Vom Rohbau zum rohen Bau – das frühe Marx-Zentrum um 1973!

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Marx-Zentrum Rohbau
Bild 1: Das Marx-Zentrum noch teilweise im Rohbau. Um 1973 herum. Foto: Sabine Kroesen

Heute darf ich ein sehr interessantes, durchaus sensationelles Foto präsentieren: das Marx-Zentrum, das sich noch im Bau befindet. Solche Bilder aus den Anfangszeiten Neuperlachs sind sehr rar. Vielen Dank an Sabine Kroesen, die das Bild eingeschickt und mir erlaubt hat, es hier zu zeigen.

Das frühe Marx-Zentrum

Das Foto ist in der Parkanlage am Karl-Marx-Ring entstanden. Wir sehen hier das frühe Marx-Zentrum, das teilweise noch im Rohbau ist. Ein roher Bau ist das Marx-Zentrum aber auch heute noch, wegen seiner von vielen als gnadenlos, rau und düster empfundenen Architektur. Tatsächlich haben sich die Architekten  für schwarze Fassadenplatten entschieden, um ein Schiefergebirge nachzuahmen. Die Bewohner sehen es ohnehin anders. Viele lieben das Marx-Zentrum und wohnen dort gerne. Die Wohnungen sind gut ausgestattet, und die gelungene Mischung aus Wohnen und Einkaufen nebst gastronomischen Angeboten hat sich bewährt.

Marx-Zentrum Rohbau beschriftet
Bild 2: Mit Beschriftung, ein Klick macht groß. Die Zahlen entsprechen den Hausnummern am Peschelanger. Ausnahme: 19 ist an der Max-Kolmsperger-Straße

Wir betrachten nun das Bild von links nach rechts. Ganz links ist das äußerlich bereits fertiggestellte Bürohaus am Peschelanger 3 zu sehen (das inzwischen abgerissen und durch das Studentenwohnheim Home Base) ersetzt wurde. In der Bildmitte lugt ein Teil des Ärztehauses am Peschelanger 11 hervor. Im Hintergrund steht das Haus Peschelanger 7, in dem anfangs eine Apotheke beherbergt war (heute ist es ein ambulanter Pflegedienst). Beide sind noch im Rohbaustadium. Äußerlich fertig ist dagegen das Haus Max-Kolmsperger-Straße 19 mit seiner mächtigen Atelierwohnung ganz oben. Vor dem Haus ist beim genaueren Hinsehen auch noch ein Kran zu erkennen. Ganz rechts schließlich präsentiert sich das Haus Peschelanger 8, in dem heute ein Rewe ansässig ist. Der erste Pächter der Ladenräume war der Deutsche Supermarkt.

Zeitliche Einschätzung des Fotos

Home Base
Bild 3: Nach Abriss des Bürohauses sah es hier im September 2015 so aus. Sonst ist hier fast alles wie auf dem historischen Foto geblieben © Thomas Irlbeck

Im November 1973 war laut Chronik das erste Haus im Marx-Zentrum bezugsfertig. Im Herbst 1974 bin ich ins Marx-Zentrum gezogen, genauer in den Peschelanger 12, Stockwerk 4. Nach meiner Erinnerung waren damals auch die Häuser Peschelanger 7, 9 und 11 (Ärztehaus) zumindest äußerlich fertig. Nur die Läden waren noch nicht eröffnet, befanden sich aber bereits im Innenausbau. Offiziell eingeweiht wurde das Marx-Zentrum dann im Juni 1975.

Somit sollte das Foto etwa 1973 entstanden sein. Es scheint Herbst zu sein, es könnte also Herbst 1973 sein. Es bleibt aber ein größerer Unsicherheitsfaktor. Wer glaubt, es genauer oder besser zu wissen, der darf sich gerne melden. Ich bin sehr gespannt!

Was gehört eigentlich zum Marx-Zentrum?

Marx-Zentrum Rohbau Ausschnitt
Bild 4: Weil es so schön ist: Peschelanger 7 (Hintergrund) und 11 mit „vorläufigem“ Sichtbeton in einer Detailvergrößerung

Interessanterweise gehört auch das bereits erwähnte Bürohaus am Peschelanger 3 zum Marx-Zentrum, wie es ein alter Architektenplan (Kochta und Buddeberg) beweist, der für jeden Teil des Marx-Zentrum einen nummerierten Bauabschnitt ausweist. Ebenso zeigt dieser Plan, dass auch die Eigentumswohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 (mit fast identischem Baustil und ebenso einer Fassade mit schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten) als Bestandteil des Marx-Zentrum gebaut wurde, wenngleich diese früher fertiggestellt (1971) und etwa 20 Jahre später zumindest verwaltungsrechtlich vom Marx-Zentrum abgeteilt wurde.

