Neuperlach Linienplan

Neuperlach Linienplan

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Kulturhaus Neuperlach: Liebesleid und Liebesfreud – Opern- und Operetten-Arienabend

Ein musikalischer Abend der Gefühle mit Thérèse Wincent (Sopran) und Franziska Rabl (Mezzosopran), Klavierbegleitung Liviu Petcu.

Wo wird schöner geliebt, gelitten, gehofft und gestritten als im Theater? Die ganze Welt ist eine Bühne – und Thérèse Wincent und Franziska Rabl, begleitet von Liviu Petcu, breiten die ganze Palette der Emotionen für Sie aus! Dieser Abend bietet ein Potpourri von Puccinis Arie der koketten Musetta, die allen Männern die Kopf verdreht, über die Verzweiflung der verlassenen Santuzza und die Sehnsucht Rusalkas nach Liebe bis hin zur Einladung in die „Chambre séparée“, in der Lippen heiß küssen und Männer einmal Kaiser (der Seele) sein dürfen!

Opern- und Operetten-Arienabend, Freitag, 10. Oktober 2014, 20 Uhr, Kulturhaus Neuperlach
München, Hanns-Seidel-Platz 1 (gegenüber PEP), Eintritt frei, Spenden erbeten, Reservierung Tel. 089/63 89 18 43

Thérèse Wincent

Thérèse Wincent

Franziska Rabl

Franziska Rabl

Liviu Petcu

Liviu Petcu

Hier haben Pferde Vorfahrt!

Gestüt Schwaiganger

Hier haben Pferde Vorrang!

Die Abteilung Gymnastik des SVN München e.V. lädt ein zu einer Genusswanderung (optisch und kulinarisch) von Ohlstadt zum Gestüt Schwaiganger (größtes bayerisches Pferdezentrum).

Wann und wo?

Freitag, 3. Oktober (Feiertag). Treff: 9:20 Uhr an der U-Bahn-Station Neuperlach Zentrum, Bayern-Ticket.

Gemütliche 8 km, wem das zu wenig ist, der kann auf eigene Faust zur Kreutalm weiterwandern. Der Weg ist befestigt und für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer geeignet. Teilnehmen kann jede(r). Teilnahme auf eigene Gefahr. Anmeldung nicht nötig. Info Westners, Tel. 089/637 33 11

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

Gestüt Schwaiganger

Wandern mit dem SVN München

AWO-Senioren: Musikalischer Nachmittag

Kerstin Jaunich

Kerstin Jaunich

Am Freitag, den 26. September 2014 um 14 Uhr beginnt ein musikalischer Nachmittag im Rahmen der Seniorengruppe der AWO Neuperlach im Neuperlacher Sportwirt, Bert-Brecht-Allee 17. Die Musikpädagogin Kerstin Jaunich lädt zum gemeinsamen Singen von Volksliedern und Schlagern ein und begleitet mit der Gitarre. Außerdem stehen die Vorstellung verschiedener Instrumente sowie ein Melodien-Ratequiz auf dem Programm.
Frau Jaunich bietet in Neuperlach Instrumentalunterricht (Flöte, Gitarre, Perkussion) für Anfänger und Fortgeschrittene an und leitet Ensembles mit erwachsenen Musikern. Im Anschluss an den musikalischen Nachmittag steht sie für Fragen rund um das Thema Musizieren im Alter zur Verfügung. Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

 

Der unbekannte Waldfriedhof – Mystische Orte (Teil 16)

Waldfriedhof

Bild 1 – Glockenturm (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ein „Waldfriedhof“, der auch so heißt und nur wenige Kilometer von Neuperlach entfernt ist? Vielen dürfte dieser Friedhof unbekannt sein. Es ist also keineswegs der Münchner Waldfriedhof im Stadtteil Fürstenried gemeint. Es handelt sich auch nicht um den Friedhof Perlach, der unweit des Neuperlacher Wohnrings liegt und hier schon einmal Thema war.

