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Zaun-Town: Megasanierung Kurt-Eisner-Straße 4–10

An der Kurt-Eisner-Straße 4–10 dominieren Zäune. Alles, was halbwegs etwas mit Grün zu tun hat, wird nun durch Bretter geschützt. Grund ist die bevorstehende Großsanierung, bei der es eine Besonderheit gibt: Alle Mieter müssen raus. Die Wohnungen sind bereits größtenteils geräumt, die letzten Mieter werden bis ca. Mitte November ausziehen. Es gibt Sanierungen, da ist es einfach nicht möglich, diese im bewohnten Zustand durchzuführen, da z.B. wochenlang weder fließend Wasser noch die Möglichkeit einer Abwasserentsorgung gegeben ist. Die Mieter haben Ersatzwohnungen von der WSB erhalten (Umzugskosten wurden von der WSB übernommen) und können nach ca. 2 Jahren zurückkehren. Viele werden aber in den Ersatzwohnungen bleiben.

Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck

Was wird gemacht?

Fassade und Dach erhalten eine Wärmedämmung, Fenster und Rollläden werden erneuert. Die alten Balkone werden abgebrochen, da mit ihnen durch die Beton-Wärmebrücken die Kälte ins Haus kommt. Es werden neue Balkone angebracht. Die alte Heizungsanlage wird durch eine moderne Fußbodenheizung ersetzt. Die Elektro- und Sanitäranlagen werden ebenso ausgetauscht. Das Dach soll begrünt werden oder eine Photovoltaik-Anlage erhalten. Ferner werden Mietergärten und Begegnungsflächen eingerichtet.

Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Peschelanger 14 und St. Monika (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 10–14
Großsanierung Wohnanlage Kurt-Eisner-Straße 4–10 (01.11.2022) © Thomas Irlbeck

 

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Elektrisierend – die alten Trafohäuschen verschwinden

Trafohäuschen neu an der Kurt-Eisner-Straße
Neue Netztrafostation an der Kurt-Eisner-Straße (30.01.2022) © Thomas Irlbeck
Trafohäuschen neu an der Kurt-Eisner-Straße
Neue Netztrafostation an der Kurt-Eisner-Straße (30.01.2022) © Thomas Irlbeck

Die alten begehbaren Trafohäuschen (Netztrafostationen) aus Beton in Neuperlach mit 29 m² werden von den Stadtwerken München durch kompakte Einrichtungen mit nur noch 7 m² ersetzt. Hier ein Beispiel für einen solchen neuen Bau an der Kurt-Eisner-Straße. Ein Beispiel mit der alten Bauweise Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 ist hier auch zu sehen. 2021 waren Neubau und Abriss noch in einiger Ferne.

Trafohäuschen alt Karl-Marx-Ring 52–62
Trafohäuschen alter Bauweise am Karl-Marx-Ring 52–62 (27.03.2021) © Thomas Irlbeck
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 (20.05.2022) © Thomas Irlbeck
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 (20.05.2022) © Thomas Irlbeck
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Rhododendron am Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 (20.05.2022) © Thomas Irlbeck

Arbeiten in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 starten (07.11.2022)

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 – Karte
Umgebungskarte. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Die Arbeiten an der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 haben begonnen (07.11.2022) © Thomas Irlbeck

Heute ging es bei uns in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 los. Dabei ist zu bedenken, dass an unserem alten Trafohäuschen außen ein „Ofenrohr“ angebracht ist. Dieses ist das Abluftrohr unseres Notstromaggregats, welches sich im Keller der Wohnhäuser befindet. Das Rohr darf beim Abriss des Häuschens nicht entfernt werden. Es wird wohl eine Stützvorrichtung erhalten.

Heute wurden Erdarbeiten durchgeführt und die Kabel freigelegt. Zudem wurde bereits eine provisorische Netztrafostation aufgestellt.

Altes Trafohäuschen erhalten und umfunktionieren?

Es wurde uns angeboten, das alte Trafohäuschen zu übernehmen. Wir haben das abgelehnt, da eine Nutzung etwa als Fahrradabstellraum nicht zweckmäßig ist. Denn der Innenraum ist nicht ebenerdig, es geht erst einmal vier Stufen nach unten. Auch soll das Dach schon leicht undicht sein.

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Das Provisorium wurde bereits angeliefert (07.11.2022) © Thomas Irlbeck
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Altes Häuschen mit Ofenrohr (07.11.2022) © Thomas Irlbeck
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Freigelegte Leitungen (07.11.2022) © Thomas Irlbeck

09.11.2022

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Deutlich ist zu erkennen, dass für das Provisorium ein eigener Leitungsschacht gegraben wurde (09.11.2022) © Thomas Irlbeck

10.11.2022

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Anlieferung der Kabel für das Provisorium (10.11.2022) © Thomas Irlbeck

12.11.2022

Es wurde ein Stück weiter aufgebaggert als geplant. Es wird aber ausdrücklich nicht weiter Richtung Marx-Zentrum aufgebaggert. Hier ist definitiv Schluss.

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 (12.11.2022) © Thomas Irlbeck
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62 (12.11.2022) © Thomas Irlbeck

25.11.2022

Stromabstellung
Stromabstellung (24.11.2022) © Thomas Irlbeck

Die Kabel wurden aufgeschnitten. Nun kann das Provisorium fertig angeschlossen werden. Am 28.11.2022 muss hierfür für eine Stunde (10–11 Uhr) der Strom abgestellt werden.

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Vorbereitung für den Anschluss der Kabel (12.11.2022) © Thomas Irlbeck

Stromabschasltung (28.11.2022)

Der Strom wurde um Punkt 10 abgeschaltet. Das Notstromaggregat sprang an, sodass die Fahrstühle und die Beleuchtung in den Gemeinschaftsfluren weiter in Betrieb blieben.
Bereits um 10:34 konnte das Netztrafostationsprovisorium in Betrieb und die Stromversorgung wiederhergestellt werden. Der Plan wurde überfüllt! Das alte Trafohäuschen geht nun in seinen wohlverdienten Ruhestand. Nach Entfernung der Elektrik kann es abgerissen werden.

Trafohäuschen Karl-Marx-Ring 52–62
Anschluss der Kabel (28.11.2022) © Thomas Irlbeck
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Pfahlstadt bei Pandion Verde im Alexisquartier: Pfeilgerade versenkt

Alexisquartier Pandion Verde Map
Alexisquartier: Pandion realisiert hier sein Projekt Pandion Verde mit zunächst 133 Eigentumswohnungen (WA 8)

Immer werde ich gefragt, was da Seltsames im Alexisquartier abgehe – im wahrsten Wortsinn, denn es geht dort ja nach unten. Seit Ende März dieses Jahres werden unter lautem Getöse und unzähligen Hammerschlägen lange Pfähle aus Stahlbeton in die Erde gerammt. Der Vorgang ist in weiten Teilen Neuperlachs und Truderings deutlich wahrnehmbar. Inzwischen ist eine grotesk anmutende Pfahlstadt entstanden mit Pfählen, die verschieden weit aus dem Boden herausstehen.

Pfahlstadt

Zu finden ist diese „Pfahlstadt“ an dem Ende des Alexiswegs, das näher am Graf-Zentrum/Handwerkerhof liegt – auf Höhe der zukünftigen Zenzl-Mühsam-Straße. (Am anderen Ende des Alexiswegs baut bekanntlich Demos. Dort sind die ersten Häuser bereits fertiggestellt; um die Jahreswende 2020/2021 sind die ersten Bewohner eingezogen.)

Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Was jetzt noch sehr seltsam aussieht und für viele Fragen sorgt, ist in Wirklichkeit die Vorbereitung für – wer hätte es gedacht – den Bau von Wohnhäusern. Dabei realisiert das Kölner Unternehmen Pandion sein Projekt Pandion Verde. In zwei Bauabschnitten werden 256 Eigentumswohnungen entstehen. Derzeit wird am ersten Abschnitt WA 8 mit 133 Wohnungen gearbeitet. Die Häuser werden fünf Stockwerke aufweisen und voraussichtlich 2023 bezugsfertig sein.

Pfahlgründung bei zu geringer Tragfähigkeit

Die Erklärung für die Pfähle ist relativ einfach. Der Untergrund ist zu weich und daher muss ein Weg gefunden werden, eine ausreichende Tragfähigkeit zu erzielen. Sonst könnten im schlimmsten Fall später Schäden an den Häusern entstehen, sollte der Untergrund nachgeben. Man nennt das hier eingesetzte Verfahren Pfahlgründung.

Pandion Verde Pfahlstadt
Der Pfahl wird versenkt (30.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Dabei werden nebeneinander viele Pfähle in die Erde geschlagen, die hier jeweils in der Regel 13 Meter lang sind. Über jeden versenkten Pfahl wird ein weiterer, etwas kürzerer  Pfahl (meist 9 oder 10 Meter) aufgesetzt und mit einer Kupplung verbunden. Diese Konstruktion wird dann weiter versenkt, sodass die Pfähle faktisch auf eine Länge von bis zu 23 Metern kommen. Warum nimmt man nicht gleich längere Pfähle mit der gewünschten Länge? Ganz einfach, längere Pfähle als 13 Meter würden die Kapazität von Satttelschleppern sprengen und auch das Rammgerät hat Obergrenzen für ein einzelnes Pfahlelement. Das hier Beschriebene sind spezifische Parameter für diese Baugrube. An anderer Stelle kann das stark variieren, vor allem, was die Zahl der Kupplungen angeht. Das auf Pfahlgründung spezialisierte Bauunternehmen Aarsleff, das auch bei Pandion Verde zum Einsatz kommt, hat etwa bei einem Projekt in der Nähe des Bodensees gekuppelte Pfähle mit bis zu 55 Metern Gesamtlänge versenkt.

Pandion Verde Pfahlstadt
Kupplungsvorgang zur Verbindung zweier Pfähle (30.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Auf die Pfähle kommt dann die Bodenplatte des Kellers. Dabei wird aber die Last nicht von den Pfählen selbst getragen, sondern von den stabileren Bodenschichten unterhalb der Pfähle. Konkret wird der Druck durch die Reibung der Pfähle mit dem Baugrund (Mantelreibung) und den Spitzendruck der Pfähle abgetragen. Anders ausgedrückt überbrücken die Pfähle die Bodenschichten, die nicht ausreichend tragfähig sind.

Auf den Fotos und vor Ort mag die Perspektive etwas täuschen. Es sieht eher so aus, als würden die Pfähle bis ins Erdgeschoss und sogar darüber hinausragen. Doch tatsächlich ist schon ein Kellergeschoss abgegraben worden. Da es keine Steilwand gibt, sondern nur ein sanftes Gefälle, ist das nicht so gut wahrnehmbar. Der Keller wird auch nicht so tief, nur ein Kellergeschoss ist vorgesehen. Punktuell geht es aber tiefer, da Duplex-Garagen vorgesehen sind.

Mitte Juni soll die Pfahlgründung beendet sein. Danach wird 20 bis 30 cm Kies derart ausgebaggert, dass alle Pfähle aus dem Boden schauen. Dann werden die Pfähle auf eine einheitliche Höhe gekappt. Darauf kommt dann die Keller-Bodenplatte.

Dass einzelne Pfähle relativ weit und unterschiedlich herausstehen, liegt daran, dass die Pfähle mit vertretbarem Aufwand nicht weiter versenkt werden konnten, da punktuell härtere und damit wie gewünscht tragfähige Schichten erreicht wurden. Das ist also letztlich so gewünscht.

Gründe für die verringerte Tragfähigkeit

Warum aber ist der Boden an diesem Bauabschnitt relativ weich? Hier wurde früher Kies abgebaut. Später wurde das mit Erde und Bauschutt aufgeschüttet. Das bedeutet aber nicht, dass bei den anderen Bereichen des Alexisquartiers, die schon fertiggestellt oder noch im Bau sind, bester, tragfähiger Schotter die Basis war. Auch dort gab es zumindest teilweise auch weichere Bereiche, bei denen aber dann ein anderes Verfahren, nämlich Bohren und anschließendes Betonpfahl-Gießen eingesetzt wurden. Jedes Verfahren hat Vor- und Nachteile. Die Anwohner spüren bis heute bei der Pfahlgründung den Nachteil der besonders hohen Geräuschemission. Dafür müssen aber keine Unmengen an Betonmischern durch die halbe Stadt fahren, um den Beton zum Pfahlgießen anzukarren.

Namensherkunft Pandion Verde

Pandion ist die Immobilienfirma, der Ausdruck ist sehr wahrscheinlich altgriechischer Herkunft. Über weitere Hintergründe schweigen sich die Quellen aus.  Weit besser gesichert ist der zweite Teil, der eigentliche Projektname. Das verde ist Spanisch und steht schlicht für „grün“ und (das) „Grün“. Auch in anderen romanischen Sprachen gibt es verde oder einen ähnlichen Begriff. Zurückzuführen ist verde auf Lateinisch viridis, das für „grün, grünlich“ und im übertragenen Sinne für „frisch, munter, jugendlich, rüstig“ steht. Im Englischen findet sich verdure, das „Grün“ und „Kraft“ bedeutet. Die indogermanische Wurzel für verde lautet „weys“, aus dem später deutsch „Wiese“ wurde. Pandion Verde bedeutet also etymologisch schlicht „Wiese“, ist das nicht traumhaft?

Bilderstrecke

Pandion Verde Pfahlstadt
Ein Pfahl wird in Position gebracht (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Angelieferte Pfähle mit Meterangaben (29.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt mit einigen der bereits bestehenden Alexisquartier-Häusern (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier, im Hintergrund hinter der Alexisweg (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Pandion Verde Pfahlstadt
Pfahlstadt im Alexisquartier, auch hier ist im Hintergrund hinter der Alexisweg erkennbar (18.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Hochbauarbeiten starten (16.07.2021)

Pandion Verde
Ausblick auf die Alexisquartier-Baustelle (oben) und auch ein wenig auf die Baustelle der Grundschule am Karl-Marx-Ring. Dr Pfeil markiert den eben aufgestellten Kran im Quartier Pandion Verde. Unten ist das Phönix-Pflegeheim zu sehen (16.07.2021) © Thomas Irlbeck

Nachdem die Pfahlgründung beendet wurde, starten nun die Hochbauarbeiten. Gestern wurde der erste Kran aufgestellt.

Mein Blick von meinem Fensterbankerl zeigt den Kran auf der rechten Seite hinter des langgezogenen Wohnbaus am Karl-Marx-Ring 75-83, Ecke Hugo-Lang-Bogen. Der Pfeil erleichtert das Auffinden.

Pandion Verde
Der erste Kran für Pandion Verde (17.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Der erste Kran für Pandion Verde (17.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Pandion Verde-Baustelle mit den versenkten Pfählen und dem ersten, eben aufgestellten Kran (links) (17.07.2021) © Thomas Irlbeck

Kran #2

Am Dienstag, den 20.07.2021, wurde der zweite Kran aufgestellt.

Pandion Verde
Kran #2 bei Pandion Verde (21.07.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde
Eine speziellere Ansicht, auch ganz nett (21.07.2021) © Thomas Irlbeck

Stand August

Pandion Verde Pfahlstadt
Pandion Verde (06.08.2021) © Thomas Irlbeck
Pandion Verde Pfahlstadt
Pandion Verde 06.08.2021) © Thomas Irlbeck
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Mensa am Schulzentrum an der Quiddestraße – erstmals erhält ein Neuperlacher Betonbau Denkmalschutz

Map Mensa
Der ganz besondere Grundriss der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Die Mensa des „Schulzentrum an der Quiddestraße“ (links, Hintergrund) hat Denkmalschutz erhalten. Das eigentliche Schulgebäude (rechts ansatzweise zu sehen) wurde nicht in die Denkmalschutzliste aufgenommen (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Die Mensa des „Schulzentrum an der Quiddestraße“  steht seit April 2019 unter Denkmalschutz. Es ist erst das zweite Gebäude in Neuperlach überhaupt, das die Ehre des Denkmalschutzes zuteilwurde. Gleichzeitig ist es das erste Betongebäude Neuperlachs mit Denkmalschutz.

Der Bau, der wenig überraschend als Mensa, aber auch als Festsaal (maximal 500 Plätze) genutzt wird, ist vom Schulgebäude abgesetzt und steht frei, trägt aber gemeinsam mit den Schulgebäude die Postadresse Quiddestraße 4.

Ein kurzer Rückblick: Das erste denkmalgeschützte Gebäude Neuperlachs ist die Kirche St. Monika, ein Sichtziegelbau von 1980, der unmittelbar neben dem Marx-Zentrum zu finden ist. Die Aufnahme in die Denkmalliste erfolgte um den Mai 2018 herum.

Nun also wurde in Neuperlach erstmals ein Bau der Gattung  „Brutalismus“ als denkmalwürdig auserkoren. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Der Bayerische Denkmalschutzatlas weiß über die Mensa Folgendes zu berichten:

Mehrzweckgebäude, zur Straße ebenerdiger und zum Schulhof zweigeschossiger Sichtbetonbau mit bewegter Dachlandschaft auf polygonalem Grundriss, hofseitig mit großzügiger Durchfensterung, Terrassen und Treppenanlage und abgesenktem Außenbereich, von Bernhard von Busse und Eberhard Schunck, 1973-75.

