Von der Altstadt in die Neustadt

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Baumstraße 1a
Bild 1: Wohnhaus in der Altstadt, Baumstraße 1a (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

An dieser Stelle mal ein zumindest für mich besonderes Haus. Hier, in der Altstadt, Baumstraße 1a, 2. Stockwerk (Geschoss 3), verbrachte ich meine ersten acht Lebensjahre, bevor es nach Neuperlach ging. Viel scheint sich nicht verändert zu haben. Äußerlich fällt vor allem die ausgetauschte Eingangstüre auf.

Baumstraße 1a
Bild 2 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck
Baumstraße 1a
Bild 3 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

Interessant ist vielleicht noch, woher der Name Baumstraße kommt. Klar, von Baum. Aber das soll noch genauer geklärt werden. Wikipedia sagt zur Namensherkunft:

München, Baumstraße: (1835) in der Nähe war früher die Ausreitstelle der Floßbäume. (1936) 11.er Stadtbezirk

München Wiki weiß noch mehr:

Die „Untere Lände“ war nördlich der Ludwigsbrücke sozusagen der Haupthafen für die Flöße, insbesondere für den Richtung Donau abgehenden Verkehr (eingezeichnet auch bei Tobias Volckmers Stadtplan).

Die „Obere Lände“ am Westermühlbach wurde ebenfalls im 13. Jahrhundert angelegt. Die Holz- und die Baumstraße erinnern an sie. Sie war nicht für den Floß-Transit verwendbar. Die Müller, Bäcker und Brauer hatten dort ihre Brennholzlagerplätze.

Heute noch genutzt wird die 1899 gebaute Zentrallände in Thalkirchen am Ende des Ländkanals.

Villa in Baumkirchen (Das historische Haus, Folge 14)

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Villa am Tomannweg 3
Villa am Tomannweg 3 (23.02.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges historisches Haus ist eine herrliche Villa am Tomannweg im Nachbarstadtteil Baumkirchen. Das Gebäude, der Gartenpavillon (rechts im Bild) und die Vorgarteneinfriedung stehen unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmalatlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Villa, zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhausrisaliten und polygonalem Erkerturm mit Zwiebelhaube, in Formen der deutschen Renaissance, von Georg Giunin, 1901; Gartenpavillon, Holzkonstruktion mit Zeltdach und Turmaufsatz, gleichzeitig; Vorgarten-Einfriedung, Pfeilgitterzaun und verputzte Mauer, gleichzeitig.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Alt trifft auf Neu (Das historische Haus, Folge 13)

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Unser heutiges Gebäude ist eine Wohnanlage aus den 1920er-Jahren und in einem auffälligen Rot gestrichen. In der Totalen zeigt sich ein harter Kontrast zu typischer heutiger Architektur mit weißer, glatter Fassade, Schießschartenfenstern und Flachdächern (rechts). Der Kontrast macht das neue Gebäude erträglicher und stellt die Schönheit des Altbaus mit der Aufschrift „Bauverein München-Haidhausen eG“ heraus.

Die Wohnanlage steht unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmalatlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Wohnanlage, geschlossener, fünfgeschossiger Block auf dreieckig zugeschnittenem Grundstück, mit Satteldach, einschwingenden Fassaden, Eckerkern und Putzdekor, in expressionistischen Formen, von Ludwig Naneder, 1927-29.

Regerstraße/Welfenstraße
Bild 1: Alt (links) triff auf Neu. Wohnanlage an der Regerstraße/Welfenstraße (19.02.2017) © Thomas Irlbeck
Regerstraße/Welfenstraße
Bild 2 (19.02.2017) © Thomas Irlbeck
Regerstraße/Welfenstraße
Bild 3 (19.02.2017) © Thomas Irlbeck
Regerstraße/Welfenstraße
Bild 4 (19.02.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Das Altenheim „St. Martin“ in Giesing (Das historische Haus, Folge 12)

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Münchenstift "St. Martin"
Bild 1: Münchenstift „St. Martin“ (19.02.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiges historisches Gebäude steht im Nachbarstadtteil Giesing. An der Kreuzung Severinstraße / Werinherstraße wird man mit einem prächtigen Bau im Neubarockstil begrüßt (Fotos), der als Altenheim genutzt wird. Das Haus gehört zu Münchenstift und heißt „St. Martin“.

Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmalatlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Dreiflügelige, dreigeschossige Anlage mit Satteldach, reich gegliedert mit mittigem Schweifzwerchgiebel, Kapelle (samt Ausstattung) mit dreiseitigem Chorabschluss und Dachreiter am Südende des Haupttraktes, Pavillon und eingestelltem Eckturm mit Zwiebelhaube am Nordende des Haupttraktes und Eckpavillon mit Walmdach am westlichen Ende des Südflügels, Neubarock, von von Carl Hocheder d. Ä., 1892-94, Anbau der Flügel im Norden und Süden durch Robert Rehlen, 1902-03; Einfriedung, mit Pavillons besetzte und verputzte Mauer, gleichzeitig.

Münchenstift "St. Martin"
Bild 2: Näher dran am Münchenstift „St. Martin“ (19.02.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

AWO-Faschingsnachmittag

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AWO-Fasching
AWO-Fasching

Die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Neuperlach lädt herzlich ein zu einer Faschingsgaudi am Freitag, den 24. Februar 2017, um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Pappnase oder Faschingshut erwünscht. Selbstverständlich gibt es eine „richtige“ Musik und die schönsten Masken werden prämiert. Der Eintritt ist frei; jedermann(frau) ist herzlich willkommen.

Neubiberg: Flach gebaut, aber fest im Sattel

Neubiberg, Lilienthalstraße/Zwergerstraße
Bild 1: Wohnhaus in Neubiberg, Ortsteil Unterbiberg. Es könnte auch irgendwo sonst in München oder Deutschland stehen. So baut man heute (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubiberg, Lilienthalstraße/Zwergerstraße
Bild 2 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Heutige Architektur gefällt mir kaum – von ein paar spektakulären Hochhäusern abgesehen, die oft aber als Entwurf im Reißwolf enden und nicht gebaut werden. Aber die ganzen Quartiere, die derzeit in und um München herum entstehen, sind so beliebig. Mit meist drei oder vier Geschossen sind sie auch besonders effektiv. So eine niedrige Bebauung führt nur dazu, dass die Abstände zu den Nachbarhäusern reduziert werden. Die Jalousien- und Rolllädenindustrie freut es, denn sie haben Angebote gegen neugierige Blicke. Die Alternative, Hochhäuser mit großen Freiflächen dazwischen dazu zu bauen, wird nur noch selten verfolgt, auch wenn es auch hier schöne Ansätze gibt.

Neubiberg, Lilienthalstraße/Zwergerstraße
Bild 3 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Grundsätzlich habe ich nichts gegen Mischungen verschiedener Elemente. Ganz im Gegenteil, da können spektakuläre Kontraste herauskommen. Was wir hier aber sehen, passt nach meinem Verständnis nicht zusammen. Zunächst sehen wir offenbar einen Dreigeschosser mit Flachdach. Genau auf dieses hat man dann noch so eine Art schmaleren Bungalow daraufgesetzt, diesem aber nun ein Satteldach verpasst. Ich finde es hässlich. Gesehen in Neubiberg, Ortsteil Unterbiberg, Nähe der Bundeswehr-Universität. Wie gefällt es euch?

Neubiberg, Lilienthalstraße/Zwergerstraße
Bild 4 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Neubiberg, Lilienthalstraße/Zwergerstraße
Bild 5 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche am Wohnring – Mystische Orte (Teil 18)

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 1: Serbisch-Orthodoxe Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“ (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Unser heutiger mystischer Ort ist ein sehr auffälliges, für deutsche Augen eher ungewöhnliches Gebäude. Kein Wunder, denn katholische Kirchen haben in München bekanntlich einen höheren Verbreitungsgrad, und hier sehen wir ja schließlich eine Serbisch-Orthodoxe Kirche. Sie ist die einzige Serbisch-Orthodoxe Kirche in München. Ihr Name ist Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir. Sie liegt fast unmittelbar vor dem Neuperlacher Wohnring, also an einer der bekanntesten Wohnanlagen in Neuperlach.