Tatsächlich geht es um den „Waldfriedhof“ in Putzbrunn, der auch als „Neuer Waldfriedhof“ bezeichnet wird. Der Zusatz deutet darauf hin, dass es sich nicht um den Friedhof im Ortszentrum handelt, den die meisten zumindest vom Vorbeifahren kennen dürften. Doch an dem abgelegenen Waldfriedhof kann man kaum zufällig vorbeifahren. Aufmerksamen Beobachtern dürfte höchstens ein Wegweiser aufgefallen sein. Genau diesem Wegweiser bin ich mal nachgegangen.

Waldfriedhof

Bild 2 (18.09.2014) © Thomas Irlbeck

Der Waldfriedhof liegt ein Stückchen südwestlich vom Putzbrunner Ortszentrum. Der Ortsteil ist Putzbrunn Waldkolonie, die Adresse ist Niedweg 15. Der Niedweg führt Richtung Wald, dem Hohenbrunnerwegholz. Auf dem Weg dorthin gibt es noch große Felder, Gebäude sind fast völlig Fehlanzeige. Die Anfahrt zeichnet entsprechend eines aus: Ruhe und Leere. Am Waldrand findet man dann den Eingang zu dem idyllisch gelegenen Friedhof. Auffällig ist, dass es hier schon eher die Ausnahme ist, eine Menschenseele anzutreffen. Kein Wunder, die Anzahl der Gräber ist äußerst überschaubar.

Waldfriedhof

Bild 3 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ein vorbeikommender Spaziergänger sagte mir als Erklärung, der Friedhof stünde erst seit wenigen Jahren in Betrieb. Und so viele würden bei ihnen im Ort ja auch nicht sterben, und den anderen Friedhof gebe es ja auch noch. Doch es sind doch schon ein paar Jahre mehr. Die Gemeindezeitung Putzbrunn berichtet, dass der Friedhof am 14. Februar 2004 eröffnet wurde.

Ich gehe einmal den Rundweg auf dem Friedhof und schaue mich in Ruhe um. Alles scheint hier eine Nummer kleiner zu sein. Die Gebäude wirken etwas steril und sind, wie es bei einem neuen Friedhof zu erwarten ist, im modernem Stil gehalten. Der Friedhof mit seiner Waldlage hat aber dennoch eine besondere, durchaus mystische Ausstrahlung.

Waldfriedhof

Bild 4 – Hier geht es Richtung Ottobrunn (18.09.2014) © Thomas Irlbeck

Park der Jahreszeiten

Laut Infotafel am Eingang versteht sich der Waldfriedhof als „Park der Jahreszeiten“, der Gehölze biete, die entweder gerade in der Blüte stünden, Herbstlaub oder Beeren tragen würden oder deren Rinde im Winter durch den Schnee leuchte. Um dies zu betonen, seien die Gehölze jeweils einer Art in Gruppen gepflanzt. De Wechsel vom Werden, Vergehen und Wieder-Erblühen komme so zum Ausdruck.

Mit dem Rad weiter nach Ottobrunn

Bei der Rückfahrt fahre ich nicht wieder zurück Richtung Putzbrunn, sondern folge dem Niedweg Richtung Ottobrunn. Das Ortsende-Schild wirkt für die sehr bescheidene, nicht asphaltierte Straße regelrecht überdimensioniert (Bild 4). Für den motorisierten Verkehr ist hier Endstation, aber ich bin ja mit dem Rad unterwegs.

Bilderstrecke

Waldfriedhof

Bild 5 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 6 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 7 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 8 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 9 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Waldfriedhof

Bild 10 (19.09.2014) © Thomas Irlbeck

Anfahrt

Waldfriedhof Anfahrt

Umgebungskarte Waldfriedhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Karte zeigt die Anfahrtsmöglichkeiten. Mit dem Auto ist eine Anfahrt nur von Nordosten aus möglich. Auf dem letzten Parkplatz im Ortsbereich Putzbrunn wird per Schild darauf hingewiesen, dass auf dem dem eigentlichen Friedhofsparkplatz nur wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stünden und dass daher ggf. hier geparkt werden müsse. Per ÖPNV ist der Friedhof nicht angebunden, was ob der wenigen Besucher wenig verwunderlich ist. Wer dennoch mit dem Bus anfahren möchte, steigt an der Haltestelle „Hohenbrunner Straße“ aus (Linie 212, 221) und läuft den Rest (ca. 1 km).

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Time to Say Goodbye! (Update 16.09.2014)

Bürohaus Peschelanger

Bild 1 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Das Bürohaus am Peschelanger 3 wird abgerissen und durch ein achtgeschossiges Studentenwohnheim ersetzt, das „Home Base“ (Neuperlach.org berichtete). Die Münchner Bank (Bild 2, 3 und 4) kommt in in das neue Gebäude zurück, die inzwischen bereits geschlossene Zugspitz-Apotheke (Bild 1) gibt auf.

Zum Abschied darf eine Bilderserie nicht fehlen. Diese ist größtenteils in Schwarz-Weiß gehalten. Ein Bild mit dem für Neuperlach so typischen Grün darf aber dann doch vollfarbig sein.

Bürohaus Peschelanger

Bild 2 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 3 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 4 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger

Bild 5 (14.08.2014) © Thomas Irlbeck

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(Link: YouTube)

Update (20.08.2014)

Inzwischen weist eine großflächige Werbung auf den geplanten Neubau hin.

Bürohaus Peschelanger 3

Bild 6 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

Bürohaus Peschelanger 3

Bild 7 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

Update (01.09.2014)

Die Eröffnung der Ersatz-Filiale der Münchner Bank in der Mittelinsel Peschelanger 13 soll am 18. September stattfinden.

Wie die Zufahrt zum Parkhaus Peschelanger 5 und zur Penny-Lieferrampe während der Bauzeit erfolgen soll, wird auf http://peschelanger.de berichtet.

Update (10.09.2014)

Die Arbeiten an der Ersatzfiliale machen Fortschritte, die Außenreklame hängt nun über den Schaufenstern. Über der Eingangstüre heißt es aber noch Chibabu. Die Eröffnung soll nun am 23. September stattfinden.

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 8 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 9 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Münchner Bank, Ersatzfiliale

Bild 10 (10.09.2014) © Thomas Irlbeck

Update (16.09.2014)

Heute wurden erste Teile der Balkonverkleidung entfernt. Vermutlich werden Abwurfstellen für die Inneneinrichtung geschaffen, denn die Balkone laufen vollständig außenrum, sodass sich Gegenstände nicht so ohne Weiteres direkt aus dem Fenster nach unten werfen lassen.

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 11: Die Hülle fällt! (16.09.2014) © Thomas Irlbeck

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 12 (16.09.2014) © Thomas Irlbeck

Peschelanger 3 - Abbruch

Bild 13 (16.09.2014) © Thomas Irlbeck

Fußball Rasen Ball Betreten Mannschaftsspiel Verboten

Verbotsschilder

Bild 1 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Verbotsschilder

Bild 2 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Verbotsschilder

Bild 3 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Verbotsschilder

Bild 4 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Verbotsschilder

Bild 5 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Verbotsschilder

Bild 6 (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

In dieser Wohnanlage in Neuperlach West hat man es gut gemeint und alles voller Verbotsschilder gepflastert, damit in der Fußballnation Deutschland nicht Fußball gespielt wird. Auch hat man die Rasen penibel mit Zäunen eingefriedet, um in der Fahrradnation Deutschland die Trampelpfade von Mountainbikefahrern freizuhalten. Sicherlich können spielende Kinder kriminell laut sein, aber das kann dennoch nicht der richtige Weg sein.

Noch ein neues Neubaugebiet in Neuperlach

Patrizia Bachquartier

Patrizia Bachquartier (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Nachverdichtung ist das Stichwort. Wohnungen werden in München dringend gebraucht, um die bald 1,5 Millionen Münchner allesamt unterzubringen. In Neuperlach ist Nachverdichtung ein Problem, da die vielen großen Grünflächen oft mit Tiefgaragen unterkellert sind, die aufgrund schwacher Decke nicht einmal mit schwerem Gerät befahrbar, geschweige denn bebaubar sind.

Aber es gibt noch die eine oder andere Stelle, sogar ohne Abriss eines Gewerbebaus.

Nawiaskystraße OpenStreetMap

Neubaugebiet Nawiaskystraße. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Die Nawiaskystraße in Neuperlach West ist ein solcher Ort. Hier soll der Parkplatz ganz am Ende der Straße (Sackgasse), der südlich an die Ständlerstraße grenzt (siehe nebenstehende Karte), drei 8-geschossigen Wohngebäuden weichen. Es entsteht das Patrizia Bachquartier mit 2- bis 4-Zimmerwohnungen für Kapitalanleger oder Selbstnutzer. Auch hier wird mit „Nähe zum Ostpark“ geworben, der aber ein Stückchen entfernt ist. Der Hachinger Bach liegt aber immerhin gleich um die Ecke, eine eigene Grünanlage ist auch vorgesehen.

Mehr Informationen auf der offiziellen Website: Patrizia Bachquartier

Google Maps zeigt, wie es derzeit dort aussieht: Google Maps, Nawiaskystraße

Kaufland erklärt Unabhängigkeit

Jeder Neuperlacher kennt das Kaufland im pep. In Berg am Laim an der Berg-am-Laim-Straße 117 wird gerade ein zweites Kaufland gebaut. Das liegt übrigens sehr nahe am Prima Markt (siehe Ausweichquartier für Mix Markt-Freunde). Mit dem Bau soll die „Zentrumsmeile“ von Berg am Laim attraktiver werden. Bereits 2015 soll Eröffnung sein. Die Erschließung per Öffis erfolgt durch das Trämli 19, Haltestelle Schlüsselbergstraße.

Kaufland Berg am Laim

Bautafel (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Kaufland Berg am Laim

Baustelle (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ausweichquartier für Mix Markt-Freunde

Prima Markt

Prima Markt in Berg am Laim (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Prima Markt

Prima Markt in Berg am Laim (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Prima Markt

Die Architektur erinnert ein klein wenig an Neuperlach (05.09.2014) © Thomas Irlbeck

Ende 2011 schloss der Mix Markt im Quidde-Zentrum wegen bevorstehendem Abriss seine Pforten. Doch bis heute steht das Quidde-Zentrum, ein Abrisstermin steht immer noch nicht verbindlich fest. Prinzipiell hätte der Mix Markt also bleiben können, wenngleich das ehemalige Ladenlokal des Mix Markt inzwischen so marode ist, dass er von der WSB nicht mehr vermietet wird. Zwar soll der Mix Markt in den geplanten Neubau des Quidde-Zentrum zurückkehren, aber wann dies der Fall sein wird, ist noch unklar. Da die Neubaupläne noch einmal überarbeitet werden, kommt es zu diesen Verzögerungen.

Freunde russischer und osteuropäischer Spezialitäten müssen auf den Prima Markt in der Schlüsselbergstraße in Berg am Laim ausweichen. Dieser ist zwar akzeptabel durch das Trämli 19 angebunden (gleichnamige Haltestelle), das aber erst am Ostbahnhof eine Schnittstelle zur Neuperlacher U5 hat. Alternativ kann man mit dem Autobus 195, der durch Neuperlach kurvt, zur St.-Veit-Straße fahren und dann dort in den 19er hüpfen.

Auch wird der Prima Markt nicht von allen Mix Markt-Freunden als gleichwertig betrachtet, was das Warenangebot angeht.

Wer den Prima Markt besucht, hat immerhin durch den nebenstehenden Wohnblock etwas Hochhaus-Atmosphäre (Foto).

Einheitslook!

Orange

Orange (04.09.2014) © Thomas Irlbeck

Einheitslook! „Orange“ ist „in“. Gesehen an einer Wohnanlage in Neuperlach Nord.

Ausstellung im Kulturhaus Neuperlach: „Mobilmachung – Künstler ziehen in den Krieg – Hunger und Not“

Am 1. August 2014 jährte sich zum hundertsten Mal der Beginn einer der großen menschlichen Tragödien des vergangenen Jahrhunderts: Der Erste Weltkrieg.

Hermann Wilhelm, Leiter des Haidhausen-Museums, zeigt zu diesem Anlass im Kulturhaus Neuperlach am Hanns-Seidel-Platz historisches Bildmaterial sowie Tagebuchaufzeichnungen und Dokumente zum Münchner Kriegsalltag, in dem die Bevölkerung Hunger und Not leidet, die Lazarette der Stadt überfüllt sind, Konzertsäle und Theater wegen fehlender Heizmittel geschlossen werden und das Kultur- und Wirtschaftsleben erlahmt.

Mobilmachung

Ausstellung „Mobilmachung“ (Anklicken zum Herunterladen)

Wann und wo?

Die Ausstellung wird im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz) gezeigt und ist in der Regel von Dienstag bis Freitag von 14 bis 17 Uhr geöffnet, außerdem zu allen öffentlichen Veranstaltungen im Kulturhaus Neuperlach und nach Vereinbarung.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am Dienstag, den 23. September 2014, um 19 Uhr.

Der bekannte Münchner Schauspieler Bernhard Butz liest zu diesem Anlass aus dem Werk von Oskar Maria Graf „Wir sind Gefangene“ und aus anderen seiner Werke.

Für die Eröffnung wird um Anmeldung gebeten. Die Anmeldungskarte ist im begleitenden PDF, das Sie hier herunterladen können: Ausstellung „Mobilmachung – Künstler ziehen in den Krieg – Hunger und Krieg“

Weitere Ausstellung (Anfang 2015): „Ein Oskar in Neuperlach – 120. Geburtstag von Oskar Maria Graf“

Am 22. Juli 2014 wäre der bekannte und beliebte bayrische Schriftsteller Oskar Maria Graf, dessen Namen eine Straße in Neuperlach – der Oskar-Maria-Graf-Ring – trägt, 120 Jahre alt geworden.

Das nehmen der Trägerverein Pepper e. V. und das Kulturforum Neuperlach e. V. zum Anlass, das Leben und Schaffen des in Berg am Starnberger See geborenen Schriftstellers, Heimatdichters und Kriegsdienstverweigerers Oskar Maria Graf mit einer Veranstaltungsreihe zu würdigen: „Ein Oskar in Neuperlach“.

Mit einem seiner wichtigsten Werke, dem autobiografischen Roman „Wir sind Gefangene – Ein Bekenntnis“, in dem er seine Erlebnisse und Erfahrungen auf seine unverkennbare Weise schildert und verarbeitete, gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller.

Mit dem 1. Fotoclub Neuperlach und dem Trägerverein Pepper e. V. gibt es zum Thema „120. Geburtstag von Oskar Maria Graf“ eine kreative Zusammenarbeit.

Einige Mitglieder des Clubs gestalten eine Fotoausstellung zum oben genannten Thema. Sie recherchieren und fotografieren Stationen in und um München, an denen Oskar Maria Graf gelebt und gearbeitet hat, und fotografieren zu allen Veranstaltungen des Trägervereins Pepper e. V. zum Thema „Ein Oskar in Neuperlach“.

Wann und wo?

Die Ausstellung wird im Januar und Februar 2015 im Kulturhaus Neuperlach (Hanns-Seidel-Platz) zu sehen sein.

Die Burg, so wie sie die anderen sehen

Das Marx-Zentrum, auch ehrfürchtig „Die Burg“ genannt, von der Wabula aus gesehen. Wie ein Hochgebirge thront der schönste deutsche Bau nach dem Schloss Neuschwanstein (o.k., leicht übertrieben) über den Häuschen der Gartenstadt. Einfach herrlich. Der Fotostandpunkt ist Wasserburger Landstraße, Höhe Horst-Salzmann-Weg.

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen

Bild 1 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen

Bild 2 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen

Bild 3 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen

Bild 4 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

Marx-Zentrum von Wabula aus gesehen

Bild 5 (03.09.2014) © Thomas Irlbeck

AWO-Flohmarkt zugunsten Weihnachten für Einsame

Flohmarkt AWO

AWO-Flohmarkt

Der Ortsverein Neuperlach der Arbeiterwohlfahrt veranstaltet am Samstag, den 20. September 2014, von 13 bis 17 Uhr den traditionellen Flohmarkt im Hof des Horst-Salzmann-Zentrums, Plievierpark. Zum Verkauf gelangen Bücher und sonstige Artikel des täglichen Gebrauchs. Der Erlös dient mit zur Finanzierung der Veranstaltung „Weihnachten für Einsame“ am Heiligen Abend. Artikel zum Verkauf werden gern angenommen – bitte keine Bekleidung.

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz

Am Sonntag, den 14. September 2014, von 12 bis 18 Uhr findet das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem, es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv (mit zwei Sonderausstellungen) an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Kirta 2014

Bild: Festring Perlach

Kirta

Bild: Festring Perlach

Neue Sonderausstellung im Perlacher Heimatarchiv – Gartenstadt München Perlach 1910

Gartenstadt Perlach 1910

Bild: Festring Perlach

Der Schweizer Künstler und Jugendstil-Architekt Hans Eduard von Berlepsch-Valendas entwarf 1910 ein detailliertes Konzept zur „Gartenstadt Perlach“. Berlepsch-Valendas Ziel war es, billige und gute Wohnungen vor allem für ärmere Bevölkerungsschichten zu schaffen. Eine Ghettobildung sollte aber vermieden werden. Dazu plante er unterschiedliche große Haustypen für alle Gesellschaftsschichten ein. Über 30.000 Menschen sollten am Perlacher Forst eine bezahlbare, gesunde Wohnstätte finden.

Um Kosten zu reduzieren, bevorzugte Berlepsch-Valendas einfache Serienfabrikate für Fensterrahmen, Türen und die Inneneinrichtung. „Pflanzen sind die schönste Dekoration, aufgesetzte Ornamente dagegen unnötig“ betonte Berlepsch-Valendas, „die Vegetation der Gärten und Baumgruppen, die Bewachsung der Häuser mit Zier- und Nutzpflanzen, das ist Dekoration genug.“

Zur Versorgung mit frischem Gemüse – und auch zur Reduzierung der finanziellen Belastung – war zu jedem der Mehrfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser ein Nutzgarten von 80-150 m² für jede Familie vorgesehen.

Obwohl der Münchner Industrielle Reichsrat Theodor Freiherr von Cramer-Klett jun. für das Projekt 200.000 Mark zur Verfügung gestellt hatte, scheiterte die Umsetzung letztlich an lokalpolitischen Querelen und dem Verkehrsministerium, die eine Entscheidung über die nötige Infrastruktur (Verkehrsanbindung, Bahnanschluss, Wasserleitung usw.) verzögerten, sodass Cramer-Klett seine finanzielle Unterstützung 1913 zurückzog.

Der Ausbruch des 1. Weltkrieges 1914 brachte dann das Projekt endgültig zum Scheitern.

Wann und wo?

Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, den 14. September 2014, von 10 bis 16 Uhr.

Die Sonderausstellung (plus „Das grüne Waldperlach – die Kiesgrube Roth“) ist noch bis zum Frühjahr 2015 zu den Öffnungszeiten des Perlacher Heimatarchivs in der Sebastian-Bauer-Straße 25 zu besichtigen. Die nächsten Termine für 2014 sind am Samstag, den 11. Oktober, und Samstag, den 8. November, jeweils von 13 bis 16 Uhr.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Ottobrunn: Ständige Pflanzenausstellung

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatte unsere Nachbargemeinde Ottobrunn noch nicht einmal einen befestigten Straßenrand. Die Stromversorgung erfolgte über Stromleitungen, die zwischen simplen Holzmasten gespannt waren. Man wähnte sich eher in einem Ort irgendwo in den USA und nicht in einem reichen Münchner Vorort. Die Strommasten sind verschwunden und es gibt inzwischen gut ausgebaute Straßen mit Fuß- und Radwegen. Das System entspricht etwa dem, was man aus München und Neuperlach gewohnt ist. Nur die Bepflanzung ist eine andere. In München gibt es Rasen und Bäume auf den Mittel- und Seitenstreifen. In Ottobrunn ist es anders. Man kann es so ausdrücken: Neuperlach ist grün, Ottobrunn ist bunt!

Die Straßen in Ottobrunn

Bild 1 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Die Straßen in Ottobrunn

Bild 2 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Die Straßen in Ottobrunn

Bild 3 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Die Straßen in Ottobrunn

Bild 4 (28.08.2014) © Thomas Irlbeck

Dachbepflanzung …

Dachbepflanzung

Dachbepflanzung (23.08.2014) © Thomas Irlbeck

Dachbepflanzung. Zumindest fast. Eher doch ein Baum hinter dem Gemeindebau.

LAO: Das ist der Gipfel!

Das LAO (Leben am Ostpark) macht große Fortschritt und hat nun an einer Stelle bis auf wenige Zentimeter die endgültige Höhe erreicht. Eben wurde Opas Schlafzimmerwand errichtet (siehe Fotos). Jetzt kommt noch der Deckel drauf. Dachaufbauten soll es keine geben. Mehr zum LAO: Auf Los geht‘s LAO

LAO

Bild 1 Das LAO mit dem Einkaufszentrum Life im Vordergrund (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Bild 2 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Bild 3 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Bild 4 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

LAO

Bild 5 (20.08.2014) © Thomas Irlbeck

LAO Modell

Bild 6: So soll es einmal aussehen (Archivbild) © Thomas Irlbeck. Veröffentlichung des Fotos mit freundlicher Genehmigung von Zima

Alt, aber erhAltEnswert

Wir sind hier nur einen Steinwurf von  Neuperlach entfernt. Die Michaelikapelle ist gleich nebenan. Schön, dass es noch ein paar besondere Gebäude gibt wie dieses Doppelhaus mit einem Spitzdach-Türmchen in der einen Haushälfte und einem Staffelgiebel (auch Treppengiebel, Stufengiebel oder Katzentreppe genannt) in der anderen Haushälfte. Auch die Michaeliburg, die dem Stadtteil ihren Namen gab, läge hier fast unmittelbar daneben, wäre sie nicht der Abrissbirne zum Opfer gefallen.

Man mag sich gar nicht vorstellen, dass jeder der verbliebenen Altbauten eines Tages durch gesichtslose Einheitsarchitektur ersetzt werden könnte.

Haus in Zehntfeldstraße

Besondere Architektur. Sie …  (16.08.2014) © Thomas Irlbeck

Haus in Zehntfeldstraße

… gibt es noch (16.08.2014) © Thomas Irlbeck

Weitere interessante Altbauten:

Spitzhelm-Türmchen (Trudering)

Das alte Haus an der Peralohstraße (Perlach)

Der letzte Brannt – die Brennerei in Putzbrunn ist nicht mehr (Update 30.08.2014)

Brennerei Putzbrunn

Bild 1: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Wer öfter durch die Nachbargemeinde Putzbrunn fährt, der kennt das Gebäude: die Brañtwein Breñerei Putzbrunn e.G., die sehr prominent an der Hauptstraße des Orts liegt (genauer Münchner Straße/Übergang Glonner Straße) – übrigens gegenüber dem Haus, das ich wegen der Ähnlichkeit mit dem Extraterrestischen gerne E.T.-Hochhaus nenne. Die Bushaltestelle, die sich dort befindet, heißt bezeichnenderweise Brennerei. Oft geben so markante Gebäude ganzen Ortsteilen ihren Namen (wie die Michaeliburg etwa).

Brennerei Putzbrunn

Bild 2: Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Nun aber wurde die Brañtwein Breñerei abgerissen (Bild 3), nur der Schornstein steht noch. Das Gebäude hatte nach meinem Empfinden durchaus Charme, war nicht unästhetisch. Das Problem ist, es stand nicht unter Denkmalschutz. Laut Wikipedia sind in Putzbrunn nur die Kirche St. Stephan und das Kleinbauernhaus denkmalgeschützt.

Brennerei Putzbrunn

Bild 3: Nur der Schornstein steht noch (02.08.2014) © Thomas Irlbeck

Da ich das Gebäude der Brañtwein Breñerei nicht näher kenne, möchte ich mir kein Urteil anmaßen, ob der Abriss sinnvoll oder notwendig war, ob man nicht aus dem Gebäude durch einen Umbau noch etwas hätte machen können. Aber es ist dennoch schade, da eine Identifikationsmerkmal verlorengegangen ist. Gebäude geben Orten ein Gesicht, sie liefern Halt und Orientierung. Zu viel Veränderung lässt Orte fremd werden, zumal oft Einheitsarchitektur nachkommt, die überall in Deutschland und darüber hinaus stehen könnte.

Brañtwein Breñerei – Schreibfehler?

Brennerei Putzbrunn

Detailansicht von Bild 1: Keine Rechtschreibfehler!

Auf dem Firmenschild fällt auf, dass Branntwein und Brennerei mit nur einem „n“ geschrieben sind, was man als klaren Rechtschreibfehler deuten könnte. Wenn man aber genauer hinsieht, ist ein Strich auf dem „n“ (ñ). Diese heute nicht mehr sonderlich verbreitete Kennzeichnungsform (in Gestalt eines Beizeichens in Form eines Überstrichs) bedeutet schlicht eine Verdopplung des Buchstabens. Man nennt diese Linien auch Nasal- oder Reduplikationsstriche. Verdoppelt werden können mit dem Nasal-/Reduplikationsstrich (Nasal bedeutet schlicht Nasenlaut) entsprechend nur die Buchstaben „m“ und „n“, da diese – etwas vereinfacht ausgedrückt – die einzigen Nasenlaute sind.

Hinweis: Tilde (~) oder waagrechte Linie (-)?

Korrekt ist als Nasal-/Reduplikationsstrich im Deutschen eigentlich nur eine waagrechte gerade Linie über dem „n“ oder „m“. Der Webbrowser ist dazu in der Lage, dies darzustellen, aber es kann Probleme geben. Daher wird hier eine Tilde verwendet (ñ), das ist die spanische Variante. Aber ein Test. Sehen Sie jetzt die korrekte Form: n̄?

Update (13.08.2014)

Jetzt wurde auch noch der Schornstein abgerissen. Ein Video zeigt den Moment. Auch ein Bild vom eigentlichen Gebäudeabriss liegt vor. Vielen Dank an die Leserin für die Einsendung des Videos und des Fotos!

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(Link: YouTube)
Abriss Brennerei Putzbrunn

Abrissarbeiten (30.07.2014)

Update (30.08.2014)

Demos wird auf dem Grundstück eine Wohnanlage errichten.