7. Perlacher Familienkonzert – In 60 Minuten um die Welt

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In 60 Minuten um die Welt
Informationen zum 7. Perlacher Familienkonzert (Anklicken zum Herunterladen)

Frei nach dem Roman von Jules Verne begibt sich Protagonist Frank Fogg (Frank Selzle – Tenor und Klavier) im Familienkonzert auf eine abenteuerliche Reise. Ob er es schafft, in 60 Minuten alle seine Soli zu singen und zu spielen, landestypische Instrumente rund um den Globus auszuprobieren und seinen Text zu sprechen? Findet es mit uns beim Familienkonzert heraus.

Auf seiner gefährlichen Expedition begleitet und unterstützt ihn Sängerin und Pianistin Alice Paper-Burghardt (Gesang und Klavier). Zusammen mit dem jungen Publikum führt das Duo Musik aus aller Welt auf, die im Workshop vor dem Konzert gemeinsam einstudiert wird.

Ein echt heiterer Nachmittag mit beliebten Melodien bekannter Komponisten wie Offenbach, Mozart, Rossini oder Verdi zum Hören, Sehen und Mitmachen erwartet unser kleines und großes Publikum!

Alle Infos zum Konzert

7. Perlacher Familienkonzert
Klassik für kleine und große Leute ab 4 Jahren
spannend – verbindend – grenzenlos

Wann und wo? Am Sonntag, den 19. Februar 2017, im Kulturhaus Neuperlach:

14:30 Uhr: Einstudierung verschiedener Melodien aus aller Welt
15:00 Uhr: Zeit für Kaffee und Donuts
15:30 Uhr: Aufführung

Eintritt
Kleine: 5 Euro / Große: 8 Euro
Reservierung unter 089/63 89 18 43

Ausführende
Frank Selzle als Frank Fogg (Tenor und Klavier)
Alice Paper-Burghardt (Gesang und Klavier)

 

Tanz-Party mit der Ersten Allgemeinen Forensikband (EAF) im Kulturhaus Neuperlach

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Das Kulturhaus Neuperlach lädt am Freitag, den 3. Februar 2017, um 20 Uhr unter dem Motto „Was geht? – Kunst und Inklusion – Musik verbindet Menschen“ zur Tanz-Party mit der EAF – der Ersten Allgemeinen Forensikband – ein.

Lassen Sie sich überraschen, Ihre Ohren werden Augen machen! Man kann natürlich auch nur zuhören!

Die Erste Allgemeine Forensikband

EAF
Die Erste Allgemeine Forensikband (EAF)

Bereits 1998 gründete der Krankenpfleger und Profigitarrist Peter Satzger die „Erste Allgemeine Forensikband“ (EAF). Der Name ist natürlich eine Reminiszenz an die berühmte österreichische Pop-Rock-Band „Erste Allgemeine Verunsicherung“ (EAV). Die Idee war, Patienten der forensischen Stationen des Hauses, die bereits über Instrumentalkenntnisse verfügten, zusammenzubringen, um gemeinsam zu musizieren. Die Band, die im Laufe der Jahre natürlich öfter die Besetzung wechselte, erarbeitet ihr Repertoire aus den musikalischen Vorlieben ihrer Mitglieder. So kann die aktuelle Formation ein breites Spektrum anbieten, von Rock über Blues und Country bis zur Popmusik.

Überall, wo die Erste Allgemeine Forensikband aufspielt, geht es rund!

Alle Infos zur Tanz-Party

Besetzung: Gründer Peter Satzger, Ärzte und ehemalige Patienten

Wann und wo? Am Freitag, den 3. Februar 2017, um 20 Uhr im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz)

Eintritt: 5 Euro

Plakat Forensik-Band
Plakat zur Tanz-Party

Dem Biotop in der Kiesgrube Roth droht das Aus

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Der Baggersee (Rothsee) in der ehemaligen Kiesgrube Fritz Roth (Archivbild von 2009) © Thomas Irlbeck

Die ehemalige Kiesgrube Fritz Roth im Truderinger Wald gleich hinter dem Graf-Zentrum ist nicht nur für Neuperlacher ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die Kiesgrube selbst ist schon seit rund 30 Jahren außer Betrieb. Geblieben ist der Baggersee (Rothsee), entstanden ist ein wertvolles Biotop. Diesem droht nun die Zerstörung. Das berichtet „Hallo Ramersdorf/Perlach/Berg am Laim“ in der Ausgabe vom 11. Januar 2017.