Dennoch werden viele Neuperlacher diese Kirche noch nie gesehen haben. Das liegt daran, dass sie von der viel befahrenen Putzbrunner Straße aus nur schwer einsehbar ist – und von anderen Straßen (Schumacherring vor dem Wohnring etwa) auch kaum. Man muss von dort ein paar Meter am Hans-Fried-Weg laufen, um die Kirche sehen zu können. Übrigens grenzt an die Kirche unmittelbar der Friedhof Perlach, der auch nicht besonders bekannt ist, wenngleich Neuperlach.org schon 2011 über ihn berichtet hat. Wie auch der Friedhof Perlach liegt die Kirche offiziell haarscharf noch in Perlach, aber der sehr nahe Wohnring erzeugt Trabantenstadt-Atmosphäre.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 2 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Geschichte und Daten zur Kirche „Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir“

Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München wurde bereits 1946 gegründet. Unter den ersten Mitgliedern waren frühere serbische Kriegsgefangene. Der Bau der Kirche und des Kirchenzentrums an der Putzbrunner Straße fand aber erst 1994 (Kirchenzentrum vor der Kirche, auf den Bildern nicht zu sehen, siehe Umgebungskarte) bzw. 1996 (Kirchengebäude) statt. Bis dahin wurden für Gottesdienste und andere Aktivitäten provisorisch Räume in Kirchen und Wohnungen angemietet. Heute betreut die Gemeinde rund 25.000 orthodoxe Serben. Die Adresse von Kirchenzentrum und Kirche ist Putzbrunner Straße 49.

Quelle: Die Serbisch-Orthodoxe Kirchengemeinde in München

Die Serbisch-Orthodoxe Kirche

Rund 80 Prozent der elf Millionen Serben weltweit bekennen sich zur orthodoxen Kirche. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Serbisch-Orthodoxe Kirche.

Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 3 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche
Bild 4 (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Serbisch-Orthodoxe Kirche Map
Bild 5: Umgebungskarte der Serbisch-Orthodoxe Kirche. Es ist zu erahnen, dass die Kirche von der Hauptstraße (Putzbrunner Straße) kaum einsehbar ist. Ganz oben ist übrigens der Wohnring. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Heiliger Märtyrerkönig Jovan Vladimir

Jovan Vladimir (serb. Јован Владимир; bulg. Иван Владимир Ivan Vladimir; deutsch auch Johannes Wladimir; * 10. Jahrhundert; † 22. 05.1016) war laut Wikipedia Herrscher von Duklja, dem bedeutendsten serbischen Fürstentum seiner Zeit. Er wird von der Serbisch-Orthodoxen Kirche als Märtyrer und nationale Symbolfigur verehrt. Mehr unter dem Wikipedia-Artikel Jovan Vladimir.

Weitere Folgen „Mystische Orte“

Sorgen um die Raumspindel Space Churn, dem Wahrzeichen von Neuperlach

Raumspindel Space Churn
Raumspindel Space Churn vor dem Kulturhaus am Hanns-Seidel-Platz (16.02.2017) © Thomas Irlbeck
Raumspindel Space Churn
Raumspindel Space Churn vor dem Kulturhaus am Hanns-Seidel-Platz (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Die Raumspindel Space Churn ist das Wahrzeichen von Neuperlach, quasi das Logo von Neuperlach. Das Kunstwerk ist auch als „Perlach Mobile“ bekannt. 1972 wurde die Raumspindel vom Künstler George M. Rickey gebaut. Bis zum März 2008 stand die Space Churn im Plett-Zentrum. Dann stand der Abriss des Plett-Zentrum bevor, aber zum Glück konnte das Kunstwerk gerettet werden. Es steht nun am Hanns-Seidel-Platz vor dem Kulturhaus Neuperlach.

Bayernpartei und Bürger sorgen sich um das Wahrzeichen

Mit der anstehenden Bebauung des Hanns-Seidel-Platz befürchten nun die Bayernpartei und sicherlich auch viele Neuperlacher, dass die Raumspindel ganz verschwinden könnte. Die Gefahr ist nicht ganz unbegründet, denn die Sonnenuhr am Plett-Zentrum ist mit der Neugestaltung des Vorplatzes am LAO (Leben am Ostpark) verschwunden, obwohl versprochen war, sie am Ende wieder – wenngleich auch leicht versetzt – aufzubauen. Daraus wurde nichts.