Man könnte sagen: Alles, was in dieser Gegend eine sehr dunkle Fassade hat (beim Bürohaus Peschelanger 3 war es ein ziemlich dunkles Braun), ist dem „Marx-Zentrum“ zuzurechnen. Aber das stimmt nicht so ganz, da das Ärztehaus am Peschelanger 11 sowie auch das Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 (das ist das Haus mit dem Schreibwarenladen), die beide ebenso zum Marx-Zentrum gehören, in anderen Farben gehalten sind. Beim Ärztehaus ist es ein helleres Grau. Beim Haus Max-Kolmsperger-Straße 11 dominiert ebenso ein helleres Grau, aber es gibt auch größere gelbe Flächen, und beim Dachaufbau treten dann doch wieder die schwarzen Eternitplatten in Erscheinung. Die Architekten haben also ihr Schiefergebirge zumindest ganz oben auf dem Gipfel nicht vergessen.

Ausstellung über Waldperlach vor dem Wahllokal an der Gänselieselschule

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Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 1: Kiesgrube Roth: Panorama von Süd-Ost (Standpunkt: Friedrich-Panzer-Weg)

Zur Bundestagswahl am Sonntag, den 24. September 2017, wird im Eingangsbereich der Grundschule an der Gänselieselstraße 33 eine kleine Bilderausstellung zur lokalen Geschichte und zu Aktivitäten in Waldperlach gezeigt. Auf dem Weg zu den Wahllokalen können sich die Wähler über das „Besondere“ in Waldperlach informieren.

Die ehemalige Kiesgrube Roth ist ein Biotop geworden und kann als „Wohnzimmer“ von Waldperlach bezeichnet werden. Viele seltene Pflanzen und Tiere können da wieder beobachtet werden.

Die Entstehung der Münchner Schotterebene mit der Kiesgewinnung im Münchner Osten wird ausführlich dargestellt.

Den „Himmel über Waldperlach“ zeigt eine Fotoimpression. Waldperlach kann bei jedem Wetter schön sein!

Bis 1930 war Perlach eine selbstständige Gemeinde, und die Siedlung Waldperlach entstand ab 1912 auf dem Gemeindegebiet. Mit einem Rückblick auf die Handwerker von Perlach im 20. Jahrhundert wird die wirtschaftliche Bedeutung des ehemaligen Dorfes dargestellt.

Die Schule macht in einer Schautafel auf ihre Aufgaben und auf das kulturelle Engagement aufmerksam.

Kiesgrube Roth; Panorama von Süd-Ost; Friedrich-Panzer-Weg
Bild 2: Kiesgrube Roth, Standpunkt wie Bild 1

Buntes Programm beim Herbstfest des Frauentreffpunkt Neuperlach e.V.

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Der Frauentreffpunkt im Innenhof des Oskar-Maria-Graf Ring 20 lädt zu einem
abwechslungsreichen Herbstfest ein. Am Samstag. den 23.09.2017, sind von 15 – 18 Uhr alle Nachbarn, Familien und Kinder herzlich willkommen, um ein kurzweiligen Nachmittag zu verbringen, bei dem in und vor dem Frauentreffpunkt viel geboten ist.

Songwriterin Sanja

Songwriterin Sanja
Songwriterin Sanja

Sanja, eine der aktiven Frauen der Neuperlacher Initiative, sorgt für musikalisches Programm. Schon immer ist die Musik ihre große Leidenschaft.

Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrer Gitarre präsentiert sie neben ein paar Coversongs auch selbst Getextetes und Komponiertes: Lieder über das Leben, die Liebe und auch über sich selbst. Sie ist eine authentische Songwriterin, die mit viel Gefühl und Wärme in der Stimme neben eingängigen Popliedern auch die leisen Töne klingen lässt.

Papi Diedhiou und seine Djembe-Trommeln

Als Kontrastprogramm bringt der aus dem Senegal stammende Trommellehrer Papi Diedhiou mit seinen Djembe-Trommeln die Besucher zum Vibrieren. Mit an- und abschwellenden Rhythmen, mal schnell – mal langsam, sich überlagernden Abfolgen und begleitendem Gesang erzählt er mit seinen trommelnden Händen ganze Geschichten.