Das Problem ist der Baggersee. Dieser liegt im Wasserschutzgebiet und dessen Wasser fließt in den Versorgungsbrunnen des Förderwerks Trudering. Bei Bedarfsspitzen trägt er damit zur Trinkwasserversorgung bei. Würde nun der See verunreinigt, etwa durch Entsorgung von Abfällen, würde das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen werden. Es müssten dann die Eigentümer der Kiesgrube haften, wenn sich der Verursacher nicht feststellen ließe. Das Risiko wollen die Eigentümer nicht tragen. Daher haben sie bereits 2013 einen Antrag auf Verfüllung des Baggersees gestellt. Damit würde das Biotop zerstört werden. Ein Zaun könnte den See schützen, ist aber bisher an der Genehmigung bzw. an den Kosten gescheitert. Die Stadt könnte das Grundstück übernehmen, aber auch hier gibt es bislang keine Fortschritte bei den Gesprächen.

Quetschwerk Fritz Roth
Idylle in der ehemaligen Kiesgrube (Archivbild von 2014) © Thomas Irlbeck

Kommentar: Ein Zaun wäre wohl das kleinere Übel. An dem See wird gegrillt und auch übernachtet, diese Leute will man wohl weghaben, da auch dadurch eine Vermüllung und eine Verunreinigung des Sees drohen. Bislang soll es aber keine bedenklichen Vorfälle gegeben haben, es ist alles hypothetisch. Der Zaun würde das Biotop retten, aber er könnte auch den Freizeitwert des Sees reduzieren, da Wasser und wohl auch Ufer nicht mehr zugänglich wären.

Abgerissen: Kiosk an der Friedenspromenade ist endgültig Geschichte

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Die Bautafel an der Friedenspromenade (Neuperlach.org berichtete) verhieß nichts Gutes. Nun ist es passiert: Der herrliche Kiosk, an dem viele Neuperlacher und Truderinger früher sicherlich mal ein Eis, eine Zeitschrift oder einen Schokoriegel gekauft haben, wurde dem Erdboden plattgemacht (Bild 1 und 2). Gut, der Kiosk war praktisch seit Jahrzehnten außer Betrieb. Aber der schmucke Holzbau war immer noch schön anzuschauen (wie Bild 3 und 4 aus dem Archiv von 2013 zeigen).

Kiosk Friedenspromenade
Bild 1: Das war’s. Nur noch ein Reklameschild mit … (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 2: … den am Kiosk erhältlichen Zeitungen lehnt am Zaun (09.01.2017) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 3 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck
Kiosk Friedenspromenade
Bild 4 (20.06.2013) © Thomas Irlbeck

AWO Neuperlach: Start ins neue Jahr – mit zwei Veranstaltungen im Januar

AWO Neuperlach
AWO Neuperlach

Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein zum gemütlichen Beisammensein am Freitag, den 13. Januar 2017, um 14 Uhr beim Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Jedermann/frau ist herzlich willkommen!
Nächste Veranstaltung: Freitag, den 27. Januar 2017, mit Werner Wolf zum Thema Brandschutz in der Wohnung.

Der Festring Perlach besucht den „ewigen Stenz“

Der ewige Stenz - Helmut Dietl und sein München
Plakat zur Ausstellung

Zur Ausstellung „Der ewige Stenz – Helmut Dietl und sein München“ lädt der Festring Perlach herzlich ein. Das Literaturhaus München am Salvatorplatz öffnet am Freitag, den 27. Januar 2017, um 19 Uhr exklusiv für den Festring seine Pforten. Eintritt und Führung kosten 12,– Euro, Festring-Mitglieder zahlen 10,– Euro. Anmeldung bei Westners, Tel. 089/637 33 11.