Raumspindel Space Churn
Raumspindel Space Churn am alten Standort am Plett-Zentrum (1970). Foto: Samir Dahabi

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, fordert die Stadtratsfraktion der Bayernpartei in einem Antrag, dass dargestellt wird, wie die Space Churn in die Neugestaltung des Hanns-Seidel-Platzes eingebunden werden soll. Die Space Churn soll auf jeden Fall erhalten bleiben, auch wenn es erforderlich ist, das Kunstwerk während der Bauarbeiten zu versetzen oder vorübergehend ganz zu entfernen.

Der Artikel der Süddeutschen Zeitung liegt schon einige Tage zurück. Aber ich habe auf neuperlach.org erst einmal nicht darüber berichtet, da mein Archiv keine Fotos vom aktuellen Standort der Raumspindel aufwies. Heute war bei traumhaftem Wetter eine gute Gelegenheit, das nachzuholen. So sind ein paar Fotos entstanden. Am Kulturhaus Neuperlach steht ein weiteres Kunstwerk, eine Art Eisengeflecht, auch dieses ist hier zu sehen.

Eisengeflecht
Eisengeflecht-Kunstwerk vor dem Kulturhaus am Hanns-Seidel-Platz (16.02.2017) © Thomas Irlbeck

Schwarz ist keine Farbe, aber dennoch schön

Paulaner/Nockherberg
Paulaner-Verwaltung in der Hochstraße 75 (Au, Nähe Nockherberg) (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

Ganz ehrlich, mir hat das Schwarz im Marx-Zentrum und der danebenliegenden Wohnanlage Schwarzer Marx (Karl-Marx-Ring 52-62) anfangs nicht gefallen. Schwarz steht für das Düstere, das Dystophische, für den sozialen Brennpunkt, auf jeden Fall für das Negative. Dagegen ist es völlig in Ordnung und stellt etwas ganz anderes da, wenn man schwarze Kleidung trägt.

Aber mich hat die Erklärung überzeugt, dass der Architekt des Marx-Zentrum ein Schiefergebirge nachbilden wollte. Seitdem sehe ich mir gerne schwarze Häuser an. Ob das Marx-Zentrum und der Schwarze Marx schwarz bleiben, muss man sehen. Denn die schwarzen Eternit/Asbest-Platten müssen eines Tages runter. Viele sehen hier eine Chance für Farbe. Wie auch immer, wenn ich ein schwarzes oder anthrazites Haus sehe, zücke ich oft die Kamera. Das Foto zeigt Verwaltungsgebäude der Paulaner-Brauerei in der Hochstraße 75.

Die Produktion wurde nach inzwischen nach Langwied verlagert. Daher wird das Brauereigebäude derzeit rückgebaut:

Paulaner/Nockherberg
Rückbau Brauerei (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

2013 war die Welt am Nockherberg noch in Ordnung:

Paulaner/Nockherberg
Intakte Brauerei (Archivbild von 2013) © Thomas Irlbeck

St. Jakobus am Quidde-Zentrum: Stand der Bauarbeiten bei Kapelle und Gemeinderäumen

Große Bewegung bei St. Jakobus. Die Kirche wurde abgerissen und an ihrer Stelle ist eine Kita entstanden, die bereits eröffnet wurde. Im Anschluss daran wurde die alte Kita abgerissen, an ihrer Stelle entstehen derzeit Kapelle und Gemeinderäume. Neuperlach.org zeigt den aktuellen Bauttand. Hinweis: In der ersten Version des Artikels wurden Gemeinderäume und Kita verwechselt. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Kita-Neubau St. Jakobus
Bild 1 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Kita-Neubau St. Jakobus
Bild 2 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Kita-Neubau St. Jakobus
Bild 3 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Kita-Neubau St. Jakobus
Bild 4 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck
Kita-Neubau St. Jakobus
Bild 5 (15.02.2017) © Thomas Irlbeck

Neuperlacher und Neuperlacherinnen für Multimedia-Story gesucht

Marx-Zentrum
Typisch für Neuperlach: Wohnen über und um ein Ladenzentrum herum (hier: Marx-Zentrum in Neuperlach Nordost, Archivbild)

