Mit Mitte 40 kann man noch wachsen!

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Aufstockung BayWa-Hochhaus
Bild 1 – vom Effnerplatz aus gesehen (27.08.2015) © Thomas Irlbeck

Beim Menschen ist das Körperwachstum etwa mit spätestens 20 Lenzen abgeschlossen. Aber ein Hochhaus ist ja eine Art Supermensch. Das BayWa-Hochhaus in Bogenhausen hat schon 46 Jahre auf dem Buckel (1969 fertiggestellt), aber nun wächst es wieder. Derzeit findet nämlich ein eher ungewöhnlicher Vorgang statt. Das 18-stöckige Haus wird umgebaut, saniert und dabei auch um drei Geschosse plus Technikstockwerk aufgestockt. Aus 61,2 Metern werden 76,1 Meter.

Nicht nur die vergrößerte Höhe wird das Gebäude in Zukunft schlanker erscheinen lassen, auch eine Fassadenneugestaltung soll dem Gebäude zu mehr optischer Schlankheit verhelfen. Gegen die Aufstockung hatte es Proteste vom Bezirksausschuss gegeben, da die Verschattung der Umgebung zunimmt. Eine Studie sieht aber nur eine minimale Zunahme und auch nur in wenigen Monaten – Januar bis März sowie im September und Oktober. Nach Meinung des Bezirksausschusses würde aber auch das Erscheinungsbild der Großskulptur Mae West (in Bild 1 ganz rechts ansatzweise zu sehen) beeinträchtigt werden.

Aufstockung BayWa-Hochhaus
Bild 2 – vom Arabellapark aus gesehen (27.08.2015) © Thomas Irlbeck
Aufstockung BayWa-Hochhaus
Bild 3 (27.08.2015) © Thomas Irlbeck
Aufstockung BayWa-Hochhaus
Bild 4 (27.08.2015) © Thomas Irlbeck

Quellen:

Umbau und Sanierung BayWa-Hochhaus (mit interessanten architektonischen Details)

Etagen-Kampf um das BayWa-Hochhaus (tz)

BayWa-Tower: BA missbilligt Aufstockung (Unser Bogenhausen)

Licht und Schatten – Verdichtungsdebatte wegen der Erhöhung des BayWa-Hauses (Süddeutsche Zeitung)

Das besondere Haus (Zum goldenen Ross)

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Aus der unregelmäßigen Reihe „Das besondere Haus“. Das Haus mit Staffelgiebel steht in unserem Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach, genauer im Stadtteil Ramersdorf – in der Rosenheimer Straße, Ecke Wollanistraße. Im Parterre des Hauses befindet sich  die Gaststätte „Zum goldenen Ross“.

Viele der teilweise sehr stilvollen Häuser verschwinden leider im Laufe der Zeit, zumindest wenn der Denkmalschutz fehlt. Daher ist es nie falsch, die schönsten Häuser abzulichten, bevor es eines Tages zu spät sein könnte. Bei diesem Prachtbau besteht aber wohl keine Gefahr. Laut Bayerischem Denkmalatlas wurden die von 1907 bis 1926 errichteten Wohnanlagen, die bis zum Loehleplatz und noch etwas weiter reichen, inzwischen für den Denkmalschutz nachqualifiziert (Angabe ohne Gewähr).

Zum Goldenen Ross, Ramersdorf
Haus mit Gaststätte „Zum goldenen Ross“, Ramersdorf (26.08.2015) © Thomas Irlbeck

Im Vordergrund sieht man noch bei genauem Blick die Schienen der ehemaligen Trambahnstrecke Ostbahnhof – Ramersdorf – Neuperlach mit der charakteristischen Stuttgarter Schwelle, also der plastischen Trennlinie zwischen der kombinierten Bus-/Trambahnfahrspur und der normalen Fahrbahn für den Individualverkehr.

