Tage erfolgte, abgeschnitten. Der Weg Richtung Hochgarage (Peschelanger 5, der blaue Bau im Hintergrund)  ist hier möglicherweise bald für immer dicht (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 7: Ansicht vom Hof aus (wenn man z.B. vom Peschelanger 9 oder der Hochgarage Peschelanger 5 kommt). Die bereits erwähnte Bepflanzung schneidet die alte Abkürzung zum Karl-Marx-Ring (im Hintergrund) und zur Tankstelle ab (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 8: Plitsch-Platsch! Es klappert die Mühle am nicht existenten rauschenden Bach „Karl Marx“. Radfahrer und Fußgänger … (01.06.2017) © Thomas Irlbeck
Home Base Juni 2017
Bild 9: …müssen seit Wochen durch eine Dauerpfütze (01.06.2017) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Studentenwohnheim Home Base hier!

Jugendstil-Eckbau in Schwabing (Das historische Haus, Folge 23)

Auch bei Folge 23 handelt es sich nicht um eine Verschwörung, sondern „nur“ um einen prächtigen Bau an der Martiusstraße 7.

Eckhaus Martiusstraße
Eckhaus Martiusstraße (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, viergeschossiger, sehr reich und malerisch gegliedert und stuckierter Jugendstil-Eckbau mit Erkern, Balkons, Reliefs und turmartiger Eckausbildung, von Anton Hatzl, um 1906.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Doppelgrotte in Aying – Mystische Orte (Teil 21)

Grotte in Aying
Bild 1: Grotte 1 in Aying. Hier geschah das „Wunder von Aying“ (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Nachdem in der letzten Folge bereits eine Grotte vorgestellt wurde, ist die Frage berichtigt, warum nun schon wieder eine Grotte das Thema ist. Zunächst einmal kam ich an dieser Grotte mehr oder wenig zufällig mit dem Rad vorbei. Da bietet sich ja das Thema an. Außerdem passt es auch in anderer Hinsicht sehr gut: Wenn schon etwas doppelt ist, dann gleich richtig. Denn dieses Mal haben wir es gewissermaßen mit einer doppelten Grotte zu tun.

Der Weg zur Grotte

Wer nicht mit dem Rad oder Auto anfahren will, hat es auch mit der S-Bahn einfach. Von Neuperlach Süd aus sind es mit der S7 nur wenige S-Bahnstationen bis Aying. Von dort aus geht in der Bahnhofstraße bis zum Ende, dann leicht links in die Peißer Straße und nun scharf rechts in die Münchner Straße. Man kommt dort am Brauereigasthof Hotel Aying vorbei, die Straße wird zur Zornedinger Straße. Scharf rechts zweigt etwas später der Lindacher Weg ab. Auf diesem geht es schließlich bis zum Waldrand. Kurz nach den ersten Bäumen findet man rechts die erste Grotte. Die zweite Grotte ist ebenfalls rechter Hand, wenn man dem Weg noch rund 100 Meter weiter in den Wald folgt. Siehe auch in der Map weiter unten.

Grotte 1 (Platz des guten Hirten)

Grotte in Aying
Bild 2: Das ganze Ensemble der Grotte 1 am „Platz des guten Hirten“ von links nach rechts: Grotte, Baumstumpf mit Holzskulptur des Much, Baum mit Gneis-Stein und Gemälde (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Am Platz des guten Hirten findet sich eine frei stehende Grotte mit Marienstatue. Auf einem Baumstumpf hinter der Grotte steht eine Holzskulptur des guten Hirten. Eine Hinweistafel an der Grotte erzählt die Geschichte des „Wunder von Aying“. Vor einem daneben befindlichen Baum wurde ein Gneis-Stein mit der Aufschrift „Much †“ gesetzt. An diesem Baum wurde außerdem ein Gemälde angebracht, das die entscheidende Szene aus dem Leben des Much zeigt.

Grotte in Aying
Bild 3: Die Grotte 1 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Der Sage nach hat Ende des 19. Jahrhunderts der damalige Ayinger Dorfhirte, der „Much“, zusammen mit seinen ihm anvertrauten Schafen wegen eines aufkommenden Gewitters Schutz unter einer uralten, großen Buche gesucht. Diese Stelle war beliebt, weil dort eine Quelle entspringt, an der man sich erfrischen konnte. Ohne erkennbaren Grund liefen plötzlich alle Schafe in die gleiche Richtung los. Der Much fand sie in der Nähe in einem damaligen Jungholz. Minuten später schlug ein Blitz in die uralte Buche und zerstörte sie komplett. Der Much hätte das vermutlich nicht überlebt, wäre er an dem alten Standort geblieben. Überwältigt von dem Ereignis kniete der Much nieder und dankte Gott für seine Rettung. Danach war er verändert, wortkarg und nachdenklich. Wochen später fand man ihn tot an der Stelle, an der er für seine Rettung gedankt hatte, bekleidet mit seinem Sonntagsanzug. An was und wie er gestorben ist, wurde nie geklärt.