Für ein Uniprojekt suchen wir aufgeschlossene Neuperlacher und Neuperlacherinnen, die bereit sind, sich und ihr Viertel vorzustellen. In Form einer Multimedia-Story wollen wir über die Stadtteile Neuperlach und Neuperlach Süd sowie deren Bewohner berichten. Dies könnte zum Beispiel in Form von Interviews, Fotos, kurzen Tonaufnahmen oder Videos geschehen. Dabei ist es nicht wichtig, ob man eine „Sensationsgeschichte“ berichten kann, denn wir wollen Alltag einfangen und so vielleicht auch mit dem einen oder anderen Klischee aufräumen, das in den Köpfen vieler über dieses Viertel vorherrscht. Wer also Lust hat mitzuwirken, kann sich gerne unter einer der unten stehenden Kontaktmöglichkeiten melden.

E-Mail:
Lukas Laubach
Christian Huss

oder per persönlicher Nachricht an Lukas Laubach oder Christian Huss via Facebook

Perlacher Heimatarchiv geöffnet

Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv

Am Samstag, den 11.02.2017, lädt der Festring Perlach e.V. von 13 bis 16 Uhr wieder alle heimatkundlich interessierten Bürgerinnen und Bürger in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Es erwartet Sie auch eine Sonderausstellung „30 Jahre Festring Perlach“. Der Eintritt ist frei.

AWO Senioren Neuperlach: Rückblick 2015/2016

Einen bilderreichen Rückblick über Veranstaltungen der vergangenen Jahre bietet die AWO-Seniorengruppe Neuperlach am Freitag, den 10. Februar 2017, um 14 Uhr im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Schöne Erinnerungen für die Dabeigewesenen – Interessantes für Neue, die wie immer herzlich willkommen sind.

Augenblicke des Verweilens – Kunstwerke von Ingrid Müller im Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.

 Augenblick Ingrid Müller.jpg
Unter dem Titel „Augenblick“ verbirgt sich ein Selbstportrait der Künstlerin

„Augenblicke des Verweilens“ – Unter diesem Titel sind von Anfang Februar bis Ende April gegenständliche Arbeiten der Ramersdorfer Künstlerin Ingrid Müller im Frauentreffpunkt Neuperlach zu sehen. Der Philosophin und Künstlerin geht es in ihren realistischen Werken nicht um eine naturgetreue Nachbildung der Natur, sondern um das Einfangen erlebter Stimmungen, die bewusst wahrgenommen Seinserfahrungen werden können. In diesem Sinn kann die Malerei auch zur Poesie in Bildern werden.

Zur Vernissage mit kurzer Lesung ausgewählter Gedichte am Freitag, den 10.02.2017, um 19 Uhr sind alle Kunstinteressierten herzlich eingeladen. Zu den Vernissagen sind auch Männer im Frauentreffpunkt Neuperlach e. V. am Oskar-Maria-Graf-Ring 20 gerne gesehen. Natürlich wird die Künstlerin selbst auch anwesend sein.

Ingrid Müller, 1969 in München geboren, kam nach einem Philosophiestudium und einer Ausbildung zur Redakteurin sowie einigen Jahren im Verlagswesen bei der Kunst an. Seit 2003 arbeitet sie als bildende Künstlerin und Kuratorin und gründete 2008 die überregionale Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V.

Durch die Organisation des Zwischennutzungsprojektes „Kunsttreff Quidde-Zentrum“ in München Neuperlach trägt sie seit den letzten zwei Jahren nachhaltig zur Förderung des Kulturlebens im Münchner Osten bei. Ihre Arbeiten sind regelmäßig in Kulturräumen in ihrer Heimatstadt unter anderem in der Mohr-Villa Freimann, im Kulturzentrum Trudering, in der Orangerie im Englischen Garten oder im Kulturpavillon sowie jurierten Ausstellungen in ganz Deutschland zu sehen. Zeitgleich zur Ausstellung in Neuperlach zeigt sie im „menath Kunstraum“ in Puchheim ihre aktuelle Collageserie „Bücherwelten“.

Wann und wo?

Vom 10.02.2017 bis 30.04.2017
Im Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mail: Ingrid0mueller@online.de
Web: www.momente-des-menschseins.de

Sonnenuhr, wo bist Du geblieben?