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Feuerwerksverkauf: Hier geht Neuperlach ab wie eine Rakete

Feuerwerk-Perlach
Florian Schulz in seinem Laden

Florian Schulz aus Neuperlach verkauft Feuerwerk in Neuperlach. In den drei Tagen im Jahr, an denen der Verkauf von Feuerwerksartikeln der KAT. F2 erlaubt ist, wird aus der Fahrschule Körmer am Gustav-Heinemann-Ring 125 in Neuperlach Süd ein Laden für Feuerwerksartikel. Aus grauer StVO-Theorie wird praktische Anwendung des Schwarzpulvers.

Neuperlach.org: Warum verkaufst Du Feuerwerksartikel? Des Geldverdienens wegen oder liegt dir persönlich etwas daran?

Florian Schulz: Feuerwerke haben mich schon immer fasziniert. Nachdem ich die Ausbildung als Veranstaltungstechniker gemacht habe – auch dafür habe ich mich schon in der Schule begeistert –, habe ich den Lehrgang für Bühnenpyrotechniker abgeschlossen und zwei Jahre später dann am Lehrgang für Großfeuerwerker. Bei meinen Feuerwerken außerhalb von Silvester, etwa für Geburtstage und Hochzeiten, setze ich auch häufig Feuerwerksbatterien der KAT. F2 ein (die an den letzten drei Werktagen im Jahr frei verkäuflich sind, die Redaktion). Irgendwann habe ich mir dann gedacht, warum sollte man die Sachen, welche ich ohnehin das ganze Jahr verwende, nicht auch zu Silvester allen Interessierten anbieten? So hat alles vor ein paar Jahren begonnen.

Feuerwerk-Perlach
Der Laden von außen

N: Feuerwerksartikel kann man fast überall kaufen, in jedem Supermarkt. Warum sollte man zu dir kommen, von der Idee, Läden in Neuperlach zu unterstützen, einmal abgesehen? Bietest Du etwas Besonderes an, das man wo anders nicht erhält?

F. S.: Ich biete über 280 verschiedene Artikel von zehn Herstellern an. Eine solch große Auswahl hat man nicht im Supermarkt und Discounter, da diese meist auf einen Hersteller beschränkt sind. Außerdem gibt es bei mir Hersteller, etwa Blackboxx Fireworks (eine Firma aus dem Erzgebirge), die man nur beim Fachhändler bekommt. Ursprünglich wurden diese Artikel für Pyrotechniker entwickelt, damit diese von dem geringeren Sicherheitsabstand von KAT.-F2-Artikeln profitieren können. Nachdem diese Artikel ohnehin schon die passende Kategorie haben, kann man sie zu Silvester dann auch frei an Interessierte verkaufen.  Ein weiterer Grund ist, dass ich die Artikel auch unter dem Jahr selbst für Feuerwerke verwende. Ich kenne daher die Artikel bestens und kann die Kunden auch beraten, wenn z.B. jemand Effekte wünscht, die besonders leise sind. In welchem Supermarkt bekommt man schon so etwas? Ich habe einige Kunden, welche ziemliche Strecken zurücklegen, um bei mir Artikel zu kaufen, da sie spezielle Effekte suchen. Aber selbstverständlich führe ich nur Artikel, die für den freien Verkauf zugelassen sind. Wer es gar nicht mehr erwarten kann, kann unter www.feuerwerk-perlach.de vorbestellen.

Feuerwerk-Perlach
Im Inneren des Ladens

N: Jedes Jahr kommt es zu schlimmen Unfällen durch unsachgemäßen Gebrauch von Feuerwerken. Welche Sicherheitstipps hast Du?

