Programmheft Ramersdorf-Perlach Januar bis April 2018

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Programmheft Ramersdorf-Perlach #932
Programmheft Ramersdorf-Perlach #93

Wer das Heft in gedruckter Version bevorzugt, findet es hier:

Kulturhaus Neuperlach
SVN München
Kirchen Neuperlach
AWO Plievierpark
Georg-Brauchle-Haus, Staudingerstraße
PHÖNIX Seniorenzentrum, Friedrich-Engels-Bogen
Stadtsparkasse, Pfanzeltplatz
Fernseh Merz
HypoVereinsbank, Pfanzeltplatz
an vielen weiteren Stellen in Waldperlach und Ramersdorf

Das Heft erscheint 3 × jährlich – immer in der letzten Ferienwoche.

Die Veranstaltungstermine gehen von Neujahr bis Ostern, Ostern bis Mitte September und September bis Silvester.

Die Veröffentlichung von Terminen im Heft ist kostenlos.

> > > Hier klicken: Programmheft Ramersdorf-Perlach #93 herunterladen

Vielen Dank an Manfred Westner für den Einsatz!

Update 01.05.2016: Die Sonntags-Flohmärkte finden trotz der Bauarbeiten am pep (Abriss und Neubau Parkhaus Nord) weiterhin statt! Mehr Infos hier: Flohmarkt

Frohes Fest!

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MannSprichtMitFisch
Kunstwerk „Mann spricht mit Fisch“ (1984) von Emese Zavory am Hachinger Bach, Nähe Krehlebogen. Foto: Andreas Huber

Der stumme Mann am Hachinger Bach scheint auf seine alten Tage zu Späßen aufgelegt zu sein.

Heute trug er eine Mütze des Weihnachtmanns. Von Geschenken ist allerdings weit und breit keine Spur zu sehen. Schade!

Mehr zu der Plastik unter Kunstwerke in Neuperlach.

Vielen Dank für die Einsendung!

Ich wünsche allen Besuchern von Neuperlach.org  ein frohes Fest, ein paar geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

MannSprichtMitFisch
Foto: Andreas Huber

Veranstaltungen des Festring Perlach e. V. im 1. Halbjahr 2018

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Hier kann die Veranstaltungsvorschau für das 1. Halbjahr 2018 heruntergeladen werden:

Festring Logo

Hier klicken: Festring Perlach e. V. – Veranstaltungen 1. Halbjahr 2018

Vandalismus im Skulpturengarten: Neuperlacher um Unterstützung gebeten

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Skulpturengarten 1
Bild 1: Die beiden Kaskadenbrunnen sind wie eine Bühne für die Skulpturen. In der Dämmerung … Foto: Florian Mayr

Der Skulpturengarten im Quidde-Zentrum steht gerade einmal vier Wochen (Neuperlach.org berichtete), aber es ist schon vieles passiert. Trotz des schlechten Wetters konnte der geplante Termin zur Einbetonierung der Skulpturen am 11.11. eingehalten und der Garten anschließend bei Saxophonklängen feierlich eingeweiht werden. In den nächsten Tagen gab es viel positive Resonanz von Anwohnern und Spaziergängern, die sich über die neue Attraktion in Neuperlach freuten.

Aber auch der von den Künstlern befürchtete Vandalismus ist schon eingetreten: Die Enten-Kürbis-Skulptur von Evelyn Baron wurde herausgerissen und fast vollständig zertrümmert, der Afrika-Figur von Pierantonio Bartoli würde der Kopf abgeschlagen, die Schnecke von Gabriela Popp hing nur noch sehr dürftig in ihrer Verankerung, die von den Kindern aus dem Kindertreffpunkt im Oskar-Maria-Graf-Zentrum gestalteten Ytong-Steine sind an allen Ecken beschädigt, die Flügel der Schrottskulptur von Ingrid Müller sind eingeritzt…

Skulpturengarten 2
Bild 2: … haben sie eine ganz eigene Wirkung. Foto: Florian Mayr

Die Liste ist lang und die Künstler sind erschüttert. Auch wenn alle Teilnehmer des Projekts im Vorfeld potenziellen Vandalismus befürchtet hatten, konnte sich doch niemand vorstellen, dass es in diesem verheerendem Ausmaß passieren würde (alles an einem Tag!) und dass der reine Zerstörungsdrang bei manchen Menschen doch so groß ist. Die betroffenen Künstler und Manuela Clarin als Projektbegleitung versuchen, die beschädigten Werke wieder instand zu setzen.

