Sommerfest: Hobbykünstler aus Neuperlach gesucht

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Der Bezirksausschuss 16 und die WSB Bayern veranstalten am Samstag, den 15. Juli 2017, von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr ein Sommerfest zum Thema „50 Jahre Neuperlach“ im Wohnring (zwischen pep und ZAK).

Dazu planen wir einen Hobbykünstler-Markt. Wir wünschen uns ein buntes Angebot an vielerlei schönen Dingen, die selbst hergestellt und zum Verkauf angeboten werden, z.B. Patchwork, Bilder, Schmuck, Gestricktes, Genähtes, Deko und vieles mehr …

Auf Wunsch werden Tische zur Verfügung gestellt. Es gibt keine Standgebühren,
gewerbliche Händler sind nicht erlaubt.

Bitte sprechen Sie uns an, wir geben gerne weitere Informationen. Anmeldung bitte zeitnah:

Quiddestraße 45
Tel: 089/63 83 88 72
www.quiddetreff.de

Festring Perlach: Letzte Archivöffnung vor der Sommerpause

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Festring Perlach
Bild: Festring Perlach

Am Samstag, den 10.06.2017, lädt der Festring Perlach e.V. von 13 bis 16 Uhr wieder in die Räume des Perlacher Heimatarchivs an der Sebastian-Bauer-Straße 25 ein. Es erwartet Sie auch eine Sonderausstellung „30 Jahre Festring Perlach“. Es ist der letzte Tag der offenen Tür vor der Sommerpause. Der Eintritt ist frei. Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Jugendstil-Eckbau in Schwabing (Das historische Haus, Folge 23)

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Auch bei Folge 23 handelt es sich nicht um eine Verschwörung, sondern „nur“ um einen prächtigen Bau an der Martiusstraße 7.

Eckhaus Martiusstraße
Eckhaus Martiusstraße (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, viergeschossiger, sehr reich und malerisch gegliedert und stuckierter Jugendstil-Eckbau mit Erkern, Balkons, Reliefs und turmartiger Eckausbildung, von Anton Hatzl, um 1906.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Es gefällt mir hier!

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Indische Klänge, skurrile blaue Fabelwesen, blühende Gemüsegärten, bolivianische Tänzer vor dem fliegenden Elefanten, der symbolisch dafür steht, dass man seine Träume nicht aufgeben soll. Rapunzel lässt ihr Haar herunter im Marionettentheater in der ehemaligen Apotheke, der Elvis von Neuperlach begeistert mit seinen größten Hits, und Grünstadtgeflüster entwirft eine Vision eines „lebendigen Gemeinschafts-Gartens“ hinter dem Kunsttreff.

HP Berndl
HP Berndl vor dem Wohnring. Foto: Frank Müller

Das und vieles mehr war vergangenen Freitag am Tag der offenen Tür im Quidde-Zentrum zu erleben. Eine bunte Welt, die dort entstanden ist, und eine Bereicherung für dieses Viertel und seine Bewohner. Wer will, kann selbst ein Teil dieser inspirierenden Welt werden, kann sich einbringen, mitgarteln, mitspielen, gemeinsam musizieren – der Nachbarschaftstreff hat ein breites Angebot und ist offen für jeden. Wer eher kreativ und künstlerisch unterwegs ist, geht nach nebenan in den Kunsttreff und sieht sich die Ausstellung an oder kommt am Mittwochabend zum Macht-Mit-Workshop.

Aktuell gibt es im Kunsttreff noch die Jubiläumsausstellung „Gesichter und Geschichten: 50 Portraits von Menschen aus, in und von Neuperlach“ zu sehen und zu hören. Eine der vorgestellten Persönlichkeiten ist HP Berndl, ein Grenzgänger, der gerne und freiwillig nach Neuperlach kommt, obwohl er eigentlich in Berg am Laim wohnt, denn er sagt „Es gefällt mir hier!“

Die Ausstellung ist noch von kommendem Donnerstag bis Sonntag jeweils von 15 bis 19 Uhr zugänglich. Am Freitagabend ab 19:30 Uhr verspricht Realtraum e.V. noch einen kurzweiligen, literarischen Abend. Im Anschluss lädt Jonas Schlemme zu einer Gesprächsrunde „Kunst und Kultur in Neuperlach“ ein. Am Sonntag, den 04.06., gibt es ab 19 Uhr mit CountOnAtEight ein Konzert unter dem Motto „Pop turns into Jazz“. Mit der darauffolgenden vom BA-Chef Thomas Kauer moderierten Gesprächsrunde „Zukunft in Neuperlach“ schließt diese Veranstaltung mit einem Ausblick, was sich die Neuperlacher für ihren Stadtteil wünschen.