Hip-Hop-Gruppe von Aylin und Derya

Eine reine Mädchentruppe bringen Aylin und Derya mit: seit 5 Jahren leiten die beiden ehrenamtlich und voller Leidenschaft eine Hip-Hop- und Breakdance-Gruppe mit Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 16 Jahren. Inzwischen sind es über 30 tanzbegeisterte Mädels, sodass die beiden gerade die dritte Gruppe – mit dem Namen „NU ERA“ – gegründet haben. Diese und die schon länger bestehenden Gruppen „X-otic Boom“ und „Back 2 Double H“ zeigen mit viel Spaß und Talent staunenswerte Choreographien, die gute Laune verbreiten.

Hip-HopTanzgruppe
Die Hip-Hop-Gruppe von Aylin und Derya bringt Bewegung ins Programm beim Herbstfest im Oskar-Maria-Graf-Ring 20

Programm für Kinder

Auch die kleinen Besucher kommen an diesem Nachmittag voll auf ihre Kosten. Beim Kinderschminken und einem vollbepackten Spielkistl ist für jeden etwas dabei: Mit Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen, Hüpfbällen, Stelzen, Trampolin, Riesenbausteinen, einer aufblasbaren Schlange und vielem mehr können sich die Kinder austoben.

Zu einem gelungenen Fest gehören auch Kaffee und Kuchen. Der Kuchen ist natürlich selbstgebacken von den aktiven Frauen des Frauentreffpunkt Neuperlach e.V. Bei schlechtem Wetter muss das Fest leider ausfallen.

Kontakt

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Flohmarkt im Quidde-Zentrum am Sonntag, den 24.09.2017, ab 12:00 Uhr

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Am Sonntag, den 24.09.2017, findet im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum (www.quiddetreff.de) ein Flohmarkt statt. Beginn ist 12:00 Uhr.

Die Ausstellfläche ist überdacht und der Aufbau ist ab 10:00 Uhr möglich.
Es stehen begrenzt Tische für 3,–- Euro zur Verfügung. Bitte unter der
Telefonnummer 089/63 83 88 72 anmelden. Sie können auch gerne eigene
Tische mitbringen, Platz ist genug vorhanden.

Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, durch unsere Räume zu schlendern, sich bei Kaffee und Kuchen (gegen Unkostenbeitrag) zu unterhalten, und unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter stehen Ihnen für Informationen zur
Verfügung.

„Unser“ ist nicht „unser“!

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pep
Unser pep„. Sollte oder muss es gar „das pep“ heißen? (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

In letzter Zeit sind auf einer anderen Seite mehrfach Beiträge erschienen, in denen sich der Verfasser an dem Ausdruck „unser“ stört. Genauer schreibt er, dass bestimmte Dinge nicht dem Verfasser gehörten, ebenso wenig den meisten Neuperlachern. „Unser pep“, „unser Kieswerk“ und vergleichbare Formulierungen werden von ihm kritisiert und in bester Absicht zu „das pep“, „das Kieswerk“ etc. zurückgestuft.

unser
Ist das falsch?

Da ich solche Formulierungen häufiger einsetze und kurz vor Erscheinen seiner Beiträge genau diese Formulierungen verwendet hatte, ist eine Verbindung zu meinen Texten nicht völlig ausgeschlossen.

Daher möchte ich kurz darauf eingehen. Ich fürchte, dass der Verfasser, der sonst sehr begabt in der Anwendung der Sprache ist, in dem Pronomen „unser“ zu sehr die Bedeutung des Eigentums präferiert. Dabei kann „unser(e)“ auch Verbundenheit und Gewohnheit ausdrücken, ebenso einen Pluralis Majestatis oder Modestiae1 (Geste der Bescheidenheit) darstellen, wie man in Wörterbüchern nachlesen kann.

Vaterunser oder Vaterder?

So sind Formulierungen wie „unser Land“, „unsere Bundeskanzlerin“, „unsere Freunde“, „unsere Bahn“, „unser Planet Erde“, „unser FC Bayern“, „unser Jogi Löw“ oder gar „uns Uwe“ nicht ungewöhnlich und auch nicht falsch. Keineswegs drücken sie aus, dass der Verfasser damit Eigentumsrechte für sich beansprucht, was bei Personen nach Abschaffung der Sklavenhaltung auch ein wenig seltsam wäre. Sie sind auch keine Ausdrücke, die typischerweise von Wichtigtuern gebraucht werden. Oder sind Fans von Uwe Seeler durchweg Wichtigtuer?