Bis zum 17.12. soll alles wieder vorzeigbar sein: Dann soll vor Ort der Katalog zum Skulpturengarten, eine Initiative der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V., präsentiert werden. Auf 90 Seiten werden mit vielen Abbildungen alle Skulpturen vorgestellt und beschrieben. Manche begleitet von Entstehungsfotos, manche von Texten der Künstler. So versammeln sich am Sonntag, den 17.12., um 16 Uhr nochmal viele der Skulpturenmacher vor Ort und feiern gemeinsam dieses Projekt, das wenigstens in dieser Publikation dauerhaft festgehalten ist und für 5 Euro von Interessierten erworben werden kann. Wer neugierig ist, kann auch einige der anwesenden Künstler nach ihrer Intention beim Erstellen der Skulpturen, nach der Herstellungsweise oder den Materialien befragen: Hinter manchem Objekt steht eine komplexe Geschichte. Bei Glühwein können in der beginnenden Dämmerung vor den Skulpturen interessante Gespräche geführt werden, falls bis dahin noch alles steht …

Die Künstler und Aktiven des Projekts würden sich über eine Unterstützung der Neuperlacher sehr freuen: Je öfter Besucher und Spaziergänger bei den Skulpturen vorbeischauen, desto weniger Möglichkeit gibt es, dass sich hier wieder jemand ungestört so austoben kann, wie es vor kurzem passiert ist.

Skulptur Ententanz
Bild 3: Eines der Werke des Ensembles „Ententanz“ von Evelyn Baron. Der aus Kürbis geschaffenen Figur wurde übel mitgespielt. Foto: Florian Mayr

Katalogpräsentation: Skulpturengarten

Sonntag, den 17.12.2017, 16:00 bis 17:30 Uhr
Garten im Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Advents-Hobbykünstlermarkt

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Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum
Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum

Der Nachbarschaftstreff im Quidde-Zentrum lädt am Sonntag, den 3. Dezember 2017, von 15 bis 19 Uhr zum Advents-Hobbykünstlermarkt in die Quiddestraße 45 ein.

Freuen Sie sich über das bunte Angebot von „selbst gemachten und selbst gebastelten“ Kunstwerken, die von Hobbykünstlern aus Neuperlach und Umgebung für Sie präsentiert werden. Dort kann man einiges bestaunen und für Weihnachtsgeschenke sorgen. Die Ausstellungsfläche ist überdacht.

Die Ehrenamtlichen des Nachbarschaftstreffs bieten Kaffee, selbst gebackenen Kuchen sowie Glühwein und Suppe für das leibliche Wohl an.

Gerne können Sie sich auch gegen eine Standgebühr von 1,50 Euro (inkl. Tisch 3,00 Euro) anmelden und ihre eigenen, selbst hergestellten Kunstwerke anbieten. Die Anmeldung ist unter Telefon 089/638 388 72 und per E-Mail an s.schneeberger@quiddetreff.de möglich.

Festring Perlach: Letzte Archivöffnung vor der Winterpause

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Perlacher Heimatarchiv
Bild: Festring Perlach
Perlacher Heimatarchiv
Bild: Festring Perlach

Am Samstag, den 11.11.2017, lädt der Festring Perlach e. V. von 13 bis 16 Uhr wieder in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Um 15 Uhr ist eine kostenlose Führung.

Es ist der letzte Tag der offenen Tür vor der Winterpause. Der Eintritt ist frei.