Weitere interessante Altbauten:

Haus mit Stafellgiebel und Türmchen (Michaeliburg)

Spitzhelm-Türmchen (Trudering)

Das alte Haus an der Peralohstraße (Perlach)

Der letzte Brannt – die Brennerei in Putzbrunn ist nicht mehr (Update 23.08.2015)

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Brennerei Putzbrunn
Bild 1: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Wer öfter durch die Nachbargemeinde Putzbrunn fährt, der kennt das Gebäude: die Brañtwein Breñerei Putzbrunn e.G., die sehr prominent an der Hauptstraße des Orts liegt (genauer Münchner Straße/Übergang Glonner Straße) – übrigens gegenüber dem Haus, das ich wegen der Ähnlichkeit mit dem Extraterrestischen gerne E.T.-Hochhaus nenne. Die Bushaltestelle, die sich dort befindet, heißt bezeichnenderweise Brennerei. Oft geben so markante Gebäude ganzen Ortsteilen ihren Namen (wie die Michaeliburg etwa).

Brennerei Putzbrunn
Bild 2: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Nun aber wurde die Brañtwein Breñerei abgerissen (Bild 3), nur der Schornstein steht noch. Das Gebäude hatte nach meinem Empfinden durchaus Charme, war nicht unästhetisch. Das Problem ist, es stand nicht unter Denkmalschutz. Laut Wikipedia sind in Putzbrunn nur die Kirche St. Stephan und das Kleinbauernhaus denkmalgeschützt.

Brennerei Putzbrunn
Bild 3: Nur der Schornstein steht noch (02.08.2014) © Thomas Irlbeck

Da ich das Gebäude der Brañtwein Breñerei nicht näher kenne, möchte ich mir kein Urteil anmaßen, ob der Abriss sinnvoll oder notwendig war, ob man nicht aus dem Gebäude durch einen Umbau noch etwas hätte machen können. Aber es ist dennoch schade, da eine Identifikationsmerkmal verlorengegangen ist. Gebäude geben Orten ein Gesicht, sie liefern Halt und Orientierung. Zu viel Veränderung lässt Orte fremd werden, zumal oft Einheitsarchitektur nachkommt, die überall in Deutschland und darüber hinaus stehen könnte.

Brañtwein Breñerei – Schreibfehler?

Brennerei Putzbrunn
Detailansicht von Bild 1: Keine Rechtschreibfehler!

Auf dem Firmenschild fällt auf, dass Branntwein und Brennerei mit nur einem „n“ geschrieben sind, was man als klaren Rechtschreibfehler deuten könnte. Wenn man aber genauer hinsieht, ist ein Strich auf dem „n“ (ñ). Diese heute nicht mehr sonderlich verbreitete Kennzeichnungsform (in Gestalt eines Beizeichens in Form eines Überstrichs) bedeutet schlicht eine Verdopplung des Buchstabens. Man nennt diese Linien auch Nasal- oder Reduplikationsstriche. Verdoppelt werden können mit dem Nasal-/Reduplikationsstrich (Nasal bedeutet schlicht Nasenlaut) entsprechend nur die Buchstaben „m“ und „n“, da diese – etwas vereinfacht ausgedrückt – die einzigen Nasenlaute sind.

Hinweis: Tilde (~) oder waagrechte Linie (-)?

Korrekt ist als Nasal-/Reduplikationsstrich im Deutschen eigentlich nur eine waagrechte gerade Linie über dem „n“ oder „m“. Der Webbrowser ist dazu in der Lage, dies darzustellen, aber es kann Probleme geben. Daher wird hier eine Tilde verwendet (ñ), das ist die spanische Variante. Aber ein Test. Sehen Sie jetzt die korrekte Form: n̄?

Update (13.08.2014)

Jetzt wurde auch noch der Schornstein abgerissen. Ein Video zeigt den Moment. Auch ein Bild vom eigentlichen Gebäudeabriss liegt vor. Vielen Dank an die Leserin für die Einsendung des Videos und des Fotos!

(Link: YouTube)
Abriss Brennerei Putzbrunn
Bild 4: Abrissarbeiten (30.07.2014)

Update (30.08.2014)

Demos wird auf dem Grundstück eine Wohnanlage errichten.

Update (07.10.2014)

Bilder von der Baustelle mit Bautafel.

Bautafel Brennerei Putzbrunn
Bild 5: Baustelle (07.10.2014) © Thomas Irlbeck
Bautafel Brennerei Putzbrunn
Bild 6: Bautafel (07.10.2014) © Thomas Irlbeck

Update (23.08.2015)

Nachfolgebauten vor der Fertigstellung.