Neuperlach wird nur einmal 50, und wer nicht mitfeiert, verpasst etwas, denn diese Ausstellung gehört zu den Highlights des Festprogramms. Und das Beste daran ist, dass der Eintritt frei ist, auch zu den Abendveranstaltungen. Ein Geschenk an die Neuperlacher und an alle anderen Münchner, die sich ein eigenes Bild vom Stadtteil machen sollten, bevor sie über ihn urteilen.
Nähere Infos zur Ausstellung im Kunsttreff Quidde-Zentrum in der Quiddestraße 45 (Bus 197, Haltestelle Nawiaskystraße) gibt es auf der Website: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Eckhaus im Lehel (Das historische Haus, Folge 22)

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Eckhaus im Lehel
Bild 1 (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Überquert man von Osten kommend die Isar auf der Max-Joseph-Brücke, kommt man an diesem schönen Eckhaus vorbei. Die Adresse ist Widenmayerstraße 52, Lehel. Der Englische Garten ist hier schon so nah, dass man ihn fast riechen kann.

Im Haus befindet sich das italienische Restaurant Taverna del Sud.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, fünfgeschossiger mächtiger Mansardwalmdach-Eckbau in Formen der deutschen Renaissance mit reich dekorierten, turmartig erhöhten Polygonalerkern und Zwerchhäusern, von Wilhelm Spannagel, 1899/1900.

Eckhaus im Lehel
Bild 2 (26.05.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Die Alte Ziegelei in Bogenhausen

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Der Festring Perlach lädt herzlich ein zur Besichtigung der Bogenhausener Ziegelei.

Wann und wo?

Am Samstag, den 20. Mai 2017, 15 Uhr, An der Alten Ziegelei, Bus 188 Muspillistraße

Teilnahme: 3 Euro, Festring–Perlach-Mitglieder frei

Anmeldung: Tel. 089/637 33 11 (Westner)

Der Festring Perlach im Internet: festring-perlach.de

Faltblatt Ziegeleikonzept
Initiative Ziegeleidenkmal für München

Graffiti: Am Kulturhaus Neuperlach entsteht Kultur, was sonst? (Update 27.06.2017)

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Graffiti am Kulturhaus
Bild 1: Graffiti am Kulturhaus (10.05.2017) © Thomas Irlbeck. Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung von CAZ132

Unter Kultur versteht man alles, das vom Menschen geschaffen wird, im Unterschied zu dem, das die Natur hervorbringt. So entsteht passend zur Funktion des Kulturhauses auf dem Hanns-Seidel-Platz eben Kultur, genauer die vielleicht kreativste Unterform davon. Sie ahnen es, Kunst.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 2 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Jan Deichmann alias CAZ132, Gründungsmitglied der berühmten Künstlervereinigung NPL83, konnte wetterbedingt erst heute wieder die Arbeit an seinem mächtigen Graffiti fortsetzen. Der Einfall, Militärtarnfarben als Hintergrund zu wählen, ist sicherlich genial und steht dafür, dass das Haus nach dem Abriss voraussichtlich im Dezember ja so gesehen unsichtbar sein wird. Auf dem Hintergrund entstehen nun die eigentlichen Motive.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 3 (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

Nichts ist für die Ewigkeit, nur die Ewigkeit ist das Nichts. Von einem Konzert bleibt nur eine Erinnerung, vielleicht auch ein illegaler Mitschnitt auf dem Smartphone. Von einem temporären Kunstwerk wie einem Graffiti zeugen Bilder. Aber Bilder aus Bits und Bytes sind nicht das Kunstwerk. Der Entstehungsprozess mit Pinsel und Spraydose ist Kunst, Aktionskunst. Bei jeder Betrachtung des Bildes entsteht das Kunstwerk neu. Womit wir bei der philosophischen Frage sind, ob das Kunstwerk auch dann noch da ist, wenn gerade keiner hinsieht. Ich sage mal vorsichtig Nein. Und das hat min den Militärtarnfarben und der Abrissbirne nichts zu tun.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 4: Der Toilettenaufsteller hasst offenbar Kunst und nimmt uns die Sicht (10.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 5: Die Neuperlacher Zwillingstürme thronen über dem Kulturhaus (10.05.2017) © Thomas Irlbeck

12.05.2917

Das H2O-lastige Wetter hat den Fortschritt leider verlangsamt.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 6 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 7 (12.05.2017) © Thomas Irlbeck

16.05.2017

Endlich ist das Wetter gnädig. Proportional zum trockeneren Wetter nimmt das Graffiti nun Formen an. Ich finde, dass es großartig wird! Das Gefährt im linken Teil ist ein Abrissbagger. Er zeigt uns, was mit dem Kulturhaus und auch mit dem Graffiti passieren wird. Die Kunst nimmt die Zukunft vorweg. Auch wenn das nicht nur negativ klingt, sondern auch negativ ist, uns bleiben die Fotos, die Erinnerungen. Und es wird ja auch etwas Neues entstehen.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 8 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 9 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 10 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 11 (16.05.2017) © Thomas Irlbeck

18.05.2017

Graffiti am Kulturhaus
Bild 12: Nach Abbau des Verkaufspavillons sieht man mehr, wenngleich immer noch Teile verdeckt  sind (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 13 (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 14: Detail des hinzugekommenen Logos (18.05.2017) © Thomas Irlbeck
Graffiti am Kulturhaus
Bild 15 (18.05.2017) © Thomas Irlbeck

Update 19.05.2017

Das Graffiti ist rechtzeitig fertig geworden. Das Foto zeigt den Stand wenige Minuten vor der offiziellen Einweihung. Nur die Signatur fehlt noch.