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Unser „Schulzentrum Nord“

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Schulzentrum Nord
Bild 1: Schulzentrum mit eigener Brücke  (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Schulzentrum Nord, das klingt so nach Münchner Norden, nach Oberföhring oder Freimann vielleicht. Doch der Begriff täuscht: Es ist der Norden Neuperlachs gemeint. Entsprechend liegt das Schulzentrum Nord an der Quiddestraße, genauer in einem Dreieck, das neben der Quiddestraße von der Albert-Schweitzer-Straße und Heinrich-Wieland-Straße gebildet wird. Direkt am Schulzentrum beginnt zudem der Karl-Marx-Ring. Der Kiosk dort, gleich schräg gegenüber auf der anderen Seite der Kreuzung (es gibt ihn heute noch bzw. wieder), war und ist entsprechend bei Schülern beliebt.

Offizieller Name früher wohl „Schulzentrum Perlach Nord“

Das Schulzentrum beherbergt das Werner-von-Siemens-Gymnasium (dort war ich selbst Schüler), die Werner-von-Siemens-Realschule und die Orientierungsstufe. 2007 bis 2009 wurde das Gebäude saniert. Seit 2010 heißt das Gebäude offiziell „Schulzentrum an der Quiddestraße“, was sich auf der Fassade widerspiegelt (siehe Foto), für mich ist es aber weiter das Schulzentrum Nord, wobei der Begriff wohl nie in dieser Form am Gebäude angebracht, aber im Sprachgebrauch verankert war. An der Fassade stand wohl früher gar kein Name, am Eingang, wie ein altes Foto (nicht hier zu sehen) beweist, „Schulzentrum Perlach Nord“ (sic!).

Gebaut wurde das Gebäude Anfang der 1970er-Jahre. Richtfest war am 30.11.1973. Der Schulbetrieb wurde 1975/1976 aufgenommen. Das Werner-von-Siemens-Gymnasium gab es jedoch schon seit dem 10.09.1970. In Ermangelung eines eigenen Gebäudes wurde in der Schule am Strehleranger und später (Schuljahr 1971/1972) an der Schule in der Klabundstraße unterrichtet.

Es wurde und wird im Schulzentrum Nord nicht nur unterrichtet, sondern auch mal ein Spielfilm gedreht, etwa 2017 die Komödie „Fack ju Göhte 3“.

Verbindende Architektur

Interessant am Gebäude ist die für Neuperlach so typische Brücke, die hier die Quiddestraße überspannt. Die Brücke ist derart integriert, dass man direkt ins 1. Stockwerk des Schulgebäudes und in weitere Geschosse gelangen kann. Aber dennoch kann sie von jedermann benutzt werden, auch jetzt etwa von mir, um die Fotos hier zu schießen. Zu meiner Schulzeit waren einzelne Klassen in der Schule an der Albert-Schweitzer-Straße ausgelagert (auch meine Klasse), einzelne Fächer und Stunden fanden aber im Schulzentrum Nord statt. Die Brücke übernahm damals entsprechend eine wichtige Verbindungsfunktion, und die Schule an der Albert-Schweitzer-Straße  hatte damals am Brückenende noch einen eigenen Zugang. Lehrkräfte, die von Gebäude zu „sprangen“, waren entsprechend nicht lange unterwegs, sodass die nächste Stunde zur Enttäuschung der Schüler ohne allzu lange Unterbrechung fortgesetzt werden konnte. Bei den Schülern war das Gebäude des Schulzentrum Nord in einem Punkt nicht so beliebt: Dank der Klimaanlage, die aber meiner Erinnerung nach nicht wirklich zuverlässig funktionierte, gab es offiziell kein Hitzefrei. Meine Erinnerung ist aber hier schwach, aber die Schule war sicherlich bei Eröffnung eine der modernsten Münchens, sodass auch die Klimaanlage ins Bild passt.

Erwähnenswert sind noch die eigene Mensa in einem externen Flachbau (in Bild 2 ansatzweise im Hintergrund zu sehen) sowie der Hochseilgarten (nicht im Bild), der sich auf der anderen Gebäudeseite (Nordseite) befindet. Von dort gelangt man – auch über eine Brücke – direkt zum Ostpark und zum Abenteuerspielplatz Maulwurfshausen.

Schulzentrum Nord
Bild 2 mit Mensa im Hintergrund (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 3 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 4 (04.11.2017) © Thomas Irlbeck
Schulzentrum Nord
Bild 5: Kunst verbindet – Graffiti-Kunst an der Brücke (04.11.2017) © Thomas Irlbeck

Frau trifft Gold

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Traumende Frau II-Ausstellung Frauentreff 2017
„Träumende Frau“ von Florencia Chueke – demnächst zu sehen im Frauentreffpunkt Neuperlach

Unter diesem Motto gibt die in Argentinien geborene Neuperlacherin Florencia Chueke Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Ab dem 25.11.2017 zeigt sie im Frauentreffpunkt Neuperlach im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 einige Arbeiten, die mit 24 Karat Blattgold, Acryl, Tusche und Wasserfarben gefertigt wurden. Mit reduzierten, klaren Linien und der akzentuierten Farbgebung überlässt sie es dem Betrachten, die Bilder im Kopf zu vervollständigen. Ihre Werke sollen im Rezipienten etwas auslösen, ihn inspirieren, zum Nachdenken anregen und dabei vielleicht ein wenig ihrer eigenen inneren Welt und göttlichen Vorstellung näherbringen.

Mutter Natur Frauentreff 2017
„Mutter Natur“ von Florencia Chueke – demnächst zu sehen im Frauentreffpunkt Neuperlach

Florencia Chueke lebt und arbeitet bereits seit 20 Jahren in München. Ihre Technik hat sie bei den Künstlern Silvia Götz, Gershom von Schwarze und Max Finn optimiert, die renommierte Künstlerin Ricarda Dietz ist seit langem ihre Mentorin.

Zur Vernissage am Samstag, den 25.11.2017, ab 18 Uhr ist die Künstlerin anwesend und wird einige ausgewählte Gedichte vortragen. Alle weiblichen und männlichen Kunstinteressierten sind an diesem Abend herzlich eingeladen. Anschließend ist die Ausstellung zu den Öffnungszeiten und während der Veranstaltungen des Frauentreffpunkt bis Ende Februar 2018 zugänglich.

Unter http://www.frauentreffpunkt-neuperlach.de finden sich alle Infos zu den Aktivitäten der Einrichtung.

Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63
Mail: info@frauentreffpunkt-neuperlach.de
Web: www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Countdown: Einweihung des Skulpturengartens im Quidde-Zentrum

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Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Gemeinschaftswerk von Ute Schwab (links) und Ingrid Müller
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne EvaMaria Fischbach
Skulpturen von Carmen Schnitzer (links) und Susanne Eva-Maria Fischbach

Ein fast magischer Moment: die vielen Werke, die mit Spannung erwartet wurden, geschaffen heimlich in den eigenen vier Wänden oder gemeinsam in der Werkstatt des Kunsttreff (Neuperlach.org berichtete), trafen beim letzten Skulpturentreff vergangenen Mittwoch im Untergeschoss des Kunsttreff ein. Über 40 Künstler, darunter auch einige Kinder des Kindertreffpunkt Neuperlach im Oskar-Maria-Graf-Zentrum, haben etwas beizusteuern: Die Materialien sind vielfältig, Metall, Holz, Pappmaschee, Ziegel, Mörtel, Ytong, Stoff, Schrott oder Fundstücke aus der Natur. Abstrakte Formen , Figuratives, Pflanzliches, Tierisches, Phantasiewesen. Darunter auch das Werk von Richard Schleich „Der König und die Königin tanzen“ – ein Windspiel, erschaffen für das Projekt „Skulpturengarten“ im Kaskadenbrunnen des Quidde-Zentrum, das durch die Unterstützung des Bezirksausschusses 16 realisiert werden kann.

Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels
Richard Schleich erklärt Helga Hertel die Funktionsweise seines Windspiels

Die meisten Werke sind jetzt vor Ort – in Warteposition. Jetzt ist die Phase des Kuratierens: Manuela Clarin, die das Projekt der Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. , bei der auch sie Mitglied ist, seit Beginn betreut, bleibt jetzt die schwierige Aufgabe, für jedes Werk den richtigen Platz zu finden. Wo wirkt was am besten? Wo ist es am besten gegen potenziellen Vandalismus geschützt? Wie verträgt es sich mit dem Nachbarkunstwerk?

Skulptur von Monika Schulz
Skulptur von Monika Schulz
Nahaufnahme der Skulptur von Monika Schulz
Eine Nahaufnahme der Skulptur

Der Countdown läuft: Der 11.11. soll der Stichtag sein, an dem die Werke in den Kaskadenbrunnen im verwilderten Garten hinter dem Kunsttreff einziehen. Einen ersten Hinweis darauf gibt es schon jetzt: Auf einer orangefarbenen Plane mit blauen Vögeln (Foto), ein Gemeinschaftsprojekt von Ute Schwab und Ingrid Müller, ist der Einweihungsmoment angekündigt 11.11. um 17 Uhr. Dann soll alles fertig sein: Wenn an diesem Samstag zur Dämmerung Saxophonklänge im illuminierten Garten ertönen. Kunstinteressierte, Nachbarn und Neugierige sind herzlich eingeladen, diese Einweihung gemeinsam mit den Künstlern zu feiern. Erst draußen im Garten mit heißen Getränken, anschließend im Kunsttreff, in dem bei Livemusik noch ein bisschen weiter gefeiert wird. Die Besucher sollten sich also für beides warm anziehen, falls es denn stattfinden kann an diesem Datum, denn das Wetter muss mitspielen, um den Beton einbringen zu können, der die Werke an Ort und Stelle befestigen soll. Sollte es zu kalt oder regnerisch sein, muss der Termin verschoben werden. Entsprechende Infos gibt es dann auf der Website des Kunsttreff: www.kunsttreff-quiddezentrum.de.

Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Manuela Clarin und ihre Skulptur Klio in Arbeit
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin
Die Skulptur Klio noch im Atelier von Manuela Clarin

Einweihung Skulpturengarten

Geplant: 11.11.2017, 17 Uhr
Kaskadenbrunnen im Garten hinter dem Kunsttreff Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München

Kontakt

Ingrid Müller
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen
Noch ist der Kaskadenbrunnen ohne Skulpturen

Der Festring Perlach bittet um Weihnachtskrippen

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Weihnachtskrippe
Foto: Festring Perlach

Auch heuer findet am 1. Advent (2./3. Dezember 2017 – parallel zum Christkindlmarkt) wieder die traditionelle Krippenausstellung im Pfarrheim St. Michael Perlach statt. Um den Besuchern immer etwas Neues präsentieren zu können, bittet der Festring Perlach: „Leihen Sie uns für zwei Tage Ihre Weihnachtskrippe!“. Alle Informationen erhalten Sie von Marianne Greindl, Tel. 089/670 74 57.

Weihnachtskrippe
Foto: Festring Perlach

Wir suchen Hobbykünstler aus Neuperlach

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Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter planen einen Hobbykünstlermarkt am Sonntag, den 3. Dezember 2017, von 15:00 bis ca. 19:00 Uhr im Nachbarschaftstreff Quidde-Zentrum. Dazu werden noch Hobbykünstler gesucht.

Wir wünschen uns ein buntes Angebot an vielerlei schönen Dingen, die selbst hergestellt und zum Verkauf angeboten werden, z.B. Weihnachtsschmuck, Patchwork, Bilder, Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Deko und vieles mehr …

Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie unter Telefon 089/638 388 72 oder per E-Mail an s.schneeberger@quiddetreff.de. Oder Sie kommen zu uns und sprechen uns direkt an. Gewerbliche Händler sind nicht erlaubt.

 

Mach-mit-Graffiti im Kunsttreff Quidde-Zentrum

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Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Wer den Kunsttreff und das Quidde-Zentrum regelmäßig besucht, hat es sicherlich schon bemerkt: Ein malerischer Zoo aus Tieren, Pflanzen und Schriftzeichen ziert einen Großteil der Wände. Zumeist entstanden diese Bilder mit Sprühfarben und werden als Graffiti oder Streetart bezeichnet.

Am Mittwoch, den 04.10.2017, um 18:30 Uhr kann man im Rahmen der Mach-mit Reihe des Kunsttreffs eben diese Form der Kunst selbst ausprobieren und kennenlernen.

Robert Posselt von der Künstlergruppe „Der blaue Vogel“, der seit vielen Jahren in der Graffitiszene aktiv ist und den Neuperlacher Zoo mit seinen Mitstreitern ins Leben gerufen hat, steht an diesem Abend Rede und Antwort zu den Hintergründen von Graffiti und Streetart.

Darüber hinaus kann jeder Teilnehmer sich natürlich selbst mit der Sprühdose ausprobieren – sei es auf der Wand oder am mitgebrachten eigenen Kunstobjekt oder Untergrund. Hierzu wird Material und Anleitung zur Verfügung stehen.

Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff
Kunsttreff Graffiti
Foto: Kunsttreff

Es wird um Anmeldung gebeten. Der Unkostenbeitrag beläuft sich auf 10 Euro.
Bitte beachten Sie die Veränderung des Termins: Ursprünglich war der Graffiti-Abend für den 27.09.2017 geplant.

Kunsttreff

Quidde-Zentrum
Quiddestraße 45
81735 München
Internet: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Anfahrt per ÖPNV
Mit der U-Bahn U5 zur Quiddestraße, dann weiter mit dem Ringlinienbus 197 bis zur Nawiaskystraße.

Perlacher Kirta auf dem Pfanzeltplatz am 10.09.2017

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Kirta
Bild: Festring Perlach

Am Sonntag, den 10. September 2017, findet von 12 bis 18 Uhr das beliebte Volksfest des Festring Perlach für Jung und Alt statt. Das Blasorchester St. Michael München-Perlach spielt; fürs Essen und Trinken ist bestens gesorgt, und auch die Jüngsten kommen auf ihre Kosten.

Sollte das Wetter nicht so richtig mitspielen, kommen Sie trotzdem. Es erwartet Sie eine Regenschirm-Party!

Außerdem ist von 10 bis 16 Uhr das Perlacher Heimatarchiv an der Sebastian-Bauer-Straße 25 geöffnet.

Der Festring Perlach im Internet: www.festring-perlach.de

Meine erste Schule (Klenzeschule an der Klenzestraße)

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Schule an der Klenzestraße
Bild 1: Ansicht vom Eck Klenzestraße/Ickstattstraße (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Es gibt Orte, da zieht es einen immer wieder zurück. Das ist nicht nur das alte bzw. erste Wohnhaus, auch an seine alte Schule hat man Erinnerungen. Bei mir ist es die Schule an der Klenzestraße, die Klenzeschule. In diese ging ich die ersten zwei Grundschuljahre, ab der 3. Klasse war ich dann in Neuperlach in der Schule am Karl-Marx-Ring.

Manche Dinge vergisst man nicht. Ich erinnere mich noch an den Namen meiner Grundschullehrerin. An den Pausenhof, in dem wir Wettrennen machten. Auch noch an den einen oder anderen Klassenkameraden. Oft schon wollte ich mal Bilder machen, aber entstanden sind sie erst gestern.

Heute liegt die Schule direkt an der U-Bahnstation Fraunhoferstraße (U1, U2, U7). Beim U-Bahnbau, der erst Jahre nach meiner Zeit dort stattfand, musste die Schule ein kleines Eck des Grundstücks für den U-Bahnzugang abgeben.

Immerhin, die Schule steht noch. Kein Wunder, denn sie befindet sich als Volksschule und Turnhalle unter Denkmalschutz. Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt dazu Folgendes:

Volksschule, dreigeschossiger Eckbau mit Turnsaal, mit Fassadengliederung im Stil des klassizistischen Neubarock, von Robert Rehlen, 1910, nach dem Zweiten Weltkrieg vereinfacht.

Friedensreich Hundertwasser

An der Schulmauer haben Kinder als Hommage an den Künstler Friedensreich Hundertwasser eine ganze Reihe an farbenfrohen Werken hinterlassen. Mit einem Wortverschiebespiel erklären sie den Namen Hundertwasser. Sie bitten so nett, die Werke nicht zu zerstören. Vandalen haben sich daran gehalten, aber nicht der Straßendreck, der nun an den Bilder nagt.

Franz Karl Leopold von Klenze

Der Namensgeber von Schule und Straße ist Franz Karl Leopold von Klenze (* 29. Februar 1784 in Buchladen bei Schladen (Niedersachsen); † 27. Januar 1864 in München), der in München als Hofarchitekt von König Ludwig I. viele klassizistische Bauten errichtete.

Schule an der Klenzestraße
Bild 2: Fassade (18.08.2017) Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 3: Logo (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 4: Wortverschiebespiel – Dafür steht also „Hundertwasser“ (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 5 (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 6: Der Blick in den Pausenhof ist durch die Mauer fast vollständig verwehrt. Wer genau hinschaut, erkennt jedoch einen Basketballkorb (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 7: Der Zoom macht aber dann doch mehr möglich (18.08.2017) © Thomas Irlbeck
Schule an der Klenzestraße
Bild 8: Noch eine weitere Ansicht – nun aus der Ickstattstraße –, die durch die Baustelle etwa getrübt wird (18.08.2017) © Thomas Irlbeck

Werkstoff für das graue Gold

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Auf einem kleinen Rundgang sind aktuelle Fotos unserer beiden Kieswerke entstanden. Es werden nicht die letzten Bilder bleiben, da die Gelegenheit bis zum Abriss noch genutzt werden sollte. Wie bereits berichtet, wird das Kieswerk Piederstorfer am Alexisweg (Bild 1) abgerissen, auf dem Areal entstehen 1.400 Wohnungen für 3.000 Menschen. Das Kieswerk Mächler an der Putzbrunner Straße (Foto 2 und 3) dagegen ist denkmalgeschützt und bleibt uns zum Glück erhalten. Eines Tages soll es aber außer Betrieb genommen und dann so eine Art Technikdenkmal werden. Aber das ist ja auch nicht schlecht. Zum Kieswerk Mächler gibt es von Franz Kerscher ein sehr interessantes PDF mit Hintergrundinformationen.

Kieswerk Piederstorfer
Bild 1: Kieswerk Piederstorfer. Seine Tage sind gezählt (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 2: Kieswerk Mächler – Geschützt durch den Denkmalschutz  (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 3: Kieswerk Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck
Kieswerk Mächler
Bild 4: Detail des Kieswerks Mächler (14.08.2017) © Thomas Irlbeck

Ein Skulpturengarten für Neuperlach

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Skulpturengarten
Der ehemalige Springbrunnen des Kaskadengartens hinter dem Kunsttreff soll zum Skulpturengarten werden

Ein seltsames Geschöpf dreht sich im Wind, kleine Wesen entschlüpfen der Mauer, das Moos rankt sich um Schraubenknospen, auf Holzstelen tummeln sich tierische Geschöpfe … Daneben bepflanzen Neuperlacher Hochbeete mit Gemüse, Erdbeeren und Kräutern.

Das alles klingt nach einem merkwürdigen Ort. Noch ist es eine Vision, aber bald soll es real werden – in einem Garten. In Neuperlach. Jahrelang wurde er nicht beachtet, der kleine verwunschene Garten hinter dem Kunsttreff im Quidde-Zentrum. Ab und zu kamen die Künstler vorbei, nannten ihn „philosophischen Garten“ und diskutierten über die Ehe und anderes …Jetzt war der Garten lange abgesperrt, mit Bauzäunen, die dahinter einen kleinen Dschungel entstehen ließen. Selbst in den Becken der Kaskaden siedelte sich schon Bewuchs an – in der ehemaligen Springbrunnenanlage, die vor 50 Jahren nur ganz kurz in Betrieb war. Bald beschwerten sich die Anwohner, weil ihnen das Geplätscher zu laut war.

Die Tage des Gartens sind jetzt gezählt, er wird mit den Gebäuden des Quidde-Zentrum einem Neubau weichen müssen. Aber bis dahin soll hier noch etwas Neues entstehen. In die 56 Becken der Brunnenanlage sollen Skulpturen einziehen, Wesen und Gewächse, die in den nächsten Wochen und Monaten entstehen. Aus Holz, aus Beton, aus Speckstein, aus Eisen, aus lackiertem Pappmaschee, aus Schrott, aus Ytong, mit integrierten „Fundstücken“, abstrakt oder gegenständlich, mit Mosaiken verziert oder mit Farben bemalt, bestrickt oder geschnitzt … Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange es wetterfest und verkehrssicher ist. Das Motto des Skulpturengartens? Fauna und Flora. Naheliegend in direkter Nachbarschaft zum Neuperlacher Zoo und dem für nächstes Jahr geplanten Projekt von Grünstadtgeflüster, bei dem Hochbeete in das Quidde-Zentrum einziehen sollen.