Grotte in Aying
Bild 4: Der Gneis-Stein erinnert an die Stelle, an der der Much starb (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

An der Todesstelle wurde ihm zu Ehren ein grüner Gneis-Stein gesetzt. Daneben wurde 1905 die Grotte erbaut, in der ursprünglich eine Figur des auferstandenen Heilands stand. 1959 wurde die Grotte von Schorsch Kirner renoviert und wird weiter von ihm betreut. Jetzt befindet sich eine Marienstatue in ihr. Die Holzskulptur auf dem Baumstumpf erinnert an den guten Hirten Much. Der Gneis-Stein ist zwar teilweise von einer Baumwurzel überwachsen, aber dennoch gut sichtbar.

Grotte in Aying
Bild 5: Holzskulptur des guten Hirten Much (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 6: Künstlerische Darstellung des dankenden Much (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 7: Grotte 1 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 8: Marienstatue in Grotte 1 (27.05.2017) ©Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 9: Grotte 1, noch näher dran

Kapelle mit Grotte 2

Wie bereits erwähnt, findet man rund 100 Meter weiter waldeinwärts eine zweite Grotte, wieder auf der rechten Wegesseite. An dieser Stelle stand die Buche, in die der Blitz einschlug. Die Grotte befindet sich in einer Holzkapelle.

Grotte in Aying
Bild 10: Kapelle mit der Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Die Grotte ist mit ihrer Marienstatue und Jesus-Figur besonders eindrucksvoll:

Grotte in Aying
Bild 11: Marienstatue in Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 12: Jesus-Figur in Grotte 2 (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Marterl an der Kapelle weist noch auf einen schrecklichen Unfall hin. In der Nähe der Kapelle habe die Jungfrau Teresia Pichler Bärhambauerstochter von Aying durch einen Baumschlag am 1. Dezember 1876 den Tod gefunden, heißt es. Sie war erst 17 Jahre alt.

Grotte in Aying
Bild 13: Marterl (27.05.2017) © Thomas Irlbeck
Grotte in Aying
Bild 14: Marterl, Detail (27.05.2017) © Thomas Irlbeck

Aying und Umgebung

Umgebungskarte Mariengrotten Aying
Umgebungskarte Mariengrotten Aying. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Folgt man dem Weg weiter, kommt man nach einem längeren Waldstück nach Lindach. Von dort aus geht es weiter nach Kreuz. Dort  ist die Filialkirche Mariä Geburt, eine ehemalige Wallfahrtskirche, sehenswert. Von Kreuz aus ist es nicht mehr weit nach Glonn.

Kreuz, Kirche
Bild 15: Kirche „Mariä Geburt“ in Kreuz (27.05.2017) Thomas Irlbeck

Weitere Folgen „Mystische Orte“

Marx-Zentrum eingerahmt von den Telekom Ten Towers

Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 1: Eingerahmtes Marx-Zentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Was für ein geniales Bild, das auf dem Olympiaberg entstand: Die „Telekom Ten Towers“ am Leuchtenbergring in Berg am Laim mit ihren verbindenden Brücken scheinen gezielt so errichtet worden zu sein, dass sie das Marx-Zentrum exakt einrahmen. Lesereinsendung, vielen Dank!

Marx-Zentrum eingerahmt von Telekom Ten Towers
Bild 2: Detail

Noch ein paar Bilder aus dem Olympiapark:

Olympiapark
Bild 3: Olympiaturm mit „Schutznetz (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Im Marx-Zentrum hängt ein Taubennetz, das nur von diesem Netz am Olympiaturm übertroffen wird. Wegen einer Instandhaltungsarbeiten des Turmschafts wird/wurde ein Gerüst errichtet. Das Netz dient der Sicherheit der Arbeiter.

Olympiapark
Bild 4: Olympiaturm Detail (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung
Olympiapark
Bild 5: Bungalows und Hochhäuser im Olympiadorf/Olympiazentrum (28.05.2017). Foto: Lesereinsendung

Es gefällt mir hier!

Indische Klänge, skurrile blaue Fabelwesen, blühende Gemüsegärten, bolivianische Tänzer vor dem fliegenden Elefanten, der symbolisch dafür steht, dass man seine Träume nicht aufgeben soll. Rapunzel lässt ihr Haar herunter im Marionettentheater in der ehemaligen Apotheke, der Elvis von Neuperlach begeistert mit seinen größten Hits, und Grünstadtgeflüster entwirft eine Vision eines „lebendigen Gemeinschafts-Gartens“ hinter dem Kunsttreff.

HP Berndl
HP Berndl vor dem Wohnring. Foto: Frank Müller

Das und vieles mehr war vergangenen Freitag am Tag der offenen Tür im Quidde-Zentrum zu erleben. Eine bunte Welt, die dort entstanden ist, und eine Bereicherung für dieses Viertel und seine Bewohner. Wer will, kann selbst ein Teil dieser inspirierenden Welt werden, kann sich einbringen, mitgarteln, mitspielen, gemeinsam musizieren – der Nachbarschaftstreff hat ein breites Angebot und ist offen für jeden. Wer eher kreativ und künstlerisch unterwegs ist, geht nach nebenan in den Kunsttreff und sieht sich die Ausstellung an oder kommt am Mittwochabend zum Macht-Mit-Workshop.