Sonnenuhr 2010
Sonnenuhr am Plett-Zentrum (2010). Bild: Franco und Manuel aus Neuperlach

Um 1970 herum schuf der Bildhauer Blasius Gerg die Sonnenuhr am Plett-Zentrum. Als die Bauarbeiten am LAO („Leben am Ostpark“, umgangssprachlich auch als Vierschanzenhaus bekannt) begannen, hieß es, die Sonnenuhr werde zwar abgebaut, später aber leicht versetzt wieder aufgebaut. Doch daraus wurde nichts. Jetzt sind die Leser gefragt: Wer hat Erkenntnisse zum Verbleib der Sonnenuhr? Lagern die Steine noch irgendwo, sodass die Sonnenuhr prinzipiell irgendwann wieder aufgebaut werden könnte? Wer Erkenntnisse hat, der möge sich bitte melden.

Wer sich für das Thema Sonnenuhren interessiert, dem sei die Website Die Sonnenuhren Manufaktur von Dr. Dieter Birmann ans Herz gelegt.

Sonnenuhr 2013
Eines der letzten Bilder mit intakter Sonnenuhr (2013) © Thomas Irlbeck

AWO Neuperlach: Brandschutz

Werner Wolf, Hauptbrandmeister a.D. und Sicherheitsberater für Brandschutz des Seniorenbeirats der Landeshauptstadt München, informiert über die Münchner Feuerwehr, wie man einen Notruf absetzt, über die richtige Verhaltensweise bei einem Zimmer-, Wohnungs- oder Hausbrand und gibt Tipps, um Brände zu vermeiden. Welche Frühwarnsysteme wie z.B. Rauchmelder gibt es und wo sollten sie angebracht werden?

Die AWO-Seniorengruppe lädt herzlich ein zu diesem informativen Nachmittag am Freitag, den 27. Januar 2017, um 14 Uhr beim Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Jedermann/frau ist herzlich willkommen!

7. Perlacher Familienkonzert – In 60 Minuten um die Welt

In 60 Minuten um die Welt
Informationen zum 7. Perlacher Familienkonzert (Anklicken zum Herunterladen)

Frei nach dem Roman von Jules Verne begibt sich Protagonist Frank Fogg (Frank Selzle – Tenor und Klavier) im Familienkonzert auf eine abenteuerliche Reise. Ob er es schafft, in 60 Minuten alle seine Soli zu singen und zu spielen, landestypische Instrumente rund um den Globus auszuprobieren und seinen Text zu sprechen? Findet es mit uns beim Familienkonzert heraus.

Auf seiner gefährlichen Expedition begleitet und unterstützt ihn Sängerin und Pianistin Alice Paper-Burghardt (Gesang und Klavier). Zusammen mit dem jungen Publikum führt das Duo Musik aus aller Welt auf, die im Workshop vor dem Konzert gemeinsam einstudiert wird.

Ein echt heiterer Nachmittag mit beliebten Melodien bekannter Komponisten wie Offenbach, Mozart, Rossini oder Verdi zum Hören, Sehen und Mitmachen erwartet unser kleines und großes Publikum!

Alle Infos zum Konzert

7. Perlacher Familienkonzert
Klassik für kleine und große Leute ab 4 Jahren
spannend – verbindend – grenzenlos

Wann und wo? Am Sonntag, den 19. Februar 2017, im Kulturhaus Neuperlach:

14:30 Uhr: Einstudierung verschiedener Melodien aus aller Welt
15:00 Uhr: Zeit für Kaffee und Donuts
15:30 Uhr: Aufführung

Eintritt
Kleine: 5 Euro / Große: 8 Euro
Reservierung unter 089/63 89 18 43

Ausführende
Frank Selzle als Frank Fogg (Tenor und Klavier)
Alice Paper-Burghardt (Gesang und Klavier)

 

Tanz-Party mit der Ersten Allgemeinen Forensikband (EAF) im Kulturhaus Neuperlach

Das Kulturhaus Neuperlach lädt am Freitag, den 3. Februar 2017, um 20 Uhr unter dem Motto „Was geht? – Kunst und Inklusion – Musik verbindet Menschen“ zur Tanz-Party mit der EAF – der Ersten Allgemeinen Forensikband – ein.

Lassen Sie sich überraschen, Ihre Ohren werden Augen machen! Man kann natürlich auch nur zuhören!