F. S.: Mit das Wichtigste ist, dass man nur geprüfte Artikel verwenden darf und sollte. Dies waren bis zum letzten Jahr nur Artikel, die von der BAM (Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung) getestet und für sicher befunden wurden. Seit diesem Jahr gibt es eine neue EU-Regelung. Nun dürfen alle Artikel, die eine CE-Prüfung von einer der 16 europaweit benannten Prüfstellen haben und somit für sicher befunden wurden, in Deutschland verkauft und verwendet werden. Bei Feuerwerksbatterien sollte man auf jeden Fall auf einen sicheren und geraden Stand achten. Raketen sollte man am besten aus einem Getränkekasten abschießen, da einzelne Flaschen durch den hohen Schwerpunkt leicht umfallen. Beim Anzünden am besten ein Anzündlicht (welches man eigentlich in jedem Fachhandel bekommt) verwenden, damit man noch etwas weiter von den Feuerwerkskörpern entfernt ist. Auch sollte man darauf achten das die Kleidung schwer entflammbar (Baumwolle) und eng anliegend ist, damit sich keine Feuerwerkskörper darunter verfangen können. Böller am besten auf den Boden legen und dort anzünden. Wenn man dagegen einen Böller in der Hand hält und ansteckt, kann es schon einmal passieren, dass er dort ungewollt losgeht. Bereits bei geprüften Artikeln kann es dabei zu Verbrennungen kommen, wohingegen bei illegalen Böllern große Verletzungen zu erwarten sind – etwa dem Verlust von Fingern oder schlimmer. Auf jeden Fall sollte man auch die auf den Feuerwerksartikeln angebrachten Gebrauchsanweisungen lesen und beachten. Auch ist es ratsam, erst nach dem Feuerwerk anzustoßen, da sich Pyrotechnik und Alkohol nicht vertragen.

N: Feuerwerk hat keinen guten Ruf. Die Böller werden meist in China hergestellt unter erbärmlichen Sicherheitsvorkehrungen – oft noch dazu von Kindern zusammengebaut. Es kommt oft zu tödlichen Unfällen. Das Ganze ist außerdem eine gigantische Umweltverschmutzung (Feinstaub), außerdem werden Tiere traumatisiert, die dann tagelang verschreckt herumlaufen. Was sagst Du Leuten, die hier mit der moralischen Keule kommen?

F. S.: Dass Feuerwerk keinen guten Ruf haben soll, habe ich so noch nicht gehört. Klar gibt es Leute, die dagegen sind, aber es lassen sich auch genug Menschen finden, die Weihnachten und vielem anderen kritisch gegenüberstehen. Unzählige Leute sind jedenfalls von Feuerwerken fasziniert, deshalb sind Veranstaltungen wie der Münchner Sommernachtstraum oder die Pyronale in Berlin, zu denen Tausende von Besuchern kommen, ein großer Erfolg. Zu den genannten Punkten möchte ich nichts sagen, da mir hier genaue Informationen oder Zahlen fehlen. Außerdem würde es hier sicher auch den Rahmen sprengen, zumal die Vorwürfe ja auch nicht nur auf Feuerwerke, sondern auch auf genug andere Bereiche in unserem Leben zutreffen würden. Im Prinzip soll doch jeder für sich selber entscheiden, ob er zu Silvester ein Feuerwerk machen möchte oder ob er es lieber sein lässt und das Geld für etwas anderes ausgibt oder spendet. Wer bei mir Feuerwerk kauft, hat sogar die Chance, noch etwas Gutes zu tun. Es steht während dem Verkauf wieder ein Spendenschiffchen der Seenotretter an der Kasse, in das jeder etwas reinwerfen kann. Außerdem werde ich wieder von jedem Einkauf bei mir 50 Cent spenden.

Haariger Nebel

Haar im Nebel
Bild 1: Nebeneingang von der Leibstraße aus (etwa Höhe Tengelmann), die hinter uns quer verläuft (23.12.2016) © Thomas Irlbeck

Der Nebel hat sich auch am Nachmittag noch nicht aufgelöst. Entsprechend ist die Atmosphäre auf dem Areal des „Isar-Amper-Klinikum München-Ost“ ein klein wenig gespenstisch. Ja, das ist der offizielle Name, bis Ende 2006 hieß man „Bezirkskrankenhaus Haar“. Zur Eröffnung 1905 trug man einen weit hässlicheren Namen: „Oberbayerische Kreisirrenanstalt Eglfing“.

Idyllisch liegt sie, die Anlage. Es ist ein Park – mit vielen Bäumen. Es gibt kein monströses Klinikgebäude, sondern mehr als 100 verstreut liegende Pavillons im Jugendstil. Ferner finden sich auch diverse neuere Bauten, etwa die Forensik. Die historischen Gebäude des Klinikgeländes stehen geschlossen unter Denkmalschutz. Große Teil der historischen Gebäude sollen langfristig für die psychiatrische Behandlung aufgegeben und anderweitig genutzt werden.

Haar im Nebel
Bild 2: Haus 61 C an der Casinostraße (Querstraße im Hintergrund) (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 3: Haus 61 C, näher dran (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 4: Viel Park, viel Nebel (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 5: Haus an der Leibstraße (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 6: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 7: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 8: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 9: Haus 61 E (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 10: Haus 61 E, Seiten-/Rückansicht (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 11: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 12: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 13: Park (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 14: Haus am Lindenplatz (23.12.2016) © Thomas Irlbeck
Haar im Nebel
Bild 15: Haus am Lindenplatz, näher dran (23.12.2016) © Thomas Irlbeck

Eröffnung der Trambahn nach Neuperlach in Farbe

Farbbilder von der Tram nach Neuperlach sind selten, sehr selten. Am 12.09.1970 wurde die Tram nach Neuperlach eröffnet, die Bilder hier wurden an diesem Tag angefertigt. Die Endhaltestelle hieß damals schlicht „Perlach“, später dann „Neuperlach Nord“. Gewendet wurde auf der Heinrich-Wieland-Straße kurz vor der Stelle, an der heute die Straße in einer Kurve den Berg zur Ständlerstraße runterführt. Zur Orientierung: An der Stelle steht heute noch auch Gervais-Danone-Haus. Am 28.09.1973 wurde die Trambahn über diese Abfahrt nach Neuperlach Zentrum verlängert, aber das ist hier nicht das Thema.

Die Fotos wurden von Reinhold Kocaurek angefertigt und werden hier mit freundlicher Genehmigung des Urhebers gezeigt. Vielen Dank für die Genehmigung! Unterhalb der Fotos befindet sich jeweils ein Link zum Originalbild bei flickr. Dort gibt es auch noch viele weitere interessante Fotos aus München zu sehen.

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 1: Wendeschleife in Neuperlach Nord. Ein P-Wagen hat gerade die reine Ausstiegs-Haltestelle „Neuperlach Nord“ (damals noch als „Perlach“ bezeichnet) verlassen und wendet. Gleich wird er die stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“ erreichen und dort auf Fahrgäste warten. Man sieht links das Plett-Zentrum mit der Zentrale der Neuen Heimat, die heute durch das Einkaufszentrum Life und das LAO ersetzt wurden. Heute ist dieser Blick nicht mehr möglich, da längst alles zugewachsen ist (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 2: Ein P-Wagen hat gewendet und wartet an der Endhaltestelle „Neuperlach Nord“ (damals „Perlach“) auf Fahrgäste (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 3: Stadteinwärtige Haltestelle „Neuperlach Nord“, die damals schlicht „Perlach“ hieß. Ein M-Wagen wartet auf Fahrgäste, rechts wird ein weiterer M-Wagen gleich umdrehen Links im Hintergrund ist die eigentliche Wendeschleife zu sehen. Direkt unterhalb des Fotostandpunkts liegt die heute noch existente Fußgängerunterführung unter der Heinrich-Wieland-Straße, der Treppenabgang (der am Eröffnungstag noch mit Brettern gesichert und offenbar noch nicht fertiggestellt war) lässt sich links erahnen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 4: Selbe Ansicht wie beim vorigen Bild, aber mit einem P-Wagen (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 5: Ein stadteinwärts fahrender P-Wagen an der Haltestelle „Karl-Marx-Ring“. Die Wendeschleife „Neuperlach Nord“ kann man ganz rechts hinter dem Kinderkarussell nur erahnen. Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 6: Der Standpunkt wie beim vorigen Bild, nur näher dran. Der P-Wagen hat eben die Haltestelle „Karl-Marx-Rikng“ verlassen und überquert die Kreuzung Karl-Marx-Ring/Quiddestraße (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek
Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 7: Ein stadteinwärts verkehrende P-Wagen steuert die Haltestelle „Albert-Schweitzer-Straße“ an (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek

 

Eröffnung der Tram nach Neuperlach. Foto: Reinhold Kocaurek
Bild 8: An der Heinrich-Wieland-Straße. Der stadtauswärt´s fahrende M-Wagen ist gerade dabei, die Kreuzung Corinthstraße/Albert-Schweitzer-Straße zu überqueren. Ganz links im Bild und im Hintergrund sind noch zwei M-Wagen-Züge zu sehen. Die Wendeschleife in Neuperlach Nord kann man hinter dem Kinderkarussell (im Bild ganz klein) nur erahnen. Heute ist der Blick nicht mehr möglich. Dort, wo sich die Bautafel befindet, steht längst das Schulzentrum Nord (12.09.1970). Foto: Reinhold Kocaurek

Nicht auf die lange Bank geschoben – das Home Base vor der Fertigstellung

Wohingegen andere Baustellen schon längst im Winterschlaf sind, wird am Studentenwohnheim Home Base weiter gearbeitet. Minusgrade? Anscheinend ist das alles kein Problem, denn der Bau muss ja fertig werden. Die Fassade hat große Fortschritte gemacht und die Münchner Bank hat ihre finale Außenreklame erhalten.

Home Base
Bild 1 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2 (17.12.2016) © Thomas Irlbeck

Ein Blick aus dem Neuperlacher Fenster – Nichts ist so, wie es täuscht

Blick ins Gebirge. Selbst einzelne Bäume sind erkennbar. Es handelt sich hier keinesfalls um einen Scherz, sondern tatsächlich um eine Aufnahme von meinem Neuperlacher Fenster aus. In der unteren Hälfte der beiden Fotos sind Häuser am Karl-Marx-Ring und Friedrich-Engels-Bogen zu sehen. Das untere Bild zeigt dabei die umgangssprachlich als Glashäuser bezeichneten Gebäude des berühmten Architekten Ernst Barth.

Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck
Alpenblick
Alpenblick (13.12.2016) © Thomas Irlbeck

Veranstaltungen des Festring Perlach e.V. im 1. Halbjahr 2017

Hier kann die Veranstaltungsvorschau für das 1. Halbjahr 2017 heruntergeladen werden:

Festring Logo

Hier klicken: Festring Perlach e.V. – Veranstaltungen 1. Halbjahr 2017

Programmheft Ramersdorf-Perlach Januar bis April 2017

Programmheft Ramersdorf-Perlach #90
Programmheft Ramersdorf-Perlach #90

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
Fernseh Merz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #90 herunterladen

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Update 01.05.2016: Die Sonntags-Flohmärkte finden trotz der Bauarbeiten am pep (Abriss und Neubau Parkhaus Nord) weiterhin statt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

Altbausanierung in Neuperlach

KMR-Altbausanierung
Grundschule am Karl-Marx-Ring (14.12.2016) © Thomas Irlbeck

Wir wissen nicht, was hier genau saniert wird, ob überhaupt saniert wird. Aber es ergibt sich ein schöner sprachlicher Kontrast. Altbausanierung in Neuperlach. Mit dem Begriff Altbau assoziiere ich immer noch vor allem Häuser, die bis in die 1950er-Jahre gebaut wurden. Aber inzwischen sind die Häuser in Neuperlach, die primär in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren entstanden sind, in die Jahre gekommen. Die Grundschule am Karl-Marx-Ring, die hier zu sehen ist, war meine Schule. Hier bin ich in die 3. und 4. Klasse gegangen (1974 bis 1976).