Initiator des Skulpturen-Projekts ist die Künstlervereinigung Kunstrefugium e. V. mit den Aktiven im Kunsttreff Quidde-Zentrum. Mitmachen dürfen all diejenigen, die inspiriert sind von dem Ort, der Idee und einer wunderbaren Welt, die es bisher nur in den Köpfen der Künstler gibt. Wer dabei sein will, kommt zu einem der Informationstreffen am Mittwoch, den 26. Juli, oder Mittwoch, den 2. August, im Kunsttreff Quidde-Zentrum von 18:30 Uhr bis 21 Uhr. Dort kann in Absprache mit der ausgebildeten Bildhauerin Manuela Clarin, die das Projekt federführend begleitet, herausgearbeitet werden, was in welcher Form möglich ist. In den darauffolgenden Wochen (immer mittwochs von 18:30 bis 21 Uhr) können die Skulpturen in Rücksprache mit Manuela Clarin direkt im Kunsttreff entstehen. Material ist vor Ort. Wer seine Skulptur lieber für sich alleine gestaltet, muss sich nur einmal am Anfang offiziell anmelden, sein Konzept, Material und seine Gestaltungsart abklären und am Ende des Projekts (November/Dezember dieses Jahres) sein Kunstwerk an seinen endgültigen Platz bringen, an dem es dauerhaft befestigt wird. Bis zum Abriss. Dann darf der Skulpturengarten hoffentlich umziehen und bekommt an einem anderen inspirierenden Ort in Neuperlach ein neues Zuhause.

Weitere Infos zum Projekt gibt es auch auf der Website vom Kunsttreff www.kunsttreff-quiddezentrum.de. Es gibt keine Garantie, an dem Projekt teilnehmen zu dürfen, da die Plätze begrenzt und schon etwa die Hälfte der Becken vergeben sind.

Kontakt

Kunstrefugium e. V.
Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Mietshaus im Lehel (Das historische Haus, Folge 24)

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Liebigstraße 21
Eckhaus Liebigstraße 21 mit dem Eckturm. Das im Text ebenfalls erwähnte Haus 19 ist links davon – aber durch Bäume verdeckt (26.06.2017) © Thomas Irlbeck

Wir sind hier im Lehel, genauer an der Kreuzung Liebigstraße/Wagmüllerstraße/Triftstraße. Das Eckhaus Liebigstraße 21 ist sehr auffällig mit seinem mächtigen Eckturm. Die Architektur daneben (im Bild ganz rechts) bildet einen harten Kontrast.

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude und seinem Nebenhaus Folgendes zu berichten:

Doppelmietshaus, viergeschossiger Eckbau mit Kastenerkern und Dachhäusern, am mächtigen runden Eckturm umlaufende Balkone, Fassadengestaltung in Formen der Neurenaissance, von Franz Kil und Gabriel von Seidl (Fassaden), 1880-82, Erweiterung an der Wagmüllerstraße durch Karl Stöhr, 1899/1900, Aufstockung von Nr. 19, 1924.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Sommerfest: Hobbykünstler aus Neuperlach gesucht

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Der Bezirksausschuss 16 und die WSB Bayern veranstalten am Samstag, den 15. Juli 2017, von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Sommerfest zum Thema „50 Jahre Neuperlach“ im Wohnring (zwischen pep und ZAK).

Dazu planen wir einen Hobbykünstler-Markt. Wir wünschen uns ein buntes Angebot an vielerlei schönen Dingen, die selbst hergestellt und zum Verkauf angeboten werden, z.B. Patchwork, Bilder, Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Deko und vieles mehr …

Auf Wunsch werden Tische zur Verfügung gestellt. Es gibt keine Standgebühren,
gewerbliche Händler sind nicht erlaubt.

Bitte sprechen Sie uns an, wir geben gerne weitere Informationen. Anmeldung bitte zeitnah:

Quiddestraße 45
Tel: 089/63 83 88 72
www.quiddetreff.de