Graffiti am Kulturhaus
Bild 16: Fertiges Kunstwerk kurz vor der Einweihung. Nur die Signatur fehlt noch. Das Graffiti enthält eine ganze Reihe von Aussagen, die hier nicht vorweggenommen werden sollen. Der Betrachter möge sich diese selbst erarbeiten (19.05.2017) © Thomas Irlbeck

Jan Deichmann weist bei der Einweihung zynisch darauf hin, dass der im Kunstwerk dargestellte Bagger den Neuperlachern ein tolles Geburtsastgeschenk zum 50. überbringe, nämlich eine schwere, schwere Eisenkugel, die dazu diene, das Kulturhaus abzureißen. Das bedeute wieder langes Warten auf das schon längst, seit Jahrzehnten versprochene Kulturhaus aus festen Mauern. Sieben, acht Jahre, so lange werde es wohl dauern, bis das neue Kulturhaus steht. Vielleicht auch länger. Deichmann hält es für eine Schande, dass die Stadt München darauf verweise, sie warte auf die Beteiligung von Sponsoren. Die Stadt habe doch selbst so viel Geld, meint Deichmann.

Immerhin kann das Kunstwerk voraussichtlich (Betonung auf voraussichtlich) doch erhalten bleiben, indem man zwar das Kulturhaus abreißt, aber die Wand mit dem Graffiti stehen lässt. Hoffentlich klappt wenigstens das.

Update (27.06.2017): Rückkehr des Verkaufscontainers an den alten Standort

Am 21.06.2017 ist der Verkaufscontainer wieder zum Kulturhaus zurückgekehrt. Zum Glück ist der wesentliche Teil des Kunstwerks weiter gut sichtbar, nur das Kulturhaus-Logo ist nun teilweise – zumindest aus dieser Perspektive – verdeckt.

Graffiti, Rückumzug Verkaufscontainer
Bild 17 (27.06.2017) © Thomas Irlbeck

Ausstellung: Inspiration Neuperlach

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Fotoausstellung Inspiration
Foto: Helga-Hertel
Fotoausstellung Inspiration
Foto: Belgis Said

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums Neuperlachs gibt es auch im Frauentreffpunkt im Oskar-Maria-Graf-Ring 20 eine passende Ausstellung zu sehen. Als feste Institution des Stadtteils, die diesen schon viele Jahre mitgestaltet und prägt, ist das der Versuch einer Innenschau:

Der bewusste Blick in das eigene Viertel, das direkte Umfeld wahrnehmen, konkretisieren, was einen dort inspiriert im täglich Gesehenen, im neu Entdeckten, im langsam Verfallenden, im Formenspiel der Architektur, im Skurillen, in der Bedeutung der Orte, in der Belebtheit der Plätze, in der Vielfalt der grünen Oasen …

Die aktiven Frauen des Vereins haben ihre persönliche Inspiration in den Fokus ihrer Kameras genommen, aus verschiedenen Blickwinkeln, für jede etwas anderes. Zu sehen ist die Fotoausstellung von Mitte Mai bis Mitte Oktober zu den Öffnungszeiten des Frauentreffs.

Fotoausstellung Inspiration
Foto: Otti Schnopp

Alle Kunstinteressierten (auch Männer!) sind herzlich zur Vernissage am Samstag, den 13.05.2017, ab 17 Uhr in den Frauentreff eingeladen. Dann gibt es nicht nur interessante Fotoaufnahmen zu sehen, sondern auch eine Gesangseinlage des „Frauentreff-Chors“ zu hören.

Bei der Gelegenheit kann man sich auch gleich das aktuelle Programm besorgen, in dem alle Frauencafés, Spielgruppen sowie Spezialveranstaltungen wie „Afghanisch Kochen“ oder gemeinsames Basteln bis Ende Juli aufgeführt sind. Natürlich gibt es auch alle aktuellen Infos auf der Website der Einrichtung:

www.frauentreffpunkt-neuperlach.de

Im Frauentreffpunkt Neuperlach e. V.
Oskar-Maria-Graf-Ring 20, 81737 München
Tel: 089/670 64 63

 

Gesichter und Geschichten: 50 Neuperlacher

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Neuperlach wird 50 und das muss gefeiert werden. Mit einer Ausstellung, mit den Menschen aus dem Viertel: Sie selbst sollen die Ausstellung sein. Ihre Gesichter, ihre Geschichten, ihre Stimmen. Das Team vom Kunsttreff hat sie befragt, fotografiert und aufgenommen: 50 Fotocollagen gibt es zu sehen, 50 Steckbriefe zu lesen und 50 Geschichten zu hören. Ein multisensorisches Projekt, das vom 10. Mai bis zum 04. Juli im Kunsttreff Quidde-Zentrum zu erleben ist. Die Ausstellung ist jeweils von Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr zugänglich und natürlich während aller Veranstaltungen des Rahmenprogramms.