1 Plural, mit dem eine einzelne Person, besonders ein Autor, ein Redner o.Ä. sich selbst bezeichnet, um – als Geste der Bescheidenheit – die eigene Person zurücktreten zu lassen (z.B. wir kommen damit zum Schluss unserer Ausführungen). Quelle: Duden

Dem Föhn sei dank!

Alpenpanorama
Alpenpanorama (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Bei Föhn habe ich von meiner Neuperlacher Loggia nicht nur einen tollen Ausblick, sondern es lassen sich manchmal sogar einzelne Bäume auf den Bergen erkennen.

Laut Aussage eines Lesers sind hier Roß- und Buchstein, ein Doppelgipfel in den Tegernseer Bergen, zu sehen. Vielen Dank! Ein Vergleich mit beschrifteten Bestandsfotos ergab eine Übereinstimmung der Gipfelform.

Das nächste Bild vermittelt einen Eindruck davon, dass das obige Foto wirklich in Neuperlach entstanden ist. Denn hier sieht man noch einen Anriss einer Wohnanlage am Karl-Marx-Ring (Höhe Hugo-Lang-Bogen/Ständlerstraße).

Alpenpanorama
Alpenpanorama (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Kafkastraße: Danke, Föhn!

Kafkastraße 62/54 Aufstockung
Kafkastraße 62/54 Aufstockung (11.09.2017) © Thomas Irlbeck

Blick von meiner Loggia von heute. Man erkennt sogar einzelne Bäume in den Bergen. Mehr zum Thema: Nachverdichtung nach oben: An der Kafkastraße wird aufgestockt

Das „halbe“ pep (historisches Bild)

Das halbe pep
Das „halbe“ pep (Februar 1986). Foto: Jared Derox

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich alte Bilder vom pep hätte, speziell solche, als der Neubau (also der Teil mit der Glaskuppel) noch nicht stand. Damals gab es an der Stelle des heutigen Neubaus einen Hügel, auf dem ein Parkplatz angelegt war. Über eine Brücke gelangte man von dort gleich ins erste Stockwerk des bestehenden pep, heute als Altbau bezeichnet.

Doch, ich musste immer verneinen, ich hatte praktisch keine Bilder aus der Anfangszeit des pep.

Dank einer Lesereinsendung ist das jetzt anders. Wir sehen hier das pep so, wie ich es gerade beschrieben habe. Die Datierung des Fotos ist schwierig, zunächst konnte der Einsender kein Datum nennen. Da der zweite Zwillingsturm im Hintergrund erst 1982 fertiggestellt wurde und auf dem Bild schon in voller Pracht steht, muss das Bild irgendwann ab 1982 entstanden sein. Die Postfiliale auf dem Hanns-Seidel-Platz gab es auch schon, wie das Bild demonstriert, sie wurde im Januar 1981 eröffnet. Ebenso sieht man den Busbahnhof, der seit 1980 seinen Dienst verrichtet.

Da der Neubau des pep Ende 1989 eröffnet wurde und hier noch nicht mal beginnende Baustellen zu sehen sind, kommt wohl als spätester Zeitraum etwa 1987 infrage.

Gut, auf dem Bild ist Winter, was bei der Einschätzung nicht wirklich weiterhilft. Unter der Brücke ist eine Bude zu sehen, vielleicht ein Glühweinstand, aber eine Weihnachtsdekoration scheint Fehlanzeige zu sein. Daher könnte das Bild vielleicht im Januar oder Februar entstanden sein oder noch vor der Weihnachtszeit.

Vielleicht werden wir es noch genauer erfahren. Jedenfalls vielen Dank an Jared Derox für dieses sehr, sehr wertvolle Bild!

Nun wird das pep ja ein zweites Mal erweitert (Neuperlach.org berichtete): Unser pep wird schöner und größer – das größte Einkaufszentrum Münchens

Nun kann man sich überlegen, wie man die einzelnen Bestandteile nun nennt. Denn mit Alt- und Neubau kommt man ja nicht mehr weiter. Vielleicht ja Antikbau, Mittelalterbau und Neubau.

Update

Wie inzwischen bekannt wurde, ist das Bild im Februar 1986 entstanden, die Schätzung war also nicht ganz falsch.