Nachfolger Putzbrunn Brennerei
Bild 7: Nachfolgebauten (23.08.2015) © Thomas Irlbeck
Nachfolger Putzbrunn Brennerei
Bild 8: Nachfolgebauten (23.08.2015) © Thomas Irlbeck

Trockener Ostpark

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In Neuperlach perlt derzeit alles, nur das Wasser nicht mehr. Aufgrund ausbleibender Niederschläge ist die Ostparkwiese derzeit vor allem eines: trocken wie Zunder. Foto von heute, Lesereinsendung, vielen Dank!

Trockener Ostpark
Trockener Ostpark. Foto: Lesereinsendung

LAO: Im Rampenlicht

Kurz vor der Fertigstellung präsentieren sich die Rampen des LAO (Leben am Ostpark) im herrlichen Sommerlicht. Mehr zum LAO: Auf Los geht‘s LAO

LAO im Rampenlicht
West-Fassade – von einer Parkanlage an der Plettstraße aus gesehen (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
Hauptfassade (Nordfassade) mit Spielplatz statt Sonnenuhr (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
Von der Ständlerstraße aus gesehen (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
Dito (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
Noch mal die Hauptfassade (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
West-Fassade (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
West-Fassade (04.08.2015) © Thomas Irlbeck
LAO im Rampenlicht
West-Fassade mit etwas Abstand (04.08.2015)

AWO Neuperlach: Fahrt nach Kelheim

Die Seniorengruppe der Arbeiterwohlfahrt, Ortsverein Neuperlach, lädt herzlich ein am Freitag, den 14. August 2015 zu einer Busfahrt. Ziel ist Kelheim an der Donau. Die Befreiungshalle, das Kloster Weltenburg und eine Schifferlfahrt stehen auf dem Programm.

Fahrpreis: 14,00 Euro, Abfahrt 09:30 Uhr, Hanns-Seidel-Platz. Anmeldung bei Barbara Meier, Tel. 0897/460 37 82

Seit 1173: St. Aegidius Keferloh

St. Aegidius, Keferloh
Bild 1

Am Samstag, den 01.08.2015, um 15 Uhr bietet der Festring Perlach eine Besichtigung der über 800 Jahre alten Kirche in Keferloh an. Kirchenführer Gernot Roßmanith wird uns dieses Juwel in unserer Nachbarschaft nahe bringen.

St. Aegidius, Keferloh
Bild 2

Anreise

  • Bus direkt bis Keferloh
  • Bus bis Waldfriedhof Haar plus 15 Minuten Spaziergang
  • Fahrrad
  • mit eigenem Auto
St. Aegidius, Keferloh
Bild 3

Nach der Kultur: Einkehr im Biergarten Keferloh.

Kirchenführung 3,00 Euro; für Mitglieder des Festring Perlach frei

Anmeldung: Tel. 089/637 33 11 (Westner)

Kinderzirkus, Jazztanz, Bratwürstl, Prominenz …

AWO-Fest 2015
AWO-Fest 2015 …
AWO-Fest 2015
… am Plievierpark

… so könnte man das traditionelle Kinder- und Bürgerfest der Neuperlacher Arbeiterwohlfahrt im Park des Horst-Salzmann-Zentrums zusammenfassen. Bei strahlendem Sommerwetter begrüßte der Vorsitzende Alfred Schellerer auch eine Reihe von Ehrengästen: Hiltrud Broschei (Bezirksrätin), Thomas Kauer (Vorsitzender Bezirksausschuss 16 Ramersdorf-Perlach), Günter Jockisch (Vorsitzender VdK Kreisverband München), Kurt Damaschke (Stellvertr. Vorsitzender AWO-Kreisverband München-Stadt), Erich Meyer (BA 16), Barbara Meier (Leiterin AWO-Seniorengruppe Neuperlach), Manfred Westner (Vorsitzender „Festring Perlach“), Georg Prinz (Ehrenvorsitzender „Freunde und Förderer Horst-Salzmann-Zentrum)“, Brigitte Vogl-Lindner (Schatzmeisterin „Freunde und Förderer HSZ“), Maike-Brit Hessel (Einrichtungsleiterin AWO Horst-Salzmann-Zentrum).

Das Neue Perlach vom Alten Peter

Der Alte Peter ist ein schöner Standpunkt, um das Neue Perlach festzuhalten. Gegensätze ziehen sich an!