Der hier erwähnte unregelmäßige Grundriss wird auf den Fotos kaum sichtbar. Doch Google Maps zeigt die Form anschaulich:

Auch auf OpenStreetMap wird die Form erkennbar:

Map Schulzentrum
Map Schulzentrum an der Quiddestraße mit der Mensa. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

In der Vergrößerung ist es noch weit deutlicher zu sehen:

Map Mensa
Grundriss der Mensa (über alle  Geschosse). Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Kein Viereck, kein Sechseck, kein Achteck, kein … Ja, was haben wir denn hier überhaupt?

Da auch einige mehr oder weniger stärke Bögen enthalten sind, handelt es sich nicht um ein Vieleck mit einer genauer Anzahl an Ecken, sodass auch keine Anzahl angegeben werden kann. Der Dachaufbau und das teilweise freiliegende Kellergeschoss haben zudem eine eigene, wiederum stark abweichende Form.

Können Betonbauten Denkmäler sein?

Viele halten Betonbauten generell nicht für denkmalschutzwürdig. Doch längst ist der Brutalismus eine Architekturform, die weltweit eine Menge an Anhängern, auch unter Fachleuten, gefunden hat. Durch die weite Verbreitung gehört die „Betonkunst“ schon einmal deshalb zur Zeitgeschichte hinzu.

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Ansicht mit dem Haupteingang (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Aufnahmen von Betonbauten in die Denkmalschutzliste sind in Neuperlach ein Novum, in München ist das aber nicht neu. So wurde 2018 der Gebäudekomplex „Orpheus und Eurydike“ (1971–1973) in Schwabing unter Denkmalschutz gestellt.

Mensa: Gründe für den Denkmalschutz

Nicht nur die komplexe Form und die offenen Grundrisse werden als Grund für die Erteilung des Denkmalschutzes angegeben, auch die unveränderte marktplatzartige Gestaltung hat eine Rolle gespielt, ebenso die bewegte Dachlandschaft aus geraden und verschieden geneigten Dachflächen. Letztere würden dem Bau ein „skulpturales Erscheinungsbild“ verleihen, so die Begründung. Das Gebäude mit seiner pädagogisch motivierten Architektur kann als Zeugnis für den Wandel des Schulbaus gesehen werden.

Berliner Philharmonie
Berliner Philharmonie. Foto: © A.Savin, WikiCommons

Wer sich bei dem Bau an eine Konzerthalle erinnert fühlt, liegt gar nicht so falsch. Denn die Architekten der Mensa haben sich tatsächlich von der in den 1960er-Jahren erbaute Berliner Philharmonie inspirieren lassen (siehe Abbildung).

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Eingangsbereich (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Denkmalschutz kam Abriss zuvor!

Die Geschichte des Baus ist aber mit der Aufnahme in die Denkmalschutzliste nicht beendet. Im Gegenteil. Eigentlich wollte die Stadt die Mensa abreißen und neu bauen. Denn sie war schon längst zu klein geworden. Das Vorhaben wurde jetzt durch den Denkmalschutz gestoppt. Nun soll auf dem bestehenden Gelände ein neuer, zusätzlicher Bau entstehen, der als Mensa und auch als Erweiterung des Schulgebäudes dient. Die Sanierung der alten Mensa wird durch den Denkmalschutz nun weit aufwendiger, da die Fassade nicht verändert werden darf. Ausnahmen sind allenfalls in einem sehr begrenzten Umfang und nur in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege möglich. Der Erhalt der Mensa bedeutet aber auch, dass nicht noch ein weiterer Veranstaltungssaal verlorengeht. Spätestens nach dem Abriss des Kulturhaus-Provisoriums am Hanns-Seidel-Platz sind Veranstaltungssäle in Neuperlach ohnehin äußerst rar gesät, zumal der Bau des neuen Kulturzentrums am Hanns-Seidel-Platz noch in den Sternen steht.

Mensa Schulzentrum an der Quiddestraße
Mit etwas Abstand betrachtet (21.05.2020) © Thomas Irlbeck
Flyer Mensa 1992
Ein tolles zeitgeschichtliches Zeugnis: Der Flyer von 1992 macht auf eine Hip-Hop-Party in der Mensa aufmerksam (Lesereinsendung, vielen Dank!)

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Abriss und Neubau der Grundschule am Strehleranger

Grundschule am Strehleranger
Neubau der Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019
Grundschule am Strehleranger
Archivfoto vom 24.03.2019

Wieder einmal ist ein Bau verschwunden, an den viele (auch ehemalige) Neuperlacher viele Erinnerungen haben. Die Grundschule am Strehleranger 4 (benannt nach dem Pädagogen Dr. Adolf Strehler; Schülerverballhornung „Streberanger“) in Neuperlach West wurde abgerissen und wird neu gebaut. Gründe waren der schlechte Zustand des Gebäudes sowie steigende Schülerzahlen.

Es entsteht eine 6-zügige Grundschule, eine 3-zügige Mittelschule und ein Hauses für Kinder mit 3 Krippen- und 4 Kindergartengruppen. Der Neubau wird weit mehr Schüler aufnehmen, konkret bis zu 1.200. Bislang wurden 350 Schüler unterrichtet. Der Neubau soll zum Schuljahr 2023/2024 fertiggestellt werden.

28 Meter hohe Schallschutz­wand – entsteht hier die Optik eines Hochsicherheits­gefängnisses?

Der Bau war in die Kritik geraten, da eine 28 Meter hohe Schallschutzwand um das Gebäude gezogen werden sollte, das wäre in etwa die Höhe eines 9-stöckigen Hauses. Die Schallschutzwand soll aber nun doch nicht realisiert werden. Quelle: tz: Pläne für Münchner Schule bekannt – Lokalpolitiker entsetzt: „Hat uns aus den Socken gehauen“

Der Schulbetrieb geht in einer Containerstadt weiter, die auf dem Schulgrundstück aufgestellt wurde. Für die Containerstadt wurde sogar eine eigene Hausnummer Staudingerstraße 36 vergeben. Wie zu ahnen ist, erfolgt die Zufahrt über die Staudingerstraße.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Die Turnhalle (weißes Gebäude hinter der Wand) bleibt stehen, damit der Sportbetrieb weitergehen kann (06.04.2020) © Thomas Irlbeck

Stand der Bauarbeiten (Update 28.08.2020)

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (28.08.2020) © Thomas Irlbeck

September 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.09.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.09.2020). Foto: Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.09.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

November 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (12.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (16.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (17.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (17.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Dezember 2020

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (02.12.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.12.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Januar 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (24.01.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Es geht voran (Update 05.02.2021)

Punktuell ist man bereits im 1. Obergeschoss angekommen.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Zur Fortsetzung des Schulbetriebes wurde eine Containerstadt errichtet (05.02.2021) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.02.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

März 2021: Geschoss Nr. 3 in Arbeit!

Grundschule am Strehleranger
Auch zu sehen: Die alte Turnhalle steht noch, links vom zweiten Kran im Hintergrund (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Auch bei Schneefall fällt der Weiterbau keinesfalls aus! (17.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (25.03.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

April 2021: Geschoss Nr. 4 steht bevor!

Grundschule am Strehleranger
Eine Betonpumpe rollt an (10.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (13.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (16.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (14.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (19.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Die endgültige Höhe ist nun erreicht:

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.04.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Turnhalle

Grundschule am Strehleranger
Das längliche weiße Gebäude in der Bildmitte ist die alte Turnhalle (28.08.2020) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Auch hier ist die alte Turnhalle zu sehen: rechts oben (19.11.2020). Foto: Georg und Marcus Pantel

Es kam hier jüngst die Frage auf, warum nur die Schulgebäude abgerissen worden seien, aber die Turnhalle bis heute stehen geblieben sei. Ganz einfach: Sie wird weiter gebraucht für den Sportunterricht. Der normale Unterricht erfolgt ja in der Containerstadt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Turnhalle aber doch noch durch einen Neubau ersetzt. Die Schüler müssen dann auf andere Sportanlagen ausweichen.

Mai 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (12.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Baustellenromantik (13.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.05.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Juni 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (02.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Baustellenbesuch bei der Grundschule am Strehleranger (15.06.2021)

Wo andere „einen“ Blick haben, haben wir ganz andere „Ein“-Blicke – und den vollen Durchblick!

Unser Neuperlach ändert sich täglich in einer Weise, wie es seit Ende der 1960er-Jahre nicht mehr der Fall ist. Überall wird neu gebaut. In erster Linie entstehen Wohnungen. Neue Wohnbebauung erfordert aber natürlich auch entsprechende pädagogische Angebote. Die Bestandsschulen sind meist marode und auch noch viel zu klein. Damit ist eine Sanierung nicht mehr sinnvoll und man entscheidet sich für einen Neubau. Genau aus diesem Grund wird unsere Grundschule am Strehleranger derzeit neu gebaut – größer und moderner.

Jeder kann heute Fotos vom öffentlichen Raum schießen und damit den Fortschritt einer Baustelle dokumentieren. Dass dabei ein Großteil verborgen bleibt, ist eine bittere Pille. Erst eine Begehung vor Ort bietet andere Einblicke und damit den vollen Durchblick.

Grundschule am Strehleranger
Georg Pantel (15.06.2021)

neuperlach.org-Korrespondent Georg Pantel durfte am 15.06.21 auf das Heiligste, auf die Baustelle selbst. Es sind eindrucksvolle Bilder entstanden.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Blick von der Baustelle auf ein Wohnhaus (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Panoramaaufnahmen und Probeklinkerung (29./30.06.2021)

neuperlach.org-Korrespondent Georg Pantel hat phantastische Panoramaaufnahmen von seinem Hausdach gemacht. Zudem zeigt er auf einigen Fotos eine Probeklinkerung. So soll offenbar die zukünftige Fassade unserer Schule aussehen. Die endgültige Entscheidung dazu wird wohl erst nach einer Probeklinkerung auf einer größeren Wand vor dem vierstöckigen Gebäude fallen.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (30.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (30.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Probeklinkerung (29.06.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Erfolg ist eine Treppe, keine Tür! (11.08.2021)

Auch wenn die einzelnen  Gebäude bereits die endgültige Höhe erreicht haben, fehlt hier und da etwas Entscheidendem. Etwa Treppen. In dieser Fotoserie sind zwei angelieferte Teile zu sehen. Das längere ist eine tragende Unterkonstruktion, auf die noch die eigentliche, wesentlich breitere Treppe montiert wird.

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger – Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Auf dem nächsten Foto sind auf der Oberseite des Objekt schwarze Längsstreifen zu sehen. Dabei dürfte es sich um Hartgummistreifen handeln, auf die noch die eigentlichen Treppenteile gelegt werden. Die Gummistreifen dienen der Dämpfung des Trittschalls, der bei den wepsigen, trampelnden Horden an Schülerinnen und Schülern durchaus ein wichtiges Thema ist.

Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion. Die schwarzen Längsstreifen sind erkennbar (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppen-Unterkonstruktion (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Das zweite Objekt ist leichter zu erkennen, es ist schlicht und ergreifend ein Treppenelement. Beide Teile schweben an ihren Bestimmungsort.

Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Treppenelement (11.08.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

September 2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (18.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (22.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.09.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Oktober 2021

Es wurdern große Mengen an Flachdach-Dämmplatten angeliefert:

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.10.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

21.12.2021

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (01.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Die alte Turnhalle bleibt stehen, damit der Sportbetrieb weitergehen kann (15.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Die alte Turnhalle bleibt stehen, damit der Sportbetrieb weitergehen kann (15.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
So sieht es innen aus! (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Die alte Trnhalle bleibt stehen, damit der Sportbetrieb weitergehen kann (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (21.12.2021). Foto: Georg und Marcus Pantel

Februar 2022

Grundschule am Strehleranger
Es wurden Schalldämpfelemente für die Klimaanlage angeliefert (03.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (10.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

Echter Klinker

Für die Fassade wird echter Klinker und keine dünnen Täfelchen verwendet.

Grundschule am Strehleranger
Angelieferte Klinkerziegel (24.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Beton, darauf die Dämmplatten (violett) und dann als Abschluss die Klinkerziegel (25.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (28.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (28.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (28.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (28.02.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

März 2022

Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (01.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Errichtung der Klinkerfassade (15.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (15.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (24.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (24.03.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

April 2022

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.04.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.04.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.04.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (06.04.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

Mai 2022

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (05.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (09.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (11.05.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

Juni 2022

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (30.06.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel

August 2022

Die Fassade der neuen Grundschule am Strehleranger nimmt Formen an. Ich finde, dass das Design, das auf echtem Klinker basiert, freundlich wirkt. Was meint ihr?

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (25.08.2022) © Thomas Irlbeck
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (25.08.2022) © Thomas Irlbeck

26.09/27.09.2022: Einblicke beim Ausblick vom Dach

Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (26.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
Grundschule am Strehleranger
Grundschule am Strehleranger (27.09.2022). Foto: Georg und Marcus Pantel
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Alexisquartier – der Bau

Map Aliexisquartier
Alexisquartier: Map. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Kieswerk Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (inzwischen abgerissen) am 02.04.2017 © Thomas Irlbeck

Auf dem Grundstück des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer entsteht das Alexisquartier. Namensgeber ist der Alexisweg, der wiederum nach Willibald Alexis benannt ist.

Es werden rund 1.300 Wohnungen für 3.000 zukünftige Neuperlacher gebaut. Auch zwei echte Hochhäuser (beide mit 52,0 Metern Höhe) werden hochgezogen. Ebenso werden Läden sowie Kindergärten kommen und auch ein Quartierspark.

Das Grundstück reicht von der Niederalmstraße im Norden bzw. der Friedrich-Creuzer-Straße im Nordosten bis zum Handwerkerhof (am Graf-Zentrum) und der Wohnanlage am Stemplingeranger im Süden. Östlich wird das Quartier vom inzwischen asphaltierten Alexisweg (und damit dem dort beginnenden Truderinger Wald) begrenzt, westlich von der vorhandenen Bebauung am Karl-Marx-Ring (Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75-83, Merccure-Hotel, Heizwerk Perlach).

Das gesamte Alexisquartier liegt auf  Neuperlacher Grund, grenzt im Nordosten aber haarscharf an Trudering (Truderinger Grenzkolonie) an und im Osten an Waldperlach.

Als Architekturbüro fungiert Riegler Riewe Architekten, Graz. Weiter beteiligt: yellow z Stadtplanung, Berlin, und lad Landschaftsarchitektur Diekmann, Hannover.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (15.02.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestartet hat das Immobilienunternehmen Demos, das auf dem Gelände auch Reihenhäuser baut. Als zweites Unternehmen ist inzwischen Pandion mit dem Projekt Pandion Verde dazugekommen.

Die neuen Straßen

Siehe auch in der Karte ganz oben!

  • Franz-Heubl-Straße
  • Hans-A.-Engelhard-Straße (erster Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)
  • Hararestraße
  • Kyivstraße (ursprünglich Kiewstraße)
  • Veronastraße
  • Zenzl-Mühsam-Straße (zweiter Teil der gedachten Verlängerung der Ständlerstraße)

Update 17.04.2020

Fotos am Demos-Verkaufscontainer aus (Zufahrt am Mercure-Hotel).

Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (17.04.2020) © Thomas Irlbeck

Update 07.05.2020: Schuss und Gegenschuss

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Im ersten Foto ist das Graf-Zentrum zu sehen, und es wird eindrucksvoll klar, wie groß das Gelände ist (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (06.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 29.05.2020: Schnellwachstum

Manch einer wird sich beim Besuch der Baustelle verwundert die Augen reiben. Eben war da noch ein Acker und das Kieswerk. Und jetzt ist alles so schnell gegangen. Zumindest ein Haus hat sein Gerüst bereits teilweise verloren. Die Fassade macht einen annähernd fertigen Eindruck. Doch mit dem Einzug wird es nicht ganz so schnell gehen. Die Fertigstellung dieses Wohnabschnitts 3 ist für den Februar 2021 anberaumt – und auch erst irgendwann danach wird voraussichtlich der erste Möbelwagen anrücken.

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (26.05.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 03.06.2020

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (03.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (03.06.2020) © Thomas Irlbeck

Unterschiede (Update 06.06.2020)

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (01.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das Foto entstand ungefähr vom Standpunkt wie dieses Foto hier, das von 2018 stammt:

Piederstorfer
Kieswerk Piederstorfer (07.01.2018) © Thomas Irlbeck

„Ganz in Weiß“ …

… sang einst der Roy, obwohl er ja „Black“ heißt. Gefühlt wurde hier gestern noch Kies verarbeitet, nun macht im Alexisquartier das erste Haus äußerlich einen fertigen Eindruck. Das Alexisquartier wird aber kein völlig weißes Viertel, es wird auch stellenweise Farbe kommen, wie die Website von „Demos“ verrät. Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Die Veröffentlichung der Fotos wurden von Demos genehmigt, vielen Dank!

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier- Im Hintergrund die Wohnhäuser am Stemplingeranger (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (08.06.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.07.2020

Der aktuelle Stand der Bauarbeiten. Die Bilder sind am Übergang Friedrich-Creuzer-Straße/Alexisweg entstanden. Dort befand sich der frühere Kieswerk-Haupteingang.

Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Ganz rechts entstehen die Reihenhäuser, die an die bestehenden Häuser der Niederalmstraße-Südseite anschließen (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (28.07.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 22./23.09.2020

Neuer Bauabschnitt „Wohnen an der Allee“ an unserem Alexisquartier, ein neuer Kran steht.

Alexisquartier
Neuer Kran (22.09.2020) © Thomas Irlbeck

Zur offiziellem Homepage von Demos zu diesem Bauabschnitt

Noch ein Kran am 23.09.2020. Es sind dann noch einmal zwei weitere Kräne vorgesehen, aber die kommen viel später. Alle Bilder von meiner Wohnung am Karl-Marx-Ring aus geschossen.

Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Und noch ein Kran (23.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020: Stand und Start am Wohnabschnitt 4 (Wohnen an der Allee)

Ein Blick ins Alexisquartier. Es ist erstaunlich, wie viele Bauten dort schon entstanden ist. Nun beginnen die Arbeiten am Wohnabschnitt 4 („Wohnen an der Allee“). Der Fotograf Benno Steuernagel-Gniffke entführt uns auf die Baustelle und zeigt bei der Gelegenheit (zwei weitere Kräne werden aufgestellt, was hier jetzt nicht das Thema sein soll), wie es hier generell aussieht. Interessant sind die „Swimmingpools“. Natürlich werden diese Wasserbecken keine Hallenbäder, sondern ein Teil der Autos wird in Duplex-Garagen unterhalb des Grundwasserspiegels parken. Daher muss hierfür eine Betonwanne gegossen und das Wasser abgepumpt werden. Schließlich sollen die Karossen später mal trocken bleiben!

Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke! Ebenso geht ein Dank an Demos für die Erlaubnis, die Fotos zu zeigen.

Alexisquartier
Auch die Fahrbahnen und Gehwege sind bereits in Arbeit (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Wasserbecken. Das werden Parkplätze, aber keine Unterwasserparkplätze. Mehr im Text weiter oben (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Neubaugebiet Alexisquartier (24.09.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 28.10.2020

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Unser Alexisquartier. Von der anderen Seite sieht unser Wendelstein zu. Die Fotos sind heute von meinem Fenster im 8. Stock entstanden. Weitterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (28.10.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Wendelstein (28.10.2020) © Thomas Irlbeck

Teer-Special (10.11.2020)

Nein, es geht nicht ums Rauchen. Und ich weiß, es heißt „Asphalt“ und man sagt nur umgangssprachlich „Teer“. Aber irgendeinen Aufhänger braucht man ja.

Konkret wird im Alexisquartier nun asphaltiert. Die Veronastraße, die Hararestraße und Teile der Franz-Heubl-Straße bekommen den erwarteten schwarzen Belag. Schließlich sollen Anfang 2021 die ersten Neu-Neuperlacher ins Alexisquartier einziehen. Eine Staubpiste aus dem Wilden Westen wäre da eher unpraktisch.
Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke; Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Asphaltierung im Alexisquartier (10.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Nächtliches (24.11.2020)

Die Nacht öffnet die Seelen. Als Benno Steuernagel-Gniffke am Alexisquartier eintrifft, ist es noch stockduster. Daher sind Bilder mit ganz besonder Atmosphäre entstanden. Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Das Alexisquartier von der derzeit gesperrten Hippelstraße aus (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
In Reih und Glied Die Reihenhäuser im Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (23.11.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Aufbau von Kran #4 im Wohnabschnitt 2 (02.12.2020)

Alexisquartier
Kranaufbau (02.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Kranaufbau (02.12.2020) © Thomas Irlbeck

Was darf es sein? Ladenzeile, Kunst, Spielen, Dampf? (08.12.2020)

Am Alexisquartier gibt es eine Menge zu sehen. Ein Haus präsentiert seine Ladenzeile, die schon weit fortgeschritten ist. Mal sehen, was da reinkommt:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Vor einem Haus wurden Holzstämme aufgestellt. Hier darf man raten, ob das ein Kunstwerk oder ein Spielgerät werden soll. Ich tippe einmal auf Letzteres, das könnte mal eine Hängebrücke geben:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Ein weiterer Ort: Wasser auf frischem Asphalt sorgt für Dampf in den Sonnenstrahlen. Hier wird gerade die Verbindung zum Alexisweg asphaltiert:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

An anderer Stelle ist man noch ganz am Anfang – bei den Kellerarbeiten:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Und es gibt noch mehr zu sehen:

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Fotos: Benno Steuernagel-Gniffke, vielen Dank! Ein besondere Dank geht auch an die Firma Demos, die uns erlaubt hat, die Fotos zu zeigen.

Die Zeit frisst Stahl und Eisen, aber die Fotos bleiben (08.12.2020)

Aus Eisendraht kann man Kunstwerke machen. Oft ist das gar nicht notwendig. Benno Steuernagel-Gniffke hat auf der Alexisquartier-Baustelle den Bewehrungsstahl für den guten bewährten (nein, jetzt nicht „bewehrten“) Stahlbeton so fotografiert, dass Fotokunst entstanden ist. Really awesome! Vielen Dank! Ein besondere Dank geht auch an die Firma Demos, die uns erlaubt hat, die Fotos zu zeigen.

Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (07.12.2020). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Bau(m)stelle (10.12.2020)

Alexisquartier
Weihnachtliches Alexisquartier (10.12.2020) © Thomas Irlbeck

Nicht nur im Marx-Zentrum gibt es einen Christbaum. Auch auf einem Kran im Alexisquartier wurden ein Christbaum montiert und eine Lichterkette angebracht.

Alexisquartier
Weihnachtliches Alexisquartier (10.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 23.12.2020

Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (23.12.2020) © Thomas Irlbeck

Update 06.01.2021

Alexisquartier
Alexisquartier (06.01.2021) © Thomas Irlbeck

Update 24.01.2021

Der Bereich mit den nahezu fertiggestellten Häusern ist seit dem 20.01.2021 für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich.

Alexisquartier
Wohnblock mit Läden im Erdgeschoss an der Franz-Heubel-Straße, rechts abzweigend die Hararestraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Franz-Heubel-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Reihenhäuser an der Veronastraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Reihenhäuser und größere Wohnhäuser an der Veronastraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Friedrich-Creuzer-Straße, ganz rechts im Hintergrund bei genauem Blick erkennbar: Häuser an der Niederalmstraße (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Blick vom Hugo-Lang-Bogen auf das Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Blick vom Hugo-Lang-Bogen auf das Alexisquartier (24.01.2021) © Thomas Irlbeck

Einen krummen Buckel machen

Fensterblick mit der Betonpumpe. Direkt dahinter ist schon der Truderinger Wald und das Ende der Stadt.

Alexisquartier
Alexisquartier (04.02.2021) © Thomas Irlbeck

Update 01.03.2021

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (01.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Panoramischer Nachschlag am 02.03.2021

Alexisquartier
Das ganze Gelände! (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Rohbau am WA 2 (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Fertiggestelltes Haus am WA 3 mit Ladenzeile im Erdgeschoss (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Die erste Baugrube von Pandion Verde am Alexisquartier (02.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update (20.03.2021)

Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Eindrucksvolles Wetter. Wir wissen nun aber auch, warum an dieser Stelle nur 5 Geschosse gebaut wurden. Die Lampe wäre im Weg gewesen. Gut, das ist nur eine optische Täuschung, aber eine gute.

Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (20.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 16.05.2021

Der bebaute Teil des Alexisquartiers ist inzwischen nahe an die bestehende Wohnanlage am Karl-Marx-Ring, Ecke Hugo-Lang-Bogen, gerückt. Weiterlesen →

Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (16.05.2021) © Thomas Irlbeck

Der Mond meint es gut mit uns (22.07.2021)

Alexisquartier Mond
Fensterblick auf das Alexisquartier (22.07.2021) © Thomas Irlbeck

Das ist derzeit mein Wohnungsausblick. Ich zähle 7 Kräne. 2 gehören zur Grundschule am Karl-Marx-Ring, 4 zum Demos-Teil des Alexisquartiers und einer (ganz rechts) zum Pandion-Verde-Teil des Alexisquartiers. Dämmerungsfoto von heute.

Das Dutzend fast voll (19.08.2021)

11 Kräne Alexisquartier
11 Kräne! 3 × Grundschule am Karl-Marx-Ring, 4 × Alexisquartier/Demos, 4 × Alexisquartier/Pandion Verde. Der neue Kran ist per Pfeil markiert (19.08.2021) © Thomas Irlbeck

18.11.2021

Pandion Verde

Auch bei Pandion Verde geht es jetzt in die Höhe! Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung der Pandion AG. Vielen Dank!

Alexisquartier
Pandion Verde (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Pandion Verde (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Pandion Verde (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Demos

Veröffentlichung der Fotos mit freundlicher Genehmigung von Demos. Vielen Dank!

Alexisquartier
Nicht Christo, sondern die Fassadenbauer haben den Bau WA 2 verkleiden lassen, um bei winterlichen Verhältnissen dort weiter arbeiten zu können (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Bei WA 1 gehen auf der Südseite die Kellerwände in die Höhe (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Gegenüber bei WA 2 zeigt sich immer mehr die helle Fassade mit den grau abgesetzten Fensterumrandungen (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Auf der nördlichen Seite wird … (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
… Magerbeton auf den Kiesboden gegossen (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Von links nach rechts: WA 4, WA 3, WA 2 und Baugrube WA 1 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA1: Auf der nördlichen Seite hat eine erste Wand … (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
… das Bodenniveau erreicht (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA1 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA1 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA1 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA1 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Auf dem Dach vom Frontgebäude WA 2 ist noch einiges zu tun (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA2: Das Dach sollte jedoch bereits regenfest sein (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA2: (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
WA2 (links) und WA3 (18.11.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Pandion Verde: Stiegensteigen (19.12.2021)

Treppenelemente fürs Stiegenhaus. Manches sieht auf Baustellen schon fast künstlerisch aus, obwohl es nur künstlich ist. Es kommt auf die richtige Anordnung an.

Alexisquartier
Pandion Verde (19.12.2021). Foto: Lesereinsendung
Alexisquartier
Pandion Verde (19.12.2021). Foto: Lesereinsendung

25.01.2022

Es ändert sich so schnell so viel! Gerade Pandion Verde hat jetzt mächtig an Höhe zugelegt. Ein Laden – der verdächtig nach einem Bekleidungsgeschäft aussieht – ist auch schon weit fortgeschritten. Die Physiotherapie soll bereits im Februar eröffnen.

Alexisquartier
Herliches Schild neben dem Mercure-Hotel (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Mout Alexi – das Matterhorn Neuperlachs (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Demos, unten das Bekleidungsgeschäft und die Physiotherapie (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (Demos, unten das Bekleidungsgeschäft und die Physiotherapie; 25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Demos (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Pandion Verde (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Pandion Verde (25.01.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Pandion Verde (25.01.2022) © Thomas Irlbeck

Pandion Verde (26.03.2022)

Der Bauabschnitt steht nun bereits fast im Rohbau.

Alexisquartier
Pandion Verde (26.03.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Pandion Verde (26.03.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Pandion Verde (26.03.2022) © Thomas Irlbeck

Alexisquartier verschmilzt mit bestehendem Neuperlach (02.07.2022)

So nahe ist die Bebauung des Alexisquartiers schon an die Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75–83/Ecke Hugo-Lang-Bogen herangerückt.

Alexisquartier
Alexisquartier von der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75–83/Ecke Hugo-Lang-Bogen gesehen (02.07.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier von der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75–83/Ecke Hugo-Lang-Bogen gesehen (02.07.2022) © Thomas Irlbeck
Alexisquartier
Alexisquartier von der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 75–83/Ecke Hugo-Lang-Bogen gesehen (02.07.2022) © Thomas Irlbeck

Alexisquartier zur Winterzeit im Sommer (30.10.2022)

Heute hatte es 26 Grad in Neuperlach, die eben auf Winterzeit umgestellten Uhren stehen im Widerspruch dazu. Herrliche Bilder vom Alexisquartier sagen uns eher was von Spätsommer. Das Gebäude mit dem Edeka, der wohl Anfang 2023 eröffnen wird, ist auch Motiv, ebenso die Baugrube für das erste von beiden Hochhäusern, und auch die Bauma-Messe ist in der Ferne zu sehen.

Alexisquartier
Häuser von Demos im Alexisquartier (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Pandion Verde im Alexisquartier (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Pandion Verde (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Baugrube (Demos) für das erste Hochhaus (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Häuser von Demos (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Demos: Hier kommt der Edeka rein (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Baugrube (Demos) für das erste Hochhaus (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Häuser von Demos (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier im Gesamtüberblick (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Baugrube (Demos) für das erste Hochhaus (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Alexisquartier (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Panorama mit dem Alexisquartier und weiteren Teilen Neuperlachs (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Alexisquartier
Panorama mit dem Alexisquartier und weiteren Teilen Neuperlachs (30.10.2022). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

 

Kategorien
Architektur Baustellen Bilder Sanierung/Abriss/Bau

Großsanierung meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bild von Phase 1 (2020) © Thomas Irlbeck

In der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52 bis 62 wird eine Betonsanierung an der Südseite durchgeführt. Betroffen sind die Loggien und Balkone sowie weitere Sichtbetonstellen. Die Sanierung erfolgt in drei Phasen:

Jahr Häuser Anzahl Wohnungen
2020 52, 54 31
2021 56, 58, 60 rechts 72
2022 60 links, Mitte, 62 36
Gesamt 139

Noch eine Klarstellung, da es hier Irritationen gegeben hat: Die schwarzen, asbesthaltigen Eternitplatten bleiben!

Sanierung Phase 1: Häuser 52 und 54 (2020)

2020 wurden bereits die Häuser 52 bis 54 saniert. Die folgende Bilderstrecke zeigt einzelne Phasen der Sanierung.

Gerüstaufbau (30.03.2020)

Am 30.03.2020 hatte bei leichtem Schneefall der Gerüstaufbau begonnen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Bei leichtem Schneetreiben hat der Aufbau des Gerüsts begonnen! (30.03.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 30.03.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (02.04.2020)© Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 02.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 10.04.2020 © Thomas Irlbeck

Verhüllung (Update 14.04.2020)

In den Morgenstunden begann die Verhüllung der Fassade.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 14.04.2020 © Thomas Irlbeck

19.04.2020: Häuser verhüllt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Stand 19.04.2020 © Thomas Irlbeck

21.05.2020: Farbtests

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Farbtests (21.05.2020) © Thomas Irlbeck

Farbtests für den bevorstehenden Anstrich in Orange. Farben werden im Laufe der Jahre dunkler oder heller. Soll ein Anstrich wieder so ausfallen, wie er früher einmal war, könnte es daher eine mehr oder weniger böse Überraschung geben, selbst wenn der Neuanstrich auf der gleichen RAL-Nummer wie damals basiert. Deswegen werden üblicherweise verschiedene Tests gemacht, sodass der Auftraggeber sich den gewünschten Farbton gewissermaßen am lebenden Objekt raussuchen kann.

Demokratie in Wohnanlagen: Was darf’s denn sein?

Die Sanierung läuft weiter, aber nun steht eine Entscheidung an. Die Eigentümer werden zur Wahl aufgerufen und stimmen per Briefwahl über zwei Punkte ab. Die Entscheidung gilt für alle Balkone/Loggien und auch für alle drei Bauabschnitte, die wie gemeldet dieses Jahr, 2021 und 2022 erfolgen.

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Abstimmung zur Versieglung der Loggia-/Balkonböden (01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Erststimme

Auf den Loggien und Balkonen werden, falls vorhanden, die Fliesen entfernt. Bei der neuem Bodenbeschichtung (Estrich) der Loggien und Balkone erfolgt als oberste Schicht eine transparente Versiegelung mit Glaskügelchen. Die Glaskügelchen hemmen die Rutschgefahr und erleichtern zudem die Reinigung. Der Grundton ist RAL 7035 Lichtgrau, die Kügelchengröße beträgt 1 mm, die Farbe 33 % schwarz, 33 % grau und 33 % weiß. Je höher der Anteil der Glaskügelchen ist, desto größer ist die Rutschhemmung. Zur Auswahl stehen 30 Gramm/m² (Muster 1) sowie 50 Gramm/m² (Muster 2). Die Bauüberwachung empfiehlt Muster 2, bei dem ein Rutschhemmungswert von R9 (der 45–60 Gramm/m² erfordert) erreicht wird. Zur optimalen Entscheidungsfindung wurden vor dem Haus 52 zwei Muster aufgestellt. Update 13.07.2020: Muster #2 ist der Gewinner!

Zweitstimme

Für die Farbe auf der Innenseite der Balkonbrüstung und der Wände im Bereich der Loggien bzw. Balkone kann zwischen Weiß und Hellgrau gewählt werden. Hier sind Muster vor dem Haus 56 aufgestellt. Die Decken der Balkone und Loggien werden auf jeden Fall in Weiß gestrichen. Update 13.07.2020: Hellgrau ist der Gewinner!