Programmheft Ramersdorf-Perlach September bis Dezember 2017

Programmheft Ramersdorf-Perlach #92
Programmheft Ramersdorf-Perlach #92

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
Fernseh Merz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #92 herunterladen

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Update 01.05.2016: Die Sonntags-Flohmärkte finden trotz der Bauarbeiten am pep (Abriss und Neubau Parkhaus Nord) weiterhin statt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

AWO-Flohmarkt zugunsten Weihnachten für Einsame

AWO-Flohmarkt
AWO-Flohmarkt …
AWO-Flohmarkt
… zugunsten Weihnachten für Einsame

Der Ortsverein Neuperlach der Arbeiterwohlfahrt veranstaltet am Samstag, den 9. September 2017, von 13 bis 17 Uhr den traditionellen Flohmarkt im Hof des Horst-Salzmann-Zentrum, Plievierpark. Zum Verkauf gelangen Bücher und sonstige Artikel des täglichen Gebrauchs. Der Erlös dient mit zur Finanzierung der Veranstaltung „Weihnachten für Einsame“ am Heiligen Abend. Artikel zum Verkauf werden gern ab 12 Uhr angenommen – bitte keine Bekleidung.

Die nächste Veranstaltung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach ist am Freitag, den 8. September, um 14 Uhr im Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Es findet ein Quiz mit Herbert Topfstädt statt.

Noch ein Kieswerk (Feldkirchen bei Egling)

Unser Kieswerk Piederstorfer wird ja leider abgerissen. Heute habe ich in Feldkirchen (Egling) im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen ein weiteres schönes Kieswerk entdeckt, in dem Kies im Unterschied zu unseren Kieswerken Piederstorfer und Mächler nicht nur verarbeitet, sondern auch abgebaut wird. Wenn das Holz des Gebäudes etwas gealtert ist, könnte es einen ähnlichen Charme entwickeln wie unsere beiden Kieswerke.

Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 1 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 2 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 3 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 4 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Feldkirchen (Egling)
Bild 5 (30.08.2017) © Thomas Irlbeck

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 10.09.2017

 

Kirta
Bild: Festring Perlach

Am Sonntag, den 10. September 2017, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Die Maikäfersiedlung wird immer kleiner

Die Maikäfersiedlung, in der Nähe des Michaelibad gelegen, wird immer kleiner. Immer mehr der veralteten Gebäude, die von 1936 bis 1939 erbaut wurden, werden abgerissen. Werfen wir einen Blick auf die Baustelle, auf der Neues entsteht, aber auch auf noch bewohnte Häuser.

Maikäfersiedlung
Bild 1: Maikäfersiedlung am Eck Bad Schachener Straße/Krumbadstraße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 2 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 3 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Hier werden 91 Wohnungen mit GWG-Hausverwaltung und Arztpraxis gebaut:

Maikäfersiedlung
Bild 4: Baustelle am Eck Bad Schachener Straße/Echardinger Straße (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 5 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck
Maikäfersiedlung
Bild 6 (22.08.2017) © Thomas Irlbeck

Meine erste Schule (Klenzeschule an der Klenzestraße)

Schule an der Klenzestraße
Bild 1: Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Schule an der Klenzestraße
Bild 2: Fassade (18.08.2017) Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 3: Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 4: Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 6: Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 7: Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 8: Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Noch ein Besuch im Neubaugebiet an der Hochäckerstraße

Im März habe ich mir das Neubaugebiet an der Hochäckerstraße angeschaut. Heute habe ich noch mal dort Station gemacht. Im Ostteil wird noch fleißig gebaut, wohingegen im Westteil viel schon fertiggestellt und bezogen ist. Die Architektur ist nicht so ganz mein Fall. Es müssen sicherlich nicht überall Hochhäuser gebaut werden. Ich finde aber, dass alles so beliebig aussieht. Es könnte auch ganz wo anders in München sein – und wir könnten uns auch in einer ganz anderen Stadt befinden. Preiswert wohnt man hier auch nicht. Für 4 Zimmer zahlt man schon mal 1.600 Euro Monatsmiete (kalt, versteht sich!). Immerhin wohnt man dort wohl ruhig, friedhofsruhig, denn der Neue Südfriedhof ist gleich gegenüber. Nur an der Autobahn im Westteil könnte es etwas lauter sein, sie ist aber recht gut abgeschirmt.

Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 1 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 2 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 3 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 4: St. Michael Perlach wirkt etwas verloren (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 6 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 7 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 8 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 9 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 10 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 11 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 12 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 13 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 14: Auch hier ist von St. Michael Perlach immerhin noch ein großer Teil des Turms zu sehen (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Neubaugebiet Hochäckerstraße
Bild 15 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

 

Qwählereien im Großformat (Update 18.08.2017)

Wahlplakate sind selten ein Ort der Kreativität. Bei der CSU hat man sich offenbar gedacht, warum soll man die Wähler mit verschiedenen Sprüchen verwirren. Also plakatiert man gleich das Einfallslose mehrfach: „Klar für unser Land“. Nicht mal für einen Stabreim hat es gereicht. Gesehen an der Heinrich-Wieland-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse.

Wahlplakate CSU
Bild 1: Der maximale Grad der Einfallslosigkeit (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate CSU
Bild 2: Auch aus einiger Distanz wird es nicht besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Bei der SPD hat es zumindest noch für Trivialsprüche gereicht. Etwa für „Damit die Rente nicht klein ist, wenn die Kinder groß sind.“ Die Idee zu diesem Spruch stammt vermutlich aus den 1950er-Jahren. Überzeugend ist aber auch das nicht, zumal Martin Schulz zumindest bildlich einer Trambahnreaktivierung im Wege steht. Gesehen an der Fritz-Erler-Straße auf der ehemaligen Trambahntrasse. Die Zwillingstürme thronen über den Wahlplakaten. Da sieht man lieber hin.

Wahlplakate SPD
Bild 3: Die SPD ist nicht viel besser (12.08.2017) © Thomas Irlbeck
Wahlplakate SPD
Bild 4: Zumindest die Kulisse ist symbolträchtiger. Die Schienen enden, dann kommt als „Du kommst hier nicht durch“-Markierung der Schulzzug (12.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen (Update 15.08.2017)

Oft, aber nicht immer, haben die Kleinen die witzigeren Plakate. Hier haben sich die Verantwortlichen wohl gedacht, „Karl-Marx-Zentrum“, nichts passe da besser als Werbung für die Deutsche Kommunistische Partei, und haben entsprechende Plakate vor alle Zugänge eben dieses Laden- und Wohnzentrums gesetzt. Nein,das war natürlich ein Witz, auch an unserem Neuperlacher Spital habe ich Plakate der DKP gesehen. Erwähnenswert im Hintergrund: eine fehlende Asbestplatte. Wann wird das mal repariert?

Wahlplakate DKP
Wahlplakat der DKP am Peschelanger (15.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (17.08.2017)

Im Marx-Zentrum ist Auswahl an Waren lau, entsprechend ist auch das Angebot an Parteiwerbung bescheiden. Am pep ist natürlich mehr Auswahl.

Als Mathematiker wähle ich dieses Mal die Piraten, da diese immer π raten:

Wahlplakat Piraten
Wahlplakat der Piraten vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die ÖDP, da ich Tiere zum Fressen gerne habe:

Wahlplakate diverse
Wahlplakate vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Grünen, weil Cem Özdemir hier ist. Und hier. Und hier:

Wahlplakat Grüne
Wahlplakat von Bündnis 90/Die Grünen vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Freien Wähler, weil ich auch schon mal zu Boden gegangen bin:

Wahlplakat Freie Wähler
Wahlplakat der Freien Wähler vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal die Marxisten, weil ich am Karl-Marx-Zentrum wohne und Gesundheit als Ware krank ist!

Wahlplakat DKP
Wahlplakat der DKP vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal BüSo, da ich für Tempo 30 auf der neuen Seidenstraße bin und da Psycho (oder war es BüSo?) ein so bekn… Name ist, dass er schon wieder gut ist!

Wahlplakat BüSo
Wahlplakat der BüSo vor dem pep (17.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Kleinen vor dem pep – „Ich wähle dieses Mal …“ (weitere Teile, ab 18.08.2017)

Ich wähle dieses Mal die „Linke“, weil in Deutschland immer noch „rechts vor links“ gilt!

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ich wähle dieses Mal „Frieden“, weil Waffenexporte „die Linke“ stoppen.

Wahlplakat Die Linke
Wahlplakat der „Linken“ vor dem pep (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Die Knackis lieben sie dafür! Was viele nicht wissen, die meisten Häftlinge dürfen wählen.

Wahlplakat MLPD
Wahlplakat der MLPD vor dem pep (24.08.2017) © Thomas Irlbeck

Werkstoff für das graue Gold

Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Claudia Tausend bei der AWO Neuperlach

Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zu einem Nachmittag mit der Bundestagsabgeordneten Claudia Tausend am Freitag, den 25. August 2017, um 14 Uhr beim Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Jedermann/-frau ist herzlich willkommen.