Das Neue Perlach vom Alten Peter
Hier sieht das Marx-Zentrum besonders eindrucksvoll aus. Von wegen hässliche Plattenarchitektur! Foto: G. S.
Das Neue Perlach vom Alten Peter
Der imposante Wohnring. Foto: G. S.
Das Neue Perlach vom Alten Peter
Vom Marx-Zentrum bis zum Wohnring. Foto: G. S.

Vielen Dank an G. S. für die tolle Einsendung!

Radlexkursion: Antike Stätten im Hachinger Tal

Im Festjahr „1225 Jahre Perlach“ führt uns eine Radlexkursion zu antiken Stätten im Hachinger Tal – mit Begehung der ältesten Fundstellen, Siedlungspunkte und Kirchenbauten.

Treffpunkt

Am Samstag, den 11. Juli 2015, um 09:00 Uhr, auf dem Parkplatz am Deininger Weiher.

Route

Kleindingharting → Ödenpullach → Quelle Hachinger Bach → St. Stephanus in Oberhaching – St. Johannes in Taufkirchen → St. Korbinian in Unterhaching – Mittagspause im Gasthof Kammerloher, Heimatmuseum in Unterhaching → St. Georg in Unterbiberg → Perlach (Heimatarchiv Sonderöffnung), Abschluss Pfanzeltplatz. Festring Perlach und Münchner Forum laden ein. Anmeldung/Info mit Name und Handy-Nr. bei Dr. Wolfgang Beyer: Tel: 089/680 15 81, E-Mail: bybc@gmx.de

Ödenpullach, Wegetafel
Ödenpullach, Wegetafel
St. Stephanus, Oberhaching
St. Stephanus, Oberhaching
St. Johannes, Taufkirchen
St. Johannes, Taufkirchen
Gasthof Kammerloher, Unterhaching
Gasthof Kammerloher, Unterhaching
St. Georg, Unterbiberg
St. Georg, Unterbiberg
Hachinger Bach, Hofanger
Hachinger Bach, Hofanger

Perlach wird 1225 Jahre – Lampion- und Lichterabend

Perlach 1225
Festprogramm zum Herunterladen

Perlach wird 1225 Jahre. Am Samstag, den 27. Juni 2015, gibt es aus diesem Anlass einen Lampion- und Lichterabend in der Sebastian-Bauer-Straße, der unter dem Motto „Essen, Trinken, Musik, Kultur …“ steht. Der Festring Perlach lädt ein zum Flanieren und Genießen – und das alles bei freiem Eintritt. Von 18 bis Mitternacht musizieren verschiedene Gruppen in Gaststätten und Höfen: Unterbiberger Hofmusik, Blasorchester St. Michael München-Perlach, Perlacher Dreigsang, Perlacher Saitensprung, Opernsängerin Debra Fernandes, Old Perlach Roof Stompers, Countryband No Name Four …

Perlach süß 1225
1225 Jahre Perlach

Bereits am Nachmittag finden verschiedene Aktivitäten statt: St. Paulus Kirchenführung, Kinderschminken, Orgelkonzert, offene Tür im Perlach-Archiv (13–17 Uhr), Perlacher Geschichte am Brunnen am Pfanzeltplatz (17 Uhr). Das ganze Festprogramm gibt es hier zum Herunterladen als PDF.

Der Bezirksausschuss 16 Ramersdorf-Perlach unterstützt diese Veranstaltung. Der Festring Perlach im Internet: http://www.festring-perlach.de/

Jede Menge Spaß: AWO Kinder- und Bürgerfest

Kinderzirkus Bambino
Kinderzirkus Bambino

Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Kinder- und Bürgerfest der Neuperlacher Arbeiterwohlfahrt im Park des Horst-Salzmann-Zentrum, Plievierpark 7–9 (Eingang Putzbrunner Straße) statt: am Samstag, den 04. Juli 2015, ab 14 Uhr.