Die Erste Allgemeine Forensikband

EAF
Die Erste Allgemeine Forensikband (EAF)

Bereits 1998 gründete der Krankenpfleger und Profigitarrist Peter Satzger die „Erste Allgemeine Forensikband“ (EAF). Der Name ist natürlich eine Reminiszenz an die berühmte österreichische Pop-Rock-Band „Erste Allgemeine Verunsicherung“ (EAV). Die Idee war, Patienten der forensischen Stationen des Hauses, die bereits über Instrumentalkenntnisse verfügten, zusammenzubringen, um gemeinsam zu musizieren. Die Band, die im Laufe der Jahre natürlich öfter die Besetzung wechselte, erarbeitet ihr Repertoire aus den musikalischen Vorlieben ihrer Mitglieder. So kann die aktuelle Formation ein breites Spektrum anbieten, von Rock über Blues und Country bis zur Popmusik.

Überall, wo die Erste Allgemeine Forensikband aufspielt, geht es rund!

Alle Infos zur Tanz-Party

Besetzung: Gründer Peter Satzger, Ärzte und ehemalige Patienten

Wann und wo? Am Freitag, den 3. Februar 2017, um 20 Uhr im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz)

Eintritt: 5 Euro

Plakat Forensik-Band
Plakat zur Tanz-Party

Dem Biotop in der Kiesgrube Roth droht das Aus

Der Baggersee (Rothsee) in der ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Die ehemalige Kiesgrube Fritz Roth im Truderinger Wald gleich hinter dem Graf-Zentrum ist nicht nur für Neuperlacher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Kiesgrube selbst ist schon seit rund 30 Jahren außer Betrieb. Geblieben ist der Baggersee (Rothsee), entstanden ist ein wertvolles Biotop. Diesem droht nun die Zerstörung. Das berichtet „Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2017.

Das Problem ist der Baggersee. Dieser liegt im Wasserschutzgebiet und dessen Wasser fließt in den Versorgungsbrunnen des Förderwerks Trudering. Bei Bedarfsspitzen trägt er damit zur Trinkwasserversorgung bei. Würde nun der See verunreinigt, etwa durch Entsorgung von Abfällen, würde das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Es müssten dann die Eigentümer der Kiesgrube haften, wenn sich der Verursacher nicht feststellen ließe. Das Risiko wollen die Eigentümer nicht tragen. Daher haben sie bereits 2013 einen Antrag auf Verfüllung des Baggersees gestellt. Damit würde das Biotop zerstört werden. Ein Zaun könnte den See schützen, ist aber bisher an der Genehmigung bzw. an den Kosten gescheitert. Die Stadt könnte das Grundstück übernehmen, aber auch hier gibt es bislang keine Fortschritte bei den Gesprächen.

Quetschwerk Fritz Roth
Idylle in der ehemaligen Kiesgrube (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

Kommentar: Ein Zaun wäre wohl das kleinere Übel. An dem See wird gegrillt und auch übernachtet, diese Leute will man wohl weghaben, da auch dadurch eine Vermüllung und eine Verunreinigung des Sees drohen. Bislang soll es aber keine bedenklichen Vorfälle gegeben haben, es ist alles hypothetisch. Der Zaun würde das Biotop retten, aber er könnte auch den Freizeitwert des Sees reduzieren, da Wasser und wohl auch Ufer nicht mehr zugänglich wären.

Abgerissen: Kiosk an der Friedenspromenade ist endgültig Geschichte

Die Bautafel an der Friedenspromenade (Neuperlach.org berichtete) verhieß nichts Gutes. Nun ist es passiert: Der herrliche Kiosk, an dem viele Neuperlacher und Truderinger früher sicherlich mal ein Eis, eine Zeitschrift oder einen Schokoriegel gekauft haben, wurde dem Erdboden plattgemacht (Bild 1 und 2). Gut, der Kiosk war praktisch seit Jahrzehnten außer Betrieb. Aber der schmucke Holzbau war immer noch schön anzuschauen (wie Bild 3 und 4 aus dem Archiv von 2013 zeigen).

Kiosk Friedenspromenade
Bild 1: Das war’s. Nur noch ein Reklameschild mit … (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 2: … den am Kiosk erhältlichen Zeitungen lehnt am Zaun (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck