Neuperlach Linienplan

Neuperlach Linienplan

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Kulturhaus Neuperlach … Ein Oskar in Neuperlach … und anderes … Es geht weiter!

Der wohl bekannteste bayrische Schriftsteller Oskar Maria Graf wurde mit seinem Buch Wir sind Gefangene schlagartig berühmt. Kraftvoll, ehrlich und mit schonungsloser Offenheit schildert er in diesem Werk seine Erlebnisse von der Kindheit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs.

In diesem Jahr hätte Oskar Maria Graf seinen 120. Geburtstag gefeiert.

Kraftvoll, einfühlsam, in starken Bildern und Texten zeichnet Hermann Wilhelm in der Ausstellung Mobilmachung – Künstler ziehen in den Krieg – Hunger und Not den Zeitgeist Münchens vor 100 Jahren zu Beginn des Ersten Weltkriegs (Neuperlach.org berichtete).

Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Dezember 2014 geöffnet – in der Regel von Dienstag bis Freitag in der Zeit von 14 bis 17 Uhr und während den öffentlichen Veranstaltungen im Kulturhaus und nach Vereinbarung.

Wie kein anderer Krieg des 20. Jahrhunderts wirkt dieser Erste Weltkrieg bis heute noch als Urkonflikt nach. Vieles, was in den letzten Jahrzehnten in Osteuropa, in Afrika und in zu vielen Teilen der Welt geschehen ist, lässt sich auf die Folgen dieses ersten weltumspannenden Krieges zurückführen.

Krieg in der Fremde – Friede bei uns?

Märkte, Macht und neue Waffen

Deutsche Soldaten im Ausland?
Welchen „Erfolg“ zeigen internationale Militäreinsätze?
Wer profitiert von den Konflikten?
Das Rüstungszentrum München und die neuen Kriege
Was hat TTIP und „Freihandel“ mit der NATO zu tun?
Das ist ein Vortrag mit Diskussion am Dienstag, 11. November 2014, um 19:30 Uhr im Kulturhaus.
Referent: Franz Iberl – Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung
Moderator: Dr. Ulrich Knauer – Trägerverein Pepper e. V./Kulturhaus
Wir informieren und rufen damit auf, Mittel und Instrumente zu finden und sie zu nutzen, um dem Frieden in der Welt ein Stück näherzukommen.
Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Diskutieren Sie mit und reden Sie rein beim „Streit der Köpfe“ …

Doch zurück zum Oskar … Die Termine stehen fest.

Die Zusagen der Künstlerinnen und Künstler, Musiker und Moderatoren liegen vor.

Vom Oskar – Geschichten zur Winter- und Weihnachtszeit

heißt es am Dienstag, 9. Dezember 2014, um 20 Uhr.
Prallvoll mit burlesken und dramatischen, heiteren und traurigen Begebenheiten, spitzbübisch und boshaft, urwüchsig und frivol sind Oskar Maria Grafs Geschichten.
Ein Arbeitsloser bekommt zum Fest eine Gans geschenkt. Er kann sie nicht braten und wirft sie deshalb aus dem Fenster. Das ist ein Skandal für die Nachbarn … Die Weihnachtsgans …
Der harte Alltag der Bäcker vor Weihnachten …
Ein schwäbisches Weihnachtsessen in Amerika …
Ein Winter auf dem Land …
Altbayrische Christmette …
und vieles andere …

Die bekannten Münchner und Neuperlacher Schauspieler
Adela Florow und Norbert Heckner
lesen aus amüsanten und eindrucksvollen Werken von Oskar Maria Graf.
Für die passende Musik sorgt das
Titus Waldenfels-Duo.
Wir freuen uns auf Ihre Reservierung und Ihren Besuch …

Kulturhaus Neuperlach
Hanns-Seidel-Platz 1
81737 München
Telefon: 089/63 89 18 43

Flyer Programme 11-12/2014

Veranstaltungen November und Dezember 2014 (Anklicken zum Herunterladen)

Festring-Vorsitzender erhält Bezirksmedaille

Manfred Westner und Josef Mederer

Manfred Westner (links) und Josef Mederer

Manfred Westner und Josef Mederer

Manfred Westner (links) und Josef Mederer

Auf Initiative von Bezirksrätin Hiltrud Broschei wurde Manfred Westner, Vorsitzender des Festring Perlach, vom Bezirkstagspräsidenten Josel Mederer die Bezirksmedaille überreicht. In einer Feierstunde im Kloster Seeon würdigte der Bezirkstagspräsident das langjährige ehrenamtliche Engagement des Wahlperlachers im Festring, beim Sportverein SVN München, in der Arbeiterwohlfahrt und bei der Programmwerkstatt im Kulturhaus Neuperlach. Außerdem wurde die Herausgabe des Programmhefts Ramersdorf-Perlach lobend erwähnt.

Herbstfest mit Herz …

55 Jahre AWO-Mitglied: Georg Prinz. Es gratulieren Kurt Damaschke (li) und Alfred Schellerer

55 Jahre AWO-Mitglied: Georg Prinz. Es gratulieren Kurt Damaschke (links) und Alfred Schellerer

… feierte der Arbeiterwohlfahrt (AWO)-Ortsverein Neuperlach im Kulturhaus Neuperlach. Der Vorsitzende Alfred Schellerer konnte eine Reihe von Ehrengästen begrüßen: die Bundestagsabgeordnete Claudia Tausend, die Bezirksrätin Hiltrud Broschei, die Stadträtin Anne Hübner, den Bezirksausschuss (BA)-Vorsitzenden Thomas Kauer, sowie die BA-Mitglieder Astrid Schweizer, Markus Guinand, Günter Jockisch und Dr. Fritz Renner.

Vom AWO-Kreisverband München waren mit von der Partie Kurt Damaschke und Max von Heckel, der auch ein Kurzreferat hielt, außerdem Ilse Franke von der AWO Waldperlach, Dieter Jurksch (Förderverein Horst-Salzmann-Zentrum) und der ehemalige Seniorenbeiratsvorsitzende Klaus Bode. Dem Vorsitzenden des Festring Perlach, Manfred Westner, wurde zum Erhalt der Bezirksmedaille gratuliert.

Die Old Perlach Roof Stompers – Dixieland zum Fest

Die Old Perlach Roof Stompers – Dixieland zum Fest

Traditionsgemäß wurden bei dieser Veranstaltung langjährige Mitglieder geehrt. Allen voran der ehemalige Stadtrat Georg Prinz, der seit 55 (!) Jahren Mitglied der Arbeiterwohlfahrt ist.

Für den musikalischen Rahmen der Feier sorgten die Old Perlach Roof Stompers unter Leitung von Dr. Fritz Renner, die mit viel Schwung den Nachmittag zu einem wirklichen Fest werden ließen.

Neuperlaub

Neuperlaub

Am Karl-Marx-Ring (14.10.2014) © Thomas Irlbeck

Wo ist der Fuß- und Radweg geblieben?

Schwebender Messeturm Riem – von Neuperlach aus gesehen

Messeturm Riem

Messeturm Riem (12.10.2014)

Messeturm Riem

Detailansicht (12.10.2014)

Der Messeturm scheint zu schweben – dank Bodennebel. Lesereinsendung – vielen Dank für das phantastische Bild!

Wie immer: Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden!

 

Zauberhafter Wald

Zauberhafter Wald

Bild 1  (09.10.2014) © Thomas Irlbeck

Zauberhafter Wald

Bild 2 (09.10.2014) © Thomas Irlbeck

Zauberhafter Wald

Bild 3 (09.10.2014) © Thomas Irlbeck

Der Wald ist ein Zauberer. Aufgenommen im Truderinger Wald, in der Nähe des Rothsee (Baggersee am Quetschwerk Fritz Roth) hinter dem Graf-Zentrum.

Der letzte Brannt – die Brennerei in Putzbrunn ist nicht mehr (Update 07.10.2014)

Brennerei Putzbrunn

Bild 1: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Wer öfter durch die Nachbargemeinde Putzbrunn fährt, der kennt das Gebäude: die Brañtwein Breñerei Putzbrunn e.G., die sehr prominent an der Hauptstraße des Orts liegt (genauer Münchner Straße/Übergang Glonner Straße) – übrigens gegenüber dem Haus, das ich wegen der Ähnlichkeit mit dem Extraterrestischen gerne E.T.-Hochhaus nenne. Die Bushaltestelle, die sich dort befindet, heißt bezeichnenderweise Brennerei. Oft geben so markante Gebäude ganzen Ortsteilen ihren Namen (wie die Michaeliburg etwa).

Brennerei Putzbrunn

Bild 2: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Nun aber wurde die Brañtwein Breñerei abgerissen (Bild 3), nur der Schornstein steht noch. Das Gebäude hatte nach meinem Empfinden durchaus Charme, war nicht unästhetisch. Das Problem ist, es stand nicht unter Denkmalschutz. Laut Wikipedia sind in Putzbrunn nur die Kirche St. Stephan und das Kleinbauernhaus denkmalgeschützt.

Brennerei Putzbrunn

Bild 3: Nur der Schornstein steht noch (02.08.2014) © Thomas Irlbeck

Da ich das Gebäude der Brañtwein Breñerei nicht näher kenne, möchte ich mir kein Urteil anmaßen, ob der Abriss sinnvoll oder notwendig war, ob man nicht aus dem Gebäude durch einen Umbau noch etwas hätte machen können. Aber es ist dennoch schade, da eine Identifikationsmerkmal verlorengegangen ist. Gebäude geben Orten ein Gesicht, sie liefern Halt und Orientierung. Zu viel Veränderung lässt Orte fremd werden, zumal oft Einheitsarchitektur nachkommt, die überall in Deutschland und darüber hinaus stehen könnte.

Brañtwein Breñerei – Schreibfehler?

Brennerei Putzbrunn

Detailansicht von Bild 1: Keine Rechtschreibfehler!

Auf dem Firmenschild fällt auf, dass Branntwein und Brennerei mit nur einem „n“ geschrieben sind, was man als klaren Rechtschreibfehler deuten könnte. Wenn man aber genauer hinsieht, ist ein Strich auf dem „n“ (ñ). Diese heute nicht mehr sonderlich verbreitete Kennzeichnungsform (in Gestalt eines Beizeichens in Form eines Überstrichs) bedeutet schlicht eine Verdopplung des Buchstabens. Man nennt diese Linien auch Nasal- oder Reduplikationsstriche. Verdoppelt werden können mit dem Nasal-/Reduplikationsstrich (Nasal bedeutet schlicht Nasenlaut) entsprechend nur die Buchstaben „m“ und „n“, da diese – etwas vereinfacht ausgedrückt – die einzigen Nasenlaute sind.

Hinweis: Tilde (~) oder waagrechte Linie (-)?

Korrekt ist als Nasal-/Reduplikationsstrich im Deutschen eigentlich nur eine waagrechte gerade Linie über dem „n“ oder „m“. Der Webbrowser ist dazu in der Lage, dies darzustellen, aber es kann Probleme geben. Daher wird hier eine Tilde verwendet (ñ), das ist die spanische Variante. Aber ein Test. Sehen Sie jetzt die korrekte Form: n̄?

Update (13.08.2014)

Jetzt wurde auch noch der Schornstein abgerissen. Ein Video zeigt den Moment. Auch ein Bild vom eigentlichen Gebäudeabriss liegt vor. Vielen Dank an die Leserin für die Einsendung des Videos und des Fotos!

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(Link: YouTube)
Abriss Brennerei Putzbrunn

Bild 4: Abrissarbeiten (30.07.2014)

Update (30.08.2014)

Demos wird auf dem Grundstück eine Wohnanlage errichten.

Update (07.10.2014)

Bilder von der Baustelle mit Bautafel.

Bautafel Brennerei Putzbrunn

Bild 5: Baustelle (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Bautafel Brennerei Putzbrunn

Bild 6: Bautafel (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Herbst für das Kieswerk! (Update 07.10.2014)

Herbst  Piederstorfer

Das Kieswerk Piederstorfer. Ganz oben: der Truderinger Wald. Wer ganz genau hinsieht, erkennt unten Straßenlaternen, die auf dem Karl-Marx-Ring stehen (06.10.2014) © Thomas Irlbeck

Das Foto zeigt das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg, umgeben von herrlichen Herbstfarben. Bald wird es hier wohl nicht mehr so idyllisch aussehen. Was sicherlich die meisten schon wissen: Das Kieswerk wird aufgegeben und das 13 Hektar große Areal zwischen Alexisweg und Handwerkerhof bebaut, wie „Hallo“ meldet (Artikel ist aus dem April 2014).

Bis 2020 soll eine Hochhaussiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Läden sowie soziale Einrichtungen sind auch vorgesehen. Einen Teil der Versorgung können der Handwerkerhof (mit Lidl-Markt, Bäcker etc.) und das Graf-Zentrum (Aldi-Markt) übernehmen, die beide kaum mehr als einen Steinwurf entfernt liegen.

Zur Verkehrserschließung soll vom Karl-Marx-Ring aus eine Verbindungsstraße zur Friedrich-Creuzer-Straße gebaut werden. Selbstverständlich soll auch ein Linienbus die neue Siedlung erschließen, entweder durch Verlegung einer bestehenden Buslinie oder durch Einrichtung einer neuen Linie.

Rückkehr der Wohn-Hochhäuser?

Map Piederstorfer

Umgebungskarte Kieswerk Piederstorfer. Die Karte zeigt, dass das Areal teilweise auf Truderinger und teilweise auf Neuperlacher Gebiet liegt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Es soll wohlgemerkt wieder höher gebaut werden. Die Zeiten, als man sich bei Neubausiedlungen weitgehend auf maximal vier Stockwerke begrenzt hatte, etwa in der Messestadt Riem, scheinen vorbei zu sein. Ob nun hier tatsächlich bis zu 13 Geschosse übereinander gesetzt werden – teilweise war auch von 20 Geschossen die Rede –, bleibt abzuwarten.

Hinweis: Zwei Kieswerke – nicht zu verwechseln!

Das Kieswerk Piederstorfer, das in der Nähe des Heizwerks Perlach kurz nach dem Ende der Ständlerstraße liegt (siehe Karte), ist nicht zu verwechseln mit dem Quetschwerk Mächler an der Putzbrunner Straße. Letzteres ist denkmalgeschützt und bleibt uns schon einmal deshalb selbst nach einer möglichen Aufgabe des kiesverarbeitenden Betriebs dauerhaft erhalten.

Update 07.10.2014 – Mehr Bilder

Neubaugebiet  Kieswerk Piederstorfer

Das Kieswerk Piederstorfer (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Neubaugebiet  Kieswerk Piederstorfer

Der Handwerkerhof mit dem Colina-Hotel am Marieluise-Fleißer-Bogen und den Türmen des Heizwerks Perlach im Hintergrund. Das Neubaugebiet ist rechts davon (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Neubaugebiet  Kieswerk Piederstorfer

Dieselbe Ansicht wie das Vorgängerbild mit etwa mehr Abstand betrachtet (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

AWO Neuperlach: Herbstfest mit Herz

Dr. Fritz Renner

Dr. Fritz Renner

Die Old Perlach Roof Stompers unter Leitung von Dr. Fritz Renner sind die Attraktion beim diesjährigen „Herbstfest mit Herz“ des Arbeiterwohlfahrt-Ortsvereins Neuperlach. Auch Sie sind herzlich eingeladen am Freitag, den 24. Oktober 2014, um 14 Uhr ins Kulturhaus Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz. Die Bewirtung erfolgt durch den Neuperlacher Sportwirt – der Eintritt ist frei.

Festring-Archiv: Offene Tür!

Am Samstag, den 11. Oktober 2014, öffnet der Festring Perlach von 13 bis 16 Uhr wieder das Perlacher Heimatarchiv in der Sebastian-Bauer-Straße 25. Außer der Ausstellung über 1224 Jahre Geschichte Perlachs können Sie sich auch aus über 7.000 Bildern der Datenbank die gewünschten Fotos auf die Leinwand projizieren lassen. Die Sonderausstellungen „Gartenstadt München Perlach 1910″ und „Das grüne Waldperlach“ ergänzen das reichhaltige Angebot. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Festring Perlach

Foto: Festring Perlach

Maibaumschilder Perlach

Perlacher Maibaumschilder. Foto: Festring Perlach

Heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald

Wienerwald Michaeliburg

Wienerwald Michaeliburg (03.10.2014) © Thomas Irlbeck

Dieses herrliche Häuschen an der Kreuzung Zehntfeldstraße/Bajuwarenstraße/Corinthstraße und damit nur wenige Meter außerhalb Neuperlachs beherbergt heute eine Filiale der Restaurantkette Wienerwald. Die Michaelikapelle ist gleich schräg gegenüber (mehr über die Michaelikapelle im Artikel Die Michaelikapelle – Mystische Orte (Teil 7). Auch die Michaeliburg war gleich nebenan, sie wurde leider, obwohl sie einem ganzen Stadtteil den Namen gab, 2009 abgerissen.

Früher war in dem Wienerwald-Häuschen übrigens ein Pizzadienst untergebracht.

Im Neuperlacher Quidde-Zentrum gab es auch einmal einen Wienerwald. Wer erinnert sich?

T€Di kehrt ins Sudermann-Zentrum zurück

T€DI Sudermann-Zentrum

Bild 1 (30.09.2014) © Thomas Irlbeck

Die Revitalisierung im Sudermann-Zentrum (Neuperlach.org berichtete) nähert sich dem Ende. Anderswo reißt man ab, hier hat man sich entschieden, die alten Bauten zu sanieren. Freunde des T€Di dürfen sich freuen. Am 09.10. kommt dieser Shop zurück ins Ladenzentrum – in den ehemaligen Räumen des italienischen Restaurants Trattoria Paesana.

T€DI Sudermann-Zentrum

Bild 2 (30.09.2014): Ankündigung T€Di © Thomas Irlbeck

Durchaus gelungen ist nach meinem Empfinden die neue farbliche Gestaltung des Gebäudes – die Balkone bieten eine Art Farbverlauf. Die roten Pflastersteine in der Fußgängerzone sind verschwunden, manch einer wird es bedauern. Aber auf den neuen Steinen rollt es sich besser – all diejenigen, die auf Rädern unterwegs sind oder einen Einkaufswagen mitführen, werden das zu schätzen wissen. Auch hat man deutlich mehr Grün installiert, wie die Bilder zeigen.

Vergleich: Vor und nach der Revitalisierung

Sudermann-Zentrum 2010

Bild 3: Sudermann-Zentrum anno 2010 … © Franco und Manuel

T€DI Sudermann-Zentrum

Bild 4: … und heute (30.09.2014) © Thomas Irlbeck

Grüngut abladen strengstens verboten

Grüngut

Verbotsschild am Waldrand (30.09.2014) © Thomas Irlbeck

Herrlichstes Bürokratendeutsch. Grüngut sind Pflanzenabfälle, auch wenn der Duden das Wort gar nicht kennt. Auch schön, wenngleich es auf diesem Schild nicht zu lesen ist: Großgrün statt Bäume.

Gesehen am Alexisweg, dem Verbindungsweg zwischen dem Kieswerk Piederstorfer und dem Neuperlacher Handwerkerhof.

Boarischer Hoagartn – in Perlach

Perlacher Dreigsang

Perlacher Dreigsang

Der Festring Perlach veranstaltet den traditionellen Hoagartn am Freitag, den 17. Oktober 2014, um 19:30 Uhr im Saal Gasthaus zur Post, Pfanzeltplatz 12. Liesi Harris hat wieder mehrere Volksmusikgruppen eingeladen, außer dem Perlacher Dreigsang sind mit von der Partie die Mostler Musi und die Familienmusik Servi. Durch den Abend führt Klaus Servi. Der Eintritt ist frei; Reservierung erforderlich unter Tel. 089/637 33 11 oder E-Mail: manfred-westner@t-online.de

Festring Perlach: www.festring-perlach.de

Perlacher Dreigsang

Perlacher Dreigsang

Festring Reklame Hoagartn 2014_01

Familienmusik Servi

Zur Alten Post

Vor 1,5 Jahren zog die Post vom Hanns-Seidel-Platz ins Einkaufszentrum Life mit einer nicht ganz so gelungenen Vorankündigung. Auch wenn der Zustellstützpunkt und die Postfächer noch in Betrieb sind, wirkt die Haupteingangsseite so, als wäre die Stilllegung vor vielen, vielen Jahren erfolgt. Einweihung der Post am Hanns-Seidel-Platz war übrigens am 26.01.1981.

Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz

Bild 1 (25.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ehemalige Post am Hanns-Seidel-Platz

Bild 2 (25.09.2014) © Thomas Irlbeck

Kulturhaus Neuperlach: Liebesleid und Liebesfreud – Opern- und Operetten-Arienabend

Ein musikalischer Abend der Gefühle mit Thérèse Wincent (Sopran) und Franziska Rabl (Mezzosopran), Klavierbegleitung Liviu Petcu.

Wo wird schöner geliebt, gelitten, gehofft und gestritten als im Theater? Die ganze Welt ist eine Bühne – und Thérèse Wincent und Franziska Rabl, begleitet von Liviu Petcu, breiten die ganze Palette der Emotionen für Sie aus! Dieser Abend bietet ein Potpourri von Puccinis Arie der koketten Musetta, die allen Männern die Kopf verdreht, über die Verzweiflung der verlassenen Santuzza und die Sehnsucht Rusalkas nach Liebe bis hin zur Einladung in die „Chambre séparée“, in der Lippen heiß küssen und Männer einmal Kaiser (der Seele) sein dürfen!

Opern- und Operetten-Arienabend, Freitag, 10. Oktober 2014, 20 Uhr, Kulturhaus Neuperlach
München, Hanns-Seidel-Platz 1 (gegenüber PEP), Eintritt frei, Spenden erbeten, Reservierung Tel. 089/63 89 18 43

Thérèse Wincent

Thérèse Wincent

Franziska Rabl

Franziska Rabl

Liviu Petcu

Liviu Petcu

Hier haben Pferde Vorfahrt!

Gestüt Schwaiganger

Hier haben Pferde Vorrang!

Die Abteilung Gymnastik des SVN München e.V. lädt ein zu einer Genusswanderung (optisch und kulinarisch) von Ohlstadt zum Gestüt Schwaiganger (größtes bayerisches Pferdezentrum).

Wann und wo?

Freitag, 3. Oktober (Feiertag). Treff: 9:20 Uhr an der U-Bahn-Station Neuperlach Zentrum, Bayern-Ticket.

Gemütliche 8 km, wem das zu wenig ist, der kann auf eigene Faust zur Kreutalm weiterwandern. Der Weg ist befestigt und für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Teilnehmen kann jede(r). Teilnahme auf eigene Gefahr. Anmeldung nicht nötig. Info Westners, Tel. 089/637 33 11

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

AWO-Senioren: Musikalischer Nachmittag

Kerstin Jaunich

Kerstin Jaunich

Am Freitag, den 26. September 2014 um 14 Uhr beginnt ein musikalischer Nachmittag im Rahmen der Seniorengruppe der AWO Neuperlach im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Die Musikpädagogin Kerstin Jaunich lädt zum gemeinsamen Singen von Volksliedern und Schlagern ein und begleitet mit der Gitarre. Außerdem stehen die Vorstellung verschiedener Instrumente sowie ein Melodien-Ratequiz auf dem Programm.
Frau Jaunich bietet in Neuperlach Instrumentalunterricht (Flöte, Gitarre, Perkussion) für Anfänger und Fortgeschrittene an und leitet Ensembles mit erwachsenen Musikern. Im Anschluss an den musikalischen Nachmittag steht sie für Fragen rund um das Thema Musizieren im Alter zur Verfügung. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

Der unbekannte Waldfriedhof – Mystische Orte (Teil 16)

Waldfriedhof

Bild 1 – Glockenturm (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ein „Waldfriedhof“, der auch so heißt und nur wenige Kilometer von Neuperlach entfernt ist? Vielen dürfte dieser Friedhof unbekannt sein. Es ist also keineswegs der Münchner Waldfriedhof im Stadtteil Fürstenried gemeint. Es handelt sich auch nicht um den Friedhof Perlach, der unweit des Neuperlacher Wohnrings liegt und hier schon einmal Thema war.

Tatsächlich geht es um den „Waldfriedhof“ in Putzbrunn, der auch als „Neuer Waldfriedhof“ bezeichnet wird. Der Zusatz deutet darauf hin, dass es sich nicht um den Friedhof im Ortszentrum handelt, den die meisten zumindest vom Vorbeifahren kennen dürften. Doch an dem abgelegenen Waldfriedhof kann man kaum zufällig vorbeifahren. Aufmerksamen Beobachtern dürfte höchstens ein Wegweiser aufgefallen sein. Genau diesem Wegweiser bin ich mal nachgegangen.

Waldfriedhof

Bild 2 (18.09.2014) © Thomas Irlbeck

Der Waldfriedhof liegt ein Stückchen südwestlich vom Putzbrunner Ortszentrum. Der Ortsteil ist Putzbrunn Waldkolonie, die Adresse ist Niedweg 15. Der Niedweg führt Richtung Wald, dem Hohenbrunnerwegholz. Auf dem Weg dorthin gibt es noch große Felder, Gebäude sind fast völlig Fehlanzeige. Die Anfahrt zeichnet entsprechend eines aus: Ruhe und Leere. Am Waldrand findet man dann den Eingang zu dem idyllisch gelegenen Friedhof. Auffällig ist, dass es hier schon eher die Ausnahme ist, eine Menschenseele anzutreffen. Kein Wunder, die Anzahl der Gräber ist äußerst überschaubar.

Waldfriedhof

Bild 3 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ein vorbeikommender Spaziergänger sagte mir als Erklärung, der Friedhof stünde erst seit wenigen Jahren in Betrieb. Und so viele würden bei ihnen im Ort ja auch nicht sterben, und den anderen Friedhof gebe es ja auch noch. Doch es sind doch schon ein paar Jahre mehr. Die Gemeindezeitung Putzbrunn berichtet, dass der Friedhof am 14. Februar 2004 eröffnet wurde.

Ich gehe einmal den Rundweg auf dem Friedhof und schaue mich in Ruhe um. Alles scheint hier eine Nummer kleiner zu sein. Die Gebäude wirken etwas steril und sind, wie es bei einem neuen Friedhof zu erwarten ist, im modernem Stil gehalten. Der Friedhof mit seiner Waldlage hat aber dennoch eine besondere, durchaus mystische Ausstrahlung.

Waldfriedhof

Bild 4 – Hier geht es Richtung Ottobrunn (18.09.2014) © Thomas Irlbeck

Park der Jahreszeiten

Laut Infotafel am Eingang versteht sich der Waldfriedhof als „Park der Jahreszeiten“, der Gehölze biete, die entweder gerade in der Blüte stünden, Herbstlaub oder Beeren tragen würden oder deren Rinde im Winter durch den Schnee leuchte. Um dies zu betonen, seien die Gehölze jeweils einer Art in Gruppen gepflanzt. De Wechsel vom Werden, Vergehen und Wieder-Erblühen komme so zum Ausdruck.

Mit dem Rad weiter nach Ottobrunn

Bei der Rückfahrt fahre ich nicht wieder zurück Richtung Putzbrunn, sondern folge dem Niedweg Richtung Ottobrunn. Das Ortsende-Schild wirkt für die sehr bescheidene, nicht asphaltierte Straße regelrecht überdimensioniert (Bild 4). Für den motorisierten Verkehr ist hier Endstation, aber ich bin ja mit dem Rad unterwegs.

Bilderstrecke

Waldfriedhof

Bild 5 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 6 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 7 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 8 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 9 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 10 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Anfahrt

Waldfriedhof Anfahrt

Umgebungskarte Waldfriedhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Karte zeigt die Anfahrtsmöglichkeiten. Mit dem Auto ist eine Anfahrt nur von Nordosten aus möglich. Auf dem letzten Parkplatz im Ortsbereich Putzbrunn wird per Schild darauf hingewiesen, dass auf dem dem eigentlichen Friedhofsparkplatz nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stünden und dass daher ggf. hier geparkt werden müsse. Per ÖPNV ist der Friedhof nicht angebunden, was ob der wenigen Besucher wenig verwunderlich ist. Wer dennoch mit dem Bus anfahren möchte, steigt an der Haltestelle „Hohenbrunner Straße“ aus (Linie 212, 221) und läuft den Rest (ca. 1 km).

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Time to Say Goodbye! (Update 16.09.2014)

Bürohaus Peschelanger

Bild 1 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Das Bürohaus am Peschelanger 3 wird abgerissen und durch ein achtgeschossiges Studentenwohnheim ersetzt, das „Home Base“ (Neuperlach.org berichtete). Die Münchner Bank (Bild 2, 3 und 4) kommt in in das neue Gebäude zurück, die inzwischen bereits geschlossene Zugspitz-Apotheke (Bild 1) gibt auf.

Zum Abschied darf eine Bilderserie nicht fehlen. Diese ist größtenteils in Schwarz-Weiß gehalten. Ein Bild mit dem für Neuperlach so typischen Grün darf aber dann doch vollfarbig sein.

Bürohaus Peschelanger

Bild 2 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 3 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 4 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 5 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

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(Link: YouTube)

Update (20.08.2014)

Inzwischen weist eine großflächige Werbung auf den geplanten Neubau hin.

Bürohaus Peschelanger 3

Bild 6 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger 3

Bild 7 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

Update (01.09.2014)

Die Eröffnung der Ersatz-Filiale der Münchner Bank in der Mittelinsel Peschelanger 13 soll am 18. September stattfinden.

Wie die Zufahrt zum Parkhaus Peschelanger 5 und zur Penny-Lieferrampe während der Bauzeit erfolgen soll, wird auf http://peschelanger.de berichtet.

Update (10.09.2014)

Die Arbeiten an der Ersatzfiliale machen Fortschritte, die Außenreklame hängt nun über den Schaufenstern. Über der Eingangstüre heißt es aber noch Chibabu. Die Eröffnung soll nun am 23. September stattfinden.

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 8 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 9 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 10 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Update (16.09.2014)

Heute wurden erste Teile der Balkonverkleidung entfernt. Vermutlich werden Abwurfstellen für die Inneneinrichtung geschaffen, denn die Balkone laufen vollständig außenrum, sodass sich Gegenstände nicht so ohne Weiteres direkt aus dem Fenster nach unten werfen lassen.

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 11: Die Hülle fällt! (16.09.2014) © Thomas Irlbeck

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 12 (16.09.2014) © Thomas Irlbeck

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 13 (16.09.2014) © Thomas Irlbeck