Das sind die Höhepunkte: Kinderzirkus Bambino (wie immer auch zum Mitmachen), Auftritte der SVN Starlights, außerdem viele Spiele: etwa Torwandschießen, Fische angeln … Für jedes Kind gibt es ein Paar Bratwürstl (auch Putenbratwürstl) und ein freies Getränk. Alle Kinder aus Neuperlach und den angrenzenden Stadtteilen mit Eltern, Geschwistern, Großeltern, Tanten … sind herzlich eingeladen. Der Plievierpark ist barrierefrei zu erreichen – und der Eintritt ist frei.

Weißer als weiß

LAO ganz in Weiß
LAO ganz in Weiß (04.06.2015) © Thomas Irlbeck
LAO ganz in Weiß
Das Weiße Haus mit blauem Eingang (04.06.2015) © Thomas Irlbeck

Wie jeder weiß, ist „weiß“ bereits weiß, folglich gibt es kein weißer als weiß, auch wenn die Zubehörwerbung für „weiße Ware“ uns etwas anderes wissen lassen möchte. Aber für die Überschrift kann man ja mal aus der Werbung zitieren.

Nachdem nun ein beträchtlicher Teil des Gerüsts abgenommen wurde, kommt das LAO (Leben am Ostpark) immer mehr dem endgültigen Aussehen näher. „Ganz in Weiß“, ist das Motto! Auch der Spielplatz macht große Fortschritte.

Durchgang zum Life wieder frei

Erfreulich ist, dass nun endlich der Zugang zum Life wieder frei ist. Zwischen dem Life-Haupteingang und dem Parkplatz-Albert-Schweitzer-Straße (Höhe Döner-Restaurant im Bürogebäude) wurde der alte Verbindungsweg wieder freigegeben. Für Life-Einkäufer aus der Plettstraße bedeutet es, dass diese nicht mehr den ganzen Parkplatz bis zur Albert-Schweitzer-Straße vorlaufen müssen. Der Verbindungsweg Plettstraße (Kurve) zum Life ist aber noch dicht.

LAO Durchgang zum LiIfe wieder frei
Der Durchgang zum Life ist … (04.06.2015) © Thomas Irlbeck
LAO Durchgang zum Life wieder frei
… wieder frei (04.06.2015) © Thomas Irlbeck

Bairischer Hoagartn

Perlacher Dreigsang
Perlacher Dreigsang

Auch heuer lädt die Programmwerkstatt zu einem gemütlichen bayerischen Abend ein.

Wann und wo?

Am Freitag, den 19. Juni 2015, um 19:30 Uhr im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz). Für Bewirtung ist gesorgt.

Es wirken mit: Harthauser Pastoralblosn, Perlacher Dreigsang. Sprecherin ist die beliebte Mundartdichterin Cilly Kaletsch.

Der Eintritt ist frei – ein Spendenkörbchen steht bereit. Platzreservierung unter Tel. 089/63 89 18 43.

Kaletsch
Die beliebte Mundartdichterin Cilly Kaletsch
Pastoralblosn
Harthauser Pastoralblosn

Spielereien

Spielplatz vor dem LAO
Spielplatz vor dem LAO (27.05.2015) © Thomas Irlbeck

Vor dem LAO, dort wo sich die Sonnenuhr befand, wird nun bereits der neue Spielplatz errichtet. Mehr zum Thema: Zeit für die Sonnenuhr am Plett-Zentrum wohl für immer abgelaufen

Klassik für kleine und große Leute – Perlacher Familienkonzerte

Die kleine Bauchtanzprinzessin
Flyer zum Konzert

Am Sonntag, den 21. Juni 2015, beginnt im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz) die neue Konzertreihe „Klassik für kleine und große Leute – Perlacher Familienkonzerte“.

Die neue Reihe lädt ein zu vertonten Märchen, Sinfonie, Oper, klassischer Musik für die ganze Familie.

Die neue klassisch-musikalische Konzertreihe für Kinder, Mama, Papa, Oma, Opa – für die ganze Familie – entführt in die faszinierende, zeitlose, fantastische und grenzenlose Welt der Töne.

Kleine und große Leute ab 6 Jahren sitzen staunend mit gespitzten Ohren und lauschen der spannenden und meisterhaft gespielten Musik und den abenteuerlichen Märchen und Geschichten der Erzählerinnen und Erzähler. Note für Note und Takt für Takt erzählen von Melodien und Rhythmen, die seit vielen Jahrhunderten die Menschen begleiten und über alle Grenzen hinweg bewegen und verbinden.

Alle berichten von gefühlvollen Augenblicken, die sowohl die Künstler auf der Bühne als auch alle kleinen und großen Leute im Publikum erleben werden.

Tickets für alle Konzerte im Vorverkauf über das Kulturhaus Neuperlach (Telefon 089/63 89 18 43) für Kinder 5 Euro und für Erwachsene 8 Euro sowie an der Tageskasse für Kinder 6 Euro und für Erwachsene 9 Euro.

Musik macht neugierig! Musik ist spannend! Musik begeistert! Musik verbindet! Musik kennt keine Grenzen! Musik ist eine Weltsprache!

Die kleine Bauchtanzprinzessin – Märchenlesung mit Musik und Tanz

Los geht es am Sonntag, den 21. Juni 2015, mit der „kleinen Bauchtanzprinzessin“.

Programm

14.30 Uhr
Workshop Bauchtanz – alle können mitmachen!
Wortwahl – Salon für Buchkultur präsentiert wunderschöne Kinderbücher

15.00 Uhr
Zeit für Kaffee und Kuchen

15.30 Uhr
Die kleine Bauchtanzprinzessin – Märchenlesung mit Musik und Tanz
mit Süreyya Serpil Yener (Autorin) und Seref Dalyanoglu – Ud (orientalische Laute)

Süreyya ist eine kleine aufgeweckte Prinzessin, die Tochter des Sultans Süleyman des Prächtigen, der in Istanbul regiert. Roxelane war die Stiefmutter von Süreyya. Sie war sehr eifersüchtig und ließ eines Nachts Süreyya in ein fernes Land entführen. Schließlich wurde Süreyya von Kinderhändlern an eine Familie verkauft, wo sie hart arbeiten musste. Eines Tages hatte Süreyya ein paar neue Schuhe geschenkt bekommen und ging damit auf den Marktplatz. Dort verwandelten sich die Schuhe in Tanzschuhe und Süreyya wurde eine Bauchtanzprinzessin. Nach einer Weile erfährt der Sultan, wohin seine Tochter Süreyya entführt wurde. Der Sultan macht sich auf den Weg, Süreyya wieder nach Hause zu bringen …

Weitere Perlacher Familienkonzerte 2015

Informationen zu allen Konzerten der Perlacher Familienkonzerte stehen als PDF zum Download zur Verfügung: Perlacher Familienkonzerte

Flyer Perlacher Familienkonzerte
Flyer Perlacher Familienkonzerte

Komm, spiel mit mir! Auf dem Klavier!

Klavier im Südpol
Klavier im Südpol

Vielleicht erinnern Sie sich noch? 2013 gab es die weltweite Aktion „Play Me, I´m Yours“ – Komm, spiel mit mir! 14 Klaviere standen in München im öffentlichen Raum zum Spielen bereit. Alle waren künstlerisch gestaltet. Die Aktion war ein riesiger Erfolg.

Deshalb lade ich Sie ein. In der Zeit vom 23. Juni bis 23. Juli 2015 steht auf der Terrasse unseres Kulturhauses ein Klavier zum Spielen für jedermann bereit. Künstlerisch gestaltet wird das Klavier von einer Gruppe aktiver junger Leute von der Südpolstation Neuperlach.

Komm, spiel mit mir! Auf dem Klavier!

Wann und wo? Vom 23. Juni bis 23. Juli 2015 am Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz) auf der Terrasse. Jeweils Dienstag bis Samstag von 11 bis 19 Uhr.

Coole Klimpereien von jedem für alle
üben – klimpern – improvisieren
entertainen – konzertieren – jammen
Entdecke Dich musikalisch!
Wunderkinder – Straßenmusikanten – Hobbykünstler
Fußgänger – Philharmoniegötter – Pianopilger

Alle können mitmachen! Musik kennt keine Grenzen! Jeder ist eingeladen. Jeder kann die eigene musikalische Kreativität entdecken und erleben.

Flyer Spiel mit mir Klavier
Flyer zur Aktion

Eine kleine Klavierepisode: Play Me, I’m Yours! Hier spielt die Musik

Ein ganz normales Klavier, äußerlich künstlerisch gestaltet von einer sehr kompetenten Gruppe von jungen Leuten, die aktiv in der Südpolstation von Feierwerk mitarbeiten, steht auf unserer Terrasse. Die Terrasse ist an unserem Kulturhaus in Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz. Jeder, der möchte, kann auf dem Klavier spielen – soll darauf spielen. Dafür steht’s ja da.

Vielleicht erinnern Sie sich: Vor zwei Jahren gab es eine ähnliche weltweite Kunstaktion. In vielen Städten auf der ganzen Welt standen Klaviere, von vielen Künstlern auf der ganzen Welt gestaltet. In London gab es eine wunderschöne Episode, in der so ein Klavier an einer U-Bahnstation die Hauptrolle spielt. Täglich trafen sich ein Mann und eine Frau, die zusammen spielten, übten, sich gegenseitig Tipps gaben. Und zwischen den beiden hat es „gefunkt“. Inzwischen sind sie verheiratet …

Im Mai 2013 standen auch in München Klaviere im öffentlichen Raum. Auf unserer Terrasse stand ein wunderschön künstlerisch gestaltetes Klavier. Plötzlich kam eine junge Frau mit ihrem Fahrrad mit einem unwahrscheinlich schnellen Tempo auf das Haus zu. Ich befürchtete schon, sie fährt unmittelbar über unsere Terrasse direkt ins Foyer vom Kulturhaus und reißt einige Stühle und Tische samt Besucher um und fällt anschließend direkt auf unsere Couch.

Plötzlich, kurz vor der Terrasse, schwenkt sie abrupt ab und jagt genau auf das Klavier zu. Sie schafft es. Kurz davor kommt sie gerade noch zum Stehen, springt vom Rad, lässt es fallen, reißt die Abdeckung vom Klavier und den Klavierdeckel hoch, schwingt sich auf den Klavierhocker und beginnt zu spielen. Plötzlich war da ein ganz hervorragend gespielter Mozart, der sich sehr wohltuend über den gesamten Hanns-Seidel-Platz ausbreitete. Die Tür von der Terrasse zum Foyer im Kulturhaus Neuperlach hatte ich weit geöffnet. So konnte ich das wunderschöne Mozartkonzert hören und von meinem Büro aus auch sehen. Und es war Wochenmarkt auf dem Hanns-Seidel-Platz.

Plötzlich standen da viele Menschen, solche mit leeren Taschen, die gerade zum Einkaufen gehen wollten und solche mit vollen Taschen, die gerade vom Einkaufen kamen und eigentlich schnell zur U-Bahn oder ihren Bus erreichen wollten. Sie alle blieben stehen und hörten den Mozartklängen zu. Plötzlich rumorte es im Foyer im Kulturhaus Neuperlach. Als ich nachschaute, fehlten etliche Stühle. Die standen jetzt draußen auf der Terrasse rund um das Klavier. Darauf saßen inzwischen nicht nur die Wochenmarkteinkäufer. Es waren auch viele Kinder, die den Mozartklängen der jungen Frau mit dem Fahrrad lauschten.

Ich stellte mich dazu und wollte leise etwas sagen, weil ja fast alle Stühle, die ich für die Abendveranstaltung brauchte, auf der Terrasse waren. Dazu kam es aber nicht. Sofort wurde ich von einigen angeherrscht: „Pssssssssssst! Ruhe! Sie sehen doch, was hier los ist!“ – Also blieb ich lieber still und lauschte einfach mit. Es war einfach super!

Plötzlich hörte die junge Frau auf zu spielen und klappte den Klavierdeckel zu. Es gab einen riesen Beifall. Die junge Frau stand auf, nahm ihr Rad und fuhr genauso schnell davon, wie sie gekommen war. Die Zuhörer schauten ihr immer noch Beifall klatschend hinterher. Sie standen auf, nahmen die Stühle und brachten sie wieder zu mir zu meiner Abendveranstaltung ins Foyer. Dabei hörte ich nur anerkennende Worte, die des Lobes voll waren …

Episoden? Solche und ähnliche gibt es bestimmt wieder zu erzählen, wenn unser Klavier auf unserer Terrasse vor unserem Kulturhaus wieder einmal zum Mittelpunkt des Geschehens wird. Ich, jedenfalls, freue mich darauf …

Ihr Carlheinz Zobel vom Kulturhaus Neuperlach