Kunsttreff Team
Collagen wie diese vom Organisationsteam des Projektes gibt es von 50 Neuperlachern zu sehen. Auf den Fotos: Richard Schleich, Manuela Clarin, Frank Müller, Lieselotte Ott, Ingrid Müller, Christian Silys, Ute Schwab, Daniel Roeckl, Bernd Georg Schwemmle, Manfred Ossenbrunner

Es werden Menschen vorgestellt, die zu den Neuperlachern der ersten Stunde gehören, andere sind hier geboren, manche haben ihre Wurzeln in ganz anderen Kulturen. Sie leben und arbeiten in Neuperlach, gehen hier zur Schule, genießen ihre Freizeit, haben hier ihr soziales Umfeld. Es sind Menschen aus verschiedensten Bereichen vom Arzt bis zur Köchin, vom Politiker bis zum Schriftsteller, vom Pfarrer bis zum Philosophiestudenten, vom Jazzmusiker bis zum Rapper, vom Maler bis zum Streetartkünstler … Wer hätte gedacht, dass er eine Olympiasiegerin oder einen Bestsellerautor zum Nachbarn hat? Oder wer kennt den Elvis, den Löwen oder den Bürgermeister von Neuperlach?

Es gibt viele interessante Individuen zu entdecken, Geschichten zum Staunen, manche zum Schmunzeln, viele informativ, andere spannend. Jeder erzählt von seinem persönlichen Neuperlach. Alles zusammen ergibt einen Ausschnitt der Menschen, die hier leben, arbeiten oder sonst wie unterwegs sind. Der Blick auf einen Stadtteil Münchens, der anders ist als die anderen, weil er nicht natürlich gewachsen, sondern geplant ist. Ein Blick aus verschiedenen Perspektiven.

Die Organisatoren haben viel erlebt und erfahren beim Sammeln der Geschichten und Momentaufnahmen. Vor der Eröffnung der Ausstellung ziehen sie Resümee: Die Innenschau ist anders als der Ruf des Viertels. Die Bewohner schätzen die Toleranz untereinander, die hier herrscht: gelebte Integration. In Neuperlach ist die Welt zu Hause. Und das viele Grün, das sich zwischen den Betonbauten ausbreitet. Manchmal auch der Blick in die Berge, der den Bewohnern der oberen Stockwerke gehört. Die Neuperlacher nutzen gern die nahen Einkaufsmöglichkeiten und loben die Verkehrsanbindung.

In Neuperlach bilden sich die Menschen nichts darauf ein, wo sie wohnen, es gibt keine Schickeria. Sie sind einfach das, was sie sind. Authentisch. Was sie aber nicht mögen, ist die Außenwahrnehmung und die Vorurteile, die ihnen begegnen, wenn sie erzählen, wo sie wohnen und dafür entsetzte oder mitleidige Blicke ernten. Wenn andere sich gegenseitig Warnungen aussprechen, dass man in dieses Ghetto auf keinen Fall abends und schon gar nicht alleine hingehen kann. Und dann die Besuche der ehemaligen Freunde ausbleiben, weil man hierher gezogen ist …

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, den 10. Mai, um 19 Uhr durch Erwin Bohlig vom Bezirksausschuss und den Künstlern Ingrid Müller und Richard Schleich vom Organisationsteam. Im Anschluss gibt es ein Konzert des Paranormal String Quartett. Am Donnerstagabend folgt eine Theateraufführung des freien Ensembles Lichtbühne „Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten“, am Freitag eine Vorführung „Thaiboxen“ des im Viertel sehr engagierten Ramazan Varisli, der mit den von ihm trainierten Kids schon einige Medaillen geholt hat. Am Samstag ist die renommierte Mundartdichterin Ingrid G. Blank-Hofmiller bei einer Lesung zu erleben, bei der sie von der Familie Hermann mit ihrer Stubenmusik begleitet wird. Auch an den folgenden drei Wochenenden gibt es spannende Events mit einem Jazzfrühschoppen, einem literarischen Kabarett, einem Auftritt von Elvis und einiges mehr. Nach fast allen Programmpunkten sind im Anschluss Gesprächsrunden geplant, bei denen die Besucher eingeladen sind, sich zu beteiligen. Das komplette Programm für die 4 Wochen gibt es direkt im Kunsttreff oder unter www.kunsttreff-quiddezentrum.de Wer nur die Ausstellung sehen möchte, kommt am besten tagsüber vorbei! Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr zwischen dem 11.05.2017 und 04.06.2017 im Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, mitten in Neuperlach.

Wann und wo?

Vom 10.05.2017 bis 04.06.2017, Donnerstag bis Sonntag von 15 bis 19 Uhr
Kunsttreff Quidde-Zentrum, Quiddestraße 45, 81735 München
Web: www.kunsttreff-quiddezentrum.de

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Mobil: 0160/97 92 50 66
Mail: Ingrid0mueller@online.de

Asam-Schlössl mit Täuschung (Das historische Haus, Folge 21)

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Asam-Schlössl
Bild. 1: Asam-Schlössl (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Asam-Schlössl
Bild 2: Detail (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Man kommt an diesem ganz besonderen Gebäude vorbei, wenn man die zum Fahrradweg umgebaute Trasse der ehemaligen Isartalbahn benutzt. Das Asam-Schlössl steht bei stadtauswärtigem Blick vor einem Straßendreieck ganz am Ende der Maria-Einsiedel-Straße. Rechts geht es den steilen Kreppeberg rauf, links kommt man auf der Bendiktbeurer Straße zur Floßlände. Geradeaus, leicht links am Asam-Schlössel vorbei, geht es weiter auf dem erwähnten Radweg Richtung Pullach. Das Naturbad Maria Ensiedel ist auch ganz in der Nähe.

Asam-Schlössl
Bild 3: Detail (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Das Besondere am Asam-Schlössl ist die Wandmalerei, genauer ist es ein Trompe-l’œil. So wird illusionistische Malerei bezeichnet, die mithilfe perspektivischer Darstellung den Eindruck einer dreidimensionalen Szenerie suggeriert. Die Risalite, Säulen, Statuen – sie sind hier nur eine Täuschung mit Pinsel und Farbe.

Im Haus befindet sich die gleichnamige Gaststätte mit bayerischer Küche und Wirtsgarten.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Asam-Schlössl, ehem. Besitz Cosmas Damian Asams, jetzt Gaststätte, dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach und Zwerchhaus in Ecklage, Putzfassade mit Wandmalereien, 1729-39; Wirtschaftsgebäude, wohl nach 1838.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Putzbrunn: Nach dem letzten Brannt

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Neue Brennerei, Putzbrunn
Ersatz für die alte Brennerei in Putzbrunn (10.04.2017) © Thomas Irlbeck

Die Brennerei in Putzbrunn wurde 2014 abgerissen (Neuperlach.org berichtete). Es war ein charakteristischer, nach meinem Empfinden erhaltenswerter Bau. Da die Brennerei durch eine Wohnanlage ersetzt werden sollte, konnte man vom Schlimmsten ausgehen, dass nämlich rein gar nichts mehr an die alte Brennerei erinnert. Doch immerhin wurde einer der Bauten, der etwa an der alten Position des ehemaligen Gebäudes entstanden ist, mit seiner Klinkerfassade und seiner Form (Spitzgiebel) an die alte Brennerei angelehnt. So hat man beim Vorbeifahren immer noch ein wenig Brennerei-Atmosphäre. Für das echte „Branntgefühl“ fehlt aber schon einmal ein Schornstein. Alt und Neu werden hier gegenübergestellt. Fotos von der alten Brennerei gibt es ganz unten.

Neue Brennerei, Putzbrunn
Näher dran an dem Haus, das etwas der alten Brennerei nachempfunden wurde (10.04.2017) © Thomas Irlbeck
Brennerei Putzbrunn
Die alte Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig
Brennerei Putzbrunn
Die alte Brañtwein Breñerei (Februar 2010). Foto: Roman Ludwig

Villa in Thalkirchen (Das historische Haus, Folge 20)

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Villa in Thalkirchen
Riedschlössl in Thalkirchen (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Wir sind in Thalkirchen, das Asam-Schlössl und das Naturbad Maria Einsiedel sind hier Nachbarn. Hier steht das Riedschlössl – eine wunderschöne Villa aus dem 19. Jahrhundert.

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Villa, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau mit Zwerchhaus, Dreieicksgiebel und Schmuckkaminen, barockisierende Putzfassade mit Lisenen und Stuck, Umbau eines Gebäudes von 1813, von Heilmann und Littmann, bez. 1899; neogotische Kapelle im Garten.

Wikipedia verrät das Nachstehende, was wohl die Bezeichnung Riedschlössl erklärt:

Neubarock, mit Stuckdekor, 1899 von Heilmann & Littmann als Um- und Erweiterungsbau für Eleonore Freifrau von Riedheim; in Nachbarschaft des Asam-Schlössls.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Das „Modellbahnhaus“ an der Schönstraße (Das historische Haus, Folge 19)

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Wirtshaus zum Schönhof
Bild.1: Der Bau mit großer Fassadenreklame. Links befindet sich eine Autowerkstatt (im Bild durch das Außengelände nur angedeutet). Bemerkenswert ist auch die Stromzufuhr mit einem einfachen Holzmast und Isolatoren an der Fassade (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Solche Bauten sind sehr selten geworden: Häuser, die mindestens an einer Seite nur eine Hilfsfassade haben, da sie an eine Baulücke grenzen, die durch Abriss oder Zerstörung des Nachbarhauses entstanden ist – auch gerade als Folge des Zweiten Weltkriegs.

Wirtshaus zum Schönhof
Bild 2: „Neue Jugend für Ihre Reifen“ – Detail der Reifenreklame mit künstlich erhöhtem Kontrast (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Hier an der Schönstraße 76, Ecke Oertlinweg, unweit vom Tierpark Hellabrunn steht noch solch ein Bau, der auf vier Geschossen das „Wirtshaus zum Schönhof“ sowie Mietwohnungen beherbergt. Hier gibt es gleich zwei Hilfsfassaden, die abweichende Gestalt haben. Die erste Hilfsfassaden ist eine verputzte Brandmauer mit uralter Fassadenwerbung, hier in Form einer Reifenreklame, die zwar etwas verblasst ist, aber noch recht gut erkennbar ist (Bild 2).

Die andere Hilfsfassade (Bild 3 und 4) präsentiert sich als unverputzte Ziegelwand.

Die Kulisse wirkt wie aus längst vergangenen Tagen, so wie man sie heute fast nur noch aus der Modellbahnwelt kennt. Ein Hinterhofhaus in dezentem Rosa (Bild 3 und 3), eine Werkstatt daneben (Bild 1, links) und eine Garage (Bild 4, rechts). Auf dem Gelände ist außerdem noch ein schmuckes weißes Häuschen mit grünen Fensterläden zu finden (im Bild 3 rechts).

Wirtshaus zum Schönhof
Bild 2: Der Bau mit Garage und zwei weiteren Häusern in der zweiten Reihe (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Der eigentliche Bau mit dem Wirtshaus steht unter Denkmalschutz, aber nicht die angebaute Garage und ebenso wenig die umliegenden Bauten (Hinterhofhaus, weißes Haus in zweiter Reihe; im Bild 3 rechts).

Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, viergeschossiger Traufseitbau mit Mansarddach, einfache Putzfassade mit Gurt- und Traufgesims, um 1900.

Wirtshaus zum Schönhof
Bild 3: Näher dran. Der Bau mit Garage (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Aufgestockt, aber harmonisch (Das historische Haus, Folge 18)

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Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Ansicht mit Eingangsbereich  (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Unser heutiges Objekt ist ein Mietshaus an der Wittelsbacherstraße 20 im Bezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt. Analog zu seinem naheliegenden Bruder in der Wittelsbacherstraße 15 hat man dem Bau nach dem Zweiten Weltkrieg noch ein zusätzliches Geschoss verpasst. Nun hat er vier Stockwerke. Im Unterschied zu Haus 15 ist die Aufstockung weit harmonischer geschehen und fällt nur bei genauerem Blick auf.

Bei dem Bau sticht besonders der Risalit hervor (im großen Foto im linken Bereich), der im 2. und 3. Stockwerk mit Säulen verziert ist. Der obere Abschluss dieses Risalits wurde bei der Aufstockung zum Balkon im obersten Stockwerk, was die ohnehin verträgliche Gebäudeerweiterung unterstreicht. Auch der Eingangsbereich ist aufwändig gestaltet. Der Bayerische Denkmal-Atlas hat über den Bau Folgendes zu berichten:

Mietshaus, ehemals viergeschossiger, repräsentativer Eckbau auf polygonal gebrochenem Grundriss, mit reicher Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance mit Barockelementen, mit Erkern, Risalit mit Säulenstellung, Pilastern, Balkonen, Rustizierungen und Stuckdekor, von Albin Lincke und Carl Vent, 1895-97, nach dem Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht; bildet eine Einheit mit Auenstraße 37

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Gasthaus zur Post (Das historische Haus, Folge 17)

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Gasthaus zur Post / Perlach
Gasthaus zur Post (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unser „Gasthaus zur Post“ im Herzen Perlachs. Die meisten dürften hier schon mal drin gewesen sein, zum Essen oder vielleicht auch zu einer Versammlung. Das Gebäude mag jetzt vielleicht keine so besondere Form haben, aber es steht unter Denkmalschutz. Der Bayerischer Denkmal-Atlas sagt zu dem Bau:

Ehemalige Tafernwirtschaft, jetzt Gasthaus, zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, bez. 1840.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Nach dem Krieg gewachsen (Das historische Haus, Folge 16)

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Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Bild 1. Das Haus an der Wittelsbacherstraße 15 vor dem Baldeplatz. Die Wittelsbacherbrücke ist auch gleich hier, sie ist hinter dem Fotostandpunkt (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Unserer heutiges Haus in der Wittelsbacherstraße 15 in der Isarvorstadt ist vom Stil der Neurenaissance zuzuordnen. Als Kontrast zu dieser Epoche fällt bereits auf den ersten Blick das oberste Stockwerk auf, das wegen des weit einfacheren Baustils ein wenig wie ein Fremdkörper wirkt. Dies lässt den Schluss zu, dass dieses Geschosss nachträglich und viel später gebaut wurde. Und, richtig, das Haus selbst wurde noch im 19. Jahrhundert fertiggestellt, das vierte Stockwerk (fünfte Geschoss) wurde erst 1954 daraufgesetzt, wodurch das Haus aber auch seine Erkertürmchen verlor. Im Erdgeschoss befindet sich das italienische Restaurant Fugazi N°15.

Zwar befindet sich das Haus an einem verkehrsreichen Punkt, aber die Isar, die fast unmittelbar vor dem Haus fließt und fließt und fließt, entschädigt.

Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Bild 2 (31.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wittelsbacherstraße, aufgestockt
Bild 3 (31.03.2017) © Thomas Irlbeck

Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Mietshaus, ehemals viergeschossiger Eckbau am Baldeplatz mit Fassadengliederung im Stil der Neurenaissance, Rohbackstein mit Putzgliederungen, mit Eckerkertürmchen, flachen Mittelrisaliten, Balkonen, gebändertem Erdgeschoss und Figurennischen, von P. W. Fitzky, 1889, nach dem Zweiten Weltkrieg um ein Geschoss erhöht.

Noch ein Artikel zum Thema Aufstockung, aber nun aus der Jetzt-Zeit.

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Neuperlach wird 50 und bekommt von der Stadt München ein schönes Geschenk!

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Karl Marx und Friedrich Engels. München hat passend zum 50. Geburtstag unseres Stadtteils dieses Kunstwerk erworben und wird es übermorgen, Samstag, am Karl-Marx-Ring, Ecke Friedrich-Engels-Bogen, aufstellen. Um 11 Uhr wird das Denkmal offiziell eingeweiht.

Karl Marx und Friedrich Engels
Karl Marx und Friedrich Engels. Lizenz: Public Domain

Das war natürlich ein Aprilscherz. Marx und Engels sind out, Politiker fordern sogar, die Straßennamen abzuschaffen. Da wird man kaum ein Marx/Engels-Denkmal aufstellen.

Außerdem war „Samstag“ angegeben, da hatte jeder eine faire Chance, das am Datum zu erkennen. Aber nicht alle haben es gemerkt.

Das Wohnstallstadelhaus in Perlach (Das historische Haus, Folge 15)

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Wohnstallstadelhaus
Bild 1. Ost- und Hauptseite des Baus. Diese Ansicht bietet sich, wenn man Richtung Ostbahnhof oder Richtung Neuer Südfriedhof (links) fährt (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Das Haus ist ein Blickfang, nicht nur, weil es sich architektonisch selbst im vom Denkmalschutz geprägten Perlach von den übrigen Bauten abhebt, sondern auch, weil es an der viel befahrenen Ottobrunner Straße (der Metrobus Ostbahnhof – Putzbrunn 55 fährt hier lang) und an der Abzweigung Hochäckerstraße Richtung Neuer Südfriedhof liegt. Der Bayerische Denkmal-Atlas weiß zu dem Gebäude Folgendes zu berichten:

Bauernhaus, Einfirsthof, zweigeschossiger Massivbau mit Satteldach, giebelseitigem Eisenbalkon, traufseitigem Vordach und neubarockem Dekor, bez. 1903.

Wohnstallstadelhaus
Bild 2: Durch den relativ großen Abstand zu den Nachbarhäusern fällt der Bau noch mehr auf und kommt richtig zur Geltung (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wohnstallstadelhaus
Bild 3 (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wohnstallstadelhaus
Bild 4: Westseite (27.03.2017) © Thomas Irlbeck
Wohnstallstadelhaus
Bild 5: Grundstück-Westteil. Der linke Bau ist nicht denkmalgeschützt (27.03.2017) © Thomas Irlbeck

Zu den übrigen Folgen „Das historische Haus“

Der Mini-Ostpark

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Perlach-Park
Bild 1: Der See im Perlach-Park mit dem Kunstwerk „Objekt im See“ (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Die Neuperlacher haben ihren Ostpark. Wo erholen sich aber die Menschen aus Neuperlach Süd? Auch wenn Neuperlach Süd selbstverständlich auch zu Neuperlach gehört, haben die Südstaatler ihren eigenen Park. In Neuperlach Süd ist alles kleiner, so auch der Park. Der Park hat den überaus kreativen Namen „Perlach-Park“ und findet sich zwischen dem südwestlichen Teil des Gustav-Heinemann-Ring und dem Dietzfelbingerplatz. Es gibt dort auch Hügel und einen See, der sogar ein überaus bemerkenswertes Kunstobjekt erhalten hat. Albert Hien schuf dort das „Objekt im See“, das eine Art Brunnen darstellt, was man aber nur im Betriebszustand erkennt (Bild 7). Insgesamt wird im Park aber leider relativ wenig geboten, aber gesehen sollte man diese grüne Lunge schon einmal.