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Stand der Großsanierung. Wer hier genau hinsieht, erkennt die beiden zur Abstimmung stehenden Muster (01.06.2020) © Thomas Irlbeck

Aber natürlich zeige ich die Muster auch in Groß:

Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 1 mit weniger Kügelchen und etwas geringerer Rutschhemmung 01.06.2020) © Thomas Irlbeck
Abstimmung Versiegelung KMR 52–62
Muster 2 mit mehr Kügelchen und höherer Rutschhemmung (01.06.2020) © Thomas Irlbeck – Update 13.07.2020: Das ist der Gewinner!

Update 18.09.2020

Die Hüllen sind gefallen. Endlich haben unsere Bewohner wieder einen Blick nach draußen. Die Großsanierung der Häuser 52 und 54 neigt sich wie angekündigt dem Ende zu. Zu sehen sind die vielleicht ersten Fotos ohne Verhüllung

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Hüllen sind gefallen (18.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 24.09.2020

Das Gerüst wurde abgebaut, die Sanierung ist so gut wie beendet.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg (24.09.2020) © Thomas Irlbeck

Update 01.03.2021 – Phase 2a gestartet

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiter-Stützpunkt wird angeliefert (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiter-Stützpunkt steht (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck

Wie angekündigt wurde heute mit der Phase 2 begonnen. Saniert werden die Häuser 56, 58 und der rechte Teil von Haus 60. Es wurde bereits der Bauarbeiter-Stützpunkt aufgestellt. Auch ein Teil des Gerüsts steht schon. Die Loggien und Balkone von Haus 56 sowie Haus 58 (dort die beiden Loggien ganz rechts) sind bis 15.03. vollständig zu räumen. Auch die Pflanzentröge müssen vollständig geleert werden. Markisen müssen ebenfalls abgebaut werden. Ab dem 26.04 wird das Gerüst Nr. 2 (von 3 Gerüsten) aufgebaut.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Teil des Gerüsts steht schon (01.03.2021) © Thomas Irlbeck

Update 02.03.2021: Pause beim Gerüstaufbau

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Am 01.03.2021 stand bereits ein Teil des Gerüsts © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Hier kommt nun doch kein Gerüst hin (01.03.2021) © Thomas Irlbeck

Heute wurde nicht am Gerüst gearbeitet. Am Esszimmerbereich (die Fenster links im nebenstehenden Foto) wird übrigens kein Gerüst aufgestellt. Der Grund: Dort befinden sich nur schwarze und orange Fassadenplatten, aber kein an der Oberfläche liegender Beton zur Gerüstverankerung. Es gibt dort also auch keinen Bedarf für eine Betonsanierung. Aber die orangen Fassadenplatten sollen überstrichen werden. Doch hierfür kann man auch eine Hebebühne einsetzen.

Update 10.03.2021

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (10.03.2021)

Mit dem Gerüstaufbau ist man nun zumindest im Nebenhaus im obersten Stockwerk angekommen.

11.03.2020 Das Gerüst ist fast fertig!

Am Haus 58 ist man am obersten Stockwerk angekommen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (11.03.2021)

Gerüst verhüllt (Update 16.03.2021)

Erst war es ein langweiliges Gerüst, nun hat es ein bisschen was von Christo. Da nun alles verhüllt ist, kann der Presslufthammer sprechen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62. Im Vordergrund wird die Grundschule am Karl-Marx-Ring neu gebaut (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.03.2021)

Schnee von heute (17.03.2021)!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (17.03.2021) © Thomas Irlbeck

Keine Idealbedingungen für den Start der Großsanierung!

Ratatazong! Weg ist der Balkon (23.03.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 vom Alexisquartier aus gesehen. Genauer ist nicht viel zu sehen, die Baustelle ist ja verhüllt (23.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (23.03.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Gestern wurde noch alles abgeklebt, heute früh ging es nun so richtig los. Die Betonabplatzungen werden jetzt erst einmal aufgestemmt.Vielen Dank an Steuernagel-Gniffke für das Foto!

Phase 2b gestartet: Gerüstaufbau Haus 58 gestartet (28.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau Karl-Marx-Ring 58 (28.04.2021) © Thomas Irlbeck

Zugebaut (29.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52 bis 62: Mein Stockwerk ist nun erreicht. Den nächsten freien Blick gibt es dann vermutlich im Herbst wieder. Anfang der 1990er-Jahre wurde die letzte Betonsanierung hier an der Südseite durchgeführt. Das war auch das letzte Mal, dass hier ein Gerüst aufgebaut wurde. Es hat sich viel verändert. Das Gerüst wird heute zusammengesteckt. In nur zwei Tagen hat man schon das 8. Stockwerk erreicht. Und es gibt jetzt einen Lift. Anno dazumal gab es nur einen Seilzug und eine Treppe. Keine Elektrik. Das ist jetzt schon komfortabler!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Noch habe ich einen ganz guten Blick auf das Phönix-Pflegeheim (links). In wenigen Tagen wird man hier nur noch eine undurchsichtige Plane sehen (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das ist die vorläufige Endstation des Gerüstlifts (29.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (29.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ausblick: das Aus! (30.04.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
So lief das heute ab (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Ich hatte mal so eine tolle Aussicht – mit Alpenblick. Dieser traurige Rest ist nun davon übriggeblieben.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das sehe ich jetzt! (30.04.2021) © Thomas Irlbeck

Getrübter Blick (04.05.2021)

Die Fenster und Türe hat man mir zugeklebt, meine Loggia kann ich nicht mehr betreten. Aber man hat mir in der Türe freundlicherweise ein Guckloch gelassen, über das ich auf die Loggia schauen und die Arbeiten verfolgen kann.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Türe ohne Ausgang (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Nur ein Guckloch (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Blick nach draußen (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Die Fenster und Türe hat man mir zugeklebt, meine Loggia kann ich nicht mehr betreten. Aber man hat mir in der Türe freundlicherweise ein Guckloch gelassen, über das ich auf die Loggia schauen und die Arbeiten verfolgen kann.

Update: Die nun angezeichneten Schadstellen halten sich auf meiner Loggia in Grenzen. Habe sie halt gut gepflegt!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Schäden wurden markiert (04.05.2021) © Thomas Irlbeck

Der Lack … nein, Beton ist ab! (06.05.2021)

Betonsanierung bei mir im Haus. Das hier ist schon ganz nett. Der Beton ist ab, der Bewehrungsstahl freigelegt. Ich wünsche mir nächstes Mal ein Hochhaus nur aus Holz, da gibt es dann keine extrem laute (Beton-)Sanierung. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 58 (06.05.2021) © Thomas Irlbeck

Auch aus der Ferne gibt es etwas zu sehen:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (fast) ganz fern (06.05.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Geschichte der Fliesen ist hier zu Ende!

Nach zwei Stunden Höllenlärm waren die Fliesen Geschichte:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Noch mal zur Erinnerung mit Fliesen (04.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Jetzt mit ohne Fliesen (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

Auf der Loggia eine Wohnung oberhalb meiner haben sie einiges abgenommen:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Freiliegender Bewehrungsstahl (07.05.2021) © Thomas Irlbeck

Beton brutal – weg! (10.05.2021)

Meine Loggia heute. Die fleißigen Arbeiter haben mir ganz schön viel von meinem Pflanzentrog weggestemmt. Aber es ist gut, dass der poröse Beton weg ist. In einigen Wochen wird alles wieder wie neu aussehen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (10.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (10.05.2021) © Thomas Irlbeck

Nicht in Beton gegossen

Auf meiner Loggia haben sie ja schon einiges weggestemmt. Aber diese Loggia hat viel mehr leiden müssen. Von dem Pflanzentrog fehlt nun ein schönes Stückchen. Voraussichtlich Mitte August wird das alles wieder wie neu aussehen. Fotos von heute. Mehr zur Großsanierung, die drei Jahre dauert, hier →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (13.05.2021) © Thomas Irlbeck

Nächste Phase Großsanierung Karl-Marx-Ring vor Start

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.05.2021) © Thomas Irlbeck

Karieslöcher plombiert (07.06.2021)

Die Löcher auf meiner Loggia wurden größtenteils geschlossen. Jeweils in der Aufnahme links zeige ich noch mal den vorherigen Stand.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Vorheriger Stand (07.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Vorheriger Stand (10.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Löcher gefüllt (07.06.2021) © Thomas Irlbeck

Verzögerungen bei Phase 2c

Am 28.05. sollte der Gerüstaufbau am Haus 58 links sowie am Haus 60 rechts beginnen. Bis spätestens 11.06. sollten die Loggien komplett geräumt sein. Doch man ist im Verzug. Der Gerüstaufbau hat noch nicht begonnen.

Formen formen (08.06.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Beschädigter Balkontrog (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Beschädigter Balkontrog (13.05.2021) © Thomas Irlbeck

Heute wurde ein besonders stark beschädigter Beton-Pflanzentrog im Haus 58 angegangen. Mit einem gebogenen Brett wird eine passende Rundung geformt. Das Brett bildet dann die Form, in die der Beton eingefüllt wird. Die Bilder am Rand zeigen zudem den vorherigen Zustand vom 13.05., bei dem vom Pflanzentrog stellenweise nur noch das Bewehrungsstahl-Gerippe vorhanden ist.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gebogenes Brett als Gussform (08.06.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gebogenes Brett als Gussform (08.06.2021) © Thomas Irlbeck

22.06.2021

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Auch zu sehen: Das SZ-Hochhaus in Berg am Laim (22.06.2021). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

So sieht es jetzt auf meiner Loggia aus (24.06.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (24.06.2021) © Thomas Irlbeck
  • Die Löcher wurden zubetoniert.
  • Die erste Farbschicht ist aufgetragen.

Noch fehlt da einiges:

  • Der endgültige Anstrich
  • Die beiden Pechnasen
  • Der Estrich

Wie neu! (25.06.2021)

Der stark beschädigte Pflanzen-Betontrog konnte gerettet werden., wie die Bilderstrecke zeigt. Mit der Rundung wohl kein leichtes Unterfangen. Zwei Pflanzentröge sind aber vollständig verloren, sie müssen komplett ersetzt werden.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Geretteter Pflanzentrog (25.06.2021) © Thomas Irlbeck

Hier noch mal die einzelnen Stationen im direkten Vergleich:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Es musste viel weggestemmt werden (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Näher dran (13.05.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Mittels eines gebogenen Brettes wird eine Form geschaffen, in die Beton eingefüllt wird (08.06.2021) © Thomas Irlbeck

Großsanierung: Farbe bekennen! (07.07.2021)

So sieht es jetzt bei mir auf der Loggia aus. Wände und Decke wurden gestrichen. Es fehlen noch der Boden (da kommt eine Art Skateboardbahn-Beschichtung drauf) und die Pechnasen im Blumenkasten.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wird saniert: meine Loggia (07.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wird saniert: meine Loggia (07.07.2021) © Thomas Irlbeck

19.07.2021: Phase 2c startet

Heute wurden die Häuser 58 (links) und 60 (rechts) für das Gerüst abgemessen, das die nächsten Tage aufgestellt werden soll. Damit startet nun Phase 2c mit rund zwei Monaten Verspätung. Mitte Oktober soll sie abgeschlossen sein.

23.07.2021: Aufbau des dritten Gerüsts (Phase 2c) begonnen

Heute (23.07.2021) hat mit fast zweimonatiger Verspätung der Aufbau des dritten Gerüsts für die Beton-Großsanierung der Südseite begonnen. Bereits am 28.05.2021 hätte die Arbeiten starten sollen. Eingerüstet werden die beiden Spalten (eine Fenster- und eine Loggiaspalte) von Haus 60 ganz rechts sowie die beiden Spalten (ebenfalls Loggia- und Fensterspalte) von Haus 58 ganz links (die Fensterspalten sind jeweils an der orangen Farbgebung erkennbar). Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober dauern, ursprünglich war bis Mitte August veranschlagt.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das dritte und für dieses Jahr letzte Gerüst wird aufgebaut. Links ist Haus 60 zu sehen, rechts Haus 58 (23.07.2021) © Thomas Irlbeck

26.07.2021

Am Ende des zweiten Arbeitstages sind die Gerüstbauer bis zur halben Haushälfte gekommen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (26.07.2021) © Thomas Irlbeck

27.07.2021

Am dritten Tag des Aufbaus von Gerüst #3 (links oben im Foto) wurde nun das oberste Stockwerk erreicht.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (27.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Aufbau des Gerüsts #3 (27.07.2021) © Thomas Irlbeck

29.07.2021: Gerüst verhüllt

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck
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Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62: Das dritte Gerüst steht (29.07.2021) © Thomas Irlbeck

30.07.2021: Terrassige Fotos trotz Großsanierung

Das Gerüst hat nun auch meine Dachterrasse erreicht. Zumindest der Staubschutz ragt in die Terrasse hinein. Zum Glück geht nur wenig Ausblick verloren. Terrassige Fotos, auch in die andere Blickrichtungen. Neuperlach ist einfach schön!

Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Dachterrasse Haus 58 während Großsanierung (30.07.2021) © Thomas Irlbeck

02.08.2021: Pechnasen

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Loggia nach dem Einsetzen der beiden Pechnasen. Es sind erst einmal nur Provisorien (02.08.2021) © Thomas Irlbeck

Lange, sehr lange hat sich auf meiner Loggia nichts mehr verändert. Nach dem mehrfachen Farbanstrich wurde noch der Boden abgeschleift, aber mehr war da nicht zu sehen. Nun aber wurden die Pechnasen eingesetzt, auch wenn es erst einmal nur Provisorien sind. Nun fehlt noch der Bodenbelag.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Pechnase Detail (02.08.2021) © Thomas Irlbeck

04.08.2021: Auf dem Boden der Tatsachen

Manchmal geschehen kleine Wunder. Auf meiner Loggia ist die erste Schicht des Bodenbelags drauf!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Loggia-Bodenbelag (04.08.2021) © Thomas Irlbeck

10.08.2021: Schutzfolien für Phase 2c

Heute wurde damit angefangen, die Fenster und Loggien-Türen mit einer Schutzfolie zu versehen. Die Stemmarbeiten können bald beginnen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Schutzfolien für Phase 2c (10.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Schutzfolien für Phase 2c (10.08.2021) © Thomas Irlbeck

11.08.2021: Der Estrich ist bei mir drauf!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Estrich auf meiner Loggia (11.08.2021) © Thomas Irlbeck

16.08.2021: Das Ende ist nah

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (16.08.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2a: Endlich! Die Planen wurden entfernt, jetzt ist die Fertigstellung zum Greifen nahe. Am 1. März ging es los, Ende Mail hätte alles fertig sein sollen. Nun werden es statt 3 Monaten doch stolze 5½.

18.08.2021

Heute haben die Stemmarbeiten für Phase 2c begonnen. Das letzte große Loch am Eingang zu Haus 58 wurde zugemacht.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Loch am Eingang von Haus 58 ist nun (fast) zu (18.08.2021) © Thomas Irlbeck

Am gleichen Tag sah meine Loggia so aus:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (18.08.2021) © Thomas Irlbeck

26.08.2021: Folie abgenommen

Die Folien von den Fenstern und der Loggia-Türe wurden heute abgenommen. Das erleichtern das Lüften, wenngleich die äußere Plane noch dran ist.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Fensterfolien wurden heute abgenommen (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Auch die Asbestplatten wurden heute von der Folie befreit (26.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Statt Fernsicht sehe ich nur auf eine Plane (26.08.2021) © Thomas Irlbeck

Abrüstung (ab 30.08.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (30.08.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (31.08.2021) © Thomas Irlbeck

Fast auf den Tag genau nach 6 Monaten wird nun das Gerüst am Karl-Marx-Ring 56 (komplett) und Karl-Marx-Ring 58 (rechts) abgebaut. Ursprünglich sollte die Sanierung 3 Monate dauern.

Am 30.08.2021 begann die Abrüstung, die am 31.08.2021 und 01.09.2021 fortgesetzt wurde. Am späten Nachmittag des 01.09.2021 steht immer noch ein Teil des Gerüsts. Am 02.09.2021 und 03.09.2021 wurde der Rückbau des Gerüsts pausiert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (01.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst wird abgebaut (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

Loggiaboden (01.09.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

Loggiaboden (04.09.2021)

Ja, Samstag, aber es wurde gearbeitet!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Meine Loggia (04.09.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2a beendet (06.09.2021)

Am 06.09.2021 wurde schließlich der letzte Teil des Gerüsts abgebaut. Damit endet die Phase 2a, die am 01.03.2021 begann. Ursprünglich sollte sie bis Ende Mai dauern, also knapp 3 Monate. Nun wurde ein 6. September daraus. Damit nahm die Phase mehr als 6 Monate in Anspruch, mehr als doppelt so lang wie geplant.

Das Ergebnis verdient aber ein Lob, die Loggien und Balkone sind wieder wie neu!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Lange hat’s gedauert, nun ist Phase 2a beendet! (06.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Loggien und Balkone sind wieder wie neu! Gute Arbeit, die aber mehr als doppelt so lange wie geplant in Anspruch nahm. Die Aufnahme entstand bereits vor ein paar Tagen, der obere Teil war da bereits abgerüstet (01.09.2021) © Thomas Irlbeck

So ein Glück, die endgültigen Pechnasen sind da

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Die Pechnasen sind da! (07.09.2021) © Thomas Irlbeck

Letzte Schicht im Schacht? (09.09.2021)

Großsanierung bei mir in der Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62. Ich habe aufgehört, die Schichten des Bodenbelags zu zählen. Die heutige Schicht könnte nun aber die letzte sein, offenbar mit Rutschhemmung. Fotos von heute. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Weitere Bodenschicht (09.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Detail (09.09.2021) © Thomas Irlbeck

Phase 2b vor dem großen Finale!

Heute wurde eine weitere Schicht im Pflanzentrog aufgetragen. Das sieht mir jetzt ziemlich final aus. Jetzt scheint sich die Sanierung der Phase 2b endlich dem Ende zu nähern. Zeit wird’s! Den ganzen Sommer konnte ich meine Loggia nicht nutzen, und dieses Mal nicht wegen eines Ekelrauchers!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (17.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Detail Pflanzentrog (17.09.2021) © Thomas Irlbeck

Noch eine Abrüstung (24.09.2021)

Das Gerüst an Haus 58, Mitte, also Bauabschnitt 2b wird abgebaut. Die letzten Reste verschwinden auf meiner Loggia gerade aus der Sichtlinie.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau nach fast 5 Monaten (24.09.2021) © Thomas Irlbeck

Zwei Geschosse hat man heute geschafft. Die Fotos sind vom späten Freitagnachmittag:

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau am Haus 58 (24.09.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstabbau am Haus 58 (24.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09.2021

Heute hatte der Gerüstabbau eine Pause.

28.09.2021

Bislang (Stand heute früh) auch kein weiterer Gerüstabbau.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Pausierter Gerüstabbau (28.09.2021) © Thomas Irlbeck

27.09. bis 02.10.2021

Die gesamte Woche hatte der Gerüstabbau Pause.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Haus 58: Immer noch eingerüstet:(01.10.2021) © Thomas Irlbeck

03.10.2021

Am Sichtbeton im Bauabschnitt 1c wurde das alte Orange mit Weiß übermalt. Später kommt natürlich wieder Orange darüber. Am Eingang zu unserem Haus 58 wurde im linken Bereich im Bereich an den Fahrradständern und der Eingangstreppe mit der Sanierung angefangen (Bauabschnitt 1b). Die Schäden halten sich hier zwar in Grenzen, aber es muss doch etwas ausgebessert und alle neu gestrichen werden.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Oranger Sichtbeton mit Weiß übermalt (03.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Oranger Sichtbeton mit Weiß übermalt (03.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Eingangsbereich Haus 58 (03.10.2021) © Thomas Irlbeck

Abrüstungsverhandlungen wiederaufgenommen (08.10.2021)

Nach zwei Wochen Pause wurde am Morgen des 08.10.2021 der Gerüstabbau fortgesetzt (Haus 58 Mitte, Phase 2b) – und abgeschlossen!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das Gerüst ist weg! Nur ganz links steht es noch – hier nicht zu sehen (08.10.2021) © Thomas Irlbeck

vORANGEgangen! (15.10.2021)

An den Sichtbetonstellen mit den großen Fenstern von Haus 58 links wurde inzwischen der endgültige orange Farbaufstrich angebracht. Im Bereich der Fahrradständer am Haupteingang wurden die Löcher zugespachtelt.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der orange Anstrich ganz links ist da! (15.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der orange Anstrich ganz links ist da! (15.10.2021) © Thomas Irlbeck

17.10.2021

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (17.10.2021) © Thomas Irlbeck

18.10.2021

Aus dieser Perspektive erkennt man das Gerüst im Bauabschnitt 1c.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (18.10.2021) © Thomas Irlbeck

Bauzaun im Herbst (24.10.2021)

Die Baustelle wurden nun mit Bauzäunen gesichert.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (24.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Haus Karl-Marx-Ring 58. Im Haus 58 links und Haus 50 rechts wird noch saniert, die anderen Bauabschnitte, die für dieses Jahr vorgesehen sind, sind fertig! (24.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Baustelle mit Bauzaun (24.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Baustelle mit Bauzaun (24.10.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Baustelle mit Bauzaun (24.10.2021) © Thomas Irlbeck

Einen heben! (04.11.2021)

Die Großsanierung bei uns (gestartet am 1. März) läuft immer noch. Ein Detail spielt erst seit kurzem eine Rolle: Nicht überall konnte ein Gerüst aufgestellt werden. An einigen Stellen fehlte schlicht eine brauchbare Befestigungsmöglichkeit. Dort, wo kein Gerüst ist, wird mit Hebebühne gearbeitet. Letzte Woche war bereits auf diese Weise weiter rechts am Haus 58 eine große Fläche mit Fassadenplatten (9 Stockwerke) in frischem Orange neu gestrichen worden. Weiterlesen →

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wo das Gerüst nicht hinkommt, kommt man per Hebebühne an (04.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wo das Gerüst nicht hinkommt, kommt man per Hebebühne an (04.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wo das Gerüst nicht hinkommt, kommt man per Hebebühne an (04.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wo das Gerüst nicht hinkommt, kommt man per Hebebühne an (04.11.2021) © Thomas Irlbeck

Doch der Schein trog (09.11.2021)

Auch im Bauabschnitt 2c konnten nicht alle Pflanzentröge gerettet werden. Einer war so stark beschädigt, dass er durch einen neuen ersetzt werden muss. Er wartet nun hier auf seine Montage.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Ein Trog wartet darauf, montiert zu werden … 09.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
… und dann die herrlichste Blumen zu tragen! (09.11.2021) © Thomas Irlbeck

Toller Herbsttag! (11.11.2021)

Was für ein herrliches Wetter! Deutlich ist zu sehen, dass immer noch ein Teil unserer Wohnanlage eingerüstet und verhüllt ist.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52-62 (11.11.2021) © Thomas Irlbeck

Finale (19.11.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Es ist fast geschafft!(19.11.2021) © Thomas Irlbeck

Die Großsanierung neigt sich dem Ende zu. Die Loggia-Böden haben ihre oberste Schicht erhalten und sind fertig. An den Pflanzentrögen wir hingegen noch gearbeitet. Aber das wird nicht mehr lange dauern. Bereits ab Dienstag, den 23.11.2021, könnte mit dem Abbau des Gerüsts begonnen werden.

Lange hat es gedauert. Mitte August sollte eigentlich alles fertig sein, nun wird Ende November daraus. Nächstes Jahre geht es mit den Häusern 60 (linker Teil) und 62 weiter.

Gerüstabbau am Bauabschnitt 1c startet (23.11.2021)

Es ist fast geschafft! Die Plane wurde abgenommen, vom Gerüstlift wurden bereits die oberen Elemente der Zahnstange abgenommen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Gerüstabbau hat begonnen (23.11.2021) © Thomas Irlbeck

Gerüstabbau geht weiter (24.11.2021)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Gerüstabbau wird fortgesetzt (24.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Gerüstabbau wird fortgesetzt (24.11.2021) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Gerüstabbau wird fortgesetzt (24.11.2021) © Thomas Irlbeck

Winter-Romantik (09.12.2021)

Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 Schnee
Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 (09.12.2021) © Thomas Irlbeck

Der Bauarbeiterstützpunkt wurde inzwischen abtransportiert. Die noch wohl einzige Hinterlassenschaft sind diese Holzbalken (zweites Foto), auf dem die Container standen. Im Frühjahr geht die Großsanierung weiter – an Haus 60 und 62.

Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 Schnee
Hier standen die Container (09.12.2021) © Thomas Irlbeck

Sanierung Phase 3: Häuser 60 (links, Mitte) und 62 (2022)

Die Großsanierung geht in die dritte und letzte Runde. Am 04.03.2022 trat der erste Vorbote in Erscheinung. Ein Dixi-Häuschen wurde aufgestellt.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das erste Anzeichen der beginnenden Großsanierung (04.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Das erste Anzeichen der beginnenden Großsanierung (04.ß3.2022) © Thomas Irlbeck

Gerüstaufbau startet (08.03.2022)

Heute begann der Gerüstaufbau.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (08.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (08.03.2022) © Thomas Irlbeck

Gerüstaufbau beendet (18.03.2022)

Das Gerüst steht. Der Gerüstaufbau hat zwei Wochen gedauert. Allerdings gab es immer wieder tagelange Pausen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (18.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (18.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Gerüstaufbau (18.03.2022) © Thomas Irlbeck

Bauarbeiterstützpunkt (21.03.2022)

Heute wurde der Bauarbeiterstützpunkt aufgestellt, so wie es sich für eine richtige Großsanierung gehört. Leider mussten die Container aus Platzgründen auf dem Zugangsweg zum Haus 62 postiert werden, der nun blockiert ist (Foto 1–3). Aber es führt noch ein zweiter Abzweig vom Neuperlacher Fußwegsystem (Foto 4) zur Wohnanlage und damit zu Haus 62 (und auch 60). Damit halten sich die Umwege in Grenzen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiterstützpunkt wurde aufgestellt (21.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiterstützpunkt wurde aufgestellt (21.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiterstützpunkt wurde aufgestellt (21.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Der Bauarbeiterstützpunkt wurde aufgestellt (21.03.2022) © Thomas Irlbeck

Verhüllung (22.03.2022)

Heute wurde das Gerüst verhüllt. Nun können die eigentlichen Arbeiten beginnen.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (22.03.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (22.03.2022) © Thomas Irlbeck

Der Winter ist zurück (02.04.2022)

Schnee am Karl-Marx-Ring 52–62
Trotz Schnee wird gearbeitet, obwohl auch noch Samstag ist! (02.04.2022) © Thomas Irlbeck

Was uns blüht (14.04.2022)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung mit blühenden Bäumen (14.04.2022) © Thomas Irlbeck

05.06.2022

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (05.06.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (05.06.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (05.06.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (05.06.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (05.06.2022) © Thomas Irlbeck

Gerüstabbau beginnt (10.08.2022)

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (10.08.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 (10.08.2022) © Thomas Irlbeck

Nicht lange gehalten!

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 – Schäden
Schäden an der Loggia-Decke (13.08.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 – Schäden
Schäden an der Loggia-Decke (13.08.2022) © Thomas Irlbeck

Das Ergebnis der Betonsanierung in meiner Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 ist nicht überzeugend. Nach nicht mal einem Jahr zeigen sich an meiner Loggiadecke extreme bräunliche Verfärbungen, zudem sind an einem der beiden Beton-Pflanzentrog-Abflüsse starke Risse entstanden. Auch an den Wänden sind Verfärbungen zu sehen, wenngleich leichtere. Ich sehe die Gefahr, dass speziell beim Beton-Pflanzentrog Wasser eindringt. Bei Frost dehnt es sich aus und es könnte dann zu den berüchtigten Betonabplatzungen kommen. Andere Bewohner berichten ebenso über ähnliche Schäden.

Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 – Schäden
Risse im Pflanzentrog-Abflussbereich (13.08.2022) © Thomas Irlbeck
Großsanierung Karl-Marx-Ring 52-62 – Schäden
Risse im Pflanzentrog-Abflussbereich (13.08.2022) © Thomas Irlbeck

In den Fotos zu sehen: Risse im Abflussbereich meines Pflanzentrogs. Ja, ich habe noch keine Erde drin, was in diesem Fall gut ist, denn so sind die Schäden frühzeitig zu sehen. So können noch Maßnahmen ergriffen werden, bevor Betonabplatzungen die Folge sind.

 

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Wie die Feuerwehr – unsere Feuerwache 9 an der Heidestraße

Feuerwache 9
Bild 1 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Mit der Entstehung von Neuperlach brauchte der neue Stadtteil auch eine Feuerwache. 1975 war es nach zwei Jahren Bauzeit so weit, die Feuerwache 9 an der Heidestraße, Ecke Putzbrunner Straße, wurde eröffnet. Der Standort liegt bereits in Neuperlach Süd.

Die Feuerwache 9 ist dabei nicht nur für Neuperlach zuständig, sondern deckt auch Waldperlach, Perlach, Trudering und Teile von Josephsburg ab. Ferner finden sich hier die Zentralwerkstätten für das komplette Fahrzeug- und Gerätewesen für die Münchner Berufs- und Freiwillige Feuerwehr. Nicht zuletzt ist außerdem hier die Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr beheimatet.

Der Hauptbau ist unspektakulär als Quader und mit Sichtbetonfassade ausgeführt. Damit fügt er sich in seiner zweckmäßigen Gestaltung gut im Rest Neuperlachs ein. Eine der wenigen Abwechslungen sind die Säulen im Eingangsbereich, die den überstehenden Gebäudeteil stützen. Ob die in Rot gehaltenen Fenster, Tore und Zäune für das Thema Feuer stehen sollen, soll dem Leser überlassen werden, zumal Brände nur ein Teilbereich einer Feuerwehr sind.

Feuerwache 9
Bild 2: Kunst vor dem Bau:– „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Kunst am Bau findet man nicht – aber immerhin ein Kunstwerk vor dem Bau: 1978 wurde hier passend zum Thema der Feuervogel“ von Joseph Michael Neustifter aufgestellt, der aus Bronze und Edelstahl besteht. Das teilweise rot lackierte Kunstwerk symbolisiert die zerstörende Wirkung von Feuer (Foto, weitere Ansichten des Kunstwerks in den Bildern weiter unten – Bild 8 und 9).

Ab 2020: Umfassende Sanierung und Umbau

Der optisch gute Eindruck trügt. Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen und soll umfassend saniert werden. Dabei geht es natürlich nicht nur um die Bausubstanz, sondern auch um eine Modernisierung und Anpassung an veränderte und gestiegene technische Anforderungen.

Die Stadt will dabei 68 Millionen Euro ausgeben. Die bestehende Fahrzeughalle soll Richtung Heidestraße vergrößert werden. Noch größer ist der Eingriff beim Trakt mit der Gerätewerkstatt und bei der Rolltor-Halle. Beide werden abgerissen und neu gebaut. Ferner ist auf dem Gelände der Bau von Dienstwohnungen vorgesehen.

2020 sollen die Arbeiten starten, die Fertigstellung ist für 2027 anvisiert.

Feuerwache 9
Bild 3 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 4 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 5 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 6 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 7 (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 8: Kunstwerk „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck
Feuerwache 9
Bild 9: Detaildarstellung des Kunstwerks „Feuervogel“ (18.02.2019) © Thomas Irlbeck

Quellen:

  • Feuerwache 9 auf muenchen.de (nicht mehr verfügbar)

Es geht los: Sanierung Feuerwache 9 in München

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Reinhard Kardinal Marx weiht neue Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum ein

St. Jakobus – Einweihung
Bild 1: Reinhard Kardinal Marx weiht das neue St. Jakobus ein (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Neuperlach hat nun ganz offiziell eine neue Kirche! Reinhard Kardinal Marx hat am Samstag, den 09.02.2019, die Kirche St. Jakobus am Quidde-Zentrum eingeweiht.

Einweihungen von Gotteshäusern sind in Deutschland selten geworden. Elf Jahre ist Marx (was für ein passender Name für Neuperlach, siehe Karl-Marx-Ring und Marx-Zentrum) bereits im Amt, doch es ist erst das vierte Mal, dass er ein neues Gotteshaus weiht. Das liegt daran, dass die beiden christlichen Kirchen in Deutschland massive Austritte zu verzeichnen hatten und haben. Die Kirche ist für viele Leute nicht mehr attraktiv und modern genug, sie erreicht gerade jüngere Leute kaum noch. Auch die noch vorhandenen Kirchenmitglieder gehen seltener in den Gottesdienst. Auch die Zuwanderung aus Ländern, in denen andere Religionen vorherrschen, spielt eine nicht unbedeutende Rolle.

St. Jakobus – Einweihung
Bild 2: Die Kirche – zwei verschieden große Quader formen sie (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Fazit: Man braucht weniger Kirchen bzw. kleinere Kirchen. Das ist aber nicht der Grund für den Neubau. Denn die alte Kirche St. Jakobus war marode, sogar einsturzgefährdet, und wurde 2012 abgerissen.

Wenn die Kirche schon abgerissen werden muss, ergibt es Sinn, den Neubau an den sinkenden Bedarf anzupassen. So wurde eine weit kleinere Kirche gebaut. Die Anzahl der Sitzplätze sank von mehreren Hundert auf nun 50.

Die Kirche wurde auf dem Standplatz des alten Kindergartens gebaut, der ebenfalls marode war und abgerissen worden war. Dafür entstand am alten Platz der Kirche nun ein neuer Kindergarten. Es wurden also die Plätze getauscht.

Ergänzung/Richtigstellung: Kapelle oder Kirche?

Anfangs wurde das neue St. Jakobus als „Kapelle“ bezeichnet. In jüngerer Vergangenheit ist davon die Rede , dass es doch eine „Kirche“ geworden sei. Laut Pressemitteilung der Erzdiözese ist St. Jakobus eine „Kirche“. Die Tagespresse hat das übernommen. Laut der Kathpedia liegt der Unterschied nicht in der Größe des Baus, sondern darin, ob der Bau eine eigene Pfarrei besitzt. Auch wenn in Neuperlach Pfarreien zusammengelegt wurden, würde ich schon bejahen, dass St. Jakobus über eine Pfarrei verfügt. Bezeichnen wir St. Jakobus also als „Kirche“.

Architektur

Die neue Kirche hat 2,6 Millionen Euro gekostet. Die Nutzfläche beträgt 315 Quadratmeter. Letztlich besteht der Bau aus zwei unterschiedlich großen Quadern. Einer ist gemauert und wurde mit Holz verkleidet. Der größere Hauptbau, der den Gebetsraum enthält, ist aus Beton und behielt seinen Sichtbeton. Nur der schräg versenkte Eingangsbereich des Hauptbaus stört die strenge mathematische Form, aber selbst das Kreuz fügt sich der Quaderstruktur, da es nicht freisteht, sondern – ums Eck gebogen – mit der (Sichtbeton-)Oberfläche verschmilzt (siehe u.a. Bild 3).

St. Jakobus – Einweihung
Bild 3 (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Die Kirche gehört zur Architekturgattung Brutalismus. Der Begriff basiert entgegen eines weitverbreiteten Irrtums keineswegs etymologisch auf dem Ausdruck „brutal“, sondern ist aus dem Französischen béton brut abgeleitet, was „roher Beton“ bedeutet. Ganz einfach gesagt handelt es sich um Bauten, bei denen großflächig „nackter“ Beton zu sehen ist (Sichtbeton), der also nicht verputzt oder mit Fassadenplatten verkleidet ist.

Doch Stil und Umsetzung stoßen hier auf große Kritik. Iimmer wieder erhalte ich Kommentare, wie hässlich die neue Kirche doch sei. Vielleicht gefällt den Kirchenbesuchern aber der Altarstein besser, den das Künstlerpaar Lutzenberger & Lutzenberger, das sich für die Innenausstattung verantwortlich zeichnet, auf einer Wanderung im Allgäu entdeckt hat.

Der Bau war gezeichnet von vielen Verzögerungen. Bereits im Februar 2017 (!) schien die Kirche vom Rohbaustadium nicht mehr weit entfernt zu sein und dennoch mussten wir noch zwei weitere Jahre auf die Fertigstellung warten.

Vielen Dank an Tobias D. für die Fotos!

St. Jakobus – Einweihung
Bild 3 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 5 (09.02.2019). Foto: Tobias D.
St. Jakobus – Einweihung
Bild 6: Kunst in Form von Tafeln zum Thema Heiliger Jakobus (09.02.2019). Foto: Tobias D.

Die Kirche drei Tage vor der Einweihung

St. Jakobus
Bild 7 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck
St. Jakobus
Bild 8 (06.02.2019) © Thomas Irlbeck

Rückblick

Das war die alte Kirche St. Jakobus, die 2012 abgerissen wurde.

St. Jakobus
St. Jakobus vor dem Abriss (19.11.2011) © Thomas Irlbeck

Mehr zum Thema: Rückblick auf den Abriss von St. Jakobus am Quidde-Zentrum (2012)

Quellen

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Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum

Viele sahen und sehen im Plett-Zentrum eine Betonbausünde aus den 1960er-Jahren, der man keine Träne nachweinen sollte. Doch dies wird dem Bau nicht gerecht. Denn der Gebäudekomplex war etwas Besonderes, er war durchdacht, er hatte seine berühmten Vorbilder und nahm Anleihen bei Stararchitekten. Vieles ist jedoch dem Normalsterblichen nicht bekannt und kann auch nicht mehr erkundet werden, da der Bau schlicht nicht mehr existiert – zum Zeitpunkt dieses Artikels liefen bereits die Abrissaktivitäten des verbliebenen Westteils. Speziell für Interessierte, die den ursprünglichen Bau nie oder nur flüchtig gesehen haben, ist es schwer, mehr zu erfahren. Auch hat nicht jeder das erforderliche architektonische Hintergrundwissen, ebenso sind manche Details nur mit aufwändiger Recherche in Erfahrung zu bringen, wenn sie überhaupt öffentlich zugänglich sind. So weist der Bau einige bemerkenswerte Raffinessen auf. Außerdem war das Plett-Zentrum in stärkerer Weise als Zentrum Neuperlachs konzipiert, als es gemeinhin bekannt ist. Bruno Tamborino entführt uns in die Entstehungsgeschichte des Baus und bringt uns in diesem hochinteressanten Artikel dessen Charakteristika und Eigenheiten nahe. Mit dieser Beschreibung liefert der Autor ein Plädoyer für den Erhalt vergleichbarer Gebäude, im Besonderen in Neuperlach.

Neuperlach 1967 bis 1970
Bild 1: Das Plett-Zentrum (ca. 1970). Foto: Christoph Wimber

Thomas Irlbeck

Über den Autor Bruno Tamborino (* 1969) lebte von 1974 bis 1987 in Neuperlach und hat mit starkem Interesse sämtliche Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen in Neuperlach Mitte und Nord erlebt, heute lebt er in Italien. Er hat ein kleines Privatarchiv, bestehend aus Fotos, Postkarten, Zeichnungen und Bauplänen, mit persönlichen Aufzeichnungen und war immer daran interessiert, was aus Perlach Nord am besten werden könnte. Er ist ab der 5. Klasse im Werner-von-Siemens-Gymnasium zur Schule gegangen und war deshalb täglich in Perlach Nord unterwegs. 1983 schlug er der Neuen Heimat einen Neuanstrich für ein Haus vor, dieser Vorschlag wurde dann in der lokalen Wochenzeitung „Hallo“ veröffentlicht, aber nicht ausgeführt. Er hat auch ein Modell von einem Haus in Neuperlach gebaut und in Neuperlach 1985 ausgestellt und Daten für weitere Modellgebäude gesammelt.

Der Zweck dieses Beitrages ist, vom Plett-Zentrum eine Erinnerung zu erhalten und die Gründe seines Verschwindens zu verstehen.

Neue Heimat/Plett-Zentrum 2007
Bild 2: Das Plett-Zentrum (2007). Foto: Bruno Tamborino

Das Plett-Zentrum ist nach zirka 40 Jahren Existenz nur noch Erinnerung und das ist sehr schade. Die Hoffnung dieses Beitrages ist, dass, nachdem dieser Bau lieblos behandelt und recht flott abgebrochen wurde, dies nicht auch anderen Gebäuden in Neuperlach droht. Trotz einer sehr traurigen Indifferenz der Leute, die doch mit und in diesen Bauten aufgewachsen sind, stellen diese für viele ein Stück Heimat dar, das jetzt verschwindet, obschon man es schützen sollte.

Geschichte

Plett-Zentrum Zeichnung
Bild 3: Von oben links zeilenweise nach unten sieht man die Ostfassade, daneben die Westfassade mit Laderampe, die Südfassade mit den Kellerfenstern und die Nordfassade mit den Treppen und den Einfahrten. Alles ist im Ursprungszustand noch ohne Brücke an der Südseite, aber mit der Space Churn. Auch die dunklen Brüstungsabdeckungen gab es anfangs noch nicht. In Rot unterstrichen ganz unten ist der zuletzt noch stehende Bauteil markiert. Zeichnung: Bruno Tamborino

Das Plett-Zentrum war 1967 schon ganz geplant (siehe das Titelbild und Hauptillustration vom Buch „Entlastungsstadt Perlach in München“, herausgegeben 1967 von der Neuen Heimat), es wurde aber erst ein oder zwei Jahre nach den Wohnhäusern in seiner Umgebung zusammen mit dem noch bestehenden gegenüberliegenden Bürohaus eingeweiht. 1971 bezog also die Neue Heimat Bayern ihr neues Verwaltungshaus, es kamen aber auch Geschäfte, ein Restaurant und eine Filiale der Stadtbibliothek München in das Zentrum. Es waren der Ayinger Hof, ein Rewe-Supermarkt, die Papeterie Perlach, ein Solarium mit Kosmetikstudio und andere Geschäfte, die recht bald wieder verschwunden sind oder ihre Identität geändert haben, wie z.B. ein Tapetengeschäft. Der mittlere Teil des Plett-Zentrum bestand aus einem großen, offenen Platz, auf den auf einer Seite der Eingang der Verwaltung der Neuen Heimat schaute, auf der anderen Seite waren Geschäfte. Die Eingänge und Vitrinen aller Geschäfte (auch des Restaurants und der Bibliothek) bildeten drei Fronten, zwei schauten auf eine offene Passage, die andere auf diesen Platz. Der Platz war wie das ganze Hochparterre des Plett-Zentrum zirka 2,60 Meter über dem Straßenniveau. An seinen zwei gegenüberliegenden Seiten grenzten ihn nur zwei schmale Dachstreifen optisch ein und hier stand ab 1972 die Space Churn (Raumspindel, auch als Neuperlach Mobile bekannt), das Wahrzeichen Neuperlachs.

Plett-Zentrum Grundriss Zeichnung
Bild 4: Hochparterre-Grundriss des Plett-Zentrum. Man erkennt in Schwarz die Säulen in versetztem Doppelraster, alle parallelen Säulen stehen in 10,50 Meter Abstand. In Orange die Räume im Hochparterre, in Rot und Violett die Obergeschosse der Büros, rechts die Geschäfte. In Hellblau die Bedachung der Freiflächen im Hochparterre. Die gestrichelten Linien deuten schematisch die Tragebalken der Decke an, alle habe ich nicht rekonstruieren und einzeichnen können. Zeichnung: Bruno Tamborino

Anfang der 1980er-Jahre wurde die Fußgängerbrücke über die Ständlerstraße gebaut, als auch das Konzerngebäude der Vereinte Versicherung (damals noch Vereinigte Versicherung) und das pep fertig waren. Als Durchgang zur Brücke wurden die Brüstung und der Blumentrog hier unterbrochen, welche vorher durchgehend waren, obwohl diese Brücke schon von Anfang an geplant war. In der ersten Hälfte der 1980er-Jahre wurde der Bau auch einer Pflege unterzogen, bei der die vertikalen Brüstungsplatten per Hochdruckwasserstrahl gesäubert wurden und vor allen Dingen die Oberkanten dieser Platten mit optisch angepassten, dunklen Aluminiumprofilen geschützt wurden. 1986 wurde die Neue Heimat aufgelöst und die WSB Bayern zog ein, entsprechend wurde auch das große „NH“-Logo am Obergeschoss des Verwaltungsbaus durch ein „WSB“-Logo ersetzt.

1999 wollte die WSB schon neue Räume, bis sie einige Jahre später den Bau verließ und die Büros dann nicht mehr benutzt wurden. 2001 zog die Stadtbibliothek in das nahe Quidde-Zentrum um, auch dies war ein klares Zeichen, dass das Plett-Zentrum seine besten Zeiten leider schon hinter sich hatte. Spätestens 2005 standen die Verwaltungsräume und die meisten Geschäfte leer. Der großflächige Bau wurde unter zwei Besitzern geteilt, der Geschäftsteil kam in eine Hand, der doppelt so große Teil mit Büroräumen und Platz in die Hand von Aldi, um dort die Büros und den Platz mit einem Markt zu ersetzen. 2006 schenkte die WSB die Space Churn auch der Stadt München.

Im März 2008 wurde der größere Teil des Baus abgerissen, zu diesem Zweck wurde die Space Churn umgesiedelt und der übrige Teil des Baus an der Trennstelle funktionell wieder instand gesetzt. Nach dem Abriss wurde dann nicht der Aldi-Markt, sondern das Life-Einkaufszentrum erbaut, das an den noch stehenden Teil anschloss. Die offene, ehemalige Ladenpassage wurde abgezäunt und ihre Ladenvitrinen mit Holzplatten verschalt, um weiterhin als Durchgang zur Fußgängerbrücke zu dienen, während der Restbau leer und mehr oder weniger in der Hand der Vandalen war, aber aus einigen Blickpunkten sah er noch recht gut aus. Im März 2012 begann auch hier der Abbruch, um ein mehrstöckiges Gebäude an seiner Stelle zu erbauen. Damit enden die 41 Jahre Existenz des Plett-Zentrum.

Beschreibung

Das Plett-Zentrum war ein großzügiger, flacher Bau, der mit großen Spannweiten zwischen den wenigen, relativ dünnen Säulen und einer Totalverglasung der Büro- und Ladenräume imponieren sollte. Die Räume sollten ein Maximum an Licht und Flexibilität bieten, auch innen waren nur wenige Säulen und Mauern zu finden. Alle Fenster der Büros schauten auf das Grün der balkonartigen Brüstungen oder auf zwei grüne Innenhöfe, deren größerer quadratisch war und sich in drei stockwerkshohen, begrünten Stufen nach unten verkleinerte. Alle Brüstungen, auf die Fenster oder Fußgängerbereiche schauten, waren mit Sträuchern und Blumen bepflanzt. Alles am Bau war streng geometrisch und entsprechend fixer Regeln gestaltet.

Das Plett-Zentrum war vollunterkellert, dieser Keller schaute über einen Meter aus dem Boden. Er diente als Büro- oder Archivraum, Tiefgarage und Nebenräumlichkeiten der Geschäfte. Das Hochparterre bedeckte den größten Teil der Oberfläche, abgesehen vom zentralen Platz, der Ladenpassage, den zwei Passagen von dieser zum Platz und beiden Innenhöfen der Verwaltung. Neben dem Platz befand sich der dreistöckige, quadratische Hauptbau der Verwaltung, dessen oberstes Geschoss nach außen keine Fenster hatte und deshalb nur wie eine sehr hohe Abschlussbrüstung aussah. Das Plett-Zentrum wies an der Nordseite drei breite Treppen zum Hochparterre auf, eine als Nebeneingang zur Verwaltung, zwei zu den offenen Flächen und zwei Tiefgarageneinfahrten. An der Südseite hatte nur der Keller unter dem dreistöckigen Bauteil große Fenster entsprechend den Stockwerken darüber. An der Westseite befand sich eine Laderampe für die Lagerräume der Geschäfte, auch hier war der Bau streng und komplett gestaltet. Außer an der Laderampe und an den Südfenstern war der Keller völlig fensterlos.

Es gab an dem Bau keine kleinteiligen Ausnahmen, alles folgte einem geometrisch-minimalistischem Stil, der aber sehr großzügig umgesetzt wurde. Die Decken waren alle in Innen- und Außenbereichen mit Rigipsplatten durchgehend flach und weiß verkleidet, mit eingebauten Neonleuchten. Horizontale, durchgehende Elemente waren dominant. Alle Brüstungen setzten sich aus vorgeblendeten, massiven Betonplatten zusammen, die gesägt, geschliffen und poliert waren, also fast wie natürliches Konglomerat aussahen. Alle Fenster- und Türrahmen und die sieben kubusförmigen Dachaufbauten waren aus brauneloxiertem Aluminium, die Säulen aus nicht bemaltem Beton und alle Kellermauern, außer den wenigen unter den Kellerfenstern, weinrot bemalt. Die Freiflächen bestanden aus großen, quadratischen, perfekt horizontalen Waschbetonplatten mit relativ breiten Fugen dazwischen, in die das Regenwasser abfloss und dann unter den Platten abgeleitet wurde. Auch die Treppen waren aus Waschbeton. In den meisten Räumen befand sich ein neutral gefärbter Teppich, in der Eingangshalle der Büros waren die Haupttreppe zu den Obergeschossen und die Empfangstheke imponierend und phantasievoll gestaltet. Die dominante Farbe außen war Betongrau, mit viel Verglasung.

Das Plett-Zentrum repräsentierte einen Bau mit gemischter Funktion, es war gleichzeitig Verwaltungsbau, Ladenzentrum und öffentlicher Bau mit der Stadtbibliothek, dem großen Platz und der Passagenfunktion zur Brücke. Die Verwaltung besetzte den größten Teil. Die Position der Space Churn auf dem Platz war nicht zufällig, denn der Platz war als erster Neuperlacher Mittelpunkt vorgesehen, die große Treppe, die Space Churn und seine ganze würdevolle Gestaltung bestätigen dies (siehe auch Illustration in „Entlastungsstadt Perlach“), er sollte in moderner Form eine säulengerahmte, griechische Agora interpretieren. Die breiten, nicht steilen Treppen waren alle einladend, wenn auch nicht barrierefrei.

Als Verwaltungsbau der (damals Neuperlach erbauenden) Neuen Heimat Bayern war er das eigentliche Zentrum Neuperlachs, mehr als der heute noch völlig undefinierte Hanns-Seidel-Platz. Der Bau sollte das Paradepferd von Neuperlach Nord sein und war es auch. Das Plett-Zentrum war aber auch ein klares Machtsymbol der Neuen Heimat, mit seiner sehr großen Ausdehnung und seinen besonderen bautechnischen Lösungen. Kohärent mit ihrer Wirkungs- und Bauphilosophie hat sie aber auf teure und exklusive Baumaterialien, etwa Marmor, oder auf aufwändige Verkleidungen verzichtet.

Maße und Bautechnik

Ich werde jetzt technische Charakteristika und Maße angeben, die alle aus meiner Beobachtung stammen. Ich bin mir der Maße ziemlich sicher, aber mit maximal 10 % Toleranz kann ich deren ganz sicher sein.

Das Plett-Zentrum war ein ungeteilter Stahlbeton-Skelettbau mit vorgefertigten Deckenplatten, Bodenbelagsplatten und vertikalen Fassadenbrüstungen und -platten. Vor Ort wurden also der Keller, die Säulen, die Deckenträger und die Brüstungshalterungen gegossen; wie schon angedeutet, war die Struktur völlig ohne Dehnfugen. Das Muster der Säulenverteilung war ungewöhnlich, um von außen weniger Säulen erscheinen zu lassen, als effektiv vorhanden waren. Auf den Säulen befanden sich massive, vor Ort gegossene Betonträger, die dann die Deckenplatten trugen. Die begehbaren Außenbereiche hatten unter dem sichtbaren Bodenbelag eine geneigte, vor Wasser schützende Dachoberfläche, auf der die Platten waagrecht aufgestützt waren.

Alles am Bau basierte auf einer besonderen Baukonzeption: wenige, dünne Säulen, von denen man von außen den Eindruck haben sollte, es seien nur halb so viele, auf denen komplexe, verschieden strukturierte Dachkonstruktionen ruhten. Die großen Spannweiten und die vielen Anforderungen führten also zu sehr hohen Dachkonstruktionen. Das was von außen wie Balkonbrüstungen aussah, war ja in Wirklichkeit fast nur der vertikale Abschluss dieser Deckenkonstruktion. Die Betonbalken, die doppelte Struktur der Freiflächen und die Blumentröge verursachten das Surplus an Höhe, während die schlichte, weiß bemalte Verkleidung der Decken den Eindruck erweckte, man sehe von unten die eigentliche Decke.

Der ganze Bau maß beachtliche 172 mal 56 Meter und war größtenteils 6,50 Meter hoch, der Verwaltungsbau hatte auf 14,30 Meter seine Dachhöhe. Es war ein sehr ausgedehnter und flacher Bau. An den Fassaden sah man alle 10,50 Meter eine 30 Zentimeter dicke Säule, die Brüstungen waren 1,75 Meter hoch, die Fensterbänder 2,60 Meter. Im Inneren waren die Säulen auf einem doppelten, diagonal versetzten Quadratraster angeordnet, um den 10,50 Meter-Abstand zu halbieren. Die Kellerbasis ohne Treppen, Einfahrten, Rampen und der 1,75 Meter-Auskragung der Brüstungen bedeckte stolze 8.886 Quadratmeter. Die Deckenkonstruktion hatte als Hauptelement 60 Zentimeter hohe und 30 Zentimeter breite Tragebalken, auf der die Fertigteil-Deckenplatten lagen. Die Deckenverkleidung war 20 Zentimeter unter den Balken abgehängt. Darüber befanden sich die oben genannten Bodenbeläge der Außenbereiche, die Erde der Blumentröge oder die entsprechende Füllschicht der Innenbereiche. Vom Fußboden bis zur Deckenunterseite waren es reichlich mehr als ein Meter Höhe, oben schauten die Brüstungen nur 40 Zentimeter heraus, dieselbe Höhe der an den Innenseiten der Blumentröge angeordneten Betonsitzbänke um die Außenbereiche.

Architektur

Das gewollte Aussehen des Baus war das einer filigranen, vertikalen Struktur, mit viel Glas und minimalistischen, modernen Fensterrahmen, auf der große und mächtige, horizontal betonte Decken lagen, alles schlicht und geometrisch gestaltet. Glas, lange, durchgehende Brüstungen und der massive obere Abschluss charakterisieren den Bau. Die Fensterrahmen aus brauneloxiertem Aluminium mit quadratischen Profilen und sehr großzügiger Isolierverglasung waren sehr modern, wie auch die niedrigen Heizkörper dahinter und die Vollklimatisierung.

Die Architektur ist typisch für die 1950er- oder 1960er-Jahre und entspricht internationalen und amerikanischen Vorbildern. Man erkennt den Pavillon der Expo in Barcelona (Bild 5), die Neue Nationalgalerie in Berlin (Bild 6), die Lake Shore Drive Apartments in Chicago (Bild 7) als Vorbilder, alles Meisterwerke des Architekten Ludwig Mies van der Rohe. Auch die Villa Fallingwater des Architekten Frank Lloyd Wright (Bild 8) und das Lever House (Bild 9) in New York könnten als Vorbild gedient haben. Es sind alles Meilensteine des Modernismus.

Pavillon der Expo in Barcelona

Pavillon der Expo in Barcelona
Bild 5: Pavillon der Expo in Barcelona (van der Rohe, 1929). Foto: Hans Peter Schaefer / Lizenz siehe: Wikipedia

Als Vorbild für das Plett-Zentrum diente hier das Verhältnis zwischen Wänden und der Decke, die wie Platten aneinanderstoßen, auch die Sitzbank (Mitte) und die Fensterkonstruktion.

Neue Nationalgalerie in Berlin

Neue Nationalgalerie in Berlin
Bild 6: Neue Nationalgalerie in Berlin (van der Rohe, 1962). Foto: Manfred Brückels / Lizenz siehe: Wikipedia

Das große, markant horizontale, massive Dach auf dünnen Säulen diente als Vorbild, auch die dunkle Farbe der Metallkonstruktion und auf dem Bild nicht sichtbare große Untergeschossfenster.

Lake Shore Drive Apartments in Chicago

Lake Shore Drive Apartments in Chicago
Bild 7: Lake Shore Drive Apartments in Chicago (van der Rohe, 1962). Foto: End User / Lizenz siehe: flickr

Die Gestaltung der offenen Erdgeschossbereiche war hier das Vorbild, mit der peniblen und streng geregelten Detailgestaltung. Auch die schmalen Bedachungen sah man um den Platz des Plett-Zentrum.

Villa Fallingwater in Pennsylvania

Villa Fallingwater in Pennsylvania
Bild 8: Villa Fallingwater in Pennsylvania (Wright, 1939). Foto: Jack Boucher, HABS / Lizenz siehe: Wikipedia

Damals modernste Bautechniken erlaubten es, die massive Balkone wie schwebend erscheinen zu lassen, die Säulen waren relativ dünn und in den Schatten zurückversetzt. Einen ähnliche Eindruck ergab das Plett-Zentrum, erzielt mit einer ähnlichen Technik.

Lever House in New York

Lever House in New York
Bild 9: Lever House in New York (Studio S.O.M., 1957). Foto: David Shankbone / Lizenz siehe: Wikipedia

Das fensterlose oberste Geschoss des Hauses war ein technisches Stockwerk und bildete einen optisch gelungenen Abschluss-Akzent, diese Lösung wurde bei Hochhäusern auch von van der Rohe verwendet. Der Flachbau auf Stelzen, den man im Vordergrund sieht, hat einen begrünten Innenhof. Beide Motive sah man am Plett-Zentrum.

Erklärungsversuche zum Abbruch

Das Plett-Zentrum hatte einige Mängel, die den Abbruch auf keinen Fall rechtfertigen, ihn aber vielleicht erklären. Bei 8.886 Quadratmetern Oberfläche (das Grundstück ist natürlich noch größer) bot es nur 7.828 Quadratmeter Büro- und Ladenflächen. Das ist wenig.

Der würdevolle Platz in der Mitte wollte eine Agora, also ein Treffpunkt sein, was er aber nie geworden ist. Ein Marktplatz (was das pep irgendwie ist) hätte besser funktioniert, der Platz ist leider immer leer geblieben.

Der flache, weitverglaste Bau war bestimmt unwirtschaftlich in der Beheizung, er war entsprechend der damaligen Technik wenig isoliert und hatte nach oben und nach unten potenziell große Wärmeverluste.

Dass man zu den Geschäften, der Verwaltung und dem Platz 2,60 Meter Höhe durch Treppen überwinden musste, machte den Bau bestimmt auch nicht beliebt, denn es gab keine barrierefreie Alternativen dazu.

Wahrscheinlich wurde das Plett-Zentrum als striktes ideologisches Eigentum und Symbol der Neuen Heimat angesehen, es war also den Nachfolgebesitzern unsympathisch, es wurde wohl als etwas Fremdes empfunden.

Komischerweise war der Bau 1967 als Erster schon fertig geplant, wurde aber erst vier Jahre später eingeweiht, trotz seiner schnell realisierbaren Bauweise. Wahrscheinlich musste man damals auf der Riesenbaustelle Neuperlach den Wohnhäusern Vorrang geben. Der Bau war also 1971 schon veraltet, die Planung geschah ja vor 1968 und der Energiekrise 1973, danach war eben viel schon wieder anders.

Es hat wohl auch Wassereinfallprobleme am Dach gegeben, die besondere, asymmetrisch ausgelastete Struktur des Baus ohne Dehnfugen mit Fertigteildachelementen hat vermutlich zu Spannungen im Dach geführt, die als Folge die dichtende Teerpappe darauf immer wieder aufgerissen haben könnten.

Schließlich litt der Bau wie alle Subzentren in Neuperlach schon seit den 1980er-Jahren unter der Konkurrenz des pep.

Eine Illusion …

Trotz allem hätte man den Bau retten müssen und können, ihn renovieren, reparieren und rentabel machen können. Mehrere, mit Spiegelglas verkleidete Stockwerke in Leichtbauweise auf den Geschäfts- und Büroteilen, ein Verglasen oder Zubauen des quadratischen Innenhofes und eine Umfunktionierung und Bedeckung der Agora hätten den Bau rentabel gemacht und ihn erhalten und modern gemacht. Aufzüge oder neu gestaltete, flachere Rampen (die alten Treppen hatten nur eine integrierte, mit einer hohen Stufe beginnende Kinderwagenrampe) hätten den Zugang erleichtert. So wäre der ursprüngliche Mittelpunkt Neuperlachs noch erhalten und die Identität dieses Stadtteils bewahrt, auch die Bibliothek könnte heute noch viele positive Jugenderinnerungen wachhalten. Das Plett-Zentrum war insgesamt ein einladender Bau mit Öffentlichkeits- und nicht Privatcharakter, der leider an einer Privatmentalität zu Grunde gegangen ist, obwohl er noch stehen sollte.

Bruno Tamborino
bruno.tam15@gmail.com

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Architektur Bilder Einkaufen/Ladenzentren Historisches Sanierung/Abriss/Bau Straßenverkehr

Architektur und Geschichte in Neuperlach

Bild 1
An der Plettstraße (ca. 1989). Foto: Bruno Tamborino

Bruno Tamborino hat dankenswerterweise einen hervorragenden Gastbeitrag zur Geschichte und Architektur Neuperlachs geschrieben, speziell zu Neuperlach Nord. Er nimmt uns mit in die Planungen, beschreibt die Philosophie des Stadtteils und die besonderen Umstände wie Zeit- und Kostendruck. Neben allgemeinen Vorgaben und Entscheidungen, was etwa Bauhöhe, Baumaterialien und Baustil betrifft, gibt es die besonderen Entscheidungen und Einrichtungen, die zeigen, dass Neuperlach keine anonyme Betonwüste ist, sondern lebenswert und praktisch. Der Autor lässt uns an der Entstehung der ersten Bauabschnitte teilhaben, stellt die verschiedenen Haustypen vor und lässt uns verstehen, warum Neuperlach so aussieht, wie es anfangs aussah und wie es heute aussieht. Etwa warum man die Gebäude ursprünglich nicht bonbonbunt angestrichen hat und mit welchen Tricks man Restriktionen umging und es dabei dennoch schaffte, diese Maßnahmen so zu gestalten, dass für die Bewohner sogar oft ein Mehrwert herauskam. Tamborino beleuchtet auch kritisch neue Entwicklungen, speziell im Hinblick auf Sanierungen der in die Jahre gekommenen Bauten. Entstanden ist ein Artikel, der mehr in die Tiefe geht und keine reine Bildkollektion mit ein paar Anmerkungen aus Bewohner- oder Laiensicht ist, sondern auf vielfältige Aspekte, speziell der Wohnhäuser, eingeht.

Thomas Irlbeck

Über den Autor Bruno Tamborino (* 1969) lebte von 1974 bis 1987 in Neuperlach und hat mit starkem Interesse sämtliche Bau- und Umgestaltungsmaßnahmen in Neuperlach Mitte und Nord erlebt, heute lebt er in Italien. Er hat ein kleines Privatarchiv, bestehend aus Fotos, Postkarten, Zeichnungen und Bauplänen, mit persönlichen Aufzeichnungen und war immer daran interessiert, was aus Perlach Nord am besten werden könnte. Er ist ab der 5. Klasse im Werner-von-Siemens-Gymnasium zur Schule gegangen und war deshalb täglich in Perlach Nord unterwegs. 1983 schlug er der Neuen Heimat einen Neuanstrich für ein Haus vor, dieser Vorschlag wurde dann in der lokalen Wochenzeitung HALLO veröffentlicht, aber nicht ausgeführt. Er hat auch ein Modell von einem Haus in Neuperlach gebaut und in Neuperlach 1985 ausgestellt und Daten für weitere Modellgebäude gesammelt.

Die folgenden Ausführungen sind auf Neuperlach Nord und Nordost und auf die Planungs- und Baujahre von zirka 1967 bis 1973 beschränkt. Neuperlach Nordost ist nur in seinen Teilen nördlich und westlich des Marx-Zentrum betroffen. Genauer genommen werde ich bestimmte Wohnhausgruppen behandeln, die ja wohl den Charakter Neuperlachs sehr stark prägen und die eine erkennbare architektonische Gruppe innerhalb Perlachs bilden. Es sind Häuser, die an den folgenden Straßen stehen: Adolf-Baeyer-Damm, Strehleranger, Nawiaskystraße, Quiddestraße, Plettstraße, Staudingerstraße, Albert-Schweitzer-Straße, Heinrich-Wieland-Straße, Siegfried-Mollier-Straße, Karl-Marx-Ring (bis zur ersten Kurve im Norden), Kurt-Eisner-Straße (der nördliche Teil).

Diese Ausführungen haben aber zum Teil auch in neueren Teilen Neuperlachs (Ost, West und zum Teil auch Therese-Giehse-Allee) ihre Gültigkeit. Ich werde von hier ab einfach über „Perlach“ schreiben, wo ich die oben genannten Gebäude, Straßen und Ortsteile identifizieren will, damit es besser lesbar ist.

Zeitlich werde ich mich auf den Erbauungszustand und die Zeit bis Ende der 1970er-Jahre beschränken, da es bei den vielen, einschneidenden Veränderungen der folgenden Jahre unmöglich wäre, die Logik des Ganzen zu rekonstruieren.

Ganz Neuperlach ist größtenteils ein Produkt des „Maßnahmenträgers Neue Heimat Bayern, gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung“ (1986 nach Skandalen aufgelöst), die ich einfach NH nennen werde. Die NH hat den Stadtplan vorgegeben, die Position der Häuserblöcke und viele Wohnhäuser geplant, und auch andere Strukturen, z.B. die Einkaufs-Subzentren, entstammen ihrer Planung. Bei markanteren Komplexen, zum Beispiel beim Marx-Zentrum, kamen auch andere Architekten zu Wort, deren Projekte dann aber nicht immer wie vorgesehen ausgeführt wurden, weshalb sie sich manchmal von ihren Werken distanzierten (siehe Architekt Bernt Lauter und den Wohnring).

Charta von Athen

Perlach wurde entsprechend den Prinzipien der „Charta von Athen“ aus den 1930er-Jahren geplant, die eine Reaktion auf die kapitalistischen „Mietskasernen“ des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts war. Diese Mietskasernen wurden in großer Zahl in allen Städten von privaten Unternehmern gebaut, sie hatten eine reiche Stuckfassade zur Straße, aber hinter der schönen Fassade wurde das Grundstück und das Haus dann mit Wohnungen, Räumen, Betrieben und entsprechend mit Leuten bis zum Geht-nicht-mehr gefüllt. Es fehlte deshalb ganz entschieden an Licht, Luft, Sonne und Hygiene.

Um diese Situation zu beheben, entwickelten einige berühmte Architekten ab den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre eine völlig neue Konzeption des Wohnungsbaus, bei dem schlichte, vielstöckige, funktionelle Gebäude auf die „grüne Wiese“ gebaut wurden, mit gesunden Wohnungen, die licht-, luft- und sonnendurchflutet sein sollten, mit modernen, hygienischen Einrichtungen für jede einzelne Wohnung und Stahlbeton als Baumaterial, der einige Jahrzehnte früher noch unbekannt war und ganz neue Baumöglichkeiten gab. Die Häuser sollten die Wohnzimmer nach Süden und Westen (für die Abendsonne) ausgerichtet haben, die Schlafzimmer nach Osten (Morgensonne) oder eventuell Norden (auch Badfenster, Treppenhäuser u.ä.). Also nicht mehr „die schönste Fassade zur Straße hin“, sondern alles nach den Himmelsrichtungen gebaut.

Diese Baukonzeption hatte in den 1960er-Jahren schon einige Mängel und Erneuerungstendenzen gezeigt, war aber zur Zeit der Planung Perlachs noch aktuell (bis sie Mitte der 1970er-Jahre überholt war zugunsten kleinerer, urbanerer, weniger anonymer Baugestaltungen). Diese Bauauffassungen wurden also bei der Planung Perlachs angewendet, verbunden mit den Bauauflagen der Stadt München, die damals als Mindestabstand zwischen zwei Häusern die Summe deren Fassadenhöhe vorschrieb (bei 25 Metern Höhe x 2 = 50 Meter Abstand). Den Stadtplanern Perlachs war von Anfang an klar, dass diese Bauauflage das Stadtbild zwangsläufig monoton machen würde, sie konnten aber nichts daran ändern.

Besonderheit: Balkonbrücken

Balkonbrücken
Balkonbrücken. Links: Plettstraße, rechts: Albert-Schweitzer-Straße, Nähe Lätarekirche. Zeichnung in der Mitte: Durch die fehlenden Balkonbrücken im Erdgeschoss werden Durchgänge geschaffen. Fotos und Zeichnung: Bruno Tamborino

Anscheinend haben sie als Einziges den Trick erarbeitet, Häuserblöcke öfters durch „Balkonbrücken“ zu verbinden. In diesem Fall stehen die Häuser normalerweise sechs Meter distanziert und sind durch eine Mauer ohne dahinterliegende Wohnräume verbunden. Vor dieser Beton-Verbindungsmauer laufen die Balkone.

Entsprechend befindet sich nur an der Stirnseite des Balkons eine Balkontür zur Wohnung. Der Zweck dieser seltsamen Balkone war offensichtlich, zwei Häuserblöcke offiziell zu einem zu machen, man brauchte so keine Abstände mehr einzuhalten. Auch ergeben sich zusätzliche oder größere Balkone, eventuell erzielte man noch einen Sicht- und Windschutz. Die Balkone können natürlich von den jeweiligen Wohnungseigentümern und -mietern genutzt werden, eine gehbare verbindende Funktion von Haus zu Haus haben sie aber nicht, da sie keinen Laubengang oder dergleichen darstellen.

Auch ergeben sich (bis auf eine Ausnahme) auf diese Weise Stellen, wo man die Häuserzeilen im Erdgeschoss zu Fuß durchqueren kann, da die Verbindungsmauer im Erdgeschoss fehlt und sich so ein Durchgang ergibt.

Im Vergleich zu den frei stehenden Häusern älterer Wohnsiedlungen aus den 1950er- und 1960er-Jahren wurden hier die Gebäude zu längeren Zeilen zusammengestellt, um damit den Eindruck von städtischen Straßenzügen entlang der Fußgängerwege zu erzielen, dies hat aber aus verschiedenen Gründen (Dimensionen, Erdgeschossnutzung, Vegetation, Abstandsbestimmungen) nie die gewünschte urbane Atmosphäre erzielt.

Anflugschneise Riem drückte die zulässige Bauhöhe

Die hier behandelten Teile Perlachs befinden sich auch unter der Anflugschneise (Anfluglinie der Jets) des ehemaligen Flughafens „München Riem“, deshalb durften die Gebäude die Höhe von 25 Metern nicht überschreiten, und bei dem höchstgelegenen Wohnraum, dessen Fußboden mehr als 22 Meter über dem Grund liegt, hätte man zusätzliche Bauauflagen, etwa abgeschirmte Fluchttreppenhäuser beachten müssen, die zu Mehrkosten geführt hätten. Deshalb haben alle betroffenen Gebäude maximal acht Obergeschosse, ein bewohntes Erdgeschoss sowie ein Kellergeschoss (mit Ausnahme von vier zehnstöckigen Punkthäusern am Ostpark; das hier nicht näher behandelte Marx-Zentrum und Teile südlich und östlich davon liegen bereits außerhalb der Einflugschneise, dort wurden 35 Meter Bauhöhe und punktuell auch mehr erlaubt, sodass bis zu 17 Stockwerke gebaut wurden).

Fußwegsystem

Die Planer Perlachs wollten ein Fußwegsystem verwirklichen, das völlig von den Straßen getrennt sein sollte, und dies wurde mit Wegen, Brücken und Unterführungen auch konsequent gebaut. Sie waren sehr stolz auf diese neue Konzeption, und bestimmt sind die Häuser Perlachs vorrangig für ein Erleben von diesen Fußgängerwegen geplant und wesentlich weniger von den Straßen, weshalb man Perlach zu Fuß besser zu schätzen lernt.

Olympia tat München gut, nicht Neuperlach

Die Stadt München baute gleichzeitig mit Perlach ab Mitte der 1960er-Jahre auch die ersten U-Bahn- und S-Bahn-Linien für und mit dem Olympiapark, all dies musste 1972 fertig sein (mit den Problemen, die während des Baues unweigerlich entstanden) und hatte seine negativen Konsequenzen auf Perlach. Am bekanntesten wurden die Probleme mit dem transparenten Olympiapark-Zeltdach, das die vorher geschätzten Kosten um das 20-fache (!) überschritt. Anscheinend war es Geld, das in Neuperlach hätte investiert werden sollen und dann hier weggespart wurde. Man könnte wohl sagen, dass sich die Stadt damals mit diesen beiden Großprojekten übernommen hatte.

Aber was ist ein Haus in Perlach?

Ein Haus kann man als den Bau bezeichnen, bei dem zwei oder drei (bei „Häuserzeilen“) oder vier bis sechs Wohnungen (bei „Punkthäusern“) um ein Treppenhaus gruppiert sind, und dieser so entstandenen Grundriss ist dann drei bis neunmal in die Höhe wiederholt. Ausnahmsweise ist das Erdgeschoss oder das oberste Geschoss etwas anders gestaltet, z.B. hat es einen Durchgang (wie bei den Wohnblöcken des Quidde-Zentrum), eine Durchfahrt (an der Nawiaskystraße), technische Räume oder oben großzügigere Terrassenwohnungen.

Aus den oben zuerst erwähnten Häusern kann man Häuserzeilen gruppieren, sie haben nur an der Vorder- und Rückseite Fenster, deshalb stehen die jeweiligen Häuser meist geradlinig Wand an Wand und sind nur durch eine dünne bautechnische Dehnfuge (eine vertikale sichtbare Linie an der Wand) getrennt. Sie haben immer eine Eingangs-/Treppenhausseite, diese normalerweise ohne Balkone (nach Osten oder Norden gerichtet) und gegenüber eine Balkon-/Wohnzimmerseite ohne Eingang (nach Süden oder Westen gerichtet). Die kürzesten Häuserzeilen sind zwei Häuser lang, die längste ist zwölf lang (die Wohnhäuser des Quidde-Zentrum). Einige Häuserzeilen sind durch die erwähnten „Balkonbrücken“ an andere Häuserzeilen gekoppelt, nur bei diesen Balkonbrücken oder aber bei Winkelungen einer Häuserzeile kann sich der Grundrisstyp in einer Zeile ändern. Manche Häuserzeilen haben Endhäuser, die eine Variante des Standardhaustyps sind. Dabei können Fenster oder Balkone anstatt an der üblichen Seite des Hauses an der Stirnwand liegen, damit das Ganze besser aussehen soll (was in der Tat auch der Fall ist) oder um aus den Wohnungen eine bessere Aussicht zu haben. Der Wohnungsgrundriss ist in diesen Fällen aber selten anders als im Standardhaus und im Fall der Fälle nur marginal, es können dann auch Badfenster vorhanden sein. Häuser dieses Typs (Zeilenhäuser) gibt es in Perlach als Ziegelmauerwerk-Gebäude (alle von der NH geplante Häuser sind so gebaut) und als Gebäude, die aus in Werken vorgefertigten Betonplatten vor Ort montiert wurden (Plattenbauweise). Plattenbau war damals hochmodern und rationell, die Ziegelbautechnik der NH war da eher traditionell.

Punkthäuser dagegen sind Häuser, die mindestens vier Wohnungen um ein Treppenhaus haben und die nicht Wand an Wand gebaut werden können, da sie auf allen Seiten Fenster haben und somit keine Außenwand fensterlos sein kann. Man kann sie höchstens durch relativ schmale Streifen der Außenmauer an andere Häuser ankoppeln, aber fast alle in Perlach stehen frei. Viele Punkthäuser sind Gebäude, die in Plattenbauweise gebaut wurden, abgesehen von diesen gibt es in Perlach nur zwei andere Haustypen aus Ziegelmauerwerk. Beide Typen kann man östlich der Heinrich-Wieland-Straße sehen (nördlich des Karl-Marx-Rings eines, südlich davon den anderen Typ), zwei weitere Häuser stehen an der Kurt-Eisner-Straße. Auch die Punkthäuser haben eine Eingangs-/Treppenhausseite und eine gegenüberliegende Seite, die die meisten und größten Balkone und Wohnzimmerfenster hat. Das Treppenhaus schaut immer nach Norden, während die Wohnungen und dementsprechend die Wohnzimmerfenster und Balkone auf alle anderen Himmelsrichtungen, prinzipiell Süd, gefächert sind.

Alle Häuser sind in der ganzen Fläche unterkellert (Betonbauweise). Die Keller wurden nach kollektiven (Waschkeller, Fahrradraum) und individuellen (Abstellräume) Bestimmungen aufgeteilt. Die Hauseingänge wurden entsprechend den damaligen Angewohnheiten sehr schlicht und öde gestaltet, es wurde nie Wohnraum für die Eingänge geopfert und auch die Materialien waren sehr schlicht. Das war damals auch außerhalb Perlachs gängige Praxis, auch wenn es heute sehr stört und verbessert werden sollte. Alle Häuser haben Hochparterre, damit die Kellerfenster direkt Licht bekamen und man so die Wohnungen im Erdgeschoss vor indiskreten Blicken schützte.

Die Wärmedämmung (heutzutage als die Außenarchitektur sehr beeinflussende „Sanierung“ nachträglich ausgeführt) gab es schon von Anfang an, wenn auch weniger ausgetüftelt, die effizient profilierten Fensterrahmen waren aus lackiertem Holz (innen immer weiß, außen weiß, anthrazit oder farbig), sie hatten Doppelgläser, die in zwei aneinandergekoppelte Fensterrahmen eingebaut waren und Alu-Fensterbänke. Die Ziegelmauern wurden als Nordaußenmauern dicker gebaut, 36 cm dick, anstatt den üblichen 30 cm. Tragende Innen- und Außenmauern, bei denen keine Isolierung notwendig war, sind 24 cm dick, abgesehen von den 10 cm dicken Innentrennwänden. Die Häuser in Plattenbauweise waren wohl weniger gedämmt, aber ich bin fast sicher, dass da eine Styropordämmschicht in den Betonfertigplatten eingelassen war.

Aber welche waren die Entstehungsphasen in Perlach?

Anfang der 1960er-Jahre beschloss die Stadt München, die Wohnungsnot, die der Bevölkerungswachstum während des Wirtschaftswunders erzeugt hatte – abgesehen von den im Krieg zerstörten oder einfach überalterten Wohnungen – mit dem Bau von mehreren öffentlich geförderten „Entlastungsstädten“ zu lösen, deren größte eben Neuperlach wurde, das innerhalb der Jahre von zirka 1968 bis 1990 auf eine riesige freie Ackerfläche gebaut wurde. Es wurde zum größten Bauprojekt Deutschlands, vielleicht Europas, und sollte schon deshalb eine andere historische Bewertung bekommen, als es derzeit hat.

Wie alle so schnell gewachsenen Städte konnte Neuperlach natürlich nicht problemlos sein, weder beim Bauen noch beim Planen, noch beim Wohnen und auch nicht beim Zusammenleben.

Die erste, lange Phase war der Grundstücksumschlag, bei dem die Acker gekauft und die Flächen völlig anders zusammengelegt wurden und dann verschiedenen neuen Nutzungsbestimmungen zugewiesen wurden, etwa Wohnen, Arbeit, Freizeit, Gewerbe, Verkehr u.a. Danach wurden die Infrastrukturen „auf die grüne Wiese“ gebaut, das heißt Straßen, Wasser und Abwassersystem (dieses hat die Entstehungsphasen des neuen Stadtteils bestimmt), Strom, Fernwärme usw., dann kamen die Tram (1970) und später die U-Bahn (1980) dazu.

Die ersten Wohnhäuser entstanden 1967, das allererste bewohnte Wohnhaus war meines Wissens ein Punkthaus an der Kreuzung Quiddestraße/Plettstraße Nähe Lätarekirche.

Aber wenn man sich die wenigen historischen Fotos anschaut, kann man unschwer erkennen, dass ganze Nachbarschaften gleichzeitig fertig waren, das heißt, der Baurhythmus war sehr hoch, er lag im Bereich von zirka 1.000 Wohnungen pro Jahr!

Und wie wurden die Wohnhäuser Perlachs geplant?

Der Prozess ist nicht ganz einfach zu rekonstruieren, ich möchte mich auf die Häuser der NH beschränken, alles fand innerhalb einer Gesellschaft statt, die „Neue Heimat Bayern“, Tochtergesellschaft der Neuen Heimat mit Sitz in Hamburg, die auf dem Kapital der führenden deutschen Gewerkschaften basierte und das größte Bauunternehmen Europas war. Wegen der extremen Größe des Unternehmens gab es bestimmt Überschneidungen in den Kompetenzen, die Namen der Planer sind leider unbekannt geblieben, es heißt da einfach „Planungsabteilung Neue Heimat Bayern“.

Einflüsse

Man erkennt auf alle Fälle in der NH-Wohnarchitektur Einflüsse des „Brutalismus“ der 1960er-Jahre (siehe Werke vom Architekt James Stirling) in der Balkongestaltung und anderen Details, eine Geometrie nach den Ideen des Bauhauses in der Gesamtgestaltung und besonders in der Position der Fensteröffnungen innerhalb des Mauerwerks (nicht als Löcher in der Mitte einer Mauer, sondern als Aussparungen in den Ecken der Flächen), aber alles ist eher schüchtern und vorsichtig in die Praxis umgesetzt. Alle Bauten sind theoretisch endlos in Serie baubar, es gibt keine Bauten, die einmalig für eine Position geplant wurden, höchstens Standardplanungen, die einem Ort ein wenig angepasst werden mussten.

Planung

Es wurden also in der Planungsabteilung zuerst einmal Wohnbedürfnisse festgelegt und auf deren Basis ein kompletter und detaillierter Grundriss geplant, aus dem man Häuser in die Höhe und bei den meisten davon dann auch Häuserzeilen in die Länge zusammenstellen konnte. Diese Grundrisse richteten sich nach strengen Regeln, es musste mit dem minimalen Aufwand das Maximum an Wohnkomfort und nutzbarer Fläche geschaffen werden. Praktisch ausnahmslos durfte ein Raum nur ein Fenster oder alternativ eine Fenstertür haben, die Klosetts wurden als getrennter Raum im Eingangsbereich eingebaut, denn es gab getrennte Badezimmer ohne WC, damit verschiedene Familienmitglieder gleichzeitig beide sanitären Einrichtungen benutzen konnten. Beide Sanitärräume waren ohne Fenster, nur die Badezimmer, die sich an den Stirnwänden der Häuserzeilen befinden, bekamen (aber nicht bei allen Grundrissen) ein kleines Fenster.

Die besonderen Aufzüge

Was weiter auffällt, ist die Position der Aufzüge. Diese sind fast immer am Ende der (in zwei Rampen geteilten) Treppen gegenüber den Wohnungstüren eingeplant, damit man mit der Hälfte der Aufzugstüren an den Stockwerken auskam, das heißt, nur alle zwei Stockwerkshöhen gibt es eine Aufzugstür, man muss dann eine Rampe, das heißt ein halbes Stockwerk, hinauf- oder heruntergehen. Das Konzept war aber nicht nur auf Kosteneinsparung ausgelegt, sondern auch in sich stimmig und hoch effizient, ohne dass es für die Bewohner Nachteile brachte. Da die Aufzüge im Erdgeschoss starten und nicht im Hochparterre, bedeutet es für die Leute, dass sie im Erdgeschoss die halbe Treppe sparen. Somit muss man keine einzige Treppenstufe mehr steigen wie in anderen Häusern, wo der Aufzug zwar in jedem Stock hält, man aber erst ins Hochparterre raufsteigen muss. Auch ersparte man sich Fahrstuhlschächte, die deutlich höher als das Haus selbst waren, wodurch man eventuell nur so unter der erlaubten 25-Meter-Grenze blieb. Augenscheinlich konnte man nur auf diese Weise in Neuperlach Nordost innerhalb der Einflugschneise überhaupt 9 Geschosse realisieren! Die hier erwähnte Lösung mit einem Aufzugsmaschinenraum, der ein halbes Stockwerk über die normale Haushöhe herausragt, und mit auf halber Stockwerkshöhe haltenden Aufzügen ist aber nur eines von mehreren Konzepten. In Perlach wurden auch andere Varianten realisiert, mit einem Aufzugsmaschinenraum, der oben mit dem Hausdach bündig abschließt (hier hält der Aufzug das letzte Mal zwischen den Stockwerken 6 und 7, sodass man vom Aufzug aus noch 1,5 Stockwerke raufsteigen muss, um ins oberste Stockwerk zu gelangen; vor allem eine Reihe von Wohnblocks in Neuperlach Nordost weisen dieses Merkmal auf), oder mehr als ein ganzes Stockwerk höher ist als die allgemeine Dachfläche. Es gibt seltener auch Aufzüge, die in jedem Stockwerk (und nicht auf halber Höhe) halten.

Stockwerkshöhe, Wohnfläche

Die Stockwerkshöhe der NH-Häuser ist in