Aktuell gibt es im Kunsttreff noch die Jubiläumsausstellung „Gesichter und Geschichten: 50 Portraits von Menschen aus, in und von Neuperlach“ zu sehen und zu hören. Eine der vorgestellten Persönlichkeiten ist HP Berndl, ein Grenzgänger, der gerne und freiwillig nach Neuperlach kommt, obwohl er eigentlich in Berg am Laim wohnt, denn er sagt „Es gefällt mir hier!“

Die Ausstellung ist noch von kommendem Donnerstag bis Sonntag jeweils von 15 bis 19 Uhr zugänglich. Am Freitagabend ab 19:30 Uhr verspricht Realtraum e.V. noch einen kurzweiligen, literarischen Abend. Im Anschluss lädt Jonas Schlemme zu einer Gesprächsrunde „Kunst und Kultur in Neuperlach“ ein. Am Sonntag, den 04.06., gibt es ab 19 Uhr mit CountOnAtEight ein Konzert unter dem Motto „Pop turns into Jazz“. Mit der darauffolgenden vom BA-Chef Thomas Kauer moderierten Gesprächsrunde „Zukunft in Neuperlach“ schließt diese Veranstaltung mit einem Ausblick, was sich die Neuperlacher für ihren Stadtteil wünschen.

Neuperlach wird nur einmal 50, und wer nicht mitfeiert, verpasst etwas, denn diese Ausstellung gehört zu den Highlights des Festprogramms. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt frei ist, auch zu den Abendveranstaltungen. Ein Geschenk an die Neuperlacher und an alle anderen Münchner, die sich ein eigenes Bild vom Stadtteil machen sollten, bevor sie über ihn urteilen.
Nähere Infos zur Ausstellung im Kunsttreff Quidde-Zentrum in der Quiddestraße 45 (Bus 197, Haltestelle Nawiaskystraße) gibt es auf der Website: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Eckhaus im Lehel (Das historische Haus, Folge 22)

Eckhaus im Lehel
Bild 1 (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Überquert man von Osten kommend die Isar auf der Max-Joseph-Brücke, kommt man an diesem schönen Eckhaus vorbei. Die Adresse ist Widenmayerstraße 52, Lehel. Der Englische Garten ist hier schon so nah, dass man ihn fast riechen kann.

Im Haus befindet sich das italienische Restaurant Taverna del Sud.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, fünfgeschossiger mächtiger Mansardwalmdach-Eckbau in Formen der deutschen Renaissance mit reich dekorierten, turmartig erhöhten Polygonalerkern und Zwerchhäusern, von Wilhelm Spannagel, 1899/1900.

Eckhaus im Lehel
Bild 2 (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

St. Philipp Neri – Langweilige Bauten (Folge 5)

St. Philipp Neri
Bild 1: St. Philipp Neri von der Kafkastraße aus gesehen mit Bushaltestelle und Boden-Freiluft-Kruzifix (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Heute muss sich mal wieder eine Kirche gefallen lassen, mit ihrem Aussehen das Gefühl von Langeweile aufkommen zu lassen: die katholische Kirche St. Philipp Neri in Neuperlach Ost. Sie steht an der Kafkastraße 17, Höhe Sudermannallee.

Der Bus stadteinwärts hält direkt vor der Kirche, hier steigen auch Kunden des Sudermann-Zentrum ein und aus. Mein Gähnen während der Betrachtung des Kirchenbaus wirkt ansteckend. Einige Fahrgäste schlafen ein und verpassen ihren Bus.

Die Form der Kirche entspricht einem mathematisch genauen Quader. Das Gebäude präsentiert sich als eingeschossiger Zweckbau. Statt eines Kirchturms hat man draußen vor der Kirche ein Kreuz aufgestellt.

Eröffnet wurde die Kirche im November 1973. Sie gehört seit 2009 zur Pfarrei Christus Erlöser (zusammen mit St. Jakobus, St. Monika, St. Stephan und St. Maximilian Kolbe). Der Name der Kirche leitet sich von dem Gegenreformator Filippo Romolo Neri ab (* 21.07.1515 in Florenz; † 26.05.1595 in Rom).

St. Philipp Neri
Bild 2: Hier zeigt sich die strenge Quaderform (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 3: Die Informationstafeln und Bäume bieten wenigstens ein bisschen Widerstand gegen die Eintönigkeit des Baus (22.05.2017) © Thomas Irlbeck
St. Philipp Neri
Bild 4: Weitere Ansicht von der Kafkastraße (22.05.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Langweilige Bauten“

AWO: Zeitreise durch die Geschichte des Stadtteils Neuperlach

1967 bis 2017: 50 Jahre Neuperlach – Eine Zeitreise durch die Geschichte des Münchner Stadtteils Neuperlach.

Vortrag am Freitag, den 26. Mai 2017, bei der AWO-Seniorengruppe Neuperlach. Beginn ist um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Der Eintritt ist frei, jedermann/-frau ist herzlich willkommen!