Perlach-Park
Bild 2 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 3 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 4 (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 5: Das Kunstwerk „Objekt im See“ ist … (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 6: … ein Brunnen (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park, Brunnen in Betrieb
Bild 7: Brunnen in Betrieb (Archivbild). Foto: Rufus46 / Lizenz: CC BY-SA 3.0
Perlach-Park
Bild 8: Wohnhaus am Perlach-Park (23.03.2017) © Thomas Irlbeck
Perlach-Park
Bild 9: Und noch ein Wohnhaus im ähnlichen Stil  (23.03.2017) © Thomas Irlbeck

Erwähnenswert sind noch zwei Wohnhäuser am Rande des Parks (Bild 8 und 9). Die Architektur kommt mir hier mit den auskragenden Dächern mit sehr sanfter Dachschräge etwas asiatisch angehaucht vor. Ich würde keinesfalls sagen, dass die Häuser eine Schönheit wären. Aber sie sind immerhin ein hübscher Kontrast zur quaderförmigen Einheitsarchitektur mit Schießschartenfenstern und weißem Anstrich.

Kunsttreff Quidde-Zentrum startet mit neuem Schwung in die nächste Runde

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Mach mit – Kunsttreff Quidde-Zentrum
In entspannter Atmosphäre kann man bei „Mach mit“ mittwochs von 18:30 – 21 Uhr vieles ausprobieren

Was bei den Theaterhäusern die Sommerpause ist, ist im Kunsttreff Quidde-Zentrum die Winterpause. Dieses Jahr ist auch den eisigen Temperaturen geschuldet, die den Ausstellungsbesuchern viel abverlangt hätten. Aber mit den ersten Frühlingsblumen zieht auch in den Kunsttreff in der Quiddestraße 45 wieder das Leben bzw. die Kunst ein. Ab jetzt gibt es wieder regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen in der ehemaligen Stadtbibliothek zu sehen, die mit einer Schau von einem der Aktiven des Kunsttreff beginnt: Richard Schleich zeigt bis zum 26.03. unter dem Motto „Kopfbilder“ Zeichnungen, Aquarelle und Drucke. „Die Abbilder des Gesehenen entstehen im Kopf, kehren über den Bleistift, die Feder, den Pinsel wieder zurück in die Welt.“ Am Freitag, den 24.03., um 19 Uhr lädt er zu einem Künstlergespräch mit Führung ein.

Auch bei der Workshop-Reihe „Mach mit“ , die der Kälte im Untergeschoss des Kunsttreff getrotzt hat und jeden Mittwoch kontinuierlich von 18:30 – 21 Uhr stattgefunden hat, geht es weiter beim gemeinsamen Aktzeichnen, Aquarellieren, Drucken oder Speckstein-Bearbeiten. Nur unter erleichterten Bedingungen, wenn bei moderateren Temperaturen auch das Aktmodell wieder entspanntere Posen einnehmen kann. Das letzte Jahr stand das Angebot der Workshops unter dem Motto „Ausprobieren und Experimentieren“. Dieses Jahr werden ab April kleine Minikurse an drei hintereinander folgenden Terminen angeboten, sodass man tiefer in eine Thematik eindringen kann, dies üben oder auch mal ein zeitintensiveres Kunstwerk gestalten kann. Dazwischen bleibt das beliebte Aktzeichnen, weil das einfach eine der Grundlagen ist, um sein Zeichentalent zu schulen und natürlich den menschlichen Körper unter dem künstlerischen Aspekt kennenzulernen. Auch wenn sich das Mitmachkonzept leicht verändert hat, sind die Konditionen geblieben: die Mitmachabende sind offen für jedermann, ohne Vorkenntnisse, ohne Anmeldung. Das Material gibt es vor Ort und der Unkostenbeitrag liegt bei 10 Euro.

Ohlstatt
Richard Schleich zeigt in seiner Ausstellung auch eine Ansicht von Ohlstatt

Das neue Programm sowie das Mitmachangebot gibt es aktualisiert auf der Website www.kunsttreff-quiddezentrum.de , die einem kleinen Relaunch unterzogen wurde. Es sind jetzt übersichtlich nach Jahren geordnet alle vergangenen Ausstellungen (über 50!), Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen oder Performances nachzuvollziehen. Unter dem Reiter „Wann“ sind wie gewohnt die kommenden Projekte und unter „Mach mit“ natürlich das Workshop-Angebot zu finden. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen, auch im Hinblick auf das 50-jährige Jubiläum von Neuperlach, denn auch daran wird sich der Kunsttreff beteiligen. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen dafür auf Hochtouren. Es wird fotografiert, interviewt, gelayoutet … Man darf gespannt sein auf das sehr umfangreiche Konzept, das die über zehn Aktiven bei dieser Aktion zur 50-Jahr-Feier im Mai präsentieren.

Kontakt

Ingrid Müller
Laibacher Straße 4
81669 München
Tel: 089/65 05 62
Mobil: 016/097 925 066
Mail: Ingrid0mueller@online.de