Country-Weihnacht 2016 in Neuperlach

Mark Coonradt und die Texas Bandits
Mark Coonradt and the Texas Bandits

Freuen Sie sich auf einen Hauch Wilder Westen, amerikanische Weihnachtslieder, tolle Tanzeinlagen und Tanz für alle. Musik wie in all den Jahren: Mark Coonradt and the Texas Bandits. Am Samstag, den 17. Dezember, um 20 Uhr im Kulturhaus Neuperlach, Hanns-Seidel-Platz, Eintritt 10,– Euro, Karten 089/63 89 18 43

Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum: Donnerstags-Kaffeerunde macht ein paar Tage Urlaub

Weihnachtszeit
Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder … geht das Team vom Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum von der Donnerstags-Kaffeerunde für ein paar Tage in Urlaub.

Wir haben vom 16. Dezember 2016 bis zum 11. Januar 2017 geschlossen.
Am 12 Januar 2017 geht es dann wieder mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen weiter.

Wir freuen uns auf ein zahlreiches Kommen.

Winterfest – ein Begriff, zwei Bedeutungen

Die Sanierungsarbeiten der Hausgänge in meiner Wohnanlage in Neuperlach Nordost können derzeit leider nicht weitergehen. Mutter Natur hatte etwas dagegen und mit einem Wintereinbruch dem Treiben der Arbeiter ein Ende gesetzt. Die Baustelle wurde inzwischen winterfest gemacht. Bis die Temperaturen den Abschluss der Arbeiten zulassen, erfolgt der Zugang zu den Wohnhäusern über Bretter. Betroffen sind bis auf eine Ausnahme alle Vordereingänge der Wohnanlage.

Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 1 (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 2: Ein Brett vorm Haus (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Eingangsbereiche Karl-Marx-Ring 52-62
Bild 3: Die Gehplatten warten auf eine Verlegung (05.12.2016) © Thomas Irlbeck
Winterfest
Winterfest. Foto: Benjamin Davidson / Lizenz: CC BY 2.0

Home Base: Noch nicht alles fertig, aber Geld gibt es schon!

Impressionen vom neuen Studentenwohnheim Home Base. Ebenfalls eingezogen in das Gebäude ist die Münchner Bank, die bereits seit dem 25.11.2016 geöffnet hat. Die Außenreklame ist noch sehr provisorisch. Das Gebäude hat die Adresse Karl-Marx-Ring 46 erhalten, der Peschelanger 3 ist damit endgültig Geschichte.

Home Base
Bild 1: Das ganze Gebäude vom Karl-Marx-Ring aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 2: Eingang der Münchner Bank am Karl-Marx-Ring (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 3: Noch sehr provisorisch ist die Außenreklame (03.12.2016) © Thomas Irlbeck
Home Base
Bild 4: Das Home Base Vom Peschelanger aus gesehen (03.12.2016) © Thomas Irlbeck

Erscheinung in der Kaffeetasse

Pareidolie/Kaffeetasse
Gesicht/Kopf in meiner Kaffeetasse (26.11.2016) © Thomas Irlbeck

Auch wenn ich praktisch jedem Phänomen aufgeschlossen bin, würde ich mich nicht als jemand bezeichnen, der jetzt darauf wartet, dass ihm irgendwo auf einem Alltagsgegenstand Jesus Christus oder eine andere, dieses Mal vertraute Person erscheint.

Doch gestern fand ich dieses eigenartige Muster in meiner Kaffeetasse. Ich würde sagen, ziemlich eindeutig ein Gesicht bzw. Kopf. Ein Russe mit Pelzmütze oder ein Windsor-Wachmann. Oder was seht ihr?

Marsgesicht
Marsgesicht. Lizenz: Public Domain

Das nennt man Pareidolie. Es handelt sich um das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen. Die bekannteste Pareidolie ist vermutlich das Marsgesicht